Unter dem Display siehst du ein senkrechtes Loch in der Vorbaueinheit. Da ist eine Inbusschraube drin, die den Vorbau im Gabelschaft verklemmt.

Diese Schraube etwas aufdrehen (Eine Umdrehung sollte reichen), den Vorbau gerade stellen und dann die Schraube wieder fest ziehen.

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Ohne zu wissen, was alles zu machen ist, kann man diese Frage nicht sinnvoll beantworten.

Ich rate dir dringend, erstmal das Fahrrad wirklich gründlich durchzuschauen und alle Problemchen aufzulisten. Bei so einem günstigen Fahrrad ist recht schnell der Punkt erreicht, an dem ein weiterer Invest an Ersatzteilen und Werkzeug nicht mehr lohnt und man das Fahrrad lieber gleich im Ganzen ersetzt. Es wäre schon ziemlich blöd, wenn du erst eine 20 € Reparatur machst, dann noch eine 50 € Reparatur, dann noch was findest das 30 € kostet, um anschließend nochmal was zu finden und auf die Weise mehr Geld ausgibst als Sinn macht.

Die Reifen sind platt und ich weiß, dass einer auch ein Loch hatte.

Pumpe einfach mal beide auf und schaue, was passiert. Nach ein paar Monaten ist jeder Reifen platt, weil immer auch ein Bisschen Luft durch das Gummi raus diffundiert - dazu braucht es kein Loch. Ansonsten gibt es für kleines Geld ein Flickzeug-Set oder einen Ersatzschlauch. Sowas kann man auch als Gelegenheitsradfahrer bereit liegen haben.

Außerdem hatte die Feder vor 10 Jahren schon gequietscht.

Im besten Fall fehlt einfach nur etwas Schmierung, im schlechtesten Fall ist das Federelement im Eimer. Kann man aus der Ferne nicht beurteilen. Dass ein Austausch eines Federelements nicht lohnen würde, sollte klar sein.

Die Kette ist auch total verschmutzt.

Nimm' einen Fahrrad-Kettenreiniger oder einen Reinigungsalkohol. Kette mit einem alten Lappen ordentlich abrubbeln und danach mit einer alten Zahnbürste schrubben. Dauert eine Weile und gibt eine ziemliche Schweinerei, lohnt sich aber.

Wenn du in Zukunft Fahrradketten schmierst, achte darauf die Kette trocken zu reiben, nachdem das Öl in die Ritzen eingezogen ist. Öl, das außen an der Kette haftet, erfüllt keinen sinnvollen Nutzen und zieht nur Dreck an, was dann diese ekelhafte schwarze Pampe ergibt.

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Du solltest dir schnellstens darüber klar werden, was nach dem Schulabschluss dein nächster Plan ist.

Denn es wäre schon ziemlich blöd, wenn du dich jetzt für die FH-Reife entscheidest und dann feststellst, dass du einen Studiengang an einer Universität machen möchtest.

Und es wäre auch Verschwendung, wenn du dich jetzt fürs Vollabitur entscheidest, dich gegen alle inneren Widerstände irgendwie zu einem 3,xx Abitur rettest und hinterher feststellst, dass du das gar nicht gebraucht hättest und der Weg über die FH-Reife sehr viel angenehmer und genauso zielführend gewesen wöre.

Wenn du dich tatsächlich nicht entscheiden kannst, ist in meinen Augen das Vollabitur die sinnvollere Option, da du dir damit einfach alle Möglichkeiten offen hältst. Klar, es ist kein Spaziergang - aber ganz ehrlich, nach der Schule ist dann sowieso die Schonzeit vorbei und es wird schwierig. Macht also den Kohl nicht fett, wenn's ein paar Monate früher anfängt, schwierig zu sein. Und das FSJ ist ja offenbar auch kein Urlaub.

Von einer Vorstellung darfst du dich aber direkt verabschieden:

Außerdem wären die Arbeitszeiten noch länger als meine derzeitige Schulwoche, ich hatte eigentlich die Hoffnung das es andersrum wird... :/

Rechne mal mit, wie viele Stunden pro Woche du jetzt mit der Schule beschäftigt bist.

Und dann schaue mal, dass jede normale Vollzeittätigkeit mit ca. 40 h pro Woche angesetzt ist. Jede Ausbildung, jede Anstellung... in vielen Studiengängen ist es gar vollkommen illusorisch, mit 40 h pro Woche hinzukommen. Unter meinen Mitstudenten ist eine 50-60 h Woche vollkommen normal - der Studentenjob kommt natürlich noch obendrauf.

Irgendwas mit social media, evtl personal Trainer oder coach. Vielleicht Freelancer und copywriter.

