Adam und Eva oder Evolution der Affen?

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17 Antworten

Evolution ist ein reales Phänomen und nach allen Erkenntnissen der Wissenschaft für die Entstehung der Arten, inklusive des Menschen, verantwortlich. Kreationisten haben es in 150 Jahren nicht fertig gebracht, aussagekräftige Argumente gegen die Evolution, die Evolutionstheorie oder die Paläontologie und andere Disziplinen hervorzubringen, noch ein Alternativmodell aufzustellen, das den Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen würde.

Die einzigen Gründe, warum jemand kreationistischen Vorstellungen anhängt, sind fehlendes Wissen und zwanghafte Aufrechterhaltung des eigenen Welt- und Menschenbildes. Dass selbst heutzutage laut einigen Umfragen 25 % der Deutschen Kreationisten sind (fast 50 % in den USA), ist eine einzige Anklage an unser Bildungssystem, wie ich finde.

Sämtliche Errungenschaften unserer modernen Gesellschaft, von Technik, Chemie bis zur Medizin, gehen auf Forschung und Wissenschaft zurück, das wird stillschweigend von jedem anerkannt. Sobald die Wissenschaft aber versucht, etwas über das Wesen und die Vergangenheit der Welt auszusagen, gibt es immer Glaubensgemeinschaften, die ihre Deutungshoheit behalten wollen.

Trotz allen Konfliktgebieten zwischen Religion und Wissenschaft müssen Glaube und Forschung aber nicht zwingende Gegensätze sein - unter der Voraussetzung, dass der Glaube sich auf sein eigenes Gebiet beschränkt. Wenn man versucht, glaubensbasierte Aussagen über die reale Welt zu treffen, so wie die Kreationisten es tun, überschreitet man ganz klar seine Kompetenzen. 

Bei Dingen, die sich außerhalb unserer Wahrnehmung befinden und damit nicht wissenschaftlich erforscht werden können (z.B. die Existenz von Göttern) hat Glaube durchaus seine Berechtigung, und zwar nur dort. Allerdings sollte man sich dabei auch bewusst sein, dass es sich bei diesen Glaubensvorstellungen keineswegs um Wissen handelt und man deshalb keinen Absolutheitsanspruch darauf erheben kann.

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Mark1616 27.02.2016, 19:53

Dass selbst heutzutage laut einigen Umfragen 25 % der Deutschen Kreationisten sind

Wtf? tatsächlich? Ich hätte niemals Gedacht das dieser Unsinn in Europa bzw. in Dtld. so stark Fuß gefasst hat.

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DiegoderAeltere 28.02.2016, 13:07
@Mark1616

Der Kreationismus musste nirgendwo Fuß fassen, weil er bereits vor Formulierung der Abstammungslehre und der Evolutionstheorie weltweit verbreitet und ziemlich alternativlos war. Wenn man der Umfrage Glauben schenken mag, nehmen übrigens von den deutschen Kreationisten "nur" die Hälfte die Schöpfungsgeschichte wörtlich, während es sich bei der anderen Hälfte um softe Kreationisten handelt, also Anhänger des ID, des Langzeitkreationismus  und der theistischen Evolution.

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Wilfri 28.02.2016, 05:37

Die Evolutionstheorie hat nur einen Haken. Sie hat keinen Anfang, außer dem Nichts. Und das soll ich glauben? Die Entwicklung der Arten ist wissenschaftlich unbewiesen. Es ist in keinem einzigen Fall die Fortentwicklung aus einer Art zur anderen neueren Art nachgewiesen. An dieser Frage sind Forscher gescheitert - bis heute. Entwicklung gibt es zweifellos, aber nur innerhalb der Arten.

Das könnte man als Züchtung bezeichnen. Mehr allerdings auch nicht. Deshalb ist die komplette Evolutionstheorie nichts weiter wie ein Glaube ohne Gott. Sie hat das Wichtigste nicht, nämlich einen Ausgangspunkt mit sicherer Herkunft.

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666Phoenix 28.02.2016, 09:20
@Wilfri

einen Ausgangspunkt mit sicherer Herkunft.

Und den hat irgendein Gottesglaube? Ja??

Das müsstest Du aber belegen können!

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DiegoderAeltere 28.02.2016, 12:56
@Wilfri

Die Evolutionstheorie hat nur einen Haken. Sie hat keinen Anfang, außer dem Nichts.

Das fängt ja schon mal gut an, wenn du gleich den Begriff der Evolutionstheorie falsch gebrauchst. Die Evolutionstheorie beschreibt die Mechanismen der biologischen Evolution, nicht die tatsächliche Evolution des Lebens auf der Erde. Deshalb kann man aus der Evolutionstheorie keine Aussage über einen "Anfang" des Lebens und schon gar nicht der Erde oder des Universums herleiten.

Die Entwicklung der Arten ist wissenschaftlich unbewiesen.

Warum wollen Laien immer besser wissen als echte Wissenschaftler, was nun der Stand der Wissenschaft ist?

Es ist in keinem einzigen Fall die Fortentwicklung aus einer Art zur anderen neueren Art nachgewiesen.

Mir fallen sechs Gegenbeispiele ein:

  • Ringspezies: Populationen derselben Art, die in benachbarten Gebieten leben. Benachbarte Populationen sind kreuzbar und bilden einen fließenden Übergang, aber die am weitesten voneinander entfernten Populationen haben sich derart auseinanderentwickelt, dass sie sich nicht oder kaum mehr fortpflanzen könnne. Faktisch verhalten sie sich also wie zwei unterschiedliche Arten (Beispiel Grünlaubsänger).
  • Hybridisierung: Obwohl es sich dabei um getrennte Arten handelt, können in einigen Fällen Pferde mit Eseln oder Löwen mit Tigern gekreuzt werden. Die entstandenen Hybride sind normalerweise unfruchtbar, können sich in seltenen Fällen aber mit anderen Hybriden fortpflanzen. Was könnte die Ursache dafür sein, wenn nicht, dass Pferd und Esel aus einer gemeinsamen Stammart hervorgegangen sind, ihre Trennung aber noch nicht vollständig ist?
  • Bei Bakterien gibt es kein genau definiertes Artkriterium, weil sie sich nicht geschlechtlich fortpflanzen. Bakterien werden deshalb aufgrund signifikanter Unterschiede mehr oder weniger willkürlich in Arten eingeteilt. Wenn im Labor durch Züchtung neue Stoffwechselarten bei Bakterien entstehen (z.B. beim LTEE), wäre es also nur konsequent, dabei von einer neuen Art zu sprechen.
  • Der Fossilbericht dokumentiert einen ständigen Artenwechsel in Flora und Fauna. Wäre es nicht am naheliegendsten, dass die neuen Arten aus alten heraus entstehen, zumal die zeitliche Abfolge der Fossilien eine kontinuierliche Entwicklung zeigt (z.B. bei Fossilien der Vorfahren der Wale)?
  • Geographische Verteilung: Darwin fand auf den Galapagosinseln einzigartige Arten vor. Allerdings fand er zu jeder Art auf Galapagos, die er untersuchte, eine sehr ähnliche Art auf dem südamerikanischen Festland vor, die aber trotzdem deutlich eine separate Art war. Seine Schlussfolgerung war, dass die Ähnlichkeit daher kam, dass die Arten auf den Inseln Abkömmlinge der Arten auf dem Kontinent waren und durch ihre Isolation eine Entwicklung zu einer eigenen Art durchmachten.
  • Der Stammbaum des Lebens: Alle bekannten Arten weisen abgestufte Ähnlichkeiten auf. Ordnet man die Arten gemäß dieser Ähnlichkeiten ein, erhält man eine Art Stammbaum. Der Stammbaum des Lebens ist gleichzeitig eine Vorhersage der Abstammungslehre, die dadurch bestätigt wird.

Entwicklung gibt es zweifellos, aber nur innerhalb der Arten.

Und welcher Mechanismus soll verhindern, dass Entwicklung innerhalb einer Art in Entwicklung verschiedener Arten übergeht? Außer der Zeit gibt es keinen bekannten Faktor, der die mögliche Entwicklung beschränken würde.

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Hallo xxmaQxxx,

zweifellos vertreten viele die Meinung, Adam und Eva seien erfundene Gestalten und belächeln den Bericht in der Bibel über sie. Sie spricht von diesen beiden als von Personen, die tatsächlich gelebt haben und von denen das gesamte Menschengeschlecht abstammt. Was soll man nun aber glauben? Ist es wissenschaftlich vertretbar, Adam und Eva als historische Personen zu betrachten, und wie sieht es mit Beweisen aus?

