Besenreiser akzeptieren lernen?

Heyy,

Also ich bin 14 und habe tatsächlich schon seit mehreren Jahren Besenreiser. Ich mache eigentlich Sport und nehme Wechselduschen uns so. Dass sie nicht weggehen ist mir klar. Meine Mama und Oma haben beide, aus meiner Sicht sehr, starke Besenreiser an den ganzen Beinen (bei mir ist es hauptsächlich an den Oberschenkeln), weshalb ich die böse Vermutung habe, die werden mehr werden.

Naja und ich versuche mir mehr Selbstbewusstsein aufzubauen bzw. mich zu lieben, wie ich nunmal bin. Bei meinem Körper fällt mir das komischerweise schwer, obwohl ich damit nie Probleme (Mobbing etc.) hatte, sondern eher viele Komplimente bekomme. Aber ein Kommentar wie "oha was ist das an deinen Beinen" oder so verunsichern mich extrem und ich weiß nicht, wie ich das akzeptieren soll.

Das Problem habe ich bezüglich mehrere Dinge, weil es aus meiner Sicht eben ganz schlimm aussieht, zumindest finde ich das immer Mal wieder und dann kann ich es ausblenden bis es zurück kommt.

Irgendwie glaube ich manchmal mich interessieren andere Meinungen noch zu sehr oder ich will meinem Freund gefallen fühle mich eben "im Vergleich" zu anderen eher unter durchschnittlich. Aber dann merke ich, dass die Mehrheit mich eigentlich schön findet und ich echt noch nie was anderes gesagt bekommen habe, da das aber nicht so einen Einfluss auf mich hat, weiß ich noch nicht so ganz wo das Problem liegt und was ich mache sollte...

Hat jemand eine Vermutung, woran es letzten Endes liegen könnte und/oder was ich versuchen kann zu tun, um das endlich ganz zu akzeptieren und zu lieben?

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Warum gehen manche Männer zurück zur Ex?

Ich hab vor paar Jahren einen Mann kennengelernt mit dem ich gerne eine feste Beziehung gehabt hätte. Wir waren auf der selben Wellenlänge und hatten etwas füreinander übrig. Das Problem war nur er war frisch getrennt und hatte keine Lust sich in die nächste feste Beziehung zu stürzen und irgendwann mal auch zu heiraten.

Seine Ex hatte er damals im Urlaub kennengelernt und ist mit ihr auch zusammen gekommen, obwohl er wie er gesagt hat scharf auf ihre Freundin war. Diese war jedoch bereits vergeben. Seine Ex ist tatsächlich auch keine Frau nach der sich Männer umdrehen würden, aber sie scheint aus einer bekannten und erfolgreichen Familie zu kommen und macht selbst auch Karriere. Zumindest hat er immer davon geredet und den Eindruck hinterlassen, dass es mit ein Grund war mit ihr zusammen zu bleiben und einen gewissen lifestyle zu behalten. Die Frage, ob er immer noch an ihr hängt hat er verneint, aber irgendwie hab ich ihm nicht geglaubt. Er klang deprimiert. Zumindest habe ich aus den Gesprächen herausgehört, dass seine Familie sie nicht akzeptiert hat, da sie eine andere Nationalität und Religion hat.

Er hat mir leider auch schnell klar gemacht, dass er eine lockere (Sex)Beziehung ohne Verpflichtungen sucht. Das hat mir natürlich nicht gepasst, wegen meiner Religion und Kultur und ich hab ihn schwerenherzens in den Wind geschossen. Er hat zwar noch versucht das ganze zu retten indem er mir mehr für die Zukunft in Aussicht gestellt hat, aber ich habe ihm nicht mehr geglaubt. Ich habe gerne Zeit mit ihm verbracht, aber mich hat es gestört, dass er während der Kennenlernphase ständig von Sex geredet hat.

