Psyche – die neusten Beiträge

Ich hab richtig Angst jemanden näher kennenzulernen?

Ich habe Angst. Angst davor einen Menschen zu nah an mich ran zu lassen. Ich lerne gerade jemanden kennen und er ist irgendwie wirklich perfekt. Und auch wenn ich mich innerlich wirklich immer freue und mir das mega gut vorstellen kann, stoße ich ihn unterbewusst ab. Ich habe Angst davor dass er mich kennenlernen muss. Angst ihm zu zeigen wie ich bin und wie ich ticke. Ich möchte ihm nicht erklären, dass er nicht zu mir mach Hause kann, weil meine Familie toxic und teilweise abusive ist. Ich möchte ihm nicht erklären weshalb ich teilweise reagiere wie ich reagiere nach langem Gaslighting und einer sehr toxischen Beziehung. Oder wieso ich manchmal wirklich angst bekomme, wenn man nicht antwortet, nachdem mein ex mal 3 Monate verschwunden war. Wieso ich Angst habe und zurückhaltend bin, wenn es um Intimität geht, weil ich mit sexuellen Übergriffen zu tun hatte. Ich weiß dass es schwer ist. Ich bin selbst sehr reflektiert mittlerweile und kann offen über alles reden. Merke auch sofort wenn ich überreagiere, kann es aber nicht abschalten. Keine Ahnung. Sobald etwas nicht 100% nach meinem Plan läuft krieg ich panische Angst. Zb wenn mal länger nicht geantwortet wird. Oder man sich unbedingt treffen will, obwohl ich nicht wirklich motiviert bin. Keine Ahnung ich hab Angst dass Dinge sich wiederholen könnten. 

Ich weiß nicht weiter, wie ich mit allem umgehen soll und wie man mich verstehen könnte

Freundschaft, Beziehung, Psychologie, Liebe und Beziehung, Psyche

wie hausarzt von seelischem Leid erzählen?

Die Frage kam wahrscheinlich schon enige Male, ich stelle sie trotzdem (noch)mal.Aber wie erzählt man dem Hausarzt, dass es einem seelisch nicht gut geht?

Ich will mich gar nicht in Details verzetteln, aber Fakt ist, dass es mir seelisch gerade nicht so gut geht.

Umzugsbedingt habe ich den Hausarzt gewechselt. Die neulich aufgesuchte Ärztin kommunizierte mir jedenfalls,dass die Beschwerden, wegen der ich sie konsultiert habe, psychosomatischer Natur sein könnten. Sie hat dies allerdings eher kommentarlos in den Raum geworfen. Zugegebenermaßen habe ich mich davon erstmal gedanklich distanziert, wenn ich aber ehrlich zu mir selbst bin, denke ich, dass sie - zumindest bedingt- recht hat.

Da ich ein SEHR introvertierter Mensch bin, ist das Ganze für mich sehr schwer und allein der Gedanke, mit einem Arzt darüber zu reden, fällt mir schwer. Ich habe auch Angst vor Stigmatiserung (habe auch leider in meinem persönlichen Umfeld miterlebt, dass Freunde daraufhin stigmatisert wurden). Eig. möchte ich eine Besserung der Beschwerden und gesamten Situation und die Ärztin entsprechend gern einweihen, was meine momentane seelische Verfassung betrifft.

Allgemein, v.a. aber in Bezug auf meine Introvertiertheit würde ich daher gern fragen, ob mir jemand einen Rat geben kann, wie man beim HA anspricht, dass es einem seelisch nicht gut geht? Und was kann er dann schon machen?

P.S. Mir ist klar,dass ein Hausarzt so was zig Mal am Tag hört, das ändert aber leider nichts daran, dass ich mich dahingehend nicht öffnen kann.

Danke im Voraus für Antworten.

Psychologie, Gesundheit und Medizin, Hausarzt, Psyche

Stress und Angst vor Versagen wegen Fragen vom Lehrer?

