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C2-Schreiben Übung?

Jetzt breite ich mich für C2-schriftliche Prüfung vor. Heute habe ich einen Aufsatz geschrieben. Kannst du mir mein unteres Schreiben freundlich korrigieren? Wenn es möglich ist, möchte ich auch etwas deine Bewertung bekommen. Das Thema kannst du im unteren Foto sehen.

-Mein Schreiben-

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Interesse verfolgte ich Ihren Artikel zum Thema "Ist Massentierhaltung heute noch vertretbar?". In diesem Schreiben verfolgte ich mich vertieft mit dieser Thematik auseinander und nehme Stellung. Was die aufgeworfene Frage anbelangt, so zählt sie womöglich zu den drängendsten Anliegen unserer modernen Gesellschaft. Daher bin ich davon überzeugt, dass es wertvoll ist, hier Vor- und Nachteile ausführlich zu dieskutieren. 

Als Erstes gehe ich auf die Herasuforderungen ein. Es stellt sich grundsätzlich die Frage, ob die Tiere trotz der armen Leute vorzugsweise Pflanzen fressen dürfen. Die große Mengen an Pflanzen ist im Kontext der Fleischproduktion nicht wegzudenken. Jedoch sind wir gleichzeitig unter keinen Umständen in der Lage, die verhundernden Menschen zu ignonieren. Aus dieser Sicht lehnen einige Hilfsorganisationen die derzeitige Massentierhaltung ab. Darüber hinaus handelt es sich bei der weiteren Schattenseite um die Abholzung. Die steigende Tendenz der Erschließung für Rinder bringt die Abnahme der Regenwaldfläche mit sich. Demzufolge könnte der Kampf gegen den Klimawandel vielleicht als umsonst betrachtet werden. Aus diesem Grund vertreten Skeptikerinnen und Skeptiker den Standpunkt, dass die bisherige Art und Weise langfristig gesehen nicht funktionieren könnte.

Bisher stellte ich die problematischen Punkte zur Diskussion. Im Folgenden erwähne ich den anderen Gesichtspunkt, weil die Ambivalenz dieses Themas ins Gewicht fällt. Angesichts des wachsenden Fleischkonsums müssen wir im großen Umfang die Tiere züchten. Ansonst könnten wir schlussendlich das Leben ohne ausreichendes Fleisch in Kauf nehmen, was zur körperlichen Krankheit führen sollte. Demzufolge ist es meines Erachtens erfolgversprechender, die genannten negativen Aspekte zu meistern. Dabei wäre der technologische Fortschritt außerordentlich hoffungsvoll. Zum beispiel findet ein effektiveres pflanzliches Futtermittel sukzessive Anwendungen. Außerdem kommt eine sogenannte halbkünstliche Natur für Fleischproduktion in Gegenwart zum Einsatz, mit der wir neben der thematisierten Industrie außergewöhnlich umweltfreundlich mit der natur umgehen können.

Zusammenfassen lässt sich sagen, dass die herkömmliche Massentierhaltung auf der einen Seite vorteilhaft, aber auf der anderen Seite nachteilig ist. Meiner Auffassung nach ist es ausschlaggebend, die Probleme zu bewältigen, ohne dabei die förderlichen Aspekte aus dem Blick zu verlieren. Wie ich mich äußerte, ist es maßgeblich, auf den kommenden technischen Durchbruch zu warten, der unsere Situation der Ernährung mit Sicherheit verändern kann.

Mit freundlichen Grüßen

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Prüfung, Schreiben, Vorbereitung, Prüfungsvorbereitung, Goethe Institut

Vorbereitung auf C2-schriftliche Prüfung?

Jetzt breite ich mich für C2-schriftliche Prüfung vor. Heute habe ich einen Aufsatz geschrieben. Kannst du mir meinen unteren Schreiben korrigieren? Wenn es möglich ist, möchte ich auch etwas deine Bewertung bekommen. Das Thema kannst du im unteren Foto sehen.

