Bevor nun fragen aufkommen. Er nimmt keine Medikamente,

Das wäre aber wohl angeraten.

Ich empfehle dringend einen Besuch beim Arzt, der das dann professionell bewerten kann.

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Ich sehe kein Szenario, dass so einen gewaltverbrämten Patriotismus erfordern würde.

Auch wenn die Spackos von der AfD eine echte Bedrohung sind, halte ich unsere demokratischen Strukturen für stark genug, diesen Störfaktor in den nächsten Jahren aufzulösen.

Die Frage, die Du hier stellst, hat sich so in der Vergangenheit eigentlich noch nie gestellt.

Denn bisher wurden primär Bäcker, Lehrer, Elektriker, Bauern und dergleichen rekrutiert, um dem Ego eines Herrschers Genüge zu tun. Welcher Krieg in der Geschichte hat denn einen demokratischen Rechtsstaat verteidigt?

In keinem der mir bekannten Kriege hätte ich zur Rettung dieser Nationen auch nur einen abgebrochenen Fingernagel riskiert.

Sollte es je tatsächlich eine Bedrohung unseres Rechtsstaates geben, die mit Gewalt abgewendet werden könnte, würde ich mir das sicher überlegen.

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Es wäre eine grundfalsche Annahme, dass kulturelle Entwicklungen primär evolutionär induziert sein müssten. Und Spiele sind eben kulturelle, nicht evolutionäre Produkte.

Der Spieltrieb an sich ist aber sehr wohl evolutionär hierzuleiten. Er stärkt soziale Beziehungen, kann Aggressionen abbauen und hilft, strategisch zu denken.

Das sind durchaus evolutionäre Vorteile.

Bei solchen Überlegungen ist es sinnvoll, Evolution immer vom Grundsätzlichen her zu denken.

Welchen reproduktiven Vorteil bringt etwas und wie kann Selektion darauf wirken?

Baseball bietet wohl eher kaum einen reproduktiven Vorteil. Da schlechte Baseballspieler nicht vor Ende ihrer zeugungsfähigen Phase wegen ihres schlechten Baseballspiels zu Tode kommen, kann die Selektion hier nichts bewirken.

Ergo: Baseball hat mit Evolution nichts zu tun, der Spieltrieb aber schon.

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Es heißt ja schon im Ehegelöbnis "...bis das der Tod Euch scheidet".

Wenn ein Partner stirbt, ist die Partnerschaft vorbei. Ohne Partner geht das halt nicht.

Das heißt ja keineswegs, dass man den Verstorbenen nicht noch lieben und ihm Respekt erweisen kann. Der Status der Ehe ist dann aber hinfällig.

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Die Ursache hier ist einfach Dummheit. Auch wer gebildet ist, ist davor nicht gefeit. Es sind aber gerade diese "alltäglichen" Entgleisungen, die die Grenze immer weiter verschieben. Wenn dem nicht an der Wurzel Einhalt geboten wird, droht eine Spirale in Gang zu kommen, die immer mehr an Ausgrenzung, Herabsetzung und Verachtung als "normal" erscheinen lässt.

Es spricht für Dich, dass Du diesen Verstoß als solchen wahrnimmst. Lass Dir von niemandem einreden, dass das eine Lapalie sei.

Am besten wäre es, wenn Du in solchen Situationen darauf aufmerksam machst, dass das nicht korrekt ist.

"Hallo? Bin ich schwarz angestrichen! "

Antwort: " Meinst Du echt, ein Gefallen würde Dich zu einem Sklaven degradieren? Danke für gar nichts."

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Es ist ein Kategorienfehler, in der Existenz von irgend etwas nach einem Sinn zu fragen. Das würde ja unterstellen, dass es einen irgendwie geartetes Ziel oder gar eine Absicht gäbe, die hinter allem steckem müsste.

Nein, so ist die Natur nicht angelegt. Sinn ist da nirgendwo zu finden. Natürlich gibt es Kausalitäten. Löwen sorgen für das Überleben der Antilopen, weil sie deren übermäßige Vermehrung verhindern. Das gibt dem Löwen aber keinen Sinn als Schlächter der Antilopen.

"Sinn" ist eine rein anthropozentrische Kategorie, die allenfalls in der Philosophie erörtert gehört, aber er hat nichts mit der Natur an sich zu tun.

