Warum fühle ich mich in der modernen Welt so fehl am Platz?

Hallo an jeden Leser!

Schon seid geraumer Zeit fühle ich mich in dieser modernen Welt völlig fremd. Ich habe tagtäglich das Gefühl, dass ich anderen etwas beweisen müsse, dass ich in einen Sog gezogen werde der mir suggeriert, dass ich nur etwas Wert sei, wenn ich in dieser Gesellschaft etwas erreicht habe.

Schon meine Lehrer meinten früher zu mir, dass ich nicht so viel nachdenken soll und warum ich mir eigentlich so viele Sorgen mache. Ganz einfach, weil ich eben nicht anders kann... Wer kann denn heutzutage noch richtig glücklich sein?

Mein Umfeld bestätigt mir immer wieder, dass mein Denken tatsächlich etwas "verschoben" sei und fragen sich auch immer wieder, warum ich nicht anders kann?

Ich habe ständig so ein "inneres Unbehagen" vor der Zukunft. Wenn ich in mich hineinhorche dann merke ich, dass ich diese Entwicklung, die jetzt gerade statt findet überhaupt nicht ertragen kann, egal wie ich es überspiele und mir einrede, dass alles gut sei und das dies nun mal der Wandel der Zeit sei.

Wir sind doch mittlerweile sowas von abgängig von der ganzen Technik, die uns als Fortschritt verkauft wurde, dass wir ohne schon gar nicht mehr Leben können! Dieser Optimierungs und grenzenlose Fortschrittswahn wird meines Erachtens unser Todesgrab sein.

Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben.

Sind wir nicht schon so weit?

Ich möchte ehrlich gesagt nicht in einer Welt leben, wo alles nur noch digital läuft, wo der Planet weiter ausgeraubt wird und Tiere ihrem Lebensraum beraubt werden, wo sich Macht und Kapital zentralisieren, wo Großkonzerne und Milliardäre über mein Leben bestimmen.

Ich habe ständige Bedenken abgehängt zu werden, ich habe das Gefühl ich sei gegen jegliche Entwicklung ohnmächtig und mir liefe die Zeit des Lebens davon.

Ich bin mit meiner Ansicht, was mein Umfeld anbelangt, schlicht alleine. Die meisten laufen doch blind den künstlich erzeugten Hypes hinterher, sind abhängig vom Internet und befinden sich doch auch unbewusst in diesem Sog.

Ich bewundere zu tiefst Menschen, die sich dessen entzogen haben, meistens sind das geistliche und vernunftbegabte Wesen.

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Warum kann ich immer noch nicht loslassen?

Ich bin verheiratet mit einer kurdischen Türkin (in der türkei aufgewachsen aber kurdin) seit 7 Jahren mit einem Kind 5 Jahre alt.

Nach einer gewissen Zeit merkte ich, dass sie total vernachlässigt wurde von Ihren Eltern, extrem Low self esteem Behaviour.... wie keinen Selbstrespekt, Eltern machen was immer sie wollen, sie ist das Victim Ihrer FAmilie war hat Rechnungen beglichen, die Hälfte Ihres Gehalts bei Eltern abgegeben. Finanzielle Stütze für Bruder & Schwester mehr als Vater.

Nur kurz zu Ihr. Keine Abwertung, kein Judgement. Jedesmal wenn wir Ihre Familie besucht haben wurde mir vorgeworfen, warum ich nicht für das Essen gesorgt habe etc. Was ich auch getan habe. Letztes Jahr waren wir in Osttürkei wo meine ganze Family lebt & Die Schwiegermutter. Sie hat uns mitten i.d. Nacht hinausgeworfen weil weil ich denen keine 2000 zu Verfügung gestellt hatte. Weil meine Gattin eine Frau ist, bekommt sie keine Erbschaft und ihre Mutter meinte, dass ich sie darum betteln werde und der Tag wird kommen und sie wird mich abweisen etc. Irgendwie stand ich da mit meiner Frau mitten in der Nacht. und konnte auch nicht mehr zu meiner Oma, bei der ich meine Sachen hatte. Seitdem denke ich immer (FAST JEDEN TAG) über meine Frau und das geschehene, Ich habe auch Familientheraphie in ANspruch genommen was die Sache nur noch schlimmer machte.

