Emotionen – die neusten Beiträge

Was denkt ihr darüber?

Ich (24) hatte mit einem Mann (30) zwei Dates, die sehr gut liefen.

Vorab, was wichtig ist zu wissen, ich bin ein emotionaler Mensch mit vielen Gefühlen. Aber bei den Dates war ich beides Mal sehr zurückhaltend in meinen Augen und eher ausgeglichen.

Jetzt als wir aber wieder geschrieben haben nach dem 2. Date meinte er, dass er beim nächsten Date mit mir kuschelt, weil ich äußerte dass ich das liebe. Ich schrieb daraufhin dass ich mich schon sehr freue und dazu so einen Emoji der vor Freude Tränen im Gesicht hat. Er meinte dann: "Du bist sehr emotional 😜" Ich fragte ihn dann wie das bei ihm ist und er meinte "Ich bin nicht so emotional wie du. Ich bin genau richtig. 😂"

Heißt das ich bin seiner Meinung nach falsch?! Ich hatte ein komisches Gefühl dabei, weil so klang es für mich und deshalb fragte ich ihn ob er ein Problem damit hat (weil das wäre ja schlecht) und er meinte "Nein. Aber für dich ist es ein Problem, wenn es dir schlecht geht. Weil ich glaube du bist glücklicher als andere wenn es dir gut geht, aber auch trauriger als andere wenn es dir schlecht geht."

Was denkt ihr darüber? Vor allem dass er meinte er selbst sei genau Richtig. Er sagte zwar ihn stört es nicht wie ich da bin aber sieht er mich dann nicht irgendwie als "falsch" an?

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Hat sowas heutzutage noch eine Bedeutung?

Ich möchte mir selbst nichts vormachen und deswegen frage ich mal hier in die Runde...

Ich date zurzeit einen Mann und es gab schon mehrere Dates, die immer sehr gut liefen. Wir verstehen uns sehr gut und verbringen immer eine schöne Zeit. Was mich stutzig macht:

Allerdings hält er sich bedeckt was tiefere Gefühle usw. angeht. Ja, einfach fragen oder selbst ansprechen geht immer. Ich bin aber eine Frau, die den ersten Schritt gerne vom Mann hätte und deshalb tue ich es (direkt fragen) nicht. Ich bitte darum keine Grundsatzdiksussion darüber zu beginnen. Dann kann man nämlich ehrlich gesagt einen gesonderten Thread über dieses Thema eröffnen.

Als ich ihn nach unserem letzten Treffen (gestern) zum Auto begleitet habe und wir uns verabschiedet haben hat er plötzlich meinen Kopf in seine beiden Hände genommen und mich so richtig auf den Mund geküsst. Zum ersten Mal überhaupt. Sonst gab es immer nur eine Umarmung zum Abschied.

Ich hatte direkt so ein gutes Gefühl und war super euphorisch und glücklich.

Für mich war in dem Moment klar dass er verliebt ist. Einfach vom Gefühl her und wegen der Geste und dem Gefühl dabei.

Jetzt inzwischen frage ich mich aber ob das heutzutage vielleicht fast schon normal ist? Ob ich mir nicht was vormache? Man hört so viel. Ich bin verliebt und naiv und möchte nicht wieder eine Enttäuschung. Beim Mann davor gab es direkt große Liebeserklärungen, bei Date 2 wollte er schon zusammen sein mit mir und am Ende hat er mich betrogen nach kürzester Zeit.... mehr Erfahrungen habe ich nicht mit Männern. Weil ich mich nur sehr selten auf jemanden einlasse. Also keine Ahnung inwiefern sowas normal oder besonders ist?

Vielleicht gibt es hier Leute, die berichten können von eigenen Erfahrungen?

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Was tun, wenn man langsam Interesse verliert?

Ich liebe eine Person schon seit einigen Monaten sehr und meine Liebe stieg auch jeden Tag immer mehr (nice, hat sich gereimt, haha 😅)

Jedenfalls merke ich, dass mein Interesse für diese Person so langsam sinkt. Aber auch, weil wir seit ein paar Tagen nicht mehr schreiben, ich halt nicht mehr so richtig was von ihr höre und so. Mich macht auch einiges eifersüchtig, wenn ich Sachen erfahre und meine Eifersucht macht mich einfach nur fertig. Ich liebe diese Person immer noch sehr und ich möchte auch vom ganzen, ganzen, ganzen Herzen eine wundervolle und glückliche Ehe und Zukunft mit dieser Person haben, wenn Gott will..

