Druck im Gesicht, Vergesslichkeit, Unkonzentriert, Depressionen?

Ich bin momentan in einem ziemlich großen Loch drin aus dem ich hoffentlich bald raus komme. Ich bin 20 Jahre alt und Männlich und fühle mich seid knapp 2 Jahren immer komischer/schlechter. Ich habe schon eine Arzt-Odyssee hinter mir ohne richtige Befunde. Was man nun fest gestellt hat, ist eine Schilddrüsenunterfunktion und Schlafapnoe. Die Schilddrüsenunterfunktion wird mit L-Thyroxin 50 behandelt und die Schlafapnoe bald operiert.

Folgendes beschäftigt mich:

  • Freue mich nicht mehr, keine interesse, Lachen ohne Gefühle (apatisch?).
  • Oft vertieft am PC und denke dann plötzlich ich wäre zuhause (wohne bei meiner freundin). (Orientierungsstörung?)
  • Freundin war jetzt einige Tage weg aber ich dachte manchmal sie wäre ganze Zeit da.
  • Plötzliche gedanken die Inhalte mit einander verknüpfen die keinen Sinn ergeben (Inkohärent?).
  • Mache aufeinmal wieder Rechtschreibfehler.
  • Bin sehr Vergesslich und Unkonzentirert geworden. (^ Gedächtnisstörungen?)
  • Zeitliche-Orientierung ist manchmal.. seltsam.. (plötzlich ist abends)
  • Tag vergeht in Sprünge (viel zu schnell)
  • Druck auf der linken Gesichtshälfte

Nun ja.. ich google mal wieder und habe was gefunden von "symptomatische Demenzerkrankungen" und verstehe nicht was das heißt. Ist das einfach nur das Symptom / Einbildung durch eine andere Krankheit (Schilddrüse) wie unten aufgelistet ohne die Krankheit (Demenz) zu haben?

Symptomatische Demenzerkrankungen:

  • Sog. Normaldruckhydrozephalus (Aufstau von Nervenwasser)
  • Stoffwechselstörungen der Schilddrüse
  • Nierenerkrankungen
  • Leberfunktionsstörungen
  • Multiple Sklerose
  • etc pp...

Wäre nett wenn mich da jemand evtl etwas aufklären könnte :/

Demenz Angst Stress psychosomatisch apathisch
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Können Demente bei gewissen Leuten klarer sein?

Hallo

Ich arbeite seit 3 Monaten in einem Friseurgeschäft und mache dort die Ausbildung. Meine Chefin fördert mich sehr wesshalb ich auch immer öfter bei der Bedienung von Kunden helfen darf. Wir haben eine demente Kundin die jede Woche von ihrer Tochter zu uns gebracht wird zum waschen und föhnen weil das zuhause schwierig ist durch die eingeschränkte Mobilität. Ich habe nun öfter zugesehen und festgestellt dass sie nicht mehr redet. Sie schnalzt, sie lacht und verzieht das Gesicht wenn es zieht. Sobald ich aber in ihrem Blickfeld bin fokussiert sie mich und antwortet mir in klaren, wenn auch einfachen, Worten. Auch wenn ich ihr bisher die Haare gewaschen habe antwortete sie immer auf Fragen wie z.B. ob die Temperatur so angenehm ist für sie. Heute durfte ich sie dann komplett bedienen da die Haare ja nur gerade geföhnt werden. Sie bedankte sich von sich aus, sie grinste mich die ganze Zeit an wie ein Honigkuchenpferd und antwortete stets auf jede Frage und Bemerkung. Sie schüttelte sogar meine Hand und verabschiedete sich von mir... Danach vergass sie zwar die Hand loszulassen, aber das ist ja auch nicht schlimm. Ich finde das ziemlich erstaunlich, sie scheint zwar laut Tochter ab unf an mal so klare Momente zu haben, aber es ist doch irgendwie auffällig dass sie immer bei mir so reagiert. Ich war mal in der Pflege, da hatten wir einen ähnlichen Fall, aber da ich den betreffenden Patienten nur einmal pflegte war es auch nicht gross auffällig dass er bei mir das erste Mal seit Monaten scheinbar wieder ein Wort über die Lippen brachte... Das ganze Krankheitsbild, so schlimm es auch ist, fasziniert mich sehr. Bisher dachte ich auch dass die Reaktion mehr mit den verbleibenden Erinnerungen zusammenhängt, doch diese Kundin kennt mich ja kaum. Meine Frage ist nun eigentlich mehr aus Neugierde; warum könnte es so sein dass sie auf mich so reagiert? Sehe ich vieleicht jemandem ähnlich den sie kannte oder ist es vileicht eine Ausstrahlung, Sympathie oder sonst irgendetwas?

