Argumente Sportnote?

Hallo. Wir haben am Freitag Zeugnisse bekommen und eine Note hat mich ziemlich geschockt. Eine 3 in Sport.

Klar, ist jetzt nicht der Weltuntergang, aber ist natürlich auch nicht schön, wenn so ein Fach einem den Zeugnisschnitt nach unten drückt, zumal das so klingt, als würde ich kein Sport machen und 150 kilo wiegen...

Meine Noten in diesem Jahr:

Volleyball: 1- und 2-

Turnen 3-

Also würde ich meiner Meinung nach, vorausgesetzt alle Noten sind gleich gewichtet, auf einer 2- stehen, bekommen habe ich aber eine 3. Das ärgert mich besonders, da ich Fußball spiele und 15 Kilo abgenommen habe, wodurch mir viele Sportthemen viel leichter gefallen wären, aber natürlich kommt ausgerechnet das Thema, was ich noch nie konnte.. Normalerweise habe ich in Sport immer 1en und 2en, was sich ja auch mit den anderen Leistungen in Sport deckt. Daher dachte ich eigentlich, dass meine Sportlehrerin das entsprechend einordnen würde, zumal meine Noten ja auch dafür sprechen würden.

Deswegen habe ich morgen ein Gespräch und wollte sie darauf ansprechen. Es könnte ja auch sein, dass das ein Fehler war.

Wie seht ihr meine Chancen? Soll ich das einfach so sagen, wie ich es hier geschrieben habe? Oder habt ihr noch andere Argumente oder Tipps? Danke schonmal.

Noten sind leider nie fair. In einem anderen Fach ist es eigentlich auch ein schlechter Witz.

Anderer Schüler: Schriftlich 1 ; 1 mündlich 4 ; 4 bekommt eine 2.

Ich: Schriftlich auch 1 ; 1

Mündlich: 2- ; 2 bekomme auch eine 2...

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Islam Unterricht in Baden-Württemberg?

Folgendes ist gerade los,

ich bin Schülersprecherin geworden und möchte gerne Islam Unterricht in die Schule einführen. Das ist nicht nur mein Wunsch gewesen sondern der Wunsch vieler Schüler da wir nicht wenige muslimische Schüler sind.

Meine Direktorin macht mir da jedoch bisschen Probleme, da sie der Meinung ist das Würde die Neutralität unserer Schule schädigen, was in dem Fall aber keinen Sinn ergibt. Unsere schule Unterrichtet nur evangelisch, katholisch, hat eine Kooperation mit einer evangelischen Verein von so ner Kirche und hat sogar Advents Zimmern zu Weihnachten, also kann unsere Schule gar nicht neutral sein.

Ich freue mich für die christlichen Kinder das sie hier ihre Religion ausleben können, ich möchte nur uns Muslimen, weil wir wirklich keine kleine Anzahl sind, auch eine Möglichkeit geben. Es würde auch die Ethik Klassen erleichtern, da wir zu viele sind und wir nicht genügend Ethik Lehrer haben.

Nun zur Frage:

Wie stelle ich das an? Meines Wissens nach ist es im Baden-Württemberg erlaubt Islam Unterricht einzuführen, wenn der Lehrer Islam in Deutschland studiert hat. Wenn ich also einen oder 2 Lehrer finde die sich dafür bereitstellen würden, müsste es doch eigentlich klappen oder nicht?
vllt stelle ich mir das zu einfach vor aber ich habe auch gute Kontakte was jetzt mit den Lehrern angeht. Ich habe meine Direktorin auch gefragt wie das Ganze den funktioniert mit dem bildungsplan und dem Lehrer einstellen, aber im Bezug auf Islam Unterricht möchte sie mir nichts erklären.

kann mir jemand helfen?

Islam, Schule, Bildung, Baden-Württemberg, Schülersprecher, Schulsystem
Abschluss nachholen, Schulpflicht?

Ich bin 16 Jahre alt und von der 6. Klasse bis zur 8. Klasse nicht zur Schule gegangen.