Ich will und werde diese Person auch niemals vergessen. Sie ist mir sehr wichtig und diese Person ist meine erste große, wahre und einzige Liebe

Bitte kommt mir nicht mit solchen Kommentaren: „Vergiss ihn“; „such dir jmd anderen“ usw. Denn das bringt mir nichts

Ich hab noch Interesse an dieser Person und ich liebe sie auch wirklich sehr. Und ich möchte nur diese Person heiraten. Doch ich habe einfach nur Angst, dass ich kein Interesse und keine Gefühle mehr für sie haben werde. Dass ich nichts mehr für sie empfinde etc.

Was kann ich dagegen machen, damit mein Interesse nicht weiter sinkt?

Und nein, ich will nicht mit dieser Person eine Beziehung führen, denn Beziehungen vor der Ehe führe ich nicht und werde ich auch niemals tun

Ich bitte um respektvolle und hilfreiche Antworten. Danke

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Kann man fühlen, dass eine Person einen nicht mag?

Ich frage mich, ob man merken kann - ohne groß mit der Person zu reden - dass er / sie überhaupt einen nicht leiden kann?

Ich habe einen Kollegen bei der Arbeit und ich habe das Gefühl er mag mich gar nicht. Er lächelt mich sehr oft an , aber es ist dieses spöttische süffisante Lächeln. Heute habe ich etwas gesucht und habe mich in der Halle umgeschaut. Er stand an einem Tisch mit anderen Kollegen und plötzlich lächelt er süffisant (herablassend bis spöttisch) und winkt mir ganz merkwürdig zu.

Wenn er mit einem anderen Kollegen zusammen steht und ich vorbei komme schauen sie sich oft ganz merkwürdig an. Dann gehe ich vorbei und ich merke einfach wie sie negativ über mich sprechen (ohne es zu hören). Ich spüre es einfach. Kennt ihr sowas auch?? Oder denkt ihr sowas bildet man sich nur ein? Also dass es gar nicht so ist und das alles nur in meinem Kopf ist? Es ist aber einfach so ein starkes Gefühl, dass ich mir kaum vorstellen kann mir das einzubinden. Und wenn ich das nur beschreibe dann klingt als auch nicht sonderlich logisch fällt mir auf, aber man müsste in der Situation sein.. Deshalb würde mich interessieren ob andere das auch kennen? Zu merken jemand mag euch 0, obwohl er es nie gesagt hat und es nie einen Streit oder Probleme miteinander gab, aber man merkt es einfach?

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Ich habe eine Fehler gemacht bei jemanden, der mir nahesteht?

Also. Es geht darum, das ich einen gewissen Humor bei dieser Person als dreist empfand. Da ich dachte, das dieser Humor eine gewisse menschliche Grundempfinden lächerlich machen würde.

Auch weil in der Öffentlichkeit oft damit unangenehm aufgefallen worden war, und ich es ebenfalls als verletzend gegenüber andere empfand.

Es hat auch mich verletzt, dies nachzuempfinden, und ich glaubte wirklich, das es der Person selbst auch schaden würde, da ich vermutete, das diese damit auch ihre Grundnatur verhöhnen würde.

Also habe ich geschrieben, wie das ganze sah. Wie unaufrichtig ich es empfinde, und das es nur eine Unsicherheit verbarg, eine grundnatürliche Seite zu verschleiern, die eigentlich okay ist, wie sie ist

Jetzt habe ich das Gefühl, das das Ganze ziemlich verletzend von mir war. Das es ihre Weise war mit ihrer eigenen Empfinden umzugehen, und ich es entblößt habe. Das ich ihr das Mittel genommen habe, mit sich selbst in Kontakt mit dieser Empfindung zu stehen, und sie allein gelassen habe damit.

Es tut mir inzwischen wahnsinnig leid, und ich weiß nicht, wie ich es wieder gut machen kann. Ich verstehe das wir Menschen uns oft was vor machen müssen, und die Wahrheit nicht angebracht ist, und es eigentlich egoistisch von mir war, es offen zu legen.