Medizin Demenz Psychologie Liebe und Beziehung
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Vater will sich nicht helfen lassen und zum Arzt gehen was tun?

Hey Leute. Ich weiß nicht wo genau ich anfangen soll aber es geht um meinen bald 53 Jahre alten Vater. Ich denke er hat Demenz beziehungsweise Alzheimer. Das geht seit 2017 so. Ständig vergisst er Sachen. Jeden Tag lässt er Schränke offen, Macht Elektrische Geräte an und kann sich plötzlich nicht mehr erinnern dass er das war. Auf einmal kann er nicht mehr denken. In Sachen Technik weiß er noch alles prima. Wenn man ihn zum Beispiel sagt dass man Wäsche aufhängen geht versteht er dass nicht dass ist sehr oft so. Das war früher nicht so. Er verlegt manchmal Gegenstände an Orte wo sie nicht hingehören. Zum Beispiel einen Pfannenwender legt er ins Bad. Irgendwie ist es so dass wenn etwas nicht klappt. Das war heute beim Mittagessen so er holt sich fischstabchen aus dem Ofen mit dem Pfannenwender und es klappt nicht, da sagt er wieso geht das nicht? Und er kommt nicht auf die Idee es anders zu probieren. Das war früher auch nicht so. Ich mach mir ehrlich gesagt so dolle Sorgen. Das Problem er weigert sich zum Arzt zu gehen noch will er was davon hören wenn wir ein Gespräch mit ihm führen. Sobald man ihm sagt dass etwas nicht mit ihm in Ordnung ist dann rastet er gleich aus. Ich hab ihn mal gefragt warum er den Käse draußen stehen hat und da meinte er dass es meine Schwester vergessen hat und dann ging ich zur Schwester und sie meinte es wäre Papa. Ich ging wieder zu ihm und fragte ihn wieso er lügt? Er ist wichtig ausgerastet und meint dass ich ihm damit nerve.

Generell ist das Problem dass er deswegen nicht zum Arzt will und sonst sich nicht helfen lässt. Er hat Angst vorm Arzt da seine Mutter nach einem Operation ums Leben gekommen ist. Was sollen wir tun?

Gesundheit Demenz Angst Menschen Krankheit Vater Gehirn Psychologie Alzheimer Arzt
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Vergesslich, Wortfindungsstörung, Konzentrationsschwäche?

Guten Tag liebe community,

Wie schon im Titel steht, leide ich unter einigen Symptomen seit ca. 1 1/2 Jahre. Ich bin 20 Jahre alt, Männlich. Einige Symptome verschwinden immer wieder dafür kommen aber andere dazu.

Ich war bereits mehrmals bei meinem Hausarzt und meine Blutwerte sind soweit super bis auf erhöhten Cholesterin und leichte Schilddrüsenunterfunktion gegen die ich L-Thyroxin 50 nehme.