Wir sind aber Teil der Natur. Wir sind eine Tierart neben vielen anderen, die einen weiten erfolgreichen evolutionären Weg zurück gelegt haben, um heute noch nicht ausgestorben zu sein. 99% aller Arten, die sich je entwickelt haben, sind schon ausgestorben. Noch gehören wir zu dem einen Prozent derer, die die Chance haben, nicht auszusterben. Haie machen das z.B. sehr erfolgreich seit über 300 Millionen Jahren.

Wenn wir also die Sinnfrage stellen, finden wir die Antwort nicht in der Natur, sondern nur in uns selbst. Es ist Aufgabe eines jeden, seinem Leben einen Sinn zu geben. Diesen muss man sich erarbeiten, der fällt nicht in den Schoß. Nur wer aktiv daran wirkt, seinem Leben einen Sinn zu geben, kann diesen irgendwann in der Rückschau als erfüllt betrachten. Dafür braucht es aber Initiative, Disziplin, Kreativität und Geduld.

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Du stehst wohl kurz vor der Erkenntnis, dass sich dieser ganze Sermon am logischsten dann begreifen lässt, wenn man davon ausgeht, dass es keine Götter gibt.

Dann erkennt man nämlich, dass das alles nur die kleinliche Erbärmlichkeit von Menschen ist, die sich in der Bibel niederschlägt. Und die sind noch für jede Entgleisung gut.

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Nein. Ich halte Elektromobilität für einen Irrweg. Statt mit Wasserstoff sollen nun Antriebe gebaut werden, die funktional mangelhaft sind und wertvolle Ressourcen benötigen, die knapp sind und teilweise unter inhumanen Bedingungen gefördert werden.

Elektromobilität ist eine Sackgasse, für die ich keinen Cent hergeben würde.

KI halte ich für kaum sinnvoll. Sicher können wir bessere autonome Steuerungen gebrauchen. Aber solange wir kein bedingungsloses Grundeinkommen haben, halte ich alle Entwicklungen, die Menschen von Erwerbsarbeit abschneidet, für verfehlt.

Ohne Konzepte, wie man Menschen, die hierbei "freigesetzt" werden, eine Teilhabe an der Gesellschaft und ihren Errungenschaften zu gewährleisten, kann ich das nicht unterstützen.

Autonomes Fahren ist mir gruselig. Ich möchte mich nur sehr beschränkt dermaßen auf Gedeih und Verderb einer Technik ausliefern, die ich nicht verstehe.

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Die Natur ist ein Kreislaufsystem.

Jedes Atom, das in uns drinstreckt, war vorher schon unzählige Male woanders im Einsatz.

Und so ist es nach unserem Tod. Wenn man sich nicht grad verbrennen lässt, wandern die Atome, aus denen wir bestehen, wieder in den Kreislauf der Natur zurück. So was es, so ist es und so wird es bleiben.

Das, was uns als Individuum ausmacht, ist Struktur und Information, die nach dem Tode verfällt und somit vernichtet wird. Da bleibt nichts von über. Stell Dir vor, man würde einen Computer komplett in Säure auflösen. Kein Atom würde dabei verlorgen gehen, aber alle Struktur und Information, Motherboard und Festplatte, Prozessor und Software wären dann unwiderbringlich vernichtet.

Das war vor der Erfindung von Religionen so und wird nach deren Überwindung auch so sein.

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Es gibt keinen vernünftigen Grund, der die Annahme, es gäbe eine Seele, unterstützen würde.

Die Seele ist ebenso rein fiktiv wie es die Zahnfee oder ein rosa Einhorn ist.

Da das so ist, ist es unsinnig, über Eigenschaften und Zustände von "Seele" nachzudenken. Das wäre so, als wolle man sich Gedanken machen, welche Farbe der Schlüpfer der Zahnfee hat. Völlig sinnfrei.

Bis es also belastbare Belege gibt für die Existenz von Seele ist es vernünftig davon auszugehen, dass es keine Seele gibt.

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Er hat da einen Deal mit einem Lobbyisten für Herrenausstattung gemacht. Wo sollte der seine Klamotten verkaufen, wenn unsere Seelen einfach so durch die Gegend diffundieren?

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Man sollte Martin Luther nicht feiern, weil...

Das ist eine berechtigte Frage. Aber der Kotzbrocken war nicht nur Antisemit, er war auch frauenverachtend, kinderverachtend und hat die Bauern verraten.

Es ganz schlimmer Finger. Dass der nun bei uns auch noch einen Feiertag bekommen hat, ist echt widerlich.

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Gibt es einen verlässlichen Weg zurück zu Gott?

Das wird wohl von Gott zu Gott unterschiedlich sein.

Aber wieso zurück?

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