Wie geht man mit Wahnvorstellungen bei Demenzkranken um?

Meine Oma (88J) war bis vor ein paar Tagen geistig noch voll da. Hin und wieder mal ein paar Dinge vergessen aber sonst nichts tragisches. Sie hat sich vor einiger Zeit verletzt und daraufhin starke schmerzlindernde (opiumähnliche) Mittel bekommen. Davon wurde ihr extrem schlecht und sie hat sie nach 2 Tagen auf Raten des Arztes wieder abgesetzt. Seit gestern ist irgendwie alles anders.

Ich bin gerade zu Besuch in meinem Elternhaus, wo ich meistens alle zwei Wochen für ein paar Tage in meinem Zimmer bin. Meine Oma wohnt im Stockwerk unter uns, und mein Zimmer ist so gelegen, dass ich oft höre, wenn unten jemand rumgeht.

Gestern spätabends stand meine Oma plötzlich in unserer Küche und redete wirres Zeug. Meine Mutter, gelernte Krankenschwester (die sich seit Jahren um sie liebevoll kümmert) begleitete meine Oma wieder ins Bett. Um 2 Uhr wollte ich schlafen gehen, dann bemerkte ich, dass Licht brennt und meine Oma hatte die Tür aufgesperrt und stand ganz verloren bei der Kellertreppe. Ich habe sie wieder ins Bett gebracht. Sie sagte wieder Dinge, die total zusammenhanglos waren und lachte auch sehr laut, wobei sie das sonst nie so machte. Sie wirkte total aufgeweckt und unruhig, aber auf eine seltsame Art und Weise. Ich konnte dann auch nicht schlafen und um 4 Uhr morgens wiederholte sich das Ganze.

Tagsüber sieht sie überall Kinder die herumsitzen und irgendwo runterspringen möchten. Im Wartezimmer beim Arzt hat (ihrer Meinung nach) jemand die ganze Zeit herumgeschrien, obwohl es mucksmäuschenstill war.

Vorhin gerade schrie sie laut die Namen meiner Eltern, ich bin sofort runtergerannt. Meine Oma meinte dann, dass da jemand steht und sie ihn schon geschimpft hätte was das soll. Ich habe ihr versichert, dass keiner da ist und nochmal in alle Räume geschaut. Sie sagte dann, dass sie mir glaubt. Sie sagt dann "was soll ich tun, wenn ich diese Dinge sehe .." und ist selbst ganz verzweifelt. Dann fragte sie mich ob ich Sommersprossen bekommen hätte, und, dass es gut zu meinen Augen passt. Aber wie ihr euch denken könnt, habe ich nicht von heute auf Morgen plötzlich Sommersprossen bekommen.

Dann erzählte sie mir von ihrem Arztbesuch. Sie war heute im Wartezimmer und dann kam plötzlich eine Frau mit einem schönen blauen Kleid. Aber sie hatte keinen Kopf mehr. Da kamen mir fast die Tränen :-( Meine arme Oma sieht solche schrecklichen Dinge, und ich weiß auch nicht was ich für sie tun kann, oder wie ich mit ihr umgehen soll? Vorgestern war noch alles normal. Meine Mutter meint, dass es Demenz sein könnte, da sie schon einige Anzeichen dafür aufzeigte.

Soll ich mitspielen wenn meine Oma etwas sieht? Also selbstverständlich nur wenn es nicht schlimm ist. Beispiel: Gestern sagte sie "Da habt ihr noch ein bisschen Brot" und deutete auf das Blutdruckmessgerät. Wenn sie schreckliche Dinge sieht, würde ich ihr versichern, dass da nichts ist.

Kann soetwas auch wieder besser werden oder geht es jetzt nur noch bergab?

Demenz, Familie, Oma, Krankheit, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Psyche, Altersdemenz, Wahnvorstellungen, wahnhafte Störung
7 Antworten
Stress oder Demenz ich bin so vergesslich?

Hallo Leute!

Ich habe in letzter Zeit viel stress, unter anderem habe ich meinen Job verloren , habe einen Kündigungsschutzklage am laufen...

Habe ärger mit meiner Mutter und meiner Schwester...

Denn müssen wir unbedingt renovieren...

