Schreiben – die neusten Beiträge

Schreibstil “aushaltbar”?

Man ist ja bekanntlich blind für seine eigenen Fehler (zumindest bin ich es.)

Daher wollte ich mal fragen, wie leserlich meine Texte sind. Ich mag diesen Stil sehr, bin mir aber nicht sicher, wie er auf andere Leute wirkt…

hier ein Textausschnitt:

Leichen waren nie gut gekleidet, besonders nicht solche, die achtlos am Rand eines Reisewegs im Dreck lagen. 

Daher bot dieser hier einen besonders merkwürdiger Anblick. Eine goldene Taschenuhr baumelte an einer makellosen Seidenweste und schwang träge über die breite Brust des Mannes. 

Offensichtlich eine Falle.

Das Ensemble war so übertrieben inszeniert, dass es geradezu schrie: „Bitte, tritt näher wenn du dich ausrauben lassen willst, du vollidiot.”

Jeder mit einem Hauch von Verstand – oder einem auch nur moderaten Selbsterhaltungstrieb – hätte diesen Anblick mit einem knappen „Nein, danke“ quittiert und die Beine in die Hand genommen.

Aber Feryn? Feryn hatte weder das eine noch das andere. Vor allem dann nicht, wenn goldene, glänzende Schmuckstücke im Spiel waren.

Also ignorierte er, was jeder halbwegs vernünftige Mensch getan hätte, und schritt direkt auf die möglicherweise tote, aber mit Sicherheit tödliche Gestalt zu.

Die “Leiche” lag in einer melodramatische Pose – ein Arm über das Gesicht geworfen, die Beine seltsam gekreuzt, als hätte ihn mitten im Fallen ein ästhetisches Fieber übermannt. Aus der Distanz wirkte er wie ein tragischer Adliger: die tadellose Seidenweste, die glänzenden Stiefel, die Uhr.

Und dennoch war er ohne Zweifel der am wenigsten überzeugende Adlige, den Feryn je gesehen hatte.

Nicht, dass Feryn ein Experte für den Adel gewesen wäre, aber selbst er, dessen Standards für „hilfloser Adliger" außergewöhnlich niedrig waren, konnte die...

Unregelmäßigkeiten nicht ignorieren.

Erstens: Der Mann war… gewaltig. Nicht nur groß – was er zweifellos war, mindestens einen Kopf größer als jeder andere Mann, den Feryn je getroffen hatte – sondern auch unfassbar massig. Seine Schultern drohten die Nähte der Samtweste zum Platzen zu bringen, und die Bizeps, die sich unter den Ärmeln seines Hemdes spannten, ließen die Knöpfe schwitzend um Gnade flehen.

Und das Gesicht! Oh Gott…

Rau und behaart auf eine Weise, die vermuten ließ, dass er irgendwann einmal mit einem Bären verwechselt worden war und aus reiner Trotzreaktion beschlossen hatte, sich dieser Verwechslung vollständig hinzugeben.

Aber vielleicht, wenn man genauer darüber nachdachte, ergab sein Aussehen tatsächlich einen seltsamen Sinn. Adlige galten schließlich als... eigenartig.

Immerhin hatten sie den Ruf, dass ihre Stammbäume eher dem Bild einer Leiter glichen, als einem tatsächlichen Baum. Natürlich würden Die Früchte eines Solchen Baumes etwas … Abenteuerlich… aussehen.

„Verzeihung, guter Herr?" wagte Feryn mit übertrieben höflicher Stimme.

"Ich konnte Ihr... Unglück nicht übersehen. Wenn Sie nicht tot sind, blinzeln Sie bitte zweimal."

Der Bären-Mann rührte sich nicht.Kein Zucken. Kein Stöhnen. Nichts.Er lag vollkommen regungslos da.

Nun gut, um fair zu sein - seine Brust hob und senkte sich hin und wieder. Seine Atmung war verdächtig existent für jemanden, der angeblich tot war.