-Mein Schreiben-

Sehr geehrte Damen und Herren, 

mit großem Interesse verfolgte ich Ihre Podiumsdiskussion zum Thema "Schiene oder Straße- Der Güterverkehr der Zukunft". In diesem Schreiben setze ich mich vertieft mit dieser Thematik auseinander und nehme Stellung.

Was die aufgeworfene Frage anbelangt, so zählt sie womöglich zu den drängendsten Anliegen unserer modernen Gesellschaft, weil der Klimawandel ein aktuelles Thema ist. Daher bin ich davon überzeugt, dass es wertvoll ist, Vor- und Nachteile der laufenden Güterverkehrsmittel ausführlich zur Debatte zu stellen. 

Als Erstes gehe ich auf die Herausforderungen des LKWs ein. Es stellt sich grundsätzlich die Frage, ob der Gütertransport auf der Straße umweltschonend ist. In erster Linie ist sein CO2-Ausstoß vom Nachteil. Des Weiteren zwingen die massenhaften Wagen die Anwohner zum Leben im geräuschvollen Milieu. Einige Großstädter beklagen sich häufig über die Schattenseite. Im Gegensazu dazu sind wir in der Lage, die thematisierten Probleme wegzudenken, wenn Bahnen und Schiffe zum Güterverkehr im großen Umfang zum Einsatz kommen. Aus diesen Sichten vertreten Skeptikerinnen und Skeptiker den Standpunkt, dass sich LKW nicht bewähren könnte.

Bisher stellte ich die problemtatischen Punkte zur Diskussion. Im Folgenden erwähne ich den anderen Gesichtspunkt, weil die Ambivalenz dieses Themas ins Gewicht fällt. Im Vergleich zur besagten unumweltfreundlicheren Möglichkeit sind die diskutierten Alternativen kostenintensiver. Würden sie mehrere Anwendungen finden, würden wir die Inflation in Kauf nehmen. Darüber hinaus sollten wir die Tatsache in Betracht ziehen, dass Wagen zurzeit vorzugsweise verwendet werden. Nicht nur in Deutschland sondern auch in anderen europäischen Ländern können wir diese Tendenz finden. Demzufolge könnte der Verzicht auf LKW ein europaweites Problem mit sich bringen, dass wir die zumindest für Handel unnötigen Straßen instand halten, denn der Abbau ist auch umweltschädlich.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jede Weise auf der einen Seite vorteilhaft, aber gleichzeitig auf der anderen Seite nachteilig ist. Meiner Auffassung nach ist es ausschlaggebend, die Probleme zu bewältigen, ohne dabei die förderlichen Aspekte aus dem Blick zu verlieren. Beispielsweise wird der technologische Fortschritt erwartet, der die umstrittenen Aspekte meistern könnte.

Mit freundlichen Grüßen

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Prüfung, Schreiben, Prüfungsvorbereitung, schriftliche prüfung

Welchen Anfang findet ihr besser bzw. spannender und warum?

Es war einmal vor vielen, vielen tausend Jahren, da war der Planet Güzel ein Paradies für das wilde Leben. Nirgendwo wimmelte es so von unterschiedlichsten Tier- und Pflanzenarten wie hier - mehr als ein Mensch je hätte zählen können. Und stetig kamen neue dazu.Mit seinen zwei Sonnen, seiner enormen Größe und der unglaublichen Vielfalt an Landschaften, bot Güzel für nahezu jedes Lebewesen den idealen Lebensraum. Von den zerklüfteten Gebirgen im Norden, den endlos dichten Dschungeln im Süden hin bis zu den eisigen Tundren an den Polen, hatte Güzel alles zu bieten. Doch am bedeutendsten wohl waren die zwölf großen Meere. Jeder der Ozeane war eine Welt für sich mit einzigartigen Lebensformen und einer war größer, tiefer und geheimnisvoller als der andere. Nur knapp ein Viertel der Fläche Güzels war von Land bedeckt, nie war man mehr als ein paar Tagesmärsche von der Küste entfernt. Die wenigen Landmassen teilten sich in dutzende Inseln und Kontinente, auf denen das Leben so vielfältig sprudelte, dass keine der anderen glich.