Nach ein paar Monaten ist er wieder mit seiner Ex zusammengekommen. Und jetzt haben die sogar ein Kind bekommen. Allerdings hat er sie auch nicht geheiratet. Ich verstehe nicht warum er uns keine Chance gegeben hat und am Ende zurück zu seiner Ex ist, die von Anfang an 2. Wahl war. Es geht nicht in meinen Kopf rein.

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Titel für Kurzfilm (über Werte)?

Hallo,

also wir drehen diese Woche zu 5 (davon ein Direktor und ein Kameramann) einen Kurzfilm (ca. 3 Minuten) in Rahmen eines freiwilligen Projekts.

Unser Film soll mit Titel beginnen und dann steht ein Mädchen im Bad und macht sich für die Schule fertig. Sie kommt dann in den Klassenraum und redet mit 2 Jungs (ihren besten Freunden) so Smalltalk mäßig. Vor der Klassenraum- und Badezimmerszene werden noch die Uhrzeiten eingeblendet und das setting von Badezimmer (natürlich passend und nicht so "Out of nowhere). Prinzipiell versuchen wir viel mit verschiedenen Perspektiven zu arbeiten.

Jedenfalls gibt es theoretisch die gleiche Situation nochmal. Nur diesmal versucht sie nicht "normal" auszusehen für die Schule. Sie versuchen sich zu finden und dazu zu stehen (sie ist schüchtern) und trägt ein Kopftuch und lockerere Kleidung. Dann geht sie wieder in die Klasse, wir dort aber ignoriert, lächerlich gemacht und beleidigt. Dann rennt sie auf die Toilette und weint. Wie sie dort weinend sitzt ist auch das letzte Bild sag ich Mal. Dann wollen wir ein paar Sätze entweder sprechen (nachdem die Hintergrundmusik weg ist) oder, falls wir es so hinbekommen, einen kurzen aber ausdrucksvollen Satz oder so quasi einblenden.

Das Problem: man kann so unfassbar viel zu unserer oberflächlichen und giftigen Gesellschaft sagen, dass die Jugendlichen sich selbst verlieren, ohne sich je gefunden zu haben und der einzige Weg ist, aber zu sich zu stehen.

Wir haben 1. Keinen Titel (er soll halt neugierig machen und halt ich sag Mal eindrucksvoll) und 2. Keine konkrete Idee für den Schluss.

Meine Frage ist, ob jemand von euch eine Idee hat oder einen Denkanstoß? Oh habe nämlich ein kleines Problemchen damit, meine Gedanken zu sortieren.

Schönen Abend noch, Marie😊

Islam, Film, Mobbing, Schule, Kurzfilm, Aussehen, Titel, Charakter, Hass, Wert, werte und normen, Akzeptanz, Gleichheit
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Durch Stottern runter gemacht - könnt Ihr mir bitte helfen?

Hallo liebe UserInnen.

Im Vorfeld: Ich bin sehr dankbar für die, die alles lesen und versuchen mir zu helfen. Danke für eure Zeit und Mühe. :)

Folgendes: Bin Stotterer seit meinem 7 Lebensjahr und war schon in etlichen Therapien. Auch habe ich viele Modifikationstechnicken ausprobiert, die auf YouTube zu finden sind.

Im Gegensatz zu meinen jungen Jahren 7-15 stottere ich nicht mehr so stark aber immerhin noch sehr oft (bin aktuell 19).

Öfters habe ich, seitdem ich wegen einer Ausbildung umgezogen bin, das Problem, dass meine neuen Schulkollegen bei der Ausbildung denken ich wäre dumm, da ich bei Stottermomenten einfach teilweise aufhöre zu sprechen oder dann irgendein sinnloses Gedöns rede, damit ich nicht vor Ihnen stottere.

Zurzeit bin ich in Ausbildung und habe morgen ein Vortrag vor der ganzen Klasse. Kenne das Thema zwar gut, habe aber keine Lust morgen zu stottern und bin am überlegen, deswegen vor dem Innerbetrieblichen Unterricht 0,25- 0,50L Vodka zu trinken, um nicht so aufgeregt zu sein bzw. das Stottern zu verhindern.

