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Wie gefällt euch diese Szene?

Hallo ihr lieben :)

Ich schreibe gerade an einem Buch und habe gerade eine actionreiche Szene hinter mir in der ich auch etwas Witz reingebracht habe, wie gefällt sie euch?

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Ich schleiche mich lautlos aber schnell an mein Opfer an und hole währenddessen mein Messer raus, richte mich hinter ihm auf, lege blitzschnell meine Hand auf seinen Mund und schlitze mit dem Messer seine Kehle auf. Sein Körper versteift sich sofort, kurz ist Gegenwehr zu spüren. Ich höre ein gurgelndes Geräusch und weiß dass er gerade an seinem Blut erstickt. Langsam lasse ich den Körper auf den Boden sinken als dieser schlaff wird und schaue mich um. 

Nicht allzu weit sollte das nächste Opfer sein, sie überwachen den gesamten Strand. Wir sind sieben Werwölfe, die die Strandwächter ausschalten damit der Rest gefahrlos und unentdeckt an Land gehen können. Ich schleiche von Gebüsch zu Gebüsch und beobachte meine Umgebung mit Argusaugen, mir darf nichts entgehen. 

Als ich dann die nächste Wache erblicke, ziehe ich eine Augenbraue hoch. “Wasn das?!” Der Typ hat doch tatsächlich Kopfhörer auf und wippt leise mit dem Kopf im Takt. Er trägt eine knallrote Mütze – mitten im Einsatzgebiet! 

 

“Tarnung? Noch nie gehört?”, murmele ich ungläubig und schüttle den Kopf dabei. Für einen Moment bin ich mir nicht sicher, ob er Teil der Mafia oder einfach nur der schlechteste Praktikant des Jahrhunderts ist. 

Ich atme leise aus und grinse unweigerlich, wieso leise? Dieser Idiot würde mich vermutlich nicht hören wenn ich singen würde. Dann konzentriere ich mich wieder. Auch wenn dieser Kerl wie ein Vollidiot erscheint, so überlasse ich nichts dem Zufall. Also schleiche ich mich wie zuvor schnell und leise an und zücke mein Messer, dann will ich mich gerade aufrichten als der Kerl sich umdreht, seine Augen weit aufreißt und den Mund aufmacht um zu schreien. 

Innerlich verfluche ich mich, seine bescheuerte Art, sein Auftreten, das hat mich aus meinem Fokus gebracht, ich habe nicht gewartet bis er sich dreht! Ich lege ohne zu zögern meine Hand auf seinen Mund und werde gebissen. Ich ignoriere den brennenden Schmerz, denn auch Menschen haben eine ordentliche Beißkraft und will ihm mein Messer ins Herz rammen. Doch dann fällt ein Schuss und ein Brennen durchfährt meine rechte Hüfte. Mistkerl, er hatte seine Waffe bereits entsichert und konnte dadurch schnell reagieren.  

Ich beiße die Zähne zusammen, werfe ihn zu Boden und entwaffne ihn schnell, dann lege ich meine Hände auf seinen Hals und drücke zu. Seine Gegenwehr ist kaum zu spüren, seine Augen weit aufgerissen sieht er mich panisch an und versucht etwas zu sagen. Mein Mitleid hält sich in Grenzen, er wusste worauf er sich einlässt als er der Mafia beigetreten ist. Wer weiß wie viele Leben dieser Kerl schon auf dem Gewissen hat.  

Gerne Kritik, Lob oder verbesserungsvorschläge :)

Buch, Schreiben, Autor, Buch schreiben, Fantasy-Bücher, Roman, Schriftsteller, Werwolf

Hilfe, "-er/innen" Eskalation im Text?

Es war einmal eine Gruppe tapferer Entdecker/innen, Forscher/innen und Träumer/innen, die sich aufmachten, eine neue Welt zu erkunden. Unter den Abenteurer/innen waren Lehrer/innen, Schüler/innen, Ärzt/innen, Mechaniker/innen, Informatiker/innen und sogar Künstler/innen – eine bunte Mischung aus Alltagsheld/innen und Zukunftsgestalter/innen.

Die Anführer/innen der Gruppe – erfahrene Wissenschaftler/innen und Visionär/innen – planten zusammen mit den Techniker/innen und Ingenieur/innen jede Etappe der Reise. Unterstützt wurden sie von Helfer/innen, Organisator/innen, Verpfleger/innen, Fahrer/innen und Dolmetscher/innen, die unermüdlich für das Wohl aller Teilnehmer/innen sorgten.

Schon bald stießen die Reisenden auf Herausforderungen: Unwetter zwangen die Pilot/innen der Erkundungsdrohnen zur Notlandung, während Sanitäter/innen und Rettungskräfte/innen sich um verletzte Entdecker/innen kümmerten. In jeder Situation standen Mentor/innen, Betreuer/innen, Psycholog/innen und Pädagog/innen bereit, um für das seelische und körperliche Wohl aller Abenteurer/innen zu sorgen.

Die Reise war lang, doch die Wanderer/innen, Kletterer/innen, Segler/innen und Denker/innen gaben nicht auf. Nach Wochen harter Arbeit – und mit Unterstützung von Visionär/innen, Architekt/innen, Bauarbeiter/innen und Entwickler/innen – errichteten sie ein Lager, das bald zu einer Heimat für Forscher/innen, Entdecker/innen und Zukunftsbauer/innen wurde.

Am Ende blickten die Held/innen auf ihr Werk zurück. Die jüngsten Teilnehmer/innen, Kinder von Lehrer/innen, Bäcker/innen und Handwerker/innen, spielten lachend zwischen den Zelten, während die älteren Planer/innen, Koordinator/innen und Chronist/innen den Verlauf der Expedition für künftige Generationen dokumentierten.

So lebten die Pionier/innen fortan als Gemeinschaft aus mutigen Entdecker/innen, friedlichen Gestalter/innen und neugierigen Lernenden – ein Vorbild für zukünftige Träumer/innen, Denker/innen und Macher/innen.

Kann die mal jemand nachzählen?Es sind einfach zu viele!
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Ist das flirten?

