Ich bin vom Schulsystem verwirrt, Bayern Gymnasium G9?

Hey,

Ich gehe momentan in die 7te Klasse eines Gymnasium in Bayern und das tatsächlich zum 2ten mal, da ich einmal wiederholt habe. Durch das Wiederholen bin ich in den "neuen Lernplan" gerutscht und allgemein ist vieles anders. Letztes Jahr konnten die 7. Klässler noch auswählen ob sie das Gymnasium in 8 Jahren oder in 9 Jahren durchlaufen wollen. Bei denen die 9 Jahre wollten, die hatten einfach mach der 9ten Klasse die Klasse 9+ und dannach 10, 11, 12. Die anderen hatten einfach 9,10,11,12. Aber ab diesem Jahr gibt es nurnoch 9 Jahre Gymnasium, und man kann 8 jahre garnicht wählen. Jetzt bin ich aber verwirrt... da jetzt alle absofort 9 Jahre haben, wird es dann noch die 9+ geben, oder läuft man es ganz normal durch und nennt das zusätzliche Schuljahr dann einfach 13? Weil wenn man jetzt einfach nur:

7,8,9,10,11,12,13

anstatt

7,8,9,9+,10,11,12 sagt, dann müsste ich irgendwie ja mit allen 9 jährigen Durchläufer aus meiner Klasse in der selben Jahrgangsstufe sein... aber eigentlich ja nicht, denn schließlich sind die ja immernoch eine Klasse über mir... nur es ist halt so, dass wenn ich in die 8te komme, dann sind die in der 9ten, wenn ich in die 9te komme, dann sind die in der 9+, dann komm ich in die 10te (weil das eine Schuljahr als 13tes angehängt wird) und die ja dann auch... obwohl die einen anderen Bildungsstand haben... das ist so komisch... außer ich habe halt 9+ anstatt 13, aber da alle 9+ haben müsste das ja 13 werden?

Schule, Bayern, Gymnasium, Schulsystem, Ausbildung und Studium
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Grundidee des Abiturs falsch?

Was haltet ihr von der Grundidee des Abiturs, Schülern möglichst viel Wissen zu vermitteln? Haltet ihr dieses Konzept in Zeiten der schnellen Informationsbeschaffung durch das Internet noch für zeitgemäß? Meiner Ansicht nach ist es das nicht mehr, hauptsächlich aus zwei Gründen:

Erstens wächst die Generation, die heute zur Schule geht, in eine Welt, in der Wissen allgegenwärtig ist, hinein. Der Erwerb von Wissen in einer Institution, in der man mehrere Tausende Stunden an Lebenszeit versenkt, ist für viele Menschen einfach zu ineffizient. Diese Menschen fragen sich dann meiner Ansicht nach völlig gerechtfertigt, warum sie soviel Zeit mit dem Erwerb von Wissen "verschwenden" sollten, wenn dieses Wissen ohnehin in sekundenschnelle einsehbar ist. Zwar gibt es auch Dinge, bei denen es nicht ausreicht, zu wissen, wo sie stehen, aber diese werden in der Schule i. d. R. nicht behandelt. In der Schule geht es in den meisten Fällen darum, Wissen zu memorieren, um dieses in einer Prüfung anschließend wieder von sich zu geben (Fachbegriff: Bulimielernen). Wissen wird deshalb meiner Ansicht nach in der Schule oft für Prüfungszwecke missbraucht, was, wie ich denke, ein Grund dafür ist, dass nach der Schule viele Menschen oft für bestimmte Themen demotiviert sind, aber das nur nebenbei.

Der zweite Grund ist, dass seit dem das Abitur als Schulabschluss angeboten wird, sich das Wissen der Menschheit primär aufgrund des technischen Fortschrittes enorm vervielfacht hat, wodurch immer mehr Stoff in den Lehrplänen gelandet ist, Themen mit einer vergleichsweisen geringen Anwenderbasis jedoch nicht herausgenommen wurden (siehe auch das Buch von Thomas Städtler "Die Bildungs-Hochstapler: Warum unsere Lehrpläne um 90 % gekürzt werden müssen"). Ein jeder Hirn- und Bildungsforscher wird bestätigen können, dass man, um Bildung erwerben zu können, erstens Muße haben muss, zweitens die Möglichkeit, in Ruhe frei kombinieren zu können und drittens nicht im permanenten Stress sein darf, so einst Richard David Precht bei Markus Lanz. Alle drei Voraussetzungen sind unter diesen Bedingungen nicht gegeben.

Schule, Abi, Abitur, Schulsystem, Zeitgemäss, Schulsystem Deutschland, Ausbildung und Studium, Philosophie und Gesellschaft
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Abschlüsse noch nachholen?

