Diskrimminierung wegen psychischer Erkrankung?

Liebe Community,

Hier spreche ich zu all die, die ebenfalls psychische krank oder jemanden in ihrem näheren Umfeld haben, der psychisch erkrankt ist. Ich habe selbst eine psychische Erkrnakung, die ich auch therapeutisch behandel. Grundsätzlich fällt es niemanden auf, da ich in der Arbeit darauf achte, immer proffesionell zu bleiben und auch gelernt habe damit umzugehen. Auch in minen Freundes und Familienkreis wissen es nur einzelne, da ich mich nicht über meine psychische Erkrankung definieren möchte.

Dennoch muss ich immer öfter hören und lesen, dass Menschen mit psychische Erkrankungen als Schwach, nicht charakterstark oder fehlerhaft beschrieben werden. Selbst ich habe gemerkt, dass wenn ich es Personen erzähle, sie es als Ausrede verwenden um sich mir gegenüber scheise zu verhalten. Jeglicher Charakterschwäche von ihnen selbst hat dann mit meiner Erkrankung zu tun und das stört mich. Es gibt viele Menschen die ja auch psychisch krank, aber nicht diagnostiziert wurden warum müssen also Personen, die den Mut haben, sich des Problems zu stellen, mit so vielen Vorurteilen zurechtkommen? Was sind den eure Geschichten? habt ihr denn schon mal Diskriminierung selbst Erlebt, weil ihr psychisch krank seid?

Würde mich wirklich interessieren.

Eure

Kora

Leben, Gesundheit, Schule, Angst, Deutschland, Psychologie, Diskriminierung, Gesundheit und Medizin, Psyche, psychisch, Störung, ausgrenzen, beleidigen, Coronavirus, erkrankt
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Zwangsstörung malen?

Hallo!
Das wird ein etwas längerer Beitrag, also nicht erschrecken.

Ich denke, ich habe eine Zwangsstörung, also dass ich ständig etwas malen muss. Ich habe schon immer gerne Bilder gezeichnet. Aber meine Vorliebe hat sich etwas verändert: seit paar Jahren habe ich wie von gestern auf heute das Interesse verloren, normale Bilder zu zeichnen. Es hat bei mir vor paar Jahren so angefangen: ich habe angefangen, einfach nur Gesichter zu malen. Zuerst waren es unterschiedliche, aber seit drei Jahren male ich immer dasselbe Gesicht. Also dieselbe Augenform, Nase, etc. ich habe versucht, das Gesicht zu ändern, aber wenn ich anfange zu malen, male ich wie automatisch oder programmiert immer denselben Gesichtsausdruck und so. Na ja, schon komisch, aber seit zwei Jahren ist es bei mir wirklich so, dass ich nicht mehr normal still sitzen kann, ohne dass meine Hände nicht einen Stift halten und etwas malen. Sobald ich mich hingesetzt habe und einen Stift vor mir sehe, greife ich zu und fange an zu malen. Mir ist das erst bewusst geworden, also dass ich dieses Bedürfnis habe, als meine Oma mir gesagt hat: “Du musst ja immer was malen!” Sie hat gewitzelt, weil ich damals einen Löffel in der Hand gehalten habe und auf einem Teller irgendwas gekritzelt habe. Damals habe ich gelacht und dachte mir nur, dass ich es mag zu zeichnen. Dabei war das schon ein Anzeichen.

Wir haben heute in Bio über ZwangsStörungen geredet und eine solche Störung ist etwas, das sich nicht wirklich beeinflussen lässt. Das heißt, mit viel Konzentration kann man das schon kontrollieren und eventuell unterdrücken, aber manchmal muss man einfach irgendetwas mit den Händen oder Füßen machen oder schauen, ob man den Herd ausgemacht hat usw.

