Was kann ich tun um meine Mutter bzw auch meine Therapeutin zu überzeugen?

Ich bin Magersüchtig und möchte gerne mit Sport zunehmen darf aber gerade kein Sport machen weil das so festgelegt wurde, dass ich bis ich 45kg wiege, keinen machen darf bzw von meiner Mutter aus 2-mal die Woche ein bisschen wenn ich die 44kg erreicht habe. Ich wiege gerade ca. 43kg bekomme es aber nicht hin zuzunehmen mit dem Gedanken, dass ich nur Fett zunehme. Vor allem weil ich gesund zunehmen möchte. Da ich aus der Klinik mit fast 46 kg entlassen wurde, ich mich aber super unwohl gefühlt habe, habe ich sofort abgenommen zuerst auf 45kg und hab dann auch noch unbewusst während ich bei einem Austausch war und meinen Essensplan nicht einhalten konnte ( deshalb nicht einschätzen konnte ob ich zu wenig gegessen hatte) weiter angenommen. Ich kann auch irgendwie nur über meine benötigte Kalorienmenge essen wenn ich weiß ich baue Muskeln auf. Aber ich weiß auch dass ich nur auf Dauer mein Gewicht erhöhen kann wenn ich mich wohlfühle, was aber nicht geht, wenn ich mich nicht fit fühle bzw merke dass ich Muskeln bekomme.Für meinen Kopf sind Muskeln nämlich besser akzeptierbar. Ich weiß einfach nicht, wie ich meine Mutter überzeugen kann, dass ich doch Sport machen darf. Habt ihr Tipps?PS: ich möchte natürlich nicht nur durch Muskeln zunehmen aber halt auch nicht nur mit Fett ( kann aber auch nicht bis ich wieder Sport machen darf warten, weil ich mich sonst nicht überwinden kann zuzunehmen)

Sport, Ernährung, zunehmen, Recovery, Gesundheit und Medizin, Magersucht, Sport und Fitness
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Essstörung Recovery kcal, menge und völle?

Also ich bin mit so 42kg (168 hier , aber wurde Mittags nach einer schlaflosen Nacht gemessen) in eine Klinik gegangen, also hab halt in der Wartezeit auch noch etwas abgenommen. Die ersten Wochen lief es zum Teil nicht so gut, weil ich es manchmal, hauptsächlich abends nicht drinnen lassen konnte. Mittlerweile wiege ich über 44kg seit einigen Tagen hänge ich mich total rein und halte es abends dann eben einfach aus. Die letzten 2 Tage habe ich sogar über 2000 kcal gegessen (heute fast 2300) ich kann natürlich die menge nur schätzen, habe ja aber auch erfahrung. Jedenfalls fühlt sich das aber so bombastisch viel in meinem Bauch an. Dabei habe ich eigentlich aktive anorexie. Irgendwie verunsichert es mich und ich frage mich ob es nicht doch zu viel ist. Ich versuche halt auch Joghurt und Ballaststoffe zu essen wegen meiner darmflora . grünen Salat lasse ich abends aber mittlerweile weg, weil es dann noch schlimmer wird. Das komische ist aber auch dass direkt nach dem essen es eigentlich geht ( gefühlte sogar vielleicht auch normal voll ist)etwas später fühlt es sich aber extrem voll an und sieht auch voller aus , als ob ich noch mal genauso viel dazu gegessen hätte . Und selbst als ich so bei 1800 kcal vor ein paar tagen war , war das genauso schlimm. Ich weiß echt nicht mehr weiter.

Ernährung, Kalorien, Verdauung, Recovery, Bulimie, Essstörung, Gesundheit und Medizin, Magersucht, Sport und Fitness
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Wie soll ich meinem Psychologen sagen, dass ich öfter Gedanken habe mich umzubringen?

