Ist es vegan, wenn Tiere im eigenen Gnadenhof oder in der freien Natur altersbedingt und in Würde versterben, wenn man sie isst?

Wenn man Tiere zufällig in der Natur Tod sieht und im eigenen Gnadenhof durch Altersschwäche oder Krankheiten versterben, man sie anstatt wegzuschmeißen, dennoch isst. Ist es vegan?

Ich würde es alleine aufgrund des Respektes gegenüber dem Lebewesen niemals tun können und das Wesen zerstückeln, um sie essen zu können.

Nur auf einer einsamen Inseln, wenn ich selber kurz vor dem Sterben bin, würde ich vielleicht ein Tier essen können, wenn es schon Tod daliegt und ich selber an grausamen Schmerzen leide, aufging des Hungers.
Sonst sterben ich lieber.

Wenn man ein Tier tötet, weil man sonst stirbt und sie anschließend isst, kann es nicht vegan sein, weil das Töten die höchste Form der Gewalt ist (was trz. leider verständlich ist)

Aber wenn ein Tier ein schönes Leben hatte in der Natur oder im Gnadenhof (frei war, nicht eingesperrt bzw. sich freiwillig dort aufhielt) und irgendwann sterben muss und man sie isst, kann es doch nur vegan laut der Originaldefinition von Donald Watson sein:

„Veganismus ist eine Lebensweise, die darauf abzielt, so weit wie möglich und praktikabel alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeit gegenüber Tieren für Lebensmittel, Kleidung oder andere Zwecke auszuschließen."
Leben, Gesundheit, Ernährung, Natur, Tiere, Fleisch, vegan, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Menschenwürde, Menschheit, moralisch, Natur und Umwelt, Naturwissenschaft, Tierliebe, Vegane Ernährung, Veganismus, würde, Fleischkonsum, Moral und Ethik
14 Antworten
Wie ist Euer Verhältnis zum Geld und Trinkgeld?

Ich habe seit meinem 13/14.Lebensjahr tagtäglich (über den ganzen Tag hinweg bis heute) circa 10€ Trinkgeld an verschiedenen Geschäften gerne gegeben.

Wenn man es mal grob zusammenrechnet, sind es ungefähr (aus heutiger Sicht) über 30 tausend Euro.
Wenn ich es wie bisher weitermachen sollte, werden es demnach im Durchschnittsalter (79 Jahre) circa eine Viertelmillion.

Seit ich eine bestimmte Lebensweise führe, die auf soziale Gerechtigkeit und ethische Grundsätze beruht, lebe ich täglich immer bewusster und hinterfrage alles was ich tue. Jedes Wort wird von mir komplex in allen Breitengraden (so gut wir es geht) abgedeckt.

Ich glaube, ich könnte mit dem Geld in viel sinnvolleren Aktionen investieren.
Weil ich nicht weiß, was der Mensch (der durch seine Dienstleistung und verdientes Trinkgeld) mit meinem Trinkgeld letzen Endes macht.
Leider habe ich bemerkt, dass jeder Cent von uns, in der Maße, Macht bedeutet.

Sinnloser Geiz ist das Letzte m.E. aber wenn man (eventuell für andere nicht mehr freigiebig ist und sie glauben man seie geizig dadurch) aus bestimmten Grund nicht mehr ganz großzügig ist und andere es eventuell falsch verstehen könnten, ist für mich persönlich noch sehr schlimm und ich schäme mich leider in der Hinsicht nur (noch).

Weil es ein Bild von mir abgibt, was ich nicht bin.
Würde auch mein letztes Hemd teilen also so ist es nicht.

Ich glaubte mit der Zeit schon, dass Trinkgeld beim Haare schneiden, Essen gehen co. zur Tradition und Anständigkeit gehöre und man müsste es moralisch tun, damit der/die Angestellte/r noch glauben konnte, man seine geizig oder gierig. Schon im Nachhinein peinlich oder? Oder kennt Ihr keine Scham?:-)

Ausgeben ist natürlich etwas Anderes, tue ich immer noch sehr gerne und das mit gutem Gewissen. Ich lasse auch anderen nicht bezahlen. Nur das mit dem Trinkgeld ist bei mir noch ein Problem. Findet Ihr es ist verschwendetes Geld von mir oder etwas Gutes?
Wie handhabt Ihr es im Privatleben und wie steht Ihr zum Thema Geld im Allgemeinen? Lg

Leben, Europa, Arbeit, Geld, Menschen, Restaurant, Deutschland, Trinkgeld, Alltag, Armut, Alltagsprobleme, Essen gehen, Essen und Trinken, Ethik, Gesellschaft, Menschheit, Moral, Privatleben., Soziale Gerechtigkeit, Gesellschaft und Philosophie
17 Antworten
Ist das Zahlungsmittel Geld wichtig, um von der Gesellschaft und Umwelt im 21.Jahrhundert so luxuriös leben zu können?

Würde es ohne Geld und Überbevölkerung funktionieren?

Was wäre, wenn wir nur 100 Millionen Menschen auf der Welt verteilt wären?
Könnte es trotzdem so viele Milliarden auf der Welt geben, wo teilweise Einzelpersonen alleine 100 Milliarden Euro/Dollar Vermögen haben?

Wir leben heute (im Jahre 2020) alle von unserer Bevölkerungsdichte mehr als gut (man kann es schon Luxus bezeichnen), als noch vor der Industrialisierung oder in der Mittelalterzeit.

Profitieren wir alle von der riesengroßen, heutigen Gesellschaft und der Überfluss an Ressourcen?

Leben wir alle gegenseitig auf Kosten der heutigen Menschen oder leben wir eher von der beträchtlichen Anzahl von Menschen auf der Erde, die auch alle arbeiten müssen und die wertvollen Ressourcen im Sekundentakt produzieren.

Könnten reiche Menschen, so gut und schön/luxuriös wie sie es heute tun, ohne die große Anzahl der Menschen auf der Welt in Saus und Braus leben?

Wie einige von den reichen Menschen, die ihren Reichtum und Ressourcen nicht schätzen, damit oberflächlich bzw. verschwenderisch umgehen.

Sind solche Menschen sich dessen eigentlich haargenau bewusst, woher die ganzen Ressourcen und Menschen kommen oder glauben sie, das gedruckte Geldpapier ist schon eine angefertigte Ressource.
Das auch die ganzen Materialien ohne armen/arbeitende Menschen immer 24/7 greifbar ist?

Was sie von der Umwelt tagtäglich verwenden, selbst wenn die absolut armen Menschen dafür täglich 15 Stunden arbeiten müssen, um sich und sie zu ernähren?
Wissen die ganz reichen Menschen und wir, die dekadente Gesellschaft, es?
Sind wir uns dessen haargenau überhaupt bewusst? Danke!

Leben, Europa, Umwelt, Geld, Menschen, Deutschland, Politik, Afrika, Armut, Luxus, Psychologie, Dritte Welt, Gesellschaft, Mittelalter, Reichtum, steinzeit, tauschhandel, ressourcen, Zahlungsmittel, 21. Jahrhundert, Zahlungsmethode, Philosophie und Gesellschaft, Wirtschaft und Finanzen
7 Antworten