Wie viele Mädchen und Jungs wurden in den Jahren 1990 u.1991 (also kurz nach der Wende) in den neuen Bundesländern geboren? Und wie viele waren es in den AltLä?

Wie viele in den alten Bundesländern? Ich kann dazu keine Zahlen finden. Ich erinnere mich jedoch, mal gehört zu haben, dass im Osten Deutschlands in diesen beiden Jahren wesentlich mehr Mädchen auf die Welt kamen und wesentlich weniger Jungs als in allen Jahren zuvor und danach.

Als Erklärung wird vermutet - (oder ist es gar bewiesen?) - dass dies eine natürliche, durch Stress ausgelöste Erscheinung sei, die auch im Tierreich zu beobachten sei, so z.B. bei Huftieren und anderen Säugetieren, z.B. bei Nahrungsmangel und ähnlichem Stress.

Andererseits gab es nach den beiden Weltkriegen wohl jeweils einen Überschuss an männlichen Geburten - also quasi als "Ausgleich" für all die gefallenen Soldaten an der Front. Findet dazu jemand evtl. auch eine Statistik?

Oder kann jemand evtl. evolutionsbiologisch erklären, wie es bei Geburten zu solchen Veränderungen im Geschlechterverhältnis kommt; welche Vorgänge laufen da ab vor oder während der Schwangerschaft?

Und niemand muss hier alles beantworten :-)

Jede Statistik und jeder Erklärungsansatz sind willkommen :-)

Denn ich denke, die Sache ist komplex und ziemlich kompliziert.

Wie viele Mädchen und Jungs wurden in den Jahren 1990 u.1991 (also kurz nach der Wende) in den neuen Bundesländern geboren? Und wie viele waren es in den AltLä?
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Ist Männern das Aussehen bei Frauen egal?

Korrigiert mich notfalls.

Bei der sexuellen Selektion ist die Frau der Selektor und Männer müssen um eine Frau konkurrieren. Zwar konkurrieren Männer um die attraktivste Frau,aber sie sind dennoch auf Quantität aus. Denn ein Mann kann theoretisch zich Frauen befruchten um so für Nachkommen zu sorgen. Frauen hingegen mussen 9 Monate warten,daher achten sie mehr auf Qualität. Immerhin ist sie am Wohl ihres Kindes interessiert und sucht sich daher einen Mann mit genug Ressourcen aus. Aber auch Charaktereigenschaften wie z.B. Selbstbewusstsein sind ausschlaggebend. Da Menschen K-Strategen sind zeugen sie weniger Nachkommen,aber sorgen für das Überleben dieser Nachkommen.

Und ist dies nicht in der heutigen Gesellschaft zu beobachten? Man sieht viele unattraktive Frauen,die dennoch einen Partner haben.Zwar ist es gut wenn man nicht zu oberflächlich ist. Aber wenn man auf die Gegenseite sieht,hat es ein unattraktiver Mann doch schwerer,denn er muss sich ja behaupten.Er muss eine Frau ansprechen und das grüne licht von ihr einholen. Natürlich gibt es Ausnahmen,keine Frage.

Und sehen wir mal auf die Incel-Bewegung. Ist dies nicht ein Beispiel an sexuellen ausselektierten Männer? Es gibt zwar auch den Begriff der Femcel aber diese bilden eine so geringe Minderheit,dass man nichts von ihnen mitbekommt.

Ich denke bei der Partnerwahl hat die Evolution den Frauen ein riesen Vorteil verschafft,der jedoch für Ungerechtigkeit sorgt.

Wie seht Ihr das?

Biologie, Psychologie, Evolution, Liebe und Beziehung, Philosophie und Gesellschaft
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Kann ein Mensch unnatürlich handeln?

Ein Mensch ist ja ein Lebewesen der Natur und die Natur ist ja bekanntermaßen natürlich, also muss der Mensch, der ja ein Bestandteil der Natur ist, auch natürlich sein. Und als ein Bestandteil der Natur ist es doch eigentlich logisch, dass der Mensch nur natürlich handeln kann, bei allen anderen Lebewesen der Natur zweifelt man doch auch nicht an, dass diese natürlich handeln. Warum aber wird beim Menschen gesagt, wenn er z.B. einen Staudamm baut, das sei ein schädlicher Eingriff in die Natur und unnatürlich, während es als natürlich bezeichnet wird, wenn ein Biber einen Fluss aufstaut, weil er sich einen Bau gebaut hat. Warum wird beim Menschen gesagt, das sei unnatürlich und bei Tieren nicht? Beides ist doch eine Veränderung der Natur, die von einem natürlichen Wesen ausgeführt wird. Warum ist das eine natürlich und das andere nicht?

