Streitigkeiten mit dem Vermieter - und in diesem Fall einer Recht resoluten Vermieterin sind immer sehr ärgerlich. Jedoch sehe ich hier keinen Grund, der eine Mietminderung rechtfertigen dürfte.

Die Miete kannst du nur dann mindern, wenn die Wohnung selbst Mängel aufweist, die bei Einzug noch nicht vorhanden waren und die nicht durch deine eigene Schuld entstanden sind; oder wenn äußere Umstände auftreten, welche die Wohnqualität extrem einschränken. Wenn deine Wohnung etwa schimmelt, sich die Fenster nicht mehr richtig öffnen oder schließen lassen, die Heizung ausfällt oder dir eine Baustelle mit ohrenbetäubendem Lärm die Laune vermiest, kannst du die Miete mindern, aber nicht, wenn du dich mit der Vermieterin streitest. 8:00 ist für einen Wochenendtag eine absolut legitime Zeit für eine Visite. Und Mal ehrlich: "du gehst wie ein Trampelpferd" und "du hast einen großen Schnabel" sind doch eigentlich ganz harmlose kleine Entgleisungen, über die man sich nicht lange ärgern muss - da hast du auch mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung keine große Chance auf einen gerichtlichen Erfolg.

In dem von dir geschilderten Fall würde ich dir zur Deeskalation raten. Auch wenn du dich selbst gerade ungeheuer ärgerst und du das Verhalten deiner Vermieterin gemein und nicht nachvollziehbar findest, solltest du es mit einer Entschuldigung versuchen. Kaufe einen Blumenstrauß, lade die Dame Mal zum Kaffee ein, damit ihr die bestehenden Probleme mal in Ruhe ausdiskutieren könnt. Es ist immer Weise, einen Feind, den man nicht vernichten kann, zu einem Freund zu machen. Gegenseitige kleine Geschenke - gerade jetzt zur Weihnachtszeit - können das Klima ungeheuer entspannen, selbst Kleinigkeiten und Aufmerksamkeiten von geringem Geldwert öffnen dir viel mehr Türen als Rumgezicke und böse Worte.

Und wenn alle Nettigkeit und Einsicht nichts hilft und der Drache weiter Feuer spuckt: such dir eine neue Wohnung und spar dir den Stress.

Ich wünsche dir alles Gute und eine frohe Weihnachtszeit!

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Um die Seite zu füllen, solltest du zuerst einmal in der etwas platzfordernderen Schreibschrift schreiben, mir deinen Druckbuchstaben (auch wenn du eine wunderschöne Handschrift hast!) kriegst du die Seiten nur schwer voll.

Außerdem solltest du deinen Aufsatz strukturieren und nicht wahlos irgendetwas aufzählen. Fang mit einer Einleitung an, warum du den Aufsatz überhaupt schreiben musst: "Am letzten Montag sind meine Freunde und ich bei einer Schneeballschlacht auf dem Schulhof erwischt worden. Da solche Schneeballschlachten verboten sind, schreibe ich nun diesen Aufsatz. Aber warum gibt es dieses Verbot?" Da hast du dann schon Mal zwei, drei Zeilen voll.

Außerdem solltest du Absätze setzen, am besten, wenn du gerade erst ein oder zwei Wörter in der letzten Zeile des Absatz geschrieben hast.

Außerdem benutze Füllwörter und Phrasen, am besten besonders lange: "Es ist allgemein bekannt", "Im manchen Fällen kann auch folgendes passieren:", "Es besteht eine mitunter hohe Wahrscheinlichkeit, dass..."

Ein weiterer Trick: mache absichtlich Fehler. Nicht in jedem zweiten Wort natürlich, aber so drei, vier pro Seite. Am besten bei besonders langen Wörtern. Dann streichst du dieses Wort durch und schreibst es dann einfach nochmal, achte aber darauf, dass es ordentlich aussieht.

Am Ende auf jeden Fall noch Einsicht zeigen: "Aus all diesen Gründen sehe ich ein, dass es sehr fahrlässig von mir war, Schneebälle zu werfen. Ich werde das bestimmt nicht noch einmal tun, da ich nicht Schuld an einem Unfall oder einer Verletzung sein möchte."

Übrigens: eine wirklich alberne Aufgabe von eurem Lehrer. Wahrscheinlich hat er früher selbst auch jede Menge Schneebälle geworfen.

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Menschen gibt es auf der Welt schon deutlich länger als 10.000 Jahre. Unsere Gattung "Homo" ist seit mehr als 2.100.000 Jahren fossil belegt, und seit den allerersten Frühmenschen hat es eine ganze Reihe von Menschenarten gegeben, von denen heute nur noch eine (der Homo sapiens) übrig geblieben ist. Aber auch den Homo sapiens gibt es bereits seit gut 200.000 Jahren. Somit gehst du in deiner Frage von einer falschen Prämisse aus.

Und auch, was du in einem Kommentar geschrieben hast, nämlich die Frage, warum wir uns seit so vielen tausend Jahren nicht verändert haben, basiert auf einer falschen Grundannahme: ein Jahrtausend ist erdgeschichtlich nur ein Wimpernschlag. Auch zehntausend Jahre sind nur ein kurzer Moment in der Geschichte. In dieser für uns zwar kaum vorstellbaren Zeit gab es nur etwa 4.000 - 5.000 Generationen Menschen, was viel zu wenig ist, um der Evolution Platz für starke äußerliche Veränderungen zu geben. Für den Übergang von einer Art zu einer Anderen sind oft mehr als 500.000 Jahre nötig, bis sich ganze Gattungsgrenzen vollziehen sogar mehrere Jahrmillionen.

