Warum ist euch der Klimaschutz so wichtig?

Hallo Community,

ständig frage ich mich, warum andere Menschen, vor allem hier in Deutschland so hysterisch und panisch auf das Klimathema reagieren.

Ich persönlich glaube nicht an den menschengemachten Klimawandel und hab dazu auch schon mehrere Wissenschaftler befragt, die das auch sehr kritisch sehen.

Meistens sind es ja die Grünen, die sowas verbreiten. Sie wollen Autos verbieten, fliegen, Fleischkonsum usw..

Es wird sich sowieso nichts ändern, ich frag mich, was die Leute haben, die an den Unsinn glauben. Als ob es einen Unterschied macht, ob ich als einzelner Mensch mit einem Benziner fahre, Fleisch esse und viel um die Welt fliege.

Warum schränken sich nicht nur die Leute ein, die davon überzeugt sind? Das wär doch mal was.

Mir persönlich ist die nächste Generation eigentlich völlig egal. Sorry aber ich bin wenigstens ehrlich.

Letztendlich frage ich mich, warum wir ausbaden müssen, was sich andere ausdenken. Faktisch ist das doch alles unter aller Schublade...

CO2 Steuer, Dieselverbot, Kohleausstieg, Ölverbot ...Verbot, Verbot, VERBOT.....

Was meint ihr?

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110 Antworten
Warum wollen es die meisten Menschen nicht wahr haben, dass wir uns sozial zurückentwickeln und unsere Intelligenz sinkt? Warum spricht das kaum jemand mal an?

Hallo Community!

Ich möchte euch mal an meiner Gedankenwelt teilhaben lassen und ich versuche euch diese einmal klar darzustellen.

Kritik ist gerne erwünscht und natürlich auch Anmerkungen eurerseits :).

Nun wo soll ich anfangen?

Manchmal frage ich mich, was das hier eigentlich alles soll. Wir entfernen uns immer mehr von unserem sozialen Zusammenleben, hocken meist vorm Bildschirm, vorm Smartphone und verlieren immer mehr an Empathie und Mitgefühl.

Ich spreche hier hauptsächlich den "modernen" Menschen an, der in einem Industriestaat lebt, so wie wir in Deutschland eben.

Ich mache mir wirklich sorgen, ich bin 20 und wenn ich sehe, wie weit wir uns distanzieren von Werten, die damals all selbstverständlich erschienen, dann wird mir Angst und Bange.

Wenn ich mal in die Bildungseinrichtungen schaue, dann zerreißt es mich innerlich. Es kochen Gefühle hoch, wie Wut und Unverständnis.

Ich frage mich ständig, was soll aus den Leuten werden? Ich habe das Glück gehabt früher eine Bezugsperson als Lehrer gehabt zu haben, an der ich mich orientieren konnte, die mich und meine Klasse geführt hat.

Nur was sehen wir denn heute? Wir sehen doch Lehrer, die maßlos überfordert sind, dessen Anführer nun die Kinder sind, die vom System als Erwachsene hochgestuft wurden. Eine Katastrophe ist das und dann wundert man sich anschließend, dass die Jugend heutzutage auf dem Stand eines Kleinkindes stehenbleibt?

Augenscheinlich möchten die Schulen ja gefügige Menschen heranzüchten, die empathielos wie Roboter agieren.

Was hier aber meines Erachtens fatal ist, ist die Tatsache, dass nur Kinder u Jugendliche mit einer ausgebildeten Psyche überhaupt in der Lage sind, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen!

Stattdessen lenkt man mit der Digitalisierung der Schulen ab, was der nächste Lern und Empathiekiller ist. Schöne neue Welt eben..

Zum anderen habe ich noch ganze andere Gedanken:

Ich meine heutzutage wo das ganze Fortschrittsdenken die Gesellschaft durchdrungen hat, Status denken und Konsum am wichtigsten geworden sind und man sozusagen keine andere Wahl hat als mitzumachen, haben da "Aussteiger" überhaupt noch einen Wert?

Kinder die man nach Wunsch und Intelligenz designen kann, den natürlichen Vorgang zu stürzen und sich wie der König der Welt breit zu machen, mit Gier und Konsumdenken, ist das nicht der Todesstoß für Menschen, die da nicht mitmachen wollen?

Was sollte man heutzutage tun? Worauf sollte man wert legen, ist ein Profiteur gleich mehr Wert als ein Verlierer des Systems?

Bin ich als Individuum, das nicht optimiert ist mit irgendwelchen technologischen und leistungssteigernden Dingen, überhaupt was wert gegenüber jemanden, der sowas hat?

Ich frage mich, warum sich viele solche Fragen nicht stellen, warum können diese Sorgenlos leben und warum mache ich mir diese Gedanken?

Nennt mich verrückt, aber ich stelle mir eben täglich solche philosophischen Fragen und neige im allgemeinen auch zum Querdenken.

Könnt ihr mich verstehen?

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41 Antworten
Hat mein Leben keinen Wert mehr, wenn ich mich aus dieser Leistungs und Konsumgesellschaft zurückziehe und dem Fortschrittswahn den Rücken kehre?

Schon lange stelle ich mir die Frage, ob Menschen, die aus der modernen Gesellschaft sozusagen aussteigen, überhaupt noch einen Wert haben.

Ich bin noch sehr jung und weiß noch nicht so richtig, wohin ich will und was ich überhaupt will.

Ich meine heutzutage wo das ganze Fortschrittsdenken die Gesellschaft durchdrungen hat, Status denken und Konsum am wichtigsten geworden sind und man sozusagen keine andere Wahl hat als mitzumachen, haben da "Aussteiger" überhaupt noch einen Wert?

