Ich würde ihn ignorieren

Ich würde ihn nicht ignorieren, weil er sicher eine interessante Persönlichkeit ist.

Ein Bierchen trinken geht immer.

Aber das reicht dann auch. Dann kann er wieder seiner Wege gehen.

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Du machst den Fehler anzunehmen, religiöse Geschichten müssten logisch sein.

Das ist nicht so. Es handelt sich hier um Literatur. Um Fiktion. Und die Autoren haben munter drauflos geplaudert. Was ihnen geradeso eingefallen ist.

Es ist sinnlos, hierin irgendeinen Sinn zu suchen.

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Unsterblichkeit wäre tatsächlich asozial.

Die Natur ist als Kreislaufwirtschaft entstanden. Nichts ist von Dauer. Gäbe es keinen Tod, würde es heute nur Einzeller auf der Erde geben.

Erst der Tod hat eine Entwicklung des Lebens möglich gemacht.

Wer nun ewig leben möchte, nimmt einem Nachfolger den Platz und die Ressourcen weg.

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Zu allem eine Meinung haben?

Hallo Leute,

ich habe manchmal große Probleme damit, mir eine eigene Meinung zu einem Thema zu bilden (und v.a. diese dann offen kundzutun) im Sozialkundeunterricht bspw.

Ich habe Angst davor, mich auf ein Statement festzulegen und fühle mich nie bereit dazu, mich zu einem Fragestellung zu äußern, weil ich immer das Gefühl habe, dass ich noch gar nicht genug über das jeweilige Thema weiß.

Ich bewundere Menschen, die sich zu jedem möglichen Sachverhalt spontan eine Meinung bilden können. Ich höre mir gerne viele verschiedene Meinungen an und denke darüber nach und wäge dann für mich ab, welche Argumente ich gut finde und welche mich eher nicht überzeugen. Aber am Ende komme ich nie auf ein Resultat und bin mir immer unsicher.

Und wenn mich dann jemand nach meiner Meinung fragt, bekomme ich Panik, weil das was ich sage sich in 3 Minuten auch schon wieder ändern könnte. Außerdem weiß ich auch immer nicht worauf ich mich beziehen soll oder wie ich das was ich sage belegen soll.

Nur mal so als ein umstrittenes Beispiel: Ernährungsweisen und ihre Bewertung. Wenn ich mir ein Video anschaue von jemandem , der mir erzählen möchte, dass Menschen keine Fleischfresser sind, sondern Pflanzenfresser und dann Argumente anbringt die halbwegs schlüssig sind, dann überzeugt derjenige mich, Wenn ich mir dann aber auf der anderen Seite ein Video von jemandem anschaue, der mir andererseits erklären möchte, Menschen seien Allesfresser und auch er bringt gute Argumente und verweist auf Studien etc. dann kann ich auch ihm Glauben schenken.

Ich weiß dann nicht, wem ich "vertrauen" kann und fühle mich so dumm, weil wenn einer von den beiden "absolut" Recht hat, dann bin ich doch total leicht manipulierbar. Aber jemand der der anerkannte Experte ist könnte bestimmte Dinge ja auch nur so sagen, weil jemand anderes dabei gewinnt...

Bei solchen Sachen fühle ich mich meistens zu der Seite hingezogen, die anders ist und weg vom herkömmlichen ohne , dass ich irgendwelche Totschlagargumente liefern könnte.

Ich persönlich ernähre mich nur von rohem Obst und Gemüse, weil mir das am Besten schmeckt und ich das Gefühl habe, dass es meinem Körper damit eigentlich ganz gut geht und sonst keine gesundheitlichen Probleme damit hatte bis jetzt. Ob das jetzt aber wirklich "gesund" ist oder auf Dauer vielleicht sogar schädlich.. keine Ahnung. Aber das ist eine anderes Thema.

Es geht nur darum, dass ich mich bei so vielen Dingen nicht in der Lage fühle etwas dazuzusagen, denn ich bekomme überall so viele überzeugende Informationen auf dem Gebiet, die mir alle was anderes sagen und ich suche ständig nach Dingen die ich in meinen Gedankengängen vielleicht übersehen habe. Ich mag es schon über bestimmte Fragen nachzudenken, aber ich kann meine Gedanken nicht als Pro oder Contra in einem Statement zusammenfassen.

Wie krieg ich das auf die Reihe?

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Ich bewundere Menschen, die sich zu jedem möglichen Sachverhalt spontan eine Meinung bilden können.

Zumeist zu Unrecht. Wer meint, er wisse über alles Bescheid, ist sehr wahrscheinlich auf dem Holzweg.