Ich bin jetzt 39 und habe folgendes bemerkt , zb war das vor drei Tagen, da habe ich bei einem Elektrogerät welches ich sehr oft benutze an ganz anderer Stelle den Knopf gesucht wo ich es anschalte

Ich schiebe Sachen in den Backofen, mache aber nur das Licht an

Ich habe eine Herdplatte an gemacht ohne einen Topf drauf zu stellen...

Heute habe ich alles unter Wasser gesetzt , weil ich vergessen habe, dass ich mir ein Bad eingelassen habe....

Früher hatte ich damit keine Probleme , aber im Moment ist es ganz schlimm...

Letzten Sonntag waren wir zb eingeladen, und ich war davon überzeugt, dass wir am Samstag zum Kaffee eingeladen sind, , ich habe an dem Tag die Einladung drei mal gelesen, damit ich mir sicher bin, dass wir tatsächlich am Sonntag zum Kaffee eingeladen sind...

Mein Mann macht sich auch schon langsam Gedanken...

Andere Sachen vergesse ich nicht...

Ich habe so eine Angst vor einer Alzheimer Demenz

Aber mir ist das auch schon aufgefallen, dass etwas nicht stimmt...

Ist es nur Stress, oder kann es wirklich sein, dass ich mit knapp 40 eine Demenz bekomme

Verlaufen habe ich mich noch nicht, und nach Hause finde ich auch ohne Probleme

Was meint ihr bin ich krank?

Gesundheit, Demenz, Stress, Krankheit, Demenzkranke, Alzheimer-Demenz
5 Antworten
Was ist Demenz, leicht erklärt?

Hallo,

ich habe vor einigen Wochen ein SBP (Schülerbetriebspraktikum) im Seniorenheim verrichtet und in diesem Heim hatte ich sehr oft etwas mit Demenzkranken zu tun. Jetzt müssen wir für die Schule einen SBP-Hefter dazu anlegen und Aufgaben zum SBP erfüllen, diese habe ich auch schon fast alle gemacht, bis auf das Wahlthema. Ich habe mir als Wahlthema: "Demenz" ausgesucht bzw möchte ich auch darüber schreiben, wie man jetzt mit Demenzpatienten umgeht und was man beachten sollte. Das ist auch alles kein Problem, weil ich in dem SBP sehr viel mit Demenzpatienten zu tun hatte und ich dadurch auch relativ viel über den Umgang gelernt.

Aber mein erster Gliederungspunkt ist - "Was ist Demenz?" bzw "Demenz allgemein" und jetzt weiß ich nicht wie man das erklären soll, ohne dass das Ganze eine Seite lang wird und nicht in irgendeiner Fachsprache erklärt ist, die dann eh keiner verstehen kann?!? Ich selber weiß Einiges über Demenz, aber ich kann es auch nicht "einfach" erklären.

Hat jemand von euch eine Idee wie man das ganz leicht erklären kann, so das es so gut wie jeder verstehen würde? Bzw habt ihr eine Art Text den man dann schreiben könnte, der aber nicht zu lang ist und der Demenz einfach erklärt???

Hier sind noch "Anforderungen" wie das Wahlthmea sein soll:

  • maximal 2 Seiten
  • Thema muss zum SBP-Platz passen

(ist nicht viel, aber vielleicht ist es für dich/euch wichtig...)

Ich bedanke mich schonmal im Voraus und ich hoffe, dass ihr meine Frage verstehen konntet und mir vielleicht auch eine geeignete Antwort geben könnt!

Medizin, Gesundheit, Schule, Demenz, Krankheit, Alzheimer, Demenzkranke, Gesundheit und Medizin, Seniorenheim, Alzheimer-Demenz, gedächnissverlusst
9 Antworten
Was gegen lauten, dementen Nachbarn tun?

Hallo.

Kurze Erklärung meiner Situation:

Vor knapp 2 Jahren bin ich wegen meiner Ausbildung in meine erste eigene Wohnung gezogen. In dem Haus befindet sich eigentlich ein betreutes Wohnen für ältere Menschen, an die auch der Großteil der Wohnungen vermietet ist.
Die Wohnungen die nicht belegt sind, werden (falls keine Aussicht besteht dass diese bald durch einen pflegebedürftigen menschen bezogen wird) auch normal vermietet, so wohnen pflegebedürftige und nicht pflegebedürftige quasi zusammen nebeneinander.

