Rentenversicherung – die neusten Beiträge

Geplante Rentenreform - Abschaffung Rente mit 63 - Mehr einzahlen?

Zurzeit gibt es mal wieder eine neue Geplante Rentenreform die noch nicht fest beschlossen wurde, was ist eure Meinung zu dieser Reform? und wie sieht ihr die Zukunft langfristig?

Ab sofort soll das Rentenalter nun mit der Lebenserwartung steigen.

wer länger lebt, soll auch länger arbeiten. Bis zum Jahr 2047 soll das Rentenalter auf 67,6 Jahre steigen.

"Rente mit 63" wird abgeschafft

Die abschlagsfreihe Frühverrentung nach 45 Beitragsjahren sollen nun wegfallen.

Für ältere Jahrgänge sind Übergangsregelungen geplant.

Zusatzrente Kapitalgedeckt

zusätzlichzur gesetzlichen Rente sollen 2% des Einkommens in ein persönliches Vorsorgekonto fließen.

Das Geld würde dann langfristig auf den Kapitalmarkt angelegt werden.

Man soll mehr einzahlen

selbstständige sollen grundsätzlich in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden. Politiker werden auch dazu vorgeschlagen.

Private und betriebliche Vorsorge soll stärkere Bedeutung haben

Die gesetzliche Rente soll viel mehr als Grundabsicherung dienen.

Die Betriebsrenten und die private Vorsorge soll wichtiger werden.

Das heißt dann nun: Länger Arbeiten, Zusätzlich selbst vorsorgen insb privat und kapitalgedeckt. Die Rente soll als stabile Basis dienen zur Grundabsicherung.

Quellen: Bundesregierung informiert, Tagesschau, Welt, Bundesregierung, Bundestag, ihre-vorsorge, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Meinungsmache

Gesundheit, Arbeit, Steuern, Rente, Bundestag, Rentenversicherung, Soziales, Sozialhilfe, Sozialstaat, Bundesregierung, Bundesministerium, CDU/CSU

Meinung des Tages: Sollten Beamte künftig in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen?

(Bild mit KI erstellt)

Die Debatte um die langfristige Finanzierung der Altersvorsorge in Deutschland gewinnt durch neue Vorschläge aus dem Bundesarbeitsministerium an Dynamik.

Vorschlag zur Systemerweiterung

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas plädiert dafür, Beamtinnen und Beamte langfristig in die gesetzliche Rentenversicherung aufzunehmen. Durch diesen Schritt sollen mehr Beitragszahler generiert und die klammen Staatskassen entlastet werden, wie aktuelle Medienberichte der Tagesschau zeigen. Ein konkreter Reformvorschlag einer eingesetzten Expertenkommission wird noch für Juni erwartet.

Flexibles Rentenalter im Fokus

Neben der Erweiterung des Kreises der Einzahlenden steht auch eine Erhöhung des Renteneintrittsalters über 67 Jahre hinaus im Raum. Diskutiert wird dabei eine Kopplung des Eintrittsalters an die Anzahl der geleisteten Beitragsjahre, um körperlich hart arbeitende Berufsgruppen zu schützen. Laut Meldungen von Hasepost wird dabei auf Kompromisse zwischen verschiedenen Modellen gesetzt.

Kritik und politische Hürden

Das Vorhaben stößt jedoch auf deutlichen politischen Widerstand, insbesondere seitens der Union sowie von entsprechenden Interessensverbänden. Kritiker bezweifeln, dass eine Einbeziehung von Beamten die strukturellen demografischen Probleme langfristig lösen kann, da im Gegenzug auch neue Rentenansprüche entstehen. Für eine Umsetzung müssten zudem alle Bundesländer der Reform zustimmen.

Unsere Fragen an Euch:

  • Welche Auswirkungen befürchtet oder erhofft Ihr Euch für den öffentlichen Dienst?
  • Findet Ihr die Kopplung des Rentenalters an die Anzahl der Beitragsjahre gerecht?
  • Glaubt Ihr, dass diese Reform die langfristige Finanzierung der Renten sichern kann?

Wir freuen uns auf Eure Antworten!
Viele Grüße
Euer gutefrage Team

Bild zum Beitrag
Ich finde das absolut fair und notwendig. 56%
Ich denke, das löst das eigentliche demografische Problem nicht. 19%
Ich habe dazu eine andere Meinung (und zwar).. 10%
Ich halte das nur für neu eingestellte Beamte für sinnvoll. 8%
Ich bin dagegen – das belastet die Kassen später zu sehr. 6%
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Hat jemand Erfahrung mit Basisrente/Rürup über DVAG/Generali und möglicher Falschberatung?