Allerdings haben sich einige Dinge schon verändert. Zum Beispiel unsere Hautfarbe, die bei den Menschen in Mittel- und Nordeuropa deutlich heller geworden ist. Der Körperschwerpunkt hat sich im Vergleich zu unseren afrikanischen Vorfahren (und auch zu den noch lebenden Afrikanern) um etwa 3% leicht nach unten hin verschoben. Auch hinsichtlich der Körpergröße unterscheiden wir uns von unseren Vorfahren inzwischen deutlich. Evolution macht nie eine Pause, sie geht immer voran - nur dauert es ewig, bis man Veränderungen sieht.

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Du hast "nein" als Antwortmöglichkeit vergessen.

Der Heilige Bischof NNNikolaus von Myra lebte im Süden der heutigen Türkei, wo er sicher kaum einen Mantel gebraucht hätte, erst recht keinen bepelzten. Daher wird er landestypische Kleidung im Alltag getragen haben, und während der Messen offizielle Berufskleidung - also das Gewand eines Bischofs. Wie das zu jener Zeit jedoch aussah, wissen wir nicht - bis zur Völkerwanderungszeit gab es keine einheitliche Garderobenvorschirft für Geistliche und auch keine strikte Trennung der liturgischen Gewänder von Diakonen, Bischöfen und anderen Priestern.

Das Outfit des Weihnachtsmannes ist ganz sicher nicht vom Äußeren eines Bischofs und auch nicht durch den Nikolaus inspiriert. Hier spielten mehrere Einflüsse aus anderen Kulturen mit hinein, wie z.B. die nordischen Gottheiten Odin (langer Mantel und Hut) und Balder (Rute und Mistelzweig), aber wohl auch der russische Väterchen Frost. Zusammen mit dem Nikolaus verschmolzen sie in vielen Kulturkreisen zu eigenen Formen des Weihnachtsmannes als Geschenkgeber.

Besonders in den U.S.A. wurde "Santa Claus" bald schon ganz ähnlich der heutigen Ikone als alter, dicker Mann mit roter Nase und Bart dargestellt, dessen Kleidungsfarbe aber zwischen rot, blau und weiß (den amerikanischen Nationalfarben) variierte. Durchgesetzt hat sich schließlich der rot-weiße Mantel, als der Weihnachtsmann ab dem Jahre 1931 von der Coca-Cola Company als Werbefigur eingesetzt wurde und die Firma ihre Firmenfarben verwendete.

Weihnachtsmann und Nikolaus wurden bald darauf kaum noch auseinandergehalten, auch nicht bei uns in Deutschland - auch hierzulande tritt der Nikolaus inzwischen meist nicht mehr im Bischofsgewand auf, wenn er einen Kindergarten besucht, sondern in der typischen Coco-Cola-Kleidung.

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Was sollen diese Antwortmöglichkeiten? Natürlich ist Mitarbeit der einzige Weg, wie du deine Noten aufbessern kannst. Aber ein Gespräch mit dem Lehrer und ein freiwilliges Referat gehören doch genau zu diesem Punkt der Mitarbeit mit dazu? Was soll man hier also ankreuzen? Willst du nur auf eine Art und Weise Initiative zeigen und die Rosinen herauspicken? Das ist alles wichtig, meine Güte.

Zweitens: du hast vielleicht in vier, fünf Fächern gute Noten, aber in genau so vielen anderen Fächern auf ganzer Linie versagt. Somit sind deine Leitungen bestenfalls durchschnittlich. Dein Versagen rechtfertigt du mit einem selbstgerechten Mimimi-Geplärre, mal sind die Lehrer schuld, mal die Klasse, mal irgendwie ein Blackout - Blödsinn! DU bist ganz allein für deine Noten verantwortlich, für die guten wie die schlechten, was dafür spricht, dass es dir nicht nur an Intelligenz und Fleiß, sondern auch an charakterlichen Kapazitäten und Rückgrat mangelt.

Vielleicht solltest du statt deine Zeit damit zu verschwenden, hier in einer Tour so wirklich saudumme und überhaupt nicht lustige Trollfragen zu stellen und dir auf dich über Leute lustig zu machen, die dir wirklich helfen wollen, lieber an deinen schulischen Leistungen arbeiten. Und dich vielleicht mal auf eine narzisstische Persönlichkeitsstörung testen lassen. Das, was du hier so von dir gibst, spricht jedenfalls Bände.

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Ja, das ist durchaus möglich und in der Vergangenheit mehrfach auch passiert. Allerdings wird dies nicht durch irgendeinem Mechanismus bewirkt, sondern durch viele Jahrtausende der Evolution.

Zunächst kam es wohl durch verschiedene Verhaltensanpassungen zur sympatrischen Artbildung, besonders unter Frühmenschen wie den Australopithecinen, Paranthropoi oder frühen Vertretern der Gattung Homo. Australopithecus afarensis lebte zum Beispiel zeitgleich und im gleichen Lebensraum wie A. anamensis im Ostafrika vor etwa 4.000.000 Jahren; Homo rudolfensis und Homo habilis kamen ebenfalls in geographische kaum voneinander getrennten Lebensräumen vor etwa 2.100.000 Jahren vor, haben sich aber wohl aufgrund unterschiedlicher Verhaltensmuster nicht mehr miteinander vermischt.