Feryn bemerkte natürlich nichts davon. Oder besser gesagt, er bemerkte es und ignorierte es sofort wieder, weil Prioritäten.

(Um genau zu sein: Er ignorierte speziell sie Atmung. Dass der Mann nicht zweimal geblinzelt hatte, registrierte Feryn selbstverständlich, da dies schließlich seine Voraussetzung zur Bestätigung von Leben oder Tod war.)

„Tot“, murmelte Feryn schließlich, die Augen voller Gier auf die baumelnde Uhr gerichtet. „Wie überaus bedauerlich.“ Seine Finger begannen unruhig zu zucken. „Nun, wenn Sie nichts dagegen haben…“

Kaum hatten seine Finger die kühle Oberfläche berührt, schnappten die Augen des Mannes auf – .

„Oh, verdammte sch —“

Bevor Feryn seinen zweifellos eloquenten Fluch beenden konnte, schoss die fleischige Hand des Mannes hervor wie eine zuschnappende Falle. Er packte Feryns Handgelenk mit einem sehr lebendigen Griff und hob ihn mit einem Grunzen in die Luft.

Augenblicklich fand sich Feryn wie ein besonders unbeeindruckender Fisch baumelnd in der Luft wieder, wahrend seine Beine nutzlos strampelten und der Koloss ihn mühelos mit einem Arm festhielt.

Buch, lesen, Schreiben, Fantasy, kreatives Schreiben, Schreibstil

Eigenes Buch - Herzenswunsch, aber völlige Blockade

Hallo zusammen,

seit ich denken kann, ist Literatur und das Schreiben meine Leidenschaft. Ich liebe es, meine Fantasie in Geschichten zu verpacken. Ich habe Kurzgeschichten veröffentlicht, meist aber für mich selbst geschrieben.

Seit 15 (!) Monaten sitze ich jedoch an meinem ersten Buchprojekt. Schreibblockaden sabotieren es immer wieder. Obwohl es meine Leidenschaft ist, sitze ich oft vor dem blinkenden Cursor. Morgens und Vormittags habe ich innerlich noch vor Ideen gesprüht, aber komme ich nach Feierabend endlich zum Schreiben, korrigiere ich verzweifelt fast zwei Stunden an einem Satz herum, oder weiß bei einer Szene nicht weiter. Oder ich denke, den Scheiß kauft doch niemand.

Ich schreibe einen fiktionalen Autobiografischen Roman. Im Oktober 2023 habe ich voller Enthusiasmus gestartet, meine Finger flogen nur so über die Tasten, von der Handlung her habe ich auch direkt mit dem Konflikt begonnen. Tausend Ideen flogen mir nur so zu, die ich eifrig ins Manuskript hämmerte, bis stattliche 1.000 Seiten standen. Die ersten Schreibblockaden kamen, als ich mein Manuskript mit anderen Büchern verglich und feststellte, dass sowohl mein Schreibstil, sowie der Satzbau die reinste Katastrophe sind. Auch, weil es ja eine Biografie ist, mir sämtliche Erinnerungen noch fehlten und ich bei Lücken improvisieren musste und nicht wusste wie.

Zum Projekt: ich schreibe meine Vergangenheit als 13 jährige. Der Zeitraum spielt von Sommer 1994 bis Dezember 1995, da es ein für mich sehr wichtiger und aufrührender Lebensabschnitt war, den ich auch in 80 Jahren nicht mehr vergesse. Fiktional nenne ich das, da ich additional Handlungsstränge dazu erfinde oder Geschehnisse aufbausche, weil meine real erlebte Vergangenheit allein wirklich zu langweilig wäre. Also ich habe meine Fantasie eingebaut und spannende Konflikte eingebaut.