Hallo zusammen,

ich würde gerne Erfahrungswerte und allgemeine Einschätzungen zu einem Fall bekommen. Es geht tatsächlich um mich selbst.

Ich habe 2018 als Arbeitnehmer über die Deutsche Vermögensberatung einen Basisrenten-/Rürup-Vertrag abgeschlossen. Der Versicherer war aus dem Umfeld AachenMünchener/Generali.

Ich war damals nie selbständig, sondern normaler Arbeitnehmer und gesetzlich rentenversichert. Zusätzlich bestanden bereits mehrere Vorsorge- bzw. Absicherungsbausteine:

- gesetzliche Rentenversicherung durch meine Beschäftigung

- betriebliche Altersvorsorge über den Arbeitgeber

- bereits bestehende Riester-Rente

- zusätzlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit Spar-/Ansparanteil bzw. kapitalbildender Komponente aus dem DVAG-/AachenMünchener-/Generali-Umfeld

Soweit ich es verstehe, war diese BU nicht nur eine reine Risiko-BU, sondern mit einem Spar- bzw. Rentenbaustein verbunden. Wenn keine Berufsunfähigkeit eintritt, wird dann nicht die BU selbst „ausgezahlt“, sondern der Spar-/Rentenanteil läuft weiter und wird später je nach Vertrag als Kapital oder Rente fällig. Genau solche Kombiprodukte wirken auf mich im Nachhinein ziemlich schwer durchschaubar.

Trotz dieser bestehenden Absicherung wurde mir zusätzlich noch eine Basisrente/Rürup-Rente empfohlen.

Später wurde mir erst richtig bewusst, dass bei dieser Basisrente:

- bei Kündigung kein Auszahlungsbetrag erfolgt

- kein Kapitalzugriff vor Rentenbeginn möglich ist

- keine Kapitalabfindung vorgesehen ist

- eine Beitragsfreistellung ebenfalls keinen Zugriff auf das Geld ermöglicht

- das Kapital faktisch bis zum Rentenbeginn gebunden bleibt

Der Rentenbeginn liegt Jahrzehnte in der Zukunft. Der Vertrag ist inzwischen beitragsfrei gestellt. Eingezahlt wurden mehrere tausend Euro, ein Auszahlungsbetrag bei Kündigung ist aber nicht vorgesehen.

Mir ist klar, dass eine Basisrente steuerlich gefördert ist und deshalb besondere Regeln hat. Mir geht es also nicht darum zu behaupten, dass Rürup grundsätzlich unzulässig oder für Arbeitnehmer nie geeignet wäre.

Meine Frage ist eher:

War es in meiner damaligen Gesamtsituation wirklich bedarfsgerecht, mir zusätzlich zu gesetzlicher Rente, bAV, Riester und einer BU mit Spar-/Ansparkomponente noch eine sehr unflexible Basisrente zu empfehlen?

Ich kann mich nicht erinnern, dass mir die fehlende Auszahlungsmöglichkeit, der fehlende Kapitalzugriff und die jahrzehntelange Bindung damals so deutlich erklärt wurden, dass ich die Tragweite wirklich verstanden habe.

Ich habe den Versicherer inzwischen angeschrieben und um Prüfung bzw. eine Lösung gebeten. Die Antwort verweist im Wesentlichen auf Vertragsunterlagen, Unterschriften, abgelaufene Widerrufsfrist und darauf, dass Unterlagen damals übergeben worden seien.

Daraufhin habe ich konkreter nachgefragt, insbesondere:

- welche Bedarfsermittlung damals durchgeführt wurde

- ob eine konkrete Versorgungslücke berechnet wurde

- ob ein konkreter Steuervorteil individuell für mich berechnet wurde

- ob Alternativen geprüft wurden

- warum trotz Riester, bAV und BU mit Spar-/Ansparanteil noch eine zusätzliche Basisrente empfohlen wurde

- ob dokumentiert wurde, dass fehlende Kündigungsauszahlung und fehlender Kapitalzugriff ausdrücklich erläutert wurden

Das Beratungsprotokoll zum Abschluss liegt mir aktuell nicht vor. Die Verbraucherzentrale hat mir eine Vertragsprüfung angeboten und ebenfalls darauf hingewiesen, dass gerade das Beratungsprotokoll wichtig wäre.