In den 1.000.000 Jahren war für die Aufspaltung des Menschen vor allem auch die geographische Isolation (Allopatrische Artbildung) eines der wichtigsten Evolutionskriterien. Die Nachfahren einer ostafrikanischen Population des Homo erecrus wanderten in mehreren Auswanderungswellen aus ihrer Heimat in Ostafrika ab und unterlagen dann in jeweils neuen Lebensräumen nicht mehr den exakt gleichen Selektionsbedingungen. Auch die Durchmischung des Genpools wurde durch die großen Entfernungen erschwert, sodass sich in vielen verschiedenen Gegenden zunächst auf dem afrikanischen Kontinent, später jedoch auch in weiten Teilen Asiens und Europas neue Menschenarten entwickelten. In der Levante und auf dem Balkan entwickelte sich z.B. vor 700.000 Jahren der Heidelbergmensch, der sich später in Europa ansiedeln und dort zum Neandertaler weiterentwickeln sollte. In Mittel- und Nordasien lebten die geheimnisvollen Denisova-Menschen, während in China Peking-Menschen und in Ostasien Java-Menschen und die zwergenhaften Flores-Menschen lebten. Insgesamt hat es in unserer Geschichte wahrscheinlich mehr als 20 verschiedene Menschenarten in vielen verschiedenen Populationen gegeben. Heute ist der Homo sapiens jedoch die einzige noch lebende Menschenart.

Es ist nicht hat auszuschließen, dass sich der Mensch in Zukunft wieder in mehrere Arten aufspalten. Derzeit findet aber durch die Globalisierung ein immerwährender Austausch unserer Gene zwischen allen Ethnien auf der Welt statt, weswegen es wohl unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen eher dazu kommt, dass sich alle Völker der Welt zu einem gemeinsamen Genmuster vermischen werden. Somit wird unsere Vielfalt derzeit eher gerade eingeschränkt, statt sich weiter zu entfalten, sodass weder allopatrisch noch sympatrisch eine neue Art hervorgehen kann.

Allerdings könnten sich die Menschen ihrem derzeitigen Lebensstil immer weiter anpassen, sodass sich die Morphologie (Aussehen und Körperbau) von uns zu unseren Nachfahren in vielen Jahrhunderttausenden verändern könnte. Durch einen höheren Ernährungsstand könnten wir in Zukunft um einiges größer werden. Unsere Gehirne könnten sich auf die Verarbeitung visueller Reize spezialisieren, während andere Sinne in den Hintergrund geraten. Unsere Köpfe könnten größer, unsere Hände geschickter und unsere Körperkraft geringer werden, da wir nicht mehr zu harter körperlicher Arbeit gezwungen sind und uns unsere Maschinen die immer mehr entlasten. Der Mensch der Zukunft - sollte er in mehr als einer Million Jahren noch leben - wird sehr wahrscheinlich schon ganz anders aussehen als wir.

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Mir ist nicht ganz klar, was du eigentlich wissen möchtest.

Suchst du nach einem Namen, also einer Artbezeichnung für ein ausgestorbenen Tier, dass es aber wirklich einmal gegeben hat?Suchst du nach der einer Fabelkreatur, die in Mythen und Legenden vorkommt? Hast du dir selbst diese Kreatur ausgedacht und möchtest sie als Art benennen? Oder geht es um den individuellen Rufnamen eines solchen Tieres?

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Du hast dir die Antwort schon selbst gegeben. Des Rätsels Lösung ist das Wörtchen "scheinbar", und wer nur "scheinbar aufgeklärt" ist, der ist leider überhaupt nicht aufgeklärt.

Das Christentum ist eine Erlösungsreligion, die dementsprechend auf ein Endgericht hofft und es erwartet, in welchem alle Menschen gemäß ihrer Lebensführung beurteilt werden. Zentrale Figur ist hierbei Jesus Christus, der als fleischgewordener Gott bzw. Sohn Gottes diesem Gericht vorsitzt und den Menschen die Möglichkeit gibt, durch sein eigenes Opfer, das er einst am Kreuz erbrachte, in den Himmel (Paradies) als Ort ewiger Glückseligkeit einzuziehen.

Wenn von einem solchen erlösungsvollem Ort für all die "guten" Menschen gesprochen wird, liegt der Gedanke aber nicht fern, dass es auch einen Ort für "schlechte" Menschen geben muss. Und dieser Ort kann - das ist ja sonst auch unfair - nicht ebenfalls ein schöner Ort sein. Somit wurde schon früh von mehreren Kirchenvätern (u.a. Tertullian, Irenäus von Lyon, Augustinus von Hippo) das Bild einer Qualhölle geprägt. Sie leiteten die Hölle als Ort der nachweltlichen Qualen biblisch folgendermaßen her: Jesus warnt z.B. in Mt 5, 22-29; Mt 8, 12, Mat 10, 15Mt 13, 36-43; 47 - 50; u.a. vor Finsternis, Feuer und einem Ort, an dem Heulen und Zähneklappern herrsche. Im Offenbarungsbuch ist in 20, 13-14 von einem Feuersee die Rede, dem nach dem Endgericht der Tod und die Unterwelt übergeben werden. All diese Stellen bilden den theologischen Kern für die Hölleninterpretation.