Neben mir wohnt ein Mann, der dement ist und sehr laut ist. Tagsüber stört es mich nicht, da ich entweder auf Arbeit bin oder es mich dann einfach nicht stört.
Aber vor allem nachts ist es sehr störend, da er seit ich hier lebe quasi jede Nacht mehrere Hustenanfälle bekommt, die teilweise so schlimm waren dass ich schon überlegt habe bei ihm zu klingeln um nach dem rechten zu sehen.
Außerdem redet er sehr laut beziehungsweise schreit nachts in der Wohnung rum, da er alleine lebt weiß ich nicht warum, nach Hilfe schreit er zumindest nicht, es kommt eher so rüber als würde er irgendwelche dinge oder Personen, die nicht da sind, anschreien.

Es ist so, dass ich teilweise echt geweckt werde oder gar nicht schlafen kann und dass für meine Gesundheit und meine Ausbildung auch nicht so klasse ist. Ich habe das einmal einer Betreuerin erzählt, die meinte dass er halt dement ist und sie da auch nichts machen könne, da sie nur bis 16 Uhr da ist.

Meine Frage ist: Muss ich das in Kauf nehmen, da ich ja quasi wusste dass es sich um ein betreutes Wohnen handelt und er ja von Anfang an mein Nachbar war? Kann ich irgendwas unternehmen, und wenn ja, an wen kann ich mich wenden?
Wie gesagt, Betreuung findet bis 16 Uhr statt, es kommt abends noch einmal eine Pflegekraft die nach jedem pflegebedürftigen schaut, aber die sind auch immer nur bis spätestens 22 Uhr erreichbar.

Vielleicht kann mir hier jemand helfen, da es mir (auch wenn es so rüberkommt) nicht nur um mich, sondern auch um meinen Nachbarn geht, da ich mir auch Sorgen um seine körperliche Gesundheit mache (so krasse Hustenanfälle konstant über 2 Jahre müssen ja auch eine Ursache haben) und ich es auch besorgniserregend finde wenn er nachts irgendwas in seiner Wohnung anschreit.

Vielen Dank fürs durchlesen und eure Antworten!

Demenz, Miete, Mietrecht, Mieterrecht, Nachbarn, Nachbarschaft, Ruhestörung
6 Antworten
20 Jahre alt, was ist nur los (Depression? Demenz? Gedächtnisstörung?, Schilddrüse, Schlafapnoe)?

Guten Tag GF-Community,

ich bin M und mittlerweile 20 Jahre alt, mir geht es jetzt ca. 2 Jahre komisch. Angefangen hat alles mit krassen Kopfschmerzen und einem unrealen Gefühl worauf ich zum Arzt bin da ich auch dicke Mandel habe. Darauf hin habe ich Antibiotika bekommen was nicht geholfen hat. Später wurde dann erhöhtes Cholesterin und eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt gegen die ich bereits L-Thyroxin 50µg nehme. Habe dann auch Herzstolperer bekommen -> Kardiologe der aber nichts festgestellt hat. Habe mich sehr zurückgezogen und sogar meinen 19 Geburtstag komplett ausfallen gelassen. Ich stelle selber Veränderungen meiner Persönlichkeit fest und es fällt mir echt schwer Menschliche Beziehungen mit Gefühlen aufzubauen. Ich funktioniere Praktisch nur noch. Meine Wortwahl ist auch enthemmter geworden. Wochen Später hat sich dann auch ein Gesichtsdruck auf der linken Seite entwickelt (sowie einige MS symptome) -> Neurologen -> MRT ohne Kontrastmittel. Der Neurologe meinte das es Psychosomatisch sei. Der Gesichtsdruck war dann manchmal da und manchmal nicht und abwechselnd auf einer Seite. Wegen meinen Mandeln bin ich direkt zum HNO der dann eine Schlafapnoe festgestellt hat. Ich werde nun am 12.11 an meinem Rachensegel und Mandeln Operiert. Die Vollnarkose macht mir ebenfalls angst aber irgendwie seit einigen Woche nicht mehr.. komisch

