Lybische Flüchtlinge: ,,Ausgebeutet, gequält, vergewaltigt" was haltet Ihr von der Abschottungspolitik der Bundesregierung (Grüne, SPD, FDP)?

Da unsere Medienlandschaft offenbar viel Platz für "Leyla" und "Gender" hat, gehen so manche Themen, welche vor wenigen Jahren noch im Mittelpunkt lagen, unter.

Tausende ertrunkene Flüchtlinge im Mittelmeer, Rückführungen in libysche Folterlager und ein permanenter Bruch des Völkerrechts: eigentlich sollte es das nicht mehr geben.
Denn eigentlich wollte die neue Bundesregierung dem ein Ende setzen – und sich für eine humanitäre europäische Flüchtlingspolitik stark machen. Doch davon kann wohl keine Rede sein. Im Gegenteil: Die grüne Außenministerin will an den Deals mit der sogenannten libyschen Küstenwache offenbar weiter festhalten, die Flüchtlinge nach Libyen zurückzwingt. Dabei warnt die UN erneut vor schwersten Menschenrechtsverletzungen in libyschen Flüchtlingslagern.

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-fluechtlingsdrama-im-mittelmeer-wortbruch-der-bundesregierung-100.html

Georg Restle: "Und jetzt zu einem anderen europäischen Drama. Eines, das es kaum noch in die Nachrichten schafft, obwohl es uns eigentlich täglich den Schlaf rauben müsste. Fast 1.000 Tote allein in diesem Jahr. 1.000 Menschenleben – ertrunken in den Fluten des Mittelmeers auf ihrer Flucht nach Europa. Wen kümmert das noch in diesem Land, außer denen, die auch in den letzten Wochen wieder Hunderte aus ihren wackeligen Booten gerettet haben.
Wie bei dieser Rettungsaktion auf dem Mittelmeer Ende Juni als ein kleines Kind nur noch durch Wiederbelebungsaktionen gerade noch vor dem Tod gerettet werden konnte. Gerettet auch vor einer libyschen Küstenwache, die Flüchtlinge in internationalen Gewässern aufgreift und in die Folterknäste ihres Landes verfrachtet. Das alles sollte eigentlich ein Ende haben, hatte die Ampelkoalition versprochen.

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/eu-abschottungspolitik-100.html

Lybische Flüchtlinge: ,,Ausgebeutet, gequält, vergewaltigt" was haltet Ihr von der Abschottungspolitik der Bundesregierung (Grüne, SPD, FDP)?
Find ich gut, richtig so! 54%
Find ich nicht gut. 31%
Dafür hat die Ampel gute Gründe.. und zwar.. 15%
Krieg, Deutschland, Politik, Rettung, bunt, Asyl, FDP, flucht, Flüchtlinge, Folter, Gender, Gesellschaft, Heuchler, lügen, Meinung, Moral, SPD, Toleranz, Verfolgung, Bundesregierung, AfD, Lybien, Seenot, Weltoffen, Annalena Baerbock
Sie sollte Jungfrau sein…!?

Hey ,

meine Freundin und ich werde in zwei Jahren heiraten und in unserer Kultur ist es so das die Frau als Jungfrau in die ehe gehen muss meine Freundin hat es mir am Anfang dee Beziehung auch gesagt das sie vorher nicht will hab ich akzeptiert! Aber vor 2 Wochen ist es dann doch passiert wir hatten das erste mal… und ich hatte eigentlich erwartet das sie Bluten wird aber es kam irgendwie nichts, dann kamen so komische Sprüche wie „ ja hab mal nh Tampon benutzt es könnte da gerissen sein“ oder „beim Sport oder es ist einfach so gerissen“ ( HATTE SIE MIR VON ANFANG AN GESAGT DAS SIE KEINE JF MEHR IST HÄTTE ICH DAS AUCH AKZEPTIERT, ABER MICH DANN 10 monate belügen? ) ich glaub das sie mich belogen hat, bin mir aber nicht sicher sie hat mich schon n‘paar mal belogen als es um andere jungs ging….. aber darum geht es jetzt nicht.