Das Bild von einer solchen Unterwelt mit Feuer und Strafen ist jedoch weit älter als das Christentum und wurde aus zahlreichen anderen Kulten und Mythologien rekonstruiert. Das Christentum leistete zum Beispiel nichts Neues, indem es die Hölle als "unterirdische" Welt deklarierte - die Unterwelt gab es auch bereits in der griechisch-römischen Mythologie. Dort gab es außerdem auch schon das Endgericht: Dem Gott Hades (Pluto) standen die einst sterblichen Zeussöhne Rhadamanthys, Aiakos und Minos wegen ihrer Weisheit als Richter zur Seite, die darüber entschieden, ob der Verstorbene wie gewöhnlich in der Unterwelt verweilen musste, in den Tartaros (eine Strafhölle) herabgestoßen wurde oder gar die Ewigkeit in den Feldern Elysiums verbringen durfte - eine Ehre, die vor allem tapferen Kriegern und selbstlosen Menschen zuteil wurde.

Doch sind die Endgerichts- und Höllenvorstellungen noch weit älter. Schon in alten mesopotamischen Kulten, wie u. a. bei den Babyloniern, Sumeren oder Hethitern sind solche Vorstellungen überliefert, und natürlich auch aus dem Alten Ägypten, wo z.B. die "Seelenwaage" des Gottes Osiris besonders bekannt ist: eine "zu schwere" Seere wurde dort bei Nichtbestehen der Wiegeprüfung vom Krokodilgott Sobek verschlungen, woduch der "böse" Verstorbene damit sein Leben nach dem Tod verwirkt hatte.

Es ist sicher nicht zu gewagt anzunehmen, dass schon die frühesten Menschen, die sich um ihre eigene Vergänglichkeit bewusst waren, Gedanken um ein mögliches Leben "danach" gemacht haben, und sicher sind auch bereits Orte wie das Paradies oder die Hölle in eben jenen Vorstellungen bereits vorgekommen. Vielleicht sind alle diese Vorstellungen aus dem Grundverlangen des Menschen nach Gerechtigkeit heraus entstanden: Die Erwartung, dass jede gute Tat belohnt und jede schlechte gesühnt werden und entsprechend ein doch angebrachter Ausgleich hergestellt werden sollte, floss hier entscheidend mit ein - denn die Vorstellung, dass ein guter Mensch und ein schlechter Mensch auf exakt die selbe Weise ein Leben nach dem Tod genießen dürfen, erscheint doch wirklich unfair und ist mit dem Gerechtigkeitsbedürfnis nicht vereinbar. Auch andere "typisch menschliche" Vorstellungen, wie z.B. die der Rache und Blutrache, fußen auf genau diesem Ausgleichsprinzip, das tief in unserer Seele verankert ist.

Ein aufgeklärter Mensch würde jedoch alle solche Vorstellungen für naiv halten, denn auch das Leben selbst ist ja niemals fair und kann Schicksalsschläge auch für die "Guten" bereithalten. Ich persönlich glaube, dass eine Hölle, wo die "Bösen" gequält werden genauso unsinnig ist wie ein Paradies, wo man die "Guten" belohnt. Nach dem Tod erwartet uns alle zuerst einmal nichts anderes als Frieden, Ruhe und Behaglichkeit. Alle Menschen mit Nahtoderfahrungen sprechen unabhängig von ihren religiösen Überzeugungen schließlich davon, dass der Tod nicht unangenehm ist, sondern, hat man erst einmal losgelassen, sogar ausgesprochen schön.

In meinen Augen ist jeder Mensch, der an eine Hölle glaubt, in naivier Weise getrieben von dem eigenen Bedürfnis, sich Recht zu verschaffen. Natürlich kann es einem Genugtuung verschaffen, wenn man sich die "Bösen", "Gemeinen" und "Selbstsüchtigen" nach ihrem Ableben als Leidende vorstellt, damit sie ihre Untaten, mit denen sie zu Lebzeiten durchgekommen sind, dann doch endlich einmal büßen. Jedoch macht so ein "nachweltliches" Leiden keine böse Tat ungeschehen, all denen, die darunter einmal gelitten haben, bekommen den angerichteten Schaden ja auch nicht erstattet. Dadurch, dass ich mir meine Feinde kreischend und brennend vorstelle, geht es mir auch hinterher nicht wirklich besser - außer, wenn ich selbst auch nur ein böser, sadistischer und selbstsüchtiger Mensch bin. Und dann sollte ich mir dringend überleben, dass ich noch einiges an mir zu arbeiten habe.

Eine der Grundideen des Christentums ist schließlich nicht die Bestrafung, sondern die Erlösung. Nicht die Suche nach Genugtuung, sondern die Vergebung. Nicht die Rache und Vergeltung, sondern die Barmherzigkeit. Wer von diesen Werten nichts versteht und lieber an eine Hölle glaubt, der dürfte sich eigentlich nicht "Christ" nennen. Denn die Hölle widerspricht so ziemlich allen Werten und Idealen, die man als Christ haben sollte.

Ein Christ sollte imstande sein, sich von seinen selbstsüchtigen Rachegedanken und seinem Gerechtigkeitsstreben zu lösen - zumindest dann, wenn es um die Toten geht. Einem Toten sollte man alles verzeihen, selbst wenn er noch so ein schlimmer Mensch war - und der Tod dieses schlimmen Menschen ist ja wohl für mich als Lebenden ausreichende Genugtuung.

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Es gibt da keine "Grenze". Es gibt überhaupt nirgends Grenzen. Grenzen sind einzig und allein eine Erfindung menschlichen Denkens und entstehen nur in unseren eigenen Köpfen. Vielleicht ist das ja auch die Antwort, nach der du suchst.