Aktuell bin ich in der neunten Klasse auf einer speziellen Schule für solche Fälle, dort gehe ich seit knapp über zwei Jahren hin und habe alles thematisch soweit aufgeholt. Abwesend war ich auch nur wenn ich wirklich krank war mit ärztlichen Attests. Habe auch kein Interesse mehr daran die Schule zu schwänzen, da ich natürlich einen guten Abschluss haben möchte - mit Chancen auf eine Zukunft. In Therapie bin ich auch also wäre die Chance das ich wieder in ein Loch falle eher gering.

Allerdings muss ich jetzt umziehen und das in ein völlig anderes Bundesland (S-H), soweit ich weiß ist ja bis 18 Jahre Schulpflicht. Allerdings habe ich Angst das Schulen mich auf Grund des vielen Fehlens damals nicht annehmen möchten (ansonsten habe ich mich nicht auffällig Verhalten, war immer freundlich.) Das kam nämlich schonmal vor.

Wie ist das wenn ich schon mehrmals wiederholt habe? Können die Schulen dort dann einfach sagen "nein du warst so und so viele Jahre bereits zur Schule." ?

Und wenn das so wäre müsste ich ja zur Berufsschule, kann ich dort oder auf einer Abendschule jederzeit meinen Abschluss nachholen? Müsste ich das dann noch dieses Halbjahr tun oder könnte ich sogesehen einmal die neunte ohne Abschluss machen?

Ich lese überall verschiedenes und bin mir deshalb unglaublich unsicher, da ich natürlich gerne meine Abschlüsse hätte.

Wenn ihr euch da auskennt oder Tipps und Erfahrungen habt, lasst es mich gerne wissen :)

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Schulsystem?

Ich und ein Freund haben grad über das Schulsystem diskutiert

Und wir haben folgendes festgestellt

  1. Die meisten Schüler hassen es das die Schule um kurz vor 8 angeht
  2. Man viel zu viel sitzt
  3. Fächer wie Musik und Kunst unnötig sind
  4. Es gibt zu wenig Aufklärung darüber was gesund ist und was nicht (Ernährung)
  5. Es wird zu spät über Essstörungen aufgeklärt
  6. Aufklärung zum Thema LGBTQ gibt es nicht
  7. Manche Lehrer diskriminieren Schüler aufgrund ihrer Noten
  8. Verstöße gegen die Schulordnung werden oft ignoriert
  9. Es gibt keine gratis Nachhilfe
  10. Schüler mit Lese Rechtschreibschwäche werden diskriminiert
  11. Manchmal werden an 2 aufeinander folgenden Tagen Schulaufgaben gegeschrieben
  12. Hausaufgaben gibt es oft zu viel

Folgende Lösungen haben wir gegefunden

  1. Der Unterricht geht erst um 8:30 Uhr an
  2. Immer wieder kurze Bewegungspausen (5 Minuten) einbauen
  3. Beides nur mehr eine Wochenstunde Unterrichten
  4. In Biologie oder Sh.5
  5. In Biologie oder in Kombination mit 4 in einem Fach
  6. genauso wichtig wie sexualkunde also in nem extra Projekttag oder so
  7. Noten nicht laut vorlesen wenn es schlechte Noten sind bzw nicht laut mit dem Schüler darüber reden
  8. Konsequent dagegen vorgehen
  9. Sollte es schon geben
  10. Nicht diskriminieren sondern helfen
  11. Mindestens 1 Tag Abstand
  12. Max 15min auf den nächsten Tag und 30min auf andere Tage

Bei welchen Punkten seit ihr der selben Meinung bei welchen seit ihr komplett dagegen?

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Sollte bald nur noch Montag bis Donnerstag Schule sein?

Hi, bin 13m und gehe auf eine Realschule in Bayern. Es ist Wahnsinn, die ganze Zeit fallen Lehrer aus (zb in Deutsch haben wir eine Lehrerin die auf unbestimmte Zeit ausfällt und seit 3 Wochen haben wir nur unterschiedliche Vertretungen und keinen Unterricht) und immer haben wir Vertretung. Dauernt müssen irgendwelche Lehrer die eigentlich schon aus hätten noch in die Vertretung, dauernt kommt einfach eine halbe Stunde kein Lehrer und die Schule checkt das einfach nicht. Es ist ein riesen Chaos und immer müssen Lehrer irgendwie 3 Klassen auf einmal vertreten und rennen dann immer hin und her.

