Was machen bei Binge Eating-Störung?

Hallo, ich bin 16 Jahre alt und darum geht's:

Ich war schon als Baby und Kind eher zierlich gebaut und hatte nie wirklich Hunger. Ich hatte früher gegessen, weil man mich zwang oder weil ich selber verstand, dass ich essen SOLLTE. Aber mit ca. 10 Jahren habe ich angefangen, EXTREMEN Hunger zu verspüren!!! Ich konnte wirklich mal so einen 10 Liter Topf mit Suppe oder Nudeln verputzen! Ich dachte mir damals nicht viel, weil ich erstens dachte, dass das wegen der Pubertät ist und bald vorbei geht. Außerdem war ich immer alleine zuhause und niemand hatte mich gestoppt. Aber mit 13 Jahren war es schon krankhaft; ich habe den ganzen Tag nur an Essen gedacht und von der Schule gekommen, nahm ich den ganzen Süßigkeitenvorrat in meinen Zimmer, schloss ab, weil es mir unheimlich peinlich war und aß alles auf((( Mit Ende 14 Jahren jedoch, hat sich mein Leben komplett umgestellt, ich war zum ersten Mal glücklich und weigerte mich dann wieder ganz davon, zu essen. Ich bin mit dem Gewicht heruntergerutscht auf mein mindestes Normalgewicht und mein Umfeld hat sich schon Sorgen gemacht.. Aber ich verspürte einfach keinen Hunger und wenn ich dann gegessen habe, fühlte ich mich aufgebläht und mir war schlecht (-> wenig Hunger ist eigentlich das Normale bei mir). Aber vor ein paar Wochen habe war ich in großem Stress und musste sehr sehr viel leiden (aber es war mir nicht bewusst) und ich verfiel schon wieder in Fressatacken. Man kann wirklich nicht stoppen, weil das nicht einfach Appetit, sondern plagender Hunger ist!! Vor kurzem habe ich dann verstanden, dass diese Attacken stressbedingt sind, wenn ich keinen Halt mehr habe. Ich hatte generell keine Kindheit, ich weiß, dass ich tief in mir Traumata habe und eigentlich längst in die Psychiatrie gehöre, aber die Menschen würden so etwas niemals von mir denken, weil ich erstens immer lache und freundlich bin, und zweitens selbst nicht bewusst begreifen kann, was mir denn innerlich keine Ruhe lässt. Ich habe wohl meine ganze Kindheit und das, was mit mir passiert ist, komplett ins Unterbewusstsein verdrängt.

Ich bitte euch um einen Rat!! Ich kann nicht mehr, verzweifle.. ich würde so gerne mit jemandem über alles sprechen wollen, wie ich mich fühle und wie mich das Leben zerdrückt, aber es hört niemand zu, und selbst wenn, dann spüre ich, dass dieser eigentlich das Thema wechseln will.

Danke vielmals

Ernährung, Psychologie, Essstörung, Gesundheit und Medizin, Binge Eating, Freßattacken
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Von Magersucht in das Binge eating rutschen?

Hallo Leute,

Ich bin Magersüchtig. Ich wiege 52kg, bin 180 groß und Männlich. Ich habe seit Oktober 2017 nun 46kg abgenommen, rutsche jedoch in die Magersucht. Ich aß unter meinem Grundumsatz, an manchen Tage aß ich gar nichts. Verbot mir jede Nascherei, oder sonstiges.

Ich habe mich nun in Therapie begeben, hatte bisher 2x einen Termin. Ich will wieder gesund werden.

Heute, an Heiligabend, hatten wir als Familie Fondue gehabt. Ich habe gefressen, gefressen und gefressen. Ich habe mich wortwörtlich VOLLGESTOPFT.

Als ich dann irgendwann kein Hungergefühl mehr hatte, hatte ich mich bereits so voll gestopft, dass ich Bauchschmerzen hatte.

Kann so etwas passieren? Von Magersucht ins Binge Eating? Ich habe das Gefühl ich habe die Kontrolle über mein Leben verloren. Keine Kontrolle über meine Kalorien, was eigentlich gut ist. Keine Kontrolle über mein Essverhalten, weil ich überfraß.

Ich hatte solche Anfälle öfter, als ich mir vornahm aus der Magersucht zu kommen. Es ging einmal schon so weit, dass ich nach einer Fressattacke aufs Klo lief und mich übergab.

Ich bitte um eure Ideen, Tipps oder ggf. Bestätigung, dass sowas normal ist? Hat jemand anderes bereits Erfahrung damit?

Ich verzweifle.

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Bulimie. Jeden Abend Essanfälle. Hat jemand Tipps?

Ich fühle mich gerade wieder wie eine Versagerin... Der Tag war so toll. Wie jeder Tag eigentlich. Ich habe tolle Freunde, ein gutes Studium, hammer Familie und mache viel Sport den ich liebe. Aber jeder Abend ist zum heulen.

Ich leide seit Jahren an Binge Eating Attacken und seit einem halben Jahr noch dazu an Bulimie. Ich kann mich kaum an einen Abend erinnern an dem ich ins Bett bin, ohne mich zu übergeben. Das die letzten sechs Monate...

Jetzt gerade schreibe ich diese Nachricht, weil ich mich wieder schlecht fühle. Habe soeben 600g Schokolade geschmolzen und pur ausgelöffelt. Davor habe ich mit meiner Familie normal gegessen. Dann hatte ich eine Essattacke mit 4 Joghurts und nun die Schokolade. In 5 minuten werde ich mich, wie jeden Abend, in die Dusche einschliessen, den Hahn aufdrehen und mich übergeben. Meine Familie denkt ich dusche. Doch ich kot*e.

Ich weiss, dass ich mich kaputt mache. Ich weiss, dass das ungesund ist. Ich bin auch in Therapie seit einem Jahr. Aber ich bin nicht stark genug um mich zurückzuhalten. Ich hasse den Dezember. Überall Schokolade, Kekse, Süsses etc. Ich kann mich leider nicht auf Weihnachten freuen:( Ich denke nur an meine Rückschläge, die in diesem Monat ganz heftig sind und noch heftiger werden.

Ich weiss gar nicht, wieso ich das genau in diesen Forum schreibe. Aber es tut gut das ganze einmal aufzuschreiben und evtl. liest es ja jemand, der sich wiedererkennt und vielleicht Ratschläge auf Lager hat? Ich möchte kein Mitleid. Ich bin selber Schuld. Ich schütte nur gerade mein Herz aus.

Ich treibe sehr viel Sport. Täglich. Vor Allem Kraftsport. Ich bin sehr definiert und muskulös. Eigentlich mag ich meinen Körper. Das war früher noch anders... Aber trotzdem schaff ich den Teufelskreis vom essen und erbrechen nicht zu durchbrechen. Ich isoliere mich immer mehr. Lüge viel. Ich sage viele Einladungen ab. Suche ausreden um nicht an irgendwelchen Essen teilnehmen zu müssen. Denn ich habe Angst vor den Nachspeisen.