Momentan fühle ich mich an einzelnen Tage so schlecht, mir fällt es schwer zu reden bis ich was esse. Ich bin auch sehr gefühlslos geworden und kann aufeinmal mit Leuten reden die ich garnicht kenne (konnte das sonst nie weil zu schüchtern zb). Ich kann auch nicht sagen was ich gestern gemacht habe oder was Vorgestern war. Momentan habe ich auch Wortfindungsstörungen in Deutsch und Englisch, fange wieder an mit Rechtschreibfehlern (z.B. wolte statt wollte, Atacke statt Attacke.. hatte früher LRS). Abundzu habe ich auch einen Druck unter dem Linken Auge oder habe MS ähnliche Symptome wie Empfindungsstörungen oder fehlende Feinmotorik manchmal. Wache auch verdammt oft mit eingeschlafenen Armen auf obwohl ich nicht draufliege. Mein Tag vergeht wie in Sprünge und einfach zu schnell. Mir kommen dann Krankheiten in den Sinn wie Demenz, Schlaganfall, MS, etc..

Manchmal schau ich mich im Spiegel an und erkenne mich selber nicht mehr als "Ich". Ich habe mich in sen letzten Monaten ziemlich Zurückgezogen von Hobbys und Freunden, fange aber wieder an dinge zu unternehmen. Ich selber komme mir aber total Fremd vor, anderen fällt nichts auf das ich mich an der Persönlichkeit verändert hätte.

Ich war bereits im Krankhaus und habe mein Herz untersuchen lassen bezüglich Herzstolperer, Schilddrüse untersuchen lassen ohne Befund (außer TSH), Neurologische untersuchung -> MRT ohne Kontrastmittel ohne Befund. Man sagte nun zu mir das es Psychosomatisch sei. Mir kommt es so vor als ob die Arzte mich nicht ernst nehmen.

Werde mir die nächsten Tage bei einem Psychologen einen Termin holen.

Was habt ihr für Erfahrung damit und was könnte ich den haben? Mach ich mir zu viele Sorge obwohl ja ziemlich viel untersucht worden ist? 😣

Demenz Angst Depression Konzentrationsschwäche ms Schilddrüse Schlaganfall Vergesslichkeit Wortfindungsstörung
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Was für eine Krankheit kann das sein(Halluzinationen)?

Es geht um meine 71-jährige Oma. Das einzigste was wir wohl machen können dass sich das mal ein Arzt in ihrer Heimat ansieht. In 13 Tagen fliegt sie wieder zurück. Das Problem sie hat nachts dauernd Halluzinationen und tagsüber manchmal auch. Sie hat Parkinson-Demenz und Diabetes. Sie hatte ein schweres Leben. Sie ist erst 71 und total abgebaut geistlich und körperlich. Es ist so das ist fast jede Nacht bei Ihr.

Nachts: Sie meint da leuchtet jemand mit einer Taschenlampe in ihr Fenster rein. Leute stehen vor ihr. Soldaten marschieren vor dem Fenster. Sieht bei mir im Wohnzimmer wo ich aktuell schlafen muss Flammen, Lichter in verschiedenen Farben, weitere Lichter die im Wohnzimmer leuchten. Wir haben zwar Rolladen in den Zimmern. Doch da meint sie nachts dauernd dass Lichter durch das Fenster kommen die überhaupt nicht durchkommen können. Leider versteht sie nicht was wir ihr erklären. Diese Lichter von draußen können von fahrenden Autos sein oder vom Nachbarhaus aber sie halluziniert da sie ja meint es sind Lichter die gar nicht da sind. Heute Nacht hat sie mich erschreckt sie kam zu mir versuchte mich zu wecken, ich war im Tiefschlaf doch ich hörte wie sie meinen Namen sagte und meinte sie habe Angst bin dann aufgewacht und gleich wieder eingeschlafen. Ich hab das nicht realisiert. Sie hat es vorhin erzählt. Sie meint dass ich das mache. Ich habe mich sofort verteidigt.

Tagüber: Sieht Tiere die nicht da sind und hört Sachen die niemand hört. Sah auch mal Menschen die nicht da waren.

Ich bin ratlos! Was kann das für eine Krankheit sein? Demenz im weiteren Status? Eine noch schlimmere Krankheit? Das alles kommt so plötzlich bei ihr! Früher war das nicht so!

Demenz Oma Krankheit Angstzustände Demenzkranke Depression Einbildung
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Vergesslich / Demenz, Schilddrüse, Psychosomatisch mit 20?

