Wie würdet ihr euch fühlen wenn euer/eure Ehemann/frau an Alzheimer erkrankt?

Guten Morgen,

Eigentlich passt die Fragestellung nicht da ich weniger eine Frage als eine Bitte habe. Und zwar hat eine meiner Romanfiguren eine Großmutter die an Alzheimer leidet, der Großvater also der Ehemann der Großmutter ist im Gegenzug noch vollständig im Besitz seiner geistigen Kräfte und leidet nicht unter dieser Krankheit. Die Großmutter wird liebevoll umsorgt, natürlich wird es mit der Zeit schlimmer (ist nicht Hauptthema der Geschichte, nur eine Handlung am Rand) und es kommt die Frage auf ob ein Altersheim vielleicht besser wäre.

Jetzt ist meine Bitte, könnt ihr mir sagen wie es euch gehen würde wenn der Mensch mit dem ihr seit mindestens 40 Jahren verheiratet seit, der seit so langer Zeit eure Rechte Hand, bester Freund und Begleiter durch dick und dünn war, wenn dieser Mensch langsam aber sicher immer verwirrter wird.

Ich stelle mir das schrecklich vor, man liebt diesen Menschen ja aber immer und immer weniger ist es einem möglich ihm zu helfen und Gutes zu tun, nachdem man so viele Jahre praktisch eine Person zu zweit war (denn die Großeltern hatten ein wunderschönes, langes Leben zu zweit und wirklich viel gemeinsam durchgemacht) entgleitet einem der andere ja buchstäblich Stück für Stück.

Wie würde es euch gehen? Habt ihr Erfahrungen, bzw Leute in eurem Bekanntenkreis denen es so erging wie dem armen Großvater und seiner Familie? Oder habt ihr es am eigenen Leib erlebt? Wie findet ihr sollte der Großvater sich verhalten, was ist das beste für alle Beteiligten?

Gerne auch sehr lange Antworten, stört mich keineswegs.

(Ach ja und bitte keine Scherzantworten wie "Kissen aufs Gesicht drücken und warten bis es vorbei ist", selbst wenn das "Stecker ziehen" aus Mitleid ein interessantes und wichtiges Thema ist mit dem man sich auseinander setzen sollte finde ich es grausam in dem Fall dumme Witze zu machen. Wenn ihr wirklich der Meinung seit (was in Ordnung ist) dann erläutert das bitte ausführlich.

Liebe, Demenz, Familie, Psychologie, Alzheimer, Ehe, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung
Meine Oma beleidigt mich. Verbittert?

Hallo zusammen. Alles hier zu beschreiben wird sehr mühselig, da das ganze bereits seit 5 Jahren so geht und sich einiges aufgestaut hat. Ich versuche, die Situation am besten zu beschreiben: Früher als ich noch klein war (ca. 2-7 Jahre) hatte ich ein super Verhältnis zu meiner Oma - sie wohnt sogar bei uns im Haus und wir sehen uns daher täglich.

Leider nahm mit den Jahren das Verhältnis zunehmend mit ihrer Laune ab, anfangs fuhr sie noch einkaufen, mittlerweile verlässt sie kaum noch das Haus (was auch ihrer Unbeweglichkeit geschuldet ist.

Stattdessen kommt sie jeden Tag aus ihrer Wohnung in unsere und macht den Abwasch. Wenn man ihr diese "Arbeit" wegnimmt geht sie völlig an die Decke, wenn man sie ihr nicht wegnimmt ist man ein (und ich zitiere) "faules Gör im Schweinestall". Ich bin derzeit im Homeoffice und sitze einen Raum von der Küche entfernt, ich höre jedes Wort das sie zu mir sagt die Beleidigungen gehen von "find ich nicht gut von ihr" bis hin zu "verloge Drecks-Sch**mpe" - alles ist vorhanden.

Das geht bereits seit Jahren so und ja, ich habe mittlerweile ein dickes Fell, trotzdem verletzen mich diese TÄGLICHEN Beleidungen sehr.

Ich habe sie darauf bereits schon einmal angesprochen, allerdings tut sie dann entweder so, als hätte sie mich nicht gehört oder sie streitet es konsequent ab.

Kennt das jemand von euch? Ich bin der Meinung ich habe mittlerweile schon ein Trauma davon.. aus jedem Flüsterton interepretiere ich mittlerweile ihre Stimme und höre ihre Beleidigungen..

