Zwei Laderegler und Batterien an einer Solarmodulreihe möglich?

Hallo, ich habe (eher aus Interesse) seit etwa einem Jahr eine kleine Solaranlage in Betrieb, die ich jetzt gerne zu ihrer finalen Kapazität/Form ausbauen möchte. Zuerst hatte ich einen billigen Laderegler (Kemo M174, 12V, 2x8A o 1x16A) mit einem 100Wp Solarmodul und ein paar kleineren Gelakkus in Reihe. Funktionierte alles so weit gut, aber ich werde das System auf 3x 100Wp und eine 120Ah Semi-Traktionsbatterie erweitern. Als Laderegler habe ich einen Shunt-Regler von IVT mit 20A (hat offenbar keine richtige Bezeichnung). Bis hier ist auch so weit alles klar.

Nun möchte ich aber die alten Teile gerne weiter verwenden und hatte die Idee, die alten Akkus in Reihe zu schalten und als Reserve zu nehmen. Außerdem baue ich noch eine Relaisschaltung, die automatisch umschalten soll, wenn ein Akku leer wird, bzw. auf Netz, falls beide schwach werden. Zusätzlich soll die Reserveakkureihe mobil sein und mit zusätzlichem Wechselrichter auch als mobile Steckdose verwendet werden können.

Nach der langen Vorrede ist meine Frage eigentlich nur, ob ich bedenkenlos beide Laderegler an die Solarmodulreihe anschließen kann und was für Nachteile eventuell dadurch entstehen könnten. Ein Bisschen Leistungsverlust wär für mich ok, aber natürlich will ich nichts kaputt machen oder überschnell altern lassen. Im Internet finde ich viele widersprüchliche Aussagen und auch wenn ich da kein Problem sehe, bin noch nicht so im Thema, dass ich es einfach riskieren möchte. Vielen Dank für eure Antworten!

Akku, Technik, Batterie, Photovoltaik, PV, Solar, solarenergie, solarstrom, Technologie, Bleiakku, Laderegler, Auto und Motorrad
2 Antworten
Wie stellen sich die Grünen eigentlich unsere Energieversorgung vor?

Diese Frage richtet sich insbesondere an Grünenmitglieder und -Wähler:

Ich bin völlig anderer Meinung als ihr, ich könnte auch böse sein und sagen, ich halte euch ein wenig für blemm blemm. Aber ich möchte mal Eure Argumente dazu hören, man soll ja immer beide Seiten anhören, vielleicht übersehe ich ja was. Könnte ja sein.

Also: Atomkraft - nein Danke. Das ist für sich Genommen sogar verständlich (auch wenn ich da etwas anderer Meinung bin), aber klar ein Restrisiko und wenn es knallt, dann eben richtig. Kann man niemandem verübeln, wenn er diese Technologie ablehnt.

Nur doof, daß wir den Strom eben ersetzen müssen. Aber: Kohlekraftwerke sind ja auch böse, wegen CO2, Klima und was weiß ich.

Bleibt nicht mehr soo wahnsinnig viel, denn Kohle und Atom machen gut 3/4 der Energieversorgung aus. Vor allem für die Grundlast sind sie immens wichtig, oder um überhaupt das Netz stabil zu halten.

Da die beiden Energieträger schonmal das abgrundtief böse sind, bleiben Windräder, Photovoltaik, Wasserkraft und Biomasse. Gaskraftwerke werden gerade noch geduldet.

Windräder sind aber auch nicht immer gut, denn die Rotorenschläge (an der Spitze bis zu 200 km/h!) töten jeden Vogel, der da in die Quere kommt. Das wird von den meisten Grünen noch billigend in Kauf genommen, kann ich sogar verstehen, so wie ich eben sage, Kohle muß sein (zumindest, bis es was besseres gibt).

Aber: Wehe ein Windrad steht in der Nachbarschaft, dann ist das Geschrei aber groß. Also weit weg sollen sie stehen. Am besten in der Nordsee, wo sie keiner sieht. Nachvollziehbar. Aber Stromleitungen, die sind ja auch doof, da kommen dann die Esoteriker aus den Löchern gekrochen mit Elektrosmog und was weiß ich.

Aber selbst wenn wir mal unterstellen, wir bauen in Deutschland haufenweise Windräder und Photovoltaik, verbinden Nord- und Süddeutschland über riesige Leitungskorridore, woher soll der Strom in einer windstillen Nacht kommen? Und wie soll überhaupt die Grundfrequenz (50 Hertz, 230 Volt) aufrecht erhalten werden?

Aber zur Krönung, ich meine, man weiß nicht einmal, wie man jetzt den Stromverbrauch regenerativ decken soll, fordert man Elektroautos? Daß noch mehr Strom verbraucht wird? Mit Akkus, dessen Rohstoffabbau mehr Umweltschweinereien verursacht, als jede Kohlegrube? Wie paßt das zusammen?

Man muß doch erst mal eine Baustelle zu Ende bringen, bevor man die Nächste beginnt?

Energie, Kohle, Atomkraft, grün, Ökostrom, Photovoltaik, Regenerative Energien, Windkraft, Energiewende
14 Antworten
Tatsächlicher Ertrag von Solaranlage?

Hallo liebe Solar-Kundige,

ich bin gerade dabei eine Photovoltaik-Anlage zu ordern und habe neben meiner Internet-Recherche nun ein erstes Angebot einer ansässigen Firma. Der Kontakt ist sympathisch und auf Augenhöhe und im Prinzip wäre ich schon zufrieden, allerdings gehen die Beschreibung der Firma und meine eigenen Kalkulationen extrem weit auseinander. Entweder verstehe ich also etwas Grundlegendes nicht, oder die wollen mich übers Ohr hauen.