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In der Regel gehen sich alle großen Prädatoren immer großräumig aus dem Weg, sofern sie einander nicht als Beute betrachten. Konflikte werden nur selten mit Gewalt gelöst, und mit tödlicher so gut wie gar nicht. Selbst bei einer Gewalteskalation wird ein Kampf kaum um Leben und Tod geführt, sobald einer der Kontrahenten aufgibt und die Flucht ergreift, wird der Sieger nicht mehr aggressiv agieren. Solche hypothetischen Tier-Gladiatorenkämpfe sind also nicht nur wegen des zeitlichen Anachronismus völlig unlogisch, sondern auch, weil Tiere sich nunmal nicht zum Vergnügen gegenseitig abschlachten. Und selbst wenn es doch mal zu einem Kampf mit tödlichem Ausgang kommt, lässt sich der Ausgang nie universalgültig voraussagen - mal gewinnt der eine, mal der andere.

Ein Mosasaurus war darüber hinaus auch kein blutrünstiges Seeungeheuer, sondern ein ganz normales Tier. Er war mir Sicherheit auch nicht aggressiver als ein Wal und hat nur dann angegriffen, wenn er Hunger hatte, oder wenn er sein Revier oder seinen Nachwuchs zu verteidigen gedachte.

Einem großen Pottwalbullen wäre wohl jeder Mosasaurus davongeschwommen, da diese doch erheblich größer und kräftiger sind. Vielleicht käme ein junges Kalb als Beute für ihn infrage, nur werden Walkälber von ihren Müttern auch sehr gut beschützt. Zwischen Orcas und Mosasauriern würde es dagegen wohl nie zum Kampf kommen, weil die Orcas klug genug wären, sich mit einem Mosasaurus nicht anzulegen und sich einfach aus dem Staub machen würden.

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Meine jeweiligen Top 5:

Aus der Antike:

Die Bibel (mehrere Verfasser; weitestgehend unbekannt)

Ilias und Odyssee (Homer)

Apologie (Platon)

Aenaeis (Vergil)

Ars Amatoria (Ovid)

Aus dem Mittelalter:

Beowulf (unbekannt)

Das Nibelungenlied (unbekannt)

Die Geschichte vom Prinzen Genji (Murasaki Shikibu)

Die Wunder der Welt (Marco Polo)

Die göttliche Komödie (Dante Aligieri)

Aus der frühen Neuzeit:

Don Quichote (Miguel de Cervantes)

Leviathan (Thomas Hobbes)

Utopia (Thomas Morus)

Hamlet (William Shakespeare)

Robinson Crusoe (Daniel Defoe)

Aus der späten Neuzeit:

Faust I + II (Johann Wolfgang von Goethe)

Nathan der Weise (Gotthold Ephraim Lessing)

Der Graf von Monte Christo (Alexandre Dumas)

Oliver Twist (Charles Dickens)

Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn (Mark Twain)

Aus dem 20. und 21. Jahrhundert

Der Zweite Weltkrieg (Winston Churchill)

Träumen Androiden von elektrischen Schafen? (Philip K. Dick)

Der Herr der Ringe (J.R.R. Tolkien)

Jurassic Park (Michael Crighton)

Das Lied von Eis und Feuer (G.R.R. Martin)

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Es gab (und gibt!) sehr wohl Statuen von mittelalterlichen Herrschern. Allenfalls hat die künstlerische Qualität dieser Statuen im Hinblick auf den Realismus im Vergleich zur Antike stark nachgelassen. Trotzdem ließen sich viele Herrscher durchaus für die Nachwelt verewigen. Besonders häufig sind solche Bildnisse bei Grabstätten und Sarkophagen.

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Nein, die Menschen haben sich nicht auf mehreren Kontinenten gleichzeitig entwickelt. Sie sind tatsächlich aus einer gemeinsamen Urpopulation hervorgegangen, die in Ostafrika lebte. Den Urkontinent Pangaea gab es damals allerdings schon lange nicht mehr, da hast du also ganz richtig gelegen: denn dieser brach bereits vor mehr als 200.000.000 Jahre auseinander, also schon zu der Zeit, als gerade einmal die frühesten Dinosaurier auf unserem Planeten erschienen. Der Mensch erschien jedoch erst vor etwas mehr als 2.000.000 Jahren, und seit es auf der Welt Menschen gibt, hat sich die Lage der Kontinente kaum noch verändert.

Von Afrika aus wanderten Menschen während der letzten 900.000 Jahre in mehreren Siedlungswellen auch auf andere Kontinente ein. Die erste Menschenart, die den afrikanischen Kontinent verließ, war bereits Homo erectus. Viele der ursprünglichen erectus-Populationen entwickelten sich über die Jahrtausende auch zu anderen Arten weiter, in der Levante und auf dem Balkan zum Beispiel zum Heidelbergmenschen (Homo Heidelbergendes) und zum Neandertaler (Homo neanderthalensis), in Sibirien zum Denisova-Menschen, in Ostasien zum Peking-Menschen und in Südostasien zum Java- oder auch zum zwergenhaften Flores-Menschen. Im Laufe der Zeit hat es sehr viele verschiedene Urmenschenarten gegeben.

Heute gehören alle Menschen jedoch zu einer gemeinsamen Art, dem Homo sapiens. H. sapiens entwickelte sich wieder in Ostafrika, jedoch erst vor etwa 200.000 Jahren. Auch er machte sich bald daran, sein Stammgebiet zu verlassen. Bis vor etwa 100.000 Jahren hatte er sich schon in den meisten Teilen Afrikas niedergelassen und die dortige erectus-Populationen verdrängt bzw. sich mit ihnen vermischt. Er erreichte schließlich auch die Levante und zog von dort aus Richtung Asien. Indien wurde vor etwa 70.000 Jahren erreicht, Südostasien etwas später.