Da ist zunächst einmal der kurze biblische Bericht der Genesis über die Erschaffung des ersten Menschen (Adam). Die Bibel berichtet folgendes: "Und Jehova Gott ging daran, den Menschen aus Staub vom Erdboden zu bilden und in seine Nase den Odem des Lebens zu blasen, und der Mensch wurde eine lebende Seele."(1. Mose 2:7).

Ist das, was hier ausgesagt wird, wissenschaftlich genau? Nun im "Staub", also in der Erde, sind all die 41 grundlegenden chemischen Elemente, aus denen der menschliche Körper besteht, zu finden. Da der Mensch aus etwa 100 Billionen Zellen mit Dutzenden Organen und 9 großen Organsystemen besteht, wäre zu fragen: Wie sollte dieses hochkomplexe und genial konstruierte biologische Gebilde ins Dasein gekommen sein? Wäre es wirklich vernünftig zu glauben, das der blinde Zufall tatsächlich so etwas zustande bringen kann? Oder ist es nicht weitaus vernünftiger zu glauben, dass ein intelligenter Designer dahinter steht, wie in dem eingangs zitierten Bibeltext zu lesen ist? Da der Mensch nicht nur eine Anhäufung lebloser Materie ist, sondern Lebenskraft besitzt, stellt sich folgende weitere Frage: Woher stammt diese Lebenskraft? Darauf hat die Wissenschaft bis heute keine Antwort gefunden. Auch kann sie noch nicht einmal genau erklären, was das "Leben" eigentlich ist.

Bemerkenswert ist auch, dass eigentlich das gesamte Menschengeschlecht und damit alle Menschenrassen miteinander verwandt sind. Wie anders wäre es sonst zu begründen, als damit, dass die Menschheitsfamilie auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückgeht. Der anatomische und organische Aufbau eines Menschen, egal welcher Rasse er angehört, ist stets identisch. Das wird auch in folgenden Werken gesagt:

„Die Wissenschaft bestätigt jetzt, was die meisten der großen Religionen schon immer gepredigt haben: Alle Menschen, ganz gleich, zu welcher Rasse sie gehören, stammen . . . von dem gleichen ersten Menschen ab“ (Amram Scheinfeld, Heredity in Humans, S. 238, Philadelphia und New York, 1972).

„Was in der Bibel schon seit Jahrhunderten über Adam und Eva, Vater und Mutter des ganzen Menschengeschlechts, steht, ist das, was die wissenschaftlichen Forschungen ergeben haben: daß alle Völker der Erde eine einzige Familie bilden und einen gemeinsamen Ursprung haben“ (Ruth Benedict und Gene Weltfish, The Races of Mankind [Die Menschenrassen], S. 3, New York, 1978).

Das Adam nicht lediglich ein Sinnbild der gesamten frühen Menschheit ist, zeigt auch die Bibel selbst. So reiht sie z. B. Adam in verschiedene Geschlechtsregister ein, die eine Aufzählung historischer Personen darstellt. Ein Beispiel dafür ist der Stammbaum Jesu Christi gemäß Lukas, Kapitel 3, Verse 23 - 38. U. a heißt es dort:„Jesus selbst [war], als er sein Werk anfing, ungefähr dreißig Jahre alt und war . . . der Sohn . . . des David, . . . Sohn des Abraham, . . . Sohn des Adam.“ (David und Abraham sind bekannte geschichtliche Gestalten. Ist es daher nicht vernünftig, zu schlußfolgern, daß Adam eine wirkliche Person war?)

In einem anderen Bibelbuch, Judas 14, heißt es:"„Der siebte in der Linie von Adam her, Henoch, hat . . . prophezeit.“ (Henoch war nicht der siebte in der Linie von der gesamten frühen Menschheit her.)

Auch Jesus Christus sprach von Adam und Eva nicht lediglich als allegorische Personen. Das zeigt der Bericht in Matthäus 19:4,5:"[Jesus] sagte . . .: ‚Habt ihr nicht [in 1. Mose 1:27; 2:24] gelesen, daß der, welcher sie [Adam und Eva] schuf, sie von Anfang an männlich und weiblich gemacht hat und sprach: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden e i n Fleisch sein“ . . .?‘ “ Diese Aussage Jesu belegt eindeutig, dass er den Bericht in der Genesis als Tatsachenbericht ansah.

Interessant ist auch die Aussage der Bibel in Apostelgeschichte, wo es heißt: "Und er hat aus e i n e m [Menschen] jede Nation der Menschen gemacht, damit sie auf der ganzen Erdoberfläche wohnen, und er verordnete die bestimmten Zeiten und die festgesetzten Wohngrenzen der [Menschen]" (Apostelgeschichte 17:26). Auch hier wird wiederum bestätigt, dass die gesamte Menschheit von einem gemeinsamen Vorfahren abstammt.

Das sind nur einige wesentliche Gründe, warum es einen Sinn macht, die biblische Erzählung von Adam und Eva für glaubwürdig zu halten. Wie sieht es jedoch mit dem sog. "Affenmenschen" aus? Gibt es tragfähige Beweise für die Behauptung, der Mensch stamme vom Affen ab?

Tatsache ist, dass die Wissenschaftler im Hinblick auf den Stammbaum des Menschen ein sehr uneinheitliches Bild vertreten. In der Broschüre "Der Ursprung des Lebens: Fünf Fragen kritisch beleuchtet" heißt es dazu: "Robin Derricourt von der Universität Neusüdwales (Australien) schrieb 2009 über die Klassifizierung dieser Fossilien: „Wahrscheinlich besteht die einzige Übereinstimmung darin, dass es keine Übereinstimmung gibt.“40 Forscher, die einen weiteren vermeintlichen Ast des evolutionären Stammbaums entdeckt hatten, schrieben 2007 in der Wissenschaftszeitschrift Nature, man könne überhaupt nichts darüber sagen, wann und wie die Entwicklungslinie des Menschen von der des Affen abgezweigt sei.41 Gyula Gyenis, Forscher am Institut für biologische Anthropologie der Eötvös-Loránd-Universität (Ungarn), schrieb 2002: „Die Klassifizierung und stammesgeschichtliche Einordnung hominider Fossilien wird unaufhörlich debattiert.“ Auch bringe das momentan vorhandene Fossilzeugnis die Forschung kein Stück weiter, wenn es darum gehe, genau zu bestimmen, wann, wo und wie sich der Mensch aus affenähnlichen Lebewesen entwickelt habe" (Der Ursprung des Lebens: Fünf Fragen kritische beleuchtet, Seite 26, hrsg. von Jehovas Zeugen).

Warum aber finden sich dann in den Lehrbüchern immer wieder Darstellungen affenähnlicher Vorfahren des Menschen, wie beispielsweise der Neandertaler? Beruhen diese Darstellungen auf eindeutigem Beweismaterial? Dazu noch einmal die eben genannte Broschüre: "Carl N. Stephan, forensischer Anthropologe am Institut für Anatomie der Universität Adelaide (Australien), schrieb 2003: „Man kann nicht überprüfen, wie die Gesichter früher menschlicher Vorfahren ausgesehen haben, und sie deshalb auch nicht objektiv rekonstruieren.“ Da sich solche Nachbildungen an heutigen Affen orientieren, seien sie „wahrscheinlich immer stark von persönlichen Ansichten gefärbt, äußerst ungenau und unzuverlässig“. Zu welchem Schluss kommt er? „Jede Rekonstruktion des Gesichts eines frühen Hominiden ist mit großer Wahrscheinlichkeit irreführend" (Der Ursprung des Lebens: Fünf Fragen kritische beleuchtet, Seite 27, hrsg. von Jehovas Zeugen).

Es gibt also im Hinblick auf die Behauptung, der Mensch stamme vom Affen ab, keine eindeutigen und greifbaren Beweise. Somit kann gesagt werden, dass der Bericht der Bibel über die Erschaffung des Menschen keineswegs widerlegt worden ist.

LG Philipp

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NewSummer 28.02.2016, 10:49

Danke Phlipp59, besser und ausführlicher kann man es nicht erklären!