Ich (15 w) bin schon seit längerem in psychologischer Behandlung (Angst vor dem Unbekannten). Mir ging es dann schon viel besser, doch dann habe ich eine Essstörung bekommen (Bullemie und leichte Magersucht). Darüber habe ich mit meinem Therapeuten geredet. Er hat gesagt er kann so etwas nicht Therapieren, gibt mir aber Kontakte wenn es schlimmer wird. Ich sollte es aber erstmal beobachten. Noch dazu nehme ich Isotretinoin gegen Akne. Das drückt bei mir sehr auf die Stimmung und ich bin fast immer traurig und habe keine Lust mehr zu irgendetwas. Ich war jetzt länger nicht mehr beim Psychologen und habe jetzt öfters darüber nachgedacht das Leben einfach zu beenden, da meine Essstörung immer schlimmer wird, meine Stimmung komplett im A ist und ich kaum Freude mehr empfinden kann. Ich lebe also nur noch vor mich hin, esse und übergebe mich, bin unzufrieden mit mir und meiner Figur und werde Tag zu Tag schwacher. Das was mir früher Spaß gemacht hat mache ich jetzt nur noch aus Zwang. Ich bin mir natürlich bewusst, dass es so nicht weiter geht und das Selbstmord keine Lösung ist. Wenn es aber so weiter geht werde ich irgendwann keinen anderen Ausweg mehr finden. Meine Eltern wissen von meiner Essstörung und das ich manchmal gerne sterben möchte weil mein Leben einfach schwer ist. Meine Mutter denkt immer noch an eine plötzliche Wunderheilung und wenn ich ihr jetzt sage wie verzweifelt ich bin sagt sie " ich sag jetzt nichts mehr dazu". Mit meinem Vater rede ich nicht kaum darüber. Meine Schwester und zugleich beste Freundin läuft immer gleich zu meiner Mama wenn ich ihr was erzähle und wie die reagiert wisst ihr ja. Meinen andere Freunden in der Schule spiele ich das glückliche Mädchen vor, da das viel leichter ist als ihnen meine Gefühle zu gestehen. Jetzt weiß ich eben nicht wie ich es meinem Psychologe erzählen soll, dass es mir so schlecht geht. Das letzte mal als ich ihn gesehen habe ging es mir noch gut und ich glaube er erwartet das immer noch von mir. Ich habe Angst dass ich dann anfange zu heulen wenn ich ihm erzähle wie es mir geht.

Ich werde natürlich versuchen mit ihm zureden und ihm alles zu sagen. Aber ich habe Angst dass er dann wieder sagt, naja wir beobachten mal und mit anderen Sachen weiter macht. Habt ihr noch eine Ahnung wie ich mir selbst ein bisschen helfen kann um vielleicht ein bisschen glücklicher zu werden...

Danke

Familie, Freundschaft, Psychologie, Akne, Bulimie, Essstörung, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Magersucht, Suizidgedanken, Traurigkeit
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Extreme Gewichtszunahme nach Essstörung normal?

Hi,

Ich leide seit ca. 2 Jahren an Magersucht und war auch einen kurzen Zeitraum in einer Klinik deswegen.

Dort hatte ich eigentlich minimal 900kalorien getrunken (Fresubin) und dazu auch gegessen sodass ich eigentlich mindestens bei 1600kalorien gewesen sein müsste.

Nachdem ich entlassen wurde habe ich kein Fresubin mehr getrunken und habe dadurch 1-2kilo abgenommen. Ungefähr 42kg bei 172 habe ich mindestens einen Monat lang gewogen. Danach hieß es ich brauche ein Antidepressiva damit ich endlich zunehmen kann (was ich im übrigen nie wollte) und es mir generell besser damit geht.

Seitdem ich das Antridepressiva nehme, Citalopram heißt es glaube ich, habe ich extremen heißhunger und obwohl es sich so falsch anfühlt habe ich süßigkeiten gegessen. Da es sich so schlecht anfühlt habe ich keine normalen Mahlzeiten mehr gegessen und wollte das sozusagen damit ausgleichen. Am Tag habe ich ungefähr 2000Kalorien zu mir genommen (was mir im übrigen auch meine Ärztin geraten hat, natürlich ausgewogener)

Das blöde war das die Weihnachtszeit dazwischen gekommen ist und die praxis geschlossen hatte. Ich habe in 2 wochen 10kilo zugenommen und nehme immernoch weiter zu. Momentan wiege ich 56kg was ein extremer schock für mich ist und mich sehr belastet. Ich denke mittlerweile auch darüber nach mir das Leben zu nehmen und habe wieder mit der Selbstverletzung angefangen.