Dann habe ich überlegt, ob ich eine solche Zwangsstörung haben könnte. Ich denke schon, denn mittlerweile greife ich schon beinahe reflexartig nach einem Stift und male immer dasselbe: Gesichter, Fragezeichen und Quadrate in 3D. Immer nur diese 3 Dinge. Immer dasselbe. Ich finde das schon peinlich, wenn manche das bemerken, weil ich das wirklich IMMER zeichne. Ich kann einfach nicht anders als zu zeichnen und wenn ich zeichne dann kann ich nicht anders als diese Dinge zu zeichnen. Die anderen denken bestimmt, dass ich psychisch gestört bin, was das unangenehme ist.

Das ist doch seltsam, oder? Ist das eine Zwangsstörung? Und wenn ja, wie kann man sowas behandeln? Weil das nervt mich selbst, ich hasse es, wenn ich mich selbst diese Gesichter, Fragezeichen oder Quadrate zeichnen sehe.

Bitte nur ernstgemeinte Antworten.

Danke im Voraus!

Medizin, Kunst, malen, Biologie, Psychologie, Nervensystem, Neurologie, Störung, Zwangsstörung
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Wie gehe ich mit dem Gefühl „Wut” um?

Damals war das viel schlimmer, als ich ein Kind war. Da hab ich alles zerstört, was mir in den Weg gekommen ist.

Mittlerweile geht es. Da lass ich meine wir entweder verbal aus oder ich schlage gegen die Wand oder so. Aber bei beiden beschwert sich meine Mutter.

Ich mein, es ist ein Gefühl und was soll ich machen? Wenn ich es unterdrücke, was ich ihrer Meinung nach soll, kommt es dann einmal aber dafür sehr stark raus. Und hab mir sogar einmal fast das Leben damit genommen. Also nicht mit Absicht, aber es war knapp. Meistens passiert aber dann das, dass ich mir meine Hand taub schlage. Sodass ich sie erstmal nicht bewegen kann.

Wie soll ich sie denn raus lassen, wenn nicht verbal oder mit Handlungen? Und einhalten kann ich sie auch nicht.

Ich bin auch sehr schlecht bei sowas, Gefühle einzuschätzen und ich bemerke das meistens auch nicht. Deswegen kann ich nicht sagen, dass ich an einem bestimmten Punkt mal bis 100 zähle.

Übrigens geht es hier nicht ums zocken sondern generell. Ich kann zwar nicht auf Menschen wütend sein, dafür umso wütender, wenn etwas nicht klappt. Das kann in alle möglichen Situationen sein. Wenn ich alles gebe und trotzdem scheitere, also damit komm ich dann einfach nicht klar.

Also, wie kann ich sie besser auslassen, gibt es Tipps?

krank, Gefühle, Verletzung, zerstören, Psychologie, aggression, aggro, gefühlschaos, gestört, Liebe und Beziehung, Psyche, psychisch, Störung, Wut, Psychopath, wütend
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Drang meine Haare rauszuziehen, warum?

Hallöchen.

Es kennt sich jeder das Problem vor Nervosität an den Nägeln zu kauen. Das Problem hatte ich auch, in der Grundschule aber nur weil ich Tabletten für Ads nehmen musste.

Durch die Tabletten war ich so so nervös das ich ununterbrochen an meinen Nägeln gespielt, gekaut etc. habe. In der 5. ungefähr habe ich aufgehört die Tabletten zu nehmen das sie mir überhaupt nichts gebracht haben und siehe da, ich hatte keinen Drang mehr auf meinen Nägeln herrumzukauen. :) Das war eine riesen Erleichterung das sie mich ja viel mehr abgelenkt haben (kann mich heute gut ohne Tabletten Konzentrieren) und ich sogar von Lehrern, in der Grundschule, angeschrien wurde und es bitte unterlassen solle. Das war einfach der Horror.. aber das ist ein anderen Thema.

