Depressionen, was tun?

Hey,

Vorab: habe diag. Depressionen, bin in Behandlung.

Konnte heute nicht zur Arbeit (bzw Berufsschule). Akteull ist wieder ein absolutes Tief in nahezu jeder Hinsicht. Ich konnte nicht aufstehen, alleine bei dem Gedanke das Bett zu verlassen, kamen mir wieder die Tränen... ist eine echt besch..... Situation.

Hab AU Pflicht ab dem 1. Tag. Hab nun morgen, bereits das 2. Mal für diese Woche, einen Termin bei meiner Hausärztin. Sie weiß, was los ist, das sollte kein Problem werden denke ich.

Ich hatte Montag mit ihr ein Gespräch, weil ich mein Medikament wieder niedriger dosiert wollte, da die Wirkung bei der höheren Dosis auch nicht mehr erreicht war und keine Ahnung. Ist einfach doof aktuell, lange Geschichte.. War wohl ein ungünstiger Zeitpunkt für so einen Einfall, mir gings die bisherige Woche ohnehin ziemlich mies.

Habe es 2 Tage auf der abgesprochenen niedrigeren Dosis (also am Montag und Dienstag) genommen und gemerkt, dass das noch schlimmer war, werde also doch weiter die höhere Dosis nehmen. Ich war gestern nicht mehr in der Lage diverse Gedankengänge zu kontrollieren und das war alles andere als angenehm. Ich werde ihr sagen ich bin doch wieder hoch gegangen, aber wenn sie die Begründung möchte, möchte ich nicht lügen...

Wenn ich ihr aber sage, dass unteranderem die Suizidgedanken so stark waren, dass ich mir gestern sämtliche Methoden durch den Kopf abspielte und wäre ich nicht abgelenkt worden unerwarteter Weise von einer Freundin, der es schlecht ging, ich es höchstwahrscheinlich umgesetzt hätte.. dann besteht ein viel zu hohes Risiko einer Zwangseinweisung. Das ist ausbildungsbedingt zZ nicht drinnen.

Würdet ihr es ihr so schildern oder einfach nur sagen, nach der niedrigeren Dosis ging es einem wieder schlechter? MUSS sie denn einweisen, wenn ich das ehrlich schildere? Wenn ja, lass ich es! Das ist keine Option!!!

Heute ist es etwas besser, bin aber auch erst vor wenigen Minuten "aufgestanden".

Ich habe gestern diverse Dinge gekauft... die werde ich gleich sicherheitshalber auch wegwerfen. Bis wieder die volle Dosis wirkt dauert es ja wieder 1-2Tage Minimum... Was kann ich tun, ohne eine Zwangseinweisug zu riskieren, um die Gedanken, wenn sie zu .. aufdringlich sind, beiseite zu schieben? Kann ja nicht 2 Tage durchgehend draußen rumlaufen mit einer Freundin, damit ich keine Möglichkeit dazu habe xD

Danke für jede nicht auf Einweisung plädierende Hilfe xD

Angst, Psychologie, Antidepressiva, Depression, Gesundheit und Medizin, psychische Krankheit, selbstmordgedanken, Suizid, Suizidgedanken, Verzweiflung, zwangseinweisung
Psychiater - kann er darauf bestehen? Was wenn ich es verweigere?

Hey,

Habe übernächste Woche einen Ersttermin beim Psychiater, nachdem der Termin in der PIA umsonst war und sowohl meine Therapeutin, als auch meine Hausärztin seit längerem dringlich empfehlen, dass ein Facharzt mit in die Behandlung integriert ist.

Jetzt habe ich mich nach Wochen also überwunden und einen Termin gemacht.

Von meiner Therapeutin habe ich einen "Arztbrief" für den Psychiater bekommen. In diesem steht unteranderem die Problematik mit den Selbstverletzungen (sind am Oberschenkel). Kann es sein, dass der Psychiater zum Einschätzen des Ausmaßes die Wunden/ Narben sehen möchte?? Was wäre die Folge, wenn ich das verweigere?

Mir fällt die Thematik eh nicht leicht. Zuerst erzählte ich es meiner Hausärztin notgedrungen wegen einer Infektion. Der Therapeutin sagte ich das bei unserem vorletzten Termin erst (also um die nach 2 Monaten Behandlung (8Sitzungen)). Das kostete mich viel Überwindung. Mir wird es schon schwer genug fallen mich ERNEUT einer mir bislang fremden Person gegenüber zu öffnen. Und ich weiß nicht, ob ich ihm die Wunden zeigen möchte - nein, ich weiß eigentlich, dass ich das nicht möchte! Alleine schon, weil ich dafür die Hose ausziehen bzw runtergehen müsste. Und die Tatsache, dass er eben auch noch männlich ist, macht es nur noch schwieriger, da mich Schwierigkeiten mit einem Mann (Belästigung) mit unteranderem bis zu diesem Punkt gebracht haben und mich das noch heute sehr mitnimmt zeitweise.