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dadita 28.02.2016, 11:53

Das ist absoluter Unfug. Es gibt keine Menschenrassen, jeder Mensch der Heute lebt ist Mitglied der Spezies Homo sapiens. Wie bei allen anderen Spezies auf diesen Planeten ähneln sich deren Mitglieder in Anatomie und Physiologie.

Eine Lebenskraft gibt es nicht, was Leben ist wissen wkr sehr wohl: Es ist eine komplexe biochemische Reaktion. Alles andere ist lächerliche Träumerei.

Es ist wesentlich wahrscheinlicher, dass ein komplexer Organismus wie der Mensch das Produkt von knapp 3,5 Milliarden Jahren Evolution ist, als das Resultat einer "Schöpfung" durch eine absurde Märchengestalt. 

Wir kennen unsere Ahnenreihe relativ genau, natürlich gibt es teilweise unklare Abstammungen. Aber im Gegensatz zu dem abstrusen Märchen der Bibel lässt sich unsere genetische Abstammung und Entwicklung mit Fakten belegen.   

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DiegoderAeltere 28.02.2016, 12:56

Nun im "Staub", also in der Erde, sind all die 41 grundlegenden chemischen Elemente, aus denen der menschliche Körper besteht, zu finden.

Es wäre mehr als gewagt, daraus die Richtigkeit der Schöpfungsgeschichte herleiten zu wollen, zumal sich unterschiedliche Böden in ihrer Zusammensetzung unterscheiden, im Boden Elemente vorkommen, die im menschlichen Organismus keine Rolle spielen und sich auch die Mengenverhältnisse nicht gleichen.

Wäre es wirklich vernünftig zu glauben, das der blinde Zufall tatsächlich so etwas zustande bringen kann?

Strohmann. Bei der Evolution handelt es sich nicht um blinden Zufall, nur weil darin der Zufall eine Komponente bildet. Außerdem kann die Evolution vor unseren Augen neue Stoffwechselvorgänge bei Bakterien hervorbringen. Eine Extrapolation auf den Menschen ist deshalb nicht abwegig.

Oder ist es nicht weitaus vernünftiger zu glauben, dass ein intelligenter Designer dahinter steht, wie in dem eingangs zitierten Bibeltext zu lesen ist?

Nur leider gibt es weder auf den Designer selbst noch auf seine Intelligenz tatsächliche Hinweise.

Woher stammt diese Lebenskraft? Darauf hat die Wissenschaft bis heute keine Antwort gefunden. Auch kann sie noch nicht einmal genau erklären, was das "Leben" eigentlich ist.

"Lebenskraft" ist nicht exakt definiert und kann damit gar nicht erforscht werden. "Leben" ist hingegen genau definiert.

Der anatomische und organische Aufbau eines Menschen, egal welcher Rasse er angehört, ist stets identisch.

Der Aufbau eines Menschen und eines Schimpansen sind ebenfalls nahezu identisch, aber deswegen schließt du nicht auf ihre Verwandtschaft. Warum misst du hier mit zweierlei Maß?

Jesus selbst [war], als er sein Werk anfing, ungefähr dreißig Jahre alt und war . . . der Sohn . . . des David, . . . Sohn des Abraham, . . . Sohn des Adam.

Wobei du allerdings auch anmerken solltest, dass in der Bibel verschiedene Stammbäume genannt werden, die sich gegenseitig widersprechen. Auch ist Adam kein einzigartiger Name, der für den allerersten Menschen reserviert ist.

Diese Aussage Jesu belegt eindeutig, dass er den Bericht in der Genesis als Tatsachenbericht ansah.

Was nichts über den tatsächlichen Tatsachencharakter der Schöpfung aussagt.

Die Klassifizierung und stammesgeschichtliche Einordnung hominider Fossilien wird unaufhörlich debattiert.

Damit meint der gute Mann, das es schwer ist, fossile Arten aufgrund der fließenden Übergänge zwischen ihnen gegeneinander abzugrenzen und festzustellen, ob es sich bei einer Art um einen direkten Vorfahren des Menschen handelt oder nur um einen nahen Verwandten. Beides sind übrigens Vorhersagen der Abstammungslehre, denn Evolution verläuft weder abgehackt noch linear.

Auch bringe das momentan vorhandene Fossilzeugnis die Forschung kein Stück weiter, wenn es darum gehe, genau zu bestimmen, wann, wo und wie sich der Mensch aus affenähnlichen Lebewesen entwickelt habe.

Erstens stimmt das nicht, und zweitens sind Unteruschungen von Fossilien nicht die einzige Methode der Biologie zur Rekonstruktion der Vergangenheit. Der Zeitpunkt der Trennung zwischen Menschen und Schimpansen wurde z.B. mit der molekularen Uhr errechnet.

Jede Rekonstruktion des Gesichts eines frühen Hominiden ist mit großer Wahrscheinlichkeit irreführend.

Es gibt also im Hinblick auf die Behauptung, der Mensch stamme vom Affen ab,keine eindeutigen und greifbaren Beweise.

Könntest du bitte etwas genauer erklären, warum Schwierigkeiten bei der Gesichtsrekonstruktion die Abstammung des Menschen in Frage stellen?

Bei allen Unklarheiten bei der Evolution innerhalb des Zweiges der Homini ist ihre äußere Verwandtschaft durch mehrere voneinander unabhängige Verfahren sehr gut abgesichert und eindeutig (u.a. durch Morphologie, Präzipitintest, Basensequenzanalyse, DNA-Hybridisierung, Genomsequenzierung, Parasitologie). Menschen gehören zu den Menschenaffen und ihre nächsten Verwandten sind die Schimpansen und danach die Gorillas.

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Abundumzu 01.03.2016, 11:40
@DiegoderAeltere

Hallo DiegoderAeltere 

„Bei allen Unklarheiten“, die Du immerhin einräumst, schlussfolgerst Du aus  der „äußeren Verwandtschaft der Menschen zu den Menschenaffen“ (die ja auch ohne die von Dir aufgezählten Analysen offenkundig ist), dass die einen von den anderen  abstammen  müssen  und damit eine Fortentwicklung, wie die Evolution sie lehrt, bewiesen sei. (Dass das nur ein Beispiel sein soll habe ich gut verstanden)

Theoretisch möglich wäre das, wenn die Evolutionslehre eine
etwas solidere Grundlage hätte. Da sie aber in der Frage wie und warum eine erste lebende Zelle ins Dasein kam, im Dunkeln tappt, ist die ET von der Logik her nicht so recht einleuchtend;  es sei
denn, man will unbedingt und ungeachtet dessen an sie glauben.  Wenn nämlich der erste Schritt so ganz offenkundig nicht ohne intelligente Hilfe von „außen“  stattgefunden haben kann,  dann liegt die Folgerung nahe, dass auch alle weiteren, nicht weniger komplizierten Schritte,  ohne intelligente äußere Einwirkung nicht  funktioniert haben können.

Deshalb kann man aus der Tatsache, der „äußeren Verwandtschaft der Menschen zu den Menschenaffen“ (als eines von vielen
Beispielen)  zwar Deine Schlussfolgerungen ziehen, allerdings hat eine etwas anders geartete Schlussfolgerung die gleiche Existenzberechtigung wie Deine, nämlich die: alle einander ähnlichen Konstruktionsprinzipien in der Natur  lassen auf einen gemeinsam Konstrukteur schließen.

Systembauweise nennt man das und hält es für eine sehr praktische Errungenschaft. Aber offensichtlich gibt es das schon sehr länger.

Bitte antworte nun nicht mit den üblichen Vorhaltungen, die ET und die Entstehung des Lebens seien zwei verschieden Bereiche und hätten miteinander nichts zu tun.  Auch auf Vorhaltungen, ich hätte die ET nicht verstanden, kann ich gut verzichten.

Tatsache ist nämlich, dass nichts enger miteinander verknüpft ist, als die Lebenskraft mit allen lebenden Daseinsformen.

Als Anregung gedacht.

und alles Gute

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DiegoderAeltere 02.03.2016, 15:28
@Abundumzu

„Bei allen Unklarheiten“, die Du immerhin einräumst, schlussfolgerst Du aus  der „äußeren Verwandtschaft der Menschen zu den Menschenaffen“, dass die einen von den anderen  abstammen  müssen  und damit eine Fortentwicklung, wie die Evolution sie lehrt, bewiesen sei.