ihre Familie ist etwas altmodischer als unsere ihre Eltern werden meine Eltern anrufen und fragen ob sie geblutet hat… ja ich weis wie sich das anhört…. Meine Freundin sagt ich soll meiner Mutter sagen das sie geblutet hat in der Hochzeitsnacht aber ich kann und will meine Mutter nicht anlügen ich kann es einfach nicht ich habe es noch nie gemacht und will es auch nicht… hätte sie beim ersten Mal geblutet hätte ich meiner mom gesagt das sie geblutet hat aber sie hat es nicht

ich stehe einfach zwischen zwei Stühlen und weis nicht mehr weiter…

Liebe, Religion, Islam, Wahrheit, Familie, Verhalten, Hochzeit, Erotik, Sex, Eltern, Psychologie, Ehe, Entjungfern, Gesellschaft, Glaube, Hymen, Jungfrau, Kontrolle, Liebe und Beziehung, lügen, Muslimas, Muslime, Partnerschaft, Toleranz, entjungferung, Jungfernhäutchen
Englisch als Amtssprache in Deutschland?
"Die FDP will Englisch als zweite Amtssprache etablieren, auch um mehr ausländische Fachkräfte zu gewinnen. Gut so."
berliner-zeitung.de, 4.7.2022 - 18:52 Uhr

Es wird schon seit längerem diskutiert, eine neue Amtssprache in Deutschland einzuführen. Man kann schon in Diskussionen von 2007 in Internetforen lesen, sei es zur englischen als auch zur türkischen Sprache.

Und da mehrere hunderttausend Menschen (es gibt keine eindeutigen Zahlen) jedes Jahr nach Deutschland kommen und Deutschland doch angeblich Fachkräfte braucht und weltoffen sein soll, wäre es da nicht an der Zeit, die Domianz der deutschen Sprache in der Öffentlichkeit (Behörden, Schulen, ÖPNV, öffentliche Gebäude) zurückzudrängen und beispielsweise auf Englisch, Türkisch und Französisch vorrangig anzubieten? Sollten wir den Neuankömmlingen in Deutschland gegenüber nicht tolerant sein und sie vor dem Zwang, Deutsch zu lernen, schützen?

Ist es in der globalisierten Welt auch nicht nationalistisch und rückständig, weiter an der deutschen Sprache festzuhalten?

Fragestellung ist provokativ. Ich beabsichtige, eine Diskussion anzuregen. Jede Meinung, Lob und konstruktive Kritik ist erwünscht!

Alles bleibt, wie es ist – Deutsch als alleinige Amtssprache 63%
Englisch sollte ZWEITE Amtssprache werden, Deutsch bleibt 17%
Eigene Meinung (Bitte begründen) 13%
Englisch als Amtssprache mit anderen Sprachen, Deutsch muss weg 8%
Englisch sollte ERSTE Amtssprache werden, Deutsch bleibt 0%
Englisch als ALLEINIGE Amtssprache, Deutsch muss weg 0%
Englisch, Deutsch, türkisch, Deutschland, Einwanderung, Globalisierung, Toleranz, Amtssprache
Können Wissenschaftler in Deutschland noch frei und ohne Ängste forschen?

Medien berichten:

Bundesverfassungsrichter Peter M. Huber sieht nach der Absage eines Biologie-Vortrags an der Berliner Humboldt-Universität die Hochschulen in der Pflicht, besser für die Sicherheit ihrer Wissenschaftler zu sorgen. „Der Vorfall ist problematisch, weil die Universität eine Verpflichtung trifft, die Wissenschaftsfreiheit zu sichern“ [...] Ohne den Austausch unterschiedlicher Positionen sei kein Fortschritt möglich. Die Universitäten müssten sich so aufstellen, dass Veranstaltungen künftig nicht mehr wegen Sicherheitsbedenken ausfallen. [...] Huber kritisierte, dass sich „unter dem Etikett Cancel-Culture“ in den letzten Jahren an Universitäten Fälle gehäuft hätten, wo Meinungsäußerungen im Rahmen des demokratischen Spektrums „zu unterdrücken versucht werden“.

