Ich ernähre mich vegan von den fünf pflanzlichen Grundnahrungsmittelgruppen: Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Obst, Gemüse, Nüsse und Samen. Die Nahrungsmittel kaufe ich möglichst wenig verarbeitet und bereite sie selbst zu. Kritische Nährstoffe ergänze ich über Nahrungsergänzungsmittel. Das mache ich jetzt schon seit vielen Jahren, wiege knapp über 80 Kilo bei 1,90 Körpergröße und mir geht es damit super. :-)

Zwischen den Mahlzeiten esse ich grundsätzlich nie. Für mich hat Essen auch viel mit sozialer und ethischer Verantwortung zu tun. Viele machen sich gar nicht bewusst, welchen Schaden für Mensch, Tier, Umwelt und Klima ihr Essverhalten anrichtet.

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Das kommt darauf an, wie viel Magnesium und Zink du supplementierst, und wie viel du bereits über die normale Ernährung zu dir nimmst. Zu hohe Mengen an Zink und Magnesium sind durchaus ungesund. Du solltest diese Mineralstoffe nur supplementieren wenn du weißt, dass du über die normale Ernährung nicht genug bekommst und es dir aus irgendwelchen Gründen schwer fällt, den Bedarf über die normale Ernährung zu decken. Außerdem solltest du nur so viel nehmen, dass du insgesamt den empfohlenen Tagesbedarf erreichst und keinesfalls mehr.

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Es ist nicht schwer sich gesund und ausgewogen vegan zu ernähren. Aber es gibt eine Reihe von Basics die man wissen und auch umsetzen sollte. Man sollte vor allem die pflanzlichen Grundnahrungsmittel essen: Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Nüsse und Samen. Klar kann man auch noch andere Sachen essen, aber das sollte der Hauptbestandteil der Ernährung sein. So hat man schon fast den gesamten Bedarf an Proteinen mit allen essentiellen Aminosäuren, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sichergestellt. Teure Fleischersatzprodukte sind nicht notwendig.

Tatsächlich ist Vitamin B12 der einzige Nährstoff den man in Bezug auf eine vegane Ernährung supplementieren sollte. Das geht aber ganz leicht und hat keinerlei Nachteile. Vegane B12 Präparate findet man heutzutage in großer Auswahl. Algen sind jedoch keine verlässliche B12 Quelle. Sie enthalten oft nur B12 Analoga, die für den Menschen keine Bioaktivität besitzen.

Je nach persönlicher Situation können noch andere Nährstoffe sinnvoll sein wie Vitamin D im Winter, oder auch im Sommer, wenn man nicht genug in die Sonne kommt. Auch Jod kann Sinn machen, wenn man kein Jodsalz verwendet, keine mit Jod angereicherten Nahrungsmittel verzehrt und auch nichts isst was aus dem Meer kommt.

Bei der biologischen Wertigkeit von Proteinen kommt es auf das Aminosäureprofil an. Wenn man Getreide und Hülsenfrüchte kombiniert, ergibt sich ein Aminosäureprofil das hochwertiger ist als das vieler Fleischarten. Man muss dabei nicht die Hülsenfrüchte und das Getreide gleichzeitig essen. Es reicht auch ein Abstand bis zu einem Tag. Einige pflanzliche Lebensmittel wie Soja, Quinoa und Buchweizen haben bereits von sich aus eine entsprechend hochwertige Aminosäurenzusammensetzung.

Ab und zu hört man Eisen könne bei einer veganen Ernährung ein Problem sein. Man kann eine vegane Ernährung so gestalten, dass man sogar eine überdurchschnittlich gute Eisenversorgung hat. Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Nüsse und Samen sowie grünes Blattgemüse, aber auch Brokkoli, Fenchel, Mangold oder Rosenkohl sind hervorragende pflanzliche Eisenquellen. Dazu sehr Vitamin C haltige Nahrungsmittel zu essen hilft die Eisenaufnahme weiter zu verbessern.

Grundsätzlich gibt es keinen Beweis, dass die hohen Mengen an langkettigen Omega-3-Fettsäuren die oft im Zusammenhang mit Fisch propagiert werden tatsächlich notwendig sind. Wenn man möchte, kann man diese Mengen aber gut über Algenöl oder Kapseln aus Algenöl erreichen. Gute Quellen für kurzkettige Omega-3-Fettsäuren sind zum Beispiel Walnüsse, Leinsamen und Hanfsamen.