Doch jedesmal überesse ich mich dann zu Hause. Immer nach dem Kot*en sage ich mir, dass es das letzte mal war und dass der nächste Tag besser wird. Doch ich glaube mir selber nicht mehr. Denn ich habe es noch nie geschafft. Mein Umfeld beschreibt mich als die fröhlichste und lustigste Person. So gebe ich mich auch aus. Ich liebe es Leute zum Lachen zu bringen. Ich liebe es zuzuhören und Ratschläge zu geben. Ich liebe es zu helfen. Doch mir selber will ich nicht helfen lassen. Nur meine zwei besten Freundinnen kennen mein Problem. Aber nicht mal ihnen erzähle ich, dass es so schlimm ist und mich so sehr beschäftigt.

So, und jetzt muss ich mal ins Bad...Nicht dass die Schokolade schon zu weit unten ist;) Ich weiss es ist unvernünftig. Aber morgen habe ich einen Wettkampf und ich will nicht aufgebläht aussehen. Ich denke, wenn ich diese Essstörung nicht hätte, könnte ich noch so viel besser im Sport werden. Doch ich kriege es nicht hin. Ich habe Angst vor Weihnachten Leute:(((

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Binge eating nach Magersucht, Klinik?

Huhu, Ich möchte jetzt schon sagen dass dieser Text etwaaaas länger werden kann..tut mir jetzt schon leid für kommende Grammatik- und Rechtschreibfehler

Also, ich bin mittlerweile 18 Jahre alt und kämpfe seit meinem 13 Lebensjahr mit Essstörungen.

Bis vor einem Jahr litt ich an einer schweren Magersucht. Ich war 4 Jahre extrem untergewichtig und hatte dementsprechende Symptome. (Ausbleiben der Regel etc.) Mein Leben dreht sich seit 5 Jahren NUR um Essen, Gewicht usw. Nun, vor einem Jahr beschloss ich zuzunehmen. Warum? Ich hatte extreme Herzprobleme und körperliche Schmerzen, sodass ich tatsächlich dachte ich sterbe. Außerdem habe ich extremen Druck von meiner Familie bekommen, die mich quasi zum Essen "überredet" oder "gezwungen" haben.

Ich habe nie "erlernt" was normales Essen ist. Ich weiß nicht welche Menge oder welches Verhalten üblich ist. Meine Familie hat mir immer gesagt "solange du zunehmen musst gibt es keinen Limit, du kannst und sollst soviel essen wie möglich" Und nach diesen Geschehnissen hat es bei mir (negativ) Klick gemacht. Mein eigentliches Ziel war es "etwas" zuzunehmen, um meiner Familie eine Art gefallen zu tun.

Ich habe in meinem Kopf immer den Plan gehabt wieder abzunehmen. Mit diesem Gedanken habe ich mich quasi abgelenkt und mich einfach dem "fressen" hingegeben. Doch leider ist das nach hinten los gegangen. Ich dachte dass ich nach der geplanten Zunahme wieder einfach normal essen kann. Aber egal wie viel ich wog, ich fühlte mich immer unwohl. Ich fing an mich mit Essen zu "betäuben" und einfach dem Alltag und meinen Sorgen aus dem Weg zu gehen.

Doch von Tag zu Tag wurde es schlimmer. Ich versuchte die eine Woche wenig zu essen, doch plötzlich aß ich die andere wieder Unmengen. Das hat sich soweit gezogen dass ich es teilweise nicht Mal mehr ohne viel zu essen schaffe.. Ich fühle mich so ekelhaft und einfach nur nutzlos.

Nun habe ich vor einigen Tagen ein Termin gehabt, bei dem ich über meine Situation gesprochen habe. Die Therapeutin meinte sofort dass eine Klinik die beste Idee sei. Doch ich zweifle irgendwie an mir selbst. Ich habe seit meiner Magersucht 20 kg (in einem Jahr) zugenommen und sehe überhaupt nicht essgestört aus.

Mir ist bewusst dass ich definitiv ernstzunehmende Probleme habe, aber wenn ich dann über die ganzen Magersüchtigen nachdenke fühle ich mich einfach fehl am Platz.. Wäre ich doch nur in den 4 Jahren gegangen, als ich noch magersüchtig war. Dann hätte ich mich nicht in diesen Mist reingeritten...

Meine Essstörung schränkt mich einfach überall ein. Essen bestimmt mein ganzes Verhalten und meine Gefühle. Ich weiß einfach nicht was ich jetzt überhaupt für eine Essstörung habe. Von Magersucht zu binge eating? Hilfe

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An alle die wenig Zucker und wenig Beilagen esst um abzunehmen, wie wollt ihr weiter machen, wenn ihr abgenommen habt?

Ich werde Beilagen reduzieren und den Zucker auch bis auf ein Minimum beschränken, da ich sonst immer extrem viel esse, viel müde bin und Durchfall habe und kaum Leistungsfähig bin, und nicht nur um abzunehmen.
Außerdem halte ich nichts von Verzicht. Da ich abends eh kaum Hunger habe, werde ich 3-5 mal wöchentlich abends nichts essen. Beilagen kommen bei mir schon auf den Teller, aber mit komplexen Kohlenhydraten. Morgens esse ich auch mal Vollkornbrot. Aber warum heißen Brot, Nudeln, Kartoffeln und Reis wohl Beilagen?
Weil sie es sind. Beilagen, und keine Hauptbestandteile. Sie sollen nur zur Sättigung beitragen.
Dadurch esse ich viel Gemüse, kaum Fleisch oder Fisch, gerne auch mal Nüsse, höchstens dreimal täglich Milchprodukte und höchstens 100g Kohlenhydrate, außer es sind Ausnahmen.
Das obenstehende Problem habe ich auch bei 100% Vollkornwahre und komplexen Kohlenhydraten, wenn ich sie zu viel esse. Wenn ich das im Griff habe und abgenommen habe, werde ich schauen welche Beilagen mir gut tun und das Problem nicht auslösen. Diese werde ich auch wieder öffter essen.
Bis jetzt merke ich, das Brot und Nudeln dieses Problem auslösen.
Ich werde weiter wenig Zucker und weniger Beilagen als die meisten essen, und auch in der Phase wo es wenig Beilagen gibt auf eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung achten.
Frage steht oben.

Gesundheit, Ernährung, abnehmen, Diät, Gesunde Ernährung, Beilage, Zucker, Gesundheit und Medizin, Low Carb, Sport und Fitness, Binge Eating, Zuckersucht
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Ich esse alle meine Lebensmittel auf ... Binge eating?

hallo liebe Community :)

ich habe seit vielen Jahren mit Magersucht zu kämpfen mal geht es mir besser mal schlechter....

ich halte mein Gewicht seit einiger Zeit konstant bei 55kg, 180m.

Das ist zwar immer noch untergewichtig aber so viel habe ich vor der Essstörung auch gewogen, deshalb ist es ok.

Seit einigen Monaten habe ich immer wieder Fressanfälle in denen ich unkontrolliert alles in mich reinstopfe.