Nachdem sich der Hochschulverband letztens geäußert hat, spricht jetzt auch ein Bundesverfassungsrichter über den Vorfall, bei dem einer Biologin Transphobie vorgeworfen wurde, weswegen ihr Vortrag abgesagt wurde.

Müssen Forscher heute Angst haben oder mit Konsequenzen rechnen, wenn sie bestimmte Ansichten vertreten? Ist die Wissenschaftsfreiheit durch die Cancel Culture gefährdet?

Nein, die Wissenschaftsfreiheit ist nicht gefährdet 57%
Ja, ich sehe Probleme, über die gesprochen werden muss 43%
Politik, Wissenschaft, Toleranz, Ethik und Moral, LGBT, LGBTQIA, Philosophie und Gesellschaft, Cancel Culture
Umfrage: Wie findest du die Darstellung und den Umgang von Muslimen und dem Islam in den Medien?

Legende:

gut

  • alle normalen Anforderungen sind erfüllt
  • einzelne, nebensächliche oder verzeihbare Mängel

befriedigend

  • die wichtigsten Anforderungen sind erfüllt
  • das gewisse Etwas fehlt
  • sichtbare Mängel, die verbessert werden sollten

ausreichend

  • nicht wirklich falsch , reicht als Scheingrundlage aber aus
  • die Auseinandersetzung mit dem Thema war gerade so erkennbar
  • z.T. erhebliche Mängel erkennbar

ungenügend

Die Arbeit enthält wesentliche Mängel.

  • Thema passt nicht in die Veranstaltung
  • vorsätzliche Täuschung: nicht ausreichend belegte, nicht unmittelbar erkennbare bis hin zur verschleiernden Übernahme eindeutig identifizierbarer fremder Texte oder Abbildungen.

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Wie siehst du den Umgang mit dem Islam und der dazugehörigen Religionsgemeinschaft in den Medien?

Ist es zu stigmatisierend? Zu dürftig? Zu großzügig? Perfekt, so wie ist... usw?

Bitte um ausführliche Begründungen, warum dir etwas missfällt o. gefällt.

Ungenügend,... 53%
Gut,... 29%
Befriedigend,... 12%
Ausreichend,... 6%
Leben, Religion, Islam, Menschen, Deutschland, Politik, Intoleranz, Journalismus, Medien, Meinung, Muslime, Toleranz, Islamfeindlichkeit, islamophobie, Rechtspopulismus, Sahra Wagenknecht, Philosophie und Gesellschaft, Abstimmung, Umfrage
Warum muss man asoziales Verhalten in Zügen eigentlich tolerieren?

Unternehmen schmücken sich ja gerne mit ihrer Toleranz. In meinen Augen geht diese Toleranz zu weit.

Mir geht es dabei überhaupt nicht um Hautfarben, sondern um Verhalten.

So war z.B. gerade die ganze Zeit jemand in unserem Waggon, der auf französisch mit seinem Spiegelbild im Fenster gesprochen hat. Ich dachte erst, er wäre geistig behindert, habe dann aber gesehen, wie er sich irgendein Pulver in die Nase gestopft hat. Der war vollkommen durch.

Aber die Schaffner machen da überhaupt nichts.

Das linke Feuilleton würde mich wahrscheinlich als rechts bezeichnen, aber ich habe tatsächlich Angst, wenn irgendwelche Junkies im Zug sitzen.

Aber ich weiß nicht - bin ich dadurch schon intolerant? Ich würde ein Verbot für Junkies im Zug tatsächlich begrüßen. Aber wie rechts bin ich dann schon?

Mir geht es wie gesagt überhaupt nicht um die Hautfarbe. Neben uns saß ein dunkelhätiger Geschäftsreißender - da hab ich überhaupt kein Problem mit.

Und dann kam der nächste Junkie, der sich seine Ohrläppchen aufgeschnitten hat und diese links und rechts am Ohr gebaummelt sind. Und ganz ehrlich: Ich möchte solche Leute nicht im Zug haben.

Die Süddeutsche würde mich jetzt wahrscheinlich schon "rechts" nennen. Aber ich weiß nicht.

Wie weit muss Toleranz gehen? Und ab wann habe ich ein Recht auf - vielleicht auch nur subjektive - Sicherheit?