Nun zu meiner Frage: ist das Normal oder in irgend einer weise Gesund?

Was kann das für schäden auf meinen Körper haben und wie kann ich wieder abnehmen und meinen heißhunger stoppen?

Ich habe im übrigen viele sachen probiert, ich hab mich versucht abzulenken, was zu unternehmen, mehr normales zu essen in der hoffnung dass ich die Finger vom Süßen lassen aber es hat alles keinen zweck. Ich bin echt ratlos.

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Habe ich eine Essstörung/ gestörtes Essverhalten?

Hey,

ich bin w17.... Zuerst mal, ich bin gerade komplett normalgewichtig (165cm groß und 53kg) aber habe ein extrem essgestörtes Verhalten. Ich versuche jeden Tag so wenig wie möglich zu essen, manchmal klappt es und ich bin einigermaßen zufrieden, wobei mir das Essen einer Banane schon ein schlechtes Gewissen bereitet, aber manchmal klappt es auch gar nicht und ich habe Fressattacken.

Ich muss diese überschüssigen Kalorien dann unbedingt loswerden. Manchmal gebe ich auf und mache dann nix, manchmal gehe ich dann ins gym und selten versuche ich mich zu übergeben bis es nicht mehr geht .

Einmal habe ich mir um die „überschüssigen“ Kalorien zu verbrennen in den ganzen Arm geritzt um so viel Blut wie möglich zu verlieren, da ich gelesen hatte, dass man bei der Reproduktion von Blut ebenfalls Kalorien verbrennt.ich weiß, wie gefährlich mein Verhalten ist und ich habe extrem Angst, aber ich kann das einfach nich kontrollieren.

Ich habe immer ein schlechtes Gewissen beim Essen, egal was ich esse und wenn ich Meiner Meinung nach zu viel gegessen hab(alles über 1000kcal, ich weiß, das ist zu wenig)und Wenn ich unterwegs bin, versuche ich die anderen dazu zu bringen, mehr zu Essen.

Immer wenn ich unter Leuten bin, mir beispielsweise eine Pizza mit meinem Freund teile, dann habe ich taktiken, um den Schein zu erwecken, ich würde genug Essen, beispielsweise ganz langsam essen, den Rand großzügig nicht mitessen, essen im Mund lassen und dann ausspucken oder ein Pizzastück auf den Boden verschwinden zu lassen.

Ich kenne einfach kein gesundes Mittelmaß, entweder esse ich zu viel, oder zu wenig.Ich trinke jeden Tag 3- 4 Liter kaltes Wasser, weil ich gelesen habe, dass der Körper beim Aufwärmen des Wassers Energie benötigt.

Teilweise habe ich Phasen, da stopfe ich wochenlang alles in mich rein, Phasen, da esse ich einen Tag gar nichts und am nächsten dann viel mehr und eben die gerade beschriebene Phase.

Das alles geht jetzt schon seit 2 Jahren so, ich kann nicht mehr. Ich will mir nicht immer Gedanken machen müssen und mich schlecht Fühlen. Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll, wenn ich normal esse, fühle ich mich so, wie wenn ich viel zu viel gegessen hätte und habe ein extrem schlechtes Gewissen. Ich vergleiche mich mit jedem und komme immer zu dem Schluss, dass andere eine bessere Figur haben als ich, obwohl ich extrem viele Komplimente für meine Figur bekomme.

Meine Freunde und mein Freund wissen über all das Bescheid, aber können mir nicht helfen und ich habe schon mit meinem Vater über beispielsweise dieses Ritzen um Kalorien zu verbrennen, geredet, aber der kann mir genausowenig helfen. Ich kann nicht in den Spiegel stehen oder mich wiegen, weil ich einfach Angst habe, zugenommen zu haben. Wie gesagt, ich weiß einfach nicht mehr, was ich tun soll und es wird immer schlimmer und extremer, ich weiß wie ungesund das für meinen Körper ist. Hat jemand Tipps, wie man da wieder ?

