Sollte ich mit meiner Freundin zusammenziehen oder bei meinem Opa wohnen bleiben?

Servus,

Bin vor 2 Jahren zu meinem Opa gezogen, da die Oma gestorben ist und ich ihn nicht alleine im Haus wohnen lassen wollte.

Nun will aber meine Freundin mit mir zusammenziehen und mit 20 Jahren wird es auch langsam ma Zeit seinen eigenen Weg zu gehen. Das Problem ist nur, dass mein Opa dann wieder alleine im Haus wohnen würde und das wollte ich eigentlich verhindern. Durch einen bekannten des Vaters der Freundin kamen wir schließlich zu einer Wohnung die wir evtl. am 1.10 beziehen. Das Problem ist nur, dass diese Wohnung im Frankfurter Stadtviertel Zeilsheim ist, einem sozialen Brennpunkt. Die Wohnung ist nicht in der schlimmsten Gegend des Stadtviertels, aber bedenklich. Mein Opa hingegen wohnt in Liederbach, einer wohlbehüteten Gegend im Vordertaunus wo noch nie irgend etwas passiert ist.

Ich selber bin im Ghetto aufgewachsen, damals in der Maintaler Waldsiedlung. Ich weiß was die in solchen Gegenden machen wenn man Deutscher ist und habe Angst wieder in solche Verhältnisse zu kommen wie damals, wo man sich ständig vor Schlägereien fürchten musste und man Nachts wegen den Polenböllern nicht schlafen konnte. Wo man sich immer vor irgend wem beweisen musste, weil man anders war.

Zeilsheim ist zwar kein Vergleich zu Maintal und deutlich friedlicher, aber es ist halt wie gesagt auch kein Viertel wo man alleine Nachts spazieren geht. Ich kann dort wahrscheinlich auch keine neuen Bekannten oder Freunde kennenlernen, da ich mich als Deutscher dort dann wieder beweisen müsste, vor allem weil ich zugezogener bin. Das alles gibt mir ein bisschen zu denken.

Meine Mutter versuche ich auch die ganze Zeit zu überreden aus dem Ghetto auszuziehen und zum Opa zu gehen, aber sie hat sich an alles dort gewöhnt und will die Gegend nicht verlassen.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Würdet ihr ausziehen und ein neues Lebenskapitel aufschlagen? Oder würdet ihr an meiner Stelle noch ein paar Jahre zuhause wohnen bleiben?

Sonstiges 60%
Bleib beim Opa 33%
Zieh mit deiner Freundin zusammen 7%
Mutter, Familie, Freundschaft, Opa, Freunde, Frankfurt, Freundin, Liebe und Beziehung
Wie geht man mit der Pflege von Oma & Opa um?

Hallo,

Meine Familie (Eltern + mein Bruder (16) und ich (20)) und mich beschäftigt seit einiger Zeit immer wieder dasselbe Thema.

Meine Oma & mein Opa (die Eltern meiner Mutter) sind jetzt mittlerweile schon seit einem 3/4 Jahr nicht mehr in der Lage ihr Leben und ihren Haushalt eigenständig zu bewältigen.

Meine Mutter war seitdem jeden Tag mindestens 5 mal dort, hat geputzt, gewaschen, gekocht, eingekauft, die Pflege übernommen, Arztbesuche und weitere Termine mit den beiden wahrgenommen, sie morgens aus dem Bett geholt, abends wieder ins Bett gebracht usw. eben alles was so dazu gehört. Sie war am Tag teilweise gerade mal ein paar Stunden zuhause.

Meine Oma leidet an Demenz & hat in den letzten Monaten sehr abgebaut. Dazu kommt noch dass die Ehe meiner Großeltern eigentlich total zerrüttet ist. Durch ihre Demenz bekommt sie regelmäßig Wutanfälle und schreit meinen Opa dann an, weil ihr die ganzen Sachen von früher wieder einfallen (sie hat sehr sehr viel im gemeinsamen Unternehmen gearbeitet, er hat sich schon immer mehr oder weniger bedienen lassen). Zudem muss man sagen dass mein Opa ein recht manipulativer und undankbarer Mensch ist. Er versucht, auch unter seinen Kindern, immer alle gegeneinander auszuspielen. Ein danke für das was meine Mutter alles für die beiden gemacht hat und macht, kommt ihm im Traum nicht über die Lippen, er sagt immer nur etwas wenn er was auszusetzen hat.

