Wie komme ich daraus?

Ich werde in der Schule leider gemobbt, auch wenn man es mir nicht ansieht, denn ich bin eigentlich ziemlich beliebt bei den Schülern nur gibt es dort ein Mädchen, dass wahrscheinlich einfach nur eifersüchtig ist und mich aus diesem Grund fertig macht. Die anderen bekommen es garnicht mit, aber sie macht immer Andeutungen, mit welchen sie mich meint und das zieht mich extrem runter... Wegen ihr bin ich leider wieder in meine Alten Angewohnheiten gerutscht.., dass heißt Bulimie/Anorexie. Mein Selbstbewusstsein existiert jedenfalls nicht mehr und ich weiß ganz ehrlich nicht was ich nun soll.. Die Pausen verbringe ich in der Toilette, obwohl es Leute gibt mit denen ich mich gut verstehe( diese haben jedoch schon ihre Clique und da würde ich mich irgendwie fehl am Platz fühlen). Ich finde es traurig, da sie 18 ist und sich eigentlich erwachsener benehmen sollte. Wie kann man so grausam sein? Und was muss ich tun damit das aufhört? Ich habe wirklich Angst vor ihr. Ich bin sogar mal aus dem Unterricht gerannt, weil ich es nicht mehr aushalten konnte. Wie kann man so falsch sein? (Bei ihr heißt es: dass ich die Falsche bin, dabei bin ich zu jedem nett und verstehe mich auch super, nur versaut sie mir dies, indem sie denjenigen das Gegenteil beweist) Durch das ganze bin ich leider sehr ruhig geworden, ich bin schwach und kann mich nicht wehren. Was soll ich tun wir haben schon mit dem Stufenkoordinator geredet, aber leider hört sie nicht auf..

Gesundheit, Mobbing, Schule, Freundschaft, Krankheit, Psychologie, Anorexie, Bulimie, Essstörung, hilflos, Liebe und Beziehung
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Ist es immer möglich psychische Erkrankungen zu kontrollieren?

Beispiele:

  • Person A hat Tourette-Syndrom und sagt immer z.B. Bastard und Arschlöcher
  • Person B hat ebenfalls Tourette-Syndrom und macht immer zuckungen
  • Person C ritzt sich immer in die Arme
  • Person D hat Zwänge und wäscht sich sehr oft die Hände
  • Person E hört Stimmen
  • Person F ist Messie, sammelt Müll
  • Person G hat Bulimie und geht nach dem Essen immer zur Toilette, um das Essen wieder rauszubringen.

usw.

Ist es immer möglich das betreffende Personen es kontrollieren´können?

z.B.

  • versuchen weniger zu schimpfen, zu drohen oder zu beleidigen.
  • versuchen nicht mehr zu zucken
  • das ritzen zu unterbinden.
  • sich weniger die Hände zu Waschen z.B. nur wenn sie wirklich schmutzig sind.
  • einfach die Stimmen ignorieren und z.B. sich auf die Arbeit konzentrieren.
  • einfach aufhören Müll zu sammeln und Säcke einfach entsorgen.
  • Man könnte einfach das Essen drin behalten und es könnte ganz normal verdaut werden, also nicht auf die Toilette gehen, um es wieder rauszuwürgen.

usw.

^ Was meint Ihr?

  • Ist sowas immer möglich oder ist es schwierig?
  • Wenn es schwierig ist, was hätte es für Gründe?
  • Wenn Menschen mit einer psychischen Erkrankung mit bestimmten Sachen einfach aufhören z.B. schimpfen, Zwänge, sammeln usw., wären betreffende Personen dann nicht mehr psychisch krank?
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Ist das Verhalten meiner Eltern normal oder sollte ich mir Hilfe holen?

normalerweise stelle ich fragen in diese richtung nicht aber ich weiß echt nicht mehr weiter. ich hoffe, hier kann mir jemand weiterhelfen.

