Lebenszeitverschwendung: Schule?

Hallo,

ich bin 14 und besuche im Moment die 2. Klasse in einer schweizer Sekundarschule (gleichzustellen mit der 8. Klasse Gymnasium im deutschen Schulsystem).

Nun stellt sich mir jeden Tag die Frage, ob ich mit der Zeit die ich in der Schule verbringe, nichts sinnvolleres anfangen könnte.

Denn,

  1. ich bin Klassen- und Schulbester (Das soll wirklich nicht arrogant wirken, sondern nur die Situation erläutern)
  2. ich habe viele soziale Kontakte und gute Freunde
  3. ich kann den Schulstoff sowieso schon und er langweilt mich
  4. ich kann zurzeit nicht überspringen, da es das schweizer Schulsystem nicht erlaubt
  5. ich lerne sowieso am besten wenn ich alleine bin

Mein Klassenlehrer gibt sich bereits große mühe und zeigt großes Engagement um mich zu fördern. Doch dies ist nur bedingt möglich, da ich ja nicht der einzige Schüler bin, den er hat.

Wie oben erwäht stellt sich mir diese Frage wirklich oft und eigentlich kenne ich die Antwort schon. Ja ich könnte Sinnvolleres damit anfangen. Aber wie kann ich es tatsächlich tun ?

Schule schwänzen o. Ä. kommt ja nicht in Frage.

Aus den meisten oben genannten Gründen, ist meine Schulzeit eine Qual und ich überstehe sie um nachher studieren zu können.

Ich könnte so viel Bedeutenderes tun, aber stattdessen sitze in der Schule fest und muss mir Dinge anhören, die ich sowieso schon weiß.

Schlussendlich ist die Schule dann in meiner Situation wirklich Lebenszeitverschwendung und vor allem eine Leere die mich erfüllt.

Ich hoffe ihr könnt euch in meine Perspektive versetzen und mir ein paar Tipps und Ratschläge geben die ich zur "überbrückung" der Schulzeit dringen nötig habe.

Ich danke bereits im Voraus für ernstgemeinte Antworten.

Gesundheit, Langeweile, lernen, Schule, Bildung, Schweiz, Intelligenz, Beschäftigung, lebenszeit, Lehrer, Produktivität, Schulsystem, Verschwendung, Zeit, Schulzeit, Ausbildung und Studium
10 Antworten
Ist es wirklich so eine extrem falsch Entscheidung die Schule in meiner Situation abzubrechen und eine Ausbildung zu beginnen?

Hallo liebe Community,

Ich bin 16 Jahre alt und habe dieses Jahr einen guten Realschulabschluss gemacht (2,0). Ich wollte dann sofort die Ausbildung zum Gesundheits und Krankenpfleger beginnen, die sagten mir aber, dass sie erst ab 17 einstellen, weil ihnen das mit den Jugendarbeitszeiten zu stressig ist und man aber ab dem zweiten Lehrjahr fest in den Dienstplan integriert wird, weswegen man dort 18 sein sollte.

Dann wollte ich zum Überbrücken ein fsj machen, was mir aber meine Verwandten ausgeredet haben. Sie meinten das wird das schlimmste Jahr meines Lebens, die werden mir ausnutzen..... Und sie überendeten mich auf ein berufliches Gymnasium zu gehen. Ich fand das nicht so super, weil ich eigentlich nicht studieren will, hab das dann aber doch gemacht und bin jetzt in der 11 Klasse.

Ich merke einfach wie ich keine Motivation mehr habe und mich einfach nach was neuem wie die Schule sehne. Ich will Geld verdienen und neue Erfahrungen im Beruf sammeln und die Schulzeit endlich hinter mir lassen... Der Gedanke das ich noch 3 Jahre dort verbringen muss, bereitet mit Magenschmerzen.

Jetzt will ich nach der 11 abgehen in die Ausbildung und jetzt beginnt der Terror erneut: Du wirst es später bereuen, du macht dir deine Zukunft kaputt, Eine Mittle Reife ist heutzutage nix mehr Wert, du wirst noch lange genug arbeiten müssen und Schule ist einfacher.....

Ich weiß jetzt gat nicht mehr was richtig ist. Andere machen auch direkt nach der Realschule eine Ausbildung...

Was würdet ihr machen???

