Nein

Wenn Du die zehn Gebote meinst, kann man darauf nicht mit ja oder nein antworten.

Natürlich bringe ich keine Menschen um, stehle nicht und bin ein gesellschaftlich verantwortlicher Mensch.

Aber dafür braucht es dies Gebote nicht. Die ersten vier sind eh Unsinn. Dann kommen Regeln, die lange schon in menschlichen Gesellschaften Konsens waren, bevor Moses mit den Tafeln vom Berg gestolpert ist.

Und das man seine Frau wie das Vieh als Eigentum betrachten soll, ist jetzt auch nicht gerade so ein Glücksgriff.

Für ein menschengerechtes Leben braucht es keine religiösen Ge- oder Verbote.

All das, was hier erforderlich ist, ist evolutionär in uns angelegt.

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Nie. Zu spät ist es erst, wenn Du tot bist.

Meine Oma mütterlicherseits hat mit fast 70 noch Gitarrespielen gelernt und mit ihrem neuen Lebensgefährten (Geige) das Altersheim gerockt.

Mein Opa väterlicherseits hat mit 75 seine Jugendliebe geheiratet und hatte mit ihr noch einige gute Jahre.

Mein Bruder hat mit 54 die erste Frau in seinem Leben zugelassen. Von Männern wissen wir nichts, aber der war echt so lange Single. Nun ist er verheiratet.

Der 2020 verstorbene Gatte meiner Mutter hatte bald 40 Jahre keinen Kontakt zu seinem Bruder. Kurz vor der Diagnose Prostatakrebs haben sie sich wieder versöhnt und der Bruder war bis zu seinem Tod eine Stütze.

Ich hatte während einer heftigen Chemotherapie eine sehr gute Unterstützung durch eine Freundin. Als ich dann die Klinik wechselte (von Nord- nach Süddeutschland), haben wir uns aus den Augen verloren. Das ist nun 30 Jahre her. Seither wollte ich mich immer bei ihr bedanken.

Letzte Woche ruft die an und bucht eine unserer Ferienwohnungen. Ich habe mich gefreut wie Bolle.

Zu spät ist es nie.

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Wir werden alle als Atheisten geboren.

Manche bleiben es ein Leben lang, manche geben irgendwann ein Bekenntnis zu eine Gott ab.

Man wird nur Atheist, wenn man es vorher mal nicht gewesen ist.

So wie ich, der 14 Jahre Atheist war, dann den christlichen Glauben annahm und dann wieder nach 14 Jahren, diesen wieder aufgegeben hat.

Das ist jetzt 30 Jahre her und ich habe es nicht eine Sekunde bereut. Ganz im Gegenteil.
Mein Leben ist ohne Glauben unmittelbarer, bunter, kompletter, komplexer. Ich habe mich wieder komplettiert, habe zu mir gefunden.

Ich als Atheist eine lebensbedrohliche Krebserkrankung überstanden und selbst in den dunkelsten Stunden nicht eine Sekunde meine Gottlosigkeit bereut.

Ich bin komplett ohne einen Glauben. Ich bin nicht perfekt, aber das kann niemand für sich in Anspruch nehmen.

Ich habe eine hohe soziale Kompetenz, bin meinen Mitmenschen ein unterstützender Zeitgenosse, habe ein gerüttelt Maß Empathie, lebe mit vielen Menschen unterschiedlichster Ausprägung in Einklang.

Ich vermisse nichts.

Ich kann das nur wärmstens empfehlen.

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Das ist nicht sehr wahrscheinlich.

Es gibt nichts, was auf so etwas hindeutet.

Evolutionsbiologisch wäre so etwas ziemlich unsinnig. Warum und wie sollte sich das entwickelt haben? Welchen reproduktiven Vorteil brächte das? Und an welcher Stelle unserer stammesgeschichtlichen Entwicklung hätte das anfangen sollen?

Unsere Phantasie ist grenzenlos. Aber sie kann und darf nicht der Maßstab unserer Weltbetrachtung sein.

Dort müssen wir uns an belegbare Fakten halten. Uns solche gibt es für ein Leben nach dem Tod nicht.

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Eher problematisch/störend

Das ist überaus anmaßend, andere Menschen mit den eigenen Petitessen zu belästigen. Ich mische mich in so ein Gespräch auch schon mal ein, wenn ich denn schon zu einem Teil davon gemacht werde.

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Wenn ein Kater stirbt, sucht seine Seele dann einen neuen Körper und wird dann wieder geboren?