Am liebsten würde ich ihr sagen, das ich mich geirrt habe. Das die Art und Weise mit sich so umzugehen, mutig und kraftvoll war, weil es ihr ermöglicht hat, in dieser Erschwernis so weit gekommen zu sein.

Das es nicht nur darum geht, ehrlich mit sich selbst zu sein, und es wichtiger ist, was es uns im Auge des Sturms unserer eigenen Tragweite ermöglicht hat, uns selbst zu überwinden.

Was würdet ihr an meiner Stelle jetzt tun?

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Guter Freund vertraut sich über den Tod des Freundes an, antwortet nicht auf tröstende Worte und Gesprächsangebot, sondern lädt Profilbild mit Partnerin hoch?

Von meinem besten Freund einer der engsten Freunde ist bei einem Unglück gestorben und wurde erst nach einem Monat gefunden.

Die ganze Zeit über schrieb er intensiv und rief auch zwei mal an, um von der verzweifelten Suche zu berichten.

Wir posteten alle mehrmals Suchen in Social Media und blieben ständig in Kontakt.

Ich bot ihm mehrmals an, sich jederzeit melden zu können, wofür er sich auch bedankte. Er nahm es aber nicht in Anspruch, da er viel mit dem Freundeskreis des Vermissten zusammen war.

Jetzt wurde der Freund tot von einem Spaziergänger aufgefunden. Mein bester Freund berichtete mir sofort traurig davon und auch von der Auffindesituation und der Verzweiflung, aber auch, dass er froh sei, dass die Ungewissheit nun vorbei ist.

Wir kennen uns schon viele Jahre, wohnen aber in anderen Bundesländern. Unsere Freundschaft ist sehr herzlich, allerdings verheimlicht er diese seiner frisch abgetrauten Frau, da diese sehr eifersüchtig ist und nichts davon soll, dass wir vor vielen Jahren mal was miteinander hatten.

Mein bester Freund leidet innerlich sehr an dem Tod, da dies bereits der 3. Freund ist, den er durch ein Unglück verloren hat.

Er hatte mir vor vielen Jahren mal vom Motorradunfall seines engsten Freundes aus der Kindheit und Jugend erzählt, der von einer Autofahrerin totgefahren wurde. Er habe damals nicht weinen können, da er wie erstarrt war und hat seitdem das Grab nie besucht.

Erst Jahre später hatte er betrunken auf einer Party einen Zusammenbruch. Kurz darauf starb noch ein Freund mit seiner Freundin, dessen Auto im Moor versunken ist. Nun erneut ein Unglück, diesmal unter ungeklärten Umständen.

Auf meine Frage, wie es ihm geht, schrieb er "Ja aber das ist halt blöd , weil das schon einmal passiert ist ….Kommen Erinnerungen hoch."

Ich schrieb ihm zuletzt folgendes, was unserem normalen Umgangston entspricht:

"Ich weiß, Du Lieber.

Ich weiß, dass du das nie richtig aufgearbeitet hast und immer noch mit Dir rum trägst.

Du sagtest, Du konntest auf der Beerdigung nicht weinen und bist damals nie wieder zum Friedhof gegangen, weil Dir das so weh getan hat. Erst lange Zeit später hat es Dich voll umgehauen.

Das ist wirklich schlimm und ich verstehe Dich. Es ist auch schrecklich, dass Dir das mehrmals passiert ist und anderen passiert sowas nie.

Du hast jedes Recht und jeden Grund, traurig zu sein wegen damals und wegen heute und wenn Du weinen, schreien oder irgendwo gegen boxen willst, dann ist das völlig verständlich.

Lass das echt mal raus. Ich weiß, dass Du ein Denker bist, der sowas nach innen trägt, aber da kapselt es sich ein, deshalb versuch mal, es aufzuarbeiten.

Männer dürfen auch weinen und es ist eine Stärke, es zu tun.

Wenn Du magst, können wir mal über x (1. verunglückter Freund) und y (aktuell verunglückter Freund) reden und Du kannst erzählen, wie sie so waren.

Als meine Eltern gestorben sind, habe ich wahnsinnig viel darüber geredet und es hat mir unglaublich geholfen.