Naja, jedenfalls haben wir jetzt seit einigen Tagen eine 24h Pflegekraft bei uns bzw im Haus meiner Großeltern. Sie ist super lieb und scheint auch recht gut mit den beiden klar zu kommen. Allerdings versucht mein Opa sie immer für sich zu vereinnahmen und meine Oma kommentiert wirklich jeden Schritt von ihm und hat an jeder noch so kleinen Kleinigkeit etwas auszusetzen.

Mein Opa ruft jetzt trotz der Pflegekraft ständig bei uns zuhause an und beschwert sich über Oma, will dass meine Mutter kommt wenn sie (Oma) mal wieder einen Wutanfall usw hat. Das ist aber ja nicht der Sinn der Sache, die Pflegekraft ist ja dafür da, um meine Mama zu entlasten. Nicht dass das falsch verstanden wird, wir lieben unsere Großeltern (Eltern) aber meine Mama ist mit ihren Nerven am Ende und hat auch keine Kraft mehr sie selbst zu pflegen, da ich auch noch einen kleinen Bruder habe & sie auch noch ein eigenes Leben hat. Ich selbst mache mir auch sehr oft Gedanken und habe dann ein schlechtes Gewissen wenn ich mal einen Tag nicht bei den beiden vorbei geschaut habe und fühle mich schon fast dazu verpflichtet mindestens einmal am Tag bei den beiden vorbei zu fahren. Kennt vielleicht jemand diese Situation und wenn ja, was hat euch damals geholfen? Wie habt ihr das geregelt? Egal in welcher Hinsicht.

Medizin, Pflege, Demenz, Familie, Oma, Opa, Tod, Altenpflege, Liebe und Beziehung, Pflegekraft
Stiefopa will nicht ausziehen?

Hallo zusammen

Also folgende Situation haben wir.

Mein Stiefvater meine Mama und ich haben zusammen gewohnt bis ich ausgezogen bin und meine Mutter die wegen Krebserkrankung Querschnittsgelähmt ist musste leider ins Altenheim. Mein Stiefvater hatte die Wohnung ab da für sich. Mein Stiefopa hat sich letztes Jahr bei uns eingenistet Mein Stiefvater hat seinen Vater aufgenommen weil er wegen Eigenbedarf aus seiner Wohnung musste jetzt ist jedoch schon fast 2 Jahre vergangen und meine Stiefvater möchte das er auszieht aber er will nicht. Im Mietvertrag steht nur meine Stiefvater drinnen. Stiefvater hat auch mein Zimmer bekommen so das ich wenn ich zu besuch komme für paar Wochen ich im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer pennen muss. Und ich komme meine Eltern sehr regelmäßig besuchen wegen meiner Mama auch. Weiß jemand was mein Stiefvater tun kann. Da auf "mündliche Küdigung" reagiert er einfach nicht.

Noch dazu muss man sagen der Stiefopa ist so alt wie meiner Mutter ungefähr meine Mutter ist 50. Mein Stiefvater ist 37 Jahre alt. Also er ist nicht in den Alter wo man darüber nachdenkt ihn zuhause zu pflegen. Auch hat er mich mal rausgeschmissen weil es ihm nicht gepasst hat das ich zu Besuch bei MEINEN ELTERN bin die übrigens auch verheiratet sind. Er ist geizig er zahlt für nichts keine Miete nichts. Mein Stiefvater muss für sich selber einkaufen gehen und er lebt in meinem Kinderzimmer benutzt alles und zahlt für nichts. Er war aber schon immer geizig auch als wir noch in Kasachstan gewohnt haben und ich bin jetzt 21 es war schon immer so leider...

Danke schonmal an jegliche Hilfe

Familie, Wohnung, Opa, Recht, ausziehen
Opa nach Geld fragen?

Wohne aktuell bei meinem Papa, aber ich halte es hier nicht mehr aus, nur stress, macht mich für seine Schulden verantwortlich wo ich fcking (12 Jahre alt war) nimmt Argumente wie dass er mit 12 Jahren gearbeitet hat.. Beleidigt Leute die er nicht kennt als „Penner“ und man kann es vergessen, mit ihm kann man nicht Reden.. Einfach unmöglich.. Bei ihm geht es nur um Geld, und dass jeder andere Schuld ist..
Er lebt einfach in einer anderen Welt.

er meinte ich schaffe meine Schule eh nicht und bin ein Niemand, aber passt.. Und meinte entweder tue ich dass was er sagt oder ich kann gehen.

Er hat viel scheiße erlebt, bin auch dankbar dafür was er für mich gemacht hat. ich bin der letzte Mensch der andere runterzieht, Vorallem was bin ich für ein Mensch wenn ich meine eigenen Kinder für meine Schulden verantwortlich mache.