Hallo,

Am 16.05.22 musste ich unerwartet meinem Kater einschläfern lassen. Eigentlich war es der Tag wo er zur Kontrolle sollte. Als ich ihn bekam bzw geholt habe war er 8 wochen alt. Er wäre jetzt im Juli 6 Jahre geworden. Im Jahr 2021 denke ich haben wir eine fortgeschrittene Herzmuskelschwäche endeckt, wo ich am nächsten Tag zur Tierklinik gefahren bin um das gründlich zu untersuchen. Kurz darauf hat er auch Tabletten bekommen. Jetzt den 16.05. Sollte er eig zur Kontrolle gehen und hat auf dem Weg einen Anschlag bekommen und starb kurz bevor ich bei der Tierklinik ankam.

Das was ich nicht verstehen kann und nicht realisieren kann ist :

Ihn ging es eigentlich gut. Er hat normal gespielt, gegessen, getrunken alles war wie normal, dann musste ich los ( leider war der weg über ne Stunde und ich habe kein Führerschein und musste mit Bus & Bahn fahren. ) wo ich denke das es der stress war und die Wärme wo es für ihn zu viel war. Wo wir es festgestellt haben das er krank ist, hatte er 40% herz leistung. :(

Das kam so schnell und plötzlich er war auch noch soo jung. Mein Seelenverwandte war er, er hat auf mich gehört und war immer da wo ich war. Wo ich traurig war kam er immer zu mir und hat mich getröstet.

Deswegen auch hier meine Frage,

Mein Kater war immer bei uns niemals bei jemanden anders. Wird er wiedergeboren und wenn ich ihn " suchen " sollte werde ich seine Seele finden? Das Herz und die Augen des Tieren werden es bestimmt verraten und fühlen das da ne besondere Bindung war.

Da der Körper ja Krank war kann doch sein das es so sein könnte?

Habe mal ne Geschichte gelesen, dass eine Frau ihren geliebten Kater verloren hatte und nach 6 Monaten hat sie sich entschieden einen Hund zu holen, der wirklich genau den gleichen Charakter, merkmale und Art wie der humd war genau wie der Kater war. Zufall?

Es tut so unheimlich weh mein kater nicht mehr umarmen und knuutschen zu können :(

Liebe Grüße

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Nein. Er ist einfach tot und bleibt es auch.

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Ich respektiere Menschen, nicht zwingend deren Weltanschauungen.

Natürlich hat jeder das Recht, sich auf seine Weise zu verirren, aber es ist in einer pluralistischen Gesellschaft nicht nur erlaubt, sondern nachgerade erforderlich, dass eine Gegenposition geäußert werden kann. Das hat ja noch nichts mit mangelndem Respekt zu tun.

Wenn ich sage "Götterglaube ist irrational" ist das keine Aussage, die mangelnden Respekt vor Menschen ausdrücken würde.

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Ich bin Atheist, Antitheist, Apatheist, Ignostiker und Agnostiker.

Als Atheist lege ich lediglich kein Bekenntnis zu einem Gott ab.

Als Antitheist agitiere ich aktiv gegen Religion und Götterglaube.

Als jemand, der lange Zeit intensiv dem christlichen Glauben verfallen war, kenne ich beide Seiten sehr gut.

Nach 14 Jahren als aktiver Christ bin ich wieder zu Verstand gekommen. Ich habe mich befreit, bin durch den Abfall vom Glauben erst vollständig geworden.

Götterglaube ist immer irrational. Das geht gar nicht anders.

Götterglaube reduziert den Menschen und entfremdet ihn seiner selbst.

Als ich vom Glauben abfiel, wurde eine schwarz-weiße Welt wieder farbig. Wieder divers. Wieder heterogen.

Das war eine enorme Bereicherung, die ich niemals wieder missen möchte.

Weil ich in meiner aktiven christlichen Zeit z.B. viele Kinder im Kindergottesdienst mit Götterglauben indoktriniert habe, bemühe ich mich, diese Schuld auszugleichen, in dem ich versuche, denen, den sich noch nicht befreit haben, den Weg zu weisen.

Den natürlich immer jeder am Ende selbst gehen muss.

Ich kann das aber nach nun 30 Jahren, in denen ich wieder Atheist bin, nur wärmstens empfehlen.

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Das am meisten überschätzte Buch der Menschheitsgeschichte.

Es enthält ein paar historisch interessante Bezüge, ist aber in der Summe ziemlicher Unsinn.

Als Basis für eine Lebensführung ist sie völlig untauglich und unnütz. Eine wirklich menschengerechte Moral kann man nur ohne sie entwickeln.

btw. Ich habe die Bibel komplett gelesen und über Jahre studiert.

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Ja, da geht Dein Gedanke in die richtige Richtung.

A-Theismus ist eine Negativdefinition, wie auch Nichtraucher oder Nichtpolospieler.

