Puh, viele Fragen. Es kommt sicher stark darauf an, ob du auf der Jugend- oder Erwachsenenstation bist. Und natürlich ist jede Klinik etwas anders.

Ich kann dir von mir erzählen.

Handy durfte ich immer behalten, nur bei den Mahlzeiten durfte es nicht benutzt werden.

Natürlich gibt es Nachtruhe, aber mir wurde nicht vorgeschrieben, wann ich schlafen muss.

Die anderen Patienten waren nett und man weiß, dass sie einen verstehen, da waren Situationen und Gespräche, die andere verunsichert hätten, ganz normal.

Ich hatte ein Doppelzimmer, dass aber zwischen den Betten eine Trennwand hatte.

Einzelzimmer gab es nur für Privatpatienten oder selten aus therapeutischen Gründen.

Früher durfte man an den WE auch mal nach Hause, aber wegen Corona war das bei mir nicht möglich, auch Besuche waren nicht erlaubt. Aber dafür bekam man freies W-Lan.

Wenn du wegen ES dort bist, sind die Essenszeiten streng einzuhalten. Anfangs hast du ja vielleicht auch Essbegleitung. Wenn du oft nicht teilnimmst oder dich verweigerst droht eine Ermahnung und schließlich der Rauswurf. Du musst mitarbeiten und es auch wollen, das ist das Wichtigste.

Das mit der Schule weiß ich leider nicht so. Aber vielleicht wäre es wirklich besser, du konzentrierst dich erst mal darauf, wieder gesund zu werden.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen.

Schreib doch die Klinik an und stelle ihnen deine Fragen, bei mir ging das. So weißt du sicher, was in deiner Klinik gilt.

...zur Antwort

Ich denke, jeder ist anders, der eine steckt sich schneller an, der andere gar nicht.

Mal davon abgesehen, dass die Inkubationszeit nach 4 Tagen noch nicht vorbei ist.

Du solltest sicherheitshalber noch öfter einen Test machen....

...zur Antwort

Du solltest nicht davon ausgehen, dass es dir danach schlecht geht, sondern dass alles gut und normal verläuft. Es ist ganz normal, danach zur Schule, Arbeit zu gehen. Vor allem bei 5 Stunden lohnt sich das definitiv.

Nehme dir Essen mit, dass du direkt nach der Entnahme zu dir nimmst.

Das klappt schon!

...zur Antwort

Ich glaube, ich habe eine Essstörung, Angst mit dem Arzt zu reden?

Hallo zusammen,

mir geht es seit einiger Zeit nicht so gut, ich vermute, dass ich eine Essstörung habe.

Für mich ist es mittlerweile Zwang geworden, jedes Essen abzuwiegen und alle Kalorien zu zählen, um bloß nicht zu viel zu essen. Ich ernähre mich seit Monaten von ca 1000 kalorien pro Tag, esse einmal die Woche auch mal mehr, eher gezwungenermaßen, weil ich einmal die Woche bei meinen Eltern bin. Jedesmal fühle ich mich total schlecht und unwohl, fühle mich sofort wieder dick und leide ziemlich darunter.

Ich wiege 59 Kilo bei einer Größe von 1.77, ich habe also nur minimales Untergewicht und sehe nun noch lange nicht Magersüchtig aus, habe aber innerhalb weniger Monate 18 Kilo verloren.

Ich quäle mich eigentlich jeden Tag, habe immer wahnsinnigen Hunger, schaffe es aber nicht, mehr zu essen, weil ich direkt Panik kriege. Das ständige Zählen und wiegen macht mich verrückt. Zusätzlich fühle ich mich einfach total unwohl und zu dick, obwohl mir jeder sagt, dass ich es überhaupt nicht sei.

Nun habe ich Haarausfall, ich habe fast die Hälfte meiner Haare verloren, ich leide jeden Tag an Schwindel, habe mittlerweile sehr trockene Haut und starke Schlafstörungen.

Ich glaube, ich leide an einer Essstörung? Ich habe mir einen Termin bei meinem Hausarzt geholt, ich würde ihn aber am liebsten absagen, weil ich Angst vor den Folgen habe, ich habe Angst, gleich in eine Einrichtung zu müssen, zumal noch niemand aus meiner Familie davon weiß, nichtmal meine Freunde. Wie läuft sowas ab? Bekommt man gleich eine Therapie?

...zur Frage

Hallo,

ich weiß, man muss sich sehr überwinden, dieses Gespräch mit dem Arzt zu führen, mir ging es genau so. Aber hinterher ist man erleichtert und bekommt Hilfe.

Keine Angst, er wird dich nicht gleich einweisen. Wahrscheinlich schlägt er dir zunächst eine ambulante Therapie vor. Bei vielen hilft das schon.

Und er hat Schweigepflicht, niemand wird davon erfahren, wenn du es nicht möchtest.

Alles Gute!

...zur Antwort

Wie ein leblose Hülle. Wie ein Stein, leer, kalt und dunkel, ohne Gefühle.

Nichts macht Freude, alles ist sinnlos. Versuche, etwas zu finden, was annähernd glücklich machen könnte, schlagen fehl und ziehen noch weiter runter.

Manchmal ist diese Leere schmerzhaft, widerspricht sich zwar, aber man möchte einfach nur, dass es aufhört. Nicht mal weinen geht.