Ich habe mich in verschiedenen Schriftsteller-Foren angemeldet, Testleser arrangiert, Leseproben eingestellt, in denen man mir sagte: Text zu überladen. Andere sagten: Langweilig. Und noch jemand anderes sagte: für dich ist die Vergangenheit wichtig, du findest es spannend, leider aber es ist wirklich nichts Besonderes…

Es war mein Herzblut, meine Geschichte zu teilen. Beim Schreiben selbst habe ich den turbulenten Herbst 1994 und das nicht weniger aufreibende Jahr 1995 noch einmal sehr intensiv durchlebt, als sei es eben erst passiert: 1. Liebe u. Verlust, Mobbing, wie sich alle zwischen mich und meinen Freund stellten, ein Trauerfall, der unsere Familie fast auseinandersprengte, aber auch wie man in den 90er Jahren ohne Internet und Smartphon lebte… Mein Schreiben kamen die Emotionen wieder hoch: Ich war wieder wütend, mal auch traurig, mal habe ich regelrecht gezittert, sodass ich nicht weitertippen konnte. Aber alles bisher nur für mich selbst. Mein Manuskript verfault hier auf dem Tablet und ich bin unterdessen so blockiert, dass ich keinen einzigen Satz mehr zustande bringe. Schreibblockade hat mich voll im Griff.

Ich müsste das einmal geschriebene regelrecht sortieren, weil es ein einziger Klumpatsch ist. Das schwerste ist der Buchanfang, zu welchem Zeitpunkt fange ich an, und wie fange ich an, dass es den Leser sofort fesselt.

Ich musste das einfach mal von der Seele reden. Es ist mein Herzenswunsch, das Buch endlich rauszubringen. Ich hatte vor 15 Monaten blauäugig begonnen, drauflos geklimpert und meine Fähigkeit, Spannung aufzubauen, die Handlung zu spinnen, völlig überschätzt. Ich hatte mir arrogant eingebildet, ich schreib das Buch mal eben runter, dann steht es bald in der Buchhandlung im Regal. Habe mir oft so schön ausgemalt, wie meine Freunde und Bekannten es bald in den Händen halten. Aber paar Testleser und ein Lektor haben mir klargemacht, dass ich das Buch wohl besser nur für mich selbst schreibe, und das meine Fähigkeiten wohl woanders liegen, als beim Schreiben.

Ich setze mich zwar immer noch ans Manuskript, überarbeite, aber mir vergeht immer mehr der Mut und ich muss mich wohl mit dem Gedanken anfreunden, es an den Nagel zu hängen.

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Es ist bei mir schon öfter vorgekommen, dass ich meine Fähigkeiten völlig überschätzt habe. (Gitarre, Tanzen, Fußballspielen) Schon oft hat man mir gesagt: „Liebe Ela, es ist keine Schande, sich selbst einzugestehen, dass man etwas nicht kann). Was mache ich nur? An dem Projekt hing all mein Herzblut. Und es reicht mir einfach nicht, die Erinnerungen nur für mich selbst zu schreiben. Ach, es ist einfach so ärgerlich – und es fühlt sich tatsächlich wie Liebeskummer an, wenn ich mal nicht schreiben kann, mich eine Schreibblockade einholt und ich sinnlos YouTube-Videos gucke oder stundenlang bei Facebook scrolle.

Liebe Grüße

Schreiben, Biografie

Buch Klassiker?

Welche Klassiker könnt ihr mir empfehlen?