ich habe einen jüngeren bruder, der jetzt vierzehn jahre alt ist. seit seiner geburt bekam er die komplette liebe und aufmerksamkeit meiner eltern, ich hingegen wurde seitdem von keinem meiner elternteile wirklich beachet. er war immer ein kind, was mehr probleme machte, ich hingegen war stiller und "funktionierte". nun, als ich elf war, bekam ich die ersten anzeichen einer starken depression und begann, kaum noch zu essen. dies entging meinen eltern vollends, ich bekam weder hilfe, noch bemerkte es jemand. mir ging es - bzgl. des essens - mit zwölf jahren wieder besser, die depressionen jedoch blieben und verstärkten sich. die liebe meiner eltern galt noch immer nur meinem bruder, ich wurde weiterhin kaum beachtet. mit dreizehn bekam ich die ersten suizidgedanken, ich lag jeden abend weinend im bett und wusste nicht mehr weiter. den rat, eines damals guten freundes, ich solle zum arzt gehen und mich durchchecken lassen, ignorierte ich aus angst, er könne mich nicht ernst nehmen.
im sommer 2017 - ich war vierzehn - kam ich immer schlechter aus dem bett, ich lag tagelang im bett. mit fünfzehn fehlte ich ein dreiviertel jahr in der schule, weil ich nicht aufstehen konnte. ich habe damals versucht, mit meinen eltern zu sprechen aber es hatte keinen effekt. ich bekam lediglich täglich vorwürfe, wie ich solle nicht so faul sein und endlich aufstehen.

ich bekam - psychisch bedingte - migräne und mein damaliger hausarzt schickte mich in eine klinik, wo ich mich vorstellen solle, um weitere behandlungsmethoden einzuleiten. dort hieß es - ohne dass ich irgendwas erzählte - dass ich dringend in eine klinik müsse. dies hat keinen meiner elternteile interessiert, es wurde auch nicht weiter thematisiert.
ich entwickle eine esstörung, ich begann wieder damit, nichts mehr zu essen.
ich nahm innerhalb ein paar monaten drastisch ab und halte derzeit mein gewicht von 38,4 kilogramm bei 1,60 metern.
meine familie weiß, dass ich sehr schwer essen kann und trotzdem kommen von meiner mutter und meinem bruder sprüche, wie ich sei fett (bruder), ich solle nicht soviel essen (mutter) oder "findest du das schön" zu meinen frischen ritznarben" (mutter)

ich habe derzeit starke suizidgedanken, komme kaum aus dem bett und esse des öfteren tagelang nichts, weil ich angst vor einer gewichtszunahme habe. meine blutwerte sind aktuell okay, ich habe aber des öfteren hohe fieberschübe oder kippe um. mein freund und seine eltern haben angst, dass ich bald sterben könne, aufgrund dessen ich so krank sei. meine familie interessiert sich weiterhin nicht für mich, ich bin an allem schuld.

nun meine frage: ist es berechtigt, dass ich hilfe annehmen soll oder stelle ich mich wirklich nur an und ich bin in wahrheit gesund? bitte um hilfe.

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Mama hat mein Tagebuch gelesen, wie soll ich damit umgehen?

Ich habe seit 4 Jahren Bulimie und seit einem Jahr Anorexie und bin im Moment in einem körperlich kritischen Zustand, habe aber die beste Betreuung ( super Therapeutin, Hausärztin und Psychiaterin). Gestern hat meine Mutter mein Tagebuch gelesen, in das ich alle meine Geheimnisse reingeschrieben hab und wieviel ich wiege, dass ich kotze und seilspringe. Ich weiß dass sie es gelesen hat, weil ich mir von ihrem Handy die Nummer meiner Psychiaterin schicken wollte und ich weiß dass es falsch ist fremde Chats zu lesen, aber als ich dann gesehen habe dass sie über mein Tagebuch geschrieben haben, musste ich es einfach lesen.

