Ab welcher Generation ist man kein Deutscher mehr MIT Migrationshintergrund? Und wie definiert man das?

Wenn Jemand hier in Deutschland integriert wurde, dann heißt es ja immer, "Sie/Er ist ein Deutscher mit Migrationshintergrund"

Aber bis zu welcher Generation ist man denn ein Deutscher mit Migrationshintergrund? Und ab wann ist man einfach nur ein Deutscher?

Ich zum Beispiel, wurde vor 6 Jahren Offiziell ein Deutscher.... mit Migrationshintergrund.

Aber wieso mit Migrtionshintergrund? Ich bin hier in Deutschland geboren, ich bin hier aufgewachsen und fühle mich hier in Deutschland pudelwohl. Ich will bis zum Tod in Deutschland leben.

Ich würde sogar sagen, Deutschland ist mein Heimatland.

Um meinen deutschen Pass entgegennehmen zu können, musste ich nur die Frage beantworten, was der erste Artikel aus dem Grundgesetzbuch ist, (Würde des Menschen ist unantastbar)

die ersten paar Strophen unserer deutschen Nationalhymne und ein Eid ablegen wo ich meine rechte Hand hochhalten und das gesagte nochmal wiederholen musste.

Und nach meiner Unterschrift bekam ich dann meinen deutschen Pass und wurde somit ein Deutscher.

Also, ich bin hier geboren, hier aufgewachsen und hier zur Schule gegangen. Ich habe die deutsche Sprache genau so gelernt wie jeder andere auch. Nichts unterschied mich von anderen Deutschen. Meine Famile, die kamen aus einem anderen Land Die waren Migranten. Bin ich deswegen ein Deutscher mit Migrationshintergrund? Und meine Kinder? Bzw meine Kindeskinder?

Wie sieht es dann mit Integration aus? Meine Integration fand erst gar nicht statt. Ich habe einfach nur alle Vorkehrungen getroffen um meinen deutschen Pass zu beantragen. Da ich nie auffällig wurde und sonst ein ganz normaler Person war, hatte man auch nie irgendwelche bedenken. Oder war das schon die Integration?

Definition Integration

Integration ist ein langfristiger Prozess. Sein Ziel ist es, alle Menschen, die dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland leben, in die Gesellschaft einzubeziehen. Zugewanderten soll eine umfassende und gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen ermöglicht werden. Sie stehen dafür in der Pflicht, Deutsch zu lernen sowie die Verfassung und die Gesetze zu kennen, zu respektieren und zu befolgen.

Quelle https://www.bamf.de/DE/Service/Left/Glossary/_function/glossar.html?lv3=1504494&lv2=5831826

....... ick kann mik ja auch irren, aber ist es denn net genau dat, wat ich schon tue, seit ich laufen kann?

Wieso müssen sich die Kinder, wenn die hier geboren und aufgewachsen sind, noch integrieren?

Und ab welcher Generation ist man denn nun kein Migrant, bzw ein Deutscher mit Migrationshintergrund mehr?

Schule, Politik, Integration, Migrationshintergrund, Philosophie und Gesellschaft
9 Antworten
Wie soll ich mit der Situation in meiner Firma umgehen?

In meiner Firma ist ein Arbeitskollege von uns zum Teamleiter befördert worden.

Er war als normaler Arbeitnehmer wie ich sehr nett und höflich. Am Anfang als Teamleiter war er auch gut.

Seit kurzem ist er leider anders. Er verteilt die Arbeit unfair auf.

Zwei Kollegen bekommen seit Wochen die leichtere Arbeiten und ich die schwere.

Er nimmt zwei Kollegen in Schutz. Die drei machen 4 mal in einem Dienst Kaffeepause und ich bin froh wenn ich rechtzeitig meine Mittagspause machen kann.

Nach der Mittagspause arbeite ich bis ich heimgehe ununterbrochen.

Wenn ich nicht fertig bin, fragt er so "böse" wieso ich lang braucht hab. Es gibt viele Gründe, jedoch will er diese nicht verstehen. Tut so als wäre ich unfähig oder nicht arbeitswillig bin.

Alle anderen Kollegen aus anderen Gruppen wissen wie gut ich arbeite und er möchte mein Arbeitsalltag irgendwie mir schwerer machen.

So etwas demotiviert mich und habe keine Freude mehr in die Arbeit zu fahren.