Ich habe solche Angst vor diesem Termin! Das könnt ihr euch echt nicht vorstellen! Ich gehe alle Szenarien im Kopf durch, immer und immer wieder...

Also was wäre die Folge das zu verweigern?

Hat da jemand Erfahrungen?

Danke für jede Antwort :)

Angst, Psychologie, Depression, Gesundheit und Medizin, Psychiater, Selbstverletzendes Verhalten, selbstverletzung, SvV, Verweigerung
Therapie - nach Psychiatrie?

Hey,

Und täglich grüßt das Murmeltier 🤣

Hab mal wieder eine Frage zu dem ganzen Psychologiekram bzw der Psychotherapie.

Vorinfo: bin in therapeutischer Behandlung seit diesem Jahr aufgrund von Depressionen (10 Sitzungen bislang). Erhalte auch medikamentöse Behandlung.

Meine Therapeutin schnitt inzwischen mehrfach an, dass sie eine stationäre Behandlung für sinnvoller erachtet, aber versteht, dass dies wegen meiner kurz vor dem Ende stehenden Ausbildung nicht möglich ist bzw keine Option ist. Sie hat mir inzwischen schon klar gesagt, dass das jetzige Ziel das ist, den Zeitraum bis zum Ausbildungsende zu überbrücken und im Falle einer nicht großartigen Besserung bis dahin im Anschluss in stationäre Behandlung zu gehen.

Schön und gut. Was ich davon halte, weiß ich selbst noch nicht.

Jetzt bin ich aber ja in ambulanter Behandlung. Sollte es dann tatsächlich zur stationären Behandlung kommen: wie sieht es im Anschluss mit der Weiterbehandlung aus? Muss diese dann neu beantragt werden oder kann diese quasi danach einfach fortgesetzt werden? Kommt es dann wieder zu so utopischen Wartezeiten oder kann es gar sein, dass man nicht wieder zur einweisenden Therapeutin kann?

Ich hoffe ja stark eine stationäre Behandlung wird nicht erforderlich sein, doch ich möchte für diesen Fall einfach informiert sein.

Danke für jede Antwort oder/bzw jeden Erfahrungsbericht. LG

Therapie, Psychologie, Depression, Gesundheit und Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Psychotherapeut, einweisung
Am Ende?

Ich glaube langsam wirklich ich drehe durch.

Ich mache aufgrund der Depressionen eine Therapie, mache sämtliche Aufgaben, setze jedlichen Rat um, ich nehme die mir verordneten Medikamente und tue alles erdenkliche um nicht aufzugeben. Kaum habe ich das Gefühl endlich mal einen kleinen Fortschritt zu erzielen, dauert es nicht lange bis ich wieder zwei Schritte zurück mache.

Nun ziehe ich diesen Monat beispielweise die Arbeit ohne einen Fehltag durch, was mir zwar sämtliche Energie raubt, sich aber dennoch wie ein Fortschritt anfühlt- zack habe ich einen Tag frei, isolieren ich mich zuhause, kann das Bett nicht verlassen, kann nicht schlafen und würde all dem am Liebsten einfach ein Ende setzen. Ich muss in 3h wieder zur Arbeit und habe kein Auge bisher zugetan 😂 toll oder?Die Gedanken sie hören einfach nicht auf! Ich habe nun die letzten 6h damit zugebracht mir zich Dokus und Filme und was weiß ich was alles über Suizidgedanken, Selbstmordversuche, Depressionen, Selbstverletzungen usw usw anzusehen. Es wäre so leicht! Das einzige abhaltende ist der Fakt, dass es schief gehen kann und ich dann nur noch mehr in der Scheiße sitze.

Anderes Beispiel:

Fortschritt: ich vertraue meiner Therapeutin etwas neus an

Noch im selben Moment: erzähle ich ihr dazu dann doch nur die halbe Wahrheit

Und so geht es weiter und weiter. Jeder noch so kleine Erfolg wird von irgendeinem scheiß Verhalten von mir um zwei Schritte zurück überschattet. Ich kann den ganzen scheiß nicht mehr! Hört das denn tatsächlich auf?!