Sie hat meiner Psychiaterin geschrieben was ich in mein Tagebuch reingeschrieben hab, was eigentlich das kleinste Problem ist weil ich meiner Psychiaterin eh alles erzähle.
Als ich meine Mutter darauf angesprochen hab, hat sie sich nicht mal dafür entschuldigt. Sie sieht es als selbstverständlich mein Tagebuch in einer Notsituation zu lesen weil sie Angst um mich hat. Sie wollte mich besser verstehen, hat aber keine einzige Sekunde darüber nachgedacht, wie ich mich fühlen würde. Sie hat gesagt :" Na und? Ein zwei Seiten, und außerdem bist das ja nicht du, sondern die Anorexie die das schreibt"

Das Ding ist, nach meinem Selbstmordversuch 2018 hat sie es auch gelesen und versprochen es nie mehr wieder zu tun. Ich habe ihr vertraut und das kann ich nie wieder. Das hat mir den letzten Rest gegeben und ich will nicht mehr gesund werden, sondern meine Mutter bestrafen indem sie mir beim Verhungern zusieht.

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Erbrechen...Hilfe!?

Guten Abend!

Ich weiß nicht was ich machen soll.

Meine Schwester hat mich gehört, als ich mich übergeben habe. Ich habe mich jetzt raus geredet und gesagt, ich habe mich verschluckt. Hat sie auch geglaubt, sie ist aber auch erst zehn. Ich habe Angst, dass sowas nochmal passiert, oder sogar bei meinen Eltern...

Hat jemand Ideen, was ich sagen könnte, falls es doch nochmal einer hört?

Oder wie man sich schneller/einfacher und leiser übergibt?

Und ich weiß, was für Folgen Bulimie hat und habe auch schon mit meiner Therapeutin darüber geredet. Habe gerade allerdings noch genug andere Probleme als die meiner Meinung nach eigentlich nicht vorhanden Essstörung (laut Therapeutin)

Schonmal danke im Vorraus...

Ich glaube einige haben die Frage falsch aufgefasst. Ich weiß, was für Schäden das Erbrechen hat und das es mehr als schlecht für mich ist und ich auch kein gutes Vorbild für meine Schwester bin. Es ist für mich schon ein riesiger Fortschritt, dass ich mich gegenüber meiner Therapeutin geöffnet habe und mein Erbrechen auch schon weniger geworden ist. Es geht halt nicht von einem auf den anderen Tag, aber ich habe mit ihr ausgemacht, dass sie meinen Arzt und meine Eltern nicht hinzuzieht, wenn ich es schaffe das Erbrechen zu reduzieren etc. Der Schwerpunkt meiner Therapie liegt derzeit noch bei einem anderen Problem, weshalb wir noch nicht so viel an der "Bulimie" arbeiten. Und bis es soweit ist, muss ich die Zeit ja noch überbrücken, ohne dass meine Eltern oder so das mitbekommen. Und es ist ja auch schon viel besser geworden und wird mit Sicherheit auch noch besser, wenn wir uns darauf in der Therapie spezialisieren

Tipps, Psychologie, Bulimie, Erbrechen, Essstörung
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Essstörung wie in "Insatiable"?

jetzt nicht lachen. die die insatiable gesehen haben, es gibt doch die Stelle an der patty mit bob redet und meint dass doch jeder so Momente hat, in denen er alles frisst bis man sich selber hasst und aufhört und bob meinte, dass das nicht normal ist. Ich weiß nicht so Recht, irgendwie konnte ich mich total damit identifizieren, als sie das sagte hab ich innerlich genickt. und als bob meinte dass es nicht normal ist war ich so... ohh.

tja ich hatte Übergewicht und bin jetzt ein paar Kilo darunter und ich hab festgestellt, dass ich zuhause die ganze Zeit hungrig bin und alles in mich hineinstopfe und auch schon darüber nachgedacht habe, alles wieder auszukotzen hab's dann aber nicht gemacht. und im Moment bin ich an einem Ort wo ich wirklich glücklich bin ( hat was mit den Hintergründen zu tun muss man nicht verstehen) und ich habe fast den ganzen Tag nichts gegessen und hatte auch keinen Hunger und gestern auch nicht. Ich hab ein Stück Schokolade abgelehnt... Ich Frage mich einfach nur ob mit mir was nicht stimmt, also außer dem ganzen anderen Kram. wäre ganz nett wenn ihr mich nicht auslacht oder beleidigt ich weiß dass das nicht die intelligenteste Frage ist.