LG Marie

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Wie teil ich die Mahlzeiten richtig ein, sodass ich nicht hauptsächlich alles auf eine Mahlzeit setze?

Ich gehe nun irgendwie selbst an mein gestörtes Essverhalten ran, da ich sehe das hungern mich zwar dünner macht, was ich ja zwar gerne sein will, aber weil ich feststellte das bestimmte Nährstoffe fehlten, ich nur Muskeln abzubauen begann.

Hab heute versucht 1200-1400 kcal zu erreichen, nur glaub ich nach dem Mittagessen, es war dumm das alles auf eine Mahlzeit zu drücken. Jedenfalls bin ich ja nur von vorher zwischen 0-300 noch gewohnt gewesen, was meinen Körper nun vollständig überfordert.
Mein Grundbedarf ohne Sport liegt etwa bei 1250 und mit dem Sport dazu komm ich auf ca. 1400-1500, also theoretisch etwas weniger als was ich verbrenne, da ich immer noch etwas süchtig nach abnehmen bin.

Ist zwar nicht gerade das sinnvollste Ziel bei meinem Gewicht, aber mindestens ein Schritt in die korrekte Richtung. Nun frag ich mich wie soll ich das für die nächsten Tage koordinieren, da ich gemerkt hab, dass alles mittags rein zu drücken nicht gerade sehr sinnvoll war.

1200 minimal 1400 maximal, war mal so das erste Ziel, bis ich mich daran gewohnt hab, wie Teil ich das ein.

300/ morgens
500/ mittags
400/ abends

Oder anders, und wenn ja wie so dass ich trotzdem bei nicht mehr als 25% Kohlenhydraten bleib, denn darauf lege ich wert, damit ich weiterhin ausgeglichen bin, auch um nicht noch in FA‘s rein zu kommen.

Es soll ja nicht so sein, dass ich mich in meiner Essstörung zugrunde richte in nächster Zeit. 😊

Danke

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Bin ich "Magersüchtig" oder bin ich es bald?

Hallo, ich bin 17 Jahre jung, 165cm groß und wiege momentan 75kg.

2016 war für mich ein Jahr wo ich viel gewogen habe weil ich viel gekifft habe. 2017 bin ich zu meiner Mutter gezogen und habe mir ein Ziel gesetzt abzunehmen. Ich habe jeden Tag nur ein bis zwei Toast mit Salat, Tomaten und Gurken gegessen. Ab und an auch das Essen von meiner Mutter aber irgendwann habe ich sie angelogen das abends essen nicht gut ist und ich nur alle vier Stunden etwas essen möchte. Sie hat es geglaubt. In der Zeit habe ich auch teilweise Sport gemacht, aber erst etwas später. Ich hatte zu der Zeit kein großartiges Hungergefühl. Ich habe zu diesen Zeitpunkt nie an "Magersucht" gedacht. Habe in der Kifferzeit 100kg gewogen und nachdem ich bei meiner Mutter ausgezogen bin 75kg. Momentan habe ich einen großen Drang wieder so zu essen wie früher. Ich kann es nicht ab so dick zu sein. Ich hasse meinen Körper. Ich habe die letztens Wochen auch weniger gegessen. Manchmal wenn mein Freund schläft übergebe ich mich auch teilweise. Ich hatte auch einen Tag wo ich zwei Tage durchgemacht habe mit Speed und dann nur noch 69kg gewogen habe, ich fand es einfach toll. Jetzt sind sie natürlich wieder drauf. Ich bleibe immer momentan bei 75kg. Hungern wollte ich auch schon aber nach einer Zeit esse ich dann doch etwas. Ich habe echt einen großen Drang magersüchtig zu werden und Angst habe ich auch keine, obwohl das eine verdammt schwere Situation ist da wieder raus zu kommen.

Liebe Grüße ..

Nein 58%
Bald wenn du so weiter machst 35%
Ja 5%
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Ideale Ernährung nach Magersucht?