PS. Bei alkoholisierten Krawallbürsten ist man ziemlich schnell dabei, die aus dem Zug zu werfen. Aber bei Junkies, die wahrscheinlich mit Kokain voll sind, zögert man eher und gerade in der eher linken Presse bekommt man ein schlechtes Gewissen eingeredet, wenn man gegen solche Menschen ist.

Vor einem alkoholosierten Menschen darf man Angst haben, bei einem zugekoksten soll man am besten noch Mitleid zeigen und einen kulturellen Austausch beginnen - jetzt mal das linke Feuilleton stark überspitzt.

Wie seht ihr das alles?

Verhalten, Menschen, Bahn, Deutsche Bahn, Gesellschaft, Toleranz, Zug
Toleranz gegenüber Christen als Muslimin?

Hey,

ich bin eine Türkin, Muslimin und 26 Jahre jung. Vor zwei Jahren habe ich einen Kroaten kennengelernt, der ein Christ ist. Ich habe ihn sehr sehr gerne und bin auch emotional stark an ihn gebunden. Ja, ich würde ihn heiraten. Alle sind dagegen, nur weil er Christ sei und ich eine Muslimin bin. Aber für mich gibt es eben Wichtigeres als das, zum Beispiel dass ich glücklich mit meinem Partner bin, er ehrlich und treu ist. Dass er Christ ist macht mir ehrlich nichts aus, weil ich ihn als Menschen sehr gern habe und er sagt ja auch nicht zu mir 'Konvertiere zum Christentum'. Jedem das seine, welcher Religion er angehören möchte. Außerdem haben mich die Moslems bis heute immer nur verarscht, sie sagen, sie seien Moslems aber verhalten sich nicht anders als Christen: Sie trinken Alkohol, rauchen, haben vor der Ehe Geschlechtsverkehr mit Frauen aber sind 'Moslems'. Deswegen gibt es für mich keinen Unterschied zwischen Moslems und Christen aber jeder ist gegen den Kroaten, jeder! Ich solle einen muslimischen Mann heiraten. Wow, die Moslems sind nicht einmal mehr Jungfrauen und sprechen vom Glauben, haben mich bisher auch nur verarscht und nicht glücklich gemacht, nur verletzt. Was soll ich mit so einem Mann, nur, weil er ein 'Moslem' ist?! Der Kroate ist ein Christ aber so ein toller Mensch und mich persönlich stört es nicht, einen Christen zu heiraten. Aber alle aus meinem Umfeld sind gegen uns .. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt ihr jemanden!

Liebe, Religion, Islam, Freundschaft, Beziehung, Christentum, Liebe und Beziehung, Toleranz, Ethik und Moral, Philosophie und Gesellschaft
Wie denkt ihr über Akzente?

Letztens einen Franzosen aus der deutschen Grenzregion gehört, der hat in etwa gesagt:

"Üün där Steädt flüßt üün schüäner Flüß ünd dää Stäüdt üst schüün"

Man kennt es aber eher von Neubürgern aus Nahost oder den Kindern solcher Familien, die zum ersten Mal in der Schule mit Deutsch in Kontakt kommen (nicht böse gemeint, aber schon selbst erlebt).

Aber was denkt ihr, was macht so ein starker Akzent mit euch, bei der die Aussprache, Intonation, teils Grammatik derart hart die Sprache verzerrt und entfremdet, dass sie nicht mehr die typische "Melodie" hat, wie man es von jemanden ohne AKzent gewohnt ist, der die Sprache wirklich kann?

Willkommene Abwechslung, lässt mich einfach noch genauer hinhören 50%
Meine pol. Überzeugung verbietet es mir, sowas zu kritisieren 38%
habe ernsthafte Schwierigkeiten, ihm zu folgen,gebe mir aber Mühe 13%
Bin noch am Rätseln, ob er/sie meine Sprache spricht 0%
Verstehe ich besser, als das gekonnte Deutsch der Muttersprachler 0%
Es erzeugt Wut und Unwohlsein wie er/sie meine Sprache spricht 0%
Überlegen, was er meinen könnte,erzeugt Kopfschmerz,also Weghören 0%
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