Freundschaft, Hunger, Psychologie, Bulimie, Essstörung, Filme und Serien, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Selbsthass, Übergewicht, Appetit, Binge Eating, Freßattacken
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Pille hilft bei Bulimie?

Hallo an alle!

Ich leide seit 5 Jahren an Bulimie und so gut wie nichts hat mir bis jetzt auf Dauer geholfen. Nur die Pille habe ich noch nie in meinem Leben genommen..

Ich habe mich jetzt endlich mal getraut, mir eine verschreiben zu lassen und zwar geht es um Qlaira , die natürliches Östrogen enthält und weniger Nebenwirkungen haben soll..

Obwohl ich das Rezept schon vor mir liegen habe, habe ich auf einmal die Angst, durch die Pille noch mehr zuzunehmen. Damit meine ich, dass ich grad mit allen Kräften versuchen will, einmal endlich aus dem Loch der Bulimie rauszukommen und das ist eng damit verbunden, nach Heißhungerbefriedigung, die sowieso zumindest am Anfang unvermeidlich ist, nicht erbrechen zu laufen. Und Heißhungerbefriedigung + nicht erbrechen laufen + Pille macht auf Dauer ganz viele Kilos drauf...Und für einen Essgestörten ist nur der Gedanke dran eine echte Katastrophe und Mini Panik - Attacke / habe heute den ganzen Tag geweint und mich in die Apotheke nicht getraut/.

Auf der anderen Seite lese ich Artikel im Internet, dass nämlich die Pille bei Essstörungen sehr hilfreich sein kann durch das Ausgleichen der Hormone und sogar dass die Fressattacken so gut wie nicht mehr vorkommen ..

Ich würde mich auf Meinungen von realen Erfahrungen sehr freuen oder von eurer medizinischen Kompetenz, liebe Leser. Da meine gerade nur noch von der Stimme der Bulimie beeinflusst ist.

Ich bedanke mich herzlich im Voraus!

Pille, Bulimie, Gesundheit und Medizin
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Würdet ihr Das als typisch für eine Essstörung bezeichnen?

Ich war Jahre ziemlich essgestört. Bulimie. Ich hab nach jedem Essen erbrochen und nach Allem, was ich gegessen hab. Bis Blut kam. Ich empfand es schon als ekelhaft, aber irgendwann war das Gefühl besser leerer zu werden und Alles rauszulassen. Ich empfand mein Essen als Ballast, als wäre mein Essen mein Leben und wollte mich davon befreien. Ich bin nach dem Erbrechen direkt joggen gegangen und ohnmächtig geworden und bin weiter gejoggt. Ich hätte evtl besser umkehren sollen, aber ich hab mein Körpersignal ignoriert.

Oft hab ich mich nach der Schule ins Bett gelegt und bin mit Schmerzen und Schwäche eingeschlafen, als wäre es normal. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass die Essstörung für mich da war und ich mich sozusagen wortwörtlich auskozen konnte und Alles Negative loslasse. Ich hatte schon das Gefühl durch die Essstörung bin ich nicht alleine und ich muss nicht ganz Verantwortung für mich allein tragen. Ich hatte das Gefühl, dass mir die Stimme (die Essstörung) beisteht und mir hilft im Leben klar zu kommen. Es war ziemlich real.