Empfinde keine "Höhen und Tiefen" mehr/Gefühlslos. Ich bin auch vergesslich geworden und meine Konzentration lässt nach. Mir kreist die ganze Zeit der Gedanke der "frontotemporale demenz" im Kopf rum da die Symptome die ich hab, der Krankheit sehr ähneln.

bsp. die mir Sorgen machen:

  • Vergessen den Wasserhahn aus zu machen
  • Ich geh kurz Kochen und vergesse meine Internet-"Freunde"
  • Passwort vergessen, als ich das Passwort wieder bekommen habe, kam es mir komplett fremd vor
  • Komme mir fremd im Spiegel vor
  • Freundin sieht für mich manchmal anders/fremd aus
  • Projektarbeit-Vortrag Wörter benutzt wie "Cool" und "Geil"
  • Kurzzeitgedächtnis "fehlt"/Denkfehler bei leichten Aufgaben
  • Manchmal leichter Schwindel und oder leichte Kopfschmerzen
  • Kein Mitgefühl gegenüber anderen Menschen/Kann mich nicht mehr in deren Lage versetzten oder was sie fühlen.
  • ^ Ebenso das meine Worte andere verletzen können
  • Generelle Veränderung meiner Persönlichkeit (Ich war immer Lustig drauf war jedes Wochenende was trinken etc pp.)
  • Wenn ich neue Leute kennenlerne zum Zocken und die mich am nächsten Tag anschreiben, muss ich voll überlegen wer das nochmal ist.
  • Weiß "kaum" was vom Vortag
  • Sachen die man mir sagt am Morgen Ordne ich zu "gestern" am Nachmittag/Abend ein
  • ^ Ersten Tag auf der Arbeit habe ich am Nachmittag gedacht, dass ich gestern schon da war Arbeiten
  • Vor einige Monaten Sprachstörung als ob ich gleich einschlafe

Ich mache mir sorgen aber irgendwie ist es mir auch egal geworden, schwer zu beschreiben. Ich war mit meinem Kopf immer komplett da, konnte schnell lernen und habe meine Umwelt auch "Roh" wahrgenommen. Was meint ihr dazu?

Demenz, Krankheit, Depression, Gesundheit und Medizin, Schilddrüse, schilddrüsenunterfunktion, Schlafapnoe, Kurzzeitgedächtnis
4 Antworten
Was kann ich für meine demente katze tun?

Hallo, ich habe eine katze die schon immer eigentlich bei uns wohnt , seit 16 Jahren. Vor zwei Jahren ca wurde festgestellt dass sie ein wenig dement ist. Am Anfang hat man das nur gemerkt weil sie öfter miaut bzw geschrien hat als sonst und ein wenig verwirrt war. Mittlerweile merke ich es aber an einigen Sachen. Sie ist fast immer wenn ich zu Hause bin bei mir, kuschelt viel mehr, sucht meine Nähe und geht fast nicht mehr raus und wenn dann nur kurz. Sie schafft manche Sprünge nicht mehr und schreit eigentlich ständig, woran ich irgendwie merke dass sie nicht weiß was sie tun soll und irgendwie Hilfe braucht. Außerdem schreit sie auch ständig weil sie denkt sie hat hunger obwohl ich ihr ständig essen gebe, aber sie vergisst es. Sie läuft ständig planlos Rum und sitzt oft einfach so da und glotzt ins nichts. Ich kuschel sehr oft mit ihr, streichel sie, lass sie bei mir schlafen und wenn sie rumsitzt und glotzt Versuche ich sie abzulenken und rufe sie oder Spiel mit ihr. 

Vielleicht kennt sich ja der ein oder andere aus, was ich noch tun könnte damit es ihr so lang wie möglich damit gut geht. (Ansonsten geht's ihr gut, waren erst beim Tierarzt wegen einer Krankheit und da wurden blutbilder getestet. Ist also nur die blöde Demenz.). Hat jemand Ideen? Ich mach mir ein wenig Sorgen dass ich ihr nicht genug bieten kann für die letzten paar Jahre und dass es ihr schlecht geht. Danke schonmal

Demenz, Katze, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung
2 Antworten
Zahlt die gesetzliche Krankenkasse den Aufenthalt in der Gereontopsychiatrie eines LKH?

