Ist es vegan, wenn Tiere im eigenen Gnadenhof oder in der freien Natur altersbedingt und in Würde versterben, wenn man sie isst?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Vegan wäre es schon, das das Tier ja keine "Form der Ausbeutung und Grausamkeit für Lebensmittel, Kleidung oder andere Zwecke" erfährt, wie es in der Originaldefinition von Veganismus so schön heißt. Wenn man aber Tiere nicht als Nahrungsmittel sondern als wertvolle Mitgeschöpfe ansieht, wäre es doch irgendwie pietätlos.

Auf einer einsamen Insel wenn man ansonsten verhungern würde, würden die meisten Veganer vermutlich sogar ein Tier erlegen und schlachten. Aber wir leben ja zum Glück nicht auf einer einsamen Insel oder in einer Situation von Nahrungsmittelknappheit. Der Fortschritt hat uns an einen Punkt geführt, an dem wir Tiere nicht mehr als Nahrungsquellen ausbeuten müssen. Darauf sollten wir stolz sein.

Sehe ich genauso. Das mit der Insel kann ich gegenwärtig in einer gesunden Situation nicht ehrlich antworten.

Aber ich glaube, ich würde mich selber versuchen zu erhängen, statt zu töten.

Vielleicht werde ich es auch machen, wenn der Hunger mich zu Beastie machen würde und das Blut plötzlich doch süßer schmeckt als das geplante Übergeben haha :)

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@JaysonAK
Aber ich glaube, ich würde mich selber versuchen zu erhängen, statt zu töten.

klingt nach einem Plan

ob der gut ist oder nicht, lasse ich mal dahingestellt...

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Ich sag`s mal so:

Du müsstest - bei all deiner "Liebe zum Tier" - dieses schon direkt und unmittelbar nach dessen Ableben essen, (inklusive Ausbluten) alles andere würde auch dir schaden !

Schlecht, wenn das Tier an einer Krankheit verschieden is(s)t - aber dir geht es ja (zum Glück) nur um utopische Szenarien...;)

Ein Gnadenhof stellt letztlich nur eine Form der wirtschaftlichen Nachnutzung dar und ob sich die Tiere freiwillig dort aufhalten kann man wohl auch bezweifeln (zumindest nicht mehr oder weniger freiwillig als in jeder anderen Haltungsform).

Derzeit kursieren schon ein paar merkwürdige Geschichten, auch in unseren Medien herum, die ganz ähnlich sind. Im Radio hörte ich z. B. gestern von einem Veganer, der sich nach vier Jahren Veganismus dazu entschloss den Jagdschein zu machen, um die Tiere des Waldes selbst erlegen zu können. Als er mit dem Reh Auge in Auge stand, musste er sich aber erst überwinden, den Abzug seines Gewehrs zu drücken. Leider war wohl seine innere Unruhe derart gewesen, dass er das falsche Tier erlegte. Geradezu tragisch, wenn es sich beim erlegten Tier um ein Muttertier handelt und die Rehkitze hilflos auf der Suche nach ihrerer Mutter durch den Wald irren müssen. Den Prozess des anschließenden Zerlegens des Tierkadavers nutzte der Jäger um sein Erlebnis psychisch zu verarbeiten. Diese und ähnliche Geschichten haben vielleicht etwas Schizophrenes an sich. Auch sollte man wissen, dass bereits viele kranke Tiere verzehrt werden oder im Umlauf sind. Mindestens jedes vierte Tierprodukt, stammt von einem kranken Tier. Für die Verbraucher ist all das nicht zu entdecken. Fleisch, Milch oder Eier gelangen in den Handel, ohne Hinweis darauf, dass das entsprechende Tier krank war. 

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Jedes vierte tierprodukt stammt von einem kranken tier? Das geht technisch schon garnicht, da aus einem schlachttier in der regel weit mehr als 4 produkte gewonnen werden.

Egal woher du die zahl hast, du hast dich sauber belügen lassen. Rein rechnerisch unmöglich.

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@edmuina

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Was soll denn da rechnerisch nicht möglich sein, wenn ein Viertel aller Nutztiere krank ist?

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@berndsporrer

Ein kranker hase wird in einem teil verkauft, ein gesundes rind nehmen wir mal an 100 teile. Da kranke tiere nicht zur schlachtung zugelassen werden, ist deine unbelegte aussage rieseiger schwachsinn

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@edmuina
Da kranke tiere nicht zur schlachtung zugelassen werden

Langsam, Milchkühe leiden regelmäßig unter Lahmheit, Fruchtbarkeits- und Stoffwechselstörungen sowie Euterentzündungen. Bei Schweinen sind chronische Gelenkerkrankungen und Organveränderungen die häufigsten Erkrankungen. Hühner weisen regelmäßig Symptome wie Gelenkerkrankungen, Brustbeinschäden, Knöchenbrüche, Wurmbefall oder Eileiterentzündungen auf. Für die Verbraucher ist all das nicht zu entdecken. Fleisch, Milch oder Eier gelangen in den Handel, ohne Hinweis darauf, dass das entsprechende Nutztier krank war. 

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@berndsporrer

Du bist ein echter profi, ge?

Aber du hast total recht, ganz klar.

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Derjenige war nie ein Veganer und wird auch niemals einer sein. War nur ein psychisch kranker.

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@JaysonAK

((

Es liegt aber im betreffenden Fall kein Nachweis über eine psychische Erkrankung vor. Allein in Deutschland werden jedes Jahr zwischen vier und fünf Millionen Waldbewohner wie Rehe, Füchse oder Wildschweine sowie mehrere Hunderttausend Katzen und Hunde getötet. Viele der Tiere sterben einen schmerzvollen Tod, weil sie durch Jäger schwere Schussverletzungen erleiden, aber noch fliehen können.

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Vegan hin oder her, die Tiere sind dann schon arg mitgenommen und für den Verzehr sicher nur noch bedingt geeignet, so meine laienhafte Gedanken.

Guten Appetit

das hat aber nix mit vegan zu tun, wenn du Fleisch ist!

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@ssyno

Rechtschreibfehler, sinnentleerter Text und dann mit Ausrufezeichen, "leuft bei dihr".

Danke für dein Verständnis, unser Gespräch endet hier.

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