Ich habe den Fall außerdem dem Versicherungsombudsmann und der BaFin vorgelegt.

Mein aktueller Vermögensberater war nicht der damalige Vermittler. Der damalige Vermittler ist inzwischen verstorben und kann nicht mehr befragt werden. Der aktuelle Berater meint sinngemäß, eine Basisrente sei nicht nur für Selbständige geeignet und eine bestehende Riester-Rente sei kein Argument gegen weitere Altersvorsorge. Das verstehe ich grundsätzlich.

Er geht aber nur davon aus, dass mir damals eine Versorgungslückenberechnung und ein Steuervorteil gezeigt wurden. Genau das ist für mich der Punkt: Eine Vermutung ersetzt keine konkrete Dokumentation.

Meine Fragen:

- Reicht es in der Praxis meistens aus, wenn unterschrieben wurde, dass Beratung und Unterlagen erfolgt sind? Oder muss konkret dokumentiert sein, warum gerade dieses Produkt für die damalige Situation passend war?

- Spielt es eine Rolle, dass bereits gesetzliche Rentenversicherung, bAV, Riester und eine BU mit Spar-/Ansparkomponente bestanden?

- Muss eine konkrete Versorgungslücke oder Steuerersparnis nachvollziehbar dokumentiert sein, wenn genau damit beraten wurde?

- Hat jemand Erfahrungen mit dem Versicherungsombudsmann bei Rürup-/Basisrenten-Fällen?

- Macht eher eine Prüfung durch Verbraucherzentrale Sinn oder direkt ein Fachanwalt für Versicherungsrecht? Ich habe eine Rechtsschutzversicherung, bei der die Erstberatung kostenfrei ist, während die verbraucherzentrale 40 Euro für die Erstberatung berechnet.

- Wie würdet ihr einschätzen, wenn der damalige Vermittler verstorben ist und nicht mehr befragt werden kann?

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Kann man nach 15 Jahren Beitragszeit Deutschland mit gutem Gewissen verlassen?

Hallo, ich habe 15 Jahre lang in Deutschland Tag und Nacht gearbeitet. Davon war ich 10 Jahre draußen tätig – in der Kälte, Sonne und unter allen möglichen Bedingungen. Seit 5 Jahren arbeite ich nun drinnen im Warmen vor dem Computer. Ich arbeite in einem großen DAX-Konzern und habe durch meine 15 Beitragsjahre genug eingezahlt sowie die Wartezeit erfüllt.

Nun bin ich seit 2 Wochen in Österreich und arbeite in einem kleinen Betrieb. Den kleinen Job habe ich angenommen, weil ich unbedingt sofort im österreichischen Sozialsystem drinnen sein wollte und natürlich auch Beiträge an die meiner Meinung nach beste Pensionsversicherungsanstalt der Welt, die PVA, zahlen möchte. Zusätzlich zahle ich monatlich 10 € in die freiwillige Höherversicherung ein und erhöhe dadurch direkt meine spätere Pension steuerfrei.

Mein eigentliches Ziel war aber schon immer, in Liechtenstein zu arbeiten, weil dieses Land etwas Besonderes an sich hat. Ein sehr kleines Land, aber mit enormem Wohlstand, stabiler Zukunft und hervorragenden Aussichten für Rentner. Ich möchte in Liechtenstein arbeiten und Beiträge an die AHV-Rentenversicherung zahlen. Zusätzlich würde der Arbeitgeber auch in eine Pensionskasse einzahlen. Dadurch könnte ich nach 5, 10 oder 15 Jahren eine sehr hohe Rente in Schweizer Franken aufbauen.

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Was haltet ihr von der Idee, das Beamtentum zu verabschieden?

Ich habe eine kleine, sehr grobe und eher sinnbildlich gemeinte Rechnung bezüglich der Idee, dass das Beamtentum ein Ende findet und diese Menschen mit allen anderen arbeitenden Menschen gleichgestellt werden. Das ist nur ein Grundgedanke und keine abgeschlossene Bestätigung dafür, dass dies auch reibungslos so funktionieren kann.

Beamtengehalt aller Stufen = 4000 bis 5500 brutto auf 2 Mio. Beamte.