Hi,

Ich befinde mich in der Situation, dass ich seit nunmehr 2 1/2 Jahren an Magersucht leide. Ich bin mehr oder weniger seit 1 Jahr gewillt zuzunehmen, seitdem ich weiß dass ich aufgrund meines starken Untergewichts Wassereinlagerungen am Herzen habe, allerdings aufgrund der vielen Tiefs im Kampf gegen die Ms ohne Erfolg.

Nun will ich aber unbedingt nach meinem Abi beim Bund studieren und brauche dafür mehr Kraft und natürlich den Min.BmI von 18,5 ( Ich habe <16), weshalb ich bis Ende Februar ca. 8 kg zunehmen muss.

Dabei habe ich leider wegen meiner Mg Orthodoxische (?) Züge/Gewohnheiten angenommen & entwickelt, weshalb Essen für mich quasi weniger nach Geschmack sondern nach Qualität gewertet wurde, und ich somit quasi gar keinen Geschmackssinn im herkömmlichem Sinne hatte. Nun kommen aber langsam mit dem intensiveren Kampf gegen die MS stärkere Gelüste auf, ich könnte beispielsweise tonnenweise Toffifee essen. Und selbst das Obst und Gemüse, was ich eigentlich sehr gerne Esse, wie Äpfel und Karotten Vertrag ich aktuell überhaupt nicht, da hab ich dann so ein unangenehmes stechen in Magen, als könne mein Körper das Essen nicht verdauen.

Ich bin total verzweifelt, Ich will/soll/muss zunehmen, aber ja auch eher gesund und will ja auch nicht in einen total ungesunden lifestyle verfallen. Dazu verträgt mein Körper alles Gesunde plötzlich nicht mehr, was ist los?? Und ich habe sehr oft sehr viel Hunger, ich habe oft sehr viel Obst gegessen und auch Fliohsamen konsumiert und ich war heute nach zB 1großem Stück Maulwurfskuchenuchen überhaupt nicht satt, so wie alle anderen. Hat sich mein Magen vielleicht im Laufe der Zeit zu weit gedehnt? Wie sollte ich am besten zunehmen, pendeln sich die Gelüste wieder ein, wie wird sich mein Essverhalten verändern?

MFG

Lennart

Ernährung, Essstörung, Gesundheit und Medizin, Magersucht, Sport und Fitness
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Mein Freund möchte, dass ich Magersüchtig werde?

hey

Ich habe seit ca. 1 1/2 Jahren eine Essstörung. Mal esse ich über Monate nichts, dann habe ich Phasen in denen ich tagelang Essen in mich reinschaufle. Es ist ein schrecklicher Täufelskreis aus dem ich eigentlich raus kommen möchte. Ich habe durch das verweigern von essen ca. 20kg abgenommen und wiege jetzt 52kg auf 1,65m. Ich bin zurzeit normalgewichtig. Etwas das wahrscheinlich gut, aber für mein Kopf eine Katastrophe ist. Ich habe zudem vor ein paar Monaten 46kg gewogen, bin aber dann in eine Klinik gekommen, in der ich zugenommen habe. (Mein Freund hat mich mit 46kg gesehen)

Mein Freund findet meine Figur schön, möchte aber das ich noch weniger wiege... Er findet es ästhetisch und weiß auch das ich eine Essstörung habe. Als ich sehr tief in meiner ES festsaß, bat ich ihn mir zu helfen. Anfangs war er unschlüssig, willigte letztendlich aber ein. Er motiviert mich dazu so wenig wie möglich zu essen, kontrolliert ab und zu meinen Teller und guckt das nicht zu viel drauf ist, lobt mich wenn ich wenig esse und nimmt mir essen aus der Hand wenn es eigentlich nicht nötig wäre. (z.B Süßigkeiten)

Sonst ist er der süßeste Mann den ich kennen gelernt habe. In allen anderen Bereichen nimmt er Rücksicht auf mich, kümmert sich um mich wenn es mir schlecht geht und muntert mich auf. Nimmt sich Zeit und Steck viel liebe in die Dinge die er macht. Er ist sehr zärtlich und liebevoll und macht sonst nichts gegen mein Einverständnis oder meinen Willen.