BOOKS

  • [✔️ ]  The Bell Jar→Path
  • [      ]  Die Odyssee→Homer
  • [      ]  Aeneis→Vergil
  • [      ]  Die Ilias→Homer
  • [✔️ ]  Krieg und Frieden→Tolstoi 
  • [      ]  Anna Karenina→Tolstoi
  • [      ]  Der Tod des Ivan Iljitsch→Tolstoi
  • [      ]  Schuld und Sühne→Dostojewski
  • [      ]  Bratja Karamazovi→Dostojewski
  • [      ]  Notes from the Underground→Dostojewski
  • [      ]  Der Idiot→Dostojewski
  • [✔️ ]  Weiße Nächte→Dostojewski 
  • [      ]  Die Besessenen→Dostojewski
  • [      ]  The setting sun→Dazai
  • [      ]  No longer human→Dazai
  • [✔️ ]  Die Verwandlung→Kafka 3€ 
  • [✔️ ]  Der Prozess→Kafka 5,60€/10€
  • [      ]  Brief an den Vater→Kafka
  • [      ]  Das Urteil→Kafka
  • [      ]  Das Schloss→Kafka
  • [      ]  Der Verschollene→Kafka
  • [      ]  Les Misérables→Hugo
  • [      ]  Der Glöckner von Notre-Damm→Hugo
  • [      ]  Der Fremde→Camus
  • [      ]  Die Pest→Camus
  • [      ]  Der Fall→Camus
  • [ ✔️]  Farm der Tiere→Orwell 
  • [      ]  1984→Orwell
  • [      ]  Frankenstein→Shelley
  • [      ]  Der Tod in Venedig→Mann
  • [      ]  Der Zauberberg→Mann
  • [      ]  Madame Bovary→Flaubert
  • [      ]  Das Phantom der Oper→Leroux
  • [✔️ ]  Die göttliche Komödie→Alighieri 
  • [      ]  Inferno→Alighieri
  • [      ]  Der alte Mann und das Meer→Hemingway
  • [      ]  Orlando→Woolf
  • [      ]  Flush→Woolf
  • [      ]  A room of one's own→Woolf
  • [      ]  Dune→Herbert
  • [      ]  Sturmhöhe→E.Brönte
  • [ ✔️]  Jane Eyre→C.Brönte 
  • [ ✔️]  Der Professor→C.Brönte 
  • [      ]  Der seltsame Fall des Benjamin Buttons→Fitzgerald
  • [✔️ ]  Der große Gatsby→Fitzgerald 
  • [      ]  Im Western nichts Neues→Remarque
  • [      ]  Dracula→Stoker
  • [      ]  Emma→Austen
  • [      ]  Northanger Abbey→Austen
  • [      ]  Sense and Sensibility→Austen
  • [✔️ ]  Stolz und Vorurteil→Austen 
  • [      ]  Candide→Voltaire
  • [      ]  Lolita→Nabokov
  • [      ]  Bel-Ami→Maupassant
  • [      ]  To Kill a Mockingbird→Lee
  • [      ]  Hamlet→Shakespear
  • [      ]  Vom Winde verweht
  • [      ]  Brave new world→Huxley
  • [      ]  The picture of Dorian Grey→Wilde
  • [      ]  Little Women→Alcott
  • [✔️ ]  Fahrenheit 451→Bradbury 
  • [      ]  Rebecca→Maurier
  • [      ]  The Pearl→Steinbeck
  • [      ]  Of Mice and Men→Steinbeck
  • [      ]  The Awakening→Chopin
  • [      ]  Dr Jekyll and Mr Hyde→Stevenson
  • [      ]  Devotions→Oliver
  • [      ]  Dead Poets society→Williams
  • [      ]  The catcher in the Rye→Sallinger
  • [      ]  The Perks of Being a Wallflower→Chbosky
  • [✔️ ]  The secret history→Tartt 
  • [✔️ ]  A little life→Yanagihara 
  • [      ]  Atonement→McEwan
  • [      ]  The Poppy War→Kuang
  • [      ]  Girl Interrupted→Kaysen
  • [✔️ ]  Lord of the flies→Golding 
  • [      ]  If we were villains→Rio
  • [      ]  The Invisible Life of Addie LaRue→Schwab

Das sind die die ich mir vorhabe zu holen und welche ich schon gelesen habe.

Fällt euch noch was ein?

PS:

Ich habe noch: Maria Stuart; Jane Eyre; Brave new world; Früchte des Zorns; Homofaber; Glasperlenspiel; Zauberberg; Don Quijote; Faust; Pate; Oliver Twist; David Copperfield; Gullivers Reisen; Rot und Schwarz

im Kopf

Fällt euch noch was ein?