Das können dann leicht 2 Brötchen, ein Ben and jerrys, 1 Haribo Tüte und eine Tafel Schokolade sein die innerhalb von 30min weg sind.

Jetzt komme ich zu dem eigentlichen Problem:

ich kann keine Lebensmittel zu Hause haben, weil ich sonst alles aufesse. Sobald ich eine Packung Toast kaufe esse ich die ganze Packung an 2 Tagen. Wenn ich mal Nutella kaufe Löffel ich das halbe Glas auf einmal und wenn ich eine 500g Packung Lebkuchen kaufe esse ich alle auf. Ich bin am verzweifeln und weiß nicht was ich machen soll. Nur wenn ich keine Süßigkeiten oder Brot zu Hause habe geht es einigermaßen und ich kann mir zb was kochen aber icg würde so gerne mal ein Brot für den nächsten Tag in die Uni mitnehmen aber selbst wenn ich es um 22:00 kaufe und einfriere spätestens um 22:30 ist es dann doch weg.

Was kann man dagegen tun ich komme mir so undiszipliniert vor :(

Ernährung, abnehmen, Psychologie, Essstörung, Gesundheit und Medizin, Magersucht, Psyche, Sport und Fitness, Binge Eating
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Ist mein Stoffwechsel zerstört, wie kann ich meinen Stoffwechsel wieder aktivieren?

Ich bin ratlos; und zwar weiß ich nicht mehr wie ich mich ernähren soll, obwohl ich es eigentlich weiß, das klingt jetzt wirklich dumm, aber es ist so. Ich weiß eigentlich wie man sich gesund ernährt, aber seit kurzem klappt es irgendwie nicht mehr bei mir... vor ein paar Monaten, im Juli, habe ich angefangen mich vegetarisch, manchmal vegan und weizenfrei zu ernähren und Zucker weitestgehend zu vermeiden. Ich muss dazu sagen ich bin 17 Jahre alt und habe mir von da an mein Essen ausschließlich selbst zubereitet. Zudem habe ich jeden Tag ca eine Stunde Sport gemacht, entweder war ich auf dem Laufband oder habe Workouts gemacht. Das tat wirklich gut und sogar im zweiwöchigen Urlaub habe ich mich wie eben erwähnt ernährt und Sport getrieben. Zuvor wog ich bei einer Größe von 1,77 m 67 kg, als ich mich dann gesund ernährt habe, habe ich obwohl ich sogar ziemlich viel gegessen habe (meistens so 2000 kcal pro Tag) 3-4 kg abgenommen. Dann hat die Schule wieder angefangen und zuerst habe ich mir mein Essen weiterhin selbst gekocht, doch dann haben die Klausuren angefangen und ich habe immer mehr Hausaufgaben aufbekommen. Ich hatte gar keine Zeit mehr; ich habe aufgehört jeden Tag selbst zu kochen, habe wieder „normaler“ gegessen, zwar immer noch vegetarisch und weizenfrei, jedoch habe ich auch wieder Süßes gegessen und mit dem Sport habe ich fast ganz aufgehört. Hinzukam noch, dass ich immer mehr Süßes gegessen habe und des Öfteren 4000 kcal pro Tag zu mir genommen habe, das ist so deprimierend und zurzeit wiege ich sogar 68 kg... manchmal fange ich wieder an mich gesund zu ernähren, aber dann verfalle ich wieder den Süßigkeiten etc. Ich will mich ja gesund ernähren, aber irgendwie klappt es nicht mehr so wirklich, ich hatte mir eigentlich im Sommer vorgenommen 10 Kilo abzunehmen um wenigstens wieder 60 kg oder lieber noch etwas weniger zu wiegen, weil auch wenn ich nicht dick bin, fühle ich mich trotzdem unwohl in meinem Körper. Ich würde mich sehr freuen, ihr könntet mir ein paar Tipps geben, wie ich es schaffe, mich wieder gesund zu ernähren und diese fast schon „Fressanfälle“ vermeide. Vielleicht ging es euch ja auch schon einmal so...
Danke im Voraus, liebe Grüße 🙋🏽

Ernährung, abnehmen, Gesundheit und Medizin, Sport und Fitness, Binge Eating
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Wie komme ich aus dieser Essstörung endlich raus (und was tun nach schlimmster FA aller Zeiten)?

Hallo ihr Lieben,

danke, dass ihr euch die Zeit nehmt. Ich hab ein sehr großes Problem. Ich kann seit langem nur ein paar Tage normal essen, bis ich automatisch, wie aus innerem Zwang anfange mich mehr und mehr einzuschränken, woraufhin meist extreme Fressattacken folgen. Zu Beginn war das dann halt eine Tafel Schoki o.ä. aber wie das mittlerweile ausartet ist nicht mehr okay. Heut ein habe ich sage und schreibe 5000 kcal gegessen. In zwei Stunden. Zusätzlich zu Mittagessen insbesondere Frühstück. Ich hatte solche Angst, dass ich sterben muss, aber nichtmal das konnte mich bremsen. Wenn ich, sagen wir mal, 1500-2000 kcal am Tag verbrenne, dann heißt das ich nehme heute ein halbes Kilo Fett zu. Das ist eine totale Katastrophe. Damit kann ich nicht leben. Das kann ich nichtmal einsparen, wenn ich morgen zu Hause bleibe um Sport zu machen und den ganzen Tag faste. Da müsste ich schon zwei Stunden am Stück joggen (was ich wahrscheinlich versuchen werde). Das ist echt so kein Leben mehr, ich kann das nicht durchhalten und nebenbei soll ich mich in der Schule konzentrieren und ein gutes Abitur hinlegen. Ich schaffs das nicht. Ich habe Angst vor morgen. Oh Mann. Was soll icj nur tun? Kann mir bitte bitte irgendjemand helfen. Bitte. Früher war ich eine von denen, die unbeschwert essen konnten was sie wollen und trotzdem ein Strich in der Landschaft waren. Hätte ich mich doch bloß nicht dick und krank diätet. Ich will einfach nur, dass es wird wie es mal war.... Bin über jede Antwort sehr sehr dankbar, aber bitte nur ernst gemeintes.

vielen Dank und Grüße

jj

Ernährung, Angst, Diät, Bulimie, Essstörung, Gesundheit und Medizin, Magersucht, psychische Probleme, Sport und Fitness, Binge Eating
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Loskommen von krankem Essverhalten?