Kommen wir zum eigentlichem Thema. Als ich die Tabletten in der Grundschule noch nahm, habe ich auch mit meinen Haaren gespielt, (wenn an den Nägeln nicht mehr war :D) dran gezogen und ich musste Knoten lösen und rausziehen. Als ich ja dann die Tabletten abgesetzt habe ging das mit den Haaren weiter..

Anfangs in der weiterführenden war es noch richtig schlimm doch mittlerweile geht es. Ich habe nur noch Probleme damit, wenn ich Hausaufgaben mache oder irgendwohin gehe, (also nervös bin) ich konkret nichts mache, fängt es auch wieder an. Auch wenn ich schon herausfallende Haare sehen die an Klamotten oder ähnlichen hängen, ich habe immer das Verlangen sie wegzumachen. Ich weiß nicht woher das kommt, warum ich das immer noch so häufig mache oder wie ich damit aufhören kann. Ist das eine Störung?

Das belastet mich schon echt sehr doch ich weiß nicht wie ich das meinen Eltern oder meinem Therapeuten erklären soll.. deswegen hoffe ich, dass mir hier eventueller Weise jemand helfen könnte:)

Gesundheit und Medizin, Störung, drang, Verlangen
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Woran liegt es, das Menschen am Geister und mehrere Leben auf der Erde glauben?

Wenn man stirbt, läuft das komplette Leben in Schnelldurchlauf ab und man sieht auch Emotionen und Gefühle als Bilder.

Mal angenommen, man käme danach in eine andere Realität, wie folgt:

  • Beispielperson stirbt
  • er/sieht nun das komplette Leben in Schnelldurchlauf, er/sie sieht auch alle Emotionen und Gefühle als Bilder aus dem Leben
  • Nach dem Schnelldurchlauf gibt es 2 Möglichkeiten:

Möglichkeit A: Er/sie wird in einer anderen Realität mit gleichen Namen und Geburtsdatum geboren.

Möglichkeit B: Als Beispiel wacht er/sie als 3 bis 5jähriger im Bett auf.

In Verlauf des Lebens kommen ihn/ihr die betreffenden Emotionen/Gefühle bekannt vor, also hat er/sie Deja vu Erlebnisse.

Woran liegt es, das es in der Esoterik anders aussieht?

Beispiele:

  • Man hätte mehrere Leben auf der Erde gehabt (z.B. in einen Palast gelebt, in einer Burg gelebt, in einem Kloster gelebt usw.)
  • verstorbene sind als Geister unterwegs
  • Geister der verstorbenen verhindern bei der Beerdigung z.B. dem letzten Kuss.
  • Geister der verstorbenen teilen etwas in dem Träumen mit
  • Geister der verstorbenen spuken in der Wohnung (z.B. Bild fällt runter, Geräte gehen an, Lichter gehen an usw.)
  • Kinder können sich an frühere Leben erinnern
  • Bei Rückführungen kann man sehen was man in einen früheren Leben so alles erlebt hat
  • Man kann per Channeling mit höheren Wesen aufnehmen
  • Mit Gläserrücken,, Drudenfuß usw. kann man Geister herbeirufen

usw.

Ginge es nach dem Esoterikern, müsste es wie folgt sein:

Möglichkeit A:

  • Beispielperson hat in einen Palast in 14. Jahrhundert gelebt
  • er/sie stirbt
  • er/sie sieht nun das komplette Leben in Schnelldurchlauf, er/sie sieht auch alle Emotionen und Gefühle als Bilder aus dem Leben z.B. bestimmte Erlebnisse in Palast und außerhalb, die man sich sehr gut gemerkt hat.
  • 6 Jahrhunderte lang ist er/sie als Geist und in einer anderen Dimension unterwegs
  • nach 6 Jahrhunderten wird Beispielperson in 20. Jahrhundert wiedergeboren

In dem Beispiel kann er/sie gar keine Deja vus bekommen, da nichts bekannt vor kommt, woher denn auch.