Meine Mutter (79 J) ist seit ca. 8 Jahren demenzkrank und depressiv. Die aggressive Version. Vor 10 Tagen wurde sie ins Krankenhaus eingewiesen, weil sie Wasser in den Beinen hatte und Herzflimmern lt. EKG. Sie weigerte sich massiv ins Krankenhaus zu gehen. Allerdings nach 5 Tagen wollte sie freiwillig, da sie kaum noch atmen konnte. Es stellte sich eine schwere Lungenentzündung heraus. Heute wird sie in die Kurzeitpflege kommen. Ich habe meine Mutter auf Warteliste Heim gesetzt (ca. 6 Monate) Bis dahin soll eine 24 Stunden Betreuung zu Hause eingesetzt werden. Das Krankenhaus machte mir allerdings klar, daß wenn meine Mutter in der Kurzeitpflege nicht händelbar ist, zurück ins Krankenhaus kommt. Dann würde es eine Einweisung in die Gereontopsychiatrie machen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sich meine Mutter im Krankenhaus verweigerte. Sie warf Ärzte und Schwestern aus dem Zimmer, attackierte Jeden massiv verbal. Auf Grund ihrer Arthrose in den Hüften ist sie nun auf den Rollstuhl angewiesen.Ohne Hilfe kommt sie da aber nicht rein. Natürlich auch nicht ohne Hilfe auf Toilette. Momentan ist sie Pflegestufe 2, Hoherstufung ist beantragt.NUN MEINE FRAGE: ZAHLT DIE GESETZLICHE KRANKENVERSICHERUNG DIE STATIONÄRE GEREONTOPSYCHIATRIE?

Demenz, Familie, Recht, Gesundheit und Medizin, Kinder und Erziehung, Krankenkasse, Psychiatrieaufenthalt
2 Antworten
Druck im Gesicht, Vergesslichkeit, Unkonzentriert, Depressionen?

Ich bin momentan in einem ziemlich großen Loch drin aus dem ich hoffentlich bald raus komme. Ich bin 20 Jahre alt und Männlich und fühle mich seid knapp 2 Jahren immer komischer/schlechter. Ich habe schon eine Arzt-Odyssee hinter mir ohne richtige Befunde. Was man nun fest gestellt hat, ist eine Schilddrüsenunterfunktion und Schlafapnoe. Die Schilddrüsenunterfunktion wird mit L-Thyroxin 50 behandelt und die Schlafapnoe bald operiert.

Folgendes beschäftigt mich:

  • Freue mich nicht mehr, keine interesse, Lachen ohne Gefühle (apatisch?).
  • Oft vertieft am PC und denke dann plötzlich ich wäre zuhause (wohne bei meiner freundin). (Orientierungsstörung?)
  • Freundin war jetzt einige Tage weg aber ich dachte manchmal sie wäre ganze Zeit da.
  • Plötzliche gedanken die Inhalte mit einander verknüpfen die keinen Sinn ergeben (Inkohärent?).
  • Mache aufeinmal wieder Rechtschreibfehler.
  • Bin sehr Vergesslich und Unkonzentirert geworden. (^ Gedächtnisstörungen?)
  • Zeitliche-Orientierung ist manchmal.. seltsam.. (plötzlich ist abends)
  • Tag vergeht in Sprünge (viel zu schnell)
  • Druck auf der linken Gesichtshälfte

Nun ja.. ich google mal wieder und habe was gefunden von "symptomatische Demenzerkrankungen" und verstehe nicht was das heißt. Ist das einfach nur das Symptom / Einbildung durch eine andere Krankheit (Schilddrüse) wie unten aufgelistet ohne die Krankheit (Demenz) zu haben?

Symptomatische Demenzerkrankungen:

  • Sog. Normaldruckhydrozephalus (Aufstau von Nervenwasser)
  • Stoffwechselstörungen der Schilddrüse
  • Nierenerkrankungen
  • Leberfunktionsstörungen
  • Multiple Sklerose
  • etc pp...