Hey

ich habe gestern Abend von20 Uhr bis 00 Uhr mit meinem crush geschrieben alsooo

wir haben ganz normal angefangen,aber dann so hat er noch NIE mit mir geschrieben, also er ist halt mit der Schule fertig und ich bin dann halt noch ein Jahr und ich meinte dann das wir uns einfach bald nie wider sehen werden, er meinte “ja man schon krass nh,, danach meinte ich “was soll ich ein Jahr machen wird voll Langeweile auch wenn wir nicht zusammen machen,,(also wir schrieben schon seit drei Jahren und haben noch nie miteinander geredet)er meinte “vielleicht sieht man sich ja mal irgendwann🤪,,(meint er damit das wir uns vielleicht mal treffen sollen?)danach meinte ich “wer weiß,, und “ich weiß ja wo du Ausbildung vielleicht komm ich und besuch dich mal😉,, er hat nur das geschickt ”😂😂,, ich meinte “ jaja brauchst garnicht zu lachen,,er meinte “oh frech unterwegs und so😂,,ich meinte“gefällt dir nicht😂,,er hat das geschickt“🤣,, Dance haben wir noch ganz viel mehr geschrieben und dann am Ende hab ich ihm gefragt ob er müde ist er meint “geht,, er hat mich gefragt ob ich müde bin ich meinte “ja schon gehen glaube jetz auch schlafen,,Er meinte “tmm gute Nacht,,(tmm ist so wir okay) und sonst haben wir auch noch nie gute Nacht gesagt ich hab auf sein Nachricht ein Herz gemacht also auf seine Nachricht mit einem Herz reagiert und die Nachricht hat er erst um 15 Uhr gelesen

er muss mich doch mögen oder? habt ihr vielleicht Ideen, was ich noch schreiben könnte damit wir wider so “flirten,,

flirten, Chat, Liebeskummer, Gefühle, Schreiben, Crush

Wie findet ihr diesen Text?

Ich habe heute spontan die Idee gehabt, diesen Text zu schreiben und wollte mal fragen, wie ihr ihn findet.

Ich liege.

Kein Licht. Kein Geräusch. Nur Stille. So dicht, dass sie sich wie Watte in meine Ohren legt. Ich spüre die Welt nicht mehr. Nur die Schwere. Die Kälte. Als würde ich auf Wasser treiben, unter mir nichts, über mir nichts – nur der Druck des Nichts.

Mein Körper gehört mir nicht mehr.

Ich bin da, irgendwo in mir drin, aber ich kann ihn nicht bewegen. Nicht einmal meine Finger zucken. Keine Stimme dringt über meine Lippen, obwohl ich schreien will. Laut. So laut.

Dann geschieht etwas.

Eine fremde Hand – warm, zärtlich, fast liebevoll – streicht mir das Haar aus der Stirn. So vorsichtig, als wäre ich aus Glas.

Ich spüre, wie etwas hinter mein Ohr gesteckt wird.

Eine Blume.

Ich kann sie nicht sehen, nicht riechen, und doch weiß ich mit seltsamer Sicherheit: Sie ist schön.

Eine Stimme flüstert, kaum hörbar, fast wie ein Windhauch in einem Traum: „Selbst wenn sie begraben wird, sieht sie wunderschön aus.“

Ich will lachen. Oder weinen. Ich weiß nicht mehr, was das Richtige wäre.

Ich bin nicht tot. Ich bin noch da.

Ich fühle doch. Ich denke doch.

Warum glauben sie, ich wäre fort?

Dann, eine andere Stimme. Ruhig. Dunkel. Irgendwie… feierlich.

„Formt ihre Hände zu einer Schale.“

Ich spüre, wie jemand sie anhebt. Sanft. Behutsam.

Etwas Weiches wird hineingelegt.

Fast wie ein Seidentuch.

Zart, aber nicht leicht.

Ein Duft steigt auf. Süß.

Süßer als Zucker, süßer als Vanille.

Und gleichzeitig so schwer, dass mir schwindelig wird – obwohl ich keinen Körper mehr zu haben scheine, der schwindeln könnte.

Und dann ist da dieses Wissen.

Wie aus dem Nichts.

Ich habe diesen Duft zuletzt vor 300 Jahren, zwei Monaten und 27 Tagen gerochen.

Ich verstehe es nicht.

Ich kann nicht so alt sein.

Ich bin sechzehn. Vielleicht siebzehn.

Aber irgendwo in mir drin… weiß ich, dass das stimmt. Und ich weiß auch, was dieser Duft bedeutet.

Eine Todesblume.

Ein uraltes Symbol. Ein Vorbote des Endes.

Sie erscheint nur, wenn der letzte Faden reißt.

Wenn die letzte Stunde zu Ende geht.

Aber warum? Warum jetzt? Warum ich?

Die dunkle Stimme fragt:

„Gibt es noch etwas Persönliches?“

Ein Moment Stille. Dann antwortet jemand, leise, liebevoll: „Gänseblümchen.“

Ich begreife es nicht.

Gänseblümchen?

Warum ausgerechnet die? Ich mochte sie… ja. Aber sie waren nichts Besonderes für mich.

Oder?

Ich weiß es nicht mehr.

Ich will sprechen. Ich will sagen, dass das hier falsch ist.

Dass ich noch lebe.

Dass ich noch nicht bereit bin, zu gehen.

Aber niemand hört mich.

Niemand fragt mich.

In meinen Händen liegt der Tod. 

Und ein Gänseblümchen.

Geschichte, Schreiben, Tod, Kurzgeschichte, Gänseblümchen, Rückmeldung

Feedback dieser Szene meiner Geschichte?