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Verstehe mein Leben nicht mehr- Brauche eure Hilfe?

Hey,

ich weiß nicht mehr was ich machen soll und joah ich brauche eure Hilfe...

Vor ungefähr Zwei Monaten hat mir ein Freund den wir jetzt mal Joel nennen, geschrieben. Das ist jetzt aber eine andere Geschichte die ich jetzt nicht erzähle da sie viel zu lang ist. 2 oder 3 Wochen später hat er mir das hier geschrieben:

Nach dem wir geschrieben haben, habe ich einer Freundin die wir jetzt Finja nennen, Screenshots geschickt und habe ihr alles erzählt, Joel hat mir dann paar Minuten später nachdem ich mit Finja geschrieben habe und ihr Screenshots von dem Chat mit Joel geschickt hatte, wieder geschrieben und fragte dann wieso ich Screenshots machte, (klar ich weiß lügen ist nicht gut und so aber es musste es sein) ich habe es nur verneint und sagte dass ich keine machte und ja hier ist der Chat:

Joah, diese Woche Mittwoch fing er an wieder mehr mit mir zu reden und tut jetzt so als wäre nix...in Biologie haben wir dann miteinander viel mehr geredet er sagte nur dass er aufgegeben hätte, also bei dem Mädchen bei dem er im Chat sagte dass es News zwischen den beiden geben würde, ich sagte nur ,,okay" und fragte dann ,,machst du dich jetzt an ihre Freundin ran?" er sagte nur ,,Nein, wieso sollte ich auch?" Und ich antwortete mit ,,Keine Ahnung ".

Später irgendwann haben wir wieder über der Freundin bei der er aufgegeben hat geredet, die nennen wir jetzt mal Marie, irgendwann sagte ich wegen etwas dass sie genervt von ihm ist und das es jetzt gut ist dass er sie jetzt nicht mehr so anschreibt und er fragte dann wieso sie genervt ist ich sagte nur ,,Sie war komplett gefühlt genervt von dir da du dich bei ihr über mich ausgekotzt hast also du hast bei ihr alles rausgelassen und hast extrem viel scheiße über mich gelabert und außerdem schickst du ja auch eine weile schon Screenshots von meinen Nachrichten", er sagte nur dass ich es auch machen würde ich sagte dass ich niemanden Screenshots von unserm Chat geschickt habe und da wurden dann Finja und Joel still und er guckte sie an, ich sagte dann sofort ,,Außer Finja, ihr habe ich es erzählt und ihr habe ich auch Screenshots geschickt, wenn sie es dir erzählt hat dann joah, schön für dich", er sagte dann ,,hat sie nicht".

Joah heute morgen um 1 Uhr habe ich es aber erfahren dass sie es doch tat.

Wir haben über etwas geschrieben und irgendwann fragte ich sie dann ob sie ihm das jetzt gesagt hat oder nicht, sie antwortete dann mit ,,Ja"

Danach also nach dem rumschreiben mit ihr war ich komplett geschockt und zerstört, ich hab nie gedacht dass sie das auch macht, hat sie ja aber...jetzt weiß ich nicht mehr weiter und frage euch halt nach Hilfe, soll ich mich bei Joel entschuldigen oder so? Irgendwie verstehe ich alles nicht mehr..

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Perspektivenproblem bei Geschichte?

Hallo, ich möchte seit längerem ein Roman zu schreiben allerdings habe ich ein großes Problem aus welcher Perspektive ich schreibe. Nämlich gibt es in diesem Buch verschiedenste Charaktere die noch mal eigene Storylines und Stränge haben, weshalb ich gerne zwischen diesen wechseln würde. Nun würde sich bei solch einem Szenario anbieten, dass man das ganze aus einer autoritären Sicht, also aus deiner Dritten Perspektive erzählt, die über die Personen erzählt.