Hallo liebe Gutefrage-Community,

Seit August geh ich nun in die 11. Klasse eines Gymnasiums, also in die Oberstufe. Alle Kurse laufen bei mir bis jetzt von gut zu okay (also 3-2er bereich). Leider macht mich ein fach im Moment psychisch ziemlich runter, weil die Lehrkraft mir ständig aufruft, damit ich mein Wissen zu einem Thema teilen kann.

So weit ist das ja nicht falsch, nur sind diese Fragen auf ein erhofftes Allgemeinwissen in diesem Thema basierend. Das heißt wenn ich mich mit dem Thema nicht auskenne, kann ich dazu nichts sagen.

Um euch ein Beispiel zu geben, die Lehrkraft nahm mich ran mit der Frage "Was waren die besonderen Unterschiede der Wirtschaftstruktur in Ost und West zu DDR zeiten."

Da saß ich nun, sollte mit dieser Themeneinleitung mein Wissen teilen, nur dieses gab es nicht. Ich habe dann zwei wage Sachen geäußert. Mein Lehrer schaute mich nur ewig an, sah wie hilflos ich war und beendete das ganze mit "Nur 2 Punkte waren das jetzt, wow".

Dieses Gefühl macht, dass ich keine Lust mehr habe diesen Kurs zu betreten, ich werde rangenommen zu einer Frage wo ich mich erst zu belesen müsste, werde dann auf mein fehlendes Wissen angesprochen/blosgestellt und krieg scheiß mitarbeit.

Nicht da ihr mich falsch versteht, er ist kein voll arsch, er möchte nur das ich mehr mitmache, aber wie soll das gehen wenn ich nicht so ein geografisch-historisch riesiges Grundwissen habe wie andere in unserem Kurs, an denen er dann ein Beispiel nimmt.

Ich habe echt Angst vor dem Kurs und möchte ihn am liebsten nie wieder betreten, ich habe immer Angst mündlich wieder zu versagen, mit seinem Blick auf mich gerichtet, mit dem Wissen das ich innerlich nach Hilfe rufe,er aber nichts unternimmt.

Darauf ansprechen bringt nichts, ist seine Methodik. Jedenfalls zieht mich das psychisch jedes mal runter.

Wisst ihr was ich da machen kann? Immerhin ist das was ich als Leistungskurs gewählt habe und unter diesem gehe ich gerade kaputt.

Schule, Lehrer, Psyche

Ausbildung - psychischer Stress?

Hey!

Ich hab im August 2021, also frisch mit einer Ausbildung als RA-Fachangestellte angefangen.

Doch ich hab das Gefühl, dass mich diese Ausbildung sehr unter Druck setzt, vorallem weil ich dort die einzige Auszubildene bin und alle Aufgaben machen muss. Auch werde ich nicht ganz gerecht behandelt, d.h. obwohl ich mich anstrenge und wirklich super verantwortungsvoll bin, wird nach Fehlern gesucht.

Dadurch, dass ich vor einem Jahr noch unter einer schweren Depression und anderen psychischen Problemen die ich jetzt nicht unbedingt aufzählen möchte litt, kommt alles wieder hoch. Auch war ich in einer psychiatrischen Klinik aufgrund schlimmer Gedanken (SV, etc..)

Ich kann nicht mehr richtig schlafen, ich habe jeden Tag Kopfschmerzen und ich breche sogar ab und an zusammen. Hört sich super krass an, ist es auch.

Ich weiß nicht, was ich jetzt tun soll, denn ich will diese Ausbildung eigentlich garnicht mehr tätigen, da ich „reingezwungen“ wurde und das überhaupt nicht der Bereich ist, den ich „erlernen/ausüben“ möchte.

Ich weiß auch nicht, ob man dafür seinen Chef ansprechen muss. Falls ja, wird das sehr schwer für mich sein, denn mein Chef nimmt mich leider nicht ernst, weshalb ich nicht mit ihm darüber sprechen kann.

Zudem bin ich Minderjährig, weshalb ich wirklich nicht weiß, was ich tun kann. Nebenbei bemerkt habe ich seit der Depression bis heute eine Psychologin, mit der ich bald wieder einen Termin habe.

