Wieso glauben Menschen wir kämen von den Affen?

Das glaubt doch keiner, dass wissen wir. Wir selbst sind Affen. Also sind auch unsere Eltern Affen und deren Eltern ebenfalls.

Wir stammen also individuell sowie stammesgeschichtlich von Affen ab. Das ist Fakt. Das kann man belegen.

Und daher folgt auch niemand blind der Wissenschaft. Diese kann nämlich Belege vorlegen: Sie steht einer Falsifikation immer offen gegenüber.

Wissenschaftler versuchen, die Natur zu erklären. So gut es geht. Natürlich machen sie dabei auch mal Fehler. Aber wenn diese entdeckt werden und belegbar sind, werden sie ihre Ansichten ändern. Völlig ungeachtet davon, was wir über die Natur wissen und verstanden haben, ist die Natur aber immer so, wie sie eben ist. Keines unserer Erkenntnisse ändert daran etwas.

Selbst wenn sich die gesamte Evolutionstheorie als falsch erwiese (womit nicht ansatzweise zu rechnen ist), würde das an der Evolution nichts ändern. Diese Naturprinzip ist unbestreibar vorhanden. Ob wir es immer richtig verstehen, ist eine ander Sache.

Wenn Wissenschaftler also eine Theorie neuen, belegbaren Erkenntnissen anpassen, ist das kein Zeichen der Schwäche der Wissenschaft sondern Ausdruck eben ihrer Stärke.

Anders als Glaubenslehren, die mitunter jahrtausende alte Dogmen vertreten, oft selbst wenn sie gegen Erkenntnisse der Wissenschaft verstoßen. Hierbei bringen sie aber keinerlei Belege vor, um ihre Thesen zu untermauern. Während die Wissenschaft ganze Bibliotheken mit Fakten und Belegen anhäuft, kommt von Gläubigen ein lapidares "Gott war´s. Basta"

Es gibt gute Gründe, den Erkenntnissen der Wissenschaft zu trauen, weil es gute Gründe gibt, ihre Erkenntnisse immer in Frage zu stellen.

Mythen aus einem uralten Buch nachzuhängen, ohne dass es für sie auch nur den Hauch eines Beleges gibt, ist unvernünftig.

Was haltet ihr von der Wissenschaft?

Sie ist das Blut, das durch die Adern unserer Zivilisation fließt. Auf Religion können wir getrost verzichten, auf die Wissenschaft nicht.

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Ich sehe Charles Darwin in dieser Position. Er hat nebem dem bahnbrechenden Werk der Evolutionstheorie generell das Denken des Menschen befreit und ihm eine unverblendete Sicht auf die Welt ermöglicht. Es ist die gegen allen Dogmen und seine eigenen Widerstände sich als unabweisbar erkannte Entdeckung, dass die Natur ungeachtet aller unserer Wunschvorstellungen einfach ist, wie sie ist.

Die Erkenntnis, dass nur die Erforschung der Natur zu relevanten Erkenntnissen über die Natur führen kann.

Ohne ihn würden wir heute noch im Denken der Bronzezeit verharren und könnten auch dieses Forum nicht nutzen, weil es keiner erfunden hätte.

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Darauf gibt es keine Antwort. Warum-Fragen sind meistens unsinnig.

Eine sinnvolle Frage wäre, "wie ist der Mensch entstanden. Was hat dazu geführt, dass wir so sind, wie wir sind."

Darauf lassen sich Antworten finden.

Eine Warum-Frage impliziert, dass es einen Grund geben könne, eine Absicht, die unserem Sein innewohnt. Hierfür gibt es aber keine sinnvolle Begründung.

Wir sind, weil wir als Teil einer sehr langen Evolution auf die Lebensbedingungen so reagiert haben, dass unsere Eigenschaften es zuließen, ausreichend Nachwuchs zu produzieren.

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Wie kann man glauben das all das, was doch perfekt ist,

Nun, perfekt ist ja mal so gut wie gar nichts.

aus dem Zufall entstanden ist?

Das ist tatsächlich eine sehr seltsame Annahme. Dennoch wird sie von Kreationisten und Gläubigen vertreten. Der biblische Schöpfungsmythos ist ein Bericht über eine völlig zufällige Weltwerdung ohne Kausalitäten, Prozesse, Zusammenhänge. Da haut ein zufällig existierender Gott an einem zufälligen Zeitpunkt der Ewigkeit aus dem Nichts ein Universum raus, dass dann zufällig genau so ist, wie wir es vorfinden.

Nein, mit Zufall hat die Weltwerdung nichts zu tun. Da gibt es Naturgesetze, in deren Rahmen sich Dinge entwickeln, verändern, Prozesse in Gang setzen, die eine immer höhere Komplexität erzeugen.

Warum glaubt ihr nicht an Gott?

An welchen denn? Du glaubst sicherlich auch an tausende Götter nicht. Glaubst Du an Thor? Oder an Ra? Nein? Warum nicht?