Dennoch weiß ich nicht was ich davon halten soll, das er mich in dem Bereich unterstützen möchte. Ich habe ihn in einer sehr dunklen Zeit darum gebeten mir zu helfen und ich hätte nicht gedacht, das er einwilligt. Außerdem sagt er jetzt auch von sich aus, das er möchte das ich noch dünner werde. Ich schäme mich inzwischen, etwas vor ihm zu essen und habe Angst, das er mich verlässt falls ich nicht dünner werde. Durch die Angst esse ich wieder zu viel und schäme mich danach um so mehr.

Ich bin zurzeit in Therapie, aber ich weiß nicht ob ich das meiner Therapeutin erzählen möchte. Das ist alles sehr komisch und ich weiß nicht was ich tun soll.

Ich bitte nur um ernstgemeinte Ratschläge

Danke fürs zeit nehmen und durchlesen

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Wäre ein Klinikaufenthalt angebracht?

Hallo,

Ich möchte mich erstmal kurz vorstellen, damit die Antworten vielleicht nicht allzu oberflächlich werden.

Ich bin 15 Jahre alt und gehe auf eine Oberschule (9. Klasse). Da ich Klassenbeste bin und mein Notendurchschnitt sehr gut bis jetzt war, haben meine Eltern große Anforderungen an mich. Ich darf keine 4 mit nach Hause bringen und muss mich ordentlich verhalten.

Seit anfang der 8. Klasse verletze ich mich selbst (meine Eltern wissen das seit Februar 2018) ich bin auch seit diesem Sommer in Behandlung bei einer Psychologin.

Meine Eltern verstehen mich nicht und fragen immer wieder nach, warum ich das tue, obwohl meine Psychologin ihnen gesagt hat dass sie das nicht machen sollen. Mir geht es nämlich immer schlechter wenn ich mit solchen Fragen zugetextet werde.

Auf jeden fall habe ich schon oft versucht, mit dem Verletzen aufzuhören, aber rückfälle musste ich leider schon des öfteren erleben.

Ich wurde in der 6. Klasse sexuell belästigt und wurde von meinem ex Freund und seinem älteren Kumpel wie dreck behandelt. Seitdem habe ich mit selbsthass und Depressionen zu kämpfen.

Ich war bereits bei einer Psychiaterin und werde bald auch Antidepressiva (ich glaube das heißt so) nehmen. Ich habe auch mit Schlafstörung und Alpträumen zu kämpfen. Dazu kommt noch meine Essstörung, die immer ein hin oder her ist. Ich möchte dünn sein und will auch ungesund abnehmen (habe ich auch bereits, 9 kilo).

Auf jeden fall geht es mir seit mai 2018 durchgehen immer schlechter. Ich habe einen suizidversuch hinter mir (überdosis von tabletten).

Ich weiß nicht ob ein Klinik Aufenthalt angebracht wäre oder ob das Antidepressiva reicht. Ich will nämlich nicht das Schuljahr wiederholen. Ich habe schon eh keine Freunde und würde mich nur noch unwohler in einer neuen klasse fühlen.

Außerdem bin ich in einer Beziehung (Fernbeziehung) und die Beziehung würde bestimmt kaputt gehen wenn ich die lange zeit nicht mehr schreiben kann. Wir sind seit 4 ½ Monaten glücklich zusammen.

Was meint ihr dazu? Wenn ich etwas vergessen habe zu sagen oder ihr etwas wissen wollt dann schreibt es.

Und bitte lasst die blöden Kommentare, ich brauche das nicht

Lg

Schule, Angst, Depression, Liebe und Beziehung, Magersucht, Ritzen, selbstverletzung, Klinikaufenthalt
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Von Magersucht in das Binge eating rutschen?

Hallo Leute,

Ich bin Magersüchtig. Ich wiege 52kg, bin 180 groß und Männlich. Ich habe seit Oktober 2017 nun 46kg abgenommen, rutsche jedoch in die Magersucht. Ich aß unter meinem Grundumsatz, an manchen Tage aß ich gar nichts. Verbot mir jede Nascherei, oder sonstiges.

Ich habe mich nun in Therapie begeben, hatte bisher 2x einen Termin. Ich will wieder gesund werden.