Meine neue Klasse weiß glaube ich noch nicht, dass ich stottere.

In meiner neuen Klasse melde ich zwar oft, mache gut mit, unterhalte mich auch manchmal mit den anderen und bin auch im Umgang mit meinem Stottern eigentlich selbstbewusst (habe mein volles Fachabi nach meiner FOR geschafft und mich in der FOR- und Fachabizeit sehr stark beteiligt am Unttericht, obwohl ich stark bei jedem melden gestottert habe), aber irgendwie traue ich mich in dieser Azubiklasse nicht, mein Stottern zu zeigen [ :-( ] obwohl ich eigentlich damit gut umgehen kann und auch Humor/Witze übers Stottern verstehe :D

Vielleicht liegt ja meine Angst mein Stottern den neuen Azubikollegen und Vorgesetzten zu zeigen darin, weil ich wegen der Ausbildung umgezogen bin, keinen in der neuen Stadt kenne und nicht rausfliegen will aus der Ausbildung (Ausbildung zum Sicherheitsmann).

Was würdet Ihr machen? Gibt es auch Stotterer unter den Lesern die das kennen und mir Tipps geben können?

P.S.: Ich habe auch in der Kantine neben meinen neuen Arbeitskollegen die Dame hinter der Pommes- und Wursttheke gefragt, ob die auch irgendeine Wurst aus Kuh da haben. Ich habe nicht Rind gesagt, weil ich wusste (Stottergefühl), dass ich bei Rind stottern werde. Seitdem schikanieren die mich auch etwas :-/

Ist nicht Kuh und Rind das gleiche bzw. kann man jemanden schikanieren, weil er statt Rind Kuh sagt?

Schule, Sprache, Mut, Psychologie, Liebe und Beziehung, Logopädie, sprachfehler, stottern, Akzeptanz, Joe Biden
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In "große Fußstapfen" treten... Akzeptanz an neuer Stelle?

Hi,

also seit ersten September bin ich an einer neuen Stelle. Es ist eigentlich meine erste richtige Arbeitsstelle. Davor war ich in der Art nach dem Studium Trainee. Ich hatte noch keine richtige Verantwortung etc. Jetzt ist es so, dass ich eigene Aufgabenbereiche habe und die Stelle von meinem Vorgänger übernommen habe. Er war über 10 Jahre an der Stelle und hat vieles aufgebaut. Mit ihm verstehe ich mich sehr gut und ich kann ihn auch noch Fragen, wenn es Probleme gibt, obwohl er schon eine neue Stelle hat.

Jedenfalls geht es um Jugendarbeit. Er hat ein Konzept ausgearbeitet in dem junge Erwachsene sich um Jugendliche kümmern als Jugendleiter. Für dieses Wochenende stand ein Freizeitfahrt statt. Eigentlich war ich gegen diese Fahrt, aber weil viele die Fahrt wollten, hatte ich zugesagt, dass ich sie unterstütze. Ich komme mit den jungen Erwachsenen und Jugendlichen klar, ich bin halt auch erst selbst 25. Die Leiter sind vor 4 - 5 Jahre jünger. Jetzt hatten wir dieses Wochenende. Ein Hygienekonzept musste erstellt werden, was ich alleine gemacht habe und es war eine riesen Aufgabe. Ich musste mich mit Eltern auseinandersetzen und ich habe dazu auch andere Projekte laufen. Zu dem muss ich mich ja gerade in meine neue Stelle einleben, meine neue Wohnung beziehen und mich zurecht finden.

Jetzt kam die Rückmeldung und das per "kleine Zettelchen", dass ich mich mehr einbringen müsste. Keine Frage, ich habe mich selber auch so erlebt und es ist ein Lernziel von mir, dass ich meine Rolle finde, aber ich finde es auch iwie etwas übertrieben, dass sie das schon von mir fordern. Ich habe ihnen viel Spielraum gelassen und in der Art gesagt: "Ihr macht das schon! Für alle Fälle bin ich da." Mein Vorgänger ist schon von einer anderen Art als ich, ich bin eher der ruhige Typ.