Wird dir vielleicht etwas klarer, was ich gemeint habe, wenn ich schreibe "äußere Verwandtschaft im Rahmen der Evolution"? Ich habe keineswegs versucht, allein aus der Ähnlichkeit zwischen Menschen und anderen Affenarten heraus die Abstammungslehre beweisen zu wollen. 

Dass sich abgestufte Ähnlichkeiten durch alle Reiche des Lebens ziehen, ist zwar eine Bestätigung der Vorhersagen der Abstammungslehre, aber bei weitem nicht der einzige Beleg für ihre Richtigkeit.

Philipp59 hat aber in seiner Antwort nicht die Abstammungslehre als ganzes, sondern die Abstammung des Menschen angezweifelt (obwohl ich natürlich weiß, was dahinter steht). Deshalb habe ich in meinem Kommentar nicht die Belege für eine gemeinsame Entwicklung des Lebens dargelegt, sondern diese als gegeben vorausgesetzt und stattdessen nur etwas zur Abstammung, also zur äußeren Verwandtschaft, des Menschen geschrieben. Und diese ist (im Rahmen der Evolution) eindeutig geklärt, nämlich dahingehend, dass die Gattung Mensch zur Familie der Menschenaffen gehört und in der Gattung der Schimpansen ihren nächsten Verwandten hat, wie ich bereits geschrieben habe.

Da sie aber in der Frage wie undwarum eine erste lebende Zelle ins Dasein kam, im Dunkeln tappt, ist die ET von der Logik her nicht so recht einleuchtend;

Bitte antworte nun nicht mit den üblichen Vorhaltungen, die ET und die Entstehung des Lebens seien zwei verschieden Bereiche und hätten miteinander nichts zu tun.

Ich halte mich bestmöglich an die Fakten, darum muss ich dich darauf hinweisen, dass Abiogenese und die ET nicht zusammengehören. Die Abiogenese ist zwar durchaus Teil der Abstammungslehre und damit der Evolutionswissenschaft, aber die ET ist nur darauf ausgerichtet, die Mechanismen der biologischen Evolution zu beschreiben, weshalb sie lebende Zellen oder zumindest vermehrungsfähige Moleküle voraussetzt. Damit hat der größte Teil der Abiogenese keinerlei Berührungspunkte mit der ET. 

Auch wenn die Abiogenese z.B. nachweislich durch einen äußeren Eingriff zustande gekommen wäre, hätte das weder Auswirkungen auf die ET noch auf unsere Vorstellung von der weiteren Entwicklung des Lebens. Wenn man einen bestimmten Sachverhalt widerlegen will, muss man sich auch direkt darauf beziehen. Wenn man etwa die ET widerlegen will, muss man aufzeigen, dass Evolution nicht durch Mutation und Selektion vorangetrieben wird.

Davon ganz abgesehen ist es nicht gerechtfertigt, zu behaupten, die Wissenschaft würde bei der Abiogenese im Dunkeln tappen. Es mag dir vielleicht nicht bekannt sein, aber die wesentlichen Etappen auf dem Weg zu lebenden Zellen sind bekannt, während zu den genauen Bedingungen und Abläufen zahlreiche Modelle vorliegen, die von der Forschung gegeneinander abgewogen werden müssen. Die RNA-Welt, der Oberflächenmetabolismus und der Hyperzyklus wären Beispiele für solche Modelle, die verschiedene Bereiche der Abiogenese betreffen.

alle einander ähnlichen Konstruktionsprinzipien in der Natur  lassen auf einen gemeinsam Konstrukteur schließen.

Da du allerdings annimmst, dass sämtliche Erscheinungen in der Natur auf einen Konstrukteur zurückgehen, stammen also, wenn man dieser Annahme folgt, auch grundverschiedene Konstruktionen vom selben Schöpfer. Damit können dann Ähnlichkeiten von verschiedenen Dingen kein eindeutiger Hinweis auf einen gemeinsamen Schöpfer dieser Dinge sein.

Mich würde auch interessieren, ob du mir die Frage beantworten kannst, welche Motivation ein intelligenter Designer hat, im Erbgut von Menschen und Schimpansen viele hunderte und tausende male das Erbgut von Retroviren, also Parasiten und potenziellen Krankheitserregern, an den exakt gleichen Stellen einzufügen, und zwischen Menschen und Gorillas dabei eine größere Abweichung zu erzeugen? Und warum sollte ein Designer Tierarten erschaffen, die sich so stark ähneln, und sie nur auf einem einzigen oder auf zusammenhängenden Kontinenten aussetzen (z.B. Neuweltaffen in Mittel- und Südamerika)?

Tatsache ist nämlich, dass nichts enger miteinander verknüpft ist, als die Lebenskraft mit allen lebenden Daseinsformen.

Bevor du nicht eine eindeutige Definition für "Lebenskraft" abgibst, kann dazu unmöglich eine Aussage mit Tatsachencharakter getroffen werden. Also: Was ist Lebenskraft?

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Die Evolutionstherie basiert einzig und alleine auf Vermutungen, wie es gewesen sein könnte. Beweise gibt es keine. Niemand kann bis heute nachweisen, wie die ersten Menschen oder Tiere entstanden. Diesen Beweis wird wohl nie ein Mensch führen können. Schon die Frage wer zuerst da gewesen ist, das Huhn oder das Ei lässt alle scheitern. Wenn das Huhn zuerst dagewesen ist, woher kam es ? Wenn das Ei zuerst dagewesen ist, woher kam es ? Zum einen gibt es die Wissenschaft, die versucht mit ihren Theorien Antworten zu finden. Zum anderen ist es die Religion, die nur die Antwort kennt, dass Gott den Menschen erschaffen hat und da werden Adam und Eva als unsere Stammeltern genannt. Wie die entstanden, das wird ewig ein Rätsel bleiben. Gerne wird auch der Affe als "Vorfahre" genannt, dessen Entwicklung sich geteilt haben soll. Die einen sind Affen geblieben, die andere Spezies hat sich in tausenden von Jahren zu einem Menschen entwickelt, um das vereinfacht zu sagen. Schimpansen werden da als dem Menschen am nächsten stehend genannt. Beweise über die Entsteheung des Menschen gibt es keine, nur Vermutungen und das wird auch immer so bleiben. Alles was es an Menschen, Tieren oder Pflanzen auf unserer Erde gibt, hatte einen Ursprung. Doch wie dieser Ursprung entstand ist eine Frage, die ewig unbeantwortet bleiben wird.

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Geh doch noch einen Schritt zurück und prüfe nach, ob Du aus Rippe und dein Freund aus Lehm besteht. Dann hast Du Gewissheit.

Dass Du als Christin diese Frage stellst, beweist immerhin, dass Du nicht fundamental verbohrt bist. Es besteht also noch Hoffnung, dass Du den Prozess der Aufklärung noch durchläufst.

Ich hab auch mal als "Christ" angefangen, habe sogar Kindergottesdienstgruppen geleitet. Mit 20 bin ich dann aus dem verlogenen Verein nahmens Religion ausgetreten.

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es gibt echte beweise, die jeder selbst überprüfen kann, die eindeutig zeigen, dass es keine götter gibt und dass alle religionen nur erfindungen von menschen selbst sind...........das problem ist nur, dass gläubige dass nicht wahrhaben wollen.............:)

aber die geschichte und entstehungsgeschichte der religionen und götter zeigt genau das, denn es gab mal einen grund, warum man götter erfunden hat und dieser grund existiert schon lange nicht mehr..............

kommst du selbst drauf?.................*g*

die ersten götter der menschheitsgeschichte entstanden aus dem unverständnis der naturgewalten und für alles, was der mensch sich nicht erklären konnte, wurden dann götter erfunden............deshalb waren die ersten götter auch der gott des feuers, des donners und des blitzes und glaubst du heute noch an diese götter?.............

im übrigen sieht man immer wieder, dass und wie evolution funktioniert, denn bakterien, viren mutieren jedes jahr immer wieder..........sie verändern sich also, passen sich an und alleine der grippe-virus stellt uns immer wieder jahr für jahr vor probleme, weil er mutiert..............und mutation bedeutet nun mal auch veränderung, vor allem im erbgut.........würde alles von einem gott erschaffen worden sein, würde sich also nichts mehr verändern, denn gott hat ja alles für gut befunden, oder?.................*g*

zu deiner frage zurück.............die wiege der menschheit liegt nach heutigen erkenntnissen in afrika und nicht in einem erfundenen paradies..............man könnte sich jedoch darüber streiten, ob es einen einfluss in der entwicklung von "aussen" gab, aber dieses "von aussen" hat absolut nichts mit einem erfundenen gott zu tun, es sei denn, dass man eine lebensform, die man nicht versteht, als gott ansieht.........und da sind wir dann wieder am anfang meiner antwort............:)

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Menschen und die heutigen Affen haben einen gemeinsamen Vorfahren, wir sind das Produkt von 3,5 Milliarden Jahren Evolution. Dies ist ein Fakt.