Jeder sagt es könne besser werden, ich habe es selbst bei meinen eigenen Patienten gesehen, aber geht es einem wirklich besser? Ich werde nicht das Gefühl los, man richtet seine lächelnde Maske nur neu, damit diese wieder sitzt, doch besser wird rein garnichts.

An jene die selbst Depressionen haben/"hatten": konntet ihr es wirklich vollends überwinden oder ist es letztlich nichts weiter als sich selbst zu sagen, wie schön das Leben ja sein kann und das ganze Gedöns??

Psychologie, Depression, Gesundheit und Medizin, Schlaflosigkeit, selbstverletzung, Suizid, Suizidgedanken, Verzweiflung, am Ende
Gefühllosigkeit?

Hey,

Und mal wieder eine Frage von mir :)

Ich habe diag. Depressionen, bin in therapeutischer und medikamentöser Behandlung.

Es gibt bei mir 2 mögliche Stimmungslage, so oder so sind immer viele Sorgen vorhanden. Manchmal bin ich einfach so energielos und niedergeschlagen.. doch die meiste Zeit fühle ich garnichts. Einfach ein absolutes Nichts, fast alles und jeder ist mir dann egal, daraus resultieren Schuldgefühle, weil ich weiß, dass es nicht so sein sollte. Das ist schon seit Jahren so bei mir, schon seit meiner Kindheit - Dinge, die mich berühren sollten, sind einfach egal. Ich nehme sie wahr und das wars. Gleiches auch wenn Leute, die mir wichtig sind versterben oder jemand eine schreckliche Prognose einer Diagnose erhält. Es berührt mich kaum bis garnicht. Auch jetzt - es passiert gerade einiger Mist und ich fühle mich die meiste Zeit nur schlecht, aber außer die Verzweiflung, die unabhängig von Ereignissen ist, spüre ich rein garnichts.

Woran kann das liegen? Ich hab ja wohl kaum seit ich 13 bin Depressionen. Was kann ich gegen diese, ich nenne es mal Anteilslosigkeit, machen? Ich kann mich gut in andere hineinversetzen, gute Ratschläge erteilen und werde von anderen als sehr empathisch beschrieben, doch lustigerweise ist es nur eine angelernte Maskerade, ich spiele sehr gut das vor, was angemessen ist, doch ich möchte wirklich etwas fühlen, ich möchte richtig trauern können, ich möchte auch mal Freude verspüren und nicht nur diese andauernde Gleichgültigkeit. Wenn ich doch mal was spüre, dann nur Wut und Hass auf mich selbst, bis ich wieder nichts mehr fühle... auch das was ich hier als Ängste bezeichne, nehme ich nicht als Angst wahr, vielmehr sind es eben Sorgen, aber diese verbinde ich mit keinen Emotionen

Wie kommt man da raus? Kann das auch auf BPS deuten? Oder hängt das eher mit Depressionen zusammen? Kennt sowas jemand von euch?

Gefühle, Trauer, Psychologie, Borderline, BPS, Depression, Gefühlslos, Gesundheit und Medizin, Sorgen, Verzweiflung, Emotionslosigkeit
Psychotherapie?

Hey..

Bitte entschuldigt meine ständigen Fragen bezüglich dieser Themen...

Ich bin aufgrund von Depressionen in therapeutischer und medikamentöser Behandlung.

Es gab bzw gibt viele Themen, über die ich nicht reden konnte, wie zum Beispiel die Problematik mit SvV oder das Ausmaß meiner Suizidgedanken. Vor wenigen Wochen konnte ich mich letztlich doch dazu aufraffen darüber mit der Therapeutin zu sprechen, zumindest über Ersteres.

Das waren bzw sind vermutlich die "gravierensten" Probleme, bei denen ich sicher war es seien die Themen, die mir am Schwersten fallen drüber zu sprechen und dennoch: auch wenn das nun angesprochen ist, gibt es weniger "schlimme" Dinge, die ich weiterhin nicht ansprechen kann.

Ich denke schon, dass ich meiner Therapeutin vertraue und eigentlich beruhigt es mich, dass sie beim Ansprechen der anderen Dinge so gut reagierte, dennoch ist da jedes Mal so eine Angst... Einerseits vor den Konsequenzen, anderseits davor mit der Realität konfrontiert zu werden durch unangenehme Fragen.