Seit Anbeginn der Zeit lebte so alles friedlich und im Einklang mit der Natur.

Für eine sehr lange Zeit herrschte das natürliche Gleichgewicht.

Dann kamen die Menschen. 

Und der Zweite:

Viele tausend Jahre sind seit dem Beginn dieser Geschichte vergangen und doch erinnere ich mich an die alte Welt als hätte ich sie erst gestern verlassen müssen. Die Erinnerungen an jeden einzelnen der unzähligen Sommer und Winter sind so tief in meinem Gedächtnis verankert, dass ich sie nie, niemals je vergessen würde. Ihr könntet jetzt vielleicht so etwas denken wie: "Das ist doch was Schönes!", doch nur ein Teil von mir kann euch zustimmen. Die ersten Millionen Jahre nach der Entstehung meines Heimat-Planeten waren in der Tat eine Ära der Freude und des Glücks. Ich sah Mutter Natur ein um das andere Mal ihr Werk vollbringen und selbst heute noch muss ich wieder und wieder Staunen was für Wunder mein junges, naives Ich erleben durfte. Die Zeiten meiner Jugend sind nun jedoch schon lange Geschichte und für die meisten Sterblichen nur eine uralte Legende - und doch denke ich oft und gerne daran zurück. Damals war meine Heimat noch das reinste Paradies.

Am zweiten muss noch ein wenig feilen aber ich wollte erstmal schauen welcher besser ankommt :)

Keiner von beiden ist besonders gut 45%
Der zweite ist besser 36%
Der erste ist besser 18%
Buch, Geschichte, Schreiben, Geschichte schreiben, Literatur

Junge steht auf mich, aber schreibt nie/wenig?

Hey also habe letztens mit ein paar Freunden telefoniert und dann hat halt jeder ein paar andere Freunde hinzugefügt usw. und dann haben wir halt als so eine Gruppe telefoniert.

Irgendwann waren nur noch 4 Leute drinne:

ein Mädchen (Lea), und zwei Jungs (Finn und Mattes) (Namen sind jetzt erfunden)

Lea und Mattes sind zusammen. Die beiden wollten dann Finn und mich die ganze Zeit verkuppeln. Ich fand ihn nett, aber mehr auch nicht.
Zudem wohnt er weiter weg. Mattes hat auch früher da gewohnt und hat halt noch Kontakt zu Finn.

Wir haben dann jeden Tag telefoniert, manchmal auch nur zu zweit.

Es war halt immer sehr stumpf und abgehakt. Ich musste viel Fragen, er war oft einfach ruhig und er hat entweder nicht zurück gefragt oder gar nichts gesagt.

So ist das auch, wenn ich mit ihm schreibe.

Jetzt war es so, dass ich bei einem Anruf auflegen musste, Finn, Lea und Mattes aber noch telefoniert haben. Und dann hat Finn gebeichtet, dass er mich mag und eventuell einen crush hat.
Lea hat das dann mir erzählt.

Kurz darauf hat sie es dann bei dem nächsten Telefonat angesprochen und Finn hat dann zugegeben, dass er mich mag.

Ich find das auch nicht schlimm nur das Problem ist, dass er so weit weg wohnt.

Er glaubt aber jetzt, dass ich ihn auch mag. Und klar ich tue das, aber ich möchte keine Fernbeziehung. Wir haben uns ja noch kein einziges Mal getroffen und meine Eltern würden es eh nicht erlauben.

Mein Problem ist aber, dass er so gut wie nie schreibt. Die Gespräche sind auch immer SEHR oberflächlich und meistens Small Talk und so langsam nervt es mich.

