Warum versuchen manche Menschen Schwule/Lesben umzupolen?

Ich denke, wir leben in aufgeklärten Zeiten und die meisten Menschen haben eine gewisse Bildung. Aber manchmal fühle ich mich wie im 16. Jahrhundert. Und zwar immer dann, wenn eigentlich hochintelligente Menschen, auch viele Akademiker der Überzeugung sind, schwul/lesbisch sei eine Krankheit oder gar eine Teufels-Besessenheit und das laut propagieren, sogar behaupten, Schwule/Lesbische "heilen" zu können, bzw. durch Gebete vom Teufel befreien können und wollen.

Ich bin Hetereo, habe selbst keine Bi-Erfahrung und auch kein Interesse daran. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis befinden sich ein paar schwule/lesbische Pärchen. Da es um eine sexuelle Ausrichtung bzw. um die Liebe zwischen gleichgeschlechtlichen Menschen geht, kümmer ich mich nicht viel darum. Ich möchte ja auch nicht dass mein Sexualleben oder die Tatsache, dass ich Frauen liebe zum Thema gemacht wird.

So nebenbei, selbst heute noch dürfen Schwule/Lesbische sich nicht als Knochenmarkspender testen lassen! Das ist doch Idiotie. Angeblich hätten Schwule/Lesbische mehr Infektionen und seien öfter krank als Heteros.

Schwul/lesbisch sei Mann/Frau unter anderem weil sie als Kind missbraucht worden seien. Das Ziel sei es, heterosexuell zu werden bzw. sein. Da stehen Ärzte, Doktoren und Professoren und reden von psychischen Entartungen. Und dass es ansteckend sei.

Wie kann das sein? Wir leben in 2018, wir kämpfen gegen Extreme, Rechts und Links, gegen Terror, gegen Vorurteile und noch Vieles mehr. Wie kann es da solche Menschen geben? Mal davon abgesehen dass es doch Niemanden was angeht, mit wem man sich vergnügt oder wen man liebt (Ja, kein Kinder, keine Tiere, schon klar). Was treibt sie, unbedingt alle Schwulen/Lesbischen "bekehren" zu müssen?

Tut mir leid, dass es so viel geworden ist. Aber ich bin einfach fassungslos.

Freundschaft, Sexualität, Psychologie, Aufklärung, Homosexualität, Liebe und Beziehung, Toleranz, Schwule Lesben, Philosophie und Gesellschaft
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Eltern akzeptieren türkischen Freund nicht, was soll ich tun?

Hallo,

ich (18) und mein Freund (23), der Türke ist, haben nach 1,5 Jahren meinen Eltern gesagt dass wir eine Beziehung führen und somit sollte es offiziell gegenüber allen sein, da wir uns sicher sind dass wir heiraten wollen.

Bei dem Überraschungbesuch von meinem Freund war meine Mama im ersten Augenblick positiv begeistert. Als wir es meinem Vater gesagt haben, war er total dagegen, da „Türkische Männer“ ihre Frauen respektlos und widerlich behandeln würde.

Er gibt ihm keine Chance sich ihm vorzustellen und ein Gespräch zu führen, da ja alle Türken gleich sind.

Bei meinem Freund bin ich mir zu mehr als 100% sicher dass er nicht so ist, dass er der Tollste Ehemann sein wird, den die sich für mich vorstellen könnten, weil er mich auf jeder Art und weise glücklich macht.

Ich traue mich nicht meinem Vater die ehrliche Meinung zu Geigen, dass er es akzeptieren MUSS, da es keinen anderen Mann in meinem Leben geben wird.

Wor möchten in 2 Jahren heiraten (wovon die nichts wissen)

was kann ich tun, um den zu beweisen dass es keinen besseren für mich gibt ?

Oder dass nicht alle Türken gleich sind ?

Mein Vater meinte „bitte vergiss ich, du wirst einen besseren finden, der KEIN Türke ist, denn diese schlagen alle ihre Frauen und lassen sie nur Kinder gebären und das wars“

ich habe ein Echt großes Problem Leute...

bitte gibt mir Rat..

danke im Voraus.

Liebe, Freundschaft, Beziehung, Eltern, Liebe und Beziehung, Toleranz, Türken
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Kein Vertrauen zur eigenen Mutter?