Moin, ich bin 20 Jahre alt und hab damals nur meinen Hauptschulabschluss gemacht, ich war damals in der Schule eher nicht so der Bringer (ich will mich nicht raus reden, aber es lag auch teilweise an den Lehrern) ich hab auch damals oft geschwänzt und musste den Abschluss damals 2 mal wiederholen. Bis zur 8 ten Klasse war ich eigentlich ein guter Schüler, das ging dann erst los das ich mich ablenken lassen habe, habe dadurch auch viel Unterrichtsstoff verpasst.

Es war für mich nie wirklich "schlimm" (jetzt bereue ich es) da ich sowieso ins Handwerk wollte. Jetzt habe ich aber eine Skoliose von 30 grad und kann nicht mehr aufm Bau, mir wurde empfohlen ein Bürojob zu machen. (aber mal ehrlich, wer möchte in einem Büro einen schlechten Hauptschüler haben? Niemand.)

Mittlerweile möchte ich mich, aber wirklich weiterbilden.

Glaubt ihr ich könnte noch einen Realschulabschluss und vielleicht sogar noch Abitur machen? (ich hätte ein Beruf der mich wirklich interessiert, aber ohne Abi ist das nicht drinne.)

Mit 20 werden mich dort wahrscheinlich viele für unnormal und Dumm halten, da dort ja alle wesentlich jünger sind, ausserdem habe ich angst das wenn ich es anfange, ich das nicht schaffe und dann wäre ja quasi alles umsonst gewesen.

Glaubt ihr ich kann die Abschlüsse (Realschulabschluss und Abitur) mit 20 noch nachholen?

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Meinung zur Schulpflicht?

Hallo, was haltet Ihr von der Schulpflicht? Haltet Ihr sie noch für zeitgemäß? Wenn ja/nein, warum? Meiner Meinung nach ist sie das nicht mehr, aus folgenden Gründen:

Die Schulpflicht widerspricht Artikel 26 (3) der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der Versammlungsfreiheit und meiner Ansicht nach auch Artikel 1 des Grundgesetzes. Ich halte die Schulpflicht für entwürdigend, da sie Kindern Bildungsunwilligkeit und Eltern Erziehungsunfähigkeit unterstellt. Ganz davon abgesehen, dass der Staat streng genommen auch gar kein Recht hat, Menschen zu erziehen, da dieses ausschließlich dem Elternrecht unterliegt. Der Staat hat nur eine Rolle beim Zugang von Bildung, weshalb eine Bildungspflicht mit dem Gesetz vereinbar wäre.

Auch wird mit der Schulpflicht vorgegeben, wie das Erlangen von Bildung zu sein hat, obwohl es einfach viele Schüler gibt, die lieber und effizienter zuhause oder anderswo lernen. Des Weiteren werden in der Schule bestimmte Temperamente gefördert, andere hingegen gehemmt, weshalb die Schulpflicht auch Chancenungleichheit verursacht.

Oft wird für die Schulpflicht argumentiert, dass sich ohne diese Parallelgesellschaften, in denen die Menschen indoktriniert werden, bilden würden. Dabei wird vergessen, dass die Instution Schule nach Meinung vieler Eltern, Schüler und Bildungsforschern selbst eine solche Parallelgesellschaft ist (realitätsferne Lehrpläne à la Fachidiotie, weltfremde Lehrmethoden à la setz' dich hin, mach' deine Aufgaben, stell' keine kritischen Fragen, andauernd Prüfungen, stupides Auswendiglernen von unnützen Trivialfakten, Lernen in Fächern, zwischen denen keinerlei Zusammenhang besteht etc.).

Auch wird für die Schulpflicht argumentiert, dass diese sogenannte "bildungsferne" Menschen (dieses Wort ist ganz nebenbei eine Frechheit, da kein Mensch sich von sich aus weigern würde, sich zu bilden, es sei denn ihm wird diese Erfahrung (z. B. in der Schule) versaut) auffangen würden, wobei doch insbesondere solche Menschen in unserem elitären, sozial abhängigen Schulsystem die Versager sind.

Ich finde es auch amüsant, dass ein nichtstattfindender Schulbesuch eine Kindeswohlgefährdung darstellt, obwohl bei vielen Schülern wohl das Gegenteil der Fall wäre. Zumindest ich habe mich in der Schule oft nicht wohl gefühlt und wurde nicht selten (auch von Lehrern) unwürdig behandelt.

In vielen bedeutenden Industrieländern wie England, Irrland, den Vereinigten Staaten, Österreich, Frankreich, Italien, der Schweiz und vielen mehr gibt es keine Schulpflicht. Sind die Menschen dort alle Barbaren? Nein, oft ist die Bildung in besagten Ländern sogar besser als in Deutschland, eben weil die Schule dort keine Monopolstellung hat und mit der Zeit gehen muss, um weiterhin als Form der Bildung attraktiv zu bleiben.