Manchmal fragt er ob wir schreiben oder telefonieren können, aber dann ist es genau so. ICH schreibe viel und frage ihn und von ihm kommt nicht viel zurück.

Soll ich ihn darauf ansprechen? Und wenn ja WIE?
Klar er hat auch Freizeit und kann nicht immer antworten, aber wenn er mir klar sagt, dass er Zeit hat zum Schreiben/telefonieren dann kann er doch auch richtig „reden“.

Meint ihr er traut sich nicht? Das er zu schüchtern ist? Oder woran kann es liegen?

Danke fürs Lesen und Antworten!

Schreiben, Freunde, stumm, ghosting, Crush, Schreiben mit jungs

Ehrliches Feedback zu meiner verbesserten (Kurz-)Geschichte?

Hallo liebe Community!

Vor zwei Tagen habe ich bereits nach Feedback für meine Geschichte gefragt (siehe letzte Frage). Ich habe einige Tipps bekommen, die ich versucht habe, bestmöglich umzusetzen. Ein wichtiger Punkt war folgender:

  • mehr Emotionen/Gefühle einbauen

Es wurden noch andere kleine Feinheiten genannt, auf die ich versucht habe zu achten. Ich wäre euch dankbar, wenn ihr euch eine Weile Zeit nehmt, um mir zu helfen :D Ich bin offen für jede Art von konstruktiver Kritik für meine Geschichte! Ein großes Dankeschön an BeviBaby für ihre/seine hilfreichen Tipps <3

Vorsichtig spähte ich zwischen zwei großen Rhododendron-Büschen hindurch. Mein Herz pochte in unregelmäßigen Schlägen unter der Nachmittagssonne. Was tat ich hier? Es war zugleich hirnrissig, wie lächerlich. Nicht einmal die Ausrede eines besseren Gefühls konnte ich mir einreden. Das einzige, was diese blödsinnige Aktion bewirkte, waren Schweißflecken unter den Armen. Ein bloßer Impuls hatte mich vom Weg abweichen und in dem Dickicht verstecken lassen. Gewöhnlich verursachten diese unbedachten Blitzideen mehr Probleme, als man letztlich löste, aber selbst dieses Wissen hielt mich nicht davon ab, mich erneut in Schwierigkeiten zu bringen. Twix stupste mich mit seiner Pfote an und maunzte leise. Seinen beigefarbenen Schwanz hatte er ordentlich um seinen Körper geschlungen. Ich verstand ihn auch ohne Worte.

„Geh noch ein Stückchen näher an den Rand. Dann siehst du sie“, flüsterte ich.

Er rückte eine Pfotenlänge dichter an mein Bein und bog den Kopf nach links, um einen Blick auf unser Ziel zu erhaschen. Ein halbes Dutzend junger Teenagermädchen standen in einem engen Kreis beieinander und unterhielten sich. Die Sehnsucht vernebelte meinen Verstand, sodass mir einen Moment die Puste blieb. Automatisch streckte ich die Finger nach Twixs seidenem Fell aus. Inzwischen war Twix mein persönlicher Skill zur Stressbewältigung geworden. Nichts war erfüllender, als die Hand durch sein dichtes Haarkleid gleiten zu lassen und die Gedanken für einige Minuten zu pausieren. 

„Ich will auch so gerne zu ihnen gehören.“ 

Ich konnte den flehenden Unterton nicht vollständig unterdrücken. Dazu fehlte mir die nötige Kraft. Twixs große Perlaugen suchten meinen Blick.

„Ich weiß, es klingt komisch, aber ich will dazugehören. Ich will nicht jeden einzelnen Tag zu Hause mit meiner Mutter verbringen. Ich möchte nach draußen gehen und Spaß haben. Ich möchte einfach kein Außenseiter mehr sein. Verstehst du?“

Twix presste seinen Kopf mitfühlend an meine Wade. 