Zink, Calcium und Selen sollte man mit im Blick haben. Das kann man aber mit der normalen Ernährung gut abdecken. Die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, E, D und K kann man verbessern, wenn dazu etwas Fett verzehrt. Das muss nicht viel sein. Zum Beispiel kann man, wenn man Obst und Gemüse isst, eine kleine handvoll Nüsse dazu nehmen.

Manche machen am Anfang der Umstellung den Fehler zu wenig Kalorien zu sich zu nehmen. Das liegt daran, dass sie oft einfach nur die tierischen Produkte weglassen, ohne diese mit entsprechenden pflanzlichen Kalorien zu ersetzen. Das kann zu Gewichtsverlust und einem Gefühl von zu wenig Energie fühlen. Man muss bedenken, dass was man bisher nur als Beilage kannte ist jetzt das Hauptgericht. Entsprechend größer dürfen die Portionen sein.

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Die Ernährung kann einen Einfluss haben. Milchprodukte, raffinierten Zucker, hormonell belastetes Fleisch, gehärtete Fette und generell fettiges Essen meiden. Außerdem viel Wasser trinken.

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Jeman der Multimilliardär wird hat normalerweise wohl kaum die Persönlichkeit von jemandem, der Minimalist wird.

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Ich denke das ist nicht der richtige Ansatz. Es sollte nicht darum gehen zu verbieten Tiere zu essen, sondern man sollte damit aufhören Tiere als Nahrungs- und Rohstoffquellen auszubeuten, sprich die Nutztierhaltung abschaffen. Das ist durchaus nicht das Gleiche. Ohne Nutztierhaltung wäre aber das Angebot für Tierprodukte natürlich so extrem gering, dass sie in der Ernährung der Menschen quasi keine Rolle mehr spielen würden.

Es ist durchaus eine logische gesellschaftliche Entwicklung, Tiere nicht mehr als Nahrungs- und Rohstoffquellen zu missbrauchen, wenn der Fortschritt einen Punkt erreicht hat, an dem es nicht mehr notwendig ist. Dieser Punkt ist heute in den Industrieländern der ersten Welt längst erreicht, und man kann auch bereits beobachten, dass sich immer mehr Menschen dazu entscheiden, keine Tiere mehr zu essen und auch sonst keine Tierprodukte zu verwenden.

Die Tiere die in unserer Gesellschaft getötet und gegessen werden, sind auf genau die gleiche Weise empfindungsfähig wie wir. Das, was wir ihnen antun, nehmen sie sicher genau so wahr, wie wir es an ihrer Stelle tun würden. Sie mögen nicht unseren Intellekt haben, aber um zu Leiden braucht man keinen Intellekt. Kein Tier will ausgebeutet werden, kein Tier will eingesperrt sein, und kein Tier will sterben. Ihnen das trotzdem anzutun obwohl man es gar nicht muss ist einfach nur grausam und Wohlstandsdekadenz.

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Ja

Ich hab mir das Kaffeetrinken komplett abgewöhnt. Auch wegen meiner minimalistischen Grundeinstellung, aber auch wegen der schlechten Ökobilanz und weil Kaffee wichtige Ackerflächen für die Nahrungsmittelproduktion in Beschlag nimmt. Außerdem macht das Koffein auf Dauer abhängig und verschlechtert die Konzentrationsfähigkeit und die Schlafqualität.

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Es gibt keinen "magischen" Unterschied zwischen vegetarischer und mischköstlicher Ernährung. Es kommt darauf an, dass man alle Nährstoffe und genug Kalorien zuführt. Egal ob vegetarisch oder nicht. Man sollte sich am besten vor allem von den pflanzlichen Grundnahrungsmitteln ernähren. Das sind Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Nüsse und Samen. Natürlich kann man auch noch andere Dinge essen, aber das sollte schon der Schwerpunkt sein. Auf diese Weise hat man bereits fast den gesamten Bedarf an Proteinen inkl. aller essentieller Aminosäuren, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sicher abgedeckt. Es ist nicht notwendig auf teure Fleischersatzprodukte zurückzugreifen.

Wenn nur sehr wenig weitere tierische Lebensmittel wie Milchprodukte oder Eier gegessen werden, kann es hilfreich sein Vitamin B12 zu supplementieren. Das ist aber überhaupt kein Problem. Abhängig von den Lebensumständen und persönlichen Gewohnheiten können noch andere Nährstoffe sinnvoll sein wie Vitamin D im Winter, oder auch im Sommer, wenn man nicht genug in die Sonne kommt. Manchmal auch Jod, wenn man kein Jodsalz verwendet, keine mit Jod angereicherten Nahrungsmittel verzehrt und auch nichts isst was aus dem Meer kommt.