Demenz, Familie, Oma, Beleidigung, Liebe und Beziehung
Betreuer für demenzkranke werden?

Hallo zusammen,

mich benötige nochmal eure Hilfe. Bei mir im Haus wohnt eine Dame, sie ist 65 Jahre alt, nach einer OP letztes Jahr fing bei ihr die Demenz an. Nun ging es soweit, dass sie vor 2 Wochen von der Polizei abgeholt werden musste. Ich war/bin wie eine „Freundin“ für sie oder wie ein Enkelkind ( ich bin selber 21)… ich war sogut wie jeden Tag bei ihr, ich war einfach sogut es ging für sie da… aktuell ist sie in einer geschlossene Einrichtung, ob sie wieder nachhause darf, steht in den Sternen.. langer rede kurzer Sinn… Nun würde ich gerne die Betreuung für sie übernehmen, bzw möchte ich (mit ihrer Absprache und Zustimmung natürlich ) um all ihre Belange kümmern, da sie es zurzeit ja leider nicht kann. Brauch ich dafür die Betreuung überhaupt? Oder was brauche ich? Müssen Vollmachten ausgestellt werden? Oder Verfügungen? An wen muss ich mich wenden… zum Beispiel sagt sie, dass sie gern was Geld da haben möchte für Zigaretten oder so etc. Klar ich kenn zwar ihren PIN ich war auch schon oft mit ihr bei der Bank, aber wir möchten, dass es alles „offiziell“ ist, bzw so dürfte ich ja auch nicht einfach an ihr Konto… oder sie hat ihren Schlüssel in der Wohnung, sprich es kommt aktuell niemand darein, aber sie braucht da halt auch ein paar Sachen raus… der Schlüsseldienst darf mir ja so die Türe nicht auf machen …muss sie dafür iwas machen? Wenn ja was??damit es keine Probleme gibt… ich hoffe ihr könnt mir helfen..

Demenz, Recht
Sollte ich meinem Vater erzählen, dass sich andere laufend über seine Fahrweise ärgern bzw. er sogar Menschen gefährdet, wenn ihm das gleichgültig scheint?

Ich habe das Gefühl, mein Vater bekommt in letzter Zeit gar nicht mehr mit, dass er einen Fahrstil an den Tag legt, der arg zu wünschen übrig lässt.

Wenn man ihn auf rasante Fahrmanöver anspricht, meint er ganz verwundert, dass ihm dies oder das gar nicht aufgefallen wäre.

Ein Beispiel: Gestern morgen hat er sich auf einer Rechtsabbiegerspur eingeordnet, aber die richtige Abfahrt verpasst. Dann ist er seelenruhig über die Sperrfläche bzw. die nachfolgende Abbiegerspur der Gegenrichtung gefahren, obwohl sich dieser Abbieger genähert haben und sogar schon gehupt haben und ausweichen musste. Als und dann ein paar Sekunden später ein Streifenwagen entgegenkam, sagte ich zu ihm, da habe er Schwein gehabt, dass die ihn nicht aus dem Verkehr gezogen hätten. Da war ihm gar nicht bewusst, was er da fabriziert hat. Nachdem ich ihm das erklärt habe meinte er, es sei ihm egal.

Vin Anwohnern wird mehr auch berichtet, dass er häufig so hauchdünn an ihren geparkten Wagen vorbeifährt, dass es ein Wunder sei, dass es da noch nie geknallt hätte.

Solche Vorkommnisse häufen sich und ich habe das dumme Gefühl, dass er so auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden könnte.

Sein Dachgepäckträger ist auch mittlerweile so durchgerostet, dass es mich und Verwandte wundert, dass der noch nicht als fliegendes Geschoss durch die Gegend geflogen ist.

Dazu muss ich sagen, dass er in letzter Zeit arg vergesslich und unsicher wirkt, sodass ich ihn gern mal beim Arzt auf beginnende Demenz testen lassen würde.

Erzählen. 76%
Behalte es für dich und hoffe, dass ihn mal die Polizei erwischt. 24%
Medizin, Gesundheit, Gefahr, Demenz, Verhalten, Unfall, Verkehr, Polizei, Führerschein, Krankheit, Psychologie, Charakter, Fahrschule, Gesundheit und Medizin, Vergesslichkeit, Auto und Motorrad
Hat meine Mutter Demenz im Anfangsstadium?