Arbeit, Schule, Stress, Ausbildung, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Psyche, Ausbildung und Studium

Kann man ihrgendwie eine Wohnung beantragen wenn man in der Stadt eine Arbeit finden kann?

Ich bin 29 und wohne in ein kaff , wo ich einfach keine Arbeit finde, ich könnte in einer speziellen Stadt wo ich in der Nähe wohne Arbeit als Laborarbeiter finden

( zwar über Zeitarbeit es wurde aber gehen)

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln würde ich über 2 Stunden hin und zurück täglich, deswege stellen mich die Firmen nicht ein.

Und selbst wenn ich Arbeit finde würde in mein Dorf ,ich behalte Sie nicht lange, ich habe keinen guten Ruf dort ,weil ich aus der größten azozialen Filme dort komme und generell will ich keine Arbeit in mein Dorf habe eine Art soziale Phobie und fühle mich nicht woll dort.

Daheim macht mich meine Mutter psychisch krank , und ich hasse Sieh ehrlich gesagt auch , aber wohnen zusammen weil es sein muss

Aber zurück zu meiner Frage ich suche nach 5 Monaten einfach nach ein Zimmer Wohnungen, wegen meiner Familie und speziell wegen corona finde ich einfach keine Arbeit dort , aber gleichzeitig wollen Vermieter einen mit Job.

Es ist so ein ekliger Teufelskreis es ist doch nur ein lächerlich Umzug , aber es wird mir so unmöglich gemacht , ich war bei zehn Wohnungsbesichtigung und finde nichts.

Ich höhre immer wieder das der Wohnungsmarkt übersät ist , aber Mann muss doch was machen können wenn man wirklich nur in einer Ebene stehen bleibt.

Ich bereue es mittlerweile mit 18 nicht zu Bundeswehr gegangen zu sein , aber mir war das als Jugendlicher gar nicht bewusst , in was mich meine Familie dort hineingeboren hat

Arbeit, Therapie, Wohnung, Umzug, Psychologie, Arbeitsamt, Jobcenter, Psyche, Wohnungssuche

Ich bin psychisch am ende und habe kein plan was ich tun soll?

Ich habe noch nie in meinem Leben mit anderen über meine probleme im Kopf geredet und erstrecht zur corona zeit wurde es mir sehr zum Verhängnis. Ich hatte ein Suizid versuch wo ich beim sechsten Stock den ganzen Tag gechillt habe. Als ich nach ungefähr 12 Stunden von 2 Frauen gefunden wurde habe ich versucht zu sagen warum das ganze aber ich habe nur irgenwas gesagt weil ich es selber nicht verstanden habe und dachte es würde an was anderem liegen. Auch wenn ich nur scheiße gelabert habe und ich sehr undeutlich war tat es so gut zum ersten mal mit menschen über sowas zu reden. Ich musste dann die nächsten paar Tage zu Psychatern und Psycholgen aber habe auch nur so getan als würde alles gut sein und habe generell alles abgelehnt was sie mir angeboten haben. Ich meinte dann immer so dass es nur ein ausrutscher war und dass sowas nie wieder passieren wird. Aufgehört hat es aber auf keinen Fall. Es wurde immer schlimmer aber das ist jetzt erstmal egal. Mit der Zeit habe ich es geschafft nicht mehr daran zu denken weil es mir nur schlecht ging wenn ich daran zurück denke. Seit dem ich jetzt mein Schulabschluss habe, habe ich fast alle meine Freunde verloren mit dennen ich über sowas reden könnte. In meiner neuen Schule und egal mit wem ich darüber reden würde, es würde sich eh niemand dafür interessieren. Mit meiner Familie kann ich auch nicht reden weil es dennen teilweise nicht mehr interessiert und/ oder ich direkt sein muss. Aber ich kann es nicht so direkt sagen weil ich es selber nichtmal verstehe. Ich kann nur vermuten aber an sich weiß ich nicht was mit mir los ist. Eigentlich würde ich mich einfach knapp überwasser halten und gut ist aber ich habe meine ex auf einer Party getroffen und versucht mit ihr darüber zu reden und mir ist schnell aufgefallen dass es ihr nicht interessiert. Ich habe es sein lassen aber sie meinte dass sie selber was hat und meinte nur dass man damit offen umgehen soll damit man es verkraften kann. Aber wie soll ich es jemandem erzählen wenn wahrscheinlich sich eh keiner dafür interessieren wird?