Allerdings ist es mir eigentlich wichtig, aus der "Ich"-Form jeweils zu schreiben, da ich dies viel besser finde, da man so die verschiedenen Emotionen meiner Meinung nach besser darstellen kann und mehr mit der charakterlichen Täuschung arbeiten kann, sprich wie ein Charakter für sich denkt und seine Gedankengänge in sich aufzeigt.

Allerdings wäre das sehr schwierig und verwirrend jedes Mal in der "Ich"-Form zwischen Charakteren, die womöglich an verschiedenen Orten sind, zu wechseln. Vor allem wäre das so gut wie unmöglich umzusetzen, wenn sich zwei Charaktere treffen und man beide Gedankengänge gleichzeitig aufzeigen möchte. Ich bin wirklich unsicher, was ich machen soll. Ich habe verschiedene Bücher gelesen die Ähnliches umgesetzt haben wie bspw. "Das Lied von Eis und Feuer", wo ja jeweils jedes Kapitel aus einer anderen Sicht erzählt wird. Allerdings wäre das für mein Werk auch nicht optimal, da wie gesagt die Sichten oft schneller gewechselt werden und die Gedankengänge von zwei Parteien fast schon gleichzeitig für die Story aufgezeigt werden müssen.

Vielleicht versteht jemand mein Problem und könnte mir vielleicht da helfen, wie ich das am Besten umsetzen kann und ob es noch eine Methode gibt, die ich hier nicht erwähnt habe.

Vielen Dank für alle Antworten

Buch, Schreiben, Buch schreiben, Perspektive, Roman, Wattpad

Wie reagiere ich richtig? Ein Freund von mir schreibt nicht mehr.

Hallo Leute,

wie im Titel gesagt, ein Freund von mir hat seit einem halben Jahr nichts mehr geschrieben.

Das letzte mal haben wir uns Mitte Juli 2024 gesehen. Danach hatte ich ein Auslandssemester. Nach drei Monaten Stille hab ich mich gewundert, wieso er nicht s chreibt und entschieden, im etwas zu schreiben. Ich hab ihm etwas vorgeschlagen (was genau ist unwichtig). Er hat es gelesen, aber eine Woche nicht geantwortet. Dann hab ich ihn nochmal angeschrieben, mit "Beschäftigt?" und er meinte "Ja, ich verbringe viel Zeit mit meiner Freundin". Da war ich sprachlos. Weil ich nicht einmal wusste, dass er eine Freundin hat. Mitte Juni hatte er keine, und für mich ist es eigentlich sebstverständlich, dass man als Freunde solche guten Nachrichten teilt...

Nun, jedefalls hat er es mir nie erzählt, bis ich gefragt habe, ob er beschäftigt sei. Und da hat er auch, anstatt mir zu erklären, dass er jetzt eine Freundin hat, mir das so geschrieben, als wüsste ich schon längst, das er eine Freundin hat ("Ich verbringe viel Zeit mit meiner Freundin").
Auf meine ursprüngliche Nachricht hat er nicht einmal geantwortet.
Reflektorisch habe ich seine Nachricht auch nicht gelesen. Nun sind weitere drei Monate vorbei. Ich habe seine Nachricht immer noch nicht gelesen (weil ich der Meinung bin, dass, wenn ich Zeit in die Freundschaft investiere, vom Gegenüber aber nichts kommt, dass ich es dann auch sein lassen sollte und meine Zeit in was besseres investieren sollte).
Er hat mir auch immer noch nichts geschrieben.
Wichtig ist anzumerken, dass er sich so nicht nur mir gegenüber verhält, sondern auch gegenüber anderen aus unserer Freundesgruppe. Einen anderen Freund von mir hat er gar ignoriert...

Daraus schließe ich, dass es nicht an mir liegt, sondern an ihm.
Ich glaube niemals, dass er so viel Zeit mit seiner Freundin verbringt, dass er in sechs Monaten keine Zeit hatte, mir oder den anderen aus unserer Freundesgruppe zu antworten...