Damit du anderen was erklären kannst, musst du erstmal was können. Also Ausbildung/Studium, Arbeitserfahrung sammeln, Fortbildungen machen.

Außerdem kenne ich wirklich niemanden, der selbstständig arbeitet und nicht wenigstens in den ersten 5 Jahren deutlich mehr Arbeitszeit investieren musste als ein normaler Angestellter, um über die Runden zu kommen.

So oder so: Mehr Freizeit als jetzt bekommst du in absehbarer Zeit nicht wieder. Außer natürlich, du lehnst dich zurück und lässt dich vom Sozialstaat am Leben erhalten.

kein 9-5

Festgelegte Arbeitszeiten haben den riesengroßen Vorteil, dass dir zum Feierabend tatsächlich der Stift aus der Hand fallen darf und du die Arbeit vergessen kannst. Es ist nicht zwangsweise entspannend, wenn du z.B. gerade was eigenes aufbaust und monatelang jede Nacht darüber nachdenkst, ob dein Geschäftsmodell klappen wird und ob deine finanziellen Reserven reichen, bis du ein auskömmliches Gehalt hast. Und wie du deinen Kredit bedienen sollst, wenn du weniger Kundenaufträge bekommst als erwartet.

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Guess (Eher Low Budget)

Ich würde den Unterschied zwischen einer 30 € Handtasche und einer 3000 € Handtasche nicht merken, wenn ich beide in der Hand hielte. Irgendwelche Buchstaben haben für mich sowieso keine Bedeutung.

Ich bemerke, wenn Frau eine Handtasche trägt. Das ist auch alles.

Eine Handtasche nur anhand irgendeiner Aufschrift oder anhand eines hohen Preises für toll zu empfinden, kommt mir ziemlich seltsam vor. Wichtig ist doch, dass das reinpasst was reinpassen soll, und dass sie einem vom Aussehen her gefällt.

Dementsprechend: Wenn die günstige Handtasche das erfüllt, was du brauchst, wüsste ich keinen Grund die teure zu wählen.

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Es funktioniert schlichtweg nicht.

Mit Multiple Choice kannst du nur stumpf Wissen abfragen. Aber die stumpfe Wissensvermittlung ist meistens gar nicht der Sinn des Unterrichts, sondern es werden eher Kompetenzen gelehrt und dabei auch einiges zweckmäßiges Wissen mitgenommen.

  • Wie willst du mit einem Multiple-Choice-Test in Englisch abprüfen, ob jemand eine Zeitform korrekt bilden und anwenden kann?
  • Wie willst du mit einem Multiple-Choice-Test in Deutsch abprüfen, ob jemand eine Textpassage interpretieren kann - wo es nichtmal sowas wie Richtig und Falsch gibt?
  • Wie willst du mit einem Multiple-Choice-Test in Mathe abprüfen, ob jemand eine Ableitung korrekt bilden und daraus logische Schlüsse ziehen kann?

All das, was echte geistige Arbeit, einschließlich Kreativität und logische Schlüsse angeht... alles, was eine Kompetenz erfordert, kannst du nicht per "welche dieser Optionen ist korrekt" abfragen.

Bei der theoretischen Fahrschulprüfung geht das. Da geht es tatsächlich nur ums Wissen, egal ob das nun aus Verständnis oder aus Auswendiglernerei kommt. Und egal, ob der Prüfling tatsächlich was kann oder ob er einfach nur fleißig auswendig gelernt hat.

Würde in der Schule in größerem Stil auf Ankreuztests gesetzt, würde ich das als Beweis sehen, dass Menschen mit funktionierendem Gehirn dort nicht erwünscht sind.

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Nein

Ich sehe keinen Grund zu der Annahme, das könnte zu viel gewesen sein.

Und selbst wenn: So what? Wegen eines einzelnen Tages passiert nichts (was eigentlich auch jedem klar sein sollte).

Insgesamt verstehe ich also weder, warum hier so viele "Ja"-Stimmen sind, noch warum du dich schlecht fühlst.

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Dadurch, dass heute viele Arbeitstätige einen Brückentag genommen haben, würde ich mal sagen dass die 75% sich einig waren, heute nicht zur Schule zu gehen. Davon manche aus dem Irrglauben, es sei auch in der Schule ein Brückentag. Und manche in dem Wissen, dass eigentlich Schule wäre.

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Geschichte ist eine Wissenschaft. Und wie bei den anderen Wissenschaften auch, ist es unter Historikern üblich, Aussagen anhand von Quellen zu belegen.