Ein Teamleiter sollte meiner Meinung nach mit jedem Mitarbeiter gut umgehen können! Arbeit unfair einteilen oder andere in Schutz nehmen und andere erpressen ist die unterste Schublade!

Ich arbeite gerne, aber in so einer Situation kann ich mir keine Zukunft in der Firma vorstellen. Die älteren Teamleiter waren ganz OKAY weil sie einfach die Arbeit fair eingeteilt haben. Sie haben auch niemanden in Schutz genommen! Die gleiche Behandlung für jeden Mitarbeiter.

Alter 26 männlich bin Deutscher mit einem Migrationshintergrund.

Kann es sein, dass er mich aufgrund meiner herkunft nicht mehr mag?

Wie soll ich damit umgehen?

Das nimmt von meiner Lebensqualität weg!

Soll ich zum Abteilungsleiter gehen oder zum Betriebsrat?

Kann ich gekündigt werden wenn ich mich über meinen Teamleiter mich beschwere?

Bitte um Hilfe :(

Arbeit, Schule, Job, Geld, Deutschland, leiter, Arbeitgeber, Chef, Firma, Kollegen, Lohn, Migrationshintergrund, Problemlösung, Rassismus, Team, Fabrik, Ausbildung und Studium
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Warum ist es so schwer deutsche Freunde zu finden?

Vorab: Ich möchte niemanden beleidigen und verletzen. Ich hoffe, dass meine Frage sachlich beantwortet wird.

Ich bin 23, weiblich, stamme aus der Ukraine und bin in Deutschland aufgewachsen. Vorhin habe ich nachgedacht und meine gesamte Schul- und die bisherige Studienzeit Revue passieren lassen und mir ist aufgefallen, dass ich nie deutsche Freunde hatte. Ich hab mich mit jedem gut verstanden, mit Russen, Polen, Kroaten, Türken, Afghanen, Afrikanern, Lateinamerikanern abgehangen, aber es nie geschafft mit einem Deutschen eine echte, langanhaltende Freundschaft aufzubauen.

Wenn ich auf Deutsche treffe, kommt es mir vor, als stehe vor mir eine unüberwindbare Mauer. Zu hoch, um sie zu erklimmen. Und dieses Gefühl habe ich bislang immer empfunden, wenn ich mich mit Deutschen getroffen haben. Selbst wenn wir einen schönen gemeinsamen Abend verbracht haben – am Ende war wieder alles auf Anfang, jeder ging zurück in sein eigenes Leben, es gab keine Gemeinsamkeit.

Meine Erfahrung mit deutschen Männern ist auch nicht gut. Meist verfliegt bei denen die anfängliche Begeisterung und die wenden sich ab und laufen irgendwann an mir vorbei, als hätten sie mich nie gekannt. Ausländische Männer scheinen mir irgendwie warmherziger und man kann, selbst wenn keine Beziehungen klappen, echte Freundschaften fürs Leben aufbauen.

Wie gesagt, ich möchte niemanden beleidigen und auch niemanden pauschalisieren. Aber das ist nun mal meine Erfahrung und ich überlege, was ich falsch mache :D

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In welcher deutschen Stadt soll ich studieren?

Also ich weiß nicht so recht, wie ich die Sache angehen soll. 

Ich bin gerade dabei mir einen neuen Studienort zu suchen, da ich mit meiner derzeitigen Universität und dem Studiengang nicht glücklich bin. Eine Auswahl von Studiengängen, die ich gerne aufnehmen würde habe ich schon, es fehlt also nur noch die Universität bzw. Stadt, die mein neues Zuhause sein soll. 

Dabei ein paar Fakten zu mir: Ich bin zwanzig, wohne zurzeit daheim in einer Kleinstadt bei München und studiere (noch) Sozialwissenschaften in Augsburg. Am wichtigsten ist hier anzumerken, dass ich zwar hier geboren wurde, meine Eltern jedoch aus Afrika kommen und mir das offensichtlich auch anzusehen ist. 

Mit den Entwicklungen der letzten Jahre habe ich das erste Mal wirklich Probleme aufgrund meiner Herkunft, die sich in unfreundlichen Blicken, rassistischen Kommentaren und Pöbelnden manifestieren. Bis jetzt ist noch nichts schlimmes passiert und ich weiß, dass ich mich deswegen glücklich schätzen kann.

Kurz gesagt, ich habe Angst die falsche Entscheidung zu treffen und irgendwo hinkomme, wo ich mich nicht nur inmitten meiner Kommilitonen fremd fühle (ist in Augsburg der Fall) sondern Fremdenfeindlichkeit ausgesetzt werden könnte. 