Aber passt, ich werde gehen.

nun eine option:

Zur Mutter, möchte ich aber eigentlich eher ungern weil ich mich hier in der Gegend wohl fühle.. Und hier aufgewachsen bin.

zweite option: eine eigene Wohnung, da ich aber erst 17 Jahre alt bin, sind meine Eltern dafür zuständig. Meine Mutter weiß dass ich mich hier unten wohl fühle.. Und ich hier auch gerne bleiben würde.. Und meinte sie kann mir 300€ geben im Monat.

Mein papa wird mir nichts geben.
nun frage ich mich ob ich meinen Opa Anrufen sollte? Und ihn fragen ob er mir etwas dazu geben kann?

Möchte ihn eigentlich untergerne fragen.. weiß auch nicht wie das rüber kommen würde.. Aber hab ihm früher auch immer geholfen wenn er was brauchte.. Und jetzt stecke ich in so einer Situation.

was kann ich tun?
möchte ein nebenjob finden und meine Schule fertig machen..

Hab mit 15 Jahren meine Schule abgebrochen weil ich einfach am ende war zu der Zeit, Eltern haben sich getrennt, war ziemlich Schüchtern, und alles ging berg ab.. Bin mittlerweile 17 jahre alt und hab mich komplett Verändert.

Weiteres 44%
Frag deinen Opa 28%
Zur Mutter ziehen 28%
Würde versuchen es bei ihm auszuhalten 0%
Freizeit, Leben, Schule, Familie, Freundschaft, Geschenk, Opa, Menschen, Jugendliche, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung
Opa hat herausgefunden dass ich rauche, was soll ich tun?

Hallo!

Ich bin 17 und rauche gelegentlich...ich hab vorhin meine großeltern besucht zum Mittagessen und wollte noch schnell was aus meiner Bauchtasche holen. Mein Opa stand neben mir und hat dann die Schachtel in der Tasche gesehen...

er ist dann sofort weggegangen, kam nur schnell zum essen, hat kein wort gesagt und ist direkt danach weggefahren (einkaufen). Ihr hättet sein Gesicht sehen müssen. Er war so enttäuscht und fertig und ich hab die Tränen unterdrückt.

Mein Papa ist im Februar gestorben und das war der jüngste Sohn von Oma und Opa. Er war Kettenraucher was sehr zum verfrühten Tod beigetragen hat... deshalb wollte ich nicht, dass opa das mit dem Rauchen herausfindet...Mit 83 Jahren den Tod des eigenen Kindes miterleben und dann noch herausfinden dass ich das gleiche mache wie Papa.

Ich war immer Opas kleines Mädchen, er hat sich immer super gefreut wenn ich sie besucht habe und viel mit mir geredet. Ich schäme mich so und weiß nicht was ich machen soll. Ich hab Angst dass Opa jetzt immer so zu mir ist und immer enttäuscht ist...

die beiden machen so viel durch und jetzt das noch.

Ich hatte schon ein schlechtes Verhältnis zu Papa als er gestorben ist und bereue das soooo unendlich sehr, ich will nicht dass das mit opa auch so ist.

was kann ich da tun? mir geht es sehr schlecht deswegen, ich will nicht dass es opa wegen mir noch schlechter geht jetzt 😭

Familie, Freundschaft, Opa, Tod, Jugendliche, Rauchen, Liebe und Beziehung
Großvater terrorisiert mich was tun?

Hallo,

ich (32) bin bei meinen Großeltern aufgewachsen. 2015 starb dann meine Oma, seitdem schaue ich auf meinen Opa (77) und es wird immer schlimmer.

Er hat genügend Geld er hortet locker 15k - lebt jedoch in seiner verdreckten Eigentumswohnung ohne warmes Wasser (Durchlauferhitzer defekt seit 6 Jahren), kocht nicht Herd defekt, wäscht seine Wäsche nicht und so weiter. Früher habe ich auch immer die Wohnung geputzt. Damit habe ich aber aufgehört, weil er hat noch nicht einmal in seinen Leben einen Staubsauger in die Hand genommen und dann extra wieder alles dreckig gemacht und unordentlich und meinte ich müsse das machen er macht das nicht. Bis dato war es so das ich für ihn seine Wäsche gewaschen und gebügelt habe (weil er es nicht für nötig hält selber zu waschen) und er jeden Tag wenn ich frei habe zu mir und meinen Mann essen kam.