Guten Tag liebe Community,

ich bin m/20 und übertreibe wahrscheinlich. Vor ca. einem Jahr habe ich starke Kopfschmerzen gehabt und habe mit seid dem ein komisch und unreal gefühlt. Ich war bereits bei vielen Arzten da einige Symptome wie Herzstolperer dazu kamen und MS ähnliche Symptome und meine linke Gesichtshälfte sich komisch anfühlte (eher aufs Auge). Man hat dann eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt und seid dem nehme ich L-Thyroxin 25 später dann 50. In den letzten Ferien habe ich dann meine Tablette unregelmäßig genommen und war dadirch sehr verwirrt. Mir kommt es jetzt so vor als ob ich vergesslicher geworden bin bzw mein Kurzzeitgedächtnis möchte nicht mehr so wie es soll. Einige beispiele:

- Verlege mein Handy ziemlich oft.

- Wundere mich manchmal wer das Licht angelasden hat oder das Fenster aufgemacht hat.

- Verwechsle Tage bzw die ereignisse die an einigen Tagen vorkamen.

- Laufe in einen Raum und weiß nicht mehr was ich tun wollte.

- Der Tag kommt mir wie sprünge vor (ver geht alles zu schnell)

- "Wann habe ich meine Socken ausgezogen?"

Dazu habe ich mich zurückgezogen als alles begann am Anfang. Kein Spaß mehr an meinen Hobbys gehabt. Muss dazu noch sagen das ich am Anfang auch aufgehört habe zu Rauchen und dadurch natürlich auch das Dopamin fehlt.

Habe bereits ein MRT hinter mir, Herz untersuchen lassen sowie EKG, etliche Blutabnahmen... alles ohne Befund (außer Schilddrüse). Der Neurologe sagte zu mir vor ca. 2 Wochen: "..also hat sich jetzt bestätigt, dass es Psychosomatisch ist..".

Prüfungen sind vorbei aber zuhause gibt es immer wieder Streit zwischen meiner Mutter und meiner Schwester. Mein Vater interessiert sich nicht für unsere Finanzen.

Körperlich fühle ich mich besser aber mein Kopf ist "matsch". Mir kommt es auch vor als ob ich mich verändere.. Leide ich an einer Depression? Mach ich mir zu viel Stress? Liegt es an zuhause? Oder Reagiere ich einfach über? Aber was soll ich mit 20 denn bitte haben?

Danke an die, die sich die Zeit nehmen das durch zu lesen und zu beantworten. 👍

Demenz Depression Gesundheit und Medizin ms Schilddrüse Vergesslichkeit
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Mein Vater ist sehr vergesslich geworden (ich mache mir Sorgen um ihn)?