Meine Mutter ist jetzt 65 Jahre alt. Sie hat sich im letzten Jahr sehr persönlich verändert. Sie will lieber ihre Ruhe haben, geht gar nicht mehr unter Menschen, ist oft gereizt, hat einen stotternden Gang, also sie muss genau schauen wo sie hinläuft. Manchmal schlägt sie eine Richtung an, aber will dann doch in die andere Richtung. Beim Treppen hinabsteigen bleibt sie auf jeder Stufe stehen um ihre Schritte besser zu kontrollieren.

Am Schlimmsten sind falsche Anschuldigungen und plötzliche Anfeindungen und manchmal sogar Beleidigungen. Sie wirkt sehr verbittert und sozial isoliert. Sie trinkt relativ viel Alkohol und ihre Mutter, meine Oma, litt selbst auch früh an Demenz. Deswegen meine Vermutung, dass es darauf hinaus läuft. Sie sucht sich irgendwie mehr Feinde als Freunde, was ein bisschen weh tut anzuschauen.

Schlimm ist, dass sie auch falsche Tatsachen an ihre Nachbarn weiter gibt und mir damit schadet. Eine Story zB ist, dass sie sich ein Auto kaufen wollte. Sie könne es sich aber nicht leisten weil ich mir ständig Geld leihen würde. Ich leih mir kein Geld mehr von ihr. Ihre Rente ist halt gering, deswegen wird das nichts mit dem Auto. Das ist ihr wohl unangenehm, schätze ich, und dann musste ich als Ausrede herhalten.

Desweiteren erzählt sie rum ich würde sie nur ausnutzen und nichts für sie tun. Ich tue alles für sie. Schlepp Sachen vom Baumarkt zu ihr, mach die Spinnenweben bei ihr an der Decke weg wo sie nicht ankommt, hab ihren Balkon und die Pflanzen winterfest gemacht. Das war jetzt die letzten Wochen was mir so einfällt. Sie muss sich nur melden und ich komm vorbei und helfe ihr. Und dann immer so ein Undank?

Ich glaube es ist Demenz und ich will kein schlechtes Gewissen haben wegen ihr. Wie soll man mit sowas umgehen? Sie verhält sich wie ein unzufriedenes Kleinkind, lässt alles an andere aus. Ich will schon den Kontakt abbrechen weil sie so nervig ist.

Am zweiten Weihnachtstag ist Familientreffen. Dann geht die Show wieder los. Alle sind blöd außer sie. Boah wenn ich schon dran denk.

Demenz, Krankheit, Psychologie, Gesundheit und Medizin
Ist das Demenz, Alzheimer oder eher normal?

Meine Oma, 81 Jahre, vergisst mittlerweile sehr oft etwas. Früher, noch vor ein paar Jahren, konnte sie die Namen ihrer ca. 30 Enkel perfekt auswendig und hat sie auch nie verwechselt wenn sie über jemanden spricht. Jetzt verwechselt sie einfach alle Namen ständig auch von mir z. B. Und nennt mich so wie mein Bruder heißt und umgekehrt. Das war vor 3 Jahren noch gar nicht so und wenn dann selten. Außerdem muss sie jetzt auch oft länger überlegen wie die Telefonnummern ihrer Familienmitglieder heißt. Ihr fällt es dann trotzdem oft wieder ein aber manchmal nicht.

Das wäre für mich aber noch als normal zu betiteln aber es geht weiter:

Vor ca. Einem Jahr hat sie sich Geld von ihrem Konto angehoben und in einer Kiste versteckt und diese auf ihren Schrank gelegt. Da lag es dann eine ganze Weile bis sie sie dann einmal mit Tesa film aufgeklebt aufstand. Das war so ein trüber Tesa Film den nur sie ständig benutzt. Sie wusste aber nicht wer das zu geklebt haben könnte. Es war zudem auch total schlampig gemacht. Das Geld und alles war aber noch drin.

Dann Monate später gings weiter. Jetzt war die Kiste ganz normal oben auf dem Schrank aber beim nachsehen war das Geld dann weg und die Brieftasche auch. Keiner aus dem Haus hat eine Ahnung wo es sein könnte. Als wir ihr dann fragen gestellt haben sagte sie dass sie die Kiste immer wieder mal verlegt und woanders versteckte und das eben das Geld jetzt weg war. Ist bis jetzt auch nicht wieder aufgetaucht obwohl wir gesucht haben wie die doofen. Ich glaube nicht, dass jemand es genommen hat aber bei den häufigen Besuchen die sie bekommt ist das nicht 100%auszuschließen. Sie versteckt ständig irgendwas und findet die Gegenstände dann nicht mehr so schnell.