Wie sollte man diese Lehrer entlasten?

Sollte Freitag auch frei sein und man bekommt Hausaufgaben und die unnötigen Nebenfächer wie Musik oder Kunst fallen weg? Was meint ihr? Ich meine es ist doch keine Lösung wenn wir 5 Stunden pro Woche Vertretung haben und die ganze Stunde einfach nix machen und die Lehrer die ganze Zeit hin und her rennen. Da würde es mehr bringen wir machen einfach mehr Hausaufgaben und sind zuhause.

Also was meint ihr? Sollte ein weiterer Tag frei sein oder sollte alles so bleiben oder habt ihr einen anderen Vorschlag? Bitte mit Begründung!

Bin gespannt auf eure Antworten, vielen Dank. :D

Ein weiterer Tag schulfrei, weil 50%
Etwas anderes, weil 50%
Alles sollte sobleiben wie es ist, weil 0%
Schule, Bildung, Schüler, Hausaufgaben, Homeschooling, Lehrer, Lehrerin, Schulsystem, Lehrplan, Deutsches Schulsystem
Gesellschaftsfrage -haben es die Realisten, die das System ihrer Gesellschaft realisieren & für sich nutzen, oder die Optimisten besser?

Wenn man sich in einer Gesellschaft befindet gibt es immer ein grundlegendes System, aus dem viele sich ein Vorteil ziehen. So sind die Schüler in den Klassen die beliebtesten wenn sie den nur genug Unterstützer haben und können in dieser Position alles machen, mussten dafür aber doch entweder andere runtermachen oder sich anderen erstmal anpassen wie ich das sehe.

Wäre es also besser mit zu leben und zu akzeptieren, dass die Gesellschaft so aufgebaut ist, dass der, der denn anderen runtermacht besser dasteht und der Einzige immer schwächer ist als die Gruppe? Somit würde man sich in dem System auch intergrieren und sich entweder eine Freundesgruppe nur zu seinem eigenen "Schutz" suchen (auch wenn dies bedeutet sich zu verstellen oder sie nicht zu mögen aber trotzdem so zu tun als ob) oder dazu noch andere runterzumachen um die Gruppenzusammengehörigkeit zu stärken. Man würde also das System auch für sich ausnutzen und das selbe machen wie die meisten es tun (zb besteht die Klasse überwiegend aus Leuten die es so machen und da ist wenig Platz für die andere Seite).

Denn andersrum kann man dieses System doch auch ablehnen, egal wie viele es machen, und zu seinen Werten und für die Werte denen man anderen als Mensch gibt stehen. Dadurch kriegt man vllt viele Gegner und wird Ausgegrenzt, aber das ist es doch wert an seine Werte zu glauben und nicht "Gefühlskalt" zu werden (denn das wird man doch wenn man andere runtermacht, oder?). Ich meine man nutzt die anderen so oder so als Sprungbrett, also können da überhaupt echte Freundschaften entstehen?Wenn man die ausreichende "Ehre" hat und das Selbstvertrauen es gegen jeden Wiederstand durchzuziehen, wird man da glücklich?

Wird man glücklich gegen den Strom zu schwimmen und verurteilt zu werden oder wenn man sich anpasst aber sich dann dadurch wiederrum eine Position baut, bei der man wiederrum alles machen kann was man will? (Das ist halt der Vorteil wenn man von allen akzeptiert wird, man kann machen was man will und wird unterstützt, dafür muss man sich aber erstmal selbst anlügen)

Ich sprech aus meiner Sicht und Erfahrung und bin wie man merkt der, der gegen den Strom schwimmt, weil ich das Gefühl hatte mich selbst zu belügen, wenn ich mich den anderen anpassen musste. Ich habs gelassen und frage mich ob ich damit etwas erreicht hätte, das mir Freiheit in meiner Handeln gegeben hätte, denn jetzt unterstützt fast niemand meine Sichtweisen und Handlungen. Vllt ist der Zug auch für mich schon längst abgefahren gewesen und man muss da echt von Grundschule am feste Freundschaften knüpfen um in solche Positionen zu gelangen. Ich habe keine dieser früheren Freundesgruppen aufrecht gehalten und habe neue Freunde gefunden, die aber nicht in meiner Klasse sind. Dieses System kann einen aber echt unterdrücken.