Da zu jener Zeit der Meeresspiegel wegen der ausgedehnten Inlandgletscher der Eiszeit sehr viel niedriger war als heute, konnten die Menschen viele Gegenden, die heute durch Meere voneinander getrennt oder auch isoliert liegende Inseln sind, noch über den Landweg erreichen. Borneo und Papua-Neuguinea wurden wahrscheinlich vom Landweg aus erreicht. Doch schon in dieser Zeit waren die Menschen auch zur Seefahrt befähigt, und so erreichten die ersten Seefahrer vor etwa 50.000 Jahren auch Australien. Sie gaben die Seefahrt aber danach wohl bald wieder auf, denn es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Vorfahren der Aborigines danach noch einmal Kontakt mit anderen Menschen gehabt hatten, bevor sie von den Europäern im 18. Jahrhundert entdeckt wurden.

Vor etwa 40.000 Jahren erreichte H. sapiens in einer weiteren Siedlungswelle ausgehend von Asien schließlich auch das eiszeitliche Europa und Sibirien, wo er sich mit den letzten dort lebenden Neandertalern und vielleicht auch Denisova-Menschen vermischte. Von Kamtschatka aus erreichten die ersten Menschen vor 14.000 Jahren dann auch Alaska, bis vor etwa 12.000 Jahren waren sie auch bis nach Südamerika vorgedrungen. Der Landweg über die Beringstraße verschwand jedoch bald nach ihrer Ankunft, sodass auch die amerikanischen Ureinwohner lange Zeit isoliert blieben.

Zu den letzten größeren Gegenden, die vom Menschen besiedelt wurden, gehören Madagaskar, dass wohl erst frühestens um das Jahr 300 v.Chr. erreicht wurde, sowie Neuseeland, das sogar erst im frühen 14. Jahrhundert erreicht wurde.

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Nein. Ob ein Mensch friedfertig ist oder nicht hängt nicht von seinem Herkunftsland ab. Es gibt genauso friedfertige Syrer wie es auch syrische Gewalttäter gibt. Für die Entwicklung gewalttätigen Verhaltens spielen viele Faktoren eine Rolle, oft manifestiert sich das Profil eines Gewalttäters bereits in seiner Kindheit. Und die kann bei einem Syrer genauso gut oder schlecht verkaufen wie bei jedem anderen Menschen.

Zu fragen, ob Syrer generell friedliche Menschen sind, ist deshalb genauso absurd wie zu fragen ob alle Syrer gerne Milch trinken. Da wird es auch die einen oder eben auch die anderen geben.

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Das bedeutet vor allem, dass der, der ihn spricht, kein Deutsch kann. Korrekt muss der Satz nämlich "Du machst uns alle Ehre" heißen, also erstens wird "Ehre" groß geschrieben, zweitens steht "Ehre" da bloß im Singular.

Für alle, die diesen Satz richtig aussprechen und schreiben, heißt es, dass man sich für jemanden, der einem nahesteht, ganz besonders freut und stolz auf eine von ihm erbrachte Leistung ist. Ein typischer Satz also, den dein Papa sagen würde, wenn du z.B. für den Fußballverein, in dem er selbst auch schon als Kind gespielt hat, schon mehrere Tore geschossen hast.

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Über die Intelligenz von ausgestorbenen Lebewesen kann man leider kaum zutreffende Aussagen treffen, da man ihr Verhalten ja nicht mehr beobachten oder studieren kann. Selbst bei heute noch lebenden Tieren sind solche "Intelligenztests" nicht besonders aussagekräftig, weil sich immer nur bestimmte Aspekte von Intelligenz untersuchen lassen. Und da ist jedes Tier (und damit auch der Mensch!) einzigartig. Hinzu kommt noch, dass Intelligenz etwas individuelles ist: Nur, weil ein Exemplar zu beachtlichen Leistungen imstande ist, spricht das noch nicht für die Kapazitäten der gesamten Spezies. Du kennst ja sicher auch in deinem Umfeld intelligente und weniger intelligente Menschen.

Früher wurden Dinosaurier wegen ihres im Vergleich zu Säugetieren eher schwachen Verhältnisses von Körpergewicht zu Hirnvolumen als dumme, träge und nicht zu höheren Geistesleistungen fähige Tiere betrachtet. Besonders die großen Sauropoden galten als Paradebesipiel für die "Dummheit" unter Tieren: Selbst bei Gattungen, die so lang wie ein Tennisplatz, so hoch wie ein mehrstöckiges Haus und so schwer wie zwei vollbeladene LKW waren, war das Gehirn kaum größer als ein Tennisball. Andere Dinosaurier wie Stegosaurus oder Ankylosaurus, die das Gewicht eines Elefanten erreichten, hatten Gehirne von der Größe einer Walnuss. Selbst Raubdinosaurier von ähnlicher Größe wie Tyrannosaurus hatten ein Gehirn, das kaum größer als eine Banane war, und sogar die Dinosaurier mit dem günstigsten Verhältnis von Hirnvolumen zu Körpermasse, die Raptoren und Troodons, erreichten gerade einmal die Werte eines Zwergkaninchens.