Hey,

mir is grade zum ernsten Mal bewusst geworden, dass ich eine extrem ungesunde Beziehung zu Essen habe. Einerseits habe ich einen unstillbaren Hunger und könnte alles in mich reinstopfen und andrenseits ist da der Kampf im mir schlank zu sein und mich wohlzufühlen. Ich bin etwa 1.67m groß und der der grad, wo ich mich in meinem Körper wohlfühle ist sehr schmal. Mit 53 kg fühl ich mich komplett wohl und schon mit 54 oder 55kg (ich bin noch nie über 55kg gewesen) fühle ich mich komplett hässlich, unwohl, traue mich nicht mehr Sachen anzuziehen die mir gefallen und das abstrakte ist, ich traue mich nicht mehr ins Gym, weil ich mich einfach nich wohl in meiner Haut fühle. Ich habe das Gefühl ich bin in einer Art Kreislauf gefangen. Vor ca einem Monat war ich noch in Topform, habe mich gesund ernährt, viel Ausdauer und Kraftsport gemacht und war zufrieden mit mir. Aber sobald ich anfange meinen Körper wieder schön zu finden und mich wohlzufühlen lasse ich mit der Zeit meine Ernärung und den Sport schleifen und fange an immer mehr ungesundes Zeug in mich hineinzustopfen und habe einen unersättlichen Hunger, denke schon eine Stunde nach der letzen Malzeit wieder an Essen und esse alles worauf ich Lust habe. In diesem Zustand fühle ich mich innerhalb von drei Tagen wirklich unwohl( gerade weil ich Sport brauche um mich schön zu finden) aber sobald ich mich so unwohl fühle, ist in mir eine Blockade und ich drücke mich vor dem Sport. So geht das dann einen Monat weiter, ich fühle mich immer schlechter aber kann einfach nicht aufhören dem vielen Essen zu Wiederstehen und wieder zu einem normalen Essverhalten zurückzukehren, bis ich an einem Punkt bin, wo ich mir sage: „ jetzt reicht es...ich hasse essen...ich hasse meinen Körper und das kurze Glücksgefühl beim Essen ist es nicht wert, wenn ich mich sonst unwohl und sogar fett finde (obwohl ich in meinen inneren weiß, dass ich nicht im geringsten zu dick bin)“. Das ist dann der Punkt wo ich wieder täglich viel Sport mache, auf meine Ernährung achte und mich immer wohler fühle, aber früher oder später Rutsche ich immer in dieses kranke Essverhalten zurück, obwohl ich weiß wie unwohl ich mich fühlen werde und es das einfach nicht wert ist. Ich weiß, dass das was ich mache nicht normal ist und ich bin wirklich verzweifelt und ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich liebe Essen einfach zu sehr...das ist doch krank. Ich weiß nicht, wieso ich immer in diese alten Muster hineinrutsche, obwohl ich doch weiß, wie mies es mir dann geht . Außerdem weiß ich, dass es genauso krank ist, sich mit 53kg hübsch und mit 55kg hässlich und zu dick zu finden. Was kann ich machen um mich selbst mehr zu akzeptieren und aus diesem kranken Essverhalten rauszukommen? Ich kann das einfach nicht mehr, ich will endlich zufrieden sein mit mir selbst und gesund sein und meinen Körper schön finden egal ob mit zwei Kilos mehr oder weniger (ist ja nicht so, als würde das irgendwem anders auffallen außer mir).

Essstörung, Selbstzweifel, Binge Eating, Selbstakzeptanz
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Welche Essstörung ist das?

Ich bin weiblich, 15 Jahre alt und habe seit 2 Jahren eine Esstörung. Mit 13nahm ich 8 kg.- in ca. 2 Monaten ab und wog dann 47 kg.- bei 162 cm. Darauf folgte eine Phase des Kontrollverlustes. In dieser Zeit hatte ich alle Symptome der BingeEating-Störung. Ca. 2 Monate nach meinem 14.-. Geburtstag wog ich wieder 55 kg. Daraufhin restriktivierte ich meine Kalorienaufnahme stark und hörte nach kurzer Zeit komplett auf Nahrung zu mir zu nehmen (Sprich, wieder Anorexie). Nach 10 Wochen hatte ich 16 Kilo abgenommen und wog 39 kg.- bei 163 cm.Mir wurde nun mit einer Zwangseinweisung gedroht. Da ich jemand bin der Essgestörtenkliniken für absolut uneffektiv hält, beschloss ich zu versuchen wieder zu essen und selbst zu "recovern". Dies funktionierte genau einen Tag: Sobald ich angefangen hatte normal zu essen geschah das Gleiche wie im vorherigen Jahr und mich überkamen heftige Fressanfälle von bis zu 4000 kcal am Tag. Ich hatte mit dem sogenannten "extremen Hunger" zu tuen wie ihn viele Magersüchtige kennen. In dieser Zeit versuchte ich auch mehrmals mich nach den Fressattacken zu erbrechen, was jedoch nicht funktionierte. Den Sport gab ich in dieser Zeit auch komplett auf. Nach einem halben Jahr wog ich 57 kg.- Das nächste Jahr schwankte mein Gewicht immer zwischen 53 und 59 kg.-. Vor 3 Monaten fing ich erneut mit starkem Restriktiveren an. Dies ging 2 Monate so, dass ich täglich bis zu 2 Stunden exsessiv Sport trieb, mir nicht mehr erlaubte mich zu sitzen und immer den Zwang hatte mich mehr zu bewegen als alle anderen. Teilweise ging ich nachts in meinem Zimmer im Kreis und bei Infekten, wegen denen ich nicht zur Schule konnte machte ich Crunches im Bett Und Homeworkouts. Das Ganze bei 600-1000 kcal. täglich.Zusätzlich entwickelte ich eine panische Angst vor dem Makronährstoff Fett und kann auch jetzt noch absolut nix, dass auch nur Fett berührt hat, anfassen. Dann konnte ich aufgrund eines Besuches meiner eh schon total misstrauischen Verwandtschaft 2 Wochen kein Sport machen und aß dafür nur noch 400-500 kcal. am Tag. Seit ca. 2. Wochen faste ich den ganzen Tag durch und habe abends Fressattacken, wodurch ich in der Summe meinen täglichen Bedarf decke. Ich fühle mich schrecklich, undiszipliniert und fett. Teilweise kaue ich auch nur auf Lebensmitteln und spucke diese wieder in einen Mülleimer aus. Nach den abendlichen Fressattacken ritze ich mich zur Bestrafung.Ich hab in den 3 Monaten 8 kg.- abgenommen und wiege jetzt ca. 50-52 kg.- Welche ES ist das?

Beauty, Ernährung, Body, Bulimie, Essstörung, Gesundheit und Medizin, Körpergewicht, Magersucht, Sport und Fitness, Binge Eating, hilfe benötigt
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Essstörung, ich schaffe es einfach nicht mehr?

Hallo ihr Lieben.

Seit ich vor einem halben Jahr ausgezogen bin, ist meinen Essstörung durch die Decke gegangen. An "guten" Tagen esse ich eine normale Kalorienanzahl (ca. 2000-2500 kcal) und jogge ca. 10 km. Ich hasse Joggen wirklich, ich hasse es so sehr, aber ich hab so große Angst zuzunehmen, dass ich laufe, bis ich nicht mehr kann. Meistens habe ich selbst wenn ich 3000 kcal esse noch Hunger, esse ich aber mehr, nehme ich sofort zu.