Ich würde mich freuen, wenn ihr diese Szene meiner Geschichte ganz konstruktiv bewerten könntet und wenn möglich auch begründen würdet. Detaillierte Verbesserungsvorschläge sind willkommen :)

Um diese Uhrzeit herrschte reges Treiben im Ballsaal. Gelächter und Gespräche schwirrten in der Luft, drangen selbst zu mir hinauf in den obersten Balkon tief unter der Decke. Ich beobachtete sie von hier oben, eine stumme Zuschauerin, die die bunten Farben und die melodischen Klänge genießt. Auch wenn sie kein Teil davon ist. Ich befand mich weit genug im Schatten, sodass mich niemand sehen konnte, selbst wenn Onkel mir auch das verboten hatte. Er würde mich nicht bemerken. Er war zu beschäftigt damit, seine Untertanen zu umgarnen, sie davon zu überzeugen, dass dieses Königreich nicht auseinanderfällt. Selbst mit einer verfluchten Kronprinzessin.

Die Vertäfelungen und Verzierungen in der Wand stachen in meinen Rücken. Mein Hintern war mittlerweile Taub vom harten Boden, doch ich verharrte noch einige Minuten, um meinem Lieblingslied zu lauschen, das gerade angestimmt wurde. Wehmütige Klänge verwoben sich mit dem Wind, der durch die Fenster hinein wehte. Sie tanzten auf den Geländern der Balkone, verschmolzen mit den schimmernden Lichtern der Kronleuchter in der Mitte des Saales. Ich schloss meine Augen, um die Töne in mir aufzunehmen. Das Lied war rein instrumental, doch ich stellte mir immer vor, dass es von einem Wanderer handelt, der nach einem langen Tag zurück nach Hause kehrt.

Verborgen im Schatten war ich die Dunkelheit selbst, doch ich brauchte kein Licht, um die Klänge der Musikanten zu hören. Und gewiss brauchte ich keines, um das Stück Schokoladentörtchen zu verzehren, das ich vor dem Ball aus der Küche stibitzt hatte. Es schmeckte nach Vergangenheit. Nach Zuhause. Das war das einzig gute an diesen Festen. Die Musik und der Kuchen.

Der Staub hier oben zwang mich, meine Nase zuzuhalten, um nicht zu Niesen. Die ruhige Musik würde das Geräusch kaum übertönen. Obwohl ich bei der Vorstellung grinsen musste, mal wieder vor den Wachen zu fliehen, die mich zurück in meine Gemächer bringen wollten und dafür durch die Gänge jagten. Als würden sie einen entlaufenen Hund einfangen wollen. Ich hatte selbst noch gelacht, als sie mich schließlich erwischten. Doch ich zügelte mich, die Nerven meines Onkels - des Königs - öfter zu überspannen als unbedingt nötig. Er konnte unglaublich herrisch werden. Sein Kopf wurde immer ganz rot, wenn er sich aufregte, wie eine Tomate. Und ich will nicht riskieren, dass er ihm irgendwann platzt. Das wäre eine Sauerei.

Ich erhob mich, als die Melodie verklungen war und wischte die Krümel an meinem waldgrünen Nachthemd ab. Meine Gliedmaßen waren so steif, als ich mich streckte, ertönte das Knacken meiner Knochen. Ich bemühte mich, meine Bewegungen so leise wie möglich durchzuführen. Jeder Schritt, jeder Atemzug war genauestens durchdacht. Ich wich den einzelnen Bodendielen aus, von denen ich wusste, dass sie knarren würden. Presste mich dicht an der Wand entlang, um außer Sichtfeld des Ballsaales tief unter mir zu bleiben. Die nächste, schnellere Melodie ertönte, doch ich war bereits in dem dunklen Gang hinter einer unscheinbaren Vertäfelung verschwunden. Sie dröhnte in den Steinwänden, hallte von ihnen wieder und begleitete meinen Weg bis zu meinem Schlafzimmer. Der modrige Duft der nassen Steine verzog sich, sobald ich die steinerne Tür schloss und den Wandteppich wieder davor schob. Mit seinem Schließen versiegten die letzten Klänge des Festes und Stille nahm mich ein. Meine Augen gewöhnten sich allmählich an das fahle Mondlicht, das im Vergleich zum Fackelschein im Geheimgang oder dem Kerzenflackern im Ballsaal, kalt war, wie die gefrorene See. Es beschien mein Gesicht auch noch, als ich zu meinem großen Himmelbett hinüber ging und mich unter der Decke zusammenrollte. Ich kam nicht in Versuchung, die Vorhänge zu schließen, denn dann könnte ich glauben, ich würde in einem Kerker schlafen statt in königlichen Gemächern. Das Licht des Mondes und des Sternenhimmels waren der Beweis für meine Freiheit. Doch dennoch wusste ich nie mit Gewissheit, ob sie mich vielleicht anlogen.

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Gut 29%
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Schlecht 0%
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Buch, Magie, Geschichte, Schreiben, Story, Feedback, Fantasy, Autor, Szene

Ich habe ein Gedicht geschrieben, möchte jemand Feedback geben?

Hey-hey:). Wir machen in Deutsch bald einen poetry slam und mussten dafür ein Gedicht schreiben. Wenn jemand Lust hätte, würde ich mich über Feedback freuen. Ich hab's nicht zu persönlich gemacht, weil ich das vor meiner Klasse vortragen muss (bin achte Klasse). Irgendwie hat gutefrage das so formatiert, dass ich jetzt zwischen Jedem Zeilenumbruch eine Zeile Abstand habe, ist im Original nicht soDenn als Teich zu existieren fühlt sich an wie Versagen

Blumenstrauß

Ich hab’ angefangen, übers Schreiben zu schreiben.

Als wären Wörter Blumen im Boden, 

denn da müsste ich nur Texte verfassen, 

damit sie sich meiner greifenden Hand entgegen neigen.

Dabei wollen sie doch in der Erde bleiben.

Ich soll sie nicht pflücken,  

nur auf sie zeigen.

Mich an ihrem Anblick beglücken

Und sie mit meinen Tränen gießen, 

Sodass sie sprießen.

Also stehe ich da.

Meinen Worten, meinen Blumen so nah.

Aber ich kann es nicht lassen, 

muss über sie schreiben, nach ihnen fassen. 

Ich halte die Blumen in meiner Hand.

Sie leuchten so rot.

Mein Beet nicht länger bekannt.

Die Blumen schon welk.