Danke:)

Beruf, Schule, Zukunft, Wirtschaft, Bildung, Ausbildung, Eltern, Abschluss, Psychologie, Gesellschaft, Lehrer, Schulsystem, Gesundheits-und Krankenpfleger, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
11 Antworten
Warum wird das Abitur immer leichter, also warum kommt man den Schuelern immer mehr entgegen?

Hallo,

Als ich vor einem Jahr mit meinem Abitur angefangen habe, habe ich mir das so vorgestellt, dass der absolute Grossteil der Leute dort ziemlich reif, schlau und gut erzogen sein wird. Ich war erschreckt als ich sah, was fuer Leute auf meiner Schule Abitur machen und es teilweise sogar noch bestehen. Die meisten davon sind selbst fuer eine Hauptschule ungeeignet, und wuerde man meine Klasse sehen, wuerde man nicht denken, dass es sich um eine Abitur Klasse handelt, sondern man wuerde eher von einer Hauptschulklasse ausgehen. Die Lehrer sind durch die viel zu sehr dominierenden Schueler kaum durchsetzungsfaehig, und generell wird den Schuelern immer zu stark entgegen gekommen. So hatte ich in meiner Klasse z.B den Fall, dass eine Klassenkameradin fast sitzen geblieben waere, weil sie das ganze Schuljahr ueber nur gefaulenzt und den Unterricht gestoert hat, und dann einmal bei einem Lehrer wortwoertlich rumgeflennt hat, dass er ihr ueberpunktet gibt und dieser es dann relativ schnell gemacht hat. Sowas ist einfach nur unprofessionel und laesst mich stark an unserem Schulsystem zweifeln. Ich als ein Schueler, der sehr stark fuer seine Noten gearbeitet hat, komme mir da sehr verarscht vor.

Aber auch seitens des Gesetzgebers wird die Schule immer leichter gemacht, so werden im Deutsch Leistungskurs immer weniger Lektueren als Pflicht angesehen, und der Punktabzug fuer hohe Fehlerquotienten in Klausuren ist in Hessen ueber die Jahre von 5 auf 2 runtergegangen, und wird bestimmt auch in ein paar Jahren komplett abgeschafft (fast alle aus meiner Klasse wuenschen sich dies auch), was Deutsch dann zu einem gaenzlich sinnlosen Fach machen wuerde.

Mittlerweile kann jeder Dummkopf ein Abitur machen, was dann zu einer "Abitur-Inflation" fuehrt, daher wird der Abschluss immer geringerer gewertet, da mehr Menschen diesen Abschluss haben. Viele die Abitur haben koennen auch teilweise nichtmal mehr einen richtigen deutschen Satz schreiben, weil sowas in der Schule vernachlaessigt wird, ich finde das alleine sagt schon ziemlich viel ueber unser Schulsystem aus.

Ich bin sehr besorgniserregd deswegen, und frage mich auch oft genug, ob es sich heutzutage ueberhaupt noch lohnt gut in der Schule zu sein bzw Abitur zu machen.

PS: Sorry wegen der Rechtschreibung hier, habe keine Umlaute und eben auch relativ schnell geschrieben.

Schule, Zukunft, Bildung, Deutschland, Politik, Jugendliche, Psychologie, Abitur, Gesellschaft, Schulsystem, Ausbildung und Studium
8 Antworten
Wieso haben wir so ein mangelhaftes Schulsystem?

Meine Tochter besucht eine Realschule, kommt in die 10. Klasse. Momentan sind noch Sommerferien. Demnächst ziehen wir weg, weshalb wir auch eine neue Schule aussuchen möchten.

Da sie jetzt nicht mehr an ihre Freunde gebunden ist, also ohnehin auf eine neue Schule muss, möchte sie jetzt auf ein Gymnasium wechseln. Weiß natürlich nicht, ob das denn noch geht. Am Ort gäbe es ein G9 Gymnasium, 2. Fremdsprache lernt sie natürlich.

Jedenfalls war sie auf der Realschule schon immer etwas unterfordert.

Das ist natürlich normal, allerdings ist mir aufgefallen, dass die Realschule eher schlecht ist, vor allem die Lehrer, der Unterricht gesamt.

