Dünn auf Fotos, aber Gefühl von zu dick?

Ist das schon Körperwahrnehmungsstörung?

Auf Fotos sehe ich mich selbst als sehr dünn.

Real fühle ich mich aber als dick. Wenn ich z.B. auf einem Stuhl sitze habe ich das Gefühl, meine Schenkel quellen über den Stuhl oder ich sehe meine Beine als dick an, wenn ich von oben auf meine Stiefel schaue und meinen Bauch empfinde ich generell als zu massig. Auch beim Kleiderkauf suche ich die Kleider immer zu groß raus, weil ich denke, dass ich nicht hinein passe.

Habe 30 Kilo abgenommen, ist schon länger her, aber nie das Gefühl gehabt, schlank oder viel weniger geworden zu sein, es ist so ein inneres Gefühl.

Im Spiegel wechselt es. Sehe ich mich zufällig darin,also nehme ich nicht sofort wahr, dass ich es bin, sehe ich mich als dünn. Bewußt rein gesehen als normal bis zu dick, je nach Laune.

Wenn mir z.B. mein Arzt gesagt hat, dass ich schon sehr schlank bin denke ich nur, dass er übertreibt, weil ich es nicht so empfinde und andere noch dünner sind als ich.

Ist das Körperwahrnehmungsstörung?

Ich habe Bulimie. Kann bei dieser ES auch eine starke Körperwahrnehmungsstörung auftreten, so wie bei Anorexie?? Dachte bisher, dass es vielleicht bei Bulimie in sehr schwacher Form auftritt, aber auch nicht mehr.

Muss man dagegen etwas unternehmen( ist es hinderlich an der Genesung) und wie, also nicht nur normale Verhaltenstherapie sondern spezielle wie vielleicht Bewegungstherapie?

In welcher Reihenfolge? Erst Essverhalten/ Verhalten allgemein ändern und das gibt sich von allein oder erst die Störung beseitigen, damit man die Bulimie heilen und ein normales Verhältnis zum Essen bekommen kann?

LG

Therapie, Gewicht, Körper, Aussehen, Psychologie, essstörungen, Gesundheit und Medizin, Sport und Fitness