Dann lese ich Texte anderer Leute.

Sehe Gärten, so beständig. 

Nicht tot noch heute, ihre Blumen lebendig. 

Wie ein Teich ohne Fische ist mein Beet leer. 

Trotzdem schreibe ich mehr. 

Fische im Gewässer nach Worten, 

in der Hoffnung, dass nicht alle mit den Blumen verdorrten. 

Es ist, als sei mein Teich mit Säure gefüllt.

In Verzweiflung tauche ich hinein, 

Doch selbst so sind die Worte mir nicht gewillt.

Hier sind keine Fische, ich bin allein.

Irgendwo höre ich die Ozeane anderer Leute rauschen. 

Keine Ahnung, ob dort Fische leben.

Trotzdem würd’ ich gerne tauschen. 

Denn ich will auch einen Ozean, nicht nur den Säureteich daneben. 

Ich hätte gern’ einen Garten voller Pflanzen, 

keine Hand mit Resten.

Denn ich versuche lediglich, mich dahinter zu verschanzen. 

Nur einen kleinen Ozean, ich will doch gar nicht den besten. 

Da würd’ ich sogar das Schreiben übers Schreiben lassen, 

In Säure kann ich ja ohnehin keine Fische fassen.

Vielleicht will ich auch ein Ozan sein und nicht nur einen haben.

Denn als Teich zu existieren fühlt sich an wie Versagen

Ich bin ein Beet und kein Garten,

ein leeres, genau genommen.

Also lausche ich Ozeanen und bewundere Gärten.

Verbringe Zeit damit, zu warten,

Während ich über Worte schreib’, als Teich, in dem lange keine schwommen. 

Dankeschön, Liebe Grüße:)

Schreiben, Text, Gedicht, poetry, Poetry Slam

Guter Anfang für ein Buch?

Wieder und wieder las ich den Brief in meiner Hand. Noch immer konnte ich nicht fassen, was darin geschrieben stand, welch Schreckensnachricht mein Gemüt zu solch später Stunde erschütterte.

Die Tränen rannen längst unkontrollierbar meine Wangen hinunter und hinterließen hässliche, aber ehrliche Spuren in meinem sonst so perfekt gepuderten Gesicht. Die Worte auf dem Stück Papier verschwammen vor meinen Augen zu einem wirbelnden, tonlosen Chaos, das mich in meiner Trauer zu verspotten schien. Ich versuchte mich zusammenzureißen, studierte das Schriftstück ein letztes Mal voller Hoffnung, doch der Inhalt blieb der Gleiche.

Liebste Elaiza,

unsere Herzen sind erschüttert von tiefer Trauer. Und doch haben wir uns entschieden, dir diesen Brief zu schreiben und dich um eine sofortige Rückkehr zum Königshof zu bitten. Unser lieber Vater, König Stephan, ist in der letzten Nacht von uns gegangen. Die Beerdigung findet nächste Woche statt und wir möchten dich bitten, ebenfalls anwesend zu sein, damit wir unsere Trauer teilen können.

Alles Liebe 

Deine Brüder 

Sie hatten sich kurzgefasst, doch ich spürte mit jedem Wort, was für ein tiefsitzender Schmerz hinter diesem Brief steckte. Mein Vater. Das durfte nicht sein. Warum tat Gott uns das an? Hatten wir eine Sünde begangen? Seine Gunst verloren? Nein, sicher nicht. 

Mein Vater war ein guter König gewesen, der beste meiner Meinung nach. Gerecht, großmütig und freundlich. Ich hatte ihn als meinen Vater, meinen Beschützer, geliebt. Von ganzem Herzen. Und jetzt war er ... tot! Und ich hatte mich nicht einmal verabschieden können. Das tat weh. Meine Seele, ja mein Herz selbst, schien zu bluten, gegen jedes Glück zu rebellieren und die Sterne vor dem Schloss verblassen zu lassen. 

Die nächsten Tage zogen wie ein grauer Schleier an mir vorbei und hinterließen eine Hilflosigkeit, die ich noch nie zuvor gespürt hatte. Ich war die Prinzessin von Alignon und normalerweise bekam ich, was ich wollte. Nur der Tod gehorchte keinem Gesetz, keiner Autorität und keinem Gebet. Er kam schleichend oder blitzschnell, aber immer aus dem Hinterhalt. Und oft nahm er die besten Menschen zuerst mit sich, ohne Rücksicht auf ihre Familien.

Ich weilte gerade in unserer Sommerresidenz im Süden des Landes und bis zum Palast war es etwa ein Tagesritt. Die Kutsche, in die ich an diesem Morgen stieg, war eher schlecht als recht hergeichteten wurden und sah mehr aus wie ein Improvisorium als eine königliche Kutsche. 

Ich war allein hergekommen, hatte mich von dem Stress der vergangenen Wochen erholen wollen. Wäre ich doch nur im Palast geblieben! Dieser Gedanke hatte das Schlafen in den letzten Tagen unmöglich gemacht und seine Spuren unter meinen Augen hinterlassen. Meine Kammerzofe, Magdalena, hatte versucht mich zu trösten mit all den Dingen, die mir sonst ein Lächeln aufs Gesicht zauberten: Schokolade, Musik und gute Bücher. Doch nicht einmal das hatte gegen die Tränen geholfen, die mir in jeder stillen Sekunde ins Gesicht traten und meine königliche Würde wie einen Schluck Wasser in sich zusammensinken 

Bild zum Beitrag
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Buch, Schreiben

Ist dieser Text grammatikalisch korrekt und stilistisch gut?