Bei der biologischen Wertigkeit von Proteinen kommt es auf das Aminosäureprofil an. Wenn man Getreide und Hülsenfrüchte kombiniert, ergibt sich ein Aminosäureprofil das hochwertiger ist als das vieler Fleischarten. Man muss dabei nicht die Hülsenfrüchte und das Getreide gleichzeitig essen. Es reicht auch ein Abstand bis zu einem Tag. Einige pflanzliche Lebensmittel wie Soja, Quinoa und Buchweizen haben bereits von sich aus eine entsprechend hochwertige Aminosäurenzusammensetzung.

Hin und wieder kann man lesen, dass Eisen bei einer vegetarischen Ernährung ein Problem sei. Eigentlich ist dies jedoch nicht richtig. Wenn man weiß wie, kann man mit einer pflanzlichen Ernährungsweise sogar für eine überdurchschnittlich gute Eisenversorgung sorgen. Vor allem Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Nüsse und Samen sowie grünes Blattgemüse, aber auch Brokkoli, Fenchel, Mangold oder Rosenkohl sind hervorragende pflanzliche Eisenquellen. Vitamin C haltige Nahrungsmittel helfen die Eisenaufnahme weiter zu optimieren.

Grundsätzlich gibt es keinen Beweis, dass die hohen Mengen an langkettigen Omega-3-Fettsäuren die oft im Zusammenhang mit Fisch propagiert werden tatsächlich notwendig sind. Wenn man möchte, kann man diese Mengen aber gut über Algenöl oder Kapseln aus Algenöl erreichen. Gute Quellen für kurzkettige Omega-3-Fettsäuren sind zum Beispiel Walnüsse, Leinsamen und Hanfsamen.

Zink, Calcium und Selen sollte man mit im Blick haben. Das kann man aber mit der normalen Ernährung gut abdecken. Die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, E, D und K kann man verbessern, wenn dazu etwas Fett verzehrt. Das muss nicht viel sein. Zum Beispiel kann man, wenn man Obst und Gemüse isst, eine kleine handvoll Nüsse dazu nehmen.

Ein "Anfängerfehler" der immer wieder vorkommt ist zu Beginn des Umstiegs einfach nur das Fleisch weg zu lassen, die fehlenden Kalorien aber nicht ausreichend aus pflanzlichen Lebensmitteln zu ersetzen. Dann kann es passieren, dass man plötzlich Gewicht verliert und sich allgemein schlapp fühlt. Also die Devise: Darauf achten genug Kalorien zu essen. ;-)

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Ich finde, Eltern sollten es unterstützen, wenn ihre Kinder sich vegan ernähren möchten. Es ist auch überhaupt nicht schwer, das gemeinsame Einkaufen und Kochen so zu organisieren, dass sich eine Person im Haushalt vegan ernähren kann, ohne dass es für die Anderen große Umstände macht. Einfach solche pflanzlichen Lebensmittel als Beilage kochen, die für sich allein in einer größeren Portion auch eine Hauptspeise sein können, wie z.B. Bohnen, Kartoffeln, Linsen oder Vollkornnudeln. Tierische Zutaten fügt man dann eben erst hinzu, wenn man die vegane Portion abgezweigt hat. Beim Einkaufen für dich halt auch noch einen Tofu oder eine Hafermilch mitzunehmen, sollte auch kein Problem sein.

Vielleicht hilft es auch, wenn du gegenüber deinen Eltern gut argumentieren kannst warum du Veganerin sein möchtest. Dafür gibt es schließlich viele gute Gründe: Das fängt damit an, dass die Tiere die in unserer Gesellschaft getötet und gegessen werden, auf genau die gleiche Weise empfindungsfähig wie wir. Das, was wir ihnen antun, nehmen sie sicher genau so wahr, wie wir es an ihrer Stelle tun würden. Sie mögen nicht unseren Intellekt haben, aber um zu Leiden braucht man keinen Intellekt. Dabei gibt es in den Industrienationen der ersten Welt heute keine Notwendigkeit mehr Tiere zu essen oder als Rohstoffquelle auszubeuten. Kein Tier will ausgebeutet werden, kein Tier will eingesperrt sein, und kein Tier will sterben.