Beweise gibt es dafür genug, von den Fossilien unserer Vorfahren über Sequenzabgleiche und vieles mehr. 

Adam und Eva haben nie existiert, sie sind Märchenfiguren. 

http://www.spektrum.de/magazin/die-evolution-des-menschen/829396

Als eine kleine Lektüre.

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Omnivore08 27.02.2016, 22:39

wir sind das Produkt von 3,5 Milliarden Jahren Evolution.

Millionen...nicht Milliarden!

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FloTheBrain 28.02.2016, 09:39
@Omnivore08

Die Evolution, aus der auch wir Menschen hervorgegangen sind, ist mehrere MILLIARDEN Jahre alt. Wie kommst du auf Millionen?

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dadita 28.02.2016, 11:48
@Omnivore08

Milliarden ist schon korrekt. Die Geschichte unserer Entwicklung beginnt mit der Entwicklung des ersten Lebens. Dieses erste Leben ist genauso unser Vorfahr wie der Vorfahr allen anderen Lebens auf diesen Planeten. 

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adam und eva waren die zuerst inkarnierten menschen von allen menschen

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Die Beweise gibt es schon ewig! Es steht eindeutig fest, dass der Mensch und der Affe (Schimpanse) gemeinsame Vorfahren haben!

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Die Evolutionstheorie ist der Versuch, die Welt und die Entstehung der Lebewesen ohne einen Schöpfergott zu erklären. Dabei geht es darum, dass neue Arten durch natürlich Selektion (Auslese) entstehen, indem sich die stärkeren bzw. besser angepassten Arten durchsetzen. Durch den Tod bestimmter Arten entstehen also neue Arten, die anpassungsfähiger sind. Irgendwann soll dann der Mensch entstanden sein.

Die Bibel lehrt genau das Gegenteil. Es gibt einen allmächtigen Schöpfergott, für den es kein Problem war, die Erde in ein paar Sekunden, 6 Tagen oder einer Billion Jahre zu erschaffen. Nach dem Schöpfungsbericht hat er sich für eine 6-Tage-Schöpfung entschieden, das die Bewertung "sehr gut" erhielt: "Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag" (1. Mose 1,31). Es gab in dieser Schöpfung kein Leid und keinen Tod.

Die ersten Menschen haben am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Die Bibel sagt, dass der Tod durch Adam in die Welt kam und nicht schon vorher da war (das ist der große Unterschied zur Evolutionstheorie): "Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben" (Römer 5,12).

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Natürlich gibt es Evolution. Sie ist ein Bestandteil der Schöpfung. Evolution innerhalb von Arten (Mikroevolution) kann man beobachten (bei der Tier- und Pflanzenzucht usw.). Makroevolution (eine Art geht in eine andere über) wurde aber bisher noch nicht beobachtet und ist deshalb eine Theorie.

Sehr empfehlenswert zum Thema sind Texte von "Wort und Wissen" und Vorträge und Bücher von Prof. Dr. Walter Veit oder Prof. Dr. Werner Gitt, z. B.:

     

   

  


  

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FloTheBrain 28.02.2016, 09:41

Mit logischer Argumentation kann man auch Gott widerlegen. Ist ganz einfach:

Gott ist in allen Religionen allmächtig. Also fragt man nach der Allmacht.

Könnte ein allmächtiges Wesen ein anderes Wesen erschaffen, dass wiederum so mächtig ist, dass es vom ersten Wesen nicht mehr vernichtet werden kann?

Ja: Das erste Wesen ist nicht allmächtig, es kann das andere Wesen nicht zerstören.

Nein: Das erste Wesen ist nicht allmächtig, denn es kann kein anderes, unsterbliches Wesen erschaffen.

Damit ist Gott und das Konzept der Allmacht widerlegt.

Es kann also keinen Gott geben, ohne das dessen Abwesenheit widerlegt
werden muss, was eben nicht geht. Und zu verlangen die Abwesenheit von
etwas zu belegen, ist immer eine unseriöse Argumentation, die sich damit
aus Mangel an Argumenten selbst disqualifiziert.

Die Menschen haben halt Angst vor dem Tod. Das ist das ganze Geheimnis.

Aber mit religiösen Menschen kann man eben nicht diskutieren, weil
die immer von Anfang an der Überzeugung sind recht zu haben. Eine
Diskussion macht aber nur Sinn, wenn beide Gesprächspartner dafür offen
sind in der Diskussion ihre Meinung zu ändern, nämlich dann wenn das
Gegenüber die besseren Argumente hat.

Und das schreibe ich hier nicht für dich, sondern für die Mitleser.
Die werden jetzt erleben wie du dich einer sachlichen Diskussion
entziehst oder gar nicht reagierst. Nicht aber auf die Logik eingehst,
die dir Gott unmissverständlich als unmöglich bewiesen hat.

Ich hole schon mal das Mikrowellen-Popcorn.

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FloTheBrain 28.02.2016, 11:58
@chrisbyrd

Dass logisches Denken nicht deine Sache zu sein scheint verwundert bei einem Menschen nicht, der Glauben dem Wissen vorzieht.

Weil noch nicht alles am Ursprung des Lebens geklärt ist, als Antwort darauf auf eine extrem ausgeschmückte und komplett erfundene Geschichte - ganz ohne Beweise - auszuweichen, spricht doch Bände.

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FloTheBrain 28.02.2016, 12:04
@chrisbyrd

Und nein, in deinem Link wird die Frage nicht beantwortet, es wird ausgewichen. Für jemanden ohne Erfahrung im logischen Denken macht es vielleicht "Sinn".

Der logische Knoten ist nicht beim Fragesteller zu suchen wie dort behauptet wird. Der logische Knoten ergibt sich aus dem Widerspruch in sich, wenn man eine Allmacht postuliert.

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FloTheBrain 28.02.2016, 12:09
@chrisbyrd

Der Beweis für die dümmliche Argumentation ist schon dadurch gegeben, dass ein Kreis mit 8 Ecken durchaus existieren kann. In der Physik, wo Phänomene logisch mit der Einführungen weiterer Dimensionen erklärt werden, ist so etwas vorstellbar.

Aber das nur am Rande...

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Das Christentum hat keine Theorie oder Lehre, WIE die Welt oder die Evolution entstanden ist.

In der Bibel gibt es zwei Schöpfungsgeschichten. Die eine Geschichte
erzählt, dass Gott die Welt geschaffen hat. Die andere Geschichte
erzählt, dass Gott die Menschen geschaffen hat.

Wie genau Gott das nun angestellt hat, will die Bibel mit diesen Geschichten gar nicht sagen.

Der christliche Glaube steht nicht im Widerspruch zu den naturwissenschaftlichen Lehren.

Glaube und Vernunft sind keine Gegensätze. Alles, was wissenschaftlich
erforscht wurde, findet in einem gesunden Glauben auch seinen Platz.

Die verschiedenen Evolutionstheorien, die es bis heute gibt, sind keine
Gefahr für den Glauben. Ein Christ kann guten Gewissens
Naturwissenschaften in der Schule lernen oder später dort weiter
forschen.

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Der Materialismus sieht den Kosmos und das Leben als Zufall. 

Es handelt sich beim Materialismus nicht um naturwissenschaftliche Modelle und Ergebnisse, sondern um eine Philosophie. Nicht die Evolution lehne ich ab, aber eine Weltanschauung die sie deuten und erklären will.

Der Streit um die Evolutionstheorie läßt sich kürzen auf die Frage: Zufall oder Ziel.
Die Entscheidung darüber ist nicht Sache der Naturwissenschaft, sondern der Weltanschauung und des Menschenbildes.

Es gehört zur Methodik der Naturwissenschaften, nach kausalen Abhängigkeiten zu fragen und logische Ursachen zu erforschen. Vorschnelle Schlüsse sind dabei ebenso unseriös wie Denkverbote. 

