Das beste Fahrrad für Berge hoch fahren?

6 Antworten

Das beste Fahrrad zum Bergauffahren

  • ist so leicht wie möglich,
  • hat entweder gar keine Hinterradfederung, oder bei entsprechender Wegbeschaffenheit eine sehr hochwertige (damit das Hinterrad eher über Baumwurzeln oder Steine rollen kann, statt dagegen zu knallen),
  • hat dem Untergrund angepasste Reifen,
  • hat ausreichend kleine Gänge für die gegebene Steigung,
  • bietet dem Fahrer eine Sitzposition, bei der das Vorderrad auch bei steiler Steigung ausreichend belastet wird,
  • wurde ordentlich auf den Fahrer eingestellt (es gibt mehr als 10 Einstelloptionen, die die Sitzposition zu verändern!).

Ich glaube, das müssten nun alle Punkte sein.

Es gibt Fahrräder, die in einzelnen Punkten brillieren. Rennräder können (wenn man entsprechend Cash hinlegt) beispielsweise extrem leicht sein. Mountainbikes können sehr kleine Gänge haben. Aber Rennräder haben eben keine wirklich kleinen Gänge und Mountainbikes sind im Vergleich zu Rennrädern nie wirklich leicht.

Du musst dir also schon eher überlegen, wie die "Mission" tatsächlich aussieht. Das Fehlen kleiner Gänge ist z.B. verschmerzbar, wenn es nicht sehr steil bergauf geht. Für Schotterwege bieten sich die schmalen Reifen eines Rennrades aber nicht an. Und viel Geld für ein sehr leichtes Fahrrad auszugeben, wird ziemlich absurd, wenn man dann einen Gepäckträger dranschraubt und darauf irgendwas transportiert. Außerdem nützt dir das leichteste Fahrrad mit den kleinsten Gängen nicht besonders viel, wenn du darauf sitzt wie Ar$$$ auf Eimer.

Danke dir für die Auskunft. Was wäre dein Vorschlag? Könntest du mir einige Fahrräder verlinken.

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@JaysonAK

Klar kann ich dir einen Vorschlag machen. ABER:

  • Vorher sollte ich wissen, was für Steigungen (wie steil, welcher Untergrund, wie lange) du fahren möchtest und worauf dein Fokus liegt (Verkehrsmittel mit Gepäck? Sportliche Bewegung mit anschließender Dusche bei der Arbeit? Bei Uphill-Challenges starten?
  • Menschen sind unterschiedlich proportioniert, bevorzugen unterschiedliche Sitzpositionen und es gibt unterschiedlich proportionierte Fahrräder. Das muss natürlich zusammenpassen. Ein 1,80m Sitzriese mit langem Oberkörper, der obendrein noch gerne etwas gestreckter sitzt, wird sich auf einem Fahrrad nicht wohl fühlen, auf dem sich ein normal proportionierter 1,80m Mensch in etwas aufrechter Sitzposition wohlfühlt. Ergo: Ohne Probefahrt sollte man ein Fahrrad nicht kaufen! (außer, es ist okay wenn man sich darauf nicht wohlfühlt)
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Kommt auf die Art des Bergfahrens an.

Jemand der einige Stunden täglich Fahrrad fahren möchte?

Ich kann nur aus Erfahrung sagen, dass man irgendwann keinen Bock auf die Gurkerei hat. Und das bei jedem Wetter?!

Wenn es dir weniger um Komfort geht, du gerne schnell und nur geteerte, glatte Straßen fährst, ist ein Rennrad bzw. Cyclocrossrad vermutlich optimal. Es liegt gut am Berg an, da der Schwerpunkt eher vorne liegt. Man spart etwa 10 kg und hat rasante Abfahrten. Nachteil: Bordsteine und Pflaster.

Bei Waldwegen wäre ein Mountainbike optimal, ansonsten ein Trekkingrad.

Wieso, macht dir das Fahrradfahren keinen Spaß?

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@JaysonAK

Wenn man dieselbe Strecke wieder und wieder fährt, wird es irgendwann langweilig, ja. Wind und Wetter können auch ziemlich frustrieren...