MEINE FRAGE : WIe komme ich damit klar. Ich habe alles akzeptiert aber kann nicht loslassen. Warum nicht ? Was genau benötige ich dafür ?

Humanismus, Familie, Frauen, Beziehung, Kultur, Psychologie, Liebe und Beziehung
7 Antworten
Ist es Zufall, dass sehr viele große Mathematiker und Physiker damals deutsch waren?

Hallo, mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass viele der größten Mathematiker und Physiker alle deutscher Herkunft sind und ich frage mich einfach, warum das so ist? Hatte Deutschland in der entsprechenden Zeit irgendeinen besonderen Vorteil bzw gibt es irgendwelche Erklärungen dazu?

Bzgl. der Mathematik sind neben den wohl größten Mathematikern überhaupt, Riemann und Gauß, Leibniz, Hilbert, Cantor, Klein oder Hausdorff aufzuzählen, die man im Laufe eines Mathematikstudium alle recht früh kennen lernt.

Aber in der Physik ist das alles noch etwas auffälliger meiner Meinung nach. Allem voran natürlich die zwei wohl revolutionärsten Physiker überhaupt, Einstein mit der Relativitätstheorie und Plank mit der Quantenmechanik waren beide deutsch. Aber auch sehr bedeutende Leute wie Heisenberg, Hertz, Leibniz, Röntgen oder Kirchhoff waren deutsch.

Also es gibt klar auch viele bedeutende Leute anderer Nationalitäten, aber ich finde es schon auffällig, wie viele relativ moderne Mathematiker/Physiker aus Deutschland und Teilweise Österreich/Schweiz kommen. Mit "modern" meine ich so die letzten ein-zweihundert jahre, in der Antike war das natürlich anders.

Hat jemand eine Erklärung, warum so wenig Personen aus anderen europäischen Ländern, Asiaten, Amerikaner im Vergleich dazu auftreten, obwohl es doch alleine durch die Bevölkerungszahl wahrscheinlicher ist, dass viele große Namen eher aus diesen Regionen kommen?

Humanismus, Schule, Mathematik, Geschichte, Bildung, Deutschland, Aufklärung, Naturwissenschaft, Philosophie, Physik, Universität, Protestantismus, wissenschaftsgeschichte, Ausbildung und Studium, Philosophie und Gesellschaft
11 Antworten
Hat mein Leben keinen Wert mehr, wenn ich mich aus dieser Leistungs und Konsumgesellschaft zurückziehe und dem Fortschrittswahn den Rücken kehre?

Schon lange stelle ich mir die Frage, ob Menschen, die aus der modernen Gesellschaft sozusagen aussteigen, überhaupt noch einen Wert haben.

Ich bin noch sehr jung und weiß noch nicht so richtig, wohin ich will und was ich überhaupt will.

Ich meine heutzutage wo das ganze Fortschrittsdenken die Gesellschaft durchdrungen hat, Status denken und Konsum am wichtigsten geworden sind und man sozusagen keine andere Wahl hat als mitzumachen, haben da "Aussteiger" überhaupt noch einen Wert?

Kinder die man nach Wunsch und Intelligenz designen kann, den natürlichen Vorgang zu stürzen und sich wie der König der Welt breit zu machen, mit Gier und Konsumdenken, ist das nicht der Todesstoß für Menschen, die da nicht mitmachen wollen?

Ich stehe im Zwiespalt meiner selbst, dann kommen noch täglich die Nachrichten, die mich natürlich nachdenklich machen. Ich denke mir dann immer, dass ich nur eine Chance habe, wenn ich da mitmache, auch wenn es unmenschlich, nicht fair, oder skrupellos ist.

Was sollte man heutzutage tun? Worauf sollte man wert legen, ist ein Profiteur gleich mehr Wert als ein Verlierer des Systems?
Wird ein Leistungs und Machtsystem der Untergang der Liebe, der Menschlichkeit, ja gar der Vernunft sein?

Bin ich als Individuum, das nicht optimiert ist mit irgendwelchen technologischen und leistungssteigernden Dingen, überhaupt was wert gegenüber jemanden, der sowas hat?