Viele junge Erwachsene hat mein Vorgänger zu Leitern "herangezogen" und eine enge kumpelhafte Beziehung zu ihnen gehabt. Ich kann voll verstehen, dass sie auch traurig sind, dass er nicht mehr da ist. Die eine Leiterin hat mit ihm auch über WhatsApp während dem Wochenende geschrieben. Sie ist auch eine Wortführerin. Ich glaube einfach, dass ich mich da stärker durchsetzen und zeigen muss, dass ich der Hauptverantwortliche bin. Das wusste ich auch selbst, aber nach noch nicht mal 4 Wochen, wo noch alles neu ist...

Aber ich möchte auch nicht verheimlichen, dass auf den Zettelchen auch gute Rückmeldungen standen, wie das sie froh sind, dass ich das mache.

Wie sollte ich damit umgehen? Wie findet ihr das mit dem Kontakt zum alten Kollegen?

Beruf, Ausbildung, feedback, Gesellschaft, Gruppenleiter, Jugendarbeit, Kritik, Leitung, Liebe und Beziehung, neue Arbeit, Soziale Arbeit, Akzeptanz, junge Erwachsene, Neue Stelle, Ausbildung und Studium
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Mutter anzeigen wegen Rassimus?

Hallo ihr lieben,

ich wollte euch mal eure Meinung anhören denn ich habe ein kleines bzw eher großes Problem. Meine Mutter hat gerade Nachrichten getauscht per WhatsApp mit meinem Nachbar, mein Nachbar meinte zu ihr dass die Flüchtlinge aus Griechenland? die jetzt neu hier herkommen alle so schnell wie möglich weg sollen, dass die Ausländer eine mildere Strafe bekommen als deutsche und dass es bald soweit kommt und so viel Hass kommt das es Krieg gibt. Sie meinte das Merkel an allem schuld sein würde und es würde mehr Ausländer als deutsche geben, Merkel würde die deutschen entdeutschen wollen.. Ich habe selber einen Freund der aus Pakistan kommt und das hat mich einfach total mitgenommen da ich auch total gut mit „Ausländer“ klarkomme, in jedem Land gibt es natürlich mal schwarze Schafe jeder Ausländer hat mich bis jetzt mit Respekt behandelt und alle reden gut über Deutschland dass Sie froh sind darüber. Ich hab viel kennengelernt überblieb Mentalitäten und und und... Sie sagte dann auch noch andere arbeiten Ihr ganzes leben und können sich kein Haus und Auto leisten und die haben nach 1. Monat einen dicken BMW, ich habe es ihr daraufhin erklärt Aber sie will es nicht wahrhaben!

Ich habe meine Mutter angeschrien was sowas soll, da sie auch zu einem Arzt geht dieser kommt aus Syrien, käuft bei einer Griechin und geht bei einem Türkischen Markt einkaufen sie soll vor ihre eigene Tür kehren und das ich sie Anzeigen will, denn ich finde sowas ist zu viel ich schäme mich für meine eigene Mutter dass die so denkt!!

Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Kann man damit zur Polizei oder lachen die einen damit aus( falls ihr wisst was ich meine)..? Ich muss irgendwas unternehmen denn ich bin in keinsterweise Rechts oder hab einen Hass/ Neid auf jemanden.

Polizei, Beziehung, Recht, Anzeige, Beleidigung, Rassismus, Akzeptanz, rassistisch
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Lernen seinen Körper zu akzeptieren(weiblich)?

Hallo erstmal!

also ich (w)habe momentan folgendes Problem:

Ich schaff es einfach nicht meinen Körper zu akzeptieren und zu lieben.Ich bin denk ich mal noch in der Pupertät ,also liegt das warscheinlich größtenteils auch daran. Vorallem dieses Jahr merke ich wie unzufrieden ich bin.Aber leider bin ich mit Körperstellen unzufrieden an denen ich nichts ändern kann.Also hilft da Sport nicht.