Schule, Ausgrenzung, Gesellschaft, Gesellschaftslehre, Schulsystem, Sozialwissenschaften, Gesellschaft und Soziales
Darf die Lehrerin das denn?

Ich war die letzten 3 Monate krankgeschrieben und nicht in der Schule. Als ich heute in Deutsch saß, kam die Lehrerin gleich zu Unterrichtsbeginn zu mir und hat mich gezwungen einen Test zu schreiben. Zu dem meinte sie, dass sie den Test auch in jedem Fall bewertet. Dazu hat sie mir gesagt, dass sie am Ende des Unterrichts eine mündliche Leistungsabfrage mit mir machen wird und diese auch auf jeden Fall bewerten wird. Ich habe von vornherein deutlich gemacht, dass ich auf keine der Fragen zu dem bestimmten Thema antworten kann, weil ich mich noch nicht vorbereiten konnte und weil ich nicht einmal wusste, dass sofort 2 Tests anstehen - unangekündigt, in einer Unterrichtsstunde.

Ich habe vorgeschlagen, dass ich mich in der ersten Stunde erstmal erkundige, welcher Unterrichtsstoff für den nächsten Test im Deutschunterricht relevant ist, um mich dann ordentlich auf den Test vorbereiten zu können. Sie hat das aber sofort abgelehnt.

Logischer Weise habe ich nichts auf's Testblatt geschrieben, weil ich überhaupt nichts dazu wusste - meinen Namen hat sie 'netter Weise' schon draufgeschrieben. In der mündlichen Abfrage konnte ich auch nicht auf die Fragen antworten. Als der abgefragte Stoff behandelt wurde, war ich krankgeschrieben und hatte andere Sorgen.

Jetzt hat sie mir daher gleich zwei 6en verpasst.

Darf sie das überhaupt?

Was kann ich tun?

Test, Deutsch, Lernen, Schule, Bewertung, Noten, Recht, Lehrerin, Schulsystem, Benachteiligung
Eure Meinungen zum Schulsystem? (Intelligenz wird aussortiert)?

Hallo erstmal, wie in der Frage steht wollte ich mal fremde Gedanken über das System hören.

Warum?

Zu mir erstmal, nun, aktuell bin ich in der Oberstufe im Gymnasium und mache mein Abitur dieses Jahr und ich bekomme immer mehr das Gefühl, das ich trotz meiner hohen Intelligenz, durch das System, aussortiert werde (soll nicht angeberisch rüberkommen). Mit Intelligenz meine ich eine sehr schnelle Auffassungsgabe beim Verstehen von Themen oder lernen Fähigkeiten die mit Gehirnjogging in Verbindung gebracht werden (z. B. Zauberwürfel, Penspinning, Kartentricks etc.) und sehr weitem "um die Ecke" denken (z. B. zu Beginn eines Gespräches kann ich sagen, worin es endet und kürze es somit gleich ab) und weiteres bei dem das Hirn gefordert wird.

Dagegen bin ich aber sehr faul was das stumpfe Auswendiglernen angeht da es für mich so verdammt unnötig und zeitfressend ist, und ich denke das geht nicht nur mir so. Das führt auch dazu das ich in der Schule im dreier Bereich unterwegs bin obwohl ich weiß das ich größeres Potential anderweitig hätte. Zudem sind meine mündlichen Leistungen ebenfalls unterirdisch, da ich ungern im Mittelpunkt stehe nur weil ich 1+1 zusammen rechnen kann, überspitzt dargestellt, aber ihr wisst hoffentlich was ich meine. Heißt es lohnt sich nicht die Energie dafür zu investieren da mich sowas schnell ermüdet.

