Wer von euch würde hemmungslos Produkte von Nestlé oder Sklavenarbeit kaufen, weil ein einzelner Mensch sowieso nicht bewirken kann?

Weil die Produkte von anderen ohnehin leer gekauft werden und ein Einzelner überhaupt nicht ins Gewicht fällt.

Man sowieso kein Produkt nennen kann, dass durch unseren Verzicht (z.b von Nestlé oder Fleisch) das Regal ausverkauft wäre.

Davor könnte man es sowieso nicht schützen, weil nur ein Mensch nichts machen könnte und es stetig (jährlich) mehr wegschmissen und ausgekauft wird als durch Verzicht oder Anzahl der Vegetarier. Statt Verzicht sollte man lieber erst mal nur Aktiv (z.b in die Politik gehen) und nebenbei „ab und zu“ Fleisch essen fällt überhaupt nicht ins Gewicht.

Nur die aktive Arbeit ist wichtig und bewirkt was, alles andere ist nicht aktiv und bringt erst mal nichts außer Verzicht?

Gleichwie die Autos die auch durch Verzicht trotzdem stark ansteigen und man als Einzelner nichts machen kann, deshalb könnte man gleich mitmachen.

Sind solche Gedankengänge richtig und sollte man so an die Sache rangehen und alles einem egal sein sollte, weil man ohnehin machtlos ist als Einzelner?

Ein Einzelner kann viel bewirken 90%
Bewusst alle Produkte kaufen, weil es sowieso leer gekauft wird 10%
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39 Antworten
Stimmt es, dass man eigentlich schon im Himmel wäre?
  1. Viele Christen meinen, dass man normalerweise schon im Himmel sei und heute alles was man braucht habe aber nur das kleine Papier fehlt, was noch durchgetrennt werden muss. Mit dem Papier meinte er vielleicht, man sollte sich vielleicht mehr seine Seele an Jesus überlassen und sonst die Erde ein Paradies schon ist.
  2. Was ich mir stelle, es gibt doch so viel Leid aufgrund seiner Artgenossen und nicht bezüglich Jesus.
  3. Die Welt ist in meinen Augen der reinste Horror, alleine das „Fressen und gefressen werden“ und Sterblichkeit.
  4. Hat er sich eigentlich damit mal mal auseinandergesetzt, wie Die Welt wirklich aufgebaut ist?
  5. Was die Tiere in der Wildnis durchmachen müssen oder 85% der Menschheit in der vergeblich reichen Gesellschaft.
  6. Die Welt sieht wie ein Himmel aus, das stimmt aber so ist es nicht. Auch der egoistische (Milliardär) Mensch wird zum Schluss ungewollt das goldene Löffel abgeben müssen, alleine das ist doch schmerzhaft auch wenn er das ganze Leben vermeintlich Spaß hatte?

Ich glaube Xavier Naidoo ist in seiner Blütezeit mit all seinen Privilegen, und Jesus.

Vergisst die reine Natur, somit im Kern die wirkliche Zeit.

  1. Wenn ich Spaß haben sollte und vom Schein und Schönheit getrogen werden würde, zusätzlich mir das Leid der Natur und dessen System was darauf aufgebaut ist, egal wäre dann wäre es für mich als empathieloser Mensch ein Paradies, da würde ich ihm zustimmen.
  2. Aber als emphatischer und sich dessen bewusster Mensch, was 24/7 alles abläuft, ist unmöglich die Welt als Paradies zu bezeichnen.
  3. Im Gegenteil, ich leide manchmal für andere mit und werde niemals 100% mit dem System auf der Welt und Natur glücklich werden. Das sage ich auch offen und schäme mich nicht. Alleine die Gier der Menschen ist manchmal untragbar aber ich bin trotzdem lebensfroher und optimistischer Mensch. Ich sehe es persönlich nur objektiv, wie seht Ihr das Ganze?

Was meint Ihr über Xaviers Aussagen?

Aussagen von Xavier Naidoo

Schmerzen, Natur, Erde, Religion, Jesus, Christentum, Himmel, paradies, Psychologie, Evolution, Glücklichkeit, Gott, Leid, Xavier Naidoo, Philosophie und Gesellschaft
11 Antworten
Werden angeborene Fähigkeiten (Vogelflug) auch per Gene übertragen?

Wenn durch Mutationen Änderungen erfolgen, sind sie zufällig, durch Auslese wird alles, was ungeeignet ist, "eliminiert". Wenn man aber bedenkt, dass zum Vogelflug ein äußerst komplexes (Nerven-, Wahrnehmungs- Muskel-)System nötig ist, wäre da eine zufällige Erzeugung nicht extrem fehlerträchtig? Allein die nötigen Verknüpfungen des Nervensystems dazu sind doch immens, das soll zufällig entstanden sein? Wären dazu nicht weit mehr Generationen nötig, wären womöglich die Misserfolge gravierend?

Bevor ich missverstanden werde, ich möchte nicht auf Kreationismus oder Ähnliches hinaus, vielmehr muss es doch einen ganz "normalen Mechanismus" in jedem Organismus geben, der dafür gezielt etwas erzeugt für die Nachkommenschaft.

Mal lax formuliert, das Gehirn lernt, manipuliert Gene (oder was ev. sonst?), die es an die Nachkommenschaft weitergeben zwecks Anwendung und weiterer Vervollkommnung.

Selbst Spinnen mit recht wenig Hirn bauen tolle Netze, auch das ist ein komplexer Vorgang mit jeder Menge notwendigerweise "richtigen" Verknüpfungen.

Die Anzahl falscher Verknüpfungen ist doch immens größer als die der richtigen, mathematisch gesehen - oder?

Ich hatte eine ähnliche Frage schon mal gestellt, ich weiss, aber irgendwie lässt mich dies nicht los, finde keine befriedigende Antwort...

Gibt's da nicht irgendwas in der einschlägigen Wissneschaft?

Biologie, Evolution, Evolutionsbiologie, Gene, Vererbung
4 Antworten

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