Mich würde mal eure Meinung interessieren, wie ich jetzt weitermachen soll.

Eigentlich habe ich mich ja schon entschieden, ihm nicht zu schreiben, bis wieder etwas seinerseits kommt. Ich investiere meine Zeit jetzt in andere Freundschaften, welche beiderseits gepflegt werden.

Haltet ihr mein Vorgehen als richtig und würdet ihr es weiterhin so machen?
Oder haltet ihr mein Vorgehen für falsch und meint, ich sollte ihm wieder schreiben?

Danke für eure Antworten.

Grüße

Ja, du hast alles richtig gemacht. 100%
Nein, so hättest du nicht vorgehen sollen. 0%
chatten, Männer, Freundschaft, Schreiben

Wie würdet ihr die Geschichte nennen?

Halloooo, ich schon wieder..... ich habe zu viele Geschichten, die Namen brauchen.

Inhalt: Zwei Männer in ihren mittigen Zwanzigern haben durch ihre Familien einiges durchmachen müssen und finden einen SafePlace in dem anderen. Durch ihre jeweiligen traumatischen Erfahrungen geraten sie öfters aneinander, finden aber keine Ruhe ohne den anderen und ziehen nach einem Vorfall in beiden Familien sogar zusammen.
Der eine ist ständig drauf aus abzuhauen und woanders ein Leben aufzubauen, ohne die Familien in der Nähe zu haben, während der andere die Hoffnung längst aufgegeben hat.
Und so nimmt die Geschichte dann ihren Lauf...

Titel, die ich bisher ganz schön fand:

Whispers of Healing: The bond that breaks the Chains:
-spielt drauf an, dass sie sich beide gegenseitig heilen und eben durch ihre Bindung über das Trauma mehr zusammen wachsen, welches ihnen im Endeffekt die Freiheit verspricht

Dance of Shattered Mirrors:
-ein Tanz ist meist ein auf und ab, genauso wie ihre Beziehung und metaphorisch finde ich es sehr schön sie als zerbrochene Spiegel darzustellen, welche mit ihrem Band und ihren Erfahrungen wachsen und langsam heilen...

Duel in the Shadows:
-beschreibt die Schwierigkeiten die beide im Geheimen austragen und immer wieder mit zu kämpfen haben, wenn sie auf sich alleine gestellt sind.

How to fly with broken wings:
-wieder bezieht es sich auf ihre Probleme und die Heilung, welche in der Geschichte thematisiert werden.

One Step at a Time:
-ist vielleicht selbsterklärend, aber beschreibt eben den Heilungsprozess, der nicht mal eben so funktioniert.

Catching a dream together:
-Beschreibt das Ende in einem gewissen Maße, da von beiden der einzige Traum ist, endlich frei zu kommen, wobei einer diesen noch verfolgt und der andere schon aufgegeben hat.

How to fly with broken Wings 50%
Whispers of Healing: The Bond that breaks the chains 33%
One Step at a time 17%
Dance of shattered Mirrors 0%
Duel in the Shadows 0%
Catching a dream together 0%
Buch, lesen, Geschichte, Kreativität, Schreiben, Buch schreiben, Fanfiction, Geschichte schreiben, Hilfsbereitschaft, Trauma, LGBT+, Wattpad, Wattpad-Geschichte

Soll ich ihm wieder schreiben (nachdem wir in Kennenlernphase paar Tage nicht geschrieben haben)?

Hey ihr! Ich bin grad in einer für mich ungewohnten Situation: ich lerne zurzeit wen kennen (haben uns zwei mal getroffen, letzter Zeit aber super beschäftigt, daher das viele schreiben), der an sich super nett ist und wir uns super verstehen -- allerdings ergreift er nie die Initiative. Das im Sinne von, dass er mir nie von sich aus schreibt, wenn wir mal ein paar Tage (inzwischen über eine Woche) nicht mehr schreiben.