Das halte ich so höchstens drei Tage durch. Dann fresse ich so viel und so lange bis ich nichts mehr in mich reinbekomme. Schokolade, pure Erdnussbutter, Müsli, auch Obst und Gemüse, Brot, Nüsse, alles. Ca. um die 1400 kcal pro Fressanfall. Am nächsten Tag geht es mir furchtbar, ich habe Durchfall, oft auch eine Magenschleimhautentzündung, vom psychischen Zustand ganz zu schweigen.

Meistens esse ich dann gar Nichts, wenn ich es körperlich schaffe, dann Jogge ich wieder, wenn nicht, liege ich den ganzen Tag im Bett. Wenn ich es nicht geschafft habe Sport zu machen, folgt darauf meistens eine Woche komplett ohne Sport in der mit sehr wenig Essen, bevor ich mich aufrappeln kann wieder normaler zu essen.

Es ist ein Wunder, dass ich noch kein Übergewicht habe, weit entfernt davon bin ich allerdings nicht mehr. Mittlerweile habe ich erhöhte Cholesterinwerte, die anderen gesundheitlichen Schäden will ich gar nicht wissen. Meine Noten werden immer schlechter, ich will nur noch Fernsehen, unternehme nichts mehr und soziale Kontakte sind ein Fremdwort für mich. Ich hab schon ewig viel rumexperimentiert, mir alles erlauben (5 kg in zwei Wochen zugenommen), vegan (dann halt vegane Fressanfälle), intuitives Essen (zu wenig gegessen -> wieder Fressanfall), Therapie (2x abgebrochen, weil nichts geholfen, nochmal 2 Anläufe -> Zitat: Ist doch ok die Essstörung, wenn du so mit Emtionen umgehst. Zitat Nr. 2: Also für ne Essgestörte bist du aber schon ... "wohlgenährt")

Das geht jetzt so seit über fünf Jahren. Ich kann nicht mehr. Das Leben machen mir so einfach keinen Spaß. Früher Habe ich gegessen was ich wollte, oft auch sehr ungesund, war unbeschwert und glücklich, habe einmal in der Woche nur Sport gemacht und sonst einfach ein aktives Leben geführt. Ich hatte keine Sorgen. Und ich war wirklich sehr schlank. Ich will einfach nur zurück, aber ich habe keine Hoffnung mehr es da jemals rauszuschaffen.

Bitte bitte kann mir irgendjemand helfen???? Ich bin Für jeden Tipp, Essensplan, etc. irhendwas, dankbar.

Danke und alles Liebe,

jj

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Habe ich eine Essstörung? Wenn ja, was kann ich tun?

Liebe gf-Community,

letztes Jahr habe ich durch bewusstere Ernährung 30 Kilo abgenommen und dadurch angefangen, mich superwohl in meiner Haut zu fühlen. Ich hab sehr genau meine Kalorien getrackt und hab gemerkt, wie stark das an meiner Psyche zerrte, weil ich ständig Angst hatte, eine Mahlzeit nicht genau ermitteln zu können. Schon ziemlich krank, aber ich versuchte die Angst, essgestört zu sein, zu ignorieren.

Vor einigen Monaten probierte ich dann, das Zählen sein zu lassen. Zunächst fiel es mir schwer, nach und nach kam ich aber immer besser damit klar. Kurze Zeit später war Klausurenphase an unserer Uni und ich habe stressbedingt wieder mehr Schokolade gegessen, da noch ohne große Auswirkungen. Ich sagte mir ständig, dass das nach den Klausuren aufhören würde. Nach den Klausuren konnte ich nur an die Ergebnisse denken. Ich begann, noch mehr Süßigkeiten und Chips und essen und redete mir ein, dass das aufhören würde, sobald ich die Ergebnisse hätte. Als ich die Ergebnisse hatte hörte das aber natürlich auch nicht auf. Ich habe mich (vermutlich unglücklich) verliebt und bin es immer noch und wenn sich die Person nicht meldet, versuche ich meine Leere immer mit Essen zu füllen. Ich aß weiter und begann kurz darauf wieder Kalorien zu zählen. Nun sieht es so aus, dass ich unter der Woche, wenn ich in meiner eigenen Wohnung bin, mich super bewusst ernähre, da ich selbst koche und genau abwiegen kann, wie viele Kalorien mein Essen hat (Ich weiß, Kalorien zählen ist nicht gut, aber es ist das einzige, was mich davor bewahrt, auszuarten. Ich bin etwas weniger kleinlich als vorher beim Zählen und raste nicht mehr aus, wenn ich mal ein bisschen drüber liege, so lange es sich mit dem Rest der Woche ausgleicht.). Doch am Wochenende, wenn ich bei meinen Eltern zu Hause bin, gerät alles aus dem Ruder. Ich löffele ständig Nutella (das ist meine allergrößte Sucht, mittlerweile mache ich das total automatisch), esse sehr viel Kuchen und nehme mir ständig Nachschlag, auch wenn ich beim ersten Mal schon satt bin. Ich fühle mich Sonntagabend, wenn ich wieder zurückfahre meist sehr schlecht, ernähre mich unter der Woche wieder gut, nehme mir vor, es am Wochenende weiter so durchzuziehen doch sobald der Löffel ins Nutellaglas wandert, denke ich mir, jetzt sei eh alles egal. Mittlerweile habe ich auch schon wieder 10 Kilo mehr drauf. Noch sieht man es nicht als Außenstehender, aber ich habe Angst, dass es bald soweit kommt. Ich schaue mir dann immer alte Fotos an, auf denen ich dick war, um mich daran zu erinnern, wie unwohl ich mich gefühlt habe, aber sobald ich gestresst bin und wieder irgendetwas Ungesundes esse, denke ich, der Rest vom Wochenende sei jetzt auch egal. Ich nehme immer mehr zu und befriedige mich immerzu mit Essen. Was kann ich tun? Handelt es sich bereits um eine Essstörung? Bin 1,83 und wiege mittlerweile 80 kg.

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Könnt ihr dicke Menschen mit Binge Eating (Esssucht) ernst nehmen?

Ich habe einen BMI von ca. 30, das heißt ich bin ziemlich übergewichtig, ich denke ich habe Binge Eating. Vorweg: ich will keine Ratschläge was ich gegen die Essstörung tun soll, darum geht es hier nicht .

Hintergrund, nicht unbedingt nötig für die Frage:

Ich habe in 3 Monaten ca. 15 kg zugenommen, sprich: ich habe ein ziemlich starke binge eating Phase gehabt nachdem ich 17 kg in 4 Monaten abgenommen habe. Ich habe seit 3 Jahren kein normales Essverhalten mehr, es pendelt zwischen fressen und Diät machen (ich habe nach meinem empfinde keine Essstörung in die Magersucht-Richtung, das schnelle abnehmen und wenig essen ist eher eine Reaktion auf das Bingen welche ich bewusst mache da ich nicht "normal" abnehmen kann, Entweder das eine oder das andere Extrem). Meine Gedanken drehen sich auch seit 3 Jahren täglich um mein Gewicht und um Essen, mal sogar nahezu nur noch darum.

