Was hat Henoch gesehen?
73. Kapitel: Der Mond
1
Nach diesem Gesetz sah ich ein anderes,
das die kleine Leuchte, den Mond, angeht.
2
Sein Kreisumfang gleicht dem des Himmels;
sein Wagen, worin er fährt, wird vom Wind getrieben
und Licht wird ihm nach Maß verliehen.
3
In jedem Monat ändert sich sein Auf- und Untergang;
seine Tage gleichen den Sonnentagen
und wenn sein Licht gleichmäßig ist,
dann beträgt es den siebten Teil des Sonnenlichtes.
4
Und so geht er auf:
Seine erste Phase im Osten tritt am dreißigsten Morgen ein;
an diesem Tag wird er sichtbar
und so entsteht für euch die erste Mondphase am dreißigsten Tag
zusammen mit der Sonne in dem Tor, wo die Sonne aufgeht.
5
Seine eine Hälfte ragt ein Siebtel hervor
und seine ganze übrige Scheibe ist leer und lichtlos,
ausgenommen ein Siebtel und ein Vierzehntel der Hälfte seines Lichtes.
6
Nimmt er ein Siebtel der Hälfte seines Lichtes an,
dann beträgt sein Licht ein Siebtel und die Hälfte davon.
7
Er geht mit der Sonne unter
und geht die Sonne auf, dann geht auch der Mond mit ihr auf
und empfängt die Hälfte eines Teils des Lichtes,
und in jener Nacht, am Anfang seines Morgens, an seinem Tagesbeginn
geht der Mond mit der Sonne unter
und ist in jener Nacht
mit den vierzehn Teilen und der Hälfte eines davon unsichtbar.
8
Er leuchtet an jenen Tagen mit einem Siebtel,
geht auf, weicht vom Sonnenaufgang ab
und läßt an seinen übrigen Tagen die dreizehn Teile leuchten.

Was beschriebt Henoch?

Religion, Jesus, Christentum, Wissenschaft, Welt, Astronomie, Bibel
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