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung zu meiner Reklamation.
Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich bei der betroffenen Sendung um einen versicherten Versand bis zu einem Betrag von 20 Euro handelte. Vor diesem Hintergrund ist es in keiner Weise akzeptabel, dass Ihrerseits jegliche Haftung für den Verlust des Sendungsinhalts abgelehnt wird.
Der Verlust des Sendungsinhaltes ist klar auf eine Beschädigung während der Beförderung in Ihrem Verantwortungsbereich zurückzuführen. Hinweise auf interne Abläufe und die übliche mechanische Beanspruchung Ihrer Anlagen können hier nicht als Rechtfertigung herangezogen werden. Als Kunde kann und muss ich nicht über interne Prozesse der Deutschen Post informiert sein oder diese bei der Verpackung meiner Sendung berücksichtigen. Bei einem versicherten Versand erwarte ich selbstverständlich eine ordnungsgemäße und sichere Beförderung.
Die Verantwortung für die Beschädigung und den Verlust liegt eindeutig bei der Deutschen Post. Ich fordere Sie daher auf, mein Anliegen erneut zu prüfen und den entstandenen Schaden zeitnah und angemessen zu regulieren.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen zur Verfügung.
Die Einleitung weiterer Schritte behalte ich mir vor.
Mit freundlichen Grüßen
Name
Deutsch, Schreiben, Text, deutsche Sprache, Grammatik, Korrektur, Korrekturlesen, Rechtschreibung

Ist das ein guter Anfang für ein Buch? (Bin 12 und ist mein 1. Buch)

Kapitel 1: Chaos bis zum Geht-nicht-mehr

Ein lauter Schrei meiner kleinen Schwester Ronja reißt mich aus meiner Traumwelt zurück in die Wirklichkeit. Hell prallt die Sonne direkt auf mein Gesicht und bestrahlt meine dunkle Zimmerwand. Verschlafen höre ich meinen kleinen Bruder Finn lautstark protestieren – wahrscheinlich hat er mal wieder Müsli über den ganzen Esstisch verteilt.

 

Am liebsten würde ich einfach weiterschlafen, dem Wind lauschen, der eine kühle Brise durch mein offenes Fenster weht. Stattdessen höre ich Luci, meine große Schwester, wie sie versucht, den Chaos-König Finn und die schimpfende Ronja zu beruhigen. Doch wie ich die beiden kenne, ist das ein unendliches Manöver. Nicky, unser Hund, muss natürlich auch einen Kommentar abgeben. Lautstark jault er wie ein Wolf, und man könnte meinen, er stirbt. Dabei hat er einfach nur Hunger, da er genauso verfressen ist wie Papa.

 Endlich höre ich Mamas erlösende Stimme, die das Chaos mit einem einzigen Satz beendet. Ich kuschle mich tiefer in meine Decke und hoffe, diesmal wirklich dem Wind lauschen zu können. Noch tief im zweiten Traum dieser Nacht versunken, weckt mich schon wieder ein Schrei. Diesmal allerdings nicht von meiner nervigen kleinen Schwester, sondern von Papa, der natürlich mal wieder Stress machen muss!

„Zoe! Frühstück!“ – ruft Papa gestresst.

Samstage sind zum Ausschlafen da! Nur für Papa ist das Frühstück wie der wichtigste Moment des Tages. Na ja, nichtsdestotrotz stolpere ich die kalten Treppenstufen zum Esszimmer hinab und öffne halb im Schlaf, halb in der Realität die mit Bildern beklebte Tür. Statt mich fröhlich in Empfang zu nehmen, bekomme ich ein gequältes Lächeln von Mama, die damit beschäftigt ist, Finn zu erklären, wie man Orangensaft trinkt, ohne dass alles daneben geht. Der Rest der Familie schweigt – nur Papa kann es einfach nicht lassen und muss mich mit seinen Worten: „Na endlich, da bist du ja! Wurde aber auch mal Zeit!“ mal wieder komplett stressen. Und das am Samstagmorgen!

 Das Müsli in meiner Schale wird irgendwie nicht weniger, egal wie viel Papa mir wegmampft. Zuerst verabschiedet sich Luci mit einem freudigen Lachen aus der Tür, da sie sich mit ihrem neuen Freund Jannik trifft. Sie ist komplett in ihn verschossen und erzählt von nichts anderem mehr als von seinen schönen braunen Haaren und was weiß ich nicht alles. Eigentlich ist er ja ganz süß – und nett ist er auch! Vor allem Finn mag ihn, weil er für ihn immer ein Lolli mit Cola-Geschmack dabei hat. Doch nicht nur sie verabschiedet sich – auch Mama wird von ihren Freundinnen freudig an der Tür begrüßt und zu einem Café mit anschließendem Spaziergang im Park überrascht. Mama hat fast mehr Freundinnen als ich. Das ist bestimmt voll cool, an Geburtstagen immer ganz viel Zeug zu bekommen. Aber egal – ich habe immerhin wahre Freunde. Wie Lenja oder Lennard, die mir nicht nur coole Sachen schenken, sondern auch so für mich da sind.

 Auf einmal ist es ganz still im Haus. Und irgendwie... grusel ich mich ein bisschen. Mit der Zeit wird sogar die spannendste Serie zu einer endlosen Geschichte. Wäre da nicht Nicky, der mich immer wieder dazu bringt, den Ball zu werfen, wäre ich wahrscheinlich schon längst eingeschlafen.

Irgendwann ist mir trotzdem zu langweilig, und ich ziehe mich ins Schlafzimmer von Mama und Papa zurück. Dort durchstöbere ich die Regale, auf der Suche nach alten Bilderbüchern von Mama und Papas Kindheit. Oft saßen wir zusammen im Wohnzimmer auf dem Sofa und lachten über die komischen Haare und die hässlichen Klamotten, die Papa immer anhatte.

Und dann sehe ich es: ein knalllilanes Buch mit der Aufschrift „GEHEIMES TAGEBUCH von Jenny Schwalb“.

 Eigentlich würde ich jetzt sofort das Buch aufschlagen und loslesen. Aber diesmal, wo ich den Umschlag lese, zögere ich kurz. Jenny – das ist der Name meiner Mama. Irgendwie fühlt es sich nicht ganz richtig an, da einfach reinzulesen.

Aber egal – ich bin doch keine brave Luci, sondern ich bin Zoe!

Also schnappe ich mir das Buch und verziehe mich damit in mein Zimmer.

Dort angekommen, puste ich den Staub, der sich über die Jahre auf den vergilbten Seiten angesammelt hat, weg. Vorsichtig öffne ich das Buch und schlage die erste Seite auf.