Ich habe mich deswegen schon gegen Leipzig und ehrlich gesagt damit auch gleich gegen Sachsen als Ganzes entschieden. Frankfurt würde beispielsweise in Frage kommen, aber da bin ich aufgrund der hohen Mietpreise und einigen negativen Kommentare die ich mir anhören musste etwas abgeneigt. Am liebsten wäre mir ja eine etwas kleinere Unistadt, wie Würzburg, Heidelberg, Freiburg, Münster etc. aber da bin ich nicht sicher, ob ich da nicht wieder extrem herausstechen werde & eventuell nicht gerade mit offenen Armen aufgenommen werde und wegen meinen doch starken Prinzipien bezgl. Politik, Feminismus, LGBT Rechte etc. alleine dastehen werde? Viele meiner Freunde haben da z.B an der FU in Berlin eher Anschluss gefunden. 

Ich kämpfe jetzt schon seit Monaten mit dieser Entscheidung und die Zeit läuft mir so langsam davon. Kann mir vielleicht jemand seine/ihre Erfahrungen als Student/in mit Migrationshintergrund zukommen lassen und mich etwas beruhigen? Ich bin natürlich für alle Erfahrungsberichte und Uni/-stadt Empfehlungen dankbar! Der lange Text tut mir leid, ich wusste nicht wie ich mich kürzer fassen sollte. Vielen Dank für die Hilfe!

Ps: Ich werde auf jeden Fall ein Fach aus den Sozial- bzw. Geisteswissenschaften studieren.

Studium, Ausländerfeindlichkeit, geisteswissenschaften, Migrationshintergrund, Student, studieren, Universität, Liberal, Ausländerfreundlichkeit
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Wieso haben Südländer schlechtere Chancen bei Jobs?

Hallo Leute, ein kurzes Vorwort zu mir: Ich studiere technische Betriebswirtschaft in Bochum und lebe hier quasi mein ganzes Leben lang. Mit 9 Monaten reiste ich in Deutschland ein und besuchte wie ein Einheimischer Kindergarten und Schule. ich erhielt 2013 mein Abitur an einem Gymnasium. Nebenbei verdiene als Promoter ab und zu Geld. Ich bewerbe mich sehr oft und erhalte nur sehr selten Antworten. Meine Bewerbung sieht wie folgt aus:

Sehr geehrtes Team, Ich bin auf Ihre Anzeige aufmerksam geworden und ich würde gerne ein Teil Ihres Teams werden. Ich habe viel Erfahrungen als Promoter sammeln können. Ich bin ein sehr kontaktfreudiger Mensch, der nicht scheut auf Menschen zuzugehen und genau deswegen bin ich der Typ, den Sie suchen! Innerhalb von ganz NRW bin ich mobil und ich bin wohnhaft in Dortmund in Aktionsnähe. Einzelheiten entnehmen Sie bitte von meiner Sedcard. Überzeugen Sie sich selbst und lernen Sie mich kennen.

Mit freundlichen Grüßen, xx xx

Andere. einheimische Promoter geben sich viel weniger Mühe mit der Bewerbung, laut denen sieht deren Bewerbung wie folgt aus: Ich bin auf Ihre Anzeige gestoßen und habe großes Interesse an Ihrem Projekt mitzuwirken. Einzelheiten entnehmen Sie bitte meiner Sedcard.

An diesem Punkt wüsste ich gerne, wieso es Bürger ohne Migrationshintergrund so leicht haben an Jobs zu kommen, während ich vielleicht einmal in 2 Monaten eine Rückmeldung erhalte.

Wieso werden Südländer auch im sonstigen Leben nicht seriös wahrgenommen?

Was kann ich tun um seriös wahrgenommen zu werden und um meine Situation als "`Deutscher mit Migrationshintergrund" in Deutschland zu verbessern?

Ich weiß meine Fragen lassen sich nicht mit einfachen Sätzen beantworten und bedanke mich hiermit schon mal im Voraus für ernst gemeinte Antworten.

Arbeit, Bewerbung, Job, Ausgrenzung, Ausländer, Deutsche, Diskriminierung, Migrationshintergrund, Promoten
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Deutsche Identität- Was muss ich mir als Russlanddeutsche darunter vorstellen?

Ich bin in 3.Generation nach Dt. "zurück"-gekehrt. Hab aber echt Probleme mich zu irgendwas "richtig