Zu den Zahlen:

Ich habe eine 60qm Dachfläche mit Süd-Ost-Ausrichtung und einer Neigung von 40% zur Verfügung. Unser aktueller Verbrauch als dreiköpfige Familie liegt bei etwa 4000kwh/Jahr, was allerdings tendenziell steigen wird. Darüber hinaus planen wir die Anschaffung eines Elektroautos, das unseren Kalkulationen nach in etwa 3000kwh/Jahr verbrauchen wird. Wir planen die Anlage mit einem Stromspeicher von Tesla, der sich bei der Rechnung schon mal mit guten 7000€ auswirkt, aber das ist die eine Komponente, bei der ich mir soweit sicher bin.

Im Idealfall decke ich mit der Anlage diese 7000kwh/Jahr komplett und speise sogar für ein paar Cents ins Netz ein, um so der Steuer für erneuerbare Energien entgegenzusteuern.

Nun kam der Kostenvoranschlag der Firma und die wollen mir eine Anlage mit einer Jahresleistung von knapp 14.000kwh/Jahr montieren und mit dem Speicher würde sie, auch aufgrund der Qualitäts-Panels aus Deutschland, um die 29.000€ kosten. Ich hatte bisher mit maximal 22 gerechnet und warum wir sogar das doppelte an Ertrag haben sollen, um laut Firma dennoch nur 70% unseres Eigenbedarfs decken zu können, erschließt sich mir einfach nicht. Beim Gespräch konnte ich meine Gedanken dazu noch nicht ordnen, daher fange ich nun an zu recherchieren.

Verstehe ich etwas einfach nicht? Gibt es derart viel Energieverlust durch Umwandlung, Speicher, etc. ?

Eine Anlage mit lediglich 8000kwh/Jahr würde laut Online-Solarrechner entsprechend die Hälfte kosten - mit Speicher.

Ich werde mir natürlich noch weitere Angebote einholen, aber bevor ich in aller Ignoranz weitermache, wäre ich für eine Aufklärung sehr verbunden!

Danke und sonnige Grüße aus dem Wendland.

Photovoltaik, Solar, Solaranlage, tesla, stromspeicher
4 Antworten
Solaranlage: Zwei Laderegler, zwei Batterien, eine Zelle, ein Verbraucher?

Hallo leute, ich habe zu meiner bestehenden Inselanlage eine Batterie und einen Laderegler dazu bekommen. Heißt, ich habe jetzt: 1 Solarzelle | 2 Laderegler | 2 Batterien | 1 Verbraucher.

(Der Verbraucher ist nicht wirklich nur einer, mir schwebte nur vor, die Verbraucher wie bei einer Mehrfachsteckdose aneinander (parallel) zu reihen).

Auf dem Bild seht ihr meine Anordnung in speudo-schaltkreisform. (Zelle = Solarmodul | LR = laderegler | B = Batterie | V = verbraucher)

Ist soetwas grundsätzlich möglich? Teilen sich die Laderegler die Zelle bzw wird eine Batterie voll aufgeladen, und der Laderegler hört auf, dem anderen Strom vorzuenthalten?

Oder sollte ich zwei getrennte Verbraucher fahren und nur die Solarzelle teilen? Oder ist es prinzipiell kritisch, da die batterien überladen könnten?

Bitte versucht, bei eurer Antwort daran zu denken, dass ich ein absoluter Laie bin, was die Thematik angeht.


Leider sind die Batterien auch nicht baugleich. Kurz die Daten:

Laderegler 1: LMS 1230 intelligent solar controller

Hängt an: 100AH Bleibatterie

Laderegler 2: Helios WP 30D

Hängt an: 65AH Gelbatterie

Das Panel ist ein 100W panel, und ja, ich weiß, dass die Größenverhältnisse nicht ideal sind, und kenne den Unterschied zwischen diversen batteriearten, aber ich hatte (laut aussage des LR) 350 kwh yield dieses Jahr (und hätte natürlich deutlich mehr haben können, wenn ich denn mehr demand auf meiner Inselanlage hätte^^ aber ich hoffe das kommt, wenn ich die Kapazitäten erhöhe.) also funktioniert es theoretisch... wenn halt nicht auf maximal möglicher Kapazität

Technik, Elektronik, Photovoltaik, Solar, Technologie, Auto und Motorrad
2 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Photovoltaik

Wer hat Erfahrungen mit der Firma MEP-Solar?

57 Antworten

Wieviele kw/h bringt 1 m² Photovoltaikanlage durchschnittlich im Jahr?

9 Antworten

lädt eine solarlampe die akkus auch bei normalem Tageslicht oder muss die sonne voll drauf knallen?

6 Antworten

wie kann ich kWp in kWh umrechnen?

3 Antworten

Klimaanlage mit Photovoltaik betreiben (autark) - grundsätzlich möglich?

4 Antworten

Kann ich mit einem Solarmodul eine Autobatterie aufladen?

6 Antworten

wie kan ich kWp in kWh umrechnen?

6 Antworten

12V Kühlbox mit Solarpanel betreiben

5 Antworten

Eignet sich eine LKW Batterie für Solarstrom Speicher?

7 Antworten

Photovoltaik - Neue und gute Antworten