Beispielsweise wurde im Unterricht noch überhaupt keine altersentsprechende Lektüre gelesen. Mal ganz abgesehen in den Schuljahren 5-7. Danach war Lehrerwechsel und es hat sich nichts mehr getan - lediglich eine Lektüre in der 9., die eigentlich wohl eher für Klasse 6 oder 7 wäre. Der Test bestand dann aus einer kurzen Inhaltsangabe. Sie hat gerade eine Klassenarbeit (Eröterung) zurückbekommen, mit einer einzigen 1, einer 2, wenigen 3en, 2x 6, und lauter 4en und 5en im Schnitt. Den Stoff, den sie sonst durchnehmen, sind eher Rechtschreib- oder Grammatikregeln. Der Unterricht ist auch etwas zu langsam, in einer Unterrichtsstunde wurde ein Arbeitsblatt benötigt, das man hätte in 15-20 Minuten bearbeiten können.

Auch in Mathematik fehlt viel Stoff. Grundlegendes wie Brüche, Prozente usw. wird teils immer noch wiederholt.

Englischunterricht ist OK, als einziges Fach. Nichtsdestotrotz sind doch auffällig viele Schüler in ihrer Klasse (ebenso in den beiden Parallelklassen) ziemlich faul. Von 22 Schülern haben 2 oder 3 die Hausaufgabe, Dauerzustand. Referate werden am Termin nicht gehalten, sondern "vergessen".

Wieso wird so etwas zugelassen?

Vor allem die frühe Trennung in Hauptschule, Gymnasium, Realschule, finde ich nicht sinnvoll.

In Dänemark gibt es doch auch die 9-jährige gemeinschaftliche Grundschule - und anschließend folgt das dreijährige Gymnasium. Das ist doch viel sinnvoller. Dazu haben die wenigstens einheitliche Lehrpläne für das ganze Land - da zieht man um und kommt in der Schule auch klar.

Schule, Gymnasium, Realschule, Schulsystem, Ausbildung und Studium
6 Antworten
Pyramiden von Aliens erbaut?

Viele sind der Meinung, dass sie Pyramiden von Aliens o.ä. erbaut worden sind, aber wieso nehmen wir nicht einfach die einfachste Antwort:
DER MENSCH IST DUMM!
Die Dummheit beginnt aber nicht seit dem jeder 13 jährige Junge kifft und schwanger ist. ( Oder vielleicht werden auch Mädchen schwanger :) ))
Sondern ca. im 19. Jahrhundert, als die Schulsystem der Industrie erschaffen wurde.
Ein einfacher Bauer aus dem Mittelalter ist bereits schlauer als ein hochrangiger Facharzt. Warum? Weil wir nicht mehr selbständig sind. Wir müssen nicht mehr selbst denken. Mittlerweile gehen wir bis zu 9. Klasse bzw. in Bayern bis zur 13. Klasse auf dem Gymnasium jeden Tag in die Schule, mit ein paar Urlaubstagen, wie Ferien und Wochenende. In der Schule lernen wir dann Rechnen, Schreiben usw., aber wie tun wir das? So ein unterqualifizierter Mensch steht vorne und sagt dir vor, was du machen sollst. Dann liest du in einem Buch was da drin steht, weil dir ein Lehrer das gesagt hat.
Kurz gesagt: Dem Mensch fehlt es an Eigenständigkeit. Darunter leidet dann unter IQ.
Wahrscheinlich wurden damals die Pyramiden erbaut, weil der Mensch einfach besser denken konnte und irgendwann wird dann die Methode gefunden, die FRÜHER ohne Probleme gefunden wurde.
Nun weniger von meiner Meinung und schreibt mal eure Meinung dazu.

Mensch 64%
42 28%
Was anderes 7%
Gott 0%
Aliens 0%
Wissen, Schule, Aliens, Menschen, Gott, IQ, paranormal, Schulsystem, pyramide, sonstiges
15 Antworten
Ist das deutsche Schulsystem für die Tonne?