Oft ist es auch passiert, dass meine Mutter ihr wie jeden Monat etwas Geld gibt zum Einkaufen etc. Und meine Oma dann nach ein paar Tagen sagt, dass sie nie Geld bekam. Also nicht nur, dass sie diesen einen Monat nichts bekam sondern überhaupt das halbe Jahr oder so nicht. Ich habe es dann einmal aufgenommen wie meine Mutter das Geld übergibt und als sie es dann wieder vergaß hab ichs ihr gezeigt und sie hat überhaupt nichts mehr verstanden und konnte sich trotzdem nicht erinnern.

An Dinge aus ihrer Kindheit oder Sachebene die schon sehr lange her waren kann sie sich prima erinnern nur Sachen die neu passieren kann sie sich nicht merken. Sie kann sich auch die Namen ihrer neuen Enkel kaum merken aber die sind auch oft englische Namen die sie ja früher noch nie gehört hat und die jungen Enkel sieht sie auch fast nie.

Das fing alles an als sie sich einmal den Arm gebrochen hat und dann lange Zeit nicht viel gemacht hat. Sie kann aber noch eigentlich fast alles was sie fürher konnte. Die Sachen die sie nicht mehr kann sind meist Sachen die jetzt halt körperlich zu schwer sind.

Ich habe jetzt ziemlich Angst einerseits um sie weil ich nicht möchte das sie alles vergisst und andererseits Angst um unsere große Familie weil Altheimer und Dement ha vererbt werden.

Demenz, Alter, Gehirn, Psychologie, Alzheimer, Gedächtnis, Gesundheit und Medizin
Alleinstehende Frau ohne Verwandte, ggf. Demenz?

Hatte eben ein unangenehmes Telefonat mit einer älteren Bekannten. Es war sehr anstrengend. Die Dame bimmelt regelmäßig durch, schimpft, teilt aus, hält uns auf und behauptet seit Neuestem, man sei durch Ausgangsbeschränkungen im Haus eingesperrt, dürfe den Wohnort nicht verlassen, werde 24 Stunden im öffentlichen Bereich kontrolliert, müsse sich für alles rechtfertigen und überhaupt; ich sehe sie tendenziell auch im Bereich auf andere Dinge im Bereich der Verschwörungstheoretiker an - schon seit Jahren.

Sie wirkt regelmäßig nicht nur überlastet, sondern verwirrt. Manchmal bimmelt sie 20-mal am Tag durch, bis endlich jemand sich erbarmt und abnimmt - manchmal hören wir wochenlang nichts. Wenn sie "Bimmeltage" hat, ist sie unausstehlich und wirkt geistig nicht klar.

Ich glaube, dass sie zumindest teilweise an Demenz leidet - es gibt aber keine lebenden Verwandten mehr. Die Frau ist Anfang 70; ein Lebensgefährte ist da, aber fast 20 Jahre älter, im Heim und schwer krebskrank/Pflegefall.

Bin einer ihrer letzten Kontakte, die sie überhaupt hat und kann nicht abschätzen, mit wem sie sonst Verbindung hat außer noch zum Lebensgefährten. Die Frau fährt noch Auto, ist aber augenscheinlich kaum mehr in der Lage, Haus und Auto und sich selbst in Schuss zu halten. Sie war seit Jahren laut eigener Aussage bei keinem Arzt mehr, auch nicht mehr beim Zahnarzt.

Zum Hintergrund: Früher waren wir Nachbarn, sind aber beide umgezogen. Ihr neues Umfeld kenne ich nicht direkt bzw. weiß nicht, wer da wohnt - sie weiß es selber nicht und hat kein Interesse an ihrem Umfeld.

Was kann man da machen?

Gesundheit, Senioren, Demenz, Psychologie, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung
Was ist da los? Großeltern schlimm?

Hey.

Es geht in dieser Frage um meine Großeltern und das Thema bereitet mir echt Sorgen. Ich bitte euch alles ernst zu nehmen und ernsthaft zu antworten. Mir ist klar, dass ihr sie weder kennt, noch dabei wart oder ne glaskugel habt, aber geht bitte ehrlich eure Meinung ab. Danke für euer Verständnis🥰

Mein Opa hatte vor 15 Jahren eine OP am Gehirn und hat mehrere Erkrankungen.