Worüber ich außerdem enttäuscht bin ist, dass er mir auch nicht an Silvester (oder danach) ein frohes neues Jahr gewünscht hat. Obwohl wir beide wirklich am Tag noch was geschrieben haben.

Ich muss auch sagen, dass ich hin und wieder etwas länger gebraucht habe, um auf seine Nachrichten zu antworten, aber wenn ich das getan hab, dann auch ausführlich, interessiert und mit Gegenfragen (ich selber bin keine große Schreiberin - er hatte für meine späten Rückmeldungen aber bisher immer Verständnis und war rücksichtsvoll). Ich bin auch diejenige, die auch auf die letzte Nachricht hätte antworten sollen (worauf ich aber auch nur ganz kurz hätte antworten können - wenn überhaupt, weil das eine Reaktion seinerseits war).

Dabei war ich auch diejenige, die schöne Feiertage gewünscht hat und auch sonst immer nach dem Wohlbefinden der Person fragt. Allerdings antwortet er auch im Vergleich zu mir sehr schnell und scheint auch Interesse zu haben.

Ich kann sowas garnicht ab, aber jetzt bin auch ich zu stur bin, ihm zu schreiben. Klingt zwar doof, aber hinterherlaufen will ich niemandem mehr - und diesen Eindruck versuch ich ihn zu geben. Aber wir geben uns beide auch 0 Mühe ...

Es ist durchaus mal vorgekommen, dass wir ein paar Tage nicht mehr geschrieben haben, aber jetzt wird das wirklich echt lange.

Bin aber auch gerade etwas verloren und kann das alles garnicht einschätzen ...

Soll ich ihm jetzt schreiben oder ist es zu spät? Oder eher warten, dass / ob er mir schreibt?

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Ich brauche einen Schreibtipp für einen Roman?

Ich habe gerade meinen allerersten Roman geschrieben und bin jetzt in der Bearbeitungsphase. Das Ganze ist schwerer, als gedacht 😅

Mir ist gerade folgende Frage in den Sinn gekommen: Szenenbeschreibungen sind ja eigentlich wichtig, damit der Leser, wie im Film, ein Gefühl für die Atmosphäre bekommt. Allerdings schreibe ich im Roman ja ständig aus der Sicht der einzelnen Figuren. Wenn ich jetzt eine Figur habe, die komplett in ihr Handy versunken ist, macht es dann trotzdem Sinn, z.B. zu schreiben:

"Es wehte ein warmer Wind und die Sonne schien golden auf die Baumkronen. Davon bekam X aber nichts mit, denn sie war viel zu sehr auf die Textnachricht fixiert, die sie gerade bekommen hatte"?

Wenn sie zu sehr auf die Textnachricht fixiert ist, dann bekommt sie ja weder was vom Wind noch vom Sonnenlicht mit. Außerdem kann es ja Charaktere geben, die grundsätzlich nicht auf ihre Umgebung achten, und damit entgehen ihnen vielleicht wertvolle Hinweise, die der Leser aber mitbekommen sollte. Es fühlt es sich aber auch nicht gut an, die Leser über die Umgebung völlig im Dunkeln zu lassen, denn wäre es ein Film, würden sie die beschriebenen Sachen ja auch sehen.

Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.

Das ist zwar nur ein Minidetail, aber mir ist sowas wichtig, weil solche Details ja auch die Persönlichkeit des Charakters widerspiegeln. Ein sehr aufmerksamer Charakter würde merken, dass winzige Glasscherben auf dem Asphalt liegen und fünf Minuten zuvor eine humpelnde Katze vorbeigelaufen ist, ein achtloser Charakter würde es nicht merken, trotzdem sollte der Leser ja in beiden Fällen die Chance haben, die Glasscherben zu "bemerken" und die Möglichkeit haben, sich selbst zusammenreimen, warum die Katze vorhin gehumpelt hat.

Können einige andere Hobbyschriftsteller (und sehr gerne auch Profis) mir da weiterhelfen?

Buch, Schreiben, Buch schreiben

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