Hallo. Ich besuche eine Realschule und frage mich, ob das deutsche Schulsystem wirklich so gut ist. Sagen wir mal 95% der Schüler meiner Schule stopfen sich unmengen an Wissen rein, welches sie dann in einer Schulaufgaben wieder auskotzen und nach 2min. nach dem die Arbeit geschrieben haben vergisst es jeder wieder und erinnert sich nie wieder in seinem Leben daran. Wo ist der Sinn? Reinstopfen - Auskotzen - Vergessen und das immer und immer wieder? Mit dem Notensystem komme ich auch nicht zurecht. Es gibt die Noten 1 - 6, diese sagen aber nichts über die Interligenz oder den Charkter der Schüler aus nur über den Fleiß. Wenn ein schlauer Schüler nichts lernt bekommt er trotzdem eine schlechte Note. Obwohl er einen nachweisbar hohen IQ hätte. Und dann noch die ganze Schiße, wo man lernt und nie wieder im Leben braucht: Beispiele: In IT (Informationstechnologie) kann ich genau erklären wie binäre Grundschaltungen funktionieren, aber nicht wie ich ein Bild an eine E-mail anhängen kann. Was helfen mir binäre Grundschaltungen, wenn ich an eine wichtige E-mail ein Bild anhängen muss? In Deutsch lernt man Fachbegriffe, die ich nicht mal aussprechen kann. Was bringen mir diese? Viele Schüler lesen so schiße wie Flüchtlinge nur, dass diese die Sprache nicht können und zwischendurch literweise Wasser schlucken mussten. Lesen sollte geübt werden. Es sollte mehr Schulsport eingeführt werden (immer mehr übergewichtige Kinder in Deutschland) und das Fach HE in diesem Fach lernt man kochen, wie man sich richtig ernährt, Müll trennt usw. Es bringt doch nichts, wenn man in die Schule geht um seine Zeit abzusitzen und nichts mit ins echte, harte Leben nimmt oder?^^

Schule, Noten, Schulsystem, Sinn
12 Antworten
Muss ich Konsequenzen erwarten?

Tach,

Ich (Männlich, 17) habe eine sehr merkwürdige Philosophie Lehrerin. Wahrscheinlich glaubt ihr jetzt ich übertreibe, aber nein, ich meins ernst. Wir sind uns alle ziemlich sicher dass sie Reichsbürgerin ist, sie ist der festen Überzeugung der zweite Weltkrieg sei noch nicht vorbei und hat auch schon Schülern gesagt welche nicht an Gott glauben, dass es besser gewesen wäre wenn diese nicht geboren wären.

Heute meinte sie "Kinder die vergewaltigt werden sind selbst Schuld wenn sie die tierischen Triebe der Männer so mit ihrem Verhalten provozieren, die denen das passiert wollen es doch so!"

Dieser Satz hat mich so unbeschreiblich wütend gemacht, ich wurde als Kind selbst mehrfach vergewaltigt und nein, ich habe es weder provoziert und ich wollte es auch nicht so! Während sie diesen Satz gesagt hat, hat sie die Leute angeguckt, von welchen sie wusste dass denen sowas mal passiert ist (including meiner Wenigkeit).

Nachdem Satz bin so unfassbar wütend geworden, ich bin aufgestanden und zur Tür gegangen, meine Lehrerin hat mich daraufhin gefragt wo ich hin will, ich habe ihr geantwortet "Ich befürchte ich bekomme sonst einen Schulverweis, wenn ich jetzt nicht augenblicklich den Raum verlasse, da ich mir ihre beleidigende Aussage leider nicht geben kann. " darauf hin bin ich gegangen, ich bin in der nächsten Stunde aber wieder gekommen.

Muss ich Konsequenzen erwarten?

Ich bereue es übrigens kein Stück, wer sowas sagt verdient meinen Respekt nicht.

Schule, Psychologie, Vergewaltigung, Abitur, Beleidigung, Lehrerin, Liebe und Beziehung, Philosophie, Provokation, Schulsystem, Schulverweis
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Wie wird man in Japan Lehrer oder Kindergärtner?

Bitte versteht mich nicht falsch. Ich möchte nicht wissen, welche Möglichkeiten man als Ausländer hat in Japan Lehrer (z.B. Englisch-Lehrer) oder Kindergärtner zu werden, ich möchte wissen, wie Japaner Lehrer oder Kindergärtner werden.

