Können sich hellhäutige Menschen zu dunkelhäutigen Menschen entwickeln?

Guten Abend liebe Community,

ich habe folgendes Gedankenexperiment:

Die VORAUSSETZUNGEN: Man stelle sich vor, es würden von heute auf morgen nur noch hellhäutige Menschen auf der Erde existieren. Nehmen wir für das Gedankenexperiment den typischen Nordeuropäer (wie z.B. die Schweden). Alle Menschen auf der Welt wären also blond mit einem sehr hellen Hautton. Alle anderen Menschen wären also nicht mehr da (mich mit einbegriffen). Die hellen und blonden Menschen dürften zudem nur in Afrika leben (Nord- bis Süd sowie West- bis Ostafrika). Alle anderen Kontinente blieben unbewohnt und sind nicht betretbar. Es komme zudem niemals zu einer Naturkatastrophe.

Die FRAGE: Wäre es möglich, dass die Nachfahren der Menschen irgendwann nach einem gewissen Zeitraum anders aussehen würden als ihre Vorfahren bezüglich der Haut- und Haarfarbe?

Die Evolutionstheorie besagt, dass wir Menschen unseren Ursprung in Afrika hätten und die ersten Menschen dunkelhäutig wären. Das heißt also, dass die Vorfahren von jedem von uns irgendwann mal dunkelhäutig gewesen sein müssten. Weil wir uns laut Evolutionsgesetzen immer an unsere Umgebung anpassen müssten, käme es dazu, dass das Aussehen der Menschen, die an Orten leben wo die Sonne weniger stark scheint und weitere klimatischen Faktoren die sich über Jahre hinweg änderten, verändert worden wäre. Deswegen sollen Menschen die an weniger sonnigeren Orten leben auch in der Regel heller sein als Menschen die an stark besonnten Orten leben, weil der Körper weniger Melanin produziere und dadurch die Haut heller werde.

Betrachtet man den Aspekt der Anpassung an die Umgebung und die empirischen Erkenntnisse der Evolutionstheorie, könnte man doch davon ausgehen, dass die Nachfahren der Menschen irgendwann mal dunkelhäutig sein könnten. Wäre dies tatsächlich in irgendeiner Form möglich?

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Gibt es bereits eine KI, die wie das menschliche Hirn aufgebaut ist?

Hallo,

mich würde mal interessieren, ob es bereits eine halbwegs gute künstliche Intelligenz gibt, die auf den Maßstäben unseres Hirns basiert.

Damit meine ich, dass die KI nicht bloß aus simplen Algorithmen besteht, welche individuell für eine bestimmten Aufgabe entwickelt wurden. Dies wäre ja nur eine effizientere Lösung durch eine Maschine und ist meiner Meinung nach nicht der Menschlichen Intelligenz gleichzusetzen.

Worauf ich nämlich hinaus will, ist eine art Emulation unseres Gehirns bzw. unseres Verstandes, damit die "KI" dann so denkt wie wir (also auf dem selben "Rechenmuster" basiert.)

Natürlich ist mir bewusst, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht ansatzweise die genauen Vorgänge in unserem Gehirn verstehen. Man könnte ja meinen, dass ein 100 prozentiges Verständnis unseres Hirns eine Voraussetzung für eine solche KI ist. Man müsste das Gehirn also quasie vollständig auslesen - Atom für Atom. Dann müssten wir noch über das Verständnis jeder einzelnen Neuronenverbindung sowie allen anderen chemischen Prozessen verfügen (also über den Standort, Aufbau, Verhalten und die Funktion), um den Emulator richtig programmieren zu können. Wenn wir soweit wären, bräuchte man nur noch einen leistungsstarken Computer, der Millionenfach stärker als heutige Supercomputer sein müsste...

Aber trotzdem müsste es doch heute bereits möglich sein, wenigstens Bruchteile von dem zu realisieren!? Weiß da jemand zufällig, ob es da wenigstens schon Ansätze oder so gibt? Oder wird das eh noch mindestens 50 bis 100 Jahre dauern?

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Ist die Evolutionsbiologie wirklich so primitiv und Billig, wie ich sie seit ca. 2 Jahren erlebe?

Hier mal ein kleines Beispiel, ca. 10 Jahre zurück. Es geht um einen Freund von mir und um mich.

Er, damals gerade angefangen mit dem Studium, also Arm wie die sprichwörtliche "Kirchenmaus", ich, gerade fertig mit meiner Ausbildung. Uns beide verbindet, wir steigen gerade ins Berufsleben ein, er mit einem Studium, ich meine Ausbildung gerade abgeschlossen. Gemeinsamkeit: Beide sind froh, dass sie Finanziell gerade mal so über "die Runden" kommen.

Wer kennt sie nicht, die teilweise doch sehr extessiv gefeierten Partys in dem Alter. Klar, jeder in dem Alter ist dagegen nicht abgeneigt.