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@Salatkoch

Ja und wenn man immer andere Strecke fährt? Bevorzugst du Auto oder vielleicht auch Elektrofahrrad. Viele lieben Fahrräder aufgrund der Natürlichkeit und zuliebe der Umwelt. Hält sich fit und stark.

Wie oft fährst du Fahrrad in deiner Freizeit?

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Trekkingräder oder Gravelbikes sind optimal Bergamont und co lassen grüßen. Schau einfach mal in die Bike Bild rein, hier stehen in der letzten Ausgabe hilfreiche Tipps.

Ich hatte mal eine Superschmalspur Rennrad. Dazu noch extrem leicht. Damit bin ich auf ebener Fläche 40-50 km/h gefahren da kann kein Pedelec mithalten.

Berg bin ich auch fast alle ohne Probleme hoch gekommen.

Schmalsspur für wenig Reibung und dazu extrem leicht dazu eine gute Schaltung und du wirst zur Bergziege.

Könntest du mir eventuell dein Rad verlinken?

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@JaysonAK

leider nein, hatte es damals gebraucht für 10 DM gekauft und bin 10 JAhre lang damit gefahren ein geiles Geschäft;)

Nach einem Unfall war es zu kaputt und ich hab es verschrottet. (Ich saß nicht auf dem Rad beim Unfall) Es war ein Totalschaden.

Dennoch ist eigentlich nur wichtig zu wissen

  • leicht
  • schmale Reifen
  • gute Schaltung
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Ja gut, ist immer die Frage, was man unter "Bergauf" versteht. Die Rennradfahrer, die ich so kenne, meinen dass mehr als 10% Steigung jedes Mal eine Quälerei ist, weil entsprechend kleine Übersetzungen fehlen. Klar, Landstraßen haben in der Regel auch nicht mehr Steigung.

Wenn man dann im Mittelgebirge auf Landwirtschaftlichen und Forstwegen unterwegs ist, steht man hingegen durchaus auch mal vor einer Steigung mit >15%. Idealerweise auf Schotter, sodass man nicht aus dem Sattel gehen kann, weil das das Hinterrad zu sehr entlasten würde (keine Traktion mehr).

Wenn man in der Gruppe mit dem Mountainbike die Alpen überquert, gibts dann bei Steilstücken mit >20% und unebenem Boden (Steine, Baumwurzeln...) auch mal eine Wette, wer am weitesten kommt.

Ich würde deine Antwort also mit dem Vorbehalt sehen, dass es um asphaltierte und für massenhaft LKW taugliche Straßen geht.

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@RedPanther

Mit einem Supersschmalspur ist natürlich Asphalt Pflicht und so mancher Radweg hat so viele Schlaglöcher, dass man auf die Straße ausweichen muss. Das ist ein ganz klarer Nachteil.

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Das beste Fahrrad für Berge hoch fahren?
Asphalt oder Offroad? Was für Steigungen?

Ein schönes Rennrad, unter 7 kg, mit Kompaktkurbel und 34er Pizzateller hinten könnte passen. :)

Mal fix bei Rose geschaut: Was hältst Du davon?

https://www.rosebikes.de/rose-x-lite-six-disc-dura-ace-di2-2675796

Sehr schönes Rad aber das Lenkrad kann mit der Zeit unangenehm werden.

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@JaysonAK
Sehr schönes Rad aber das Lenkrad kann mit der Zeit unangenehm werden.

"Lenkrad". :-D

Wieso?

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@Sophonisbe

Lenker haha :-) weil man gebückt durch die Gegend fährt

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@JaysonAK
Lenker haha :-) weil man gebückt durch die Gegend fährt

Passt schon. 5 bis 6 Stunden am Tag sind gut möglich.

Bei Bedarf halt die Lenkerhöhe anpassen.

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@JaysonAK

Der Rennradlenker wird von Vielfahrern allgemein bevorzugt, weil er mehrere unterschiedliche Griffpositionen bietet. Dann kann man auch mal umgreifen und die Hände in einer anderen Position ausruhen.

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