Wäre nett wenn mich da jemand evtl etwas aufklären könnte :/

Demenz, Angst, Stress, psychosomatisch, apathisch
3 Antworten
Können Demente bei gewissen Leuten klarer sein?

Hallo

Ich arbeite seit 3 Monaten in einem Friseurgeschäft und mache dort die Ausbildung. Meine Chefin fördert mich sehr wesshalb ich auch immer öfter bei der Bedienung von Kunden helfen darf. Wir haben eine demente Kundin die jede Woche von ihrer Tochter zu uns gebracht wird zum waschen und föhnen weil das zuhause schwierig ist durch die eingeschränkte Mobilität. Ich habe nun öfter zugesehen und festgestellt dass sie nicht mehr redet. Sie schnalzt, sie lacht und verzieht das Gesicht wenn es zieht. Sobald ich aber in ihrem Blickfeld bin fokussiert sie mich und antwortet mir in klaren, wenn auch einfachen, Worten. Auch wenn ich ihr bisher die Haare gewaschen habe antwortete sie immer auf Fragen wie z.B. ob die Temperatur so angenehm ist für sie. Heute durfte ich sie dann komplett bedienen da die Haare ja nur gerade geföhnt werden. Sie bedankte sich von sich aus, sie grinste mich die ganze Zeit an wie ein Honigkuchenpferd und antwortete stets auf jede Frage und Bemerkung. Sie schüttelte sogar meine Hand und verabschiedete sich von mir... Danach vergass sie zwar die Hand loszulassen, aber das ist ja auch nicht schlimm. Ich finde das ziemlich erstaunlich, sie scheint zwar laut Tochter ab unf an mal so klare Momente zu haben, aber es ist doch irgendwie auffällig dass sie immer bei mir so reagiert. Ich war mal in der Pflege, da hatten wir einen ähnlichen Fall, aber da ich den betreffenden Patienten nur einmal pflegte war es auch nicht gross auffällig dass er bei mir das erste Mal seit Monaten scheinbar wieder ein Wort über die Lippen brachte... Das ganze Krankheitsbild, so schlimm es auch ist, fasziniert mich sehr. Bisher dachte ich auch dass die Reaktion mehr mit den verbleibenden Erinnerungen zusammenhängt, doch diese Kundin kennt mich ja kaum. Meine Frage ist nun eigentlich mehr aus Neugierde; warum könnte es so sein dass sie auf mich so reagiert? Sehe ich vieleicht jemandem ähnlich den sie kannte oder ist es vileicht eine Ausstrahlung, Sympathie oder sonst irgendetwas?

Medizin, Demenz, Psychologie, Liebe und Beziehung
4 Antworten
Vater will sich nicht helfen lassen und zum Arzt gehen was tun?

Hey Leute. Ich weiß nicht wo genau ich anfangen soll aber es geht um meinen bald 53 Jahre alten Vater. Ich denke er hat Demenz beziehungsweise Alzheimer. Das geht seit 2017 so. Ständig vergisst er Sachen. Jeden Tag lässt er Schränke offen, Macht Elektrische Geräte an und kann sich plötzlich nicht mehr erinnern dass er das war. Auf einmal kann er nicht mehr denken. In Sachen Technik weiß er noch alles prima. Wenn man ihn zum Beispiel sagt dass man Wäsche aufhängen geht versteht er dass nicht dass ist sehr oft so. Das war früher nicht so. Er verlegt manchmal Gegenstände an Orte wo sie nicht hingehören. Zum Beispiel einen Pfannenwender legt er ins Bad. Irgendwie ist es so dass wenn etwas nicht klappt. Das war heute beim Mittagessen so er holt sich fischstabchen aus dem Ofen mit dem Pfannenwender und es klappt nicht, da sagt er wieso geht das nicht? Und er kommt nicht auf die Idee es anders zu probieren. Das war früher auch nicht so. Ich mach mir ehrlich gesagt so dolle Sorgen. Das Problem er weigert sich zum Arzt zu gehen noch will er was davon hören wenn wir ein Gespräch mit ihm führen. Sobald man ihm sagt dass etwas nicht mit ihm in Ordnung ist dann rastet er gleich aus. Ich hab ihn mal gefragt warum er den Käse draußen stehen hat und da meinte er dass es meine Schwester vergessen hat und dann ging ich zur Schwester und sie meinte es wäre Papa. Ich ging wieder zu ihm und fragte ihn wieso er lügt? Er ist wichtig ausgerastet und meint dass ich ihm damit nerve.