Kinder die man nach Wunsch und Intelligenz designen kann, den natürlichen Vorgang zu stürzen und sich wie der König der Welt breit zu machen, mit Gier und Konsumdenken, ist das nicht der Todesstoß für Menschen, die da nicht mitmachen wollen?

Ich stehe im Zwiespalt meiner selbst, dann kommen noch täglich die Nachrichten, die mich natürlich nachdenklich machen. Ich denke mir dann immer, dass ich nur eine Chance habe, wenn ich da mitmache, auch wenn es unmenschlich, nicht fair, oder skrupellos ist.

Was sollte man heutzutage tun? Worauf sollte man wert legen, ist ein Profiteur gleich mehr Wert als ein Verlierer des Systems?
Wird ein Leistungs und Machtsystem der Untergang der Liebe, der Menschlichkeit, ja gar der Vernunft sein?

Bin ich als Individuum, das nicht optimiert ist mit irgendwelchen technologischen und leistungssteigernden Dingen, überhaupt was wert gegenüber jemanden, der sowas hat?

Ich habe das Gefühl, dass diese tagtägliche Informationsflut mich krank macht und ich nicht mehr frei leben kann.

Ich frage mich, warum sich viele solche Fragen nicht stellen, warum können diese Sorgenlos leben und warum mache ich mir diese Gedanken?
Nennt mich verrückt, aber ich stelle mir eben täglich solche philosophischen Fragen...
Ich frag mich, wann ich den Sinn meines Lebens endlich erkenne. Zurzeit bin ich nur am philosophieren, über Themen, worüber nur wenige sich die Mühe machen, tatsächlich darüber viel nachzudenken. 

Zusammengefasst habe ich die Befürchtung, dass wenn ich mich zurückziehe, abgehängt werde und ich somit keinen Wert mehr in meinen Leben sehe.

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63 Antworten
Sollte es erlaubt sein schon vor der Geburt einen Menschen genetisch zu verändern, oder sollten wir das "Schicksal" eines Menschen lieber der Natur überlassen?

Sollten es uns erlaubt sein, vor der Geburt also ein Embryo in seiner Entwicklungsphase genetisch zu manipulieren, dass es nicht behindert/krank werden kann, oder sollten wir das der Natur überlassen?

Ich meine es könnte auch dazu führen, dass wir irgendwann Super Menschen erschaffen wollen, die einen IQ von mindestens 150 haben sollen, groß und stark sind etc.

Das würde evtl sogar eine Marktlücke öffnen, so wie die Kinderwunschkliniken, wird es mit Sicherheit private Unternehmen geben, die so etwas anbieten werden. Eine liberale Eugenik würde geschaffen werden, so die Befürchtung.

Ein Embryo bzw ein werdender Mensch kann ja auch nicht entscheiden, ob er das will... Ist damit nicht schon die Grenze der körperlichen Unversehrtheit überschritten?

Die Methode CrisprCas ist schon lange in aller Munde, man kann damit Krankheiten ausschalten, nur wie soll das funktionieren, wenn ein Kind natürlich gezeugt wird? Wie will man dieses im Mutterleib verändern? Geht das nicht nur bei einer künstlichen Befruchtung?

Ab wann ist ein Mensch überhaupt ein Mensch? Ab wann hat es eigene Rechte?

Was ist mit den Eltern, die das gar nicht wollen, die sich vehement dagegen sträuben, ihrem Kind (möglichen) Schaden, anstatt Nutzen zuzufügen (so wie es meist beim argumentieren gegen das Impfen ist).

Ihr seht, ich selber bin mir nicht dessen bewusst, welch Auswirkungen dieses Verfahren haben könnte. Der Mensch neigt leider dazu zu übertreiben. Genauso wie mit der Atomkraft. Daraus wurde die Atombombe.

Wird dann aus dem genmanipulativen Heilmittel eine genmanipulierte Klonarmee für Militärzwecke? Man weiß es nicht, man kann nur spekulieren.

Was meint ihr? Wo sollte die Grenze der Medizin und des Fortschritts sein?

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30 Antworten
Ich habe ständig Bedenken und Sorgen zur Lage in der Welt? Wie damit umgehen nicht abgehängt zu werden?

Und zwar mache ich mir richtig Sorgen und ich denke, dass das an der Informationsflut liegt.

Ich bin im allgemeinen ein Mensch, der sehr viel nachdenkt und Dinge hinterfragt.

Nur macht mir dieser regelmäßige Konsum von Informationen zu neuen Technologien, KI, Genmanipulationen, Politik etc. zu schaffen und ich habe ständig das Gefühl, dass ich abgehängt werde von allem.

Um mich abzulenken schaue ich mir dann immer meine Nachbarn an und frage mich, warum die diese Sorgen nicht haben.

Schon seit meinem ~12 Lebensjahr kamen diese Sorgen und Bedenken, dass ich nicht der Verlierer des Systems sein darf und die anderen alle meine direkten Konkurrenten seien.

Jetzt meinen viele, dass ich mir einfach keine Sorgen mehr machen soll. Auch meine Lehrer früher meinten das.

Aber das ist kaum machbar. Ich bin eine Person, die immer auf trap ist und mir immer wieder neue Dinge anhamstere, es geht nicht einfach. Der Nachteil wäre dann eben, dass mein Hirn diese ganzen Informationen erstmal verarbeiten muss..

Ich beschäftige mich tagtäglich! mehrere Stunden (in Ruhepausen) mit diesen ganzen philosophischen Fragen.

Manchmal hab ich auch keine Lust mehr zu leben und hab depressive Phasen, sehe mich als einen Minderwert der Gesellschaft an.

Mach ich mir zu viel Stress? Wie kann ich damit umgehen? Wie geht ihr mit dem Druck nach immer höher, schneller und weiter um?

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15 Antworten