Ja 71%
nein 17%
ok 13%
Buch, Kreativität, Schreiben, Lektor, Literatur

Ist dieser Text ohne Inhalt und ergibt er Sinn?

Hallo Leute,

ich habe seit längerem angefangen meine Gedanken und meine Sichtweisen auf zu schreiben und es macht mir Spaß. Jedoch habe ich auch Probleme meine Worte richtig zusammenzufassen und habe deshalb auch mit dem Schrieben angefangen.

bei dem Text hier unten wurde mir gesagt das es kein Inhalt hat und iwo auch keinen richtig Sinn hat. Stimmt das? Ich bitte um eine sehr ehrlich Kritik.

danke schon mal im voraus!

Wenn wir etwas lesen, stoßen wir manchmal auf etwas, das uns selbst betrifft – z. B. die Kindheit, den Job, die Schule, unser soziales Leben etc.

Nehmen wir mal das Beispiel der Kindheit:

Wenn gesagt wird, dass man durch eine schwere Kindheit ging – irrelevant, welche Krisen – wird z. B. jemand geschildert, bei dem diese Person vielleicht eine krankhafte psychische Erkrankung erlitt, aufgrund seiner Kindheit.

Und dann schaut man auf sich selbst und zeigt Dankbarkeit, dass man selbst sehr stark sei und nicht tief gesunken ist – und lebt dann mit diesem Wissen weiter.

Doch die Wahrheit ist: Du selbst bist auf deine eigene Art und Weise gesunken. Und du merkst es vielleicht gar nicht. Und selbst wenn – tust du nichts dagegen. Oder selbst wenn du etwas tust, scheitern wir oft.

Doch wieso ist das so?

Wir stellen uns eine einfache Situation vor:

Stell dir vor, in dem Moment, wo du die Geschichte von diesem jemanden liest und Dankbarkeit zeigst, kommt dein kleines Geschwisterkind – irrelevant welche Person – und will mit dir spielen.

Doch statt dass du ruhig bist, schreist du es einfach nur an und befiehlst ihm, rauszugehen.

Und genau dieses Verhaltensmuster meine ich:

Du hast zwar keine psychische Erkrankung, aber tief – ganz, ganz tief – in dir trägst du die Last immer noch. Selbst wenn sie verarbeitet ist, wird sie auf deine eigene Art zum Vorschein kommen – unbewusst.

Egal, wie sehr wir uns einreden und egal, wie viel Zeit vergangen ist – dieses Trauma bleibt in uns.

Es wird immer auf seine eigene Art und Weise – das ist personenabhängig und individuell, weil jeder Mensch anders ist und anders funktioniert – hervorgehoben, ob wir es wollen oder nicht.

Selbst wenn uns das auffällt – was man durch viel Selbstreflexion und durch ein bewusstes Selbstbewusstsein herausfinden kann – tun wir trotzdem nichts dagegen. Selbst wenn wir im Kopf schon anfangen, etwas dagegen zu tun, ändert sich unser Verhalten dennoch nicht.

Das liegt daran, dass unser Selbstbewusstsein immer noch an diesem Trauma hängt – ganz tief –, was dann zu unseren unbewussten Taten führt.

Alles, was wir dagegen machen können, ist, es uns einfach so sehr zu realisieren, dass wir es mitten im Akt merken – nicht erst danach.

Das klingt einfacher gesagt als getan – und erfordert sehr viel Übung.

Wir sollten zwar immer dankbar sein – dennoch sollten wir uns selbst dabei nicht vergessen:

Dass wir doch auch noch besser sein können, als wir es sind.

Es fängt immer im Kopf an – überhaupt zu verstehen, was mit einem selbst ist oder passiert.

Was das Unbewusste in sich selbst ist – und sich das klarzumachen.

Wenn man diesen Schritt erst komplett erfühlt hat, kann man zur Tat übergehen.

Denn ohne ein Wissen kann ein Arzt dich auch nicht heilen.

Was wir jedoch bei all diesem Selbstprozess nicht vergessen sollten, ist, dass wir nett zu uns selbst sind.

Wir dürfen Fehler machen, wir dürfen scheitern – das ist völlig normal. Denn wir sind Menschen.

Und jeder Fehler, jedes Scheitern, ist eine Möglichkeit, um zu wachsen und daraus zu lernen.Damit wir zu Menschen werden, die nicht nur überlebt, sondern gelernt und sich entwickelt haben.

Schreiben, Psychische Belastung, Streit

Wie kann ich meinen Prolog besser schreiben?

Hallo, ich bin 19 und schreibe zum ersten mal, also mir ist schon bewusst, dass das kein Meisterwerk ist. Ich wollte einen dunklen Ton treffen, aber es fühlt sich so klischeehaft und unangenehm an. Etwas was man mit 14 auf Tumblr findet. Hat jemand Kritik wie ich besser schreiben kann oder zumindest konkret die Fehler herausfinden kann?

Dankeschön schonmal :)