Irgendwann hatte ich versucht normale Mengen zu essen, ohne zu erbrechen und hab es dauerhaft nicht geschafft und hab wieder mit dem Hungern angefangen und übermäßig Sport. Oder nur bestimmte Lebensmittel und ich empfand mich selbst mit Idealgewicht als viel zu dick.

Jetzt sind Jahre vorbei und ich hab erst jetzt angefangen normaler zu essen und hab bisher keine Rückfälle mehr gehabt. Irgendwie ist es komisch für mich ein normales Essverhalten zu bekommen. Dass ich für mich richtig Mahlzeiten zubereite und mich darum kümmere, Essen für mich zu machen und ich mir Zeit nehme und ich auf mein Sättigungsgefühl höre und mich nicht übergebe. Ich hab das Gefühl mein Verhältnis zur Ernährung ist anders, als Das von Menschen ohne Essstörung. Andere sagen, was sie sich an Lebensmitteln kaufen möchten und ich gehe im Laden umher und überlege nochmal, ob ich Das wirklich kaufen soll oder ich nicht erstmal bestimmte Dinge weglasse und evtl irgendwann nochmal einkaufe.

Mit Anderen zusammen zu essen empfinde ich bspw als seltsam und unangenehm. Ich fühl‘ mich gestresst, wenn ich das Gefühl habe beobachtet zu werden und mich nicht auf das Essen konzentrieren kann. Ich kann längere Pausen machen und mir Zeit nehmen, wie viel ich will für die eine Portion bspw.

Was denkt ihr darüber? Falls wer bis hierher gelesen hat .




Psychologie, Anorexie, Bulimie, Essstörung, Gesundheit und Medizin, Psychiatrie, typisch
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Mit Ernährungsberatung sprechen (Essstörung)?

Ich wollte bald in Therapie gehen und bin mir unsicher bzgl meiner aktuellen Ernährung, ob es so gut ist oder eher zu viel. Dazu : Vor meiner Essstörung Bulimie hatte ich starkes Übergewicht. (80kg bei 1.70m) Ich hab aber gesund abgenommen und bin dann in die Bulimie gerutscht. Ich denke ich hab schon ein normaleres Essverhalten entwickelt und erbreche mich auch nicht mehr. Vorher war es nach Allem.

Aktuell hab ich oberes Normalgewicht bzw. leichtes Übergewicht (68kg bei 1.70m) Ich denke ich will noch auf 65/60kg abnehmen.

Würdet ihr an meiner Stelle noch zum Ernährungsberater gehen, also was er über die Ernährung aktuell denkt ? Mir kommt es viel vor, wenn ich morgens und Abends esse. Also ich denke, dass man wenn man abends was isst dann morgens eher nur Gemüse und Obst essen kann.

Also mein tag besteht meistens aus 3l stillem Wasser über den Tag verteilt.

Morgens bzw. eher vormittags zum Frühstück : Obst mit Körnern und Haferflocken und Pflanzenmilch oder mal 1 bis 1 1/2 Brötchen

Zwischendurch dann bspw Rohkost Gemüse und Nüsse

und Abends dann eine Portion bspw Vollkorn Nudeln mit Tomatensoße Zucchini und Salat (Paprika Karotte Feldsalat) . Wobei der Salat ohne Dressing ist und dann Körner enthält

Ich bin mir unsicher, ob ich Das mit der Ernährung gut mache oder ob es eher zu Viel ist . Ich finde mich aktuell schon noch sehr „kräftig“ .. Danke für Meinungen .

Ernährung, Therapie, Gewicht, Körper, Psychologie, Bulimie, Ernährungsberatung, Essstörung, Gesundheit und Medizin, Sport und Fitness
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Mit Essstörung leben?

Hallo,

heute hatte ich nach längerer Zeit mal wieder einen Termin bei meinem Psychotherapeuten. Es ging um einen Klinikaufenthalt, der seiner Meinung nach der nächste Schritt wäre.