Nun zum Thema:

Ich habe einen besten Freund mit dem ich eigentlich über alles rede, nur nicht darüber. Er hat keine Ahnung, dass es mir so schlecht geht. Wir wohnen weit auseinander, sehen uns selten, er kann es also nicht Äußerlich mitbekommen schätze ich. Ich möchte es ihm gerne erzählen weil es das größte Thema in meinem Leben ist und ich glaube, er sollte es wissen, aber ich befürchte, dass man mich nicht ernst nimmt.

Ist das so? Klingt es wie eine Ausrede die man nicht ernst nehmen kann? "Ja ja, "Krankheit", eigentlich will sie nur eine Ausrede dafür, dass sie Dick ist.". Er ist das Gegenteil quasi von mir, untergewichtig. Nicht essgestört, nur einfach jemand mit wenig Appetit und viel Alltagsbewegung, ihr kennts ja, es gibt immer die Jungs die schon immer ein "Lauch" waren und sind und "essen können was sie wollen", so einer ist er, darum wird er es null nachempfinden können. Ich möchte lieber meine Gedanken für mich behalten anstatt dafür belächelt zu werden oder nicht für voll genommen zu werden, das würde es nur schlimmer machen...

Also: Was würdet ihr von jemandem wie mir denken, der euch sowas erzählt?

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Essstörung; Handelt es sich um ein Krankheitsbild und wenn ja, um welches?

Zunächst einmal: Bitte keine Kommentare wie "Geh zum Arzt" oder "Mach ne Therapie". Ich bin bereits bei einer Ambulanz angemeldet, der Termin ist allerdings erst in zwei Monaten, weil der Andrang sehr hoch ist. Ich verspreche mir hiervon keine präzise Diagnose, ich möchte nur ein objektives Urteil und wissen, was mich eventuell in zwei Monaten erwarten könnte.

Mein Problem: Viele Leute in meinem Umfeld, u.a. Eltern, Freunde, Lehrer, etc. sind überzeugt, ich hätte eine Essstörung. Es stimmt schon, ich habe einen anderen Bezug zu Essen als andere Leute, aber eine Störung? Außerdem ist es nicht einfach so, dass ich gar nichts oder sehr viel esse oder Essen hasse oder es liebe. Es interessiert mich sehr sogar, ich könnte stundenlang die Nährwerttabellen auf Verpackungen studieren und ich verbringe viel Zeit damit, bei Rezepten im Internet die exakten Nährwerte zu berechnen. Ich zähle auch selbst Kalorien, versuche, so wenig wie möglich zu mir zu nehmen, weil mir Essen gleichzeitig auch irgendwie Angst macht. Ich habe Angst, zuzunehmen, deshalb treibe ich auch recht viel Sport, ohne geht es nicht. Ich bin 1,65m und wiege knapp 50 kg, mein BMI sagt, das ist okay, aber ich finde mich so dick. Vor allem mein Bauch. Ich habe Probleme, in der Öffentlichkeit zu essen oder einkaufen zu gehen. Ich muss immer die genauen Nährwerte wissen und ausrechnen. Früher habe ich mich öfters übergeben, mittlerweile nicht mehr. Ich esse viele Diätprodukte, zeitweise Shakes, öfters nehme ich Pillen. Ich will nicht essen und kann es oft nicht, auch wenn ich es versuchen würde. Aber gleichzeitig habe ich auch oft Heißhungerattacken und manchmal kann ich denen einfach nicht widerstehen und esse, ohne zu zählen. Das macht mich total fertig, nicht nur, weil ich die genauen Nährwerte nicht weiß, sondern weil ich mich wie 60 oder 70 kg fühle. So, das war die Kurzfassung. Kann jemand was damit anfangen? Danke schonmal für (produktive) Antworten.

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kann nicht aufhören zu essen ,binge eating?

Was man vielleicht dazu erwähnen sollte ist ,dass ich vor gut einem Jahr einen Gewichtsverlust von 15kg hatte ich war 13 164cm und wog vor meiner Magersucht 56kg,mittlerweile wiege ich um die 49kg in den letzten Monaten immer so 47-49kg ,ich habe meine Regel nicht und jetz kommt das eigentliche Problem.Ich fresse gelegentlich in fressattacken alles in mich rein und esse am nächsten Tag dann weniger aber diese Woche war hart vor zwei Tagen hatte ich an zwei Tagen viel gegessen einen normalen Tag dazwischen gehabt und esse seit gestern die GANZE ZEIT alles in mich rein,ich möchte auch irgendwo nicht aufhören weil ich dann denke das ich mir etwas verbiete und immer den Rat von ex-Magersüchtigen im Kopf habe die sagen es geht vorbei geh dem nach ,aber das ist jetz schon so lange und ich esse wirklich nur alles in mich rein bis ich kurz vorm kotzen stehe(ich mache es nicht),meine Mutti freut sich glaube wenn sie mich soviel essen sieht weil sie denkt ich werde wieder anorektisch aber ich schäme mich mittlerweile schon richtig dafür.Mein Hunger und sättigungsgefühl ist mittlerweile auch weg und meine Therapie ist vor einen Monat abgeschlossen wurden,ich weis nichtmehr weiter...

Es geht vorbei 100%
Du solltest aufhören dem nachzugehen 0%
Das ist definitiv binge eating 0%
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Wie schaffe ich es "einfach zu essen"?

Guten Abend ihr Lieben,

seit sechs Jahren habe ich Probleme mit meinem Essverhalten. Angefangen hat es mit der ersten Diät und aufgehört mit Magersucht, Binge Eating und atypischer Bulimie (so sportsuchtmäßig).

Das was ich all die Jahre als Problemherd identifiziert habe, ist jetzt eigentlich aus dem Weg geschafft, dennoch:

Mein Leben dreht sich um Essen.

Wann esse ich? Was esse ich? Mit wem esse ich? Wie viel? Nach welchen Richtlinien (war episodisch vegan, vegetarisch, Biokäuferin, Rohkostfanatikerin, auch mal zeitweise nichts außer drei Tafeln Schokolade am Tag, etc.)? Welchen Sport/Bewegung mache ich?

Ich war hellauf begeistert als ich im Internet vom Intueatprogramm gelesen habe und dachte mir, das ist doch super, essen was man will! Bääm, zugenommen. Warum? Weil Essen den Mittelpunkt meines Lebens bildet. Es hat eine viel zu große Bedeutung.

Als Kind, bis ich ca. 14 Jahre alt war, habe ich gegessen was ich wollte und nur einmal pro Woche Sport gemacht. Es war mengenmäßig total normal bis wenig aber dafür oft auch Laugengebäck mit fett Butter und Nutella.Und ich war trotzdem sehr sehr schlank. Dann habe ich mir aber eingebildet ich müsste zu Slender Man mutieren, es fing an mit etwas weniger Schokomüsli, bis weniger Früchtemüsli, bis höchstens eine Hand voll Müsli bis letztendlich gar kein Müsli, sondern pro Tag nur noch drei Bonbons, deren 21 kcal pro Stück ich akribisch gezählt habe.