„Dein Weinen, mein Opfer, mein Leuchten, dein Stern“ so sang eine Stimme, brüchig, dissonant, zwischen Knochensägen und silberner Nadel. Dieser Gesang füllt jede Ritze in der kleinen holzigen Kammer, die Decke so tief, man möge annehmen sie bricht auf einen herab. Nein er konnte es nicht, er floh zum Sessel, der zu klein für ihn war. Hände an den Kopf, die Hände die er noch gar nicht gesäubert hatte, fiel ihn nun ein. Der Geruch von Tod drang in seine Nase, doch bewegen, tat er seine Hände nicht. Denn verdecken versuchte er mit seinen Händen seine Augen, zu verhindern, dass die Augen erhaschen, was seine Hände erbrachten. Nun sitzt sein Kopf tief in seinen breiten Beinen vergraben und er nahm sich einen noch tieferen Atemzug und stand auf, richtete sich und begann. Es wartet immerhin noch Arbeit auf ihn. Seine jetzt gefestigten Schritte führten zum Tisch in der Mitte des Raumes. Er beugte sich runter streichelte durch das Haar, wobei er versuchte, so vorsichtig wie möglich zu sein. Mit einem beruhigenden Lächeln griff er nun zu einer Nadel, die er auf den kleinen zerbrechlichen Abstelltisch aufbewahrte. Er begann dort, wo die Träume ihr Ende finden würden. Er wisch mit einem kühlen Lappen über die Fläche, ganz sorgfältig, beinahe ehrfürchtig. Dann führte er die Naht in die Nadel und stach sie am Rand ein und -zuck-. Jeder Stich war langsam und voller Präzision. Die Haut zog sich wieder zusammen, Stich für Stich. Knoten für Knoten, bis er am Ende ankam und alles wieder verschlossen war. Die Fäden in ihrer violetten Farbe leuchteten im Schimmer des Mondes der sich nun zaghaft aus den Schatten heraus traute. "Wie wunderschön" dachte er sich. Nun führte er seine Hände weiter nach unten. Die Wunde diesmal war grotesk groß. Als er die Naht durch die Haut stich hörte er im doch so stillen Raum das Pumpen in der Kiste. Mit jedem Stich schien es lauter zu werden doch er blieb konzentriert. Stich für Stich, Knoten für Knoten, bis er am Ende ankam und alles wieder verschlossen war. Er griff erneut zum nassen, jetzt roten Lappen und versuchte alles zu säubern, ihn selbst eingeschlossen, Die 3 Kisten nahm er zügig nach draußen vor die Tür, zumindest fürs erste. Das Risiko, dass sie sie sehen könnte, war für ihn eine grausige Vorstellung. Als er wieder eintrat, sah er sie auf den Tisch liegen in völliger Ruhe, jetzt wo auch endlich das Pumpen aufhörte zu stören. Er beugte sich zu ihr und gab ihr einen sanften Kuss auf ihre Stirn. Und endlich, darauf wartete er, ach endlich. Ihre Augen öffneten sich, strahlend im Mondlicht trat er vor sie, streckte seine Hand aus bis sich ihre Finger trafen.

Buch, Kreativität, Gefühle, Schreiben, Fantasy, Literatur, Roman

Ist der Anfang für eine Geschichte so gut? Bin 12 ist meine 1. Geschichte. Ps: ist noch nicht das ganze Kapitel;)

Kapitel 1: Chaos bis zum geht nicht mehr 

Ein lauter Schrei meiner kleinen Schwester Ronja reißt mich aus meiner Traumwelt in die Wirklichkeit. Hell prallt die Sonne direkt auf mein Gesicht und erhellt meine dunkle Zimmerwand. Verschlafen höre ich meinen kleinen Bruder Finn lautstark protestieren – wahrscheinlich hat er mal wieder das Müsli über den ganzen Tisch verteilt.

Am liebsten würde ich einfach weiterschlafen, dem Wind lauschen, der eine kühle Brise durch mein offenes Fenster schickt. Stattdessen höre ich Luci, meine große Schwester, wie sie versucht, den Chaos-König Finn und die schimpfende Ronja zu beruhigen.

Nicky, unser Hund, mischt sich natürlich auch wieder ein. Sein Jaulen klingt wie das letzte Aufbäumen eines sterbenden Wolfs, dabei ist er einfach nur verfressen. Genau wie Papa.

Endlich höre ich Mamas erlösende Stimme, die das Chaos mit einem einzigen Satz beendet. Ich kuschle mich tiefer in meine Decke und hoffe, diesmal wirklich dem Wind lauschen zu können.Doch dann kommt es wie immer:„Zoe! Frühstück!“ – Papas gestresste Stimme durchdringt meine Ruhe.Samstage sind zum Ausschlafen da! Nur nicht für meinen Vater. Der will immer, dass man sich von allen verabschiedet. Als wäre das Frühstück der wichtigste Moment des Tages.

 Na ja, nichtsdestotrotz stolpere ich die Treppe zum Esszimmer hinunter und öffne halb im Schlaf, halb in der Realität die mit Bildern beklebte Tür. Fast hätte meine Familie einen neuen Rekord aufgestellt von: Milch an den Wänden, Müsli in den Haaren, zerbrochenem Geschirr und zerrissener Tischdecke gebrochen, schoss es mir durch den Kopf, als ich das Chaos sah. Zwar waren jetzt alle leise aber der unterschied wie es am Vorrabend hier aussah war schon gewaltig. Statt mich fröhlich in Empfang zu nehmen, starren mich aus irgendeinem Grund alle an wie Säulen, und es kommt mir vor, als hätte ich keine Haare im Gesicht. Nur Papa kommt auf die Idee, mich mit: „Na endlich, da bist du ja!“ zu begrüßen.

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Buch, Schreiben

Deutung und Bewertung dieser Parabel?

ich habe in deutsch selber eine parabel geschrieben. ich würde gerne wissen ob verständlich ist bzw was ihr denkt, welche gleichnishafte bedeutung diese hat und wie ihr sie findet:

Vier große Füße

Ein Elefant macht mit vier großen Füßen 70. 000 schwere Schritte am Tag. Ein Storch macht mit zwei kleinen Füßen 1000 leichte Schritte am Tag. Durch immer mehr Schritte sterben immer mehr kleine Tiere, werden immer mehr Pflanzen zertrampelt und immer mehr Schaden dem Boden zugefügt. Da trifft ein Elefant auf einen Storch und sagt: "Jeden Tag machst du immer mehr kaputt, du bist schuld, das unser Lebensraum kaputt geht. Du tötest jeden Tag Tiere und probierst nichts zu ändern. Du bist verantwortlich für den Schaden. Änder was, bevor alles kaputt ist. Der Storch geht zu den anderen Störchen und erklärt ihnen, was der Elefant gesagt hat. Während die Elefanten jeden Tag nun 100. 000 schwere Schritte gehen, gehen die Storche von nun an 800 leichte Schritte. Einen Monat später kommen mehreren Elefanten zu den Störchen. "Schaut euch um: Es hat sich nichts verändert, im Gegenteil. Alles um uns rum geht immer mehr kaputt. Ihr seid verantwortlich: Reduziert eure Schritte, tut etwas, sonst seid ihr Schuld wenn bald Alles platt ist." Die Elefanten gehen von nun an ihre 120. 000 schweren Schritte und die Störche 500 leichte. Da fragen sich die Störche: Warum ändert sich denn nichts! Wir geben doch unser Bestes!