Wir werden alle als Nichtraucher und Nichtpolospieler geboren. Und wir werden ebenso alle als Atheisten geboren.

Erst im Laufe des Lebens kann sich das ändern. Man fängt an zu Rauchen, beginnt mit dem Polospiel oder gibt ein Bekenntnis zu einem Gott ab (Theismus).

Wann hast Du Dich entschieden, kein Polo spielen zu wollen? Was hast Du gegen das Polospiel?

Sind solche Fragen sinnvoll? Wohl eher nicht.

In Bezug auf Götterglauben muss ich mir sowas aber ständig anhören. Das ich einfach nicht an Götter glaube scheint manchen nicht begreiflich zu sein.

A-Theist ist eine Negation des Begriff Theist und bezeichnet lediglich einen Zustand.

So wie in asynchron, asymmetrisch. Dabei sagt der Begriff nichts weiter aus. Es lässt sich daraus nicht schließen, wie oder warum eine Asymmetrie vorliegt. Wie sie ausgeprägt ist.

Der Theist sagt."Es gibt einen Gott. " Der Atheist stimmt dem lediglich nicht zu. Er widerspricht dem nicht einmal. Er trifft überhaupt keine Aussage, sondern stimmt einfach nur nicht zu.

Wer eine Aussage trifft z.B. "Es gibt keine Götter." tut das als Antitheist. Ein Atheist macht solch eine Aussage nicht.

Nun bin ich in Personalunion Atheist, Antitheist, Apatheist, Agnostiker und Ignostiker. Passt alles unter eine Mütze.

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Das liegt einfach daran, dass wir recht haben. Und warum sollten wir nur Euch zu Liebe lügen?

Aber im Ernst:

Was brauchen Atheisten um endlich mal zu glauben?

No way. Ich bemühe mich, gar nichts zu glauben, sondern mich an Fakten zu halten. Sobald Fakten vorliegen, braucht es keinen Glauben mehr, dann beginnt Wissen. Und darunter tun wir es einfach nicht.

Es gibt für Götter keine Fakten. Null. Also ist es vernünftig, nicht von der Existenz von Göttern auszugehen.

Womit ich keineswegs die Existenz von Göttern negiere. Ebenso, wie ich aus wissenschaftlicher Gewissenhaftigkeit die Existenz von Einhörner nicht negieren kann. Denn wenn ich das täte, müsste ich dafür ja auch Belege vorlegen. Das kann man aber nicht.

Man kann Götter ebenso wie Einhörner nicht verifizieren und auch nicht falsifizieren.

Was wir aber können ist festzustellen, dass weder Götter noch Einhörner mit dieser Welt in belegbarer Wechselwirkung stehen. Es ist keinerlei Evidenz oder nur das Wirken solcher Entitäten nachweisbar.

Du selbst glaubst doch auch an die meisten Götter nicht. Ich glaube nur an einen Gott mehr nicht als Du.

Was brauchst Du, um endlich mal an Zeus zu glauben?

nichts überzeugt sie von Gott.

Aus dem vorgesagten ergibt sich damit zwangsläufig, dass diese Deine Einschätzung falsch ist. Wenn mir morgen ein Einhorn über den Weg liefe, wäre ich ja blöd, dessen Existenz nicht anzuerkennen. Natürlich nach eingehender Prüfung, ob es denn echt ist.

Das Gleiche gilt auch für Götter. Wenn mir morgen ein Gott über den Weg liefe und er der kritischen Überprüfung standhielte, wäre ich ja blöd, seine Existenz nicht anzuerkennen.

Und ebenso wie beim Einhorn würde sich für mich dadurch überhaupt nichts ändern. Ich wäre um eine Erkenntnis reicher. Das wäre es dann aber auch.

Sollte sich der Gott anständig benehmen, könnte man ja mal ein Bierchen zusammen trinken. Aber dann kann er auch wieder seiner Wege gehen.

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Ich finde es unwichtig die Bibel zu lesen

Ich habe sie komplett gelesen und über viele Jahre studiert.

Völlig überschätztes Machwerk. Ist die Zeit nicht wert, sich damit zu befassen.

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Ja, auch das "normale" Programm.

Tagesschau ist Pflicht. Jeden Tag. Aber meist erst so gegen 22.00 Uhr, beim Abendessen.

Ansonsten gerne Netflix, Amazon Prime.

Wir sehen gerne fern, sind aber sehr wählerisch.

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Das Lästern sagt mehr über die, die lästern, als über Dich.

Nämlich, dass sie oberflächlich, unempathisch und dumm sind.

Wenn sie also wieder lästern, machen sie in erster Linie sich selbst lächerlich.

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