„Anders sein ist nicht immer einfach.“

Wie würde mein Leben mit Freunden aussehen? Vielleicht würden wir zusammen mit dem Fahrrad bis zur nächsten Eisdiele fahren und an einem schattigen Platz unter der Markise sitzen. Oder wir würden zum Schwimmbad gehen und das kühle Wasser genießen. Es gab unzählige Aktivitäten, die ich gerne neu erleben würde. Wenn man mir doch nur eine Chance geben würde ... Wir widmeten unsere Aufmerksamkeit wieder der Mädchengruppe. Die Minuten verstrichen, während wir die Mädchen unauffällig ausspähten. Twixs Augen waren zu kleinen Sicheln geschrumpft. Sein leises Schnurren hatte eine beruhigende Wirkung auf mich. Die Sonne wärmte meine unbedeckten Schultern. Gleichzeitig strich der Wind meine zerzausten Haare zurück.

„Was machst du da?“

Schlagartig löste sich mein Dämmerzustand auf. Adrenalin schoss mir durch die Adern. Mathilda, Liebling unserer Klassenstufe, stand breitbeinig, mit verschränkten Armen vor dem Rhododendron-Gewächs und stierte mir ein Loch in den Kopf. Auf ihrem makellosen Gesicht zeichneten sich zwei kleine Falten ab, die auf mich zurückzuführen sein dürften. Na toll.

„Ähm ... was?“

„Du spionierst uns nach.“

Das Blut in meinen Wangen pulsierte unter ihrem misstrauischen Blick. Ein Notfallplan in dieser Situation wäre sicher sinnvoll gewesen. In Gedanken schwor ich mir, nächstes Mal genauer auf meine Umgebung zu achten, wenn ich wieder den Drang verspüren sollte, mir Ärger einzuhandeln.

„Nein ... Ich bin mit Twix unterwegs. Du weißt schon – Mäuse fangen und so. Er ist ein Naturtalent.“

Ihr Gesichtsausdruck jagte mir einen Kälteschauer über den Rücken. Beste Freunde werden wir nicht mehr, das stand fest.

„Sehr witzig. Ich rate dir, einen Psychiater aufzusuchen. Du bist definitiv nicht normal. Vielleicht kann der dir die Schrauben wieder festdrehen. Ist ja unglaublich, dass so etwas wie du, noch frei herumlaufen darf.“

Wie bereits in der vorherigen Frage gesagt handelt es sich nicht um eine spannungsreiche Szene. Vielen Dank fürs Lesen!

P.S Mein größter Traum ist es Schriftstellerin zu werden!

Liebe Grüße

Whisper

Buch, Tipps, Geschichte, Schreiben, Feedback, Autor, Kurzgeschichte, Schriftsteller

Ehrliches Feedback zu meiner (Kurz-)Geschichte?

Hallo liebe Community!

Wie ihr es bereits vermutet, würde ich gerne eure Meinung zu einem Ausschnitt meiner Kurzgeschichte (unten) wissen. Hilfreich wären auch Tipps, damit ich mich weiterentwickeln kann. Ich kann konstruktive Kritik sehr gut gebrauchen. Natürlich versuche ich diese auch umzusetzen. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr euch kurz Zeit für mich nehmen würdet <3

Vorsichtig spähte ich zwischen zwei großen Rhododendron-Büschen hindurch. Die Blüten leuchteten in einem faszinierenden Rotton. Innen tiefrot, während der äußere Rand in einem hellen Rosa schimmerte. Es wirkte beinahe, als wollten sie sich von dem Rest der Masse abheben. Aber wer wollte das schon? Twix stupste mich mit seiner Pfote an und maunzte leise. Seinen beigefarbenen Schwanz hatte er ordentlich um seinen Körper geschlungen. 