Deutsch, Schreiben, Bewertung, Text, Bertolt Brecht, Deutung, Lehre, Lyrik, fabel, Konsequenzen, Franz Kafka, Parabel, lehren

Was tun?

Hey,

ich hatte vor Kurzem ein Treffen und bin jetzt total unsicher, ob ich was falsch gemacht hab oder ob ich mir einfach zu viele Gedanken mache

Er und ich waren viel spazieren und ich dachte eigentlich, wir haben uns gut verstanden. Danach waren wir essen, aber wir mussten ziemlich lange auf unser Essen warten. Währenddessen hat er viele Fragen gestellt und sich Mühe gegeben, das Gespräch am Laufen zu halten. Ich war eher still, weil ich mich bei so vielen Leuten einfach nicht richtig wohlfühle – das Restaurant war echt voll. Ich hoffe, das hat ihn nicht gestört …

Ich hab ihn dann von meinem Essen probieren lassen und er hat die Rechnung übernommen, obwohl ich meinte, ich könnte ihm meinen Teil überweisen. Er hat das aber direkt abgelehnt. Danach hat er mir sogar die Jacke angezogen, war perplex haha

Wir sind danach nochmal lange spazieren gegangen. Meine Füße haben schon richtig wehgetan (ich hatte Absatzschuhe an und Mega schlimme Blasen das es sogar jz blutet !! 😭), und als ich fragte, ob wir Richtung Auto oder Innenstadt gehen, meinte er: Innenstadt. Also wollte er anscheinend noch Zeit mit mir verbringen? Irgendwann meinte er sogar aus Spaß, er würde mich tragen wegen meiner Schmerzen – das fand ich eigentlich ganz lustig.

Am Ende bestand er darauf, mich nach Hause zu fahren. Im Auto war es dann aber sehr still, wir haben kaum geredet. Als wir bei mir ankamen, hat er nur „Tschau“ gesagt, ich hab ihn noch schnell umarmt – und seitdem kam nichts mehr von ihm. Keine Nachricht.

Ich frag mich jetzt: Hab ich irgendwas falsch gemacht? Oder war es einfach ein stilles, aber okayes Ende? Mich beschäftigt das irgendwie.

Soll ich mich melden oder warten ?

Gefühle, Schreiben, treffen mit jungen

Soll ich weiterhin mit ihm Kontakt haben?

Hey liebe Community,

ich habe folgendes Problem. Ich schreibe seit ca. einem Monat mit einem Jungen in meinem Alter. Ich kenne ihn allerdings nicht persönlich. Wir haben uns über Gutefrage kennen gelernt und jetzt schreiben und telefonieren wir auch regelmäßig. Er ist echt verständnisvoll, nett, süß und hilfsbereit. Er hat einmal nur anhand meiner Nachricht erkannt das etwas nicht stimmt und hat mir dann auch angeboten mit ihm zu reden wenn ich möchte. Ich mag ihn echt sehr aber es gibt trotzdem etwas wo ich mir nicht ganz sicher bin was ich damit anfangen soll.

Erwähnenswert ist vielleicht auch das wir über sexuelle Themen geschrieben haben und es eigentlich auch ganz okay war. Auf jeden Fall hat er mir gesagt das er noch nie mit einem Mädchen über so was geredet hat oder so was gemacht hat. Was ich aber komisch finde ist das er in seinem Profil auf Gutefrage keine Beiträge stellt und bisher nur 3 Antworten gegeben hat aber sehr viele Freunde hat und das alles Mädchen sind die sich mit sexuellen ( sb,Bj,Hj) Themen beschäftigen. Ich Frage mich da halt echt ob er mich angelogen hat oder er einfach so mit denen befreundet ist.

Meine Frage ist jetzt ob ich ihn darauf ansprechen sollte oder ganz den Kontakt abbrechen sollte? Ich weiß einfach nicht weiter 😞.

Ich mag ihn halt schon ziemlich sehr und ich glaube er mich auch aber es ist halt das was mich Unsicher macht.

Ich danke euch schon mal im Voraus ♥️

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Ist der Anfang für eine Geschichte so gut? Bin 12 ist meine 1. Geschichte. Ps: ist noch nicht das ganze Kapitel;)

Kapitel 1: Wie immer

Ein lauter Schrei meiner kleinen Schwester Ronja reißt mich aus meiner Traumwelt in die Wirklichkeit. Hell prallt die Sonne direkt auf mein Gesicht und erhellt meine dunkle Zimmerwand. Verschlafen höre ich Finn lautstark protestieren – wahrscheinlich hat er mal wieder das Müsli über den ganzen Tisch verteilt.

Am liebsten würde ich einfach weiterschlafen, dem Wind lauschen, der eine kühle Brise durch mein offenes Fenster schickt. Stattdessen höre ich Luci, meine große Schwester, wie sie versucht, den Chaos-König Finn und die schimpfende Ronja zu beruhigen.

Nicky, unser Hund, mischt sich natürlich auch wieder ein. Sein Jaulen klingt wie das letzte Aufbäumen eines sterbenden Wolfs, dabei ist er einfach nur verfressen. Genau wie Papa.

Endlich höre ich Mamas erlösende Stimme, die das Chaos mit einem einzigen Satz beendet. Ich kuschle mich tiefer in meine Decke und hoffe, diesmal wirklich dem Wind lauschen zu können.

Doch dann kommt es wie immer:

„Zoe! Frühstück!“ – Papas gestresste Stimme durchdringt meine Ruhe

Samstage sind zum Ausschlafen da. Nur nicht für meinen Vater. Der will immer, dass man sich von allen verabschiedet. Als wäre das Frühstück der wichtigste Moment des Tages. Nervt.

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