TW! Warum bin ich manchmal plötzlich so impulsiv?

Ich bin in Therapie und merke, dass es etwas bringt und es mir viel besser durch diese Gespräche geht.

Allerdings ist die Therapie nicht immer angenehm und immer dann, wenn es richtig unangenehm wird, möchte ich einfach nur weglaufen und/ oder mir wehtun.

Es gibt Momente, in denen ich ganz ohne dass etwas besonderes passiert wäre, einfach nur selbst hasse und mich schneiden möchte, bis ich sehr stark blute. Ich führe das nicht aus, aber ich habe große Angst davor meiner Therapeutin das so ins Gesicht zu sagen.

Ich bin eigentlich nach außen ein sehr ruhiger Mensch, aber wenn ich Panik bekomme /mich in die Enge getrieben fühlen/ mich etwas an meine Vergangenheit erinnert - ich also auf irgendeine Art und Weise irgendwie getriggert werde, kann ich echt unangenehm werden.

Ich habe das Thema im letzten Gespräch ganz vorsichtig angesprochen, aber kriege den Mund nicht auf, wenn es darum geht, das alles so zu sagen.

Es geht mir nicht darum, dass ich Angst habe, dass die Therapeutin es meinen Eltern sagen könnte. Ich habe Angst, dass sie sich Sorgen um mich machen könnte, was eigentlich einfach nur "weird" klingt.

Hat jmd Tipps, wie ich es einfach aussprechen kann, ohne vorher soo viel darüber nachzudenken?

Medizin, Gesundheit, Studium, Familie, Freundschaft, Psychologie, Angststörung, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Panikattacken, Schule und Ausbildung
Mit welcher dieser drei Therapieformen habt ihr die besten Erfahrungen gemacht?

Guten Abend an euch hier auf gf,

mit welcher der drei Therapieformen im der Umfrage habt ihr die besten Erfahrungen gemacht?

Die tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapien sind eine Weiterentwicklung der Psychoanalyse. So wie diese zielen auch sie darauf ab, aktuelle seelische Probleme zu lösen, indem man verschüttete Konflikte aus der Vergangenheit aufarbeitet. Dazu setzen tiefenpsychologische Verfahren Techniken aus der klassischen Psychoanalyse ein. Sie verlaufen aber zielorientierter und sind zeitlich begrenzt.

https://www.netdoktor.de/therapien/psychotherapie/tiefenpsychologisch-fundierte-psychotherapie/

Eine Verhaltenstherapie legt – im Gegensatz zur klassischen Psychoanalyse – weniger den Schwerpunkt auf die lebensgeschichtliche Entwicklung des Patienten. Es geht vielmehr darum, sein derzeitiges Verhalten und seine Einstellungen zu untersuchen und nach Möglichkeit zuverändern.

https://www.apotheken-umschau.de/therapie/therapiearten/verhaltenstherapie-lernen-fuers-leben-744485.html

Die Psychoanalyse ist eine psychotherapeutische Methode zur Behandlung von seelischen Problemen und Störungen. Sie wird aber auch eingesetzt, um die eigene Persönlichkeit zu ergründen und weiterzuentwickeln. Die Psychoanalyse gilt als Urform der psychotherapeutischen Behandlung.

https://www.netdoktor.de/therapien/psychotherapie/psychoanalyse/#:~:text=Die%20Psychoanalyse%20ist%20eine%20psychotherapeutische,als%20Urform%20der%20psychotherapeutischen%20Behandlung

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Ich schaffe es nicht mehr mit der Lehrerin über meine Probleme zu sprechen?

Es gibt eine Lehrerin an meiner Schule, die viel über mich und meine Probleme, auch über meine Vergangenheit weiß.

Sie hört mir immer zu und gibt mir einen Rat, wenn sie kann. Mir hilft allein die Tatsache, dass ich weiß, dass da jemand ist, wenn ich reden möchte.

Ich hatte vor ein paar Wochen eine Unterhaltung mit ihr und sie meinte dann, dass man sieht, dass es mir sehr schlecht geht, ich aufpassen soll, dass es mir gut geht und mich nicht so stressen sollte wegen der Schule.

Dann hatte sie Tränen in den Augen. Es hat mir unglaublich leid getan, dass es ihr dann wegen meiner Erzählungen schlecht ging. Das wollte ich gar nicht.

Sie meinte, dass ich immer zu ihr kommen kann, aber seitdem schaffe ich das irgendwie nicht mehr, weil ich nicht will, dass es ihr wegen mir schlecht geht.

Eigentlich würde ich gerne mit ihr über eine Sache reden (hat mit der Schule zu tun), aber ich habe so Angst, dass es sie belastet...

Wenn ich nicht zu ihr gehe, wird sie nach einer Weile auf mich zukommen. Ich habe Angst, dass sie denken könnte, dass ich etwas gegen sie habe oder sich noch mehr Sorgen als vorher machen könnte.

Wie könnte ich jetzt vorgehen?

Die Vertrauenslehrer sind überfordert mit mir, zu Hause kann ich über das Thema nicht sprechen. Ich habe auch Therapie, aber es ist etwas, was ich mit der Schule klären muss. Deshalb wäre es gut, wenn ich sie fragen würde...

Schule, Freundschaft, Gefühle, Menschen, Psychologie, Angststörung, Liebe und Beziehung, Panikattacken, Ausbildung und Studium
Ich schäme mich, darüber in der Therapie zu sprechen?

Ich habe seit kurzer Zeit professionelle Hilfe und habe in der Therapie schon voll viele Dinge angesprochen, die ich eigentlich niemals einer Person sagen wollte.

Ich kann die meisten meiner Probleme auch ohne Scham aussprechen. Aber ich kann nicht zugeben, dass ich mich total unwohl und ungeliebt in meiner Familie fühle, obwohl meine Therapeutin das eigentlich schon weiß.

In der Vergangenheit hatten wir etwas mit dem Jugendamt zu tun und ich hatte ständig Angst, dass ich zu meinem Dad müsste, der mich früher misshandelt hat, als ich noch Kontakt hatte. Er hat leider noch Sorgerecht, weil ich nie darüber gesprochen hatte.

Ich finde, dass es so traurig klingt, wenn ich sage, dass ich mit meiner Familie nicht klarkomme und möchte das eigentlich gar nicht aussprechen müssen, weil ich mich dadurch unglaublich alleine fühle.

Tiefere Freundschaften kann ich irgendwie nicht eingehen, ich stoße die Menschen immer wieder weg, weil ich Angst habe, dass ich sie verletze oder sie mich verletzen könnten. Am Anfang habe ich ein paar Mal gelogen. Ich hatte der Therapeutin gesagt, dass ich keine Probleme mit engen, zwischenmenschlichen Beziehungen habe.

Ist es nicht seltsam, wenn ich dann auf einmal nach ein paar Sitzungen eine ganz andere Aussage treffe?

Oder kann das ganz ,,normal" sein, weil ich erstmal Vertrauen fassen musste? (Das fällt mir seeehr schwer.)

Ich würde mich über einen Rat sehr freuen.

L. G. Alina

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