Du kannst auch ruhig dabei weinen, oder wenn die Stimme schwankt, das ist nicht schlimm.

Wir sind doch alle Menschen und müssen mit unseren Sorgen irgendwohin.

Ich wollte eigentlich den Umarm-Emoji da hin setzen, aber da der fröhlich guckt, lass ich den weg.

Würde Dich gerne fest drücken.

Ich weiß, man fühlt sich zurückgelassen, wenn jemand stirbt und der Gedanke, dass vieles das letzte Mal war, macht einen fertig.

Ich glaube aber auch, Ihr wart lange und gute Freunde und dass ihr gemeinsam tolle und lustige Zeiten hattet.

Du hattest also Anteil daran, dass er eine gute Zeit hatte. Du hast sein Leben bereichert und warst ihm genauso wichtig.

Vielleicht versucht ihr wirklich, eine Gedenkfeier unter Freunden zu machen.

Wenn Du reden oder weinen musst, melde Dich.

Du kannst selbst entscheiden, ob Du das möchtest.

Und lass die Gedanken nicht darum kreisen, ob er gelitten hat oder in welchem Zustand er gefunden wurde. Er hat es überstanden und hat keine Schmerzen mehr."

Er las die Nachricht auf relativ bald. Am selben Tag postete er noch im Status ein Foto, wie er und Freunde am Ort Blumen ablegten.

Darauf reagierte ich nicht, da ich ihm bereits Unterstützung zugesichert hatte.

Seit mehreren Tagen antwortet er darauf nicht mehr und hat stattdessen nun als Profilbild sich mit seiner Frau eingestellt.

Seit ich ihn kenne, hat er es vermieden, Fotos seiner Frau öffentlich in Social Media zu posten oder ihren Accounts zu folgen.

Das Profilbild ist nur in WhatsApp und nirgends sonst.

Er schaut durch meine Statusbilder, meldet sich aber ansonsten nicht.

Das mit dem Foto interpretiere ich entweder als Statement gegen meine Nachricht (sehe aber eigentlich keinen Grund dazu und es entspricht nicht seiner Art, einen reinzuwürgen... oder er will sich selber beweisen, dass er in dieser Situation Halt hat.

Er ist generell sehr labil.

Wie würdet Ihr das Schweigen auffassen? Einfach als Trauer und kurze Erholpause oder als Abwehr?

Andererseits... warum erzählt er es mir dann?

Deine Vermutung?

Trauer und kurze Erholpause vom Schock, um zu sich zu kommen 25%
Er geht auf Abstand, da die Nachricht alte Wunden aufreisst 25%
Er geht auf Abstand, weil die Nachricht zu intim ist 25%
Seine Frau hat die Nachricht gelesen und das Paarfoto gefordert 17%
Abstand, weil durch den Tod Beziehungen sich verändert haben 8%
Er hat einfach die Zeit vergessen u. sich mit Foto nichts gedacht 0%
Er wird sicher später auf das Angebot zurückkommen 0%
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Reicht es, bei unerwartetem Trauerfall eines engen Freundes dem Trauernden Hilfe und ein offenes Ohr anzubieten oder sollte man auch auf Trauer-Posts reagieren?

Einer der engsten Freunde eines sehr engen Freundes ist kürzlich nach längerem Vermisstwerden tot aufgefunden worden.

Ich selber kannte den Verstorben nicht, hatte aber meinen guten Freund in der ungewissen Wartezeit unterstützt und Hilfe sowie ein offenes Ohr angeboten. Zudem hatte ich die Suche nach dem Vermissten in Social Media ziemlich stark verbreitet und um Hinweise gebeten.

Das Ganze geschah in einem anderen Bundesland.

Nun hatte mich mein guter Freund letzte Woche darüber informiert, dass sein guter Freund nach einem Monat Suche tot aufgefunden wurde.

Ich hatte ihn getröstet und versucht, Mut zu machen, da er bereits 2 Freunde zuvor durch Todesfälle verloren hatte.

Da er unterwegs war und mit der Familie und Freunden des Toten mehrere Treffen hatte und diese gemeinsam am Ort des Vorfalls Blumen und Kerzen niedergelegt haben, konnten wir uns nur schriftlich über WhatsApp austauschen.