Es gibt einfach keinen vernünftigen Grund, an irgendeinen Gott zu glauben. Ich bemühe mich, grundsätzlich nichts zu glauben sondern mir ein Bild anhand von Fakten zu machen. Es gibt keine Fakten zur Existenz von Göttern. Dennoch ihre Existenz anzunehmen ist so sinnvoll wie die Existenz der Zahnfee anzunehmen. Du glaubst nicht an die Zahnfee? Warum nicht? Deren Existenz ist exakt so sinnvoll wie die von Göttern. Nämlich gar nicht.

Was haltet ihr von dieser Seite?

Sinnfreies Geschwätz, garniert mit ein paar Zahlen und pseudowissenschaftlichen Annahmen.

Zitat: "kann man da sagen, dass ein solcher „Hochleistungsrechner“ einfach so entstanden ist?" Zitat Ende.

Natürlich kann man das nicht sagen. Das tut ja auch keiner außer den Kreationisten.

Da ist das Gehirn mit einem Schnipp des Gottes einfach da. Von jetzt auf gleich. Aus dem Nichts.

Die Wissenschaft hat da eine ganz andere Erkenntnis. Da gibt es kein "einfach so". Da wird erklärt, wie sich das zentrale Nervensystem über einen langen Prozess entwickelt hat, welche Umstände das befördert haben, welche Konsequenzen das für die Entwicklung des Mensch insgesamt hatte und welche Bedingung für diese Entwicklung gegeben sein mussten. Da gibt es kein "einfach so". Das finden wir nur im Schöpfungsmythos. "Gott war´s". Und mehr ist nicht. Das ist "einfach so."

Hast du dir einen eigenen Gott gebastelt

Gott bewahre, nein. Ich bin absolut gottlos und das ist gut so.

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Ich habe überhaupt keine Angst vor dem Kreationismus. Warum auch?

Das ist alles völliger Unsinn, der nicht mit unseren Beobachtungen in der Natur in Einklang zu bringen ist.

Bei allem, was wir über die Entwicklung des Lebens wissen, hat sich nirgendwo eine Vakanz für einen Gott gezeigt.

Wer die Evolutionstheorie nicht anerkennt, hat sie nicht verstanden. Wie hast Du Dich bisher mit der Evolutionstheorie auseinander gesetzt? Was sagt Dir "kummulative Selektion" oder "Gendrift" oder Taxonomie?

Wenn Dir diese Begriffe fremd sind, hast Du überhaupt keinen Hauch einer Ahnung darüber, was die ET für Aussagen macht. Aber Du versteigst Dich dazu, sie "albern" zu nennen. Das ist ziemlich peinlich.

Wir haben keine Theorie, die besser belegt ist, als die ET. Es gibt Bibliotheken voller Bücher, die ein schlüssiges Bild darstellen. Es steht ja jedem frei, die ET zu widerlegen. Bis heute ist das keinem gelungen. Und es ist auch kaum damit zu rechnen.

Es braucht einige Jahre der intensiven Auseinandersetzung mit der ET, um die wesentlichen Zusammenhänge zu verstehen. Aber je mehr ich lerne, desto runder wird das Bild, desto schlüssiger sind die Konzepte.

Die Kreationisten speisen uns mit einem lapidaren "Gott war´s" ab, wo die Wissenschaft detaillierte Aussagen über Prozesse, Kausalitäten, Zusammenhänge macht. Das die Welt einfach so enstanden ist, ist kein schlüssiges Konzept, auch wenn der Schöpfungsmythos uns das glauben machen will.

Eine zufällige Weltwerdung wie im Schöpfungsmythos ist schlicht über alle Maßen unbefriedigend.

Also, frisch ans Werk. Lerne und verstehe, versuche die ET zu widerlegen.

Nenne mir einen Punkt daran, der für Dich albern ist. Ich werde ihn Dir widerlegen.

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Eigentlich benutz niemand Fremdworte. Denn wenn sie ihm fremd wären, könnte er sie nicht benutzen.

Die Fremdheit liegt nicht beim Sender, sondern beim Empfänger. Und der kann der Fremdheit abhelfen, in dem er sich das Wort zu eigen macht.

Wer viele Worte benutzt, die anderen fremd sind, muss sich allerdings fragen, ob dies einer Kommunikation dienlich ist. Dann sollte man solche Worte erklären, damit sie dem Empfänger fortan nicht mehr fremd sind.

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Es schadet nicht, wenn man "Grüß Gott" sagt, ich mache es aber nicht.

Wenn mich einer so begrüßt, bekommt er ein freundliches "Moin Moin" von mir zur Antwort.

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Es ist sehr leicht, mit dem Sündigen aufzuhören.

Wann hast Du das letzte Mal einen Abseitsverstoß begangen? Nun, wenn Du keinen Fussball spielst, wohl gar nicht.

So ist das auch mit den Sünden. Nur wer sich dem Regelwerk unterwirft kann dagegen verstoßen.

Ich bin seit über 20 Jahren absolut ohne Sünde. Mein Gewissen ist rein, kein Stress, keine Probleme.

Der Schlüssel ist eben, sich nicht dem Regelwerk zu unterwerfen. Also hänge Deinen Glauben an den Nagel und alles wird gut.

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Ich sage auch mal."Verdammt ScheiBe", bin deshalb aber noch lange kein Fäkalfan.

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