Hinzu kommt, dass viel zu viele Menschen viel mehr Fleisch essen, als überhaupt ökologisch verträglich produziert werden kann. Die moderne Nutztierhaltung ist einer der größten Einzelposten des menschengemachten Klimawandels. Allein die Mengen an Treibhausgasen welche die Tiere selbst produzieren machen 15 % am Gesamtvolumen aus, und da sind die CO2 Emissionen für Haltung, Schlachtung, Verarbeitung, Lagerung und Transport noch gar nicht eingerechnet. Hinzu kommt der große Zusatzaufwand an Energie, Wasser und Nutzflächen. Dazu kommt der exorbitante Ressourcenverbrauch. Es müssen durchschnittlich sieben und in manchen Fällen bis zu 33 Kalorien pflanzliche Nahrung aufgewendet werden, um eine Kalorie Fleisch zu produzieren. Die moderne Nutztierhaltung vernichtet tatsächlich mehr Nahrungsmittel, als sie produziert.

In Deutschland werden dem Bundesinformationszentrum für Landwirtschaft 60 % der Ackerflächen für den Anbau von Tierfutter in Beschlag genommen. Auf vielen dieser Flächen könnte auch Nahrung direkt für den Menschen angebaut werden. Trotzdem müssen noch ca zwei Drittel der Eiweißfuttermittel für Nutztiere in Deutschland aus dem Ausland importiert werden. 2016 waren das 2,37 Millionen (!) Tonnen. Diese stammen hauptsächlich aus Brasilien und anderen südamerikanischen Ländern, wo für den Anbau der Regenwald brandgerodet wird.

Die Entsorgung der Fäkalien verseucht das Grundwasser mit Nitrat, und die Ammoniak-Ausdünstungen sind die größte Feinstaubquelle im Land. So lange das alles so ist, ist jeder, der bereit ist kein Fleisch mehr zu essen, ein Segen für Mensch und Umwelt. Für die Tiere sowieso.

Außerdem gibt es mittlerweile viele Daten die zeigen, wie sich das Risiko von Zivilisationskrankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen mit dem Anteil an Fleisch und weiteren tierischen Nahrungsmitteln in der Ernährung erhöht.

Hier gibt es übrigens eine Studie die zeigt, dass auch Kinder sich problemlos vegetarisch oder sogar vegan ernähren können:

https://www.vechi-studie.de/

Habt ihr Netflix? Wenn ja könntest du dort mit deinen Eltern die folgenden Dokus anschauen damit sie dich besser verstehen:

  • Live and let live
  • Forks over knives (Gabel statt Skalpell)
  • Cowspiracy
  • What the Health
  • The Game Changers

Natürlich gibts die alle auf Deutsch. Auf Youtube gibts die folgenden Dokus, die sehr gut zeigen, wie schlecht die Tiere behandelt werden:

  • Earthlings
  • Dominion

 Lass dich nicht verunsichern. Du hast eine sehr gute Entscheidung getroffen. :-)

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Guten Morgen. :-) Die amerikanischen Ureinwohner sind ein super spannendes Thema. Aber nicht die Klischees aus Karl May Romanen oder alten amerikanischen Western, sondern die echten Ureinwohner, von den Hochkulturen in Süd- und Mittelamerika über die steinzeitlichen Jäger- und Sammlerkulturen in im Amazonasbecken zu den Bauern in in den fruchtbaren Gebieten des Nordens hin zu den Nomaden der Prärie.

In meinen 20ern habe ich alle Bücher über die Indianerkriege im 19. Jahrhundert in Nordamerika gelesen, die es in der Stadtbibliothek gab. Die Sioux mit Sitting Bull und Crazy Horse die sich wile Gefechte mit der US Armee lieferten, die Apachen unter Gironimo, die einen unerbittlichen Gerillakrieg führten, und natürlich Black Hawk von den Sauk und Fox. Vom Trail Of Tears über Little Big Horn bis zu Wounded Knee.

Später hab ich mir dann jede Doku über die spanischen Conquistadores angeschaut. Die Pizarrobrüder die das Inkareich in die Knie zwangen, und Hernan Cortes der mit einer niedrigen dreistelligen Zahl von Soldaten das mächtige Aztekenreich unter König Montezuma II. und seinen tausenden Kriegern zu Fall brachte.

Die amerikanischen Ureinwohner sind ein unendlich faszinierendes Thema bei dem man nie auslernt und das nie langweilig wird.