Schon damals haben viele Mädels behauptet, dass sie auf Kontinuität und Zuverlässigkeit und "Sicherheit" stehen würden. Das wäre so der "Anspruch" an den potentiellen Partner.

Realität: Es wurde sich der größte Affe genommen, der damals die größte Karre gefahren hat, natürlich von Mami und Papi finanziert, wo ich dazu einfach mal sage, wie armselig muss es eigentlich sein, mit einem Gegenstand anzugeben, den man sich nicht mal selbtst erarbeitet hat, aber das ist ein anderes Thema.

Mein bester Freund und ich haben immer auf Kontinuität und Sicherheit hingearbeitet. Damals, in den jungen Jahren, bestimmt nicht attraktiv.

Jetzt in die Gegenwart: Er hat Maschinenbau studiert, in dem Fach sogar einen Doktortitel, mittlerweile selbstständig. Da ich hier keine Namen nenne, kann ich ja auch mal ganz offen über z.B. das Einkommen reden: Er, Steuerklasse 1, Nettoeinkommen, ca. 6.800 EUR.

Ich: Nur eine Ausbildung. Da ich aber gemerkt habe, dass mich das nicht weiterbringt, habe ich mich immer weiter fortgebildet. Als ich gemerkt habe, dass es in Deutschland ganz offensichtlich nichts Wert ist, wenn man sich fortbildet, habe ich meine Koffer gepackt und bin nach Österreich gegangen, da dort entsprechende Fortbildungen ganz offensichtlich noch etwas Wert sind. Mein Nettoeinkommen: 4.300 EUR.

Vor kurzem haben wir von allen alten Bekannten mal wieder ein Treffen gehabt.

Er, wie auch ich waren echt erstaunt. Gerade die Mädels, die uns damals nicht mal ansatzweise auch nur mit dem "A*sch" angeguckt haben, waren auf einmal sehr interessiert, so nach dem Motto "Endlich mal Ankommen". Die damaligen "Kings" waren immer noch auf dem selben Nieveau, wie vor 10 Jahren.

Irgendwann waren wir auf der Party dann mal alleine und er hat zu mir gesagt: Alles das, was ich erreicht habe, das habe ich mir selber erarbeitet. "Eigentumswohnung in Berlin, Verkehrswert um die 380.000 EUR." Damals haben die Mädels ihre Chance gehabt, jetzt aber eben nicht mehr. Sich ins "gemachte" Nest setzen, das gibt es bei mir nicht.

Ich habe auf dem Treffen ähnliches erlebt. Damals nur dem so genannten "Alphabullen" hinterher rennen, jetzt aber, Jahre später sagen, jetzt will ich Sicherheit. Auch ich sage dazu, sich ins gemachte Nest setzen, ist nicht...

Er , wie auch ich sehen es mittlerweile so: Freundschaft+ Okay, feste Beziehung, nein Danke, keinen Bock drauf.

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

Beziehung, Evolution, Gesellschaft
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Dankbar zu sein,obwohl man Hilfe in der erdumfassenden Menschengruppe als selbstverständlich ansieht, auch wenn es noch nicht in unserer Welt der Fall ist?

Deshalb möchte ich ungern dankbar (in Worten geäußertes Gefühl der Verpflichtung gegenüber jmdm., von demman etwas Gutes erfahren hat/Duden) sein.  

Weil, wenn man etwas bekommt oder auch eine immaterielle Hilfe, dann ist eine Erwartungshaltung schon vorprogrammiert, weil der Mensch immer etwas dafür instinktiv haben will, auch wenn es nur ein Dank ist. Ich möchte nicht dankbar sein, weil ich das nicht brauche und sowieso selbstlos immer hilfsbereit bin und dafür nicht mal einen Dank haben möchte. Ich bin eher für den Zufall Dankbar/bzw. für die „guten“ Zufälle in meinem Leben dankbar, weil der Zufall kann nicht etwas Selbstverständliches sein und deshalb bin ich froh darüber. Dass Menschen mir die Tür aufhalten oder sonstige Kleinigkeiten, betrachte ich als selbstverständlich. Ich erwarte es von jedem gesunden Menschen, ohne dafür dankbar sein zu müssen. Schließlich leben wir global alle auf Kosten der anwesenden Mitmenschen, ausgeschlossen sind die Urvölker, die zählen nicht zu unserer Gruppe aber sind immer willkommen.

Dankbarkeit ist schwierig 67%
Dankbar sein muss man nicht 33%
Liebe, Leben, Religion, Schule, Geschichte, Beziehung, Biologie, Psychologie, Welt, Benehmen, Evolution, Gesellschaft, Hilfsbereitschaft, Menschheit, Dankbarkeit, Danken, Philosophie und Gesellschaft
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