Generell ist das Problem dass er deswegen nicht zum Arzt will und sonst sich nicht helfen lässt. Er hat Angst vorm Arzt da seine Mutter nach einem Operation ums Leben gekommen ist. Was sollen wir tun?

Gesundheit, Demenz, Angst, Menschen, Krankheit, Vater, Gehirn, Psychologie, Alzheimer, Arzt
10 Antworten
Vergesslich, Wortfindungsstörung, Konzentrationsschwäche?

Guten Tag liebe community,

Wie schon im Titel steht, leide ich unter einigen Symptomen seit ca. 1 1/2 Jahre. Ich bin 20 Jahre alt, Männlich. Einige Symptome verschwinden immer wieder dafür kommen aber andere dazu.

Ich war bereits mehrmals bei meinem Hausarzt und meine Blutwerte sind soweit super bis auf erhöhten Cholesterin und leichte Schilddrüsenunterfunktion gegen die ich L-Thyroxin 50 nehme.

Momentan fühle ich mich an einzelnen Tage so schlecht, mir fällt es schwer zu reden bis ich was esse. Ich bin auch sehr gefühlslos geworden und kann aufeinmal mit Leuten reden die ich garnicht kenne (konnte das sonst nie weil zu schüchtern zb). Ich kann auch nicht sagen was ich gestern gemacht habe oder was Vorgestern war. Momentan habe ich auch Wortfindungsstörungen in Deutsch und Englisch, fange wieder an mit Rechtschreibfehlern (z.B. wolte statt wollte, Atacke statt Attacke.. hatte früher LRS). Abundzu habe ich auch einen Druck unter dem Linken Auge oder habe MS ähnliche Symptome wie Empfindungsstörungen oder fehlende Feinmotorik manchmal. Wache auch verdammt oft mit eingeschlafenen Armen auf obwohl ich nicht draufliege. Mein Tag vergeht wie in Sprünge und einfach zu schnell. Mir kommen dann Krankheiten in den Sinn wie Demenz, Schlaganfall, MS, etc..

Manchmal schau ich mich im Spiegel an und erkenne mich selber nicht mehr als "Ich". Ich habe mich in sen letzten Monaten ziemlich Zurückgezogen von Hobbys und Freunden, fange aber wieder an dinge zu unternehmen. Ich selber komme mir aber total Fremd vor, anderen fällt nichts auf das ich mich an der Persönlichkeit verändert hätte.

Ich war bereits im Krankhaus und habe mein Herz untersuchen lassen bezüglich Herzstolperer, Schilddrüse untersuchen lassen ohne Befund (außer TSH), Neurologische untersuchung -> MRT ohne Kontrastmittel ohne Befund. Man sagte nun zu mir das es Psychosomatisch sei. Mir kommt es so vor als ob die Arzte mich nicht ernst nehmen.

Werde mir die nächsten Tage bei einem Psychologen einen Termin holen.

Was habt ihr für Erfahrung damit und was könnte ich den haben? Mach ich mir zu viele Sorge obwohl ja ziemlich viel untersucht worden ist? 😣

Demenz, Angst, Depression, Konzentrationsschwäche, ms, Schilddrüse, Schlaganfall, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörung
4 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Demenz

Habt Ihr Ideen für die beschäftigung von Senioren?

10 Antworten

Programm für Weihnachtsfeier im Altenheim

4 Antworten

Geschenk für Oma - mit Demenz -

22 Antworten

Warum sehen Demenzkranke Personen, die gar nicht da sind?

9 Antworten

Beschäftigung für Senioren im Altenheim?

15 Antworten

Wie lange kann man ohne Essen und Trinken überleben?

12 Antworten

zuviel schlaf bei alten menschen?

8 Antworten

Wie stirbt man bei alzheimer oder demenz?

9 Antworten

Wann kann ich meine demenzkranke Mutter für unzurechnungsfähig erklären lassen?

10 Antworten

Demenz - Neue und gute Antworten