Abend Leute ich mache mir seit längerem Sorgen wegen meinem Vater er ist seit ca. 6 Monaten richtig vergesslich geworden und es wird immer schlimmer. Ich habe mit ihm geredet er ist gleich ausgeflippt. Er war gleich beleidigt usw. Es wird immer schlimmer ständig vergisst er Schränke zu schließen. Lässt Sachen an Orten zurück wo sie nicht hingehören. Am meisten waren es die Schränke. Vor ein paar Wochen hat er den Gasherd auf dem Garten nicht zugedreht. Da meinte er habe es vergessen. Immer wieder macht er was auf oder so und kann sich nicht mehr erinnern. Genauso ist es so. Ich stelle ihn eine simple Frage. Zum Beispiel frage ich ihn ob er mir einen 13ner Maulschlüssel geben kann? Er zieht sein Gesicht zusammen und schüttelt mit dem Kopf und versteht nicht was ich möchte. Vorgestern hat er Milch, Käse, Schale vergessen und dann habe ich ihn angesprochen er meinte meine Schwester habe es zurückgelassen. Dann habe ich meine Schwester angesprochen sie meinte Vater habe es rausgeholt und nicht aufgeräumt. Später mit ihr in der Küche fragte ich meinen Vater warum er sagt dass meine Schwester es war. Dann ist er gleich abnormal ausgerastet. Er so:,, WAS WAS DU NERVST DAMIT. WIESO VERGISS DU NICHT DEINEN COMPUTER AUSZUSCHALTEN. WIESO VERGISST DU NICHTS? JEDER KANN DOCH MAL WAS VERGESSEN!!!DU NERVST DAMIT!!! Ich war einfach sprachlos meine Schwester fragte total verwirrt was hier los ist ich war einfach nur noch erschrocken und beleidigt. Schließlich habe ich ihn vor ein paar Stunden gesagt dass ich mir ziemliche Sorgen um ihn mache da er seit langem viel vergisst. Das letzte Mal habe ich ihn vor 6 Monaten angesprochen. Ich bat ihn mal zum Arzt zu gehen. Er war beleidigt. Ich verstehe nicht er sagt immer :,, Nie hilft mir jemand immer muss ich alles selber machen. Dabei bekommt er Hilfe. Er verscheucht alle die ihn Hilfe anbieten. Ich meine er motzt rum. Macht einen fertig. Schreit. Meint er brauche keine Hilfe. Ich hab einfach das Gefühl er bekommt Demenz. Ich sags euch wir haben ihn öfter vorgeschlagen zum Arzt zu gehen. Doch er will nicht. Zum Psychologen will er auch nicht. Deswegen bringt Arzt auch nicht. Was sollen wir machen? Ich liebe meinen Vater 😢doch es tut mir weh.

Gesundheit Demenz Vater vergesslich Psychologie Emotionen Liebe und Beziehung
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Kann ein demenzkranker das atmen vergessen?

VORSICHT LANGER TEXT! Hallo zusammen, ich komme gleich zum Thema. Bei meinem Vater wurde vor 5 Jahren dememz diagnostiziert, was durch ein Flug von einem Tag zum anderen erstanden ist. Bis vor 3 monaten war er gut selbstständig bis hin zu seinen Vergesslichkeiten und seinen aggressionen(durch die demenz). Dann eben hatte er eine gehirnblutung die notoperiert wurde. Er lag ohne jegliche Beatmung in der Intensivstation, wo er dannach zu reha geschickt wurde. Dort hat er schluckstörungen entwickelt und konnte nicht mehr gehen, deswegen bekamm er eine PEG und er wurde zu einem mittelschweren Pflegefall (inkontinent, multifunktionsrollstuhlabhänig usw.) dann vor gut einer woche, wo wir uns schon auf eine Entlassung vorbereitet haben, hat er einen sebsisschen schock durch eine schwere Lungenentzündung erlitten. Blutdruckabfall, fieber kreislauf total im eimer lag er im koma und wurde intubiert. Seit drei tagen liegt er stabil in der intensiv, wach, aber immer noch intubiert. Der arzt hat heute erzählt das man jetzt einen Luftröhrenschnitt machen müsste und ihn so weiter beatmen könnte. So zu meiner Frage, der arzt hat uns 2 Möglichkeiten gegeben. Entweder extubieren aber riskieren dass er ersticken kann durch die wenige sauerstoffsättigung, oder weiter hin durch den Luftröhrenschnitt intubieren. Und meine frage lautet: kann er dann (wegen der demenz) das atmen verlernen, vergessen? Oder wieder selbstständig atmen? Ich bitte um rat, ich möchte ihn nicht noch mehr leiden sehen, aufschneiden lassen. Und habe angst das er lebenslänglich an der atmungsmaschine hängt. Ich danke schonmal fürs lesen und dann auch fürs antworten:) und entschuldige mich für den langen text.

Demenz Alter Psychologie Gesundheit und Medizin Koma Luftröhrenschnitt intubiert
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Wird mein Vater dement(Symptome)?