Bitte helft mir

Ps bin 17

Schule, Freundschaft, Psychologie, Liebe und Beziehung, Psyche

Warum sind sehr hübsche Frauen immer egoistisch?

Ich hasse es eigentlich zu verallgemeinern und bin meistens vorsichtig damit.

Vielleicht liegt es auch einfach an der Region in der ich lebe, aber ich habe wirklich nie eine Frau gesehen/kennengelernt die hübsch war und gleichzeitig einen guten Charakter hatte.

Umso hübscher die Frauen, umso egoistischer waren sie.

Was meine ich mit Egoismus?

Auf andere Menschen herunterschauen, sich wie was besseres als die anderen Menschen fühlen, als ob niemand ”gut genug“ für sie wäre, weil sie ja wie ein Model aussieht...

Wenn ich das Verhalten und die Präsens dieser Frauen in der Öffentlichkeit und in Social Media beobachte fühlt es sich für mich so an, als ob diese Frauen ein imaginäres Schutzschild tragen damit gar niemand ( vor allem Männer, die in ihrer eigenen Vorstellung unter ihrer Liga spielen ) nicht an sie heran kommt.

Klar, mir sind die Gründe bewusst. Wenn man begehrt wird und die Aufmerksamkeit sehr groß ist, dann hat man als Frau auch automatisch eine große Auswahl an potenziellen Partnern, was wiederum dass verlangen nach den meisten Männern zumindest senken würde.

Aber ist es denn wirklich unmöglich eine Frau zu finden, die hübsch und nett und bescheiden zugleich ist? Oder ist das nur eine naive, utopische Vorstellung von mir?

Ihr könnt gern eure Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema teilen.

Das würde mich mal interessieren.

Lg

Männer, Frauen, Sex, Psychologie, Egoismus, hübsch, hübsche mädchen, Liebe und Beziehung, Psyche

Ich und meine Borderline Persönlichkeitsstörung?

Hallo Leute,

Ich (21J/M) war im letzten Sommer beim Psychotherapeuten und dann in einer Klinik, weil es mir einfach nicht mehr gut geht.

Ich wurde damals als Kind bis hin als Jugendlicher respektlos behandelt und beleidigt und daran selbst ist meine eigene Klasse schuld, die mich bis zum Abschluss ohne Grund ausgeschlossen hatten.

oder

als ich 12 Jahre alt war und meine Eltern nicht Zuhause waren, wurde ich zum Nachbarn gebracht, mit denen wir Jahrelang befreundet waren.

An dem Tag, wurde ich in ein Raum eingesperrt und wurde dann stundenlang geschlagen. (Mehr will ich darüber nicht erzählen). Unsere Familie weiß bis heute nicht, warum die das mir angetan haben und haben kein Kontakt mit denen.

Seitdem habe ich auch ein krankhaftes Problem anderen Menschen zu vertrauen.

Deswegen vermeide ich andere Menschen zu sehr. Ich wurde davon einfach stark traumatisiert.

Ich habe durch das Mobbing mit 16 Jahren versucht mich mit Medikamenten umzubringen.

Ich habe noch viel mehr negatives erlebt aber will sie nicht hier auflisten.

Also, mein Umfeld weiß nichts davon, weder Schule noch Familie ist davon informiert.

Vor paar Tagen, da hatte ich einen unnötigen Streit mit einer Mitschülerin, wofür ich mich persönlich entschuldigt hatte.

Ich habe erst viel später realisiert, dass ich ihr unrecht getan habe.