Abschließend kann ich zur Schulpflicht nur sagen, dass diese einst mal gerechtfertigt sein mag, um junge Menschen vor Kinderarbeit zu schützen, meiner Meinung nach jedoch nichts mehr im 21. Jh zu suchen hat.

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Schule abbrechen Tipps?

Hi Leute,

ich würde gerne ein paar Meinungen hören zwecks der Situation meines Bruders.

Er besucht zurzeit das Kaufmännische BK 2 in Stuttgart (Fachhochschulreife) davor hat er die mittlere Reife in der Realschule erfolgreich mit einen Schnitt von 2,5 abgeschlossen.

Während dem ersten Jahr (dem BK1) hat er sich bei vielen Betrieben mit seinem Realschulzeugnis und dem HJ Zeugnis des BK1 um eine Ausbildung beworben.

So konnte er eine Ausbildung als Bankkaufmann bei einer regionalen Bank ergattern. Wollte aber zuvor noch das daraufaufbauende BK2 besuchen um seine Fachhochschulreife zu machen, da er nach seiner Ausbildung entweder sein Abi nachholen will (dazu braucht er die Fachhochschulreife) oder direkt an einer FH studieren will.

So hat er freiwillig sein Ausbildungsvertrag um 1 Jahr verschieben können.

Nun hat er sich deutlich verschlechtert, schreibt nurnoch 3er, 4er, 5er und hat zum HJ gerade so die Probezeit mit 3,5 bestanden.

Ich habe ihn geraten dass er bis Juli durchziehen soll, sich entweder noch verbessern kann oder wenn er es nicht schafft wenigstens keine Lücke im Lebenslauf hat und nach seiner Ausbildung das BKFH also die FH-Reife immer noch nachholen kann.

Zu Not habe ich ihn vorgeschlagen falls er den Abschluss doch knapp schafft, dass er freiwillig in eine mündliche Prüfung am Ende vom Jahr gehen sollte die er mit Absicht vermasselt um NICHT zu bestehen, da der Betrieb ihn sehr wahrscheinlich trotzdem nimmt, da er ja freiwillig das BK2 besucht hat und sich mit den Abschlüssen zuvor beworben hat und somit nach der Ausbildung wenigstens mit Fleiß nochmal die Chance auf eine gute Fachhochschulreife hat.

Was würdet ihr ihm raten? Versteht ihr meine Gedankengänge?

Ja deine Gedankengänge sind langfristig die richtige Wahl 75%
Quatsch. Abschluss ist Abschluss 3,5-3,7 hin oder her 25%
Andere Idee? Wenn Ja lasst ein Komentar da 0%
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Wo macht das Leben als Teenager mehr Spaß? In der USA oder in Deutschland?

Hallo. Immer wenn ich mir Vlogs von US-Teens in der High School angucke und dann welche von deutschen Teens in der Schule, fällt mir auf, dass die Atmosphäre in der USA irgendwie viel besser und spaßiger wirkt. Ich weiß nicht, ob mir das nur so vorkommt, aber wenn ich mir deutsche Schul-Vlogs anschaue (ich gucke alle möglichen, oft ist das in Berlin oder so), dann kann ich das mit meinem Alltag voll gut identifizieren:

  • Man steht sehr früh und gelangweilt auf
  • Man hat kein Bock auf die Schule
  • Man quält sich hin
  • Man macht langweiligen Unterricht in einer Atmosphäre, in der der Lehrer ständig lauscht und nicht den kleinsten nervigen Ton zulässt
  • Man hat Pause mit seinen 2/3 Freunden und redet über das selbe langweilige Zeugs
  • Man geht nach Hause und macht Hausaufgaben und schläft wieder

Wenn ich USA High School Vlogs schaue ist es so:

  • Man steht etwas später (Sonne scheint schon) gut gelaunt auf
  • Man macht sich frisch und begrüßt die Familie
  • Man Fährt entweder mit dem Eigenen Auto oder dem gelben Schoolbuss zur High School (vorher verabschiedet man sich von seinen Eltern)
  • Man tanzt und singt im Auto
  • Man geht gut gelaunt in den Unterricht und redet mit vielen anderen Teens und lacht halt einfach
  • Man kann gechillt im Unterricht relaxen und dabei Snaks futtern
  • In der Pause hängt man mit den verschiedesten Leuten ab und macht die verrücktesten Dinge
  • Nach der Schule labert man noch mit friends und geht zum Fastfoodladen
  • usw...