Ich habe das Gefühl, dass diese tagtägliche Informationsflut mich krank macht und ich nicht mehr frei leben kann.

Ich frage mich, warum sich viele solche Fragen nicht stellen, warum können diese Sorgenlos leben und warum mache ich mir diese Gedanken?
Nennt mich verrückt, aber ich stelle mir eben täglich solche philosophischen Fragen...
Ich frag mich, wann ich den Sinn meines Lebens endlich erkenne. Zurzeit bin ich nur am philosophieren, über Themen, worüber nur wenige sich die Mühe machen, tatsächlich darüber viel nachzudenken. 

Zusammengefasst habe ich die Befürchtung, dass wenn ich mich zurückziehe, abgehängt werde und ich somit keinen Wert mehr in meinen Leben sehe.

Liebe, Natur, Religion, Humanismus, Schule, Familie, Zukunft, Geld, Angst, Wirtschaft, Leistung, Menschen, System, Krieg, Freunde, Deutschland, Beziehung, Spiritualität, Psychologie, Intelligenz, Arm, Atheismus, Demut, Ethik, Fair, fortschritt, Gerechtigkeit, Gesellschaft, Gott, Jesus Christus, kapitalismus, Moderne, Moral, Philosophie, reich, Sinn des Lebens, Sorgen, Technologie, Vernunft, Wert, 5g, Konkurrenzkampf, Individuum, Philosophie und Gesellschaft
63 Antworten
Sind Menschen, die bei dem "Fortschrittswahn" nicht mitmachen, weniger Wert als Menschen, die davon profitieren? Wird Natürlichkeit später ein rares Gut sein?

Schon lange stelle ich mir die Frage, ob Menschen, die aus der modernen Gesellschaft sozusagen aussteigen, überhaupt noch einen Wert haben.

Ich meine heutzutage wo das ganze Fortschrittsdenken die Gesellschaft durchdrungen hat, Status denken und Konsum am wichtigsten geworden sind und man sozusagen keine andere Wahl hat als mitzumachen, haben da "Aussteiger" überhaupt noch einen Wert?

Kinder die man nach Wunsch und Intelligenz designen kann, den natürlichen Vorgang zu stürzen und sich wie der König der Welt breit zu machen, mit Gier und Konsumdenken, ist das nicht der Todesstoß für Menschen, die da nicht mitmachen wollen?

Ich persönlich bin in der Situation, noch darüber im unklaren zu sein, welcher Seite ich angehören möchte. Einerseits möchte man einen Ferrari haben und ein schönes Haus besitzen. Andererseits höre ich von außen, dass man am meisten glücklich und zufrieden ist, wenn man mit sehr wenig, viel anfangen kann.

Ich stehe im Zwiespalt meiner selbst, dann kommen noch täglich die Nachrichten, die mich natürlich nachdenklich machen. Ich denke mir dann immer, dass ich nur eine Chance habe, wenn ich da mitmache, auch wenn es unmenschlich, nicht fair, oder skrupellos ist.

Was sollte man heutzutage tun? Worauf sollte man wert legen, ist ein Profiteur gleich mehr Wert als ein Verlierer des Systems?

Wird ein Leistungs und Machtsystem der Untergang der Liebe, der Menschlichkeit, ja gar der Vernunft sein?

Bin ich als Individuum, das nicht optimiert ist mit irgendwelchen technologischen und leistungssteigernden Dingen, überhaupt was wert gegenüber jemanden, der sowas hat?

Ich frage mich, warum sich viele solche Fragen nicht stellen, warum können diese Sorgenlos leben und warum mache ich mir diese Gedanken?

Nennt mich verrückt, aber ich stelle mir eben täglich solche philosophischen Fragen...

Ich frag mich, wann ich den Sinn meines Lebens endlich erkenne. Zurzeit bin ich nur am philosophieren, über Themen, worüber nur wenige sich die Mühe machen, tatsächlich darüber viel nachzudenken.

Zusammengefasst habe ich die Befürchtung, dass wenn ich mich zurückziehe, abgehängt werde und ich somit keinen Wert mehr in meinen Leben sehe.