Die philosophische Hypothese vom Zufall hat daher in der Naturwissenschaft ebensowenig verloren wie das voreilige Postulat vom Wirken eines göttlichen Geistes.
Das Eine wie das Andere, sowohl der Zufall als auch Gott, dürfen zwar weltanschaulich angenommen und diskutiert werden, doch wer das tut verläßt die Methodik der Naturwissenschaften und sollte das auch redlich zugeben.

Umgekehrt sind auch Religion und Philosophie in ihre Grenzen zu verweisen. Denn es ist nicht die Aufgabe der Religion und der Philosophie, die Wirkmechanismen und Kausalursachen der Evolution zu erklären. Diese einzwängt die Kompetenz der Naturwissenschaften. Und es ist einfach nur peinlich hinter allem was noch nicht erklärbar ist, gleich Gott am Werke zu sehen. 

So haben doch die alten Mythen die Welt gedeutet, indem sie die Rätsel der Natur dem Wirken der Götter zuschrieben. Das ist übrigens auch ein Mißbrauch des Namens Gottes, wenn man ihn einfach so lange als Lückenbüßer benutzt, bis die Wissenschaft eine natürliche Erklärung oder eine schlüssige Hypothese findet und man Gott nicht mehr braucht.

Wenn beide Paradigmen, das Naturwissenschaftliche und das Religiöse bei ihren Kompetenzen blieben, die Naturwissenschaft konzentriert sich auf die Erforschung der Natur, Religion und Philosophie auf die Deutung der Wirklichkeit, dann gibt es den vielfach behaupteten Widerspruch zwischen Naturwissenschaft und Glaube nicht.
Ist nicht die Entwicklung aller Tiere aus den Urzellen des Lebendigen im Grunde bewiesen? 

Hier gibt es noch viele ungeklärte Fragen, besonders was die Entstehung des Lebens selbst angeht. Daß sich in einer Ursuppe in der Frühzeit der Erdgeschichte hochkomplexe Proteinketten gebildet haben sollen, die sich zufällig selbst reproduzieren konnten und eine Urzelle gebildet haben sollen, noch dazu überlebens- und fortpflanzungsfähig war, ist eigentlich nicht vorstellbar. Schon Darwin hat das geahnt.

Übrigens können sich viele Organe unmöglich über längere Zeiträume entwickelt haben. Manche Fähigkeiten des Lebewesens können nur ganz oder gar nicht funktionieren. Dazu sagt übrigens Darwin selber etwas. "Wenn gezeigt werden könnte, daß ein komplexes Organ existiert, daß sich in keiner Weise mittels mehrerer ,aufeinander folgender, geringfügiger Veränderungen gebildet haben kann, so würde meine Theorie mit Sicherheit zusammenbrechen."
Aber solche Organe hat man schon längst nachgewiesen. Man spricht hier von nichtreduzierbarer Komplexität.

Dazu kommt noch, daß viele Lebewesen Symbiosen eingehen wie z.B. Bienen und bestimmte Blüten, die gleichzeitig und vom ersten Augenblick ihrer Existenz an dagewesen sein müßen.
Davor darf man doch nicht die Augen verschließen und sich nicht mit der Formel Zufall+Zeit zufrieden geben.

Bei den Schöpfungsberichten handelt es sich eigentlich nicht um Berichte. Bei Genesis 1 handelt es sich eher um einen Hymnus, also ein Lobgesang auf den Schöpfer, entstanden in Babylonien 600 v.Christus. Es fällt doch auf, daß es von Stereotypen wimmelt wie wir es bei Liedern gewohnt sind z.B. "da sprach Gott" "und" Gott sah.Und es war gut".

Der Unterschied zum babylonischen und ägyptischen Weltbild ist der, das Sonne, Mond und Erde keine Götter sind. Es ist der Mensch im Zentrum und für ihn ist alles gemacht. Die Bibel tut die Welt entmythologisieren.
Die Aussageabsicht von diesen Texten ist, der Mensch ist direkt Gott gegenüber gestellt.

Die Tiere wurden geschaffen nach ihrer Art, der Mensch wurde geschaffen nach Gott. Der Mensch wurde aber am sechsten Tag , am selben wie die Tiere geschaffen - ein Hinweis auf die Evolution?

Auch in Genesis 2 werden die Tiere nicht anders als der Mensch erschaffen. Sie werden aus dem Staub der Adamar geformt wie der Mensch. Aber nur der Mensch erhält den göttlichen Lebensatem.

Was will die Bibel uns sagen. Es gibt doch Gegensätze im ersten und zweiten Schöpfungsbericht. Die Bibel läßt aber beide nebeneinander stehen. Die Menschen damals waren doch nicht dümmer als wir heute. Ihnen ist das doch auch aufgefallen, daß sich die beiden Texte da widersprechen. Wie hat denn nun Gott die Welt geschaffen und wie und wann hat er den Menschen gemacht?

Die Bibel hat darauf keine Antwort, zumindest keine Eindeutige. Das will die Bibel gar nicht beantworten. Die Kompetenz liegt im Sinn und der Bedeutung der Schöpfung. Wozu gibt es die Schöpfung.

Wer ein Lied wörtlich nimmt , der verstrickt sich in Widersprüche. Wer einen Liebesbrief wie einen Sachtext ließt, der bekommt Probleme. Die Schöpfungsberichte sind keine Berichte, sondern ein Hymnus. Und daher ist es auch ganz egal ob der Mensch als erstes und dann die ganze Umwelt um ihn herum oder ob er der krönende Abschluß einer perfekten Schöpfung ist.

Diakon Florian Kopp

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dadita 28.02.2016, 11:58

Ich bin immer wieder fasziniert, wie biel Ignoranz unser Schulsystem überleben kann. 

Evolution ist Fakt. Sie ist mehr belegt als praktisch jede andere wissenschaftliche Theorie, vergleichbar mit der Atomtheorie oder der Keimtheorie. Auch diese sind Fakten. Etwaige Anpassungen wie genaue zeitliche Abläufe ändern daran nichts

"Übrigens können sich viele Organe unmöglich über längere Zeiträume entwickelt haben. Manche Fähigkeiten des Lebewesens können nur ganz oder gar nicht funktionieren"

Das ist einfach falsch. Es gibt kein einziges Organ, welches sich nicht aus Vorläufern entwickelt hat, vom Auge bis zur Lunge. Bei den meisten lässt sich diese Entwicklung sogar heute noch embryonal zurückverfolgen, beispielsweise die Lunge als entodermale Ausstülpung des Vorderdarms.

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alexander329 28.02.2016, 15:33
@dadita

Weder der Kommentator noch ich verneinen die Evolution.

Wir verneinen aber die zufällige Entwicklung, bei der sich die besten Entwicklungen erhalten haben und die nicht gut angepassten auf der Strecke blieben, und das Nichtvorhandensein einer planenden Intelligenz-ganz besonders auf die Entstehung des Lebens.

Zum Beispiel die Entstehung des Geißelantriebes wirft unlösbare Rätsel auf. Die Geißel mit der sich Einzeller fortbewegen, ist ein komplizierter Motor, der aus einzelnen Bauteilen zusammengesetzt ist, die nur im Zusammenspiel funktionieren können.

Die Ignoranz liegt meiner Meinung nach oft bei den Darwinisten.

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Mark1616 28.02.2016, 18:37
@alexander329

Die Ignoranz liegt meiner Meinung nach oft bei den Darwinisten.

Und meiner Meinung nach sind die Marsmenschen die Ignoranten. Hast du dir mal angesehen was die glauben?

Echt jetzt...

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dadita 28.02.2016, 18:47
@alexander329

Es ist modifiziertes Zytoskelett, kein mystisches Rätsel. Die Behauptung ist einfach falsch.

 https://www.newscientist.com/article/dn13663-evolution-myths-the-bacterial-flagellum-is-irreducibly-complex/

http://www.talkdesign.org/faqs/flagellum.html

Es ist weder irreduzierbar komplex noch einzigartig, es gibt verschiedene Arten in verschiedenen Stufen der Komplexität (ganz wie bei einem evolutionären Prozess zu erwarten) und die einzelnen Bestandteile erfüllen auch alleine Funktionen

Und genau dies, dieser Versuch Fakten und Daten aktiv zu verzerren, zu missdeuten und zu ignorieren um den eigenen Vorstellungen von einer höheren Macht zu entsprechen, ist ignorant. 