Also [8 bis 11 Mrd. €] mtl. bzw [96 bis 132 Mrd. €] p.a.

Davon RV Beiträge p.a. = [16,8 bis 24,6 Mrd. €]

Davon KV Beiträge p.a. = [15,6 bis bis 21,48 Mrd. €]

Grob gedacht:

RV Einnahmen: ~380–460 Mrd. € Gesamtvolumen

Beamte (hypothetisch einzahlen): je nach Annahme vielleicht ~20–30 Mrd. € Rentenbeiträge/Jahr

👉 Ergebnis:

Das wären ungefähr +5–8 % zusätzliche Einnahmen

WICHTIG

Gleichzeitig würde der Staat eines Tages keine Pensionen mehr zahlen müssen (sehr großer Gegeneffekt auf der Ausgabenseite) = 60 Milliarden Euro.

Das Beamtensystem würde also innerhalb einiger Jahrzehnte auslaufen.

Ein weiterer Punkt wäre „Wahlfreiheit im Rentensystem“ + „vollständige Privatisierung = mehr individuelle Freiheit. Jemand muss nicht in die RV einzahlen und hat mehr Netto. Der errechnete Beitrag wäre steuerfrei.

So könnte man die RV entlasten und evt. würden eines Tages Zuschüsse wegfallen. Einsparpotential grob 100 Mrd. langfristig. Insgesamt mit den Beamten wären es 150 Mrd Einsparpotential.

Was haltet Ihr von der Grundidee?

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Wieso gibt es den Bundesschatz nicht in Deutschland wie in Österreich?

Hallo,

ich lebe seit zwei Wochen in Vorarlberg (Österreich) und habe meinen Auswanderungsplan konsequent umgesetzt. Ich plane meine Schritte immer langfristig im Voraus und setze sie dann entschlossen um.

Nun bin ich in Österreich tätig und zahle in die Pensionsversicherungsanstalt ein. Dadurch erhalte ich später eine deutlich stärkere Pension im Vergleich zur deutschen Rente. Zusätzlich zahle ich monatlich freiwillig Beiträge ein, um meine Altersvorsorge weiter auszubauen.

Dazu kommt die „Abfertigung neu“, die künftig durch einen General-Pensionskassenvertrag erweitert wird. Dadurch kann man zusätzlich Kapital in eine Pensionskasse einzahlen und sich später eine steuerfreie Zusatzpension sichern. Das ist ein klarer struktureller Vorteil.

Auch digital ist Österreich weiter: Mit der ID Austria hat man eine zentrale Plattform für Bürgerangelegenheiten. Das habe ich direkt beantragt – auch als Deutscher ist das möglich.

Besonders stark finde ich den Bundesschatz:

Man kann direkt beim Staat Geld anlegen – mit fixem Zinssatz und Laufzeiten von einem Monat bis zu zehn Jahren. Damit wird man faktisch Gläubiger des österreichischen Staates. Das schafft Vertrauen, Sicherheit und ein starkes Zugehörigkeitsgefühl zum System.

Genau hier meine Frage:

Warum gibt es so ein einfach zugängliches, staatliches Anlageprodukt wie den Bundesschatz in Deutschland nicht?

Meiner Meinung nach stärkt Österreich damit gezielt die Bindung zwischen Staat und Bevölkerung und gibt jedem die Möglichkeit, aktiv Teil des Systems zu werden. In Deutschland fehlt so ein Instrument aktuell komplett oder ist nur sehr eingeschränkt vorhanden.

Was meint ihr – wäre so ein Modell in Deutschland ein massiver Fortschritt oder?

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Ist Merz nur noch der Kanzler der Banker und Arbeitgeber, und nicht mehr der Kanzler aller Deutschen?

Seine Vorschläge zur gesetzlichen Rentenversicherung scheinen das zu beweisen.

Denn es gibt, nach wie vor, kein effektiveres, billigeres, und sicheres System für die Altervorsorge als die Gesetzliche Rentenversicherung.

Auch wenn durch die erwartete Änderung der Alterspyramide die Beiträge steigen werden, sind diese da doch besser angelegt als in jedem anderen Absicherungssystem. Und dass das wirklich gut funktioniert, das kann man in Österreich und in der Schweiz sehen.