Meinungen werden generell völlig überschätzt. Es geht immer um Fakten. Und diese muss man sich verfügbar machen. Wenn Du zu einem Thema etwas sagen willst, statte Dich vorher mit Fakten aus. Recherchiere, mache Dir Notizen. Mit Fakten kriegst Du die Dampfplauderer immer.

Du solltest aber auch immer für möglich halten, dass Du im Irrtum bist. Wenn Dir jemand das unterschieben will, frage ihn nach Fakten, die seine abweichende Beurteilung belegen können. Meist wird da nichts kommen, aber wenn, sei froh, denn dann hast Du wieder was gelernt.

Es geht nicht darum, Recht zu haben, sondern darum, ein Thema gut zu verstehen. Es ist keine Schande, wenn man einen eigenen Irrtum feststellt. Es ist aber eine Schande, auf diesem Irrtum trotz vorgelegter Fakten zu bestehen.

Man muss das auch nicht von jetzt auf gleich machen. Dann sagt man, dass man dieses Thema noch mal tiefer recherchieren muss. Auch das ist keine Schande, ganz im Gegenteil, es ist eine Stärke, wenn man sich nicht wie ein Blatt im Winde herumwirbeln lässt, sondern sich Zeit nicht, die unterschiedlichen Argumente abzuwägen.

Wenn Du das so machst, wirst Du auch das Selbstvertrauen haben, Deinen Standpunkt souverän vorzutragen.

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In jungen Jahren habe ich das gelegentlich unter Zuhilfenahme von Alkohol gemacht. Kann ich aber wirklich nicht empfehlen.

Heute würde ich um nichts in der Welt meinem Verstand entsagen.

Als Jugendlicher habe ich ihn auch phasenweise als Hindernis oder gar Bedrohung empfunden. Weil übermäßiges Grübeln ein Bild der Welt zeichnete, das wenig erfreulich war. Heute weiß ich, dass dies eher einem zu engen Horizont geschuldet war. Die Welt ist, bei allen Widerwärtigkeiten, ein echt geiler Platz zu leben. Es gibt soviel Schönheit, man muss nur die Augen dafür öffnen.

Das heißt nicht, die Misstände zu erkennen und ihnen entgegen zu wirken. Aber nur wenn man die Schönheit der Welt im Herzen trägt, kann man den Übeln zu Leibe rücken.

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Bisher haben wir einen Krieg von Radikalen gegen ganz normale Menschen.

Ich fürchte, die radikalen Islamisten das in Neuseeland nicht lange unbeantwortet lassen werden. Somit wird der verstrahlte Australier noch weitere Opfer auf sein Konto buchen müssen.

Das wir hier nicht ohne Gefahr leben, haben ja verschiedene Wahnsinnstaten in jüngerer Vergangenheit gezeigt.

Dass das nun aber in einen flächendeckenden Krieg ausartet ist eher unwahrscheinlich. Dieses klassische Bild eines Gefechtskrieges mit Mann gegen Mann, Panzer gegen Panzer ist längst überholt.

Wenn sich nun die Radikalen selbst gegenseitig meucheln würden, sollte es mir ja recht sein. Aber die Wikser ziehen immer Unschuldige mit rein.

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Das Grundgesetz steht natürlich über dem Alten Testament. Selbst die Gestaltungsatzung jeder Dorfgemeinde steht über dem AT. Deutschland ist ein Rechtsstaat, da hat das Alte Testament überhaupt keine rechtssetzende Wirkung.

Es steht jedem frei, sich an den sonderbaren Kram aus der Bibel zu halten, solange er damit nicht andere Rechtsnormen verletzt-

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Mir wäre jetzt nicht bewusst, dass wir in den 1980ern irgend eine homogene Erscheinung gehabt hätten.

Ich lief meist barfuss, mit Latzhose und Zopf. Sieht man zugegeben heute eher selten. Aber auch damals war ich damit mit Trendsetter.

Als Jahrgang 1963 waren die 80er die für mich die geilste Zeit meines Lebens. Die beste Musik aller Zeiten, allenthalben politische Aktivität in allen Bevölkerungsgruppen, keine Verpflichtungen, einfach nur Leben pur.

Bis man dann (leider) erwachsen wird.

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Ich bin seit ca. 1982 online und kenne es nicht anders. Damals kommunizierten wir über Akustikkoppler, Modems. Internet gab es für die Öffentlichkeit nicht.

Niemand wäre auf die Idee gekommen, jemanden per Sie anzusprechen.

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