Ich habe häufiger emotionale Probleme bzw. ich bin emotional instabil. Psychisch ging es mir von Zeit zu Zeit immer schlechter.

Das schlimmste Gefühl ist, ich fühle mich innerlich einfach leer.

Ich habe mit einer Zange, die ich auf den Herd erhitzt habe dann in meine Hand gedrückt um überhaupt was zu fühlen.

Also, ich lasse mich aktuell behandeln aber ich traue mich nicht, meinen Freunden das zu erzählen.

Was könnte ich am besten machen?

(Ich bemerke es nicht, wenn ich Menschen um mich herum verletze)

Leben, Medizin, Gesundheit, Schule, Freundschaft, Menschen, Psychologie, Liebe und Beziehung, Mobbingopfer, Psyche, Umfeld

Alles unverdient bekommen?

Guten Abend

Mich plagt schon längere Zeit ein Gedanke, und zwar fällt mir auf, dass ich fast alles unverdient schaffe.

Ich (w/19) habe dieses Jahr ungefähr 15 wichtige Prüfungen und Abschlüsse gemacht. Und alles immer bestanden mit Bestnoten. Ob Abi, Sprachzertifikat, Aufnahmeprüfung oder Autoprüfung, bei nichts habe ich mir sonderlich Mühe gegeben. Meine Abschlussarbeit habe ich innert einer Woche geschrieben, während meine beste Freundin 3/4 Jahr dran sass. Gelernt für die Abiprüfungen habe ich kaum bzw etwa 2 Tage vorher angefangen, mit allergrösstem Anschiss. Meine Vorbereitung für die Autoprüfung war praktisch nicht vorhanden und diejenige für das Sprachzertifikat gar nicht vorhanden.

Und trotzdem habe ich alles bestanden. Das liegt aber keinesfalls daran, dass ich ein Genie bin, sondern ich hatte Mal um Mal unverschämtes und unverdientes Glück. Mal waren es Sympathiepunkte die meine Note anhebten, dann einfach nur Glück weil genau die 5 Fragen an der Prüfung kamen, die ich gelernt habe von den 100. Wären es andere gewesen, hätte mich eine glatte 6 erwartet. Meine Fahrprüfung war praktisch geschenkt, ich hatte kaum Manöver und die Strecke war kinderleicht; hätte ich in die Stadt gemusst, oder einen strengeren Experten zugeteilt bekommen, wäre ich direkt durchgefallen. Ich merke auch im Nachhinein, dass ich mich viel weniger auskenne als die anderen, die sich richtig vorbereitet haben, aber trotzdem haben wir die gleichen Noten.

Dadurch bin ich fast nie stolz auf das, was ich erreiche. Alle meine Freunde stecken stundenlange Arbeit in ihre Vorbereitung auf solche Prüfungen und Arbeiten und sind stolz darauf, wenn sie völlig verdient eine 1 erhalten; ich erhalte die auch, aber während sie lernten, sass ich nebenan und hörte Hörspiele, las Bücher oder machte stundenlange Ausflüge „auf die Toilette“. Aber ich lernte kaum mehr als 20 minuten am Stück wenn überhaupt.

Generell kann ich mich kaum zum Lernen aufraffen. Ich bin mit der faulste Mensch den ich kenne und mache keinen Streich mehr als ich unbedingt muss, und selbst das nicht. Und trotzdem reicht es immer für alles aus und ich schaffe und bestehe alles, was echt frustrierend ist, weil es sich einfach jedes Mal unverdient anfühlt und ich mich nie richtig freuen kann.

Was kann ich tun damit das aufhört? Mehr Lernen ist irgendwie keine Option, da ich mittlerweile den Kitzel schon fast darin suche, möglichst wenig zu tun und mein Glück herauszufordern. Ich kann mich schlichtweg unmöglich dazu überwinden, mich 3h hinzusetzen und zu lernen. Gleichzeitig beneide ich aber meine Freunde, die Spass am Stoff haben und den auch gerne lernen; das möchte ich doch auch, bloss macht es mir keinen Spass und ich sehe den Sinn dahinter nicht.

Kennt ihr dieses Gefühl? Und was denkt/tut ihr in solchen Momenten?

Danke und LG

Lernen, Studium, Schule, Mathematik, Mädchen, Ausbildung, Psychologie, Jungs, Psyche, Ausbildung und Studium

Gibt es die Möglichkeit, sich erstmal von Noten befreien zu lassen?

Bitte kein Hate für diese Frage.

Ich war immer eine gute Schülerin. ZZ geht es mir nicht toll. Ich schreibe nur noch 4-6, weil ich blackouts bekomme. Wir in zZ in der Klausurenphase. Es geht mir noch schlechter durch die Klausuren. Ich will wiederholen. Ich merke einfach, dass ich mehr Zeit brauche.

Ich schaffe das so einfach nicht mehr im Moment. Ich fühle mich leer, habe keine Kraft.

Da meine Eltern einer stationären Therapie nicht zustimmen wollen, fällt die Option flach. (16)

Ich möchte mit meiner Therapeutin über das Thema eventuelle Notenbefreiung sprechen, da ich vor/während den Tests und Arbeiten sehr starke Panikattacken habe, durch die ich mich auch teilweise übergebe. Ich habe sehr viel an Gewicht verloren. Mein Arzt hat mich untersucht, meinte, dass alles von der Psyche kommt. Ich habe große Ängste, die mit der Schule zu tun haben. Ich möchte mich diesen Stück für Stück stellen. Aber im Moment geht alles so schnell für mich, dass ich die Tipps meiner Therapeutin kaum anwenden kann, weil ich Zeit bräuchte, um mich zu ändern...

Durch die schlechten Zensuren steigt mein Drang, mich selbst zu verletzen. Auch merke ich, dass es mein Essverhalten verschlimmert...

Gibt es unter diesen Umständen evtl eine Möglichkeit, zu gucken, ob das geht?

Meine Schule ist nicht offen, was das Thema psychische Erkrankungen betrifft, ich habe dort keinen, mit dem ich über das Thema sprechen kann...

Schule, Familie, Noten, Eltern, Psychologie, Angststörung, Gesundheit und Medizin, Psyche, Ausbildung und Studium

Zu gutmütig im Job / was soll ich noch tun?

Hallo, und zwar habe ich folgendes Problem: ich bin Meister und bin für verschiedene Bereiche im Unternehmen zuständig, habe ein Büro in der Produktion. Meine Leute mögen mich. Ich bin ein sehr gutmütiger Mensch und mir liegt das wohl der Mitarbeiter genauso am Herzen wie auch mir selbst. Das Problem ist, dass von mir quasi verlangt wird ein "A....." zu sein, d.h. mehr Druck ausüben, auch Mal schneller verwarnen usw. Das Problem ist, dass ich nach meinem Gefühl gehe und meiner Ansicht nach menschlich handle. Ich würde nie jemand verwarnen, weil er 5 Mal am Tag einen Kaffee Holt oder Mal eine rauchen geht. Die anderen aus anderen Ebenen machen das auch den ganzen Tag. Ich sehe jeden Mitarbeiter als Menschen an und nicht als "Roboter". Oder ich soll zu Überstunden oder Samstagarbeit ermuntern. "Spielerisch" .... So nach dem kumpelhaften Motto "na, was machst du denn so am Wochende" und der Arbeiter antwortet zb "hab noch nichts vor" dann zum Punkt übergehen"wir haben aktuell viel Arbeit etc ... Wir brauchen dich hier". Also wenn ich mir das so vorstelle, wenn zu mir jemand so kommt , dann würde ich mich vereppelt fühlen. Ich Frage eben wer Zeit hat und wer nicht .

Oder wenn jemand Mal dringend früher Feierabend möchte, dann lass ich ihn auch gehen oder falls Mal jemand verschläft, dann mache ich da auch kein riesen Drama..

Jedenfalls verlor ich durch meine Gutmütigkeit schon oft den Respekt meiner Vorgesetzten und verlor auch schon schleichend manche Jobs . Ich bin mittlerweile einfach am Ende und weiß nicht mehr was ich machen soll . Ich bin eigentlich depressiv dadurch. Ich empfinde mein Handeln als normal und menschlich...

Es wurde erst seit den letzten 12 Jahren ca immer schlimmer und der Druck steigt immer mehr. Was würdet ihr tun? Ich habe mittlerweile schon gar keine Lust mehr auf Arbeit, weil alles nur noch unter Druck läuft . Wir sind doch Menschen und keine Roboter.....

Leben, Arbeit, Beruf, Meister, Psyche, Unternehmen

Ununterbrochene Atemnot nur durch die Psyche?

Hallo zusammen.

Ich befinde mich derzeit in meinem Auslandsjahr. Nach ca. einem Monat hier fing ich an abends Beklemmungen in der linken Brust zu bekommen. Nach 2 Wochen mit besagten Beschwerden habe ich starke Brust und Rippenschmerzen mit starker Atemnot bekommen. Seit dem sind meine Hände und Füße kalt und mein Kopf fängt abends an zu glühen und wird sehr rot(kein Fieber, Körpertemperatur durchschnittlich 37,4 Grad). Alle Symptome sind dabei dauerhaft und auch wenn ich abgelenkt bin. Nun sind vor 2 Wochen auch noch Schlafprobleme dazu gekommen.

Ich war 2 mal im Krankenhaus. Beide Male wurde ein Röntgenbild, Bluttest und EKG gemacht, war aber alles unauffällig.

Grundlegend bin ich ein sehr emotionaler Mensch dem seine Familie alles bedeutet. Hier habe ich leider nicht direkt Freunde gefunden und war anfangs psychisch sehr belastet durch meine Freundin in Deutschland mit der ich viel sprach und der es psychisch nicht gut ging. Natürlich habe ich auch meine Familie stark vermisst. Aber ich habe mich immer psychisch gut gefühlt.

Jetzt zu dem was mir zu denken gibt: ich habe den ersten Monat hier sehr intensiv Sport gemacht (2mal am Tag) und hatte vor einem Jahr Corona mit einem sehr leichten Verlauf. Ich weiß nicht ob es da vielleicht einen Zusammenhang gibt. Außerdem habe ich die Symptome dauerhaft egal ob ich abgelenkt bin oder nicht und so stark dass ich sogar Probleme habe eine Treppe hochzugehen. Zusätzlich habe ich bis zu dem Beginn der Schlafprobleme psychisch sehr gut gefühlt. Aktuell will ich natürlich nur nach Hause was aber zum großen Teil auch einfach daran liegt dass es mir körperlich schlecht geht und ich Angst habe etwas ernstes zu haben.

Könnte es sein dass mein Körper mich mit diesen Beschwerden sozusagen zwingen will nach Hause zu fahren, weil ich mich hier insgeheim vielleicht allein fühle( ist mir nicht bewusst)? Oder hat jemand vielleicht eine andere Erklärung?

Ich bin dankbar für jeden der sich das alles bis hier durchgelesen hat und vielleicht sogar etwas dazu sagen kann:)

Gesundheit und Medizin, Psyche

Wie lassen sich diese Beschwerden erklären? Habe ich ein komplett überreiztes Nervensystem?

Hallo, ich hab seit ungefähr 5 Monaten mit einer (mittlerweile schweren) Angststörung zu kämpfen. Über die ganze Zeit haben sich bei mir meine körperlichen Beschwerden um ein vielfaches verschlimmert, so schlimm dass ich jetzt in eine psychiatrische Klinik muss, da ich jeden Tag Todesangst und Panikattacken habe. Hatte sogar am Mittwoch einen Nervenzusammenbruch, weil mich diese ganze Situation einfach so sehr fertig macht...

Ich fühle ständig in meiner Brust wie mein Herz irgendwelche Faxxen macht. Extrasystolen, Herzflattern, teilweise extreme Brustschmerzen aller Art aber ohne Ausstrahlung, Herzaussetzer mit Adrenalin Ausschüttung und ähnliche, unangenehme Gefühle/Wahrnehmungen, die mir das Leben zur absoluten Hölle machen. Zumindest fühlt sich das alles so an. Ich hoffe einfach, dass das alles nicht tatsächlich der Fall ist, da die Untersuchungen alle etwas ganz anderes sagen. Bei mir wurde bereits ein Röntgen, Herzultraschall (von vorne), etliche Kurz-EKGs & Bluttests gemacht. Nichtmal ein Hinweis auf irgendwas wurde gefunden.

Zudem ernähre ich mich gesund, bin jung und fit, hab keine Vorerkrankungen oder irgendwas vererbbares in der Familie, und hatte vor meiner Herzneurose NIE Probleme in der Art.

Was meint ihr? Wenn mein Herz anscheinend doch gesund ist, warum habe ich dann diese extremen Beschwerden?? Ich hoffe mir kann das jemand erklären, denn wenn ich darauf keine Antwort finde, fällt es mir sehr schwer, zu glauben, ich sei gesund. Irgendwas muss ja der Auslöser sein dafür...

Habt vielen Dank, wenn ihr euch ein bisschen Zeit nehmt, für mein Problem.

Angst, Stress, Seele, Körper, Herz, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Kardiologie, Neurologie, Psyche, Psychosomatik

Kann Unsicherheit ein Grund für Mobbing sein?

Hallo Leute!

Mir geht es momentan richtig schlecht…ich isoliere mich von meinem sozialen Umfeld. Ich denke das hat mehrere Gründe.

Ich habe mein Leben lang nur Ablehnung erfahren. Im Kindergarten wurde ich nie zu Geburtstagen eingeladen, weil ich zu wild war.

In der Schule wurde ich gemobbt, weil ich Klassenbeste war und in meinen Lehrer verknallt war.

In der Ausbildung wurde auch ständig über mich gelästert, ich weiß bis heute nicht warum.

Im Studium wollten auch viele nicht mit mir zusammenarbeiten weil ich die Dinge oft nicht verstanden habe.

Im Berufsleben wurde mir einmal gekündigt, weil ich keine illegalen Dinge getan habe, die mein Chef von mir verlangt hat. Er hat mir dann Sachen unterstellt, die teilweise nicht stimmten oder total übertrieben dargestellt wurden. Hat mir dann auch Beleidigungen an den Kopf geworfen, die andere über mich sagten. Ich war echt fassungslos.

In meinem jetzigen Job machen sich viele über mich lustig, weil ich so verpeilt bin…einmal hatte ich eine Chefin die mich deswegen schikaniert hat. Sie hat mich absichtlich Dinge mehrfach falsch machen lassen. Erst bei 4. Mal hat sie mir gesagt dass es falsch ist. Also durfte ich es noch ein 5. Mal machen…

Auch in Sachen Männer habe ich es schwer. Entweder im bekomme nur Körbe oder werde verarscht. Auch das verstehen viele nicht, da ich angeblich attraktiv bin, zumindest wurde mir das so schon mehrfach gesagt. Die Männer wollen auch oft nur ins Bett mit mir und behandeln mich dann schlecht.

Ich habe schon einige Leute gefragt an was das alles liegen könnte. Sie wissen alle nicht warum, sie finden, dass ich total lieb bin usw. Meine wenigen Freunde und Familie haben gemeint, dass ich eventuell unsicher rüber komme und mich nicht wehre, viele neidisch wären usw….Muss auch dazu sagen, dass mich zu 90% nur Frauen gemobbt haben. Hatte auch fast nur Frauen im Studium und Job um mich herum.

Aber kann sowas der Grund für Mobbing sein? Was denkt ihr darüber? Auf jeden Fall führt das alles dazu, dass ich mich sozial total rückgezogen habe und von mir selber denke, dass ich für niemand gut genug bin…

Studium, Mobbing, Schule, Freundschaft, Job, Menschen, Freunde, Frauen, Psychologie, Liebe und Beziehung, Psyche

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