Dass die Gesetzliche Rentenversicherung so günstig ist, das liegt daran, dass sie keine Kunden werden muss (weniger Kosten, da keine Werbeausgaben) keine Filialen unterhalten muss (weniger Kosten) und wenig Verwaltungsgebäude und Rechenzentren benötigt (alle werden nach den gleichen Regeln behandelt = 1 Programm für alle Versicherten ===> wenig Kosten).

Diese hat natürlich 2 klare Nachteile:

  1. Bei der gesetzlichen Rentenversicherung bezahlen auch die Arbeitgeber 50% (in Österreich sogar einen etwas höheren Prozentsatz). Und dass die Arbeitgeber diese Beiträge gerne vermeiden oder zumindest senken möchten, das ist natürlich klar.
  2. Die Banker und die Versicherungsfirmen sind natürlich auch dagegen. Denn da sie kein Angebot abgeben können, das bei vergleichbarer Sicherheit eine ähnlich hohe Rendite erwirtschaftet, sind sie gegen die Gesetzliche Rentenversicherung konkurrenzlos. Wenn die Leistungen der Gesetzlichen Rentenversicherung aber eingeschränkt werden, dann müssen die Arbeitnehmer halt privat vorsorgen, wenn auch mit höheren Kosten (Beispiel: ineffektive Riesterrente) und diese Kosten sind dann die Gewinne der Banken und der Versicherungsgesellschaften.
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Hat man eine sichere Altersrente, wenn man in die Schweiz auswandert?

Hallo, ich möchte demnächst in die Schweiz auswandern, weil mir meine Altersrente sehr wichtig ist. Ich habe den Eindruck, dass die Altersrente in Deutschland nicht stabil ist und vieles darauf hindeutet, dass in 4–5 Jahren möglicherweise keine ausreichende Rente mehr bezahlt wird oder dass – egal wie viel man eingezahlt hat – jeder nur etwa 1.000 € erhält. Das macht mir Sorgen.

Deshalb überlege ich, in die Schweiz auszuwandern, um mir eine stabilere und sicherere Altersrente zu sichern. Die AHV-Rente gilt als sehr stabil. Die Altersvorsorge besteht aus drei Säulen: Die staatliche Säule bildet eine solide Basis. Zusätzlich zahlt der Arbeitgeber in eine Pensionskasse ein, bei der ein Teil der Rente kapitalgedeckt ist und nicht ausschließlich auf dem Umlageverfahren basiert. Das erhöht die Stabilität. Die private dritte Säule bringt zusätzliche Vorteile und kann die Altersvorsorge weiter verbessern.

Das bedeutet, dass das Risiko von Altersarmut geringer sein kann, insbesondere wenn man alle drei Säulen nutzt. Wer in der Schweiz lebt und zusätzlich privat vorsorgt, kann sich eine gute Altersrente aufbauen. Eine Auswanderung in die Schweiz kann daher nicht nur eine hohe Lebensqualität bieten, sondern auch eine solide und sichere Altersvorsorge – insbesondere mit zusätzlicher privater Vorsorge.

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Habe ich mit diesem Schritt eine gute Entscheidung getroffen?

allo, ich lebe seit einer Woche in Vorarlberg in Österreich. Ich bin nach Österreich eingewandert und habe hier meinen Wohnsitz. Um eine Steuernummer zu bekommen usw., habe ich einen temporären Job gefunden und arbeite in einem renommierten Supermarkt in Österreich.

Ich habe außerdem gleich bei der PVA den Antrag auf freiwillige Höherversicherung gestellt, und dieser wurde genehmigt. Ab Mai 2026 werde ich monatlich 10 € in die freiwillige Höherversicherung einzahlen. Der Betrag wird direkt vom Konto abgebucht.

Wenn das 30 Jahre lang abgebucht wird, habe ich später eine zusätzliche staatliche Pension, die zu 75 % steuerfrei ist und 14-mal pro Jahr ausbezahlt wird. Ich bin aktuell 34 Jahre alt, und das wird mit dem Faktor 0,0100 umgerechnet und ebenfalls 14-mal ausbezahlt.

Das ist doch besser als jede private Altersvorsorge, oder? So kann ich Altersarmut komplett ausschließen, oder? Wenn ich in Deutschland bleiben würde, wäre Altersarmut eher garantiert, oder? Hier zahle ich höhere Beiträge und zusätzlich freiwillige Eigenbeiträge und habe dafür eine sichere höhere Pension. Außerdem zahlt der Arbeitgeber auch in die Abfertigung-Neu-Kasse ein. Nach 30 Jahren könnten dort vielleicht auch rund eine halbe Million Euro angespart sein.