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alexander329 28.02.2016, 20:46
@Mark1616

wir haben ja Meinungsfreiheit 

leider bin ich noch keinem Marsmenschen begegnet. Du kannst mich ja erhellen, wenn du ihre Meinung kennst. :-)

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alexander329 28.02.2016, 20:57
@dadita

Also das übezeugt mich nicht. Auch wenn bestimmte Proteine noch andere Funktionen in der Zelle übernehmen , so steht in dem Text auch, daß unsere Fähigkeiten begrenzt sind, zu rekonstruieren, was vor Milliarden Jahren geschah.Aber das ist Aufgabe der Wissenschaft. Die Theologie und der Glaube gibt nur allem einen Sinn.

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dadita 28.02.2016, 22:57
@alexander329

Und genau dies ist das Problem. In diesem Artikel stehen zahlreiche Fakten, mit Links zu weiteren Fakten und Daten, Artikeln in Fachzeitschriften wie Cell oder Scientific american, peer-reviewed und glaubwürdig.

Unsere Fähigkeiten sind natürlich (noch) begrenzt, auch wenn sie jedes Jahr besser werden. Aber dennoch ist es kein Grund unsere immer kleiner werdenden Wissenslücken mit abstrusen Mythen zu füllen...oder wie du es tust, an lange widerlegten Aussagen festzuhalten. 

All diese Daten sind da...aber du entscheidest dich diese zu ignorieren um stattdessen einem abstrusen Märchenbuch zu folgen. 

Theologie und Glaube sind nichts als geistige Krücken, Behelfe für jene die nicht in der Lage sind Fakten zu akzeptieren. Wir müssen nichts mehr glauben...auch wenn schwache Geister dies dennoch dem Wissen vorziehen. 

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dadita 28.02.2016, 23:00
@alexander329

Fakten lassen sich von Meinungen nicht beeinflussen. Die Behauptung dass die Geißel von Bakterien ein unlösbares Rätsel darstellt ist faktisch falsch. Die Aussage, dass die Evolution widerlegt wurde, ist faktisch falsch. 

Evolution ist Fakt. Dies nicht einzusehen ist keine Meinung, es ist simpe Ignoranz.

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alexander329 29.02.2016, 03:54
@dadita

Du verstehst nicht oder willst nicht verstehen worum es geht. Es geht nicht darum, daß ich etwas nicht wahrhaben will oder der Wissenschaft etwas nicht glaube.

Theologie und Wissenschaft liegen nicht im Wiederstreit, solange beide bei ihrer Kompetenz bleiben!

und tschüß

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alexander329 29.02.2016, 03:57
@dadita

oh-kapierst du überhaupt mal was richtig? Ich erklär dir jetzt nicht nochmal alles wie es gemeint ist. Lies bitte selber richtig nach.

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Wenn es nur Adam und Eva gab, und wir heute 7 Milliarden Menschen sind. Haben dann die Kinder mit Adam und Eva Sex gehabt? Oder nur die Kinder untereinander. Dass sie viele Kinder hatten steht ja in der Bibel.

Wenn man Adam und Eva wörtlich nimmt, dann sind wir aus einer extremen Inzucht hervorgegangen.

Selbstverständlich gibt es keinen Gott und Adam und Eva hat es nie gegeben.

Mit logischer Argumentation kann man auch Gott widerlegen. Ist ganz einfach:

Gott ist in allen Religionen allmächtig. Also fragt man nach der Allmacht.

Könnte ein allmächtiges Wesen ein anderes Wesen erschaffen, dass wiederum so mächtig ist, dass es vom ersten Wesen nicht mehr vernichtet werden kann?

Ja: Das erste Wesen ist nicht allmächtig, es kann das andere Wesen nicht zerstören.

Nein: Das erste Wesen ist nicht allmächtig, denn es kann kein anderes, unsterbliches Wesen erschaffen.

Damit ist Gott und das Konzept der Allmacht widerlegt.

Es kann also keinen Gott geben, ohne das dessen Abwesenheit widerlegt
werden muss, was eben nicht geht. Und zu verlangen die Abwesenheit von
etwas zu belegen, ist immer eine unseriöse Argumentation, die sich damit
aus Mangel an Argumenten selbst disqualifiziert.

Die Menschen haben halt Angst vor dem Tod. Das ist das ganze Geheimnis.

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FloTheBrain 28.02.2016, 10:24

Im Übrigen lässt sich Entwicklung des Lebens wunderbar mit der Evolution erklären. In den Antworten hier werden dazu viele falsche Behauptungen gemacht, dass dieses oder jenes nicht erklärt werden könnte.

Und das Schöne ist, dass es für die Evolution Beweise gibt, nicht aber für einen Gott, im Gegenteil.

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NewSummer 28.02.2016, 16:03
@FloTheBrain

das Schöne ist, dass es für die Evolution Beweise gibt

das ist nicht ganz richtig. Es gab "Beweise", welche als Lügen oder Fehler entlarvt wurden. Wofür bedarf es dieser Lüge, um etwas wahres zu bestätigen? Z.B der Piltdown Schädel

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article111975652/Die-unglaubliche-Geschichte-eines-perfiden-Betrugs.html

Angebliche Steinzeitschädel sind in Wirklichkeit viele zehntausenjahre jünger ( grob verschätzt)

http://www.deutschlandfunk.de/skandal-um-anthropologieprofessor-in-frankfurt.680.de.html?dram:article_id=34166

Und auch der Wikipedia Beitrag Ernst Haeckel ist hierzu interessant... (Diese Beiträge wurden schonmal von einer anderen Userin eingefügt, kennen also vielleicht einige Mitleser schon)

Welcher Wissenschaftler hat es geschafft, zu erklären, nachzustellen wie aus toter Materie lebende Materie entsteht?

Das wäre doch mal ein Beweis.


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FloTheBrain 28.02.2016, 16:09
@NewSummer

Die Wissenschaft hat doch gewonnen und aus sich selbst heraus diese Betrüger entlarvt. Verstehe nicht wo das die Religion stützen soll???

Ich bleibe bei meiner Frage:

Einige Zusammenhänge sind noch nicht verstanden und deswegen macht es Sinn sich einer wahnwitzigen und erfundenen Geschichte anzuschließen, und gleichzeitig nach mehr Beweisen zu schreien?

Gelinde ausgedrückt ziemlich unseriös!

http://www.spektrum.de/news/der-geist-der-ursuppe/1066972

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dadita 28.02.2016, 19:12
@NewSummer

Es gibt keine Ubterscheidung zwischen toter und lebender Materie, das gesamte Leben ist nichts anderes als ein biochemischer Prozess. Dies ist jedem Wissenschaftler klar.

Gelegentliche Versuche Wissenschaftler zu narren, welche von anderen Wissenschaftlern aufgedeckt wurden sollen also ein Argument gegen Evolution sein?

Evolution ist Fakt. Besser belegt und bewiesen als praktisch jede andere naturwissenschaftliche Theorie. Der Berg an Beweisen ist erdrückend, seien es Fossilien, die genetische Über, Sequenzabgleiche, Ausbreitungsgebiete von Tierspezies oder schlichte Logik, weswegen auch kein einziger seriöser Wissenschaftler mehr an ihr zweifelt...es gibt einfach keinen argumentierbaren Grund. 

1
NewSummer 29.02.2016, 16:38
@dadita

Es gibt keine Ubterscheidung zwischen toter und lebender Materie,

zwischen Leben und Tod besteht ein grosser Unterschied.

Evolution ist nicht Fakt- auch wenn die ET im Schulunterricht leider gelehrt wird.

Sie ist wie das Wort Evolutionstheorie ja schon sagt, eben nur eine Theorie.

Aber für Dich ist sie halt Fakt.

Deshlab könnten wir uns darüber auch streiten- ich glaube an einen Erschaffer.

Ausserdem ist es doch auch ganz erstaunlich das selbst viele Wissenschaftler bei ihren Forschungen irgendwann an einen Punkt gestossen sind, an dem sie erkennen mussten das es ohne einen intiligenten Schöpfer, kein Leben geben kann.

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FloTheBrain 29.02.2016, 17:20
@NewSummer

Tja NewSummer. Wenn du die Fähigkeit hättest einen Textinhalt richtig zu erfassen, dann müsstest du nicht so am Thema vorbei antworten.

Und dann wärst du auch nicht darauf angewiesen dir selbst eingerete Märchen als Fakten zu verstehen.