Nachdem ich ihm gesagt habe, dass ich große Schwierigkeiten bei dem Gedanken daran habe und mich nicht dazu überwinden kann meinte er, dass ich das ja nicht jetzt machen müsste. Ich könnte 3 Jahre, 5 Jahre.....warten. Manche würden 20 Jahre mit Bulimie leben. Und ich hätte ja auch schon über 3 Jahre damit gelebt, die körperlichen Auswirkungen wären noch nicht so gravierend, ich muss dann eben darauf achten evtl. Mängel mit Nahrungsergänzungsmitteln auszugleichen.

Ich weiß nicht recht, was ich von seiner Aussage halten soll. Überall lese ich, dass Bulimie gefährlich ist und man schnell handeln soll, bei ihm (und auch einigen Ärzten bei denen ich Termine hatte) kommt es eher so rüber, als ob es eine Lapalie wäre. Wollte er irgendwas damit bezwecken? Ist das irgendein therapeutisches Vorgehen? Er meinte nur, dass er eben als letzte Möglichkeit die Klinik sieht, aber auch keinen Druck aufbauen möchte.

Mal abgesehen davon, dass es mir mit der Essstörung wirklich sehr schlecht geht, könnte man theoretisch damit leben, wenn man nicht davon los kommt ? Ich meine von den physischen Schäden her? Ein glückliches ,erfülltes Leben ist das auf keinen Fall...aber sich damit abfinden, dass man eben so leben muss, geht das?

Aber es heißt ja auch immer, wenn man die stationäre Therapie nicht wirklich will, bringt es nichts. Ich bin eben so im Zwiespalt, ich will so nicht weiterleben und will etwas ändern, aber ich kann auch nicht loslassen und die Kontrolle abgeben....

Leben, Therapie, Psychologie, Bulimie, Essstörung, Gesundheit und Medizin, Klinik, THERAPEUT
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Ernährungsumstellung von vegan auf vegetarisch nach Essstörung?

Hallo, ich bin weiblich 17 Jahre alt und seit über 4 Jahren Veganerin. Seit Anfang des Jahres habe ich ziemlich stark abgenommen. Von 95 Kg auf etwa 70 (schwankt um etwa 1 Kg und bin seit 2-3 Monaten auf diesem Plateau). Um dieses Gewicht zu erreichen habe ich anfangs nur 400 kcal gegessen, langsam gesteigert auf 1200 und mittlerweile bin ich bei etwa 1500 angelangt. Und mache 5mal die Woche Sport. ICH WEIẞ, DASS DAS NICHT GESUND IST! Nicht nur weil ich mich psychisch komplett verändert habe z.B. totale Angst vor Kohlenhydraten und Fetten, sondern auch weil mir seit zwei Monaten die Haare ausfallen und ich seit etwa drei Monaten keine Regelblutung habe. Ich habe meinen Körper kaputt gehungert und leide an Bulimie ( seit einem Monat nicht mehr). Mittlerweile verbessert sich mein Essverhalten stark. In den Salat kommt Öl und ab und an gibt auch Mal kalte Kartoffeln oder Nudeln. Aber ich habe FURCHBARE ANGST WIEDER ZUZUNEHMEN, da ich von meinen Mitschülern früher wegen meines Gewichts gemobbt wurde und all die Komplimente, wie gut ich doch jetzt aussehe, nicht zurückgenommen werden sollen oder dann bestimmt doofe Bemerktungen kommen. Meine Mutter will mich dazu überreden mich vegetarisch zu ernähren. Vor allem aus dem Grund, dass die Umstellung ein Umbruch bedeutet. Da ich viel Sport mach und auf meine Eiweißzufuhr achte klingt das ganze sehr verlockend, aber ich will die 4 Jahre nicht einfach "über den Haufen werfen", zumal ich viele Veganer als Freunde habe und ich Angst davor habe mich rechtfertigen zu müssen. Was denkst du sollte ich tun? Ich bin dankbar für jede Hilfe!

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