Liebe, Natur, Religion, Humanismus, Zukunft, Geld, Wirtschaft, Leistung, Menschen, Krieg, Deutschland, Psychologie, Intelligenz, Atheismus, Demut, fortschritt, Gesellschaft, Gott, Jesus Christus, kapitalismus, Philosophie, Sinn des Lebens, Sorgen, Technologie, Vernunft, Wert, Konkurrenzkampf, Arm und Reich, Ethik und Moral, Individuum, Philosophie und Gesellschaft
38 Antworten
Sollte ich in die Wildnis ziehen, mich aus dieser Leistungs und Konsumgesellschaft zurückziehen und den Fortschrittswahn den Rücken kehren?

Schon lange stelle ich mir die Frage, ob ich aus dieser Gesellschaft aussteigen soll und mein Leben in der Natur leben soll.

Ich bin noch sehr jung und weiß noch nicht so richtig, wohin ich will und was ich überhaupt will.

Ich meine heutzutage wo das ganze Fortschrittsdenken die Gesellschaft durchdrungen hat, Status denken und Konsum am wichtigsten geworden sind und man sozusagen keine andere Wahl hat als mitzumachen, haben da "Aussteiger" überhaupt noch einen Wert?

Kinder die man nach Wunsch und Intelligenz designen kann, den natürlichen Vorgang zu stürzen und sich wie der König der Welt breit zu machen, mit Gier und Konsumdenken, ist das nicht der Todesstoß für Menschen, die da nicht mitmachen wollen?

Ich stehe im Zwiespalt meiner selbst, dann kommen noch täglich die Nachrichten, die mich natürlich nachdenklich machen. Ich denke mir dann immer, dass ich nur eine Chance habe, wenn ich da mitmache, auch wenn es unmenschlich, nicht fair, oder skrupellos ist.

Was sollte man heutzutage tun? Worauf sollte man wert legen, ist ein Profiteur gleich mehr Wert als ein Verlierer des Systems?

Wird ein Leistungs und Machtsystem der Untergang der Liebe, der Menschlichkeit, ja gar der Vernunft sein?

Bin ich als Individuum, das nicht optimiert ist mit irgendwelchen technologischen und leistungssteigernden Dingen, überhaupt was wert gegenüber jemanden, der sowas hat?

Ich habe das Gefühl, dass diese tagtägliche Informationsflut mich krank macht und ich nicht mehr frei leben kann.

Menschen verfangen sich in virtuelle Realitäten, haben kaum mehr soziale Fähigkeiten sind geläufiger geworden.
Totale Überwachung, autonome Systeme und die Abhängigkeit von moderner Technologie...

Ich frage mich, warum sich viele solche Fragen nicht stellen, warum können diese Sorgenlos leben und warum mache ich mir diese Gedanken?

Nennt mich verrückt, aber ich stelle mir eben täglich solche philosophischen Fragen... 
Ich frag mich, wann ich den Sinn meines Lebens endlich erkenne. Zurzeit bin ich nur am philosophieren, über Themen, worüber nur wenige sich die Mühe machen, tatsächlich darüber viel nachzudenken. 

Man zerstört Umwelt, Leben und Vernunft nur um ständig zu wachsen, der Herrscher über der Natur zu sein und seine Gier zu befriedigen.

Ich möchte einfach richtig leben, dieses Leben nicht einfach so verschwenden um immer schneller, weiter und besser zu werden. Ich möchte diesem System nicht einfach so ausgeliefert sein. Ich fühle mich an einem komplett falschen Ort in einer komplett falschen Zeit. Ich habe das Gefühl, das richtige Leben zu verpassen.

Könnt ihr mich etwas verstehen :( ?

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46 Antworten
Wieso werden Schwule so häufig gemobbt und ausgegrenzt, wenn unsere Gesellschaft doch angeblich so humanistisch, offen und tolerant ist?

