Gott und Religionen?

Ich verstehe einfach nicht wieso man als religiöser Mensch Gottesfürchtig sein soll und voller Demut den Herrn lobpreisen soll, sich ganz hinten anstellen und Gott an erster Stelle setzen soll.

So nach dem Motto, es ist egal ob man weiß wer man ist und was man eigentlich will, denn solange man Gott an erste Stelle setzt, wird man gerettet werden. Ich will nicht diffamieren, im Gegenteil. Ich möchte Bewusstsein schaffen für den Irrsinn dem so manch einer hier folgt.

Wieso erkennen die Menschen nicht, dass Selbsterkenntnis und eigener persönlicher Wachstum wichtiger ist, als etwas oder jemanden blindlings zu folgen?

Mir erscheint es so, dass Schafe herangezüchtet werden und immer weniger Menschen für sich selber denken.

Der Teufel, so sehr man ihn hassen und verurteilen mag, hat gute Aspekte. Er stellte sich gegen Gott um seinen eigenen Weg zu gehen, um seinen idealen und Weltvorstellungen zu folgen. Er kam sogar so weit, dass er Herrscher dieses Systems wurde. Klar er versagt, dass sieht man überall heutzutage, was aber nicht heißt, dass es falsch ist seinen eigenen Weg zu gehen und seinen eigenen Idealen zu folgen.

Wir Menschen haben die Pflicht für uns selber zu denken, uns keine Angst einflößen zu lassen vor irgend einer Hölle, die es nicht gibt, und voller Blindheit Dinge zu verrichten, um ins Paradies zu kommen.

Wieso denken die Menschen nicht über den Tellerrand hinaus und erkennen, dass selbst das Paradies eine Sackgasse ist? Kein Tod und kein Leid, Harmonie zu jedem Zeitpunkt schön und gut, aber es gibt auch Menschen mit Ambitionen, die sich fragen wie Gott überhaupt Gott werden konnte und was es vielleicht noch fantastischeres gibt als das Paradies.

Nun zu meiner Hauptfrage:

Wieso leben die Menschen nicht einfach, mal so ganz ohne Angst, ohne Stress, atmen bewusst frische Luft ein und kehren in sich, um den Moment voll und ganz wahrzunehmen und zu verstehen, wirklich zu verstehen, dass sie am Leben sind und dass es ein Geschenk ist und jeder die Verantwortung hat dieses Geschenk anzunehmen und zu zelebrieren? Mal auf Kacke hauen, den Hengst rauslassen(nicht sexuell gemeint) den Tag bereuen und drüber lachen, es besser machen, es schlechter machen, neu anzufangen, aufzuhören und einfach mal leben, ohne den ganzen Mist von wegen, wer hat jetzt Recht und wer gehört bestraft weil er im Unrecht ist.

Kann nicht so schwer sein, wie jeden Tag sich unendlich viele Lasten aufzuladen und am Ende des Tages tot müde und kaputt ins Bett zu fallen und alles getan zu haben, außer gelebt zu haben.

Peace

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