Vor 2 Monaten haben wir ihn angeboten wegen Hauskauf das er einziehen kann bei uns, da er sowieso immer bei uns ist. Im Endeffekt hat er uns beschimpft das wir nur sein Geld wollen und er nicht mehr deswegen schlafen kann usw. Das hatten wir nie vor!

Mein ganzes Leben lang geht es nur um ihn und um seine Krankheiten er hat Schuppenflechte. 1 Tag nach meiner Operation meinte er ich soll mich nicht so anstellen er hat sich den Fuß blutig gekratzt das ist schlimmer.

Des Weiteren müssen wir ihn jedesmal zum Duschen zwingen. Er stinkt und hält es nicht für notwendig sich zu duschen, oft monatelang nicht.

Auch seine täglichen Kontrollanrufe nach 12 Stunden arbeiten machen mich irre. Wenn man nein sagt macht er es trotzdem und wenn man nicht abhebt kommt er zu uns nach Hause Sturm Läuten. Es geht auch soweit das er mich am Arbeitsplatz auflauert ich schäme mich schon so.

Er meint ihm ist langweilig, aber mit anderen alten Leuten zum Kaffee trinken oder so will er sich nicht treffen, weil die interessieren ihn nicht und machen ihn ja noch kranker mit ihren Krankheiten.

Letzte Woche ist von mir und meinen Mann das Auto kaputt geworden und wir mussten am nächsten Tag in die Klinik, da wir gerade IVF machen und eben die Eizellen punktiert wurden. Also fragten wir ihn einmal um einen Gefallen, das er uns bitte sein Auto borgt. Die Klinik ist leider 70km entfernt. Seine Antwort darauf war NEIN, sonst kann er nicht Kaffee trinken gehen und er borgt sowieso nicht seine Sachen her.
Uns hätten im Endeffekt sogar dann Fremde ein Auto geborgt nur er nicht und das obwohl ich Alles für ihn bis jetzt gemacht habe. Wir haben danach mit ihm geredet, jedoch vergebens er sieht keine Fehler und findet er hat alles richtig gemacht.

Heute hatten wir den Transfer also wollte ich jeglichen Stress vermeiden und habe ihn gestern gesagt er soll sich heute nicht melden... wenn dann melde ich mich. Natürlich hat er wieder angerufen weil es ihm egal ist.

Ich bin soweit das ich nur mehr weinen könnte und ihn hasse. Am liebsten würde ich den Kontakt abbrechen ich habe keine Kraft mehr.

Was soll ich noch tun?
Bitte um Hilfe :(

Leben, Familie, Opa, familienprobleme, Großvater
Opa besuchen? Er hat Krebs und meine Oma Demenz?

Hallo,

Ich bin M/14 und habe eine Frage.

Mein Opa hat seit 2011 Prostata Krebs, wurde damals operiert und bist zum Anfang von Corona ging es ihm recht gut, obwohl er Anfang 20200 eine Chemo-Therapie bekommen hat. Seither wurde meine Oma immer vergesslicher und seid Januar-Februar wissen wir, dass sie Demenz hat. Mein Opa Kann jetzt kaum noch laufen und liegt nur noch im Bett. Auf dem Weg zum Arzt mit meinem Vater hat er sogar einen Rollstuhl gebraucht. Die Ärzte können nicht sagen wie lange er noch lebt. Nach Schätzungen meinerseits aus Informationen von meinen Eltern wird es Richtung Tage/Wochen/Monat gehen. Seit Weihnachten habe ich ihn nicht mehr gesehen wegen Corona.

Mein Vater hat mir letzten Donnerstag (nachdem er mit meinem Opa beim Arzt war) erzählt, dass es ihm echt nicht mehr gut geht und er auch nicht mehr richtig reden kann. Meine Mutter hat gestern vorgeschlagen, dass wir ihn ja mal besuchen könnten, ich war mir aber echt unsicher ob ich das möchte und hab geweint. Wir sind dann letztendlich nicht hingefahren. Konnte gestern echt nicht gut einschlafen weil ich so viel darüber nachgedacht habe, was ich jetzt machen soll.

Hier sind meine Möglichkeiten, die ich bis jetzt sehe:

Entweder besuche ich ihn, habe aber Angst ihn in so einem Zustand zu sehen.

Alternative wäre Ihn nicht mehr zu besuchen, ich habe dann nur Angst mir dann nach seinem Tod Vorwürfe zu machen, dass ich mich nicht verabschiedet habe. Mein Vater hat mit ihm gesprochen und er versteht es warum ich Angst habe ihn zu besuchen.