So kann ich, obwohl ich selbst weiß, dass es neben dem, was ich die letzten Male sagte, nicht so schlimm ist, nicht über die Essprobleme sprechen oder dass ich unbewusst nicht ganz ehrlich zu ihr war, was die familiären Verhältnisse angeht (nicht weil ich bewusst gelogen habe, ich schätze ich habe mich die letzten Jahre viel selbst belogen und seit kurzem kommen da diverse Erinnerungen hoch, die ich verdrängt habe und das soweit, dass ich sie einfach garnicht auf dem Schirm hatte).

Gerade solche Erinnerungen, die aktuell vermehrt aufploppen, beschäftigen mich stark, weil ich selbst nicht weiß, wie ich dazu stehe und inwieweit das meine Meinung zu meiner Familie beeinflussen sollte.

Ich liebe meine Familie und ja, es ist nicht oft leicht mit ihr, in unserer Familie ist es eher ein angespanntes Verhältnis mit wenig Rücksicht und viel vorgekaukeltem Verständnis, dennoch liebe ich sie. Doch jetzt sind da diese Kindheitserinnerungen und ich weiß nichts mit ihnen anzufangen... Es gab früher einige Jahre, in denen meine Eltern wenn ihnen was nicht passte auch mal zugeschlagen haben, nicht so krass wie man es aus irgendwelchen RTL Sendungen kennt, aber gut genug als dass ich als Kind wirklich miese Albträume hatte, wobei diese Albträume teils auch Realität waren. Es war... kompliziert. Mit den Jahren wurden meine Geschwister und ich älter und haben für einander eingestanden und irgendwann schien es meinen Eltern die Diskussionen nicht mehr wert zu sein.

Naja ich schweife ab.

Ich habe jetzt für dieses Jahr noch einen Termin bei meiner Thera, dann erst im neuen Jahr.

Ich stell mal die Fragen:

- wie kann ich die Zeit überbrücken?

- wie geht man mit auftauchenden Erinnerungen um?

- woran kann es liegen, dass ich, obwohl ich meiner Thera vertraue, ihr dennoch egal was einfach nicht zu Beginn sagen kann?? Wie kann ich das ändern? Wie werde ich diese Angst los?

Danke an jeden, der das durchgelesen hat und einen Rat hat

Therapie, Angst, Psychologie, Depression, Gesundheit und Medizin, Psychotherapie, Verzweiflung
"Schlaflos"?

Hey

Ich bin gerade leider dezent verzweifelt und hoffe auf euren Rat.

Bei mir wurden dieses Jahr Depressionen diagnostiziert. Ich befinde mich in therapeutischer und medikamentöser Behandlung.

Hauptgrund, dass ich mich ursprünglich an meine Ärztin wandte, waren massive Schlafstörungen (konnte kaum bis garnicht einschlafen und wenn es doch klappte, konnte ich nicht durchschlafen und wurde etwa im Stundenrhytmus wach) - diese hatte ich zu dem Zeitpunkt Minimum 3 Wochen lang.

Dann begann die medikamentöse Therapie mit Mirtazapin 15mg. Das half anfangs recht gut. Nach um die 9-10Wochen wurde der Schlaf wieder schlechter und meine Ärztin dosierte mich auf 30mg. Mein Schlaf wurde nicht gut, aber deutlich besser (nach der Einnahme 1-3h Einschlafdauer, maximal einmal wach). Die Erhöhung ist nun etwa 5-6 Wochen her. Doch jetzt ist es wieder katastrophal...

Seit 2 Nächten kann ich wieder kaum schlafen, trotz des Medikaments. Ich kann weiterhin nach spätestens 3h einschlafen, doch ich werde alle 20-45Minuten wach! Das ist wirklich schrecklich!!!

Ich kenne alle Aspekte der Schlafhygiene und beachte sie, nehme meine Medikamente usw.

Gibt es noch etwas, was ich tun könnte? Ich möchte das Medikament nicht noch höher nehmen, da es bei mir leider zu vermehrten kleineren Unfällen führt (Reaktionsverminderung -> Stürze, Anstoßen der Arme und Beine, ...). Ich weiß aber auch, wenn das nicht wieder besser wird, laufe ich in spätestens 1 Woche wieder auf dem Zahnfleisch, dabei ist es auch mit guten Schlaf schon schwer genug! Also ich hoffe wirklich auf ein paar Vorschläge, denn ich verzweifle hier..

Danke vorab :)

Psychologie, Depression, Gesundheit und Medizin, Mirtazapin, Schlaflosigkeit, Schlafstörung, Sorgen, Wach
Psychiater/ PIA?