War das ein wichtiger und richtiger Schritt?

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Was meint ihr zu meiner Altersvorsorge?

Also ich bin männlich 29 jahre alt und in dem Unternehmen in dem ich arbeite wird angeboten entweder die betriebliche Altersvorsorge zu nehmen als zusatz zur gesetzlichen Rente oder das Zeitwertkonto, bei dem man Geld, urlaubstage, überstunden ect anspart in einem topf, und aus diesem sich berufliche auszeiten gönnt, wie zb Elternzeit, sabbatjahr ect

Soooo, diese beiden optionen laufen über eine Versicherung die mit unserem Unternehmen Zusammenarbeitet , in diesem Falle ist es die Allianz.

Bei der Altersvorsorge zahlt man monatlich 50 euro ein und der Arbeitgeber steuert 100 dazu, also zusammengezählt sind es 150

Beim zeitwertkonto zahlen jeweils Arbeitgeber und Arbeitnehmer 20 euro.

Soooo, jetzt komme ich zur sache ,

Ich hatte ein Gespräch mit dem Versicherungsmakler der mir alles erklärt hat von A bis Z. Ich hab daraufhin gesagt ich hätte gerne sowohl Altersvorsorge als auch zeitwertkonto. Er hat mir dann unterlagen bzw Infoblätter geschickt welche sich auf die Altersvorsorge beziehen damit ich mir schriftlich nochmal durchlesen kann wie das ganze Konstrukt aufgebaut sind und da stehen auch die ganzen zahlen und was ich bekommen könnte. Denen fehlt nur noch nr Unterschrift von mir

Soooo, da stehen einmal die Beträge die ich erwarten kann wenn keine Wertentwicklung in meiner Geldanlage zu erwarten ist und auch die Beträge wenn ne Wertentwicklung zb von 5% passiert, auftreten. Weil das investierte Geld wird ja im Aktienmarkt in ETF's angelegt und man hat damit kleine Anteile an hunderten von firmen , und im falle eines gewinns, wird dieser gewinn dann wieder reinvestiert ect und dann kann der wert der aktie steigen ect.

Sooo, Ohne Wertentwicklung wäre ich bei nem rentenfaktor von 23 bei minimum 160 euro brutto. Mit Wertentwicklung von 5% bei maximal 460

Aber gehen wir jetzt vom worst case Szenario aus und ich verdiene die 160, dann wären das netto um die 110 euro

Wäre das nicht zu wenig? Dafür dass ich jeden monat 50 einzahle und der Arbeitgeber 100?

Ich hatte auch mit nem Arbeitskollegen der sich gut mit diesen themen auskennt darüber gesprochen und er gab mir 2 Optionen :

entweder nehme ich nur das zeitwertkonto und die Altersvorsorge mache ich privat also über nen etf sparplan, sodass ich mehr geld in mein zeitwertkonto investieren kann als ich es jetzt schon tue. Also statt 20 euro einzuzahlen zahle ich nen größeren betrag ein, und zusätzlich noch Urlaubstage, Überstunden ansparen ect

Oder

Ich nehme beides (immernoch zu den selben Konditionen wie auch jetzt der fall ist) und mache mir aber auch in diesem falle zusätzlich zur Altersvorsorge privat ein etf sparplan.

Beide Optionen wären eigentlich ganz gut nur ich muss genau schauen.

Denn wenn ich nur zeitwertkonto nehme meinte er ich kann auch bis zur rente alles an geld, überstunden, urlaub ansparen und mir dann früher in rente gehen . Und da ist noch die sache was ist falls ich kündige bei meiner arbeitsstelle und die firma wechsel, ob andere arbeitnehmer das zeitwertkonto akzeptieren würden? Bzw ob ich das konto mitnehmen kann

Aber keine Ahnung wie ich mir das in dem falle vorstellen soll

Naja, was meint ihr? Vorallem ich hab mir sagen lassen die Inflation kann das ganze ja auch beeinflussen

Und was das angeht ist es auch schwierig wegen der globalen lage

Freue mich auf lehrreiche Antworten

ETF, aktienmarkt, betriebliche Altersvorsorge, Rentenanspruch, Rentenversicherung

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