Sehe empfehlenswert auch die Geschichte des Deutschen Herman Lehmann, der von 1870 bis 1879 bei den Apachen lebte:

https://www.youtube.com/watch?v=rCbvMprV674

Wieles was man heute über die nordamerikanischen Ureinwohner weiß, vor allem ihr authentisches Erscheinungsbild weiß man von den Expeditionen von Maximilan zu Wied-Neuwied in den 1830ern, der den Schweizer Zeichner Karl Bodner mit dabei hatte, um die Indianer authentisch zu malen.

https://www.youtube.com/watch?v=oXq9kNB82MU

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Hier findest du Informationen. :-)

https://www.kosmetik-vegan.de/

https://www.donna-magazin.de/beauty/beautytipps/kosmetik-ohne-tierversuche/

https://utopia.de/ratgeber/kosmetik-ohne-tierversuche/

https://www.codecheck.info/news/6-garantiert-tierversuchsfreie-Kosmetikmarken-318306

https://www.desired.de/beauty/kosmetikmarken-ohne-tierversuche/

https://www.jolie.de/beauty/ohne-tierversuche-die-besten-kosmetikmarken-die-nicht-tieren-testen-204446.html

https://praxistipps.chip.de/kosmetik-ohne-tierversuche-5-gute-marken-und-produkte_102177

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Es ist nicht schwer sich gesund und ausgewogen ganz ohne Tierprodukte zu ernähren. Aber es gibt eine Reihe von Basics die man wissen und auch umsetzen sollte. Man sollte vor allem die pflanzlichen Grundnahrungsmittel essen: Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Nüsse und Samen. Klar kann man auch noch andere Sachen essen, aber das sollte der Hauptbestandteil der Ernährung sein. So hat man schon fast den gesamten Bedarf an Proteinen mit allen essentiellen Aminosäuren, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sichergestellt. Teure Fleischersatzprodukte sind nicht notwendig.

Tatsächlich ist Vitamin B12 der einzige Nährstoff den man in Bezug auf eine vegane Ernährung supplementieren sollte. Das geht aber ganz leicht und hat keinerlei Nachteile. Vegane B12 Präparate findet man heutzutage in großer Auswahl. Algen sind jedoch keine verlässliche B12 Quelle. Sie enthalten oft nur B12 Analoga, die für den Menschen keine Bioaktivität besitzen.

Je nach persönlicher Situation können noch andere Nährstoffe sinnvoll sein wie Vitamin D im Winter, oder auch im Sommer, wenn man nicht genug in die Sonne kommt. Auch Jod kann Sinn machen, wenn man kein Jodsalz verwendet, keine mit Jod angereicherten Nahrungsmittel verzehrt und auch nichts isst was aus dem Meer kommt.

Bei der biologischen Wertigkeit von Proteinen kommt es auf das Aminosäureprofil an. Wenn man Getreide und Hülsenfrüchte kombiniert, ergibt sich ein Aminosäureprofil das hochwertiger ist als das vieler Fleischarten. Man muss dabei nicht die Hülsenfrüchte und das Getreide gleichzeitig essen. Es reicht auch ein Abstand bis zu einem Tag. Einige pflanzliche Lebensmittel wie Soja, Quinoa und Buchweizen haben bereits von sich aus eine entsprechend hochwertige Aminosäurenzusammensetzung.

Ab und zu hört man Eisen könne bei einer veganen Ernährung ein Problem sein. Man kann eine vegane Ernährung so gestalten, dass man sogar eine überdurchschnittlich gute Eisenversorgung hat. Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Nüsse und Samen sowie grünes Blattgemüse, aber auch Brokkoli, Fenchel, Mangold oder Rosenkohl sind hervorragende pflanzliche Eisenquellen. Dazu sehr Vitamin C haltige Nahrungsmittel zu essen hilft die Eisenaufnahme weiter zu verbessern.

Grundsätzlich gibt es keinen Beweis, dass die hohen Mengen an langkettigen Omega-3-Fettsäuren die oft im Zusammenhang mit Fisch propagiert werden tatsächlich notwendig sind. Wenn man möchte, kann man diese Mengen aber gut über Algenöl oder Kapseln aus Algenöl erreichen. Gute Quellen für langkettige Omega-3-Fettsäuren sind z.B. Walnüsse, Leinsamen, Hanfsamen und Chiasamen.

Zink, Calcium und Selen sollte man mit im Blick haben. Das kann man aber mit der normalen Ernährung gut abdecken. Die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, E, D und K kann man verbessern, wenn dazu etwas Fett verzehrt. Das muss nicht viel sein. Zum Beispiel kann man, wenn man Obst und Gemüse isst, eine kleine handvoll Nüsse dazu nehmen.