Daneben haben es viele Leute aus meinem Jahrgang einfacher. Sie wiederholen einfach was der Lehrer sagt bzw. was Mitschüler sagen und bekommen gute Noten im mündlichen Bereich. Und im schriftlichen wird einfach das auswendig gelernt was einem vor die Nase gehalten wird, ohne Bezug zu irgendwas. Trotzdem schneiden diese Leute dann viel besser als ich ab und haben somit auch bessere Berufschancen später im Leben.

Mein persönlicher Entschluss deshalb ist, das ich durch das System aussortiert werde, obwohl ich in manchen Bereich besser als die anderen sein könnte.

Zudem denke ich, das sich keiner darüber beschwert, liegt daran, weil die meisten, den es so geht wie mir, ebenfalls Introvertiert sind.

Bitte schreibt mal eure Erfahrungen und Ideen. (Bitte kein Shitstorm. Das ist meine Meinung und wer was dagegen hat, kann das, ohne ausfällig zu werden, schreiben)

Schule, Intelligenz, auswendig lernen, Schulsystem, Ungerechtigkeit
Warum wird in der Schule auf naturwissenschaftliche ODER sprachliche „Begabung“ geschworen?

Schon ganz früh wird einem immer erzählt, dass man entweder sprachlich oder naturwissenschaftlich begabter ist. Wenn man Mathe oder Biologie nicht konnte, hat man gesagt „Ja, dann bist du wohl eben sprachlich begabt und kannst da bessere Noten kriegen“ oder andersrum.

Im Abitur auch. Da hatte man dann die Auswahl zwischen einem naturwissenschaftlichen oder sprachlichen Schwerpunkt. Ich verstehe nicht, wieso man es so handhabt.

Es haben viele Probleme damit, sich zu entscheiden, was sie später im Leben anfangen wollen, und bei der Studiengangwahl tun sich viele (zurecht) schwer. Ich halte die Differenzierung von beiden Zweigen als eine Art das ganze zu verkomplizieren.

Ich zum Beispiel hatte Englisch und Bio LK, und meine Fächerwahl war bis zu meinem 11. Jahr ohne Schwerpunkt. Da ich dann zwei Zusatzkurse belegen musste, habe ich Chemie abgewählt, sodass mein Schwerpunkt sprachlich wurde. Zu dem Zeitpunkt war ich aber, dank der Schule, der festen Überzeugung dass ich naturwissenschaftlich „begabt“ bin, durch meine sehr guten Noten in Mathe und der Fähigkeit die komplexeren Vorgänge im Bio LK zu verstehen.

Nach meinem Abitur hatte ich also vor etwas naturwissenschaftliches zu studieren, aber tief im Inneren hätte mich das nicht glücklich gemacht.

Also musste ich sehr lange für mich überlegen was ich studieren könnte, was mich sehr interessiert. Ich kam auf Jura und bin nun im 3. Semester und sehr glücklich damit.

Aber durch die Idee, dass man nur in einem Bereich gut sein kann, was so lange von der Schule übermittelt wurde, hatte ich am Anfang lange gezweifelt ob das auch das Richtige ist. Das ging so weit, dass ich dachte ich „dürfte“ kein Jura studieren, weil es ja keine Naturwissenschaft ist also es nicht zu meinem Bereich passt.

Ich habe das Gefühl dass dadurch viele, die wie ich beides mögen, nicht genau wissen wie sie bei der schon so schweren Frage, was sie machen sollen, überfordert sind.

Wie findet ihr das? Denkt ihr diese Differenzierung, die einem lange erzählt wird, macht alles schwerer oder ergibt das Sinn?
Ist diese Denkweise nicht auch veraltet?

Eine solche Denkweise ergibt durchaus Sinn. 50%
Diese Denkweise trifft auf die meisten zu, aber nicht alle. 25%
Diese Denkweise ergibt kein Sinn/macht alles schwerer. 25%
Studium, Schule, Abitur, Naturwissenschaft, Schulsystem, Studiengang, Studienwahl, denkweise

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