Ich bot dabei an, dass er sich jederzeit, auch spät abends noch melden kann, wenn er reden möchte oder es nicht mehr aushält und sagte ihm, dass es gut wäre, die Trauer nicht zu unterdrücken, nachdem er sagte, es fühle sich so schlimm an, da ihm das bereits zuvor ähnlich passiert war. Damals hatte er es unterdrückt und in sich hinein gefressen, war nie auf dem Friedhof und hatte erst Jahre später einen Zusammenbruch.

Er schleppt es seitdem mit sich und es tut ihm immer noch sehr weh. Ich habe auch angeboten, persönlich über was immer er möchte zu reden.

Er bedankte sich und war danach auf den Abschiedstreffen. Seitdem habe ich vorerst nichts von ihm gehört, er postete aber in WhatsApp Bilder von der Niederlegung der Kerzen und Blumen.

Darauf hatte ich nicht noch zusätzlich reagiert, da ich ihm seit der ersten Vermisstenmeldung mehrfach Unterstützung angeboten hatte.

Ich warte jetzt erstmal ab, bis er sich meldet, da ich mich nicht aufdrängen will.. er weiss, dass er jederzeit Hilfe von mir bekommt.

Ist es okay, dass ich auf seine Status-Fotos nicht noch zusätzlich reagiert habe?

Ich finde, dass das ehrlich angebotene Gespräch erstmal ausreicht und dass es an ihm liegt, das anzunehmen oder nicht.

Und dass ich bereits angemessen auf die Situation reagiert habe. Ich hatte ihm auch angeboten, später gemeinsam mal auf den Friedhof zu gehen, auch zu seinem anderen Freund, wo er nie war.

Oder sollte ich auch mein Mitgefühl für den Besuch vor Ort ausdrücken?

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ich kann mich nicht mehr verlieben / habe das Interesse verloren, andere kennen zu lernen?

es war früher immer so, dass ich mich sehr schnell "verliebt" habe und gefühlt richtig von der Person bessesen war

ich war auch immer sehr eifersüchtig, wollte 24/7 mit der Person schreiben, bin der Person gefolgt, bin der Person nachgerannt, wenn sie nichts mehr von mir wollte, habe alles getan für die Person, habe schlechtes Verhalten toleriert einfach damit ich die Person nicht verliere und vieeeles mehr...

ich hatte auch immer irgendeinen Crush, ich wollte nie alleine sein

vor fast 2 Jahren habe ich mich dann in einen Jungen verliebt (ich glaube, es war das erste Mal wirklich Liebe) und bei ihm war es dann anders

ich war nicht mehr so eifersüchtig, konnte auch Stunden ohne, dass ich ihm jetzt unbedingt schreiben muss, habe ihm sagen können, wenn sein Verhalten mich verletzt hat, habe mich einfach wohl gefühlt

wir hatten ziemlich lange was miteinander aber da die Entfernung zu groß war, ist es dann letztendlich doch gescheitert

seit dem interessieren mich andere einfach nicht

ich versuche zwar andere kennen zu lernen, aber das Interesse ist einfach nicht da

wenn sie versuchten mich Eifersüchtig zu machen, hats mich null gejuckt und habe auch Tage lang vergessen zu antworten

es ist nicht so, dass ich keinen attraktiv finde, aber sobald ich 2-3 Tage schreibe, verliere ich das Interesse einfach und "ghoste" sie

hat mich der Junge so sehr verletzt, dass ich mich einfach auf niemanden mehr einlassen kann oder bin ich reifer geworden, dass ich nicht direkt "ins kalte Wasser springe" und mich sofort verliebe?

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Wieso kann ich meine Gefühle nicht zeigen? Bindungsangst? Emotionslos?

Ich weiß ehrlich gesagt nicht wo ich anfangen soll. Ich halte alles kurz und knapp.

Ich bin zurzeit in einer Beziehung. Es läuft aber nicht gut. Wir streiten uns meistens immer nur wegen einem Grund. Mein Partner hat das Gefühl, mit mir nicht kommunizieren zu können wenn wir über ein Problem reden.