Oder ich schreibe ihm einen Brief. (habe den Vorschlag hier irgendwo gelesen)

Was würdet ihr machen/Welche Erfahrungen habt ihr mit einer ähnlichen Situation gemacht? Was würdet ihr in einen Brief schreiben? Was würdet ihr ihm bei einem Besuch ggf. sagen? Habe auch Angst davor bei einem Besuch (vor ihm) zu weinen.

Das ist bis jetzt der erste vorhersehbare Todesfall in meiner Familie seit ich geboren bin. Ich weine immer noch wenn ich drüber nachdenke.

Mfg.

Familie, Angst, Oma, Opa, Trauer, Tod, Gesundheit und Medizin, Krebs, Prostata, weinen, besuchen
Was soll ich machen(Opa)?

Hi zusammen,

ich habe folgendes Problem:

Meine Oma ist vor 3,5 Jahren gestorben. Sie konnte nicht mehr gehen und lag deshalb in einem Krankenbett zu Hause. Die damalige Freundin von meinem Onkel hat sie als Krankenschwester gepflegt. Dann ist sie aber trotzdem nach ca. 1,5 Jahren gestorben. Mein Opa hat das zwar erst nicht so gut weggesteckt, aber das war nach einem halben Jahr auch schon wieder besser. Jetzt hat er eine Beziehung mit meiner anderen Oma angefangen. (Deren Mann ist jetzt seit fast 13 Jahren tot) Mein Dad hat sich da eingemischt, sodass die beiden nach 2 bis 3 Wochen wieder getrennt waren. Daraufhin hat mein Opa den Kontakt zu meinen Eltern so gut wie komplett abgebrochen. Nicht einmal zu dem 50. Geburtstag meiner Mutter ist er gekommen. Er meinte zu ihr: „Es gibt wichtigeres!“ Mein Onkel hat sich mittlerweile getrennt. Seine neue Freundin hat jetzt schon wieder Schieße erzählt: Meine Sis und ich dürften nicht zu meinem Opa. Das ist aber Bullshit. Meine Mom ist vor Corona zu meinem Opa um sich mit ihrem Vater zu vertragen. Er meinte aber nur, dass alles so bleiben könne wie es wäre. Nächste Woche wollte ich mit meiner Mom und meiner Sis zu dem 80. Geburtstag von meinem Opa gehen. Meine Mutter hat nur keinen Bock darauf, unter anderem, weil er nicht zu ihrem gekommen ist. (Mein Opa ist schon zweimal gegen Corona geimpft). Was soll ich denn jetzt machen, damit sich alle wieder vertragen?

Bitte um jede Antwort!

LG, Wellisfreund

Familie, Freundschaft, Opa, Tod, familienprobleme, Liebe und Beziehung
Wie kann ich Oma nachTod von Opa helfen?

Hallo alle zusammen,

ich hab am Dienstag meinen Opa verloren. Er sollte eigentlich einen Herzschrittmacher bekommen, nachdem er mehrere Male einen Herzensaussetzter hatte, allerdings kam eine Notfall-OP von jemand anders dazwischen. Am Tag darauf bekam er dann eine Lungenentzündung und mir wurde gesagt, er hält nicht mehr lange durch. Eine Stunde später ist er dann an einem Herzensaussetzter gestorben. Ich bin unendlich traurig und weine sehr viel da ich in echt gerne hatte. Er war ein sehr toller, ruhiger und schlauer Mensch. Wir nannten ihn immer Bärlein, denn so war er auch. Ein bisschen grummelig, schlagfertig und einen kleinen Bauch hatte er auch.

Nun ist meine Oma nach 68 Jahren Ehe alleine, und ich weiß nicht so recht was ich tun soll. Sie tut mir unendlich leid. Jeden Morgen wird meine Mutter von ihr angerufen, und sie fragt immer irgendwas. Wir glauben einfach das sie Langeweile hat. (Sie ist zwar auch unendlich traurig, weiß aber das es für Opa eine Erlösung war)

Hat jemand eine Ahnung wie ich ihr helfen kann? Früher ist sie immer in meine alte Grundschule gegangen und hat den Erstklässlern beim Lesen geholfen aber das geht ja jetzt auch nicht mehr, wegen Corona. Sie lebt mit uns in einer Stadt, aber das Problem ist halt das ich im Moment sehr viel mit der Schule zu tun hab, und ich auch nicht jeden Tag mit ihr was unternehmen kann. (Sie ist geimpft, wir tragen bei ihr immer FFP2-Maske, halten Abstand und haben außer ihr auch keinen Kontakt)

Vielen Dank für eure Antworten!

Familie, Oma, Opa, Tod

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