Dieses Bild muss aber heute revidiert werden, denn heute weiß man, dass man die Gehirne von Dinosauriern und Säugetieren nicht miteinander vergleichen kann. Säugetierhirne sind zwar zueinander recht homolog aufgebaut, sodass man sagen kann, dass hier die Größe des Gehirns schon Aufschluss über die Inteligenz geben kann - bei Dinosauriern galt das jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach nicht! Das Gehirn eines Dinosauriers war ähnlich aufgebaut wie das eines Krokodils oder Vogels, die eine weitaus höhere Neuronendichte in ihrem Klein- und Vorderhirn aufweisen können als ein Säugetier.

Bei Vögeln unterscheiden sich die Intelligenzleistungen deshalb erheblich, selbst wenn das Verhältnis von Hirnvolumen zu Körpermasse ganz ähnlich ist. Singvögel haben z.B. eine viel höhere Neuronendichte im Vorderhirn als Tauben oder Hühnervögel, obwohl ihre Gehirne kaum größer sind. Papageien und Krähenvögel können außerdem trotz eines sehr viel kleineren, aber neuronal bis zu sechs mal enger verknüpften Gehirns als z.B. dem eines Hasen Intelligenzleistungen vollbringen, die nicht nur den Hasen, sondern sogar die meisten Primaten deutlich in den Schatten stellen! Sie können Probleme lösen, abstrakt denken, sozial interagieren und Aufgaben miteinander "absprechen" und sind zur Selbsterkenntnis fähig (Spiegeltest). Wir dürfen also nicht den Fehler machen und annehmen, dass die "klügsten" Dinosaurier nur so intelligent wie ein Kaninchen gewesen sind. Auch Raptoren und Troodons könnten eventuell so intelligent wie eine Krähe gewesen sein!

Für die Existenz einer Dinosaurier-Zivilisation gibt es aber keinerlei Anzeichen. So eine Zivilistation hätte aber unweigerlich Spuren hinterlassen, die keine Naturkatastrophe, nicht einmal ein Meteoriteneinschlag, ausradieren könnte. Hätte irgendein Wesen auf der Erde Städte errichtet oder gar das Industriezeitalter erreicht, so könnten wir das sicher nicht nur fossil, sondern auch geologisch und klimatologisch nachweisen. Aber eine Zivilisation ist ja auch eigentlich nichts besonderes. Sie ist wie bei allen anderen Tieren nur eine spezielle Anpassungsform.

Der Mensch, ein schwaches, unbeholfenes und ohne seine Gruppe aufgeschmissenes Geschöpf, das nicht besonders schnell oder stark ist, nur durchschnittlich gut sehen, hören und riechen kann, hat seine Intelligenz zu seinem Hauptanpassungsmerkmal gemacht und sie genutzt, sich an die Spitze der Nahrungskette in allen terrestrischen Ökosystemen zu bringen. Diese Leistung ist in der Tierwelt zwar tatsächlich einzigartig, jedoch sichert sie uns das Überleben erst seit kaum 10.000 Jahren, als wir die ersten Städte errichteten. Das Industriezeitalter erreichten wir dagegen erst vor etwa 200 Jahren - was erdgeschichtlich ein lächerlicher Wimpernschlag ist. Die ganzen 200.000 Jahre zuvor lebte der Mensch nomadisch als Jäger und Sammler und war ein ganz normales "Tier" mit seinem Stammplatz im Ökosystem. Und auch damit existiert der Mensch erst einen Wimpernschlag im Vergleich zu den Dinosauriern, die als Tiergruppe ganze 170.000.000 Jahre auf der Erde lebten. Einzelne Dinosaurierarten brachten es immerhin auf eine "Lebenserwartung" von 3 - 7 Millionen Jahren. Der Mensch ist davon noch sehr weit weg.

Für die Entwicklung des Menschen waren ganz bestimmte anatomische Merkmale die Vorraussetzung, damit er sich zu einem Werkzeugmacher und später Kulturstifter entwickeln konnte. Zum Beispiel sind unsere Arme in einem 360°-Winkel bewegbar, unsere Daumen lassen sich den anderen Fingern gegenüberstellen und wir können damit auch feinmotorisch Arbeiten, unser Becken ist außerordentlich breit, sodass wir unsere Kinder auch mit großen Köpfen zur Welt bringen können. All dies kann bei keiner Dinosauriergruppe anatomisch beobachtet werden. Kein Dinosaurier konnte seine Daumen opponieren oder seine Arme um 360° drehen, und sie legten allesamt Eier.

Vielleicht waren einige Dinosaurier in manchen bereichen also tatsächlich so intelligent wie unsere Vorfahren, jedoch konnten (und brauchten!) sie ihre Intelligenz nicht in Richtung einer Kulturspezies weiterentwickeln. Sie kamen auch ohne Zivilisation bestens zurecht, und das auch viel länger als es der Mensch bislang getan hat. Schließlich könnte gerade unsere Zivilisation und der technologische Fortschritt irgendwann der Grund für unser eigenes Aussterben sein.

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Hat sie nur aus Höflichkeit zugesagt?

Hallo,

ich habe ein Mädchen bei mir in der Berufsschulklasse mit der ich mich sehr gut verstehe. Wir sind schon im 3. Lehrjahr also kennen uns schon ein bisschen. Wir sind uns zwischenzeitlich schonmal näher gekommen und haben uns das ein oder andere mal geküsst, was sie aber praktisch von jetzt auf gleich und ohne große Erklärung unterbrochen hat weil sie damals noch was mit einem anderen Jungen hatte. Danach habe ich nochmal versucht an sie so heranzukommen, was aber nicht gelang.