Hallo liebe Community,

ich habe folgendes Problem:

das Vertrauen zu meiner Mutter ist gleich null, dass hat viele Gründe. 1. Grund: ich kann meiner Mutter nichts erzählen, ohne, dass sie dann bei den Nachbarn, unseren Verwandten anruft oder mit Bekannten redet und es ihnen erzählt. Ich hasse das so abgrundtief und ich (sowie meine Patin) habe dass ihr auch schon mehrmals gesagt, dass ich das nicht will. Ich habe zu meinen Verwandten, den Nachbarn und Bekannten keinerlei Kontakt und möchte das auch nicht. Deshalb haben diese Leute kein Recht auch nur mein Geburtstag zu wissen.

  1. Grund: ich treffe bei ihr oft auf Unverständnis. Meine Mum hat Probleme damit, mich so zu aktzeptieren, wie ich bin. Wenn es nach ihr ginge, wäre ich jemand, der alles für sie tun würde, für immer bei ihr bleiben würde und noch einen anderen Lifestyle hätte. Aber so bin ich nicht: ich will mit spätestens 25 Jahren auf eigenen Beinen stehen und ausziehen, ich würde nicht alles für sie tun, weil es Dinge gibt, die ich für niemanden tun würde und ich stehe nun mal nicht auf Pink und Justin Bieber, sondern auf schwarz und Rammstein.

Zudem ist meine Mum nicht sehr tolerant gegenüber Homosexuellen, weswegen ich auch noch weniger Vertrauen in sie habe. Zumal ich selbst bisexuell bin und derzeit auch nen Crush auf ne Freundin habe, die auch meinte, dass aus uns was werden könnte. Das (und noch viel mehr) sind Dinge, die ich ihr niemals erzählen würde.

Zudem versucht meine Mum mich ständig mit Typen zu verkuppeln, die IHR gefallen, nur weil sie meinen Geschmack für Jungs nicht mag (dass ich auch auf Mädchen stehe, weiß sie ja nicht). Und wir streiten sehr viel.

Ich habs einfach satt und gehe ihr mittlerweile auch viel aus dem Weg und lange Gespräche führe ich auch nicht mit ihr. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll.. ich meine, sie ist meine Mum und ich liebe sie ja auch, aber ich komm mit ihrer Art nicht klar. Zudem bin ich niemand, der großartig Gefühle zeigt, sondern eher jemand, der das in Form von kleinen Gesten macht und eben DAS sieht sie nicht. Oft hat sie mir schon unterstellt, dass sie mir nichts bedeuten würde, was aber nicht stimmt, ich kanns nur nicht sagen. Ich zeige es.

Ich hab schon so oft mit ihr versucht zu reden, auch die Mutter meiner besten Freundin hat schon versucht zu vermitteln, aber bisher erfolglos. Was kann ich noch tun, um ein entspannteres Verhältnis zu ihr zu haben?

Danke im Voraus LG

Mutter, Familie, Freundschaft, Psychologie, Geheimnis, Liebe und Beziehung, Tochter, Toleranz, Verhältnis, Vertrauen
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Wie soll ich meinen homophoben Eltern sagen dass ich schwul bin?

Hey, ich bin Männlich 17 Jahre und seit dem 01.01.2018 mit meinem 16 jährigen Freund zusammen. Ich bin mir sehr sicher dass ich schwul bin da ich Frauen kein Stückchen anziehend finde und ich mich mein ganzes Leben immer nur nach Männern umgesehen habe.

Meine Eltern sind sehr homophob. Wenn mein Freund da ist tun wir immer so als seien wir nur Freunde. Miteinander schlafen tun wir nur wenn meine Eltern nicht zu Hause sind. Wenn wir bei mir sind versuchen wir komplett die Hände von einander zu lassen aus Angst erwischt zu werden.

Meinen Freund stört diese heimlich tuerei sehr was ich auch echt verstehen kann, er fühlt sich ungeliebt weil ich vor meinen Eltern nicht zu ihm stehe. Ob andere Leute wissen dass ich auf Männer stehe ist mir egal, wir halten Händchen und küssen uns auch in der Öffentlichkeit.

Nun ja... Ich finde er hat recht, ich liebe ihn und sollte meinen Eltern sagen dass er mein Freund ist.

Leider sind meine Eltern komplett gegen Homosexualität, wie soll ich ihnen sagen dass ihr einziger Sohn schwul ist??