Meine Oma war eigentlich immer sehr fit. Sie machte den Haushalt, kochte, gab meinem Opa seine Tabletten und man konnte mit den beiden einfach Spaß haben. Meine Cousine und ich gingen mit meiner Oma in die Stadt einkaufen. Wir durften uns kaufen was wir wollten. Wir verbrachten die Ferien dort und es gab immer viele Süßigkeiten. Es hätte besser nicht sein können.

Mit corona bekamen wir in die Situation aber immer weniger Einblicke.

Im Sommer war mein 17. Geburtstag. Sie riefen nicht an oder gratulieren sonst irgendwie nein. Wir fuhren ein paar Tage später hin. Es interessierte sie nichts mehr. Sie hatte selbst vergessen was sie mir schenkte. 1 Monat und 2 Wochen später war dann die Konfirmation meiner Cousine.

Wir holten Sie daheim ab und fuhren mit denen zum Hotel.

Meine Oma, die mit mir hinten saß, fragte mich 3 mal, wo der Ausflug hin geht.

Im Hotel angekommen, holten mein Opa und meine Mutter noch ein paar Sachen.

Als meine Oma aus dem Hotelzimmer ging (aus welchem Grund auch immer) und sie wieder aufschlossen, guckte meine Oma in das Zimmer, indem ihre Tasche stand und sagte ganz verwundert: "ist das unser Zimmer?"

Die erste Nacht von zweien verging.

Es war der Tag der Konfirmation.

Meine Mutter und ich waren frühstücken.

Dann wurden meine Großeltern wach und wir begleiteten sie zum Frühstückssaal.

Es gab neben der Tür im Hotelzimmer ein Schlitz, wo man die Karte rein macht für Licht. Sie suchten die Karte. Mein Opa rüttelt an dem Schlitz rum als würde er ihn abreißen wollen.

Sie fanden die Karte nicht.

Wir alle standen dann draußen. Erst wollten sie die Tür angelehnt lassen.

Dann zog mein Opa die Tür zu.

Beim Frühstück angekommen wollte mein Opa wissen ob sie wieder rein kommen.

Als wir nein sagten sagte er: Ja dann will ich nicht frühstücken.

Um 12:30 Uhr gab es essen bei meiner Tante.

Meine Großeltern waren weg.

Schließlich kamen sie wieder.

Sie wollten an einem Feiertag zur Apotheke.

Sie dachten dann es geht zu einer Trauerfeier.

Sie gratulieren meiner Cousine nicht zur Konfirmation. Es kam gar nichts.

Nur wer da wohnt und was wir wieder dort wollen.

Es war ihnen alles egal.

Als sie abgehauen sind und meine Mutter des mit dem verpassten Essen sagte, wann mein Opa ab und sagte egal.

Meine Tante kaufte ein Geschenk für die Konfirmation.

Das legten sie weg.

Meine Oma sagte es ist für das Mädchen, dessen Name ihr nicht einfällt.

Auf dem Rückweg, spielte meine Oma nur mit ihrer Handtasche.

Am Telefon sagen Sie immer, meine Mutter soll all ihre lieben Grüßen.

Wir waren da am Geburtstag von meinem Opa. Sie waren nicht daheim. Trotz Anruf dass wir losfahren.

Demenz, Familie, Krankheit, Gehirn, Großeltern, Konfirmation
Eltern zwingen mich auf demente Oma aufzupassen?

Hallo.

Meine Oma ist sehr dement und ich habe keinen guten Draht zu ihr, hatte es auch nicht wirklich zu ihren normalen Lebzeiten (ohne Demenz).

Meine Eltern zwingen mich, seit es schlimmer wurde, ständig zu Hause zu sitzen und auf sie aufzupassen, da die sonst wegrennen könnte oder sich einschließt / in die Hose macht etc pp. (Hatten wir alles schon)

Meine ganze Freizeit geht dafür drauf. Immer wenn meine Eltern einkaufen oder im Garten arbeiten, Aktivitäten bei denen ich gerne dabei wäre aber wir Oma nicht mitnehmen können (schafft es nur sehr sehr schwer die Treppen zur Wohnung wieder hoch.) muss ich mit ihr zu Hause sitzen. Sie füttern und Babysitten.

Wenn das alles normal laufen würde hätte ich kein sooo großes Problem damit. Aber sie wehrt sich ja, will nicht dass man ihr hilft, macht was sie will uvm.