Jetzt ist sie von diesem Jungen getrennt und ich habe die Chance genutzt und sie nach einem Treffen auf dem Weihnachtsmarkt gefragt. Sie hat gesagt, dass sie schauen muss ob sie Zeit hat weil sie die ganze nächste Woche verreist ist. Nachdem 1 Tag lang nichts kam fragte ich ob sie schon nachgeschaut hat, weil ich auch meine Zeit etwas planen muss. Sie sagte das sie ehrlich ist und noch nicht nachgeschaut hat. 1 Tag später habe ich sie dann wieder persönlich in der Schule gesehen und nochmals gefragt. Da sagte sie, dass sie gleich guckt und 1 Stunde später hat sie dann ihren Kalender rausgeholt und wir haben einen Termin gesucht. Nachdem wir den Termin gefunden hatten, hatte ich das Gefühl dass sie nicht sonderlich gut gelaunt war, kann mich aber täuschen. Später war dann wieder alles normal.

Ich weiß nicht , ob sie wirklich Interesse hat oder ob sie nur aus Höflichkeit zugesagt hat ...

Dazu ist zu sagen, dass wir im Moment immernoch viel "kleine" Körperkontakte haben (spielerisch auf die Schulter schlagen, mal pieksen, etc.). Schreiben tun wir jedoch außerhalb der Schule kaum.

Meint ihr sie hat Interesse ?

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Ist die Frage, warum DU überhaupt Interesse hast. Du bist doch offenbar nur die zweite Wahl für sie. Wenn überhaupt: eher nur eine bequeme kleine Option, die für sie auch noch total einfach klarzumachen ist. Dass sie das nicht besonders reizt und ihr Interesse mindert, kannst du sicher verstehen. Durch dein aufdringliches Nachfragen hast du dir die besten Chancen schon komplett verspielt. Frauen wollen umworben, nicht aber bedrängt werden. Und sie stehen auf Typen, denen sie selbst hinterherlaufen müssen, nicht auf die, die ihnen hinterherlaufen wie ein brünstiger Dackel einer heißen Dalmatinerhündin.

Und außerdem: die treuesten Seele scheint die Dame ja auch nicht unbedingt zu sein, wenn sie mit dir rumknutscht und gleichzeitig einen anderen Typen datet. Hast du nur den geringsten Zweifel, dass es bei dir anders läuft, bist du ein Idiot. Diese Frau wird dir höchstwahrscheinlich das Herz brechen, also belasse es lieber bei einer einfachen Freundschaft. Wäre jedenfalls mein bester Rat.

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Ich habe deine Frage jetzt mehrfach gelesen und komme nicht dahinter, was du eigentlich wissen möchtest. Deine Rechtschreibung und Grammatik sind so schauerhaft, dass ich den Sinn hinter deinem Anliegen nicht verstehen kann.

Willst du wissen, ob du während deiner Ausbildungszeit einen Attest von deinem Amtsarzt brauchst? Hast du eine Frage zu deinem Ausbildungsvertrag? Ich werde aus deinem schlechten Deutsch nicht schlau.

Bitte gib die hier auf GuteFrage, aber auch sonst beim Schreiben etwas mehr Mühe.

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Wenn ersichtlich ist, dass du damit bloß provozieren und den Unterricht sabotieren willst, kann sie nicht nur die Jacke, sondern auch deinen restlichen Körper aus dem Klassenraum verbannen. Würde ich an ihrer Stelle so machen - denn durch so vollkommen unnötige Diskussionen geht eine Menge wertvoller Unterrichtszeit verloren, nicht nur dir, sondern allen anderen Schülern.

Wenn es sich bei der Jacke aber um ein Kleidungsstück handelt, das zum Ausdruck deiner Persönlichkeit gehört und es dir sichtlich unangenehm wäre, dich von ihr zu trennen, sollte (nein, muss!) sie es dir aber durchgehen lassen - oder wenn du gerade an einer Erkältung zu knabbern hast und du frierst, vielleicht auch, wenn du einen hässlichen Fleck auf dem Kleidungsstück darunter verstecken willst. Dann darfst du die Jacke anbehalten - einfach mal mit der Lehrerin reden.

Es gehört allerdings zum guten Ton und der Entwicklung eines sozialen Charakters mit dazu, dass du lernst, Regeln und Ordnungen zu akzeptieren. Aus diesem Grund solltest du deine Jacke auslassen - da bricht dir auch kein Zacken aus der Krone.

Ich wäre generell dafür, dass es an allen deutschen Schulen eine generalisierte Kleiderordnung (Schuluniform) geben müsste. So würden nicht nur so dümmliche Rebellionsversuche ins Leere laufen, sondern auch Ausgrenzung und Mobbing (Marken-Posing) verhindert. Religiöse Kopfbedeckungen sollten an Schulen konsequent verboten werden, für Lehrer wie für Schüler. Sogar in der Türkei, einem islamisch geprägten Land, war dies noch bis vor wenigen Jahren Usus. Und wohin sich der türkische Staat (vielmehr Erdogan) politisch zur Zeit bewegt, indem er solche vernünftigen Regelungen wieder rückgängig macht, können wir alle in den Nachrichten sehen.

ODER man erlaubt generell ALLE Kleidungsstile und Modeinterpretationen, ohne da irgendwelche diskriminierenden Vorschriften zu machen. Dann sind Jacken, Mützen, bauchfreie Tops und alles andere, was den Lehrern immer wieder als Unding erscheint, aber ebenfalls und ohne Ausnahme zu tolerieren. Gleiches Recht für alle.

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