Einsam. Aber mit Menschen zu reden, geschweige denn treffen ist ungeheuer anstrengend. Sogar schreiben ist oft zu viel. Und deshalb treten starke Schuldgefühle auf. Anderen das Gefühl zu geben, dass man nichts mehr mit ihnen zu tun haben möchte, obwohl einfach nur die Kraft dafür nicht reicht, lassen denken, dass es besser wäre, nicht da zu sein, nur um sie nicht mehr zu verletzen.

...zur Antwort

Meinst du das Aufnahmegespräch?

Ist im Prinzip nicht anders, als ein Erstgespräch beim Therapeuten oder eins beim Psychiater. Es werden die "Eckdaten" der ES abgefragt, also seit wann du sie hast, wie sie sich äußert und vielleicht, welche Ziele du hast.....

Wartezeiten sind unterschiedlich und können sich auch ändern. Zwischen 4 Monate und 1 Jahr alles möglich....frag direkt in den Kliniken nach.

...zur Antwort

Ich kann nachvollziehen, wie dich das bedrücken muss. Habe in den letzten 2 Wochen auch zig Therapeuten angerufen, die haben nicht mal eine Warteliste.

Kannst du dir eine stationäre Therapie vorstellen? Da kommst du zwar auch nicht gleich dran, aber es wäre eine Möglichkeit.

Ansonsten wende dich an eine Beratungsstelle für Essstörungen, da kannst du auch Gespräche führen und Hilfe finde und musst nicht so lange warten. Durch sie habe ich damals einen Platz bei meinem Psychiater bekommen und dadurch wiederum bei meinem Therapeuten.

Alles Gute für Dich!

...zur Antwort

Alpro Sojajoghurt ohne Zucker. Ich liebe ihn und bin nicht mal vegan.

...zur Antwort

Hallo,

bei mir ist es die umgekehrte Situation, ich bin die Mutter und gehe nächste Woche in eine Klinik, mind. 6 Wochen.

Meine Kinder sind gerade frisch 18, 16 und 12. Ich als Mutter empfinde die Trennung genau so schmerzhaft wie du, auch meinen Kindern geht es so. Und das darf auch so sein, ich verlange sicher nicht von ihnen, dass sie besonders stark sein sollen, so eine Situation ist auch schwierig. Und wer sagt, dass du mit 16 erwachsen sein sollst? Wird das von dir verlangt? Weine ruhig, wenn dir danach ist.

Angst und Trauer hat man in jedem Alter. Es sind Gefühle, die einfach zum Leben dazu gehören. Ich bin erwachsen, über 40, und bin sehr traurig, meine Lieben alleine zu lassen, habe auch Angst, vor der Trennung, vor der Klinik, ob die Kinder mit allem zurecht kommen.

Hast du mit deiner Mutter darüber gesprochen, wie es dir dabei geht? Ich habe meinen Kindern erklärt, dass es mir sehr schwer fällt, aber dass ich das machen muss, um auch wieder besser für sie da sein zu können. Und sie haben es verstanden. So wird es bei deiner Mutter auch sein. Man kann nur für die anderen da sein, wenn es einem selbst gut geht. Die Situation ist nicht zu ändern, aber wenn man darüber spricht geht es einem besser.

Meiner Jüngsten habe ich vorgeschlagen, jeden Tag abzuhaken. Wenn die Hälfte der Zeit mal geschafft ist, vergeht die restliche Zeit schneller. Ich denke nicht, dass du jeden Abend weinen musst, du musst nur mit der neuen Situation zurecht kommen, dich daran gewöhnen.

Werde den Klassenlehrern nur Bescheid geben, dass ich die nächsten Wochen nicht zu erreichen bin, dass alles über den Vater läuft. Warum muss man nicht erwähnen, das geht auch niemand etwas an. Aber so können die Lehrer vielleicht besser einordnen, woran es liegt, wenn mal etwas nicht so läuft.

Es wird sicher keine einfache Zeit für dich, aber du wirst sehen, sie geht auch vorbei und vielleicht bringt sie dich in bestimmten Bereichen auch weiter.

Alles Gute für Dich!

...zur Antwort

Zur Not würde ich auch ein wenig Milch nehmen.

Vielleicht hast du ja noch Frischkäse, Creme Fraiche, Schmand oder Kaffeesahne da?

Könntest etwas mit der Milch vermischen

Bin da manchmal recht kreativ....

Mache das Pesto aber normal einfach so in die Nudeln.

...zur Antwort

Zunächst Beine im rechten Winkel hochlegen, entlastet den Bereich etwas.

Wärme und Schmerztabletten, damit es sich nicht noch mehr verkrampft.

Schonen, aber nur so lange wie nötig, denn Bewegung ist das A und O für eine gesunde Wirbelsäule. Habe langsam damit begonnen, Spaziergänge und leichte Dehnübungen. Mir hat das sehr gut getan...

Gute Besserung!

...zur Antwort

Ja, vorher anrufen. Bei starken Beschwerden bekommst du sicher auch einen Termin am gleichen Tag.

...zur Antwort

Alleine heraus zu kommen ist sehr schwer. Und auch wenn man es schafft besteht die Gefahr, bei Problemen wieder hinein zu rutschen in die Essstörung. Weil man das eigentliche Problem, die Ursache für deine Verhalten, nicht herausgefunden und bearbeitet hat.

Such dir Hilfe bei Beratungsstellen, Hausarzt, Vertrauenslehrer, Eltern, Psychotherapeuten,...

Alles Gute!

...zur Antwort