Heute, an Heiligabend, hatten wir als Familie Fondue gehabt. Ich habe gefressen, gefressen und gefressen. Ich habe mich wortwörtlich VOLLGESTOPFT.

Als ich dann irgendwann kein Hungergefühl mehr hatte, hatte ich mich bereits so voll gestopft, dass ich Bauchschmerzen hatte.

Kann so etwas passieren? Von Magersucht ins Binge Eating? Ich habe das Gefühl ich habe die Kontrolle über mein Leben verloren. Keine Kontrolle über meine Kalorien, was eigentlich gut ist. Keine Kontrolle über mein Essverhalten, weil ich überfraß.

Ich hatte solche Anfälle öfter, als ich mir vornahm aus der Magersucht zu kommen. Es ging einmal schon so weit, dass ich nach einer Fressattacke aufs Klo lief und mich übergab.

Ich bitte um eure Ideen, Tipps oder ggf. Bestätigung, dass sowas normal ist? Hat jemand anderes bereits Erfahrung damit?

Ich verzweifle.

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Hat meine beste Freundin eine Essstörung?

Seit gut einem Jahr hat sich meine beste Freundin so sehr verändert, vor allem was ihre Einstellung gegenüber Essen angeht. Sie hat immer gerne gegessen und neue Sachen ausprobiert und dann hat sie plötzlich mit einer "Diät" angefangen, obwohl sie nie dick war. Sie isst mehrere Tage hintereinander gar nichts und findet es sogar zu viel wenn sie einen Apfel oder eine Paprika oder so isst. Würde sie nicht noch zuhause wohnen, würde sie wahrscheinlich überhaupt nichts mehr essen. Jetzt isst sie an manchen Tagen normal, bzw an manchmal isst sie sogar relativ viel auf einmal (ich weiß nicht, wie häufig das vorkommt), aber danach kotzt sie das dann alles wieder aus. Gestern hat sie so geweint, weil sie einen Döner gegessen hat (ohne Fleisch!).

Ich weiß nicht, wie oft das Kotzen vorkommt und wie viel sie generell so isst. Sie erzählt mir nicht oft davon, aber ich weiß, dass sie nicht mehr klar darüber urteilen kann, ob sie zu viel oder zu wenig isst und ob sie dick oder dünn ist. Sie findet sich nämlich fett, obwohl das nicht stimmt. Außerdem verletzt sie sich selber, aber da weiß ich auch nicht wie, wo und wie oft, aber ich weiß dass sie das macht.

Weiß einer, was ich tun kann, um zu helfen? Erledigt sich das wieder von alleine oder sollte sie mal zu einem Arzt oder so gehen? Ich hab ihr schon so oft gesagt, dass sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollte, aber sie hat einfach so eine große Angst dick zu werden, dass sie das nicht machen würde. Hat vielleicht jemand Erfahrung mit solchen Menschen?

Sie ist übrigens 20.

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Ich wünsche mir die Magersucht zurück, ich bin am verzweifeln 😢?

Guten Abend,

ich weiß, die Frage klingt total bescheuert, aber ich möchte wieder magersüchtig sein. Im Herbst 2012 bin ich an Magersucht erkrankt. Allerdings nur für wenige Monate. Seither bin ich im Normalgewicht. Ich wünsche mir diese Zeit schon so lange zurück. Das Problem ist, dass ich diese anorektischen Gedanken immer im Kopf haben, aber mein Essverhalten alles andere als das einer Magersüchtigen ist. Vor kurzem hatte ich wieder eine Phase, in der ich von jetzt auf gleich nicht mehr essen konnte und 1 1/2 Wochen fast nichts gegessen habe. In der Zeit habe ich etwa 4-6 kg abgenommen. Ich wiege mich nicht mehr regelmäßig.