Möglichkeit B:

  • Beispielperson hat in einer Burg in 16. Jahrhundert gelebt
  • er/sie stirbt
  • er/sie ist als Geist und in einer anderen Dimension unterwegs
  • er/sie plant für die nächste Inkarnation in 20. Jahrhundert
  • Der Schnelldurchlauf des nächsten Lebens beginnt, er/sie sieht Emotionen und Gefühle als Bilder, die er/sie in Laufe des nächsten Lebens erleben wird.
  • Beispielperson wird in 20. Jahrhundert wiedergeboren
  • In Laufe des Lebens hat er/sie auch Deja vu Erlebnisse, es sind die betreffenden Emotionen und Gefühle, die er/sie erlebt.

Wo sollen die Informationen in dem Beispiel aus der Zukunft herkommen? Wie soll sowas möglich sein?

Woran liegt es, das Menschen an sowas glauben und es auch Ernst nehmen? Wird es in Wirklichkeit nicht ganz anders aussehen, als die Esoteriker denken und glauben?

Was haltet Ihr davon? Esoteriker können eigentlich auch nicht wirklich wissen was vorgeburtlich/nach dem Tod ist und wie kommen sie auf Geister?

Leben, Religion, Menschen, Seele, Tod, Spiritualität, Esoterik, Gehirn, Psychologie, Geister, Aberglaube, Dimension, gespenster, Glaube, Mystery, paranormal, Philosophie, Reinkarnation, Spuk, Störung, Unterbewußtsein, Wahrnehmung, Wiedergeburt, Philosophie und Gesellschaft
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Hilfe gegen panische Angst in der Nacht?

Hallo, ich bin 14 und hatte bereits als Kleinkind panische Angst in der Nacht. Sobald etwas nachts im Gebüsch raschelt, liege ich eine halbe Stunde schockstarr im Bett und fürchte mich.

Bei offenem Fenster schlafen traue ich mich kaum, Dunkelheit und Alleinsein machen mich ängstlich.

Meine Eltern meinten, als ich es bei ihnen angesprochen habe, das dies kindische Angst vor Nacht ist, aber ich bin mir fast ganz sicher, das es nicht kindische Angst ist, sondern etwas tiefligendes.

Kann es mit einem Vorfall vor etwa zehn Jahren zu tun haben?

Damals war mein großer Bruder, er war zu diesem zeitpunkt 20, bei uns, da er mein halbbruder ist und nicht bei uns lebt. Jedenfalls war er bei uns zu besuch und es war schon spät am abend, als er, unsere mutter und ich draußen auf der terasse. meine mutter meinte, ich solle die Gießkanne in dn garten bringen, ich wollte zuerst nicht, habe es dann aber gemacht. Mein bruder hat sich hinten im garen hinter eine scheibtruhe versteckt und zum spaß wie ein Hund geknurrt, ich war damals schon sehr alarmiert und kann mich sogar jetzt an die angst erinnern.

Dann stürzte er sich auf mich, ich war so panisch, ließ die Gießkanne fallen und stürmte sofort zurück zur terasse.

Mein bruder hat sich tausendfach entschuldigt und sagte mir dass es nur zum spaß war, aber kann es sein, das damals etwas mit mir passiert ist?

Ich würde gerne diese angst überwinden, ohne mir hilfe zu holen, da meine eltern sowas nicht unterstützen und mir sowas nicht erlauben würden.

ich bitte um ehrliche und ernstgemeinte antworten.

Angst, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Kinder und Erziehung, Liebe und Beziehung, Panik, Störung
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Was habe ich für psychische Probleme oder Fehler?

Hallo, ich bin ein Junge und gerade 16 geworden.