Ich weiß dass kann hier niemand sagen aber ich will wissen was ihr denkt weil ich kann es mir immer noch nicht vorstellen dass er dement wird. Seine Symptome sind er reagiert oft nicht wenn man mit ihm redet spätestens nach dem 5.mal reagiert er. Früher war er nicht so. Er vergisst dauernd Sachen. Er lässt oft Schubladen offen stehen. Er macht den Fernseher an 2 Minuten später ist er in seinem Zimmer und dann frage ich ihn wieso der Fernseher läuft. Ich hab selber gesehen dass er ihn eingeschaltet hat. Er konnte sich nicht mehr erinnern ihn eingeschaltet zu haben. Er versteht logische Zusammenhänge nicht mehr. Er hatte immer ein Problem mit logischen Denken aber so wie er jetzt ist kann man ihn auch nicht mehr strohdumm und saublöd nennen. Ich ziehe meine Schuhe an und nimm einen Wäschekorb in die Hand und er war voll. Dann fragte er mich ob ich zur Fahrschule gehe dabei halte ich einen Korb in der Hand. Ich sag Nein. Er schüttelt den Kopf und versteht nicht dass ich Wäsche aufhängen gehe. Er war nie so. Irgendwas stimmt doch nicht mit ihm. Ich hab zusammen mit meiner Mutter mit ihm geredet er war gleich voll sauer und beleidigt. Ich will damit sagen dass er sich nicht helfen lassen will. Weder will er uns zuhören noch zum Psychiater gehen. Er wird wissen welchen Preis er zahlen muss. Man will ihn helfen er rastet aus. Er versteht mittlerweile nicht mehr die einfachsten Fragen die man ihm stellt. Ist das Demenz? Ich hab Angst dass er das ist. Nur will ich eine Bestätigung von euch weil ich grade nicht weiß ob er es ist.

Gesundheit Demenz Angst Menschen Krankheit denken Psychologie
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War mein Opa überhaupt dement?

Hallo zusammen,

habe eine Frage an alle, die sich mit Demenz beschäftigen oder damit Erfahrung haben.

Mein Opa hatte seit eineinhalb Jahren immer ein bisschen weniger gegessen, gesagt und sich bewegen können.

Man hatte uns gesagt, dass er dement ist - jedoch war mein Opa nie vergesslich (wusste all unsere Namen, Straßennamen, Uhrzeit, Ereignisse) oder gar böse oder unkontrolliert. Er ließ sich immer helfen, hat sich bemerkbar gemacht (leises Rufen des Namens einer der anwesenden Personen), wenn er war gebraucht hat oder aufstehen wollte.

Letzten Donnerstag sollte laut des Pflegepersonals seine letzte Nacht gekommen sein - er hielt durch.

Am Freitag war ich bei Ihm. Flüsterte Ihm ins Ohr, dass wir Nachwuchs erwarten und dass meine Freundin und ich morgen (Samstag) heiraten und wir danach noch zu Ihm kommen und er uns in unseren Hochzeits-Outfits sehen kann und wir ein Bild machen.

Das hatten wir am Samstag auch so gemacht. Ich habe Ihm erzählt, wie der Tag war und dass wir nun verheiratet sind.

Habe mit Opa an diesem Tag - wie auch jeden anderen Tag - so gesprochen, dass er immer merkte, dass ich Ihm mehr zutraue als andere es tun.

Habe immer zu Ihm gesagt, dass ich genau weiß, dass er alles mitbekommt und genau weiß, was um Ihn rum passiert - dann hat er immer die Augen ganz weit aufgemacht und manchmal dazu seine Hand und seinen Zeigefinger gehoben, als ob er sagen möchte: „ganz genau! Ich pass‘ schon auf, was um mich rum passiert!“ :-)

Nachdem mein Opa leider 48 Stunden nach unserem Besuch im Hochzeits-Outfit verstorben ist, wusste ich, dass er alles mitbekommen hat und dieses schöne Ereignis noch erleben wollte.

Das macht mich unheimlich stolz und tröstet mich sehr.

Ich bin der Überzeugung, dass mein Opa viel mehr mitbekommen hat, als mancher Ihm zutraute.

Was meint Ihr dazu? Habt Ihr vielleicht ähnliches erlebt?

Danke euch!

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