Außer bei meinen Armen vllt die ich zu dick finde.Aber das liegt eher an meinen Genen.Ich mache auch 4-5 in der Woche Sport und ernähre mich gesund und es ist trotzdem nicht besser geworden.

Wegen meinen Genen habe ich auch ziemlich breite Schultern(habe ich von meiner Mutter geerbt)und ich kann einfach keine Tops anziehen ohne mich ganze Zeit total unwohl zu fühlen.(Ich kann jetzt noch mehr an meinen Körper nennen aber das dauert mir zu lange)

Und ich muss auch zugeben dass ich mich in letzter Zeit ziemlich mit anderen vergleiche und das nervt mich selber.Ich versuche auch damit aufzuhören.Ich denke mir dann immer warum haben die anderen das und ich nicht.

Zumindest kann ich an meinen Körper ja nichts ändern ,deswegen will ich ihn so annehmen wie er ist.Und ich weiß auch ,dass mein Körper immer funktioniert und mich am Leben hält und er nicht dafür da ist ,um gut auszusehen ...

Momentan mache ich einfach eine blöde Phase durch und ich bin einfach nicht so glücklich( wegen Pupertät und privaten Gründen)Habt ihr vllt Tipps wie ich meinen Körper lerne zu lieben und selbstbewusster zu sein.

traurig, Selbstliebe, Körper, Selbstbewusstsein, Pubertät, Gesundheit und Medizin, Sport und Fitness, unglücklich, Akzeptanz, unzufrieden, Pupertät mädchen
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Wieso kann meine Mutter meine Entscheidungen akzeptieren?

Hallo liebe Community,

meine Mutter und ich sind komplett unterschiedlich. Sie ist das Paradebeispiel für einen extrovertierten Mensch und ich bin das Paradebeispiel für einen introvertierten Menschen.

Ich muss akzeptieren, wenn sie 24/7 telefoniert und ich nie zu Wort komme, ich muss akzeptieren, wenn sie diesen und jenen zu uns einlädt, ich muss da mit hin und da muss ich mit hin etc.

Und es nervt mich total. Ich fühle mich in der Gegenwart anderer Menschen total unwohl. Ich hasse es mich in Gespräche einzubringen, ich hasse es, so tun zu müssen, als wäre ich scheiß freundlich, ich hasse es zu telefonieren. Wenn Menschen das Heulen anfangen werde ich aggressiv, weil ich nicht damit umgehen kann. Selbst bei Freunden dauert es ein paar Stunden, bis ich entspannt bin.

Jetzt habe ich am 05.09. Geburtstag. Ich werde 19. Geplant ist nicht viel, nur mit einer Bekannten Eis essen gehen. Danach wollte ich alleine etwas in der Stadt bummeln und Musik hören. Am Tag darauf gehen wir mit der Mom meiner ex besten Freunden Eis essen & am 08.09 treffe ich mich nach der Schule mit Freunden. Die restliche Zeit möchte ich alleine verbringen.

Jetzt hat die Bekannte; mit der wir Eis essen gehen, angeboten uns in die Pizzaria einzuladen an meinem Geburtstag. Ich möchte das aber nicht. Ich möchte nach dem Eis essen meine Ruhe haben und mir abends meinen Lieblingssalat machen. Ist das zu viel verlangt? Meine Mutter und ich streiten uns deswegen schon wieder, weil ich ja so undankbar bin und ich nicht nur allein in meinem Zimmer hocken soll.

Da meinte ich jetzt zu ihr, dass sie doch mit ihr Pizza essen gehen soll. Als ob mich das stören würde allein zu sein. Im Gegenteil, wenn ich allein bin kann ich zu 100% ich selbst sein und mich wohlfühlen. Ich habe meine Musik, meine Bücher, Mangas, Netflix, im Ernstfall kann ich auch rausgehen und spazieren. Aber hauptsache ich habe meine Ruhe und muss mich nicht verstellen, das muss ich sobald ich arbeiten muss täglich, da will ich die letzten Jahre meiner Freiheit als Ich selbst genießen.