Ich habe keine Geduld mehr ständig dazu gezwungen zu werden auf die aufzupassen. Ich gehe in die Schule und arbeite nebenbei, wenn ich Mal Freizeit habe will ich verdammt nochmal Freizeit haben. Meine Eltern akzeptieren mein Nein aber nicht und ein Pflegeheim / Pfleger oder whatever ist für sie ABSOLUT keine Option.

Wenn ich nein sagen dann ziehen die trotzdem ihren Willen durch und lassen mich mit ihr zu Hause. Mein ganzes Wochenende ist wieder im A*sch, muss wieder den ganzen Tag aufpassen. Ich Flippe bald aus.

Kann ich IRGENDWAS dagegen machen?

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Kann es sein das meine Mutter gesundheitlich abbaut?

Achtung! Lange Vorgeschichte!

Mach mir gerade etwas sorgen um meine Mutter (70) sie war bisher immer sehr kreativ, lernfähig, hatte immer ein Talent sich der neuen Technik anzupassen, einmal erklärt, hatte sie es auch schon drin. Bis heute...

Wir wohnen in einem zwei Familien Haus zusammen, treffen uns gemeinsam zum Essen (wöchentlich kocht ein anderer). Das erste was mir auffiel war das sie oft, unbegründet sehr nervös ist, zuerst dachte ich es ligt an den Umständen wegen Corona, sie will auch nicht mehr raus, und meidet jeglichen Kontakt, welcher nichts mit mir oder meinem Mann zu tun hat. Sogar ihre eigene Schwester meidet sie.

Heute meinte sie ihr Online Banking (Was sie schon seit zwei Jahren selbstständig tätigt) würde nicht mehr gehen. Ich wollte ihr helfen, und beim aufklappen ihres Laptops sah ich eine Notiz die Schritt für Schritt beschreibt wie sie das Internet nutzen kann. Dabei hat sie es vorher schon von selbst gemacht, ohne aufgeschriebene Hilfe.

Ich ignorierte diese Notiz und meldete mich in ihrem Beisein im online Banking an. Es schien alles wie gewohnt zu funktionieren. Ich war etwas verwirrt und sagte "geht doch alles" und sie meinte "oja, gut, wenn du schon drin bist, kannst du mir ja gleich die Überweisungen machen" auch das kam mir suspekt vor, da sie bisher immer, und ohne Ausnahme alle anstehenden Aufgaben alleine tätigen wollte. Ich musste ihr sogar noch zusammenrechnen was sie nach den Lastschrift Abzügen noch zur Verfügung hat.

Doch nun kommt der Gipfel, nach dem ganzen saßen wir noch zusammen und sie fragte mich wann meine Katzen 2 Jahre werden, ich sagte "meine Katzen werden 15, wie um alles in der Welt kommst du auf zwei?" sie sagte "ja so lange hast du sie ja noch nicht, ich kann ja nicht wissen wie alt sie waren als du sie bekommen hast" ich erklärte ihr, das sie die erste Katze an mich vermittelte und ich sie als kitten mit der Hand aufzog.

Sie schien verwirrt und sagte nichts mehr. Ich versuchte ihrer Erinnerung auf die Sprünge zu helfen und errinerte an ihren verstorbenen Kater der zwei Jahre war als ich meine erste Katze zu mir holte. Sie errinnerte sich und meinte "Ja, und der ist mit 12 gestorben, also muss deine jetzt zwei sein" ich war so verwirrt, daß ich das Thema wechselte.

Irgendwie mach ich mir gerade unheimlich Sorgen, habe bei der Pflege meiner Uroma geholfen sie an Alzheimer litt, und meinen Vater vor 3 Jahren gepflegt der immer mehr abbaute. Ich hab furchtbare Angst das meine Mutter jetzt auch noch abbaut, schon allein deshalb weil ich weiß wie schnell es dann mit dem Abschied geht

😔... Bitte, kann mir jemand sagen was ich machen kann, bzw. Was sie hat? Mein Mann meint, ein Arzt würde nichts machen wenn sie keine körperlichen Beschwerden hat. Bin gerade total verzweifelt, ich will sie nicht auch noch verlieren, weder geistig, noch körperlich 😪 vieleicht hat ja hier jemand mit sowas erfahrung und kann mir Ratschläge geben. Ich wäre jeder hilfreichen antwort dankbar.

Gesundheit, Mutter, Pflege, Demenz, Familie, Alter, Krankheit, Alzheimer, Psyche

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