Es wird ja besonders von professionellen Atheisten (Humanisten) und liberalen Parteien und Organisationen immer betont, wie sehr man Homosexualität (oder auch Transsexualität usw.) akzeptiert, befürwortet und unterstützt. Und es sind ja auch hierzulande viele Menschen atheistisch, liberal, links usw. Doch in der Realität ist es doch so, dass man immer hört, schwule (oder auch lesbische) Jugendliche würden in der Schule massiv gemobbt oder sogar verprügelt werden wegen ihrer Homosexualität, also wären psychischer und körperlicher Gewalt ausgesetzt. Außerdem ist schwul ja auch ein Schimpfwort unter Kindern und Jugendlichen. Da fragt man sich also, wie kann das sein? Und was sind das für Menschen, die sich schwulenfeindlich verhalten? Soweit ich weiß, sind das normalerweise nicht die wenigen überzeugten Christen, die es in der Gesellschaft noch gibt, also Leute, deren Religion gegen Homosexualität ist. Wobei das auch mehr theoretisch so ist. Ich selbst bin nämlich auch Christ und Homosexualität gegenüber sehr kritisch eingestellt. Trotzdem käme ich nie auf die Idee, jemanden zu mobben oder zusammenzuschlagen, nur weil er schwul ist. Das ist ja seine Sache, muss mich ja nichts angehen. Man kann ja trotzdem zusammenarbeiten usw. in der Schule und im Job. Und ich muss aus persönlicher Erfahrung sagen, dass die Leute, die etwas gegen Schwule haben und auch Leute in der Schule (z.B. Außenseiter) als schwul beschimpfen, eigentlich nicht die Leute sind, die sonntags in der Kirche sitzen u.ä. Wenn aber nun Atheisten immer sagen, sie hätten Werte usw. und wären für Toleranz, warum erziehen diese dann ihre Kinder nicht so, dass sie homosexuelle Menschen, also auch Gleichaltrige, die sich als schwul/bi/lesbisch outen, akzeptieren, anstatt sie auszugrenzen und teilweise richtig zu quälen und fertig zu machen? Sind Atheisten und Liberale also in der Realität also doch nicht so tolerant und humanistisch, wie sie sich nach außen geben? Oder wie ist es sonst zu erklären, dass so viele Schwule in der Schule oder auch auf der Arbeit deswegen gemobbt werden?

Religion, Humanismus, Mobbing, Schule, Politik, Atheismus, Ausgrenzung, Homosexualität, LGBT
19 Antworten
Meine Freundin und ich haben verschiedene Werte. Ich bin sehr schockiert über manche ihrer Meinungen. Was soll ich tun?

Hallo!

Ich bin sehr stark der Meinung, dass Menschenleben das Wichtigste ist. Obwohl ich finde, dass es unethisch ist, Tiere auf brutale Weise zu töten, würde ich jederzeit ein Menschenleben als höher einstufen. Letztens hatte ich ein Gespräch darüber mit meiner langjährigen Freundin, und ich stellte ihr die Frage "Ein 1-Jähriges Baby und eine Kuh sind kurz davor zu sterben und du kannst nur eins davon retten, wen suchst du aus?"... Persönlich hätte ich geglaubt, die Antwort sei klar, aber sie wusste nicht, wen sie retten würde! Als ich die selbe Frage stellte, aber die Kuh durch ihren Hund austauschte, wählte sie ihren Hund. Sie ist keine politische Person und hat sich sicherlich bisher noch keine krassen Gedanken zu diesem Thema gemacht. Ich bin keine Person, die andere für ihre Meinungen verurteilt, aber seitdem meine Freundin mir zeigte, dass das Leben eines Babys ihr nicht mehr bedeutet, als das einer Kuh, kann ich ihr nicht in die Augen schauen. Als wir uns eine Doku über den Holocaust anschauten, war sie zwar schockiert, doch nur Videos von leidenden Tieren bringen sie zum Weinen. Wie kann das sein? Wie soll ich mit dieser Situation umgehen? Sie bedeutet mir als Person extrem viel, wir haben sehr viel zusammen erlebt, aber das, das hat mich einfach nur schockiert, ich bin enttäuscht und ich möchte sie am liebsten nicht sehen fürs erste. Wenn jemand von euch ihrer Meinung ist, könnt ihr mir auf einer rationalen Basis das vielleicht so erklären, dass ich es besser nachvollziehe? Auf keinen Fall wollte ich sagen, dass ich der Allwissende bin, bitte nicht falsch interpretieren! Ich wollte mehr erklären, warum ich gerade so angewidert bin. Ich bitte um Hilfe!

Liebe, Humanismus, Tiere, Psychologie, Ethik, Humanität, Liebe und Beziehung
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