Ich kann langsam echt nicht mehr, weil es jedesmal dasselbe ist und meine Mom nicht akzeptieren will, dass ich nicht so bin wie sie und auch nicht so sein will.

Und es ist jedes Jahr dasselbe. Bis zu meinem 17. Geburtstag hat sie mir jedes Mal die Lust darauf verdorben. Der 18. Geburtstag war der bisher erste und wahrscheinlich auch der letzte auf den ich mich gefreut habe, weil es da mal keinen Stress gab. Und warum? Weil ich gefeiert habe. Aber das war ne Ausnahme, weil ich 18 wurde. Ich möchte meinen Geburtstag weitgehenst alleine verbringen.

Wenn sie das nicht bald akzeptiert, wird es wieder so laufen, dass ich gar keinen Bock drauf habe, weil sie mir alles versaut.

Was soll ich tun? Nachgeben werde ich nicht. Es ist mein Geburtstag und den werd ich so verbringen, wie ich will.

Danke im Voraus LG

Mutter, Familie, Freundschaft, Geburtstag, Psychologie, Entscheidung, Liebe und Beziehung, Akzeptanz
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Meine Emotionen kochen in mir und ich glaube zu explodieren?

Hallo liebe Community

Wie man meinem letzten Beitrag entnehmen kann, hat uns vor einigen Wochen unser Jüngster verlassen und ich habe das Gefühl, ich pack das nicht mehr.

Ich dachte, schlimmer wirds nicht mehr aber nachdem der Schock erst mal überwunden war, wuchs die Trauer von Tag zu Tag mehr an.

In mir sprudeln tausend Emotionen und ich weiss nicht, wohin damit. Diese tiefe Trauer lässt mich jeden Tag denken, dass ich mein Leben hasse, es nicht mehr als lebenswert empfinde. Diese Ungerechtigkeit, dass unser Leben weiter gehen MUSS und er in seinen jungen Jahren nicht weiterleben durfte, ist nicht zu begreifen. Am liebsten würde ich ihm folgen, aber kann es nicht.

Jeder sagt, es wird irgendwann leichter, aber was, wenn man bis dahin durchgedreht ist? Zu glauben, es gibt etwas Schönes nach dem Tod, ist einfacher, wenn es um Menschen geht, die einem nicht soo nahe stehen. Ihn haben wir von ganzem Herzen geliebt.

Auch meine Mutter so zerstört zu sehen, bricht mir das Herz. Einen Tag nach dem Verlust ihres jüngsten Kindes hat sie auch ihre Mutter verloren.

Es gibt tausend: "Was-wäre-wenn" Fragen in meinem Kopf. Tausend Szenarien und tausende von Bilder. Vom ersten Tag an, als in ihm alles zusammenbruch und er nur weinte und immer wieder sagte, dass er nicht sterben will. Auch wenn er nicht ahnen konnte, dass das irgendwann eine Erlösung für ihn sein wird. Denn er wollte keinesfalls ein lebenslanger Intensivpflegefall sein und das wäre er gewesen, hätte ihn seine Leukämie nicht komplett zerstört.

Ich weiss nicht, was ich machen soll. Es fühlt sich an, als würde ich bald explodieren. Ich bin wütend und traurig zugleich. Ablenkung gibt es nicht. Ich weiss, es muss etwas Zeit vergehen. Aber wie übersteht man diese nur, wenn man nur weinen will und sich nur wünscht, Gotz möge mich dich zu ihm bringen?

Habt ihr schon mal einen sehr wichtigen Menschen verloren? Wie seid ihr damit umgegangen? Wurde es irgendwann leichter? Wie konntet ihr es akzeptieren?

Trauer, Tod, Psychologie, Wut, Akzeptanz
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