Also ich habe ein paar spezielle Probleme. Ich habe eine unermüdliche "Geltungssucht", jedoch nicht nach außen da ich dafür zu schüchtern bin. Aber ich habe einfach diesen Drang, mit meiner (wirklich tollen) Klasse wieder eine Klassenfahrt zu machen und dass wir dann abends irgendwo am Strand sitzen und lachen und ich halt Witze und Geschichzen erzähle, denen alle zuhören und so. Um das zu kompensieren mache ich meistens stundenlang dieses... Ding. Ich weiß nicht, wie ichs nennen soll. Ich mach einen Film oder eine Serie im Hintergrund an und fang dann an im Zimmer wie in einem Kreis hin und herzulaufen und dabei drifte ich in eine Traumwelt ab, in der ich immer im Mittelpunkt stehe. Das Problem ist, dass ich in diesen Gedanken-stories nicht nur bei einer Kleinen Gruppe im Mittelpunkt stehe, sondern meistens gehe ich komplett 100%, dass alle Menschen oder alle Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt mich kennen und mögen. Zum Beispiel bin ich dann der Hauptcharakter in der Serie (die ich mir komplett ausgedacht hab), die jeder auf der Welt guckt. Diese Serie gewinnt auch jedes Jahr mehrere Oscars usw. und ich bin halt der perfekte Hauptdarsteller. Es gibt noch weitere Traum-Stories, aber es würde einfach zu lange dauern, die hier alle aufzuführen.

Desweiteren führe ich den ganzen Tag ziemlich lange und intensive Selbstgespräche. Wie mit echten Menschen, aber ich höre zum Glück noch keine Stimmen.

Außerdem hab ich glaube ich auch ein Aggressionsproblem. Nicht gegen echte Menschen oder so, aber wenn ich über andere Menschen aufrege (die muss ich nicht kennen, können irgendwelche Leute sein), dann krieg ich schlimme Gedanken. Manchmal reg ich mich so auf, dass ich diese Person(en) am Liebsten einfach erstechen würde. Aber keine Sorge, das würde ich natürlich niemals machen. Nun, das war alles. Mal sehen, was ihr so sagt.

Freundschaft, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Psyche, Störung
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Grundlose angst vor Familienmitgliedern?

Hallo. Ich hoffe auf Aufklärung und das mir einer sagt, warum ich so war und ob diese Störung einen Namen hat. Meine frühesten Gedanken meiner Kindheit an die ich mich erinnern kann (3. Lebensjahr) bestehen aus:

"Ich muss immer leise und unauffällig sein, am besten ich verziehe mich in eine Ecke, ich darf niemanden stören"

"Ich nenne meine Eltern nicht Mama und Papa weil es mir peinlich ist"

"ich nenne meinen Vater "Onkel" wie es meine Cousine tut, weil es unpersönlicher ist".

"ich unterhalte mich lieber nicht mit meinen Großeltern weil ich keinen Fehler machen möchte".

"Ich traue mich nicht zu sagen was ich denke, selbst wenn es angebracht ist".

"Ich Stelle meinem Vater lieber keine höflichkeits Fragen da ich zu interessiert/uninteressiert/komischusw wirken könnte."

"Ich antworte fast nur mit nicken, Kopfschütteln, Schultern zucken, da ich niemanden meine Meinung aufbinden möchte, da ich für Dumm gehalten werden könnte oder ich damit allen nerve".

"Wenn meine Familie sich bemühte ein Gespräch mit mir anzufangen, kamen von mir höchstens ein kurzer Satz und sonst nur ein nicken, weil ich sie nicht nerven wollte. Dabei wollte ich reden, ich konnte nur einfach nicht. Ich wusste immer genau was ich sagen möchte und habe jedesmal überlegt ob der Satz mich in ein schlechtes Licht stellen oder missverstanden werden könnte. Meistens habe ich so lange überlegt dass das Thema längst vorbei war und ich wieder nichts gesagt habe. Meine Eltern haben NIEMALS "sei leise, verzieh dich usw" zu mir gesagt. Das war auch nie nötig da ich immer ruhig war. Das kam alles von mir selber und wie gesagt seit ich denken kann rede ich mir selber ein nicht auffallen zu dürfen. Meine Mutter war die einzige der ich von mir erzählte. Bei ihr wirkte ich schüchtern und abwesend, aber mit Vertrauen. Bei den anderen wirkte ich wohl dümmlich. Ich muss dazu sagen das ich einen IQ von 125 habe und zwar schlecht in der Schule war, aber immer schneller denken konnte als Freunde und Familie. Habe auch ADS.