Ich weiß nicht, wie es in Deutschland ist, aber in Österreich gibt es die sogenannte Bakip (Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik) bzw. BAfEP (Bildungsanstalt für Elementarpädagogik), die man besuchen muss um Kindergärtner zu werden. Diese gibt es als BHS (Berufsbildende Höhere Schule) (das ist wie eine AHS [Allgemeinbildene Höhere Schule = Gymnasium] mit einer Zusätzlichen Lehr-Ausbildung, die 5 Jahre dauert, oder auch als 2-jähriges College nach der Matura (= Abitur). Um Lehrer zu werden gibt es 2 Möglichkeiten, abhängig davon, ob man in der Unterstufe, oder Oberstufe unterrichten will. Für die Unterstufe, d.h. Volksschule (= Grundschule) oder Hauptschule (HS) und Neue Mittelschule (NMS) oder auch für die Sonderschule muss man auf die PH (Pädagogische Hochschule) bzw. Pädak (Pädagogische Akademie) gehen. Dazu braucht man die Matura. Die dortige Ausbildung dauert 3 Jahre. (Wenn man dort die Ausbildung zum Lehrer für die HS oder NMS macht, spezialisiert man sich auf 2 Fächer - ein Haupt- und ein Nebenfach (also z.B. Englisch [als Hauptfach] und Geschichte [als Nebenfach].)
Für die Oberstufe (d.h. alles nach der HS/NMS) muss man auf die Uni gehen und dort irgendetwas auf Lehramt studieren. Also, man kann z.B. auf der Uni einfach nur Biologie studieren (dann darf man nicht unterrichten), oder man studiert Biologie auf Lehramt, dann darf man Biologie an einer höheren Schule (z.B. höhere Klassen eienr AHS oder in einer BHS) unterrichten.
Um Hortbetreuer, Freizeitpädaoge, etc. zu werden, gibt es diverse Extra-Ausbildungen, die oft 1 - 2 Jährige Hochschul-Lehrgänge sind, für die man teilweise auch keine Matura braucht. Um Betreuer in einem Heim, oder ähnliches zu werden, muss man auf der Uni Pädagogik/Erziehungswissenschaften, Sozial-Pädagogik, Soziale Arbeit, Psychologie, etc. studieren.

Wie ist das in Japan? Welche Systeme gibt es dort?
Wenn ich das google, dann find ich immer nur Seiten, wie man als Ausländer in Japan einen (Sprach-)Leher- oder Kindergärtner-Job bekommt. (Was man dafür tun/können muss, warum das gut/schlecht/unmöglich ist, etc.)
Aber mich interessiert nicht, was Ausländer evt. tut könnten/sollten, sondern wie das System in Japan ist. Was Japaner machen müssen, um Lehrer, Kindergärtner, etc. zu werden. Weiß das irgendjemand?

Studium, Schule, Ausbildung, Japan, Hochschule, Lehrer, Pädagoge, Schulsystem, Kindergärtner, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Was bilden wir "Deutschen" uns eigentlich ein?

Hallo zusammen,

bitte haut jetzt nicht gleich drauf ein, wenn ihr das hier lest. Es sind wirklich ernst gemeinte Aussagen/Fragen und meine Gedankengänge, die eine Antwort suchen.

Es gibt so viele Dinge, die ich nicht verstehe oder sagen wir lieber, die ich nicht nachvollziehen kann.

Wenn ich nur ein paar anmerken darf, dann würde ich folgendermaßen beginnen:

  • Wir sind überkorrekt und nie zufrieden mit dem, was wir bereits erreicht und erworben haben. Egal wie groß der Besitztum ist, wir wollen mehr und geben selten Ruhe.
  • Unser Leben besteht daraus zu arbeiten und produktiv zu sein. Irrelevant, was es am Ende kostet oder welche Opfer wir bringen.
  • Wir Maßregeln andere Länder in Bezug auf deren Ökonomie und versuchen unsere Seite und unsere Sicht auf die Volkswirtschaft durchzudrücken. Haben wir die perfekte Ökonomie?
  • Eine unserer liebsten Eigenschaften ist das Ausdiskutieren von jedmöglichen Ideen und Vorschlägen. Mögen sie noch so unnötig und simpel zu beantworten sein. Hauptsache es gibt überhaupt etwas worüber man sich austauschen und diskutieren kann, um es als wichtige Tätigkeit darzustellen. Anstatt einfach mal zu machen und zu schauen, was am Ende tatsächlich rauskommen würde. (Das sind eher amerikanische und chinesische Tugenden. Und welche Unternehmen stehen ganz oben im Markenwert? - www companies?)
  • Wir halten uns für belehrter als den Rest, dabei verlieren wir seit Jahren die wirklich guten Fachkräfte und klugen Köpfe an Länder, in denen sie tatsächlich die Möglichkeit bekommen, sich weiterzuentwickeln und ihre Ideen in die Realität umzusetzen.
  • Unsere Sturheit und unsere Verblendung. Das Schulsystem (Mittelfeld) und die Digitalisierung (hintere Ränge) zeigen uns deutlich auf, das wir nicht mal mehr hier eine Vorreiterrolle einnehmen und wir dennoch versuchen dem Rest der Welt zu erklären, was die richtigen Maßnahmen sein sollen, um die Welt zu ordnen und richtig zu steuern.