In einem seriösen Geschichtsbuch von einem seriösen Historiker wirst du also einen Vermerk finden, auf welche Quelle sich das Geschriebene stützt. Dann kannst du dir überlegen, ob du dieser Quelle Glauben schenkst - beziehungsweise, du könntest dir diese Quelle auch anschauen und überlegen, ob der Historiker einen falschen Schluss gezogen hat.

Insgesamt halte ich diese Aussage für plausibel. Auch im Führerbunker, als längst alles verloren war und Hitler am Durchdrehen war, wurden Besprechungen noch akribisch protokolliert. Auch haben einige derer, die diese Zeit miterlebt haben, hinterher dokumentierte Aussagen in den Nürnberger Prozessen gemacht und Interviews gegeben. Das alles liegt in irgendwelchen Bibliotheken parat.

Der von dir in einem Kommentar erwähnte Ian Kershaw ist allgemein als Experte für Hitler anerkannt. Das wäre er wahrscheinlich nicht, wenn er Aussagen tätigen würde, die nicht belegbar sind.

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würde sich im innern ein Hohlraum bilden?

Nein, aus drei Gründen:

  1. Die Zentrifugalkraft, die die Quecksilberatome auseinander treibt, wirkt ja nur radial zur Drehachse. Sprich, es gibt keinen Grund weshalb sich die Kugel in axialer Richtung ausdehnen sollte.
  2. Das Quecksilber müsste sich außen ausdehnen, also eine größere Oberfläche annehmen. Und die Wand des Hohlraums wäre sogar eine neue Oberfläche. Quecksilber hat allerdings eine sehr hohe Oberflächenspannung, d.h. es wirken ziemlich starke Kräfte, die die Oberfläche so klein halten wie möglich.
  3. Der Hohlraum müsste ja mit irgendwas gefüllt sein, da die Zentrifugalkraft auf keinen Fall stark genug wäre, um ein absolutes Vakuum aufrecht zu erhalten... ganz zu schweigen vom Luftdruck in der Umgebung, der so eine Hohlkugel mit Vakuum ja auch wieder komprimieren würde. Ein "irgendwas", das den Hohlraum mit ausreichend Druck füllen könnte, kommt aber nicht durch das Quecksilber nach innen.
oder würde die Kugel einfach eine Scheibenform annehmen?

Damit kommst du der Sache schon näher. Ausbreitung nur in radialer Richtung und keine Bildung eines Hohlraums.

Aber so eine flache Scheibe hat bei gleichem Volumen eine viel größere Oberfläche als eine Kugel. Also ist das etwas, das die Oberflächenspannung verhindert, und bei Quecksilber verhindert sie das wie gesagt sehr stark. Die Oberflächenspannung will eine möglichst perfekte Kugel herstellen und erhalten, weil dadurch die Oberfläche kleinst möglich ist.

Die korrekte Antwort ist also, dass du einen Elipsoid bekommst, sozusagen eine flach gedrückte Kugel. Je nachdem, wie schnell du die Kugel rotieren lässt, ist diese Abflachung stärker oder weniger stark ausgeprägt.

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Jeden Tag spiegelt sich der gleiche, zwanghafte Tagesablauf ab. Was kann man dagegen tun?

Huhu, ich sehe nicht wirklich einen Sinn im Leben... jedenfalls in meins.

Ich stehe auf, frage mich was ich heute so tun könnte (mir fällt dann nichts ein) , esse etwas, lege mich wieder hin und schlafe ein und wache am nächsten Tag dann wieder auf und der gleiche Ablauf ist wieder da.

Ich habe keine Freunde/Kumpels, ein Soziales Umkreis/Umfeld, einen Partner & lebe sehr in Einsamkeit & verlasse selten, freiwillig das Haus weil ich Angst vor " der Gesellschaft" habe. Ich habe schon alles in meiner Stadt gesehen und kenne schon von jedem gefühlt das Gesicht. Außerdem habe ich keine Hobbys oder jeglichen Zeitvertreib weil mir so garnichts Spaß macht... Ich fühle mich bei allem einfach nicht wirklich wohl und ich sehe auch keine Zukunft mit mir. Ich wüsste z.b nicht wie ich später mal arbeiten solle ohne innerlich zusammenzubrechen mit Heulattacken, Ungewissheit, unsicherheit & Angst.

Ich war einmal im Urlaub bei der Ostsee für eine Woche und ich habe es genossen etwas anderes zu sehen, ich habe mich sehr "gut" gefühlt und ich war auch eigentlich sehr glücklich. Das war für mich wie das " Paradies "... Dort habe ich neues gesehen was eigentlich nicht wirklich neu war, für mich war es aber irgendwie Neuland. Aber wenn ich bei mir in der Stadt oder zuhause bin, dann ist mein Alltag sehr... langweilig, öde und meinetwegen Depressiv und einfach gleich ohne eine Abwechselung weil ich niemanden um mich herrum habe dem ich etwas erzählen könnte oder sich für mich interessiert und keine einzige Beschäftigung habe. Und wenn ich etwas mache z.b mal ein bisschen am PC spielen, frage ich mich was es für einen Sinn für mich gemacht hat.