Bis dahin war ich sehr aktiv, fröhlich, konnte mich gut konzentrieren und habe oft gar nicht ans Essen gedacht, bis man mich daran erinnerte.

Mittlerweile bin ich so gut wie immer schlecht gelaunt, kann mich Seit Jahren in der Schule kaum noch konzentrieren, ich bin immer, aber auch wirklich IMMER müde, Sport ist nur Zwang Bzw kostet mich Überwindung, ich bin von allem dauergestresst, immer Kopfweh, Verdauungsprobleme. Meine Gedankens Kreisen 24:7 um Essen, dass ich essen könnte. Ich kann nicht mal einen Kaugummi "essen" ohne seine Kalorien mitzuzählen und bin dabei Am oberen Rand des Normalgewichts zum ÜG und damit dicker als je zuvor und habe immer Hunger trotz der 2500 kcal, die ich zu mir nehme (ich zähle grob mit). Hätte ich meine erste Diät nie angefangen, hätte ich wahrscheinlich immer noch einen Stoffwechsel wie eine Müllverbrennungsanlage.

jetzt frage ich mich, da es meine Lebensqualität einfach so einschränkt, das ich regelmäßig regelrecht zusammenbreche: Wie schaffe ich dabei endlich wieder auf meine nicht Körper zu hören, normal zu essen?

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Kann nichtmehr aufhören zu essen?

Gestern war ja Ostern und da hab ich leider richtig zu geschlagen was ich garnichtwollte,den ganzen Tag war eigentlich alles in Ordnung doch dann abends ging es los ich hatte zum abendbrot(wir haben bei meinen Großeltern gefeiert)garnicht so wirklich Hunger haben dann angefangen zu essen und dachte mir dann irgendwie möchtest du nochwas essen das habe ich dann Zuviel gemacht und dachte mir dann das es ja jetz auch egal ist und ich schon nicht davon zunehmen werde ich habe soviel gegessen bis mir letztendlich KOTZÜBEL war mir ging es so schlecht aber hätte sich das viele essen nicht durch Übelkeit bemerkbar gemacht hätte ich nochmehr gegessen.Heute einen Tag danach tut mir mein Bauch so doll weh. Gestern habe ich folgendes gegessen:Frühstück-große Schale Obstsalat mit naturjoghurt und honig (drei Tassen Tee)Mittag-möhrensuppe(zwei Gläser Sprudelwasser) Kaffee und Kuchen:-ein Stück Browniekäsekuchen (drei kleine Tassen tee)ABENDS:1Bratwurst mit Ketchup,ungefähr ein halbes ciabatta(oder ein dreivierteltes es war in Scheiben geschnitten und habe irgendwann aufgehört zu zählen)mit Tomaten und Bärlauchbutter,dann gefüllte wrapschnecken?ich weis nicht was das war jedenfalls 5mit Feta und 5 mit Thunfisch und danach 2schokolschäfchen mit Nougat gefühlt,2mit zitronencreme und cassiscreme gefühlte weiße Schokolade Eier und ein haselnusscremeschokoei (dazu habe ich fast 2l getrunken).Nach den Süßigkeiten war mir übel doch ich konnte mich einfach nichtmehr halten und mich hat keiner aufgehalten.

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Schnell, gesund und langfristig abnehmen und dünn (nicht zu dünn) sein, wie geht das?

Ich möchte meine Ernährung und mein Leben umstellen. Ich bin 14 Jahre alt, 1,65m groß und wiege 95kg. Ich war auf Kur mit Ernährungsberatung und bei Ärzten. Mir wurde gesagt das ich adipös bin. Mir wurde beigebracht wie man sich gesund ernährt und das man halt Sport treiben sollte. Eine Zeit lang hielt ich mich daran, doch mit dem Schulwechsel auf ein Internat kam das große Fressen. Ich aß normal, aber unnormal viel. Aus dem Projekt "Gesunde Ernährung mit wenig Zucker und weißmehl und moderate Menge an gesunden Fetten" platzte.
Jetzt bin ich bei diesen Körpermaßen und versuche mich wieder gesund zu ernähren, schaff es aber nicht! Und selbst wenn. Kann ich nicht noch irgendetwas tun um schnell abzunehmen, aber gesund und langfristig? Also es sollte nicht zu schwer sein, damit ich es lange machen kann. Und bitte kein Kalorien zählen. Dann kann ich nur noch ans Essen denken. Und ja, ich esse viel Gemüse und Vollkorn! Ich esse leider ständig aus Gier, Frust und Langeweile! Gibt es denn gar keinen machbaren Weg endlich dünn zu sein, also Normalgewichtig und gesund?

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Undefinierte Essstörung?

Ich habe im Mai 2016 eine Diät begonnen, weil ich an Adipositas litt. In 8 Monaten habe ich 30 Kilo abgenommen, kam dann wegen Zwangs-, Angststörung und Depressionen in eine Klinik, wurde dort nach meiner 8-monatigen Eiweißdiät zum Essen von Kohlenhydraten gezwungen, um die Essgestörten nicht zu triggern, obwohl ich selbst immer noch leicht übergewichtig war und bin (!) und habe durch die damit verbundenen Blutzuckerschwankungen zum ersten Mal (!) Heißhungerattacken, Fressanfälle und damit binge eating entwickelt. Zugenommen habe ich in der Klinik sieben Kilo, die ich Zuhause wieder abgenommen habe. Seitdem halte ich mein Gewicht, weil ich zwischendurch immer wieder Diät halte. Seit Februar 2017, seitdem ich eben in der Klinik war, hatte ich immer wieder Fressanfälle - vor 4 Tagen den letzten. Und jetzt hat sich mein Essverhalten schlagartig verändert. Ich habe mir immer wieder vorgenommen, endlich weiter abzunehmen (bin immer noch leicht übergewichtig!) und wollte das jetzt ab März endgültig durchziehen. Und auf einmal habe ich keinen Heißhunger mehr - IM GEGENTEIL. Ich habe sogar Süßigkeiten Zuhause, esse aber nichts mehr davon. Wenn ich daran denke, etwas Fettiges/Hochkalorisches zu essen, macht mir das plötzlich Angst (!). Das kenne ich gar nicht. Wenn ich mir überlege, was ich bei meinen Fressanfällen gegessen habe, bekomme ich Panik; ich könnte das plötzlich einfach nicht mehr essen, weil es mir Angst macht, davon zuzunehmen. Was ist das denn jetzt? Bis vor 4 Tagen noch binge eating und jetzt Angst vor Fett, Zucker und Kalorien? Was ist los mit mir?