Hey,

So langsam rückt der Termin in der PIA immer näher und ich werde nur noch nervöser!

Vorab: bei mir sind Depressionen diagnostiziert, ich bin in therapeutischer und medikamentöser Behandlung und zu Beginn wurde mit empfohlen mich ebenfalls an die PIA zur Mitbehandlung zu wenden.

Sooo, hatte lange gedauert, bis ich mich traute und joar. Dann stand doch irgendwann mal ein Termin. Und dieser ist schon seeeehr bald! Ich habe wirklich unglaublich Angst davor wieder alles von Neuem zu erzählen, Angst davor missverstanden zu werden, Angst davor nicht zu wissen ob und welche Untersuchungen stattfinden werden, Angst davor entweder zu viel zu sagen was zur Einweisung führt oder zu wenig zu sagen, als dass man mir helfen kann.

Es gibt Themen, die meine Therapeutin auch noch nicht weiß. Themen, die ich bislang nur meiner Hausärztin sagen konnte. Es gibt aber eben auch Themen, die ich noch überhaupt nicht ansprach.

Ich weiß, manche Fragen werden definitiv vorkommen bei dem Erstgespräch. Erstmal klar warum ich da bin, welche Symptome ich habe, usw. Sicherlich auch nach Suizidgedanken und alleine da 100% offen zu sein, wird schwer werden.

IdR haben diese ja ihre Hand voll Fragen, die sie immer stellen und anhand der Antworten ergeben sich gegebenenfalls weitere.

Was wären denn so typische Standard Fragen, die immer kommen, wenn man wegen Depressionen da hingeht?

Und werden, auch wenn nichts darauf hindeutet, automatisch Fragen zum Essverhalten und eventuell vorhandener Selbstverletzung gestellt?

Ich weiß, das lässt sich pauschal nicht sagen und hängt klar vom dortigen Arzt ab, aber was sind da so eure Erfahrungen?

Ich danke für jede Antwort, jeden Erfahrungsbericht oder sonstiges. Alle Möglichkeiten einzukalkulieren hilft mir dabei nicht ganz so angespannt zu sein, weil ich weiß was kommen könnte. Danke und LG

Gesundheit und Medizin
Stille in Therapie?

Hey,

Es geht um meine Therapie, entschuldigt, wenn ich den roten Faden verliere... Ich fange einfach mal an:

Mir ist zwar bewusst, dass meine Antworten nicht viel hergeben, um darauf zu reagieren und mir ist auch bewusst, dass sie sich natürlich erstmal Notizen machen muss und dann überlegen muss, was dazu wichtig ist. Soweit klar.

Ganz am Anfang war das auch im "normalen Maße". Aber gerade die letzten Male, seit der Antrag an die Krankenkasse rausgegangen und letztlich genehmigt wurde, hat sich einiges "geändert".

Neben der Tatsache, dass ich das Gefühl habe, dass jedes Mal die Dinge der vorherigen Stunden vergessen wurden (da immer wieder die gleiche Frage, einmal die selbe "Hausaufgaben" wie in der vorherigen Woche, nicht besprechen eines Fragebogens, ...), dauern die Stunden auch keine 50 Minuten mehr. Das kürzeste bisher waren glaube ich etwa 20 Minuten.

In der Zeit ist immer wieder Stille.. das irritiert mich total! Mir wird irgendeine Frage gestellt, auf welche ich auch antworte und dann ist da Stille. Weder folgt eine Reaktion auf meine Antwort, noch schreibt sie sich was auf. Wenn sie was aufschreibt, dann während ich rede, was ja okay ist. Aber nachdem ich fertig geantwortet habe, passiert dann rein garnichts. Bis dann wieder eine Frage kommt.

Ich meine mir hilft es schon, über manche Themen sprechen zu können, aber ist dieses ständige Schweigen üblich? Woran kann das liegen? Klar kam mir auch der Gedanke, dass sie mir Freiraum geben möchte, um meine Antworten eventuell zu ergänzen oder andere dazugehörige Dinge anzusprechen, aber bei manchen Fragen wäre dieser Hintergrund schon äußerst suspekt.

Ich weiß, keiner kann in den Kopf meiner Therapeutin schauen, aber mich würden eure Vermutungen mal interessieren.

Ich hatte bislang einen recht kompetenten, empathischen Eindruck von ihr und werde daher erstmal abwarten, wohin das führen soll und es dann gegebenfalls mal ansprechen, sollte ich den Sinn nicht erkennen.

Danke für Antworten, LG

Therapie, Psychotherapie