Naja jedenfalls war es nach diesen 1 1/2 Wochen so, dass ich irgendwie wieder einen Sinneswandel hatte und wieder angefangen habe normal zu essen. Das hatte ich in den letzten Jahren sehr häufig solche Phasen. Als ich in der Zeit fast nichts gegessen habe, habe ich mich so unglaublich stark gefühlt und ich konnte endlich mal stolz auf mich sein, denn ich wünsche mir schon lange einen mageren Körper. Ich möchte wieder untergewichtig sein. Es fühlte sich damals so viel besser an. Jedes Mal wenn ich mich im Spiegel sehe, könnte ich heulen. In solchen Momenten würde ich am liebsten sterben. Ich möchte einfach nicht so fett sein, ich halte das nicht aus, so kann ich nicht leben. Ich muss endlich wieder dünn werden aber ich schaffe es nicht.

Ich bin so ein Versager, ich habe fest daran geglaubt, dass ich es endlich wieder zurück in die Magersucht geschafft hätte, aber ich bin einfach zu undiszipliniert. Seit 1 1/2 Wochen esse ich ja nun wieder "normal". Es ist eher so, dass ich alles in mich hinein stopfe. Jetzt nicht richtige Fressattacken, aber ich esse übertrieben vielen Süßigkeiten und Kekse, ich kann einfach nicht damit aufhören und fühle mich so schlecht damit. Ich habe keine Kontrolle mehr darüber.

Jedes Mal sage ich mir, dass ich in der Mittagspause keine Kekse mehr essen und doch sind die Dosen plötzlich fast leer. Ich kann einfach nicht mehr. Ich fühle mich so schlecht. Ich war so glücklich, als ich es wieder geschafft habe abzunehmen.

Ich weiß, dass es krank ist, dass ich wieder in die Magersucht möchte, aber ich bekomme es nicht aus meinem Kopf. Ich bin übrigens in ambulanter Behandlung und war bereits zweimal stationär. Ich habe es auch schon häufig thematisiert, dass ich wieder untergewichtig sein möchte, aber ich habe das Gefühl dass ich mich bei der Therapie im Kreis drehe. Jetzt hatte ich zwei Wochen keinen Termin und habe Freitag den nächsten. Falls es wichtig für euch ist, ich bin 176cm groß und wiege schätzungsweise 70/71kg. Ich kann es nicht genau sagen, können auch 69kg sein, aber so wie ich gefressen habe wahrscheinlich eher nicht.

Bitte helft mir, ich weiß zwar nicht wie, aber ich verzweifle einfach und ich bin am Ende meiner Kräfte.

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Attest für dieses Schuljahr für Sport?

Hey,

Vorneweg: Bitte keine Kommentare wie „Sport ist wichtig“ „Stell dich nicht so an“ usw. Ich habe Gründe und wenn ihr zu faul seid diese durchzulesen, schreibt auch nichts unpassendes dazu :)

Also erstmal geht es mir hauptsächlich darum ob ich ein Attest für das restliche Schuljahr bei meinem Hausarzt oder einem Psychologen anfragen soll.
Ich habe panische Angst vorm Sportunterricht und das schon seit mehreren Jahren. Im privaten habe ich kein Problem damit aber vor anderen geht es einfach nicht.

Um die Hintergründe kurz zusammen zu fassen:

- jahrelanges Mobbing (wegen z.B Figur), von Sportlehrer und Mitschülern
- Essstörung
- keine Freunde dann an den Falschen geraten -> hat mich immer schlecht gemacht und mir gesagt ich sei auf ihn angewiesen weil mich sonst keiner will -> der selbe hat mich später schwer sexuell belästigt (mit 13 er war 16) , hat sogar an Vergewaltigung gegrenzt.
- Depressionen, Panikattacken, Angststörungen
-> sehr starke Suizidgedanken
-> bis heute andauernd

Ich denke die Gründe sind ausreichend... Ich krieg schon tage vor der Sportstunde kein Auge zu und kann an nichts anderes denken... Dass wir jetzt auch noch mit 2 Jahre älteren sport haben verschlimmert es noch. Es wäre nur noch für dieses Jahr, dann bräuchte ich kein Attest mehr.

Denkt ihr die Begründung ist ausreichend? Soll ich zum Psychologen oder Hausarzt?

LG und Danke

Mobbing, Schule, Mädchen, Jugendliche, Depression, Essstörung, Magersucht, Suizid
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