Da ich nicht so ankam wie ich ankommen wollte, redete ich kaum mehr (Ich wollte unsichtbar und nett wirken) Das ging so weit das ich bis zu meinem 15 Lebensjahr so gut wie nie mit meinem Vater und meinen Großeltern geredet habe. Über die Jahre haben sich ein paar Gespräche gesammelt, aber nie ein Alltagsgespräch, bei dem ich meine Erfahrungen und Meinungen preisgeben konnte. Mit 15 fing ich an beliebter in der Schule zu werden. Ich fing an nicht mehr 100Mal über einen möglichen Satz nachzudenken sondern ca. 10 Mal. Ich konnte Smalltalk und kurze unpersönliche Gespräche mit meinen Großeltern führen und Interesse am Leben meines Vaters zeigen. (Eltern sind getrennt)

Mit 16 hatte ich meinen 1. Freund. Das war für mich ein Crashkurse im Selbstbewusstsein. Ich lernte "nein" zu sagen, zu bestimmen und zu reden ohne nachzudenken. Seit dem kann ich fast normal mit meinen Großeltern und meinem Vater reden.

Warum war ich so?

Angst, Eltern, anderssein, psychisch-krank, psychische-stoerung, Schüchternheit, Störung, komisches Verhalten
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Woher kommt das? Habe ich Komplexe?

Hallo erstmal ich habe das Problem das ich bei Männern immer sehr viel Aufmerksamkeit und Nähe suche und unbewusst gerne in eine Kinderposition übergehe.Mein Verhältnis zu meiner Mutter ist extrem schlecht und ich habe so gut wie kein Kontakt und sie interessiert sich nicht für mich oder mein Leben ich diene nur als Angebe“Objekt“ für Freunde und Bekannte wo sie dann auf fürsorgliche Mutter macht welche ein super Verhältnis zu mir hat(bekomme keine Nähe und Aufmerksamkeit, nur Beschimpfungen und Abwertungen). Geschwister habe ich auch keine und meinen Vater sehe ich nicht oft. Er ist aber das genaue Gegenteil meiner Mutter und kümmert sich sehr liebevoll um mich fast schon zu sehr weshalb ich es längere Zeit nicht aushalte mit ihm da ich die Nähe und Fürsorglichkeit nicht gewohnt bin und es mir schnell zu viel wird. Bei Männern habe ich jetzt Im laufe der Jahre erlebt das ich sobald es ernst wird weglaufe und alles selbst manipuliere und immer eine Fehlersuche betreibe. Auch beende ich den Kontakt sofort wenn mich jemand mit Nähe, Zuneigung und Aufmerksamkeit erdrückt, ich fühle mich dann eingeengt und als könnte ich die Erwartung des anderen welcher vermutlich das gleiche erwartet was er mir gibt (viel Nähe) nicht erfüllen. Zumindest habe ich auch das Gefühl das ich gerne von Männern behütet und beschützt werde wie eine kleine Prinzessin. So wurde ich nun halt auch von meinem Vater mein ganzes Leben behandelt. Ich musste mir bei ihm eben nie Sorgen um etwas machen denn er hat mich auf Händen getragen. Auch habe ich große Angst vor dem Altern und vermisse jeden vergangenen Augenblick.
Also die Frage, habe ich irgendwelche Komplexe oder ähnliches weil normal ist das doch wohl nicht? Und wenn ja welche?