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Low Carb gegen binge eating?

ich habe binge eating und das ist in meinem fall keine (!) psychologische essstörung, sondern ein körperliches problem. weil ich an adipositas litt, habe ich von mai 2016 bis januar 2017 dreißig kilogramm abgenommen. am ersten februar 2017 kam ich wegen angst-, zwangsstörung und depressionen in eine klinik, in der sehr viele magersüchtige patienten behandelt werden. um niemanden mit essstörung negativ beeinflussen zu können, musste ich wieder ALLES essen - und zwar in rauen mengen. in einer klinik, in der beinahe jeder zunehmen muss, darf niemand diät machen. und deshalb wurde ich gezwungen, nach acht monaten eiweißdiät wieder kohlenhydrate zu essen. nach drei tagen bekam ich meinen allerersten fressanfall, weil mein blutzucker unkontrolliert in die höhe schoss, insgesamt habe ich in der klinik sieben kilo zugenommen, die ich zuhause wieder abnehmen konnte, und die fressanfälle begleiten mich nach wie vor. ich wurde derart konditioniert, dass ich auf die kleinste menge glucose mit heißhunger reagiere. mein gewicht kann ich trotz der fressattacken noch halten, auf dauer würde ich aber wieder zunehmen und das möchte ich um jeden preis verhindern, weil ich EIGENTLICH immer noch auf diät bin, weil ich IMMER NOCH leichtes übergewicht habe. und die einzige möglichkeit, weiterhin abzunehmen, wäre low carb. allerdings war ich schon mehrmals für einige wochen komplett vegan und weiß nicht, ob ich mir vorstellen kann, für eine gewisse zeit wieder so viel fleisch zu essen. was kann ich gegen den heißhunger tun?

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Was kann ich gegen meine Zucker- Süßigkeiten- und Fresssucht machen?

Ich weiß. Ich habe schon etliche Fragen darüber gestellt, aber keine wirklich hilfreiche Antwort bekommen.
Zu mir. Ich bin 14 Jahre alt, 1,65m groß und wiege 92kg. Ich leide unter Adipositas, habe aber keine anderen Erkrankungen. Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, alles ok. Ich wurde geprüft und war bei vielen Ärzten, Ernährungsberatern und Kuren, wo das Problem auch Thema war.
Ich trinke 5-7l am Tag. Dies ist ernst gemeint und keine Trollfrage.
Ich bin auch bei einer Psychologin. Durch meine Fettleibigkeit habe ich massive Rückenprobleme.
Ich will keine Diät machen und ich weiß, wie eine gesunde Ernährungsumstellung funktioniert. Ich nehme bei 2000 Kalorien zu, nehme jetzt 1800 Kalorien zu mir. Ich treibe täglich 30min Sport auf dem Ergometer.
Nun zu meinem Problem.
Ich kann mich an meinen Plan halten. Nur eine Schwäche habe ich. Zucker und Süßigkeiten.
Ich fresse alles Süße in mich hinein. Allgemein liebe ich essen, auch süßes und Fettiges, über alles!
Wenn nichts Süßes gekauft wird renne ich außer Kontrolle durch den Heißhunger zum nächsten Süßigkeitenautomaten.
Ich weiß, das Zucker wie eine Droge ist. Ich war 3 Tage auf Entzug und begann zu zittern und schlechte Laune zu bekommen. Dann ging der Heißhunger wieder los.
Besonders jetzt in der Adventszeit bin ich schwach und fresse alles was da ist.
Was kann ich nur tun? .

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Wie den Eltern die Essstörung sagen?

Vorab: ich habe ein sehr schlechtes Verhältnis zu meinen Eltern. Mehr Details sind schon in einer vorherigen Frage.
Nun gut, mir ist klargeworden (okay schon seit ca. 1 Jahr) das ich meiner Essstörung ein Ende setzten muss! Das klingt zwar so einfach, aber ich hatte bis jetzt, seit Jahren, keinen Kotz freien Tag. Ich schaffe das einfach nicht alleine. Ich hab jetzt schon 2 Jahre meine Periode nichtmehr & das kann nicht normal sein. Generell würde ich gerne noch meine wenigen Haare behalten & die Zähne noch nicht ganz aufgeben. Auch dazu gibt es schon eine/mehrere Fragen vorher (wenn das jemand für seinen Ratschlag braucht).
Ich möchte mir nun endlich Hilfe suchen, aber ich traue es mich einfach nicht. Ich hab so Angst davor. Ich bekomme es nicht hin, mit meinen Eltern zu reden. Ich habe schon überlegt zu Lehrern zu gehen, aber es gibt keinen, dem ich mein Vertrauen schenken kann & mit der „Sucht“ Lehrerin hab ich ein total schlechtes Verhältnis. Sie hat mir seelisch sehr weggetan & ein wiederholtes Gespräch kommt nicht in Frage.
Nun zu meiner Frage: wie kann ich es meinen Eltern sagen bzw. Wie habt ihr es geschafft? Irgendwelche Tipps wie ich die Angst überwinden kann? Wie soll ich mich ausdrücken? Wie reagieren? Wie soll ich anfangen? Oh gott ich bin überfordert.. ich danke euch für Ratschläge!
Liebe Grüße!

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Schaffe es allein nicht aus Binge Eating, Angst vor Eltern?

Hallo :)
Ich bin derzeit so am Ende... kurz meine Geschichte... ich bin eine Zeit lang Magersüchtig gewesen (wahrscheinlich immer noch) und war auch deshalb schon in Therapie. Diese hat dann auch gut angeschlagen und ich war auf einem guten Weg der Besserung. Hab mit meinen Eltern zusammen immer die Portionen auf den Teller und sie hatten auch immer ein Auge darauf, dass ich regelmäßig und die richtige Menge gegessen habe. Nun hat sich es irgendwann so eingependelt, dass die Kontrolle immer mehr nachließ, da sie merkten, dass ich selbst ganz gut damit zurecht kam (tat ich auch ne Zeit lang). Nun bin ich aber ca seit nem Monat immer mehr in mein altes Muster zurückgefallen und hab mir auch alle Leckereien etc. verboten und teilweise gehungert, weil ich mich mit meinem neuen Gewicht nicht anfreunden konnte... ich wollte unbedingt wieder weniger Gewicht haben... und naja jetz die letzten Wochenenden war es so, dass ich von fresstagen überrumpelt wurde, gefolgt von 5 hungertagen, (tägl. Ca. 1000 kcal) verbunden mit viel Sport. Ich komme selbst aus diesem Teufelskreis nicht mehr hinaus. Und ich hab so Angst, dass meinen Eltern zu sagen, weil ich nicht wieder ständig wie früher sozusagen bei jedem Bissen kontrolliert werden möchte... meine Eltern merken, dass mit mir irgendwas nicht stimmt, aber ich hab bis jetz es immer ganz gut verbergen können. Ich will einfach wieder normal essen können und ich bin so verzweifelt, weil sich mein ganzes Leben, mein ganzes denken und handeln nur um essen dreht. Aber ich hab schon Therapie und alles andere (Kontrolle etc.) hinter mir und ich will das nicht alles nochmal :(( ich war doch schon auf so nem guten Weg und dann merkt man doch, dass es einfach nicht weg ist, und jetzt fast in schlimmerer Form zurückkehrt.
Vlt hat jemand nen Tipp von euch, ich bin für alles dankbar :)

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