„Geh noch ein Stückchen näher an den Rand. Dann siehst du sie.“

Er rückte eine Pfotenlänge näher an mein Bein und bog den Kopf nach links, um einen Blick auf unser Ziel zu erhaschen. Ein halbes Dutzend junger Teenagermädchen standen in einem engen Kreis beieinander und unterhielten sich. Ich nahm an, dass es sich um den üblichen Tratsch handelte. Dem süßen Jungen, der gerade in den sozialen Netzwerken die Runde machte, die Neue, deren Etikett über dem Hosenbund gehangen hatte, oder unserem jungen Sportlehrer. Häufig folgte diesen Themen ein irres Gegacker oder ein lautes Seufzen.

„Ich will auch so gerne zu ihnen gehören“, raunte ich Twix ins Ohr. 

Seine großen Perlaugen suchten meinen Blick, um sich meiner Aufrichtigkeit zu vergewissern.

„Ich weiß, es klingt komisch, und ich bin selbst noch nicht ganz überzeugt, aber ich will dazugehören. Ich möchte einfach kein Außenseiter mehr sein. Verstehst du?“

Ich strich mit meiner Hand über Twixs Rücken.

„Anders sein ist nicht immer einfach.“

Wir richteten unsere Augen wieder auf die Menschentraube. Die Minuten verstrichen, während wir die Mädchen unauffällig ausspähten. Twixs Augen waren zu kleinen Sicheln geschrumpft. Sein leises Schnurren hatte eine beruhigende Wirkung auf mich. Die Sonne wärmte meine unbedeckten Schulterblätter, indessen der Wind durch meine Haare glitt.

„Was machst du da?“

Schlagartig löste sich mein Dämmerzustand auf. Adrenalin schoss mir durch die Adern. Mathilda, Liebling unserer Klassenstufe, stand breitbeinig, mit verschränkten Armen vor dem Rhododendron-Gewächs und stierte mir ein Loch in den Kopf. Auf ihrem makellosen Gesicht zeichneten sich zwei kleine Falten ab, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf mich zurückzuführen waren.

„Ähm ... was?“ 

„Du spionierst uns nach.“ 

Das Blut in meinen Wangen pulsierte unter ihrem misstrauischen Blick. Vielleicht hätte ich vorerst einen Notfallplan aushecken sollen, bevor ich mich ins Ungewisse stürzte. Mädchen in diesem Alter konnten unberechenbar sein.

„Nein ... ich bin mit Twix unterwegs. Wir verstecken uns in Büschen, um ... Mäuse zu jagen?“ 

Mathildas Augen verengten sich zu kleinen Schlitzen. 

„Sehr witzig. Ich empfehle dir, einen Psychiater aufzusuchen. Du bist definitiv nicht normal. Vielleicht kann der dir die Schrauben wieder festdrehen, damit du wieder am normalen Leben teilnehmen kannst. Dich auf die Bevölkerung loszulassen, ist eine Zumutung.“ 

Ich danke euch, falls ihr bis hierhin gekommen seit. Es ist kein besonders spannender Ausschnitt, aber ich habe versucht, alles aus mir herauszuholen.

P.S Mein größter Traum ist es Schriftstellerin zu werden!

Liebe Grüße

Whisper

Buch, Tipps, Geschichte, Schreiben, Feedback, Autor, Buch schreiben, Kurzgeschichte, Schriftsteller

Welcher Name für eine Fanfiction?