Was kann man gegen diesen Ablauf tun?

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Wenn man sich mal an den Gedanken gewöhnt hat, dass "daheim sitzen" nicht die Lösung ist, ist es einfacher raus zu gehen.

Der Umgang mit Menschen ist eine Sache der Übung. Die Angst davor gibt sich, wenn du etwas Routine entwickelst.

Genauso ist das auch mit Arbeit. Natürlich macht kein Job immer Spaß, aber man kann sich daran gewöhnen, sich durch blöde Zeiten durchzubeißen. Wenn man einen guten Job gefunden hat, hat man deutlich mehr gute als blöde Momente. Kleiner Tip: Wenn du rechtzeitig selbst nach etwas suchst das dir gefällt, vermeidest du die Situation, dass für dich nur die Jobs übrig bleiben die niemand anderes machen will.

Das Leben ergibt nicht automatisch von sich aus einen Sinn und fühlt sich erfüllt an. Sondern man selbst gibt ihm einen Sinn und füllt es aus.

Also suche dir etwas, das (aus deiner Sicht) Sinn macht und deine Tage füllt :) Wenn du zum Beispiel merkst, dass dir das Reisen viel Freude macht, könntest du möglichst viel reisen und versuchen, einen Beruf zu finden in dem du viel herum kommst. Oder wenigstens einen, der dir genug Geld bringt um das Reisen finanzieren können, so als reines Mittel zum Zweck.

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Ich kann nicht Tanzen

Mein Tanzkurz in der Schulzeit war eher eine traumatische Erfahrung. Ich habe mich danach 10 Jahre nicht fürs Tanzen interessiert.

Inzwischen möchte ich gerne Standardtanz lernen, bin letztes Semester auch zu einem studentischen Tanzkurs gegangen, aber der wurde leider mangels Teilnehmerzahl nicht durchgezogen.

Zu Diskomusik irgendwie planlos herumzuhampeln, kommt für mich nach wie vor nicht infrage.

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anderes

Einmal heißt "body positivity" nicht zwangsweise, dass Fettleibigkeit gut geheißen wird. Sondern es heißt in erster Linie mal, dass man sich wohl fühlen kann/darf und sein Selbstwertgefühl nicht von der Körperform abhängig machen muss. Und es heißt auch, dass man Leute nicht wegen ihres Körpers niedermacht.

Und zweitens ist Übergewicht im Jugendalter weitaus weniger gefährlich als Magersucht.

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Keine Sorge... irgendwann gehts einfach nicht mehr weiter rein, weil du "oben anstößt". Und solltest du das nicht selbst merken, wird dir deine Partnerin das schon sagen, denn das ist für sie nicht zwangsweise angenehm,

oder auf sie hören wenn es weh tut ?

Ja, das tun normale Menschen.

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Handtaschen sehen ja in der Regel nicht so groß aus, wie sie tatsächlich sind. Wenn sie niemandem "verdächtig groß" vorkommt, wird auch die Größe nicht nachgemessen. Wenn nachgemessen wird, ist die Frage ob du die Handtasche ein Bisschen zusammen knautschen oder mit Gewalt in die Kontrollbox quetschen kannst, sodass sie die Maximalgröße einhält.

Und wenn die Tasche dann wirklich als "zu groß" erkannt wird, kann es immer noch sein dass der Mitarbeiter ein Auge zudrückt, weil das Platzproblem in den Gepäckfächern ja von den kleinen Reisekoffern kommt und nicht von Handtaschen.

Wenn er aber seinen Job pflichtbewusst im Sinne seines Arbeitgebers macht, kostet es einen Aufpreis von 50 €. Pro Flug ;)

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Ordentlich Abstand von Siedlungen halten, Zelt außer Sichtweite der regelmäßig benutzten Waldwege aufstellen. Und damit bis Einbruch der Dunkelheit warten.

Wo niemand ist, da ist auch niemand der dir Böses will.

Und wenn dich niemand sieht, überlegt auch niemand ob er was von dir brauchen kann.

Für ganz panische Menschen: Fahrrad so neben das Zelt legen, dass eine der Abspannleinen durch den Rahmen führt. Sollte es doch jemanden geben, der dir schnell das Fahrrad wegschnappen will, reißt er damit das halbe Zelt mit und du bist garantiert wach.

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