Manche machen am Anfang der Umstellung den Fehler zu wenig Kalorien zu sich zu nehmen. Das liegt daran, dass sie oft einfach nur die tierischen Produkte weglassen, ohne diese mit entsprechenden pflanzlichen Kalorien zu ersetzen. Das kann zu Gewichtsverlust und einem Gefühl von zu wenig Energie fühlen. Man muss bedenken, dass was man bisher nur als Beilage kannte ist jetzt das Hauptgericht. Entsprechend größer dürfen die Portionen sein.

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Andere

Ich finde grundlos sollte man auch Insekten nicht mutwillig töten. Alerdings lässt es sich in der Praxis nicht immer vermeiden, Insekten unabsichtlich oder aus praktischer Notwendigkeit zu töten.

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Hier findest du eine Reihe von Beispielen:

https://www.miss.at/diese-9-lebensmittel-sind-in-wahrheit-nicht-vegetarisch/

https://www.careelite.de/lebensmittel-nicht-vegetarisch-vegan/

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Ja, das stimmt

Man kann es nennen wie man will, aber den Sachverhalt kann man eindeutig und ganz klar beobachten. Auch hier auf GuteFrage.

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Eltern haben sehr eingeschränkte Meinung zum Umweltschutz?

Hallo Leute,

Ich bin gerade ein bisschen genervt von meinen Eltern. Ich saß mit ihnen beim Essen und fragte sie was sie von elektroautos halten, wo ihnen direkt ein herzhafte Lacher rausrutschte, da sie mich überhaupt nicht ernst nahmen. Ich interessiere mich sehr dafür und es wird ein sehr wichtiges Thema die nächsten Jahre, all ihre Argumente waren absoluter Schwachsinn, wie es sei mit den Ladestationen (Infrastruktur einfach noch nicht weit genug ausgebaut) oder das sie überhaupt keine Langstrecken fahren können (ist eine Frage der Zeit, da alle Forschung und Entwicklung erst reifen muss und Zeit braucht).

Mein Stiefvater (52) sagte dann :,, Ich gebe ganz ehrlich zu, ich fahre nur Diesel und verpeste die Luft mit Vergnügen (Lachen) ". Er ist der festen Meinung das die Welt eh nicht zu retten ist und ich vielleicht noch 30 Jahre zu leben hab und es ihm dann ja egal sein kann.

Meine Mutter hält sich eher zurück bezeichnet mich aber gerne also öko Hippie, was mich sehr enttäuscht da Eltern einen unterstützen sollten und ihren Kindern eine Zukunft bieten sollen, davon seh ich hier aber wenig. Warscheinlich, weil sie sich in dem Thema angegriffen fühlt und sich dem Ausmaß nicht bewusst ist. (gilt für beide)

Sie wiederholen immer wieder, naja ein einzelner kann ja eh nichts verändern (absoluter Schwachsinn) und sie drücken mir immer auf das ich auch nie was verändern werden kann (wieder mal fehlende Unterstützung, eher das Gegenteil).

Ich sage Ihnen ausdrücklich sie müssen nicht viel verändern, aber man kann ja bei Kleinigkeiten anfangen (wie Fleischkonsum reduzieren oder weniger auto fahren).

Wie geht ihr damit um, ist es ein häufiges Thema bei euch, wie seht ihr das und warum haben manche so eingebildete Meinungen (hat man kein schlechtes gewissen mal so sorglos gewesen zu sein?).

Auf dumme antworten oder hate kann ich verzichten, seid sachlich und nett.

Danke.

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Was soll man sagen... du hast Recht, und deine Eltern verhalten sich platt und wie von gestern, und sind definitiv nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Was man da aber machen kann ist schwer zu sagen. Vielleicht kannst du sie ja motivieren mal gemeinsam ein paar Dokus über Klimawandel und Nachhaltigkeit anzuschauen damit sie ein Verständnis dafür entwickeln, worum es überhaupt geht. Vielleicht ist ihnen das im Detail gar nicht so klar. Manche Menschen leben ja nur in ihrer Blase.

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Das Problem ist vor allem das, was man stattdessen nicht isst. Das sind ja nur Kalorien aber kaum Vitamine, Mineralstoffen und Spurenelemente. Da kannst du leicht unterversorgt sein, wenn du nur solche Fertiggerichte isst.

Außerdem sind da oft alle möglichen Zusatzstoffe drin, die in unserem Stoffwechsel eigentlich nichts verloren haben.

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