Ich bin nicht offen genug über Emotionen oder Gefühle zu reden. Wenn wir über etwas diskutieren, habe ich nie eine Meinung und äußere mich gar nicht über das Thema. Ich kann nicht kommunizieren und mein Partner hat das Gefühl nicht auf mich zählen zu können wenn etwas passiert.

Manchmal denke ich, ich kann nicht lieben oder habe es verlernt. Ich kann meinem Partner nicht zeigen, wie sehr ich ihn schätze und liebe. Vor dieser Beziehung hatte ich noch eine und davor war genau das hier auch das Thema.

Es ist ein Problem mit mir aber ich kann es nicht ändern. Ich möchte aber. Dabei zerstöre ich andere und verletze sie damit. Ich bin ein verschlossener Mensch und rede nie wenn es um meine Gefühle geht. Ich bin seit Jahren einsam und habe auch keine Freunde. Ich denke es hängt viel damit zusammen, dass ich seit Jahren auf mich alleine gestellt war und ich endgültig von der Welt mich verschlossen habe.
An was liegt das? Was kann ich ändern? Wo genau ist das Problem? Sind das bindungsängste? Ich liebe meinen Partner, er ist mir wichtig. Aber ich kann es ihm nicht zeigen. Wenn er fragt was Sache ist, kommt nichts aus meinem Mund, weil ich Angst habe es noch mehr zu verschlimmern.

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Frage an alle Männer (übernachten bei ihr)?

Ich (weiblich) bin ratlos und deshalb würde mich interessieren was Männer so dazu zu sagen haben.

Jetzt mal angenommen ihr hattet schöne Treffen mit einer Frau, man versteht sich gut, man mag sich und es läuft gut.

Warum schläft man dann bei den folgenden Treffen kaum bei ihr? Wenn er nach der Arbeit zu mir kommt dann geht er nachts fast immer wieder, auch wenn er und ich am nächsten Tag NICHT früh raus müssen. Man hätte am nächsten Tag alles total entspannt. Er könnte auch morgens gehen. Stattdessen geht er nachts!! Bevor jemand sagt der kommt nur für Sex, kann nicht sein, weil wir nichtmal immer Sex haben, nur manchmal. Er kommt nach der Arbeit, wir essen zusammen und kuscheln im Bett und reden und dann geht er einfach. Und auch wenn wir tagsüber einen Ausflug machen und dann zu mir gehen geht er oft am Abend. Aber ja, auch an Tagen an denen es Sex gibt geht er danach oft. Er weiß ich mag das nicht und deshalb sagt er immer "Ich muss dir gleich sagen dass ich heute nicht bei dir schlafe. Wenn du Sex willst dann muss dir bewusst sein dass ich nicht bei dir schlafen kann." Also er ist sehr fair und sagt mir das, weil er weiß ich mag es nicht. Das finde ich sehr nett von ihm. Allerdings hat er nie eine richtige Begründung.

Er schläft echt nur selten da und ich frag mich echt was dagegen spricht?! Ich hab ihn schon einmal gefragt aber seine Antworten geben in meinen Augen keinen Sinn. Gesagt hab ich ihm das natürlich nicht aber ich denke es mir.. Seine Begründung war bisher fast immer:

"Ich habe Dinge zu erledigen."

Als ich ihn fragte was für Dinge meinte er: "Ich muss morgen früh aufräumen und einkaufen." Das ist immer so seine Standard Aussage.

Aber ich verstehe es 0. Das kann er doch auch machen wenn er bei mir schläft?! Er steht bei mir auf, macht sich fertig und geht dann seine Sachen erledigen!? Ich wohne nur 10 Minuten mit dem Auto entfernt..

Und 1 Mal brachte er die Begründung:

"Ich habe wegen der Arbeit in manchen Momente keine Lust danach noch zu übernachten."

Das gibt auch keinen Sinn, weil wenn es wegen der Arbeit zu viel ist dann geht man doch direkt nach der Arbeit nach Hause zu sich und besucht mich nicht erst noch. Das ist doch viel anstrengender als übernachten. Ich mein wenn man schon da ist kann man doch gleich da schlafen. Dazu kommt dass er ja manchmal schon da schläft aber mir schon aufgefallen ist dass das eher an Tagen ist an denen er gearbeitet hat. Das ist widersprüchlich für mich..

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