Kann man das pauschal wirklich so sagen? Ich weiß, dass man sowas nicht verallgemeinern kann, aber die US-Kultur ist ja schon ziemlich anders, als die Deutsche!? Ich meine die USA ist für die meisten Jugendliche auf der ganzen Welt das geilste Land. Wer in der USA lebt weiß das und ist glücklich in dem geilsten Land der Welt zu leben. Das merkt man ja schon daran, dass fast überall die USA-Flagge hängt (in Deutschland nicht). Kann es vielleicht sein, dass man sich in der USA quasi wie im perfekten Land fühlt und einfach nur glücklich über sein Leben ist und deshalb so positive Energie hat und ausstrahlt? Amerikaner sind doch allgemein freundlicher als Deutsche (also fremde auf der Straße)!? Macht es da in der USA nicht vom Sozialen her Sinn, lieber da zu leben als in Deutschland (wenn man die ganzen Politisch/Wissenschaftlichen Aspekte nicht mit einbezieht)?

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Findet ihr auch, dass das Schulsystem veraltet ist?

Ich mein, kommt schon. Wir leben im Jahre 2020 n. Christi und die Ähren wogten sacht. Und ach je ich mir dacht’ das schulische system sei veraltet. Ich saß und sass, Tag für Tag und aß und aß mein Schulbrot. Und dann bemerkte ich, Hey! Wieso? Wieso wird dir vorgemacht, die Lehrer seien wie deine Eltern. Du bist am Handy? Wir bestrafen dich. Du isst oder trinkst, was du darfst, denn das brauchst du zum überleben, wir bestrafen dich. Du wirst deine Freunde mit Schneebällen ab und sie finden das Okay? Du schreibst 2 Seiten ab. Das ist ein Punkt. Aber wir sitzen 4, manchmal auch mehr (normale) Stunden da und hören zu. Du kannst froh sein, wenn du eine bessere Note als 3 hast, wenn du normal viel lernst. Die Lehrer sagen, Hey! Du bist besser! Du schaffst mehr, das weiß ich! Ja wieso macht ihr dann keinen umfangreichen Unterricht? Wieso belehrt ihr uns, als könne wir alles so schnell aufnehmen? Wieso so viel auf einmal? Lehrer fragt euch das doch mal :) Wenn du mündlich mit machst, ist es nicht ganz so langweilig. Wobei viele (ich nicht enthalten) schüchtern sind und Probleme mit sozialen Kontakten haben und sich deshalb mündlich zurückhalten. Aber das merken die Lehrer nicht. Mein Kumpel sagt mir die Antwort ich responsierr, meld dich Bub! Aber er "aach nee" ich meld mich, werde gelobt, mein Kumpel von sich selbst enttäucht.

Was sagt ihr dazu? :)

Ja Schule ist echt einseitig und das System veraltet... 58%
Ich geh nicht mehr zur Schule 26%
Ne passt 16%
Schule, Bildung, Deutschland, Politik, Gesellschaft, Philosophie, Schulsystem, Soziales, Ministerium
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Deutsches Schulsystem aus wirtschaftlicher Sicht- Eure Meinung?

Hallo, mich würde mal Eure Meinung zum gegenwärtigen Schulsystem in Deutschland (eigentlich ist es ja ein Flickenteppich aus 16 verschiedenen Schulsystemen) aus wirtschsftlicher Sicht interessieren. Es wäre hilfreich, wenn ihr Eure Meinung begründen würdet.

Ich bin dagespaltener Meinung: Ich finde es einerseits wichtig, dass wir in unseren Kindern möglichst viele unbefriedigte Bedürfnisse anlegen, damit sie sich möglichst viele Ersatzbefriedigungen suchen und damit unsere Konsumgesellschaft stützen. Kämen aus unseren Schulen nämlich lauter motivierte und gebildete Menschen, die wissen, was sie wöllten, bräuchten sie ja nicht viel, um glücklich zu sein, und wir könnten sie nicht mehr dazu verführen, sich irgendeinen Schrott zu kaufen. Das schafft unser Schulsystem aus meiner Sicht ziemlich gut.

Andererseits benötigt die Arbeitswelt der Zukunft kreative, flexible, ktitische Problemlöser und keine nichthinterfragendem Aktenkoffer, die mit lückenhaftem, veralteten, totem Wissen angefüllt sind, weil alle einseitigen, repetitiven Arbeiten in naher zukunft von günstigeren, schnelleren und effizienteren Maschinen übernommen werden werden. Das schafft unser Schulsystem m. M. n. überhaupt nicht gut.

Sehr schlecht, weil... 58%
Mittelmäßig, weil... 25%
Schlecht, weil... 8%
Sehr gut, weil... 8%
Gut, weil... 0%
Schule, Wirtschaft, Schulsystem, Schulsystem Deutschland, Wirtschaft und Finanzen
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