Familie, Freundschaft, Psychologie, Kinder und Erziehung, Komplexe, Liebe und Beziehung, Nähe, Störung, Distanz
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Inwiefern hängt das alles zusammen, was kann ich dagegen tun?

Also ich habe öfters folgende Symptome und würde gerne einen Zusammenhang finden, wenn es den gibt:

- Ich bekomme öfters schlecht Luft, aber vorallem nach Sport oder sonstigem habe ich sehr Probleme damit, zu atmen.

- Ich zucke oft grundlos zusammen. Außerdem bin ich extrem schreckhaft, das verstärkt es nochmal.

- Wenn ich etwas länger an einer Aufgabe sitze, bekomme ich sehr schnell Panik und fange an, zu weinen (Vorallem in der Schule ein Problem).

- Ich bin extrem unsportlich, also das ist wirklich nicht mehr normal, Sportunterricht in der Schule zum Beispiel, ist für mich wirklich das Schlimmste überhaupt. Jeder denkt, dass ich mich nicht anstrenge, doch so es nicht (Information dazu: ich habe kein Über- oder Untergewicht).

- Ich habe Angst vor Menschenmengen. Ich fühle mich schon in Gruppen von mehr als 3 Personen unwohl.

- Ich fühle mich permanent beobachtet, auch wenn ich alleine bin.

- Ich habe extreme Selbstzweifel, habe auch schon über Selbstmord nachgedacht, aber der letzte ernsthafte Gedanke daran war schon vor ein paar Monaten.

Ein paar Informationen über mich, die vielleicht wichtig sein könnten:

Ich bin weiblich, 13 Jahre alt (bitte verurteilt mich nicht wegen meines Alters, es tut mir leid), ich habe eigentlich gar kein Talent, ich könnte wirklich alles falsch machen, ich habe sehr wenige Freunde und ich fange sehr schnell an zu weinen.

Schule, Psychologie, Gesundheit und Medizin, hilflos, Störung
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Probleme beim Essen - oder normal?

Hallo,

Ich habe seit ca. 5 Jahren eine komische "Angewohnheit". Vor 5 Jahren war ich leicht übergewichtig und habe mir nichts dabei gedacht.

Dann würde ich etwas älter und habe abgenommen. Ich bin also jetzt im Normalbereich (54kg bei 165cm Körpergröße).

Jedenfalls hatte meine Mutter mir dann immer verboten zu essen (als ich übergewichtig war), Naja nicht ganz verboten, sondern mich gemahnt aufzuhören. Irgendwann kam ich dann selbst zur Einsicht abzunehmen. Seit ca. 3 Jahren kann ich aber nicht mehr in der Öffentlichkeit essen/trinken oder sonstiges tun, ohne Angst zu haben, dass mich jemand doof anschaut oder denkt, dass ich zu viel esse oder so (auch bei Kleinigkeiten wie z. B Bonbons, es ist mir einfach peinlich.)

Mir ist selbst das Essen vor meiner Familie unangenehm. Auch fällt es mir schwer Essen zu kaufen, da ich dann immer Angst habe das die anderen Leute an der Kasse meinen Einkauf für zu ungesund halten oder mich für einen "Vielfraß".

Bin ich aber alleine kann ich ziemlich normal essen, aber auch nur gesund.

Weiß jemand woran das alles liegen könnte, weshalb das so ist oder eventuell auch was das sein könnte? Ist das schon eine gewisse Art Störung oder ist es normal? (ich esse auch bei langen Ausflügen oder ähnlichen nichts, oder trinke dann auch nichts, wenn irgendwer auch nur in der Nähe ist ist.

Z. B frühstücke ich um 7 Uhr morgens, und das nächste was ich zu mir nehme ist dann erst um 16 Uhr nachmittags...)

Danke im Vorraus.

essen, Gesundheit, Angst, einkaufen, ed, gestört, Gesundheit und Medizin, Öffentlichkeit, peinlich, Störung, Zeit, ungesund, gesund, E.
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