Ihre Homophobie hat keinen religiösen Grund, meine Familie ist Buddhistisch und dort wird die Homosexualität von der Mehrheit akzeptiert mit der Begründung "dass sie sich in einem neuen Leben wieder ineinander verlieben könnten. Wenn die Seele in einem Körper mit einem anderen Geschlecht wiedergeboren wird, dann kommt es danach zu einer gleichgeschlechtlichen Liebe".

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Von homophoben Eltern zusammen mit Freund erwischt?

Moin

Mein Freund (20) und ich (23) haben eigentlich geplant seinen homophoben Eltern morgen unsere Beziehung zu beichten, dies ist nun nicht mehr notwendig..

Er hat mich mit zu sich genommen weil seine Eltern nicht zuhause waren. Wir haben zusammen gebadet und uns gegenseitig befriedigt wo bei wir wirklich nicht grade leise waren, denn es war ja niemand sonst da auf den wir hätten Rücksicht nehmen müssen.

Tja.... Wir haben zu spät mit bekommen, dass die wieder gekommen sind und die haben uns eher gehört als wir die. Müsste ich eine Top 10 Liste machen über die Momente in denen ich die meiste Angst hatte, würde der Moment wo sein Vater trampelnd die Treppen hoch gerannt ist, aufjedenfall unter die Top 3 kommen. Er hat an der verschlossenen Badezimmertür gerüttelt und meinte wir sollten sofort die Tür aufmachen. Mein Freund zieht mich aus der Badewanne, holt mir und sich jeweils ein Handtuch und macht die Tür auf. Seine Vater zeigt auf mich und sagt in einem verdammt bedrohlichen Ton "Du hast drei Minuten Zeit dich abzutrocknen und anzuziehen. Danach will ich dich nie wieder auch nur in der Nähe meines Hauses oder meines Sohnes sehen." er schließt die Tür wieder und geht.

Also habe ich getan was er mir gesagt hat, einfach weil ich ihn für eine Person halte die auch zuschlagen würde und mit meinen peinlichen 1.60 kann ich mir sowas definitiv nicht leisten. Als ich gegangen bin, wollte mein Freund mit kommen, nur leider wusste sein Vater dies zu verhindern, hat ihn am Nacken gepackt und ins Wohnzimmer geschubst. Bei mir das selbe, nur das ich nicht ins Wohnzimmer sondern nach draußen befördert wurde.

Naja, nun sitze ich hier zu Hause und habe keinerlei Ahnung was ich machen soll. Habe meinen Freund mehrfach angerufen, leider geht er nicht ran.

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Was haltet ihr von Religion und Gottglaube (an die Atheisten)?

Ich hatte eigentlich immer die Einstellung - Leben und Leben lassen. Manchmal habe ich mir selbst gewünscht zu Glauben, um irgendwas im Leben zu haben, an dem man immer festhalten kann. Außerdem habe ich den religiösen Zusammenhalt ziemlich bestaunt. Deswegen hatte ich immer ein wenig Respekt vor dieser Gemeinschaft, selbst wenn ich ihr nicht zustimmen konnte. Mittlerweile hat sich das aber geändert und ich fühle mich recht intolerant deswegen😅 Ich denke, dass es gefährlich ist zu Glauben - man verlässt sich auf eine übergeordnete Autorität die ein Totschlagargument darstellt und die man auch nicht in Frage stellen darf. Ich bin der Meinung man sollte stattdessen an sich selbst glauben. Dann sind Leistungen die man schafft eigene Leistungen und kein 'Wunder'. Moralvorstellungen werden hinterfragt und selbst festgelegt, ohne blind Vorgegebene zu übernehmen. Viele Auseinandersetzungen würden nicht entstehen, sondern viel rationaler ablaufen, mit Argumenten statt Gottvergleich.

Am schlimmsten finde ich mittlerweile, wenn jemand anfängt mir zu erzählen, wie toll das alles ist und dass ich unbedingt anfangen muss an Gott zu glauben. Das macht mich fast schon wütend und ich fange an die Leute zu meiden.

Mich würde es mal interessieren, wie ihr dazu steht und damit umgeht, wenn Leute euch anfangen von ihrem Glauben zu erzählen und euch überzeugen wollen ähnliche Wege zu gehen.

Religion, Psychologie, Atheismus, Glaube, Gott, Philosophie, Toleranz
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Habt ihr die Erfahrung auch schon gemacht (Ausstrahlung, Gesellschaft?