Anderes Beispiel: Wenn ein Wolf ein Reh tötet wird das von der Allgemeinheit als natürlich angesehen. Wenn aber der Mensch Tiere tötet, dann ist das plötzlich nicht mehr natürlich. Mann könnte jetzt sagen, dass das töten eines Tieres durch den Menschen ein Eingriff in das natürliche Gleichgewicht ist, aber wie kann ein Wesen (Mensch), das meiner Meinung nach selber Teil des Gleichgewichts ist, das Gleichgewicht stören? Ist es nicht einfach als ganz natürliche Schwankung des natürlichen Gleichgewichts zu betrachten, wenn der Mensch durch Abgase, Kraftwerke und Müll die Umwelt verändert? Kann man den Klimawandel nicht als ganz natürlichen Vorgang betrachten? Es haben sich ja schon immer kalte und warme Zeiten abgewechselt und es war auch schon immer mal eine Spezies dominant, bis diese wieder niederging und durch eine andere Spezies ersetzt wurde. Warum werden die Auswirkungen des Handeln des Menschen nicht als natürliche Schwankungen des natürlichen Gleichgewichts angesehen?

Meine persönliche Antwort auf die Fragen lautet, dass die Handlungen des Menschen schlecht für das vorherrschende Natursystem sind und deshalb als unnatürlich/schlecht angesehen werden. Im vorherrschenden Natursystem sind die Handlungen des Menschen so gravierend, dass sie dieses Natursystem dadurch nicht einfach wie bei einer natürlichen Schwankung in eine Richtung bewegen, sondern zerstören. Dies steht aber wiederum im Einklang mit einem übergeordneten Gleichgewicht, dass den natürlichen Wechsel von verschiedenen Natursystemen beinhaltet. Die alten Arten müssen sich anpassen, ein meiner Meinung nach natürlicher Vorgang, oder sterben aus und es enstehen vielleicht auch wegen den anderen Bedingungen ganz neue Arten.

Das war jetzt meine Vorstellung, aber ich will damit nicht sagen, dass das allgemein Gültig ist.

Ich hoffe, ihr konntet meine Gedankengänge einigermaßen nachvollziehen, wenn nicht fragt einfach. Ich freue mich auf verschiedene, auch gegensätzliche Meinungen!

Liebe Grüße

Knochendochen13

Natur, Tiere, Menschen, Klimawandel, Biologie, Psychologie, Evolution, Philosophie, Natürlichkeit, Philosophie und Gesellschaft
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Ist das Wort „deutsches Volk“ negativ behaftet?

Gibt es das einheitliche deutsche Volk?

Ist es gesetzlich benutzbar?

Kann man das Wort „Volk“ für die Menschheit als Ganzes verwenden, anstelle einem bestimmten „Volk“?

Bezieht sich das deutsche Volk nur auf Menschen die auch die eine gemeinsame „Kultur“ leben oder auch für Menschen die Bürger des Staats sind oder eventuell noch einen Migrationshintergrund haben?

Meine Freunde meinen, Menschen die einen deutschen Personalausweis besitzen, nur Staatsbürger der BRD sind und keine Deutsche?

Ich dachte immer, dass Nationalitäten nur etwas Gesetzliches ist und mit einer Gattung oder biologische Rasse/Spezies nichts zutun hat?

Die Menschen haben durch ihre Rituale und Kulturen einen Namen erfunden und haben es eine eigene Nation genannt.

Haben sich jahrelang untereinander gepaart und sehen i.d.R. auch äußerlich sehr gleich aus. Sie glauben wirklich, es wäre eine Art neue Rasse, obwohl es biologisch nicht existent ist und nach Vermischungen vieler Kulturen das Klischee „deutsches Aussehen“ sich wieder ganz schnell verschwinden und verändern kann. Das wollen einige einfach nicht glauben, obwohl darunter sehr viele Menschen in D Biologie studiert haben. Das wiederum kann ich nicht verstehen, weil heutzutage gibt es doch das Internet und man sollte deshalb eher zum Liberalismus automatisch tendieren.

Möglicherweise haben einige traditionellen und rückständigen Menschen hier im Lande Angst ihre Kultur zu verlieren. Es ist eben die Evolution und alles sollten sich auch mal verändern, muss nicht alles negativ sein.

Seit ich auf der Welt sind, hört diese Debatte im Alltag nicht auf und Deutschland gehört vermutlich unterschwellig zu den krassesten Ländern, wenn es um Nationalstolz geht. Die alten Kulturen hatten nicht immer eine saubere Weste, es gab sehr viel Diskrimierungen.

Ich glaube einige können psychisch die 40-60 Zeiten nicht loslassen.

Was meint Ihr, würde mich sehr interessieren :)

Deutsch, Religion, Sprache, Deutschland, Politik, Kultur, Biologie, Evolution, Kulturgeschichte, Menschheit, Nationalität, Nationalsozialismus, Wort, Spezies, Philosophie und Gesellschaft
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