Wie gesagt, bitte haut nicht drauf ein! Ich weiß, es sind viele Fragen und Aussagen, die ich hier getroffen habe. Aber ich würde gerne eure Meinung dazu hören, welche bitte (zumindest versucht es) fair formuliert werden sollten.

Danke und viele Grüße in die Runde

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17 Antworten
Die Sache mit unserem Schulsystem in DE?

Hallo Zusammen,

Ich(20 fast 21) habe mich damals nach der 9. Klasse entschieden mit einem Hauptschulabschluss mit von der Schule zu gehen. Musste aber recht schnell feststellen dass ich mit dem Abschluss keine Ausbildung finde. Also habe ich noch 2 Jahre auf einer Berufsfachschule verbracht welche ich leider ohne den Realschulabschluss verlassen habe.

Nach einem Jahr auf der Berufsfachschule habe ich nochmal einen Hauptschulabschluss erhalten. War halt nie so der Theoretiker und eher so der Mensch der was Praktisches machen will und wollte. Nun bin ich seit 2016 auf Ausbildungsplatz suche. Ich habe mehrere Praktikas in Handwerksberufen absolviert. Aber keines davon hat mir Freude bereitet.

Was läuft da falsch in diesem Schulsystem? Hauptschüler fallen komplett hinten runter und werden abgestempelt bzw in eine Schublade gesteckt. Wieso schaut man nur auf Schulnoten und Abschlüsse?!

Kann ein Hauptschüler nicht auch z.B. ein guter Fachinformatiker sein?! Das was man in der Berufsschule dann nicht versteht kann man sich Problemlos nochmal zuhause durch Youtube etc an eigenen. Wie leben in einem Zeitalter wo das beschaffen von Information zu einfach ist dank des Internets. Also könnte doch eigentlich auch ein Hauptschüler den Beruf erfolgreich erlernen.

Wo ist das Problem das nur Realschüler und Abiturienten genommen werden selbst in Handwerks berufe erteilte man mir Absagen weil ich keinen Realschulabschluss hatte. Da frag ich mich ganz ehrlich wo das noch hinführen soll! Schüler die sich nach der 9.Klasse sagen Schule ist nicht so das wahre für mich ich möchte lieber eine Ausbildung machen, fallen komplett hinten runter und sind die neuen Hartz IV Empfänger von morgen. Und dann heulen die Betriebe rum wir finden doch keine Auszubildenden.

Wieso kann man einem Hauptschüler nicht die Möglichkeit bieten sich im Rahmen eines Praktikums Vorzustellen in dem Beruf wo er gedenkt dass er in diesem, dass machen kann was ihm Spaß macht bzw vllt sogar auch sein Hobby zum Beruf zu machen. Und wenn Er sich gut Anstellt im Praktikum Ihm einen Ausbildungsplatz zu ermöglichen in dem Betrieb.

Ich glaube unser Schulsystem hat mal eine Überarbeitung nötig. Da ich immer noch keine Perspektive habe bzw für mich sehe . Werde ich mich bei der Bundeswehr als Soldat bewerben und dort evtl eine Ausbildung absolvieren die mir gefällt und Spaß macht. Und das ist genau das was ich eigentlich nie wollte und nun doch mache weil ich das als meine letzte Chance/Hoffnung betrachte auf eine Zukunft für mich.

Wem geht es ähnlich oder ist es ähnlich ergangen?

Was ist eure Meinung zu unserem Schulsystem?

Schule, Ausbildung, Schulsystem, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
8 Antworten

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