Guten Morgen liebe Community,

wer meine Ängste und Sorgen bzw. Probleme mit verfolgt hat, weiß wie sehr ich zu kämpfen habe in der Gesellschaft. Für alle anderen kurz und bündig: Ich > fühle < mich weder als Frau, noch als Mann. Kleide mich figurbetont aber noch aus der Männerabteilung und oben rum greif ich gern mal zu Makeup und style mich an sich gern und aufwändig. Die Dame beim Passfoto machen war letztes mal übrigens so begeistert von mir und hat mir sogar viel Glück gewünscht meinen weiteren Weg zu gehen (solche Menschen gibt es also Gott sei Dank auch noch). Sie meinte sie sieht in mir 2 Menschen, Mann & Frau. Und genau das bin ich eben.

So nun aber zum eigentlichen Teil. Es kam ja nicht selten vor, das wenn ich unterwegs war blöd angegrinst, angestarrt oder zum Teil auch seltsame Dinge hinterhergerufen werden, die ich aber zum Teil nicht hören kann, da ich fast immer mit Kopfhörer in der Öffentlichkeit herumgeistere. Nun ich habe mal versucht die Teile weg zu lassen, wo ich denke das sie dazu beitragen könnten das ich negative Reaktionen provoziere. 1. ich gucke die Leute im vorbeigehen nur noch gering oder für 1 - 2 Sekunden an. Und oft kommt gar keine Reaktion oder sogar ein freundliches lächeln. Das war bisher eher ein abwertendes. Das hat mich überrascht. Und ich hatte sogar mal hier ein "alle gucken mir auf den Bauch seitdem ich extrem abgenommen habe". Naja was soll ich sagen, irgendwie ist das auch verflogen seitdem ich mich wohl fühle und das akzeptiere und erfreue was ich geschafft habe .Zuvor ging ich eher mit der Einstellung herum als wäre ich zu dünn geworden. Die  Leute gucken mir wenn dann nur noch obenrum ins Gesicht kurz oder gucken sofort wieder weg. Denn an sich hab ich versucht stark und selbstbewusst zu wirken. (Gerader rücken, Kopf nach vorne und leichtes lächeln). oft kommt sogar eines zurück.

Natürlich gibt es noch die ein oder andere Situation wo ich denke es wird gerade über mich getuschelt. Aber das steck ich irgendwie weg, weil ich jetzt weiß das ich auch so akzeptiert werde von vielen, auch wenn ich aus dem Rahmen falle. Aber das muss ich wohl akzeptieren. Es gibt immer Menschen denen ich nicht passen werde. Bei mir ist das halt dann extremer als bei anderen, weil "anders".

Wer hat hier ähnliche Erfahrungen?

Aussehen, Psychologie, auftritt, Ausstrahlung, Gesellschaft, Liebe und Beziehung, Toleranz
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Einige meiner Freunde behaupten, ich sei "zu tolerant"?

Ich (16/m) bin Japaner und hab mir damals und teilweise heute immernoch dumme, rassistische Sprüche anhören müssen. Und bin generell politisch aktiv und zwar in der linken Szene, weil ich einfach finde, dass Menschen alle den selben Wert haben und keiner ist besser oder schlechter als ein anderer. Ich habe z.B. unter anderem auch homosexuelle und transsexuelle Freunde, ich selber bin pansexuell, wo mein Vater da nicht so froh drüber ist, weil ich halt auch einen festen Freund habe... aber ich akzeptiere die Meinung meines Vaters, aber einige meiner Freunde meinen, das wäre "zu tolerant" wenn man "Intolleranz akzeptiert".

Aber für mich ist das ja nur die Akzeptanz einer anderen Meinung.

Ich habe z.B. auch Freunde, die psychisch krank sind, wo ich auch totales Verständnis für habe und einige meinen ich sei " zu tolerant" , weil sie behaupten, die meisten die Depressionen haben, würden wohl nur so tun ?! Und all sowas eben...

Ja, ich könnte eigendlich noch viel mehr aufzählen, aber bevor das hier zu lang wird...

Ich bin eigendlich jemand der ziemlich selbstsicher ist und ich werde mich nicht von den Meinungen anderer beeinflussen lassen, aber dennoch interessiert mich, was ihr davon haltet.

Findet ihr auch, dass ich "zu tolerant" bin ? Wie es viele behaupten ?

Gesundheit, Freundschaft, Freunde, Krankheit, Psychologie, Depression, Homosexualität, homosexuell, Liebe und Beziehung, Psyche, Rassismus, Toleranz, pansexuell
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