Hey, ich schreibe gerade eine Fanfiction auf Wattpad, die um die Serie Outer Banks geht. Jetzt kann ich mich aber nicht entscheiden, welchen Namen ich überhaupt für die Hauptperson nehmen sollte…

Hier eine Beschreibung von ihr:

Sie ist die kleine Schwester von John B und die beiden necken sich gerne. JJ und sie sind beste Freunde seit Kindertagen, sie sind das beste Chaos-Team der Outer Banks, aber sie sind auch die einzigen, denen sie vertrauen und bei denen sie über ihre Probleme sprechen können. Die beiden flirten „noch“ aus Spaß miteinander, um John B zu nerven. Sie ist eine sehr energiereiche Person, sie hat immer verrückte Ideen im Kopf usw… Sie hört gerne Musik, schaut sich die Sonnenuntergänge am Strand an, rettet mit Kie Schildkröten, raucht J0ints, trinkt sich manchmal die Sorgen weg und crasht kook Partys…

so sieht sie aus:

(Auf dem Bild ist Sophia birlem)

Ich stehe zwischen den Namen Louana (für jeden Lou) und Becca. Für Lou hätte ich schon viele Spitznamen, die JJ ihr geben könnte, wie: Loops, Looping Lou, Louana Banana, Loosing Lou… Bei Becca hätte ich Bex oder Becks. Ich hatte mich von Anfang an für Lou entschlossen, aber jetzt finde ich, dass Becca ein wenig „frecher“ klingt.

(Louana Routledge oder Becca Routledge)

Es wäre sehr nett, wenn ihr eure Meinungen abgebt und vielleicht sogar einen „besseren“ Namensvorschlag habt!

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Buch im Präsens schreiben?

Ich bin gerade dabei mit mir selbst zu debattieren, ob ich mein Buch im Präsens schreiben soll/ will. Habe mich am ersten Kapitel ausprobiert und es gefällt mir eigentlich ganz gut, ist aber "schwerer" zu schreiben und vielleicht ungewohnt für potentielle Leser.

Mein Buch spielt in einer postapokalyptischen Welt, in welcher "Zombies" herrschen. Es ist teilweise sehr aktionsgeladen und da passt die Zeitform gut. Besonders in dramatischen Momenten.

Sicher bin ich mir aber nicht, was denkt ihr? Was gefällt euch besser? Was würdet ihr machen?

Hier zwei Ausschnitt im Präsens:

Es ist ein verdammt kalter April, vielleicht ist es auch erst März oder bereits Mai, sicher ist sie sich nur darüber, dass es kalt und nass und kein Winter mehr ist. Mit eine Ruck zieht sie den Reißverschluss ihrer Lederjacke hoch, dass sie beinah ihr Doppelkinn einklemmt. Trotz der zwiebelartigen Kleidungsschichten und der Tatsache, dass sie sich die letzten zwanzig Minuten mit Infizierten herumgeschlagen hat, fröstelt sie. Sie dreht sich dreimal um ihre eigene Achse, bevor ihr Blick auf den Griff ihrer Machete fällt, dessen Klinge in der Stirn einer besonders hässlichen Leiche steckt. Natürlich ist kaum eine Leiche wirklich schön, aber diese erinnert doch sehr stark an eine monatealte Wasserleiche, welche ein paar Sommermonate in einer Dachgeschosswohnung gelegen hat.

....

„Einen haben wir übersehen.“ Adrenalin pulsiert durch ihren Körper, er ist kaum noch zehn Meter entfernt. Sie umfasst den Baseballschläger fest und holt aus. Der Blifter weicht aus. „FU-“ Ein zweiter Blifter springt zwischen zwei Gebäuden hervor und gerade, als der erste um sie herum läuft, schmeißt der zweite sich auf sie. Sie landet auf einem vertrocknete Körper, dessen Knochen unter ihr brechen und in ihr Fleisch stechen. Lucy schreit auf und Mel kann weder sie, noch Mike sehen. Der Blifter auf ihr schlägt zu, wobei er er nur ihre Wange streift. Mel greift unter sich, umfasst eine abgebrochenen Rippe und sticht sie ihrem Angreifer ins Auge. Er greift unbeirrt nach ihrem Gesicht, bohrt dreckige Fingernägel in ihre Haut, direkt unter ihren Augen. Mit der flachen Hand schlägt sie gegen die abgebrochene Rippe, welche sich tiefer in seinen Kopf, aber auch in ihre Hand bohrt.
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