Ebenso hast du keine Ahnung was eine "Theorie" im wissenschaftlichen Sinne bedeutet.

Und der große Widerspruch bleibt! Weil ein paar Kleinigkeiten noch nicht geklärt sind (in der Zukunft wird man sie klären und dann hören solche Diskussionen mit Leuten von deiner Sorte eh auf), weicht man auf eine völlig zu 100 % erfundene Geschichte auf, für die es 0 % Beweise gibt.

Und der schenkt man da mehr Gewichtung als der anderen, wissenschaftlichen Theorie, die schon sehr schlüssig beschrieben ist.

Viel Spaß dabei. Ich bin froh in einer Zeit zu leben in der man von solch rückständigen Menschen für sein Interesse an der Realität auf den Scheiterhaufen geworfen wird.

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Haben Sie schon mal im Internet nach den katholischen Meinungen zur Möglichkeit, dass es die Evolution gibt geschaut?

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Gambler2000 28.02.2016, 18:18

Dabei schließt die Katholische Kirche Adam und Eva aus, das gibt sie selbst zu. Also, beantworte uns jetzt diese Frage. Adam und Eva oder Evoulution? Beides ist wohlkaum gleichzeitig möglich.

LG.

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Es ist beides richtig und bewiesen.

Wie kann das sein?

Vor langer Zeit war alles Leben im Jenseits, unter anderem auch der Geisterfürst Adam und seine Gattin Eva (beide hießen im Jenseits anders) und deren Nachfolger, also wir. Wir stammen alle tatsächlich von Adam und Eva ab.

Allerdings muss man folgendes bedenken. Adam und sein Gefolge haben gesündigt und wurden zu gefallenen Geistern mit schlechten Karma.

Aus diesem Grund entstand verdichteter, lebloser Geist, die Materie.

Das Ziel allen materiellen Lebens ist es nun in das Jenseits, unsere wahre Heimat zurück zu kehren.

Das funktioniert aber nur durch Aufstieg der gefallenen Geister und fortwährender Reinkarnation.

Die materielle Evolution ist eine Nebenerscheinung der Reinkarnations- und Aufstiegsstufen, dessen Endprodukt der Mensch ist.

Dass der Mensch eine genetische Verwandtschaft mit den Affen hat, stimmt also auch. 

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alexander329 28.02.2016, 05:18

Verstehe ich das richtig, daß dann Pflanzen abgestiegene Geister mit schlechtem Karma sind,oder sehe ich das falsch.

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Geistchrist16 28.02.2016, 14:07
@alexander329

Das ist eine gute Frage!

Am Anfang dachte ich auch, dass Pflanzen gefallene Geister mit schlechten Karma seien und wollte alles über einen Kamm scheren.

Aber so einfach ist es auch nicht.

Man muss bedenken:

Alles Leben, was es auf der Erde gibt, gibt es auch im Jenseits, bloß größer, schöner und vielfältiger.

Die Pflanzen sind ein Ausdruck, eine Idee Gottes und folglich können nicht alle Pflanzen Aufstiegsgeister sein.

Ein Großteil der Pflanzen sind durch den Geisterfall in Mitleidenschaft gezogen worden und müssen auf der Erde inkarnieren.

Pflanzen haben auch kein schlechtes Karma, sondern sind den schlechten Karma der Menschen untertan.

Vieles, was im Jenseits durch Kreationismus, also durch Gotteszeugung entstand, wurde durch die karmisch, materielle Evolution auf der Erde inkarniert.    

  

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alexander329 28.02.2016, 15:37
@Geistchrist16

OK-danke für die Antwort. Es ist also zu vergleichen mit der Verbannung von Mensch und Pflanze aus dem geistigen Paradies in die materielle Welt.

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Wilfri 28.02.2016, 05:45

Woher hast Du denn diese Erkenntnis? Wer garantiert, dass das, was Du schreibst einen realen Hintergrund hat? Hast Du Kontakt zu Geistern? Welche Geister sind das, die Dich so großzügig informieren. Die Bibel spricht vom Geist Gottes. Der kann es aber nicht gewesen sein, weil der anderes lehrt. Ist es also dann der Geist des gefallenen Lichtträgers (Satan)? Dann bist Du auf der Linie, die letztlich ins Chaos gerät! Beide Lehren passen nicht zusammen. Man kann nicht auf beiden Seiten stehen, ohne zerrissen zu werden in immer neuen Gedanken.

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Geistchrist16 28.02.2016, 14:29
@Wilfri

Ich bekenne mich zur heiligen Geistchristlichen Kirche.

Ich selbst bin zwar nicht medial veranlagt aber in meiner Kirche sind mehrere Personen aufgetreten, die medial waren, zB. Pastor Johannes Greber (unser Gründer) und Frau Beatrice Brunner (schweizerisches Tiefentrancemedium).

Diese Personen hatten sehr intensiven Kontakt mit der Geisterwelt Jehova Gottes. Greber hat darüber sogar ein Buch geschrieben.

"Der Verkehr mit der Geisterwelt Gottes - seine Gesetze und sein Zweck" 

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DiegoderAeltere 28.02.2016, 13:08

Die Beweise für deine Behauptungen bist du uns jetzt aber schuldig geblieben.

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Geistchrist16 28.02.2016, 14:41
@DiegoderAeltere

Hier sind die Beweise:

1. Das Offenbarungswerk von Pastor Johannes Greber

"Der Verkehr mit der Geisterwelt Gottes - seine Gesetze und sein Zweck"

2. Die Zeitschrift von Pro Beatrice

"Die Geistige Welt" (Zeitschrift für christliche Geisteslehre und Jenseitswissen)

3. Das Lehrbuch von Professor Doktor Walter Hinz "Geborgenheit"

Als E-Book bei Amazon Kindle erhältlich

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Mark1616 28.02.2016, 18:40
@Geistchrist16

Nur weil ein paar Esoteriker ihre komischen Gedanken in Textform gebracht haben werden diese auch nicht wahr....

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Geistchrist16 28.02.2016, 20:32
@Mark1616

Wir sind keine Esoteriker sondern Christen.

Das sind die Gedanken Jehova Gottes, folglich sind diese wahr!

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Adam und Eva ist ein Märchen. Oder anders gefragt, warum
haben Adam und Eva einen Bauchnabel?

Das Wort Adam wurde aus der hebräischen Schrift falsch
übersetz. In Wirklichkeit bedeutet ādām = Mensch.

Eva ist auch kein Frauen-Name, sondern bedeutet «die Belebte».  Daraus kannst du dir jetzt eine Geschichte basteln.  Der Mensch entsteht, wird
belebt.

Und dass mit der Evolution ist auch noch nicht zu Ende gedacht. Es fehlen noch
zu viele Bausteine :-)

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comhb3mpqy 28.02.2016, 17:34

hälst du nur Adam und Eva für ein Märchen, oder auch die ganze Bibel?

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Mark1616 28.02.2016, 18:43
@comhb3mpqy

Da die Bibel voller historischer Fehler ist kann sie nur ein Fantasieprodukt sein, nicht wahr? ;) Du hältst Harry Potter ja auch nicht für eine Beschreibung der 90iger Jahre.

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najadann 28.02.2016, 19:30
@comhb3mpqy

Die Bibel ist eine Sammlung von Ereignissen, aus vergangener Zeiten, mal mehr, mal weniger genau erzählt, zum Teil fehlerhaft Interpretierer, falsch übersetzt und fehlendes dazu gedichtet. Was davon der Wahrheit entspricht wird uns ein ewiges Rätsel bleiben. Aber die Botschaft dahinter ist von bester Güte, ein hilfreicher Wegweiser fürs Leben. 

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comhb3mpqy 28.02.2016, 23:28
@najadann

ich habe trotzdem Gründe/Argumente, warum ich an Gott glaube. Soll ich die hier mal reinstellen? Wenn man die wissen möchte, dann kann man auch meine hilfreichen Antworten ansehen, da stehen auch Argumente, warum ich an Gott glaube.

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najadann 29.02.2016, 18:22
@comhb3mpqy

Auch bei einer Evolutions-Theorie, hat Gott als Schöpfer seinen Platz in der Geschichte. Adam und Eva Märchen wirken dagegen  sehr lächerlich, wenn man nur ein wenig nachdenkt.

0

Adam und Eva oder Evolution der Affen?

Weder - noch!

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