Keine Bindung zur Familie? Ich will raus?

Ich bin 18. Grundsätzlich gab es nie viel Streit meinerseits, da ich mich allem aber auch sehr gerne entziehe. Jedoch meine Eltern (getrennt) sind beide in meinen Augen solche falschen Menschen. Hinterfotzig, intolerant usw. Es fehlt an Menschlichkeit, emphatie und allem. Ich fühle mich schon seit Jahren nicht wie in einer Familie, sondern in einer Wohngemeinschaft. Ich hatte nie eine starke Bindung, höchstens halt noch als kleines Kind. Und je älter ich werde, desto fremder werden mir beide fremd. Menschen, mit denen ich freiwillig nie etwas zu tun haben möchte.

So. Ab September beginne ich meine Ausbildung und werde 3 Jahre noch hier bleiben. Ab dann hab ich mehr Geld und schon Erspartes.

Mein Wunsch wäre es einfach auszuziehen und den Kontakt komplett abbrechen. Mein eigenes, friedliches Leben leben.

Jedoch macht mir der Gedanke Angst. Und ich hab auch Angst, dass die irgendwann alleine sind, weil meine Brüder weggehen oder so. Ich hab Angst, dass es ihnen damit schlecht gehen würde oder ähnliches. Ich achte immer sehr auf andere und kann mir das nicht vorstellen ihnen damit weh zu tun oder so.

Ich bin unsicher was ich in meiner Situation machen soll. Vielleicht hat ja jemand Ratschläge oder war in einer ähnlichen Situation :)

Familie, Freundschaft, Eltern, Psychologie, ausziehen, familienprobleme, Kinder und Erziehung, Liebe und Beziehung, Ausbildung und Studium
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Beleidigt für "sinnlose" Hobbies?

Hey :)

Es ist jetzt schon öfter passiert, dass meine Familie - hauptsächlich mein Onkel - mich für meine sagen wir hobbies oder Interessen runtermachen.

Ich bin sehr begeisterungsfähig und freue mich an vielen kleinen Dingen, so hat er mich mal als jemand dargestellt, der sonst nichts erreicht, oder wortwörtlich Beschäftigungstherapie braucht, weil ich mich so sehr gefreut habe meine Aloe Vera Ableger zu Pflanzen und 8 kleine Aloe vera pflanzen zu haben.

So ist das zb beim Bullet Journal, eben dass ich sehr viel mich für Pflanzen und vor allem auch aus Kernen selber ziehen interessiere. Oder dass ich gerne Kräuter usw für Tee trocknen will, oder Marmelade selber machen möchte (auch zum verschenken)

Er stellt das so dar, als wäre es komplett sinnlos und blabla ne Marmelade kostet 2 Euro , es ist ja so umständlich usw. Aber all diese Sachen erfreuen mich eben.

Und es zieht mich stark runter dafür fertig gemacht zu werden und dass gesagt wird alles was ich mache sei sinnlos.

Gerade in der Zeit als ich ne Ausbildung gesucht habe, war das natürlich n Thema weil Ich ja anscheinend nie was dafür getan habe (was nicht stimmt) und gerade jetzt hab ich bis September noch frei (fester Ausbildungsplatz!) und trotzdem ist es falsch..

Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll, weil jedes mal wenn ich mich über diese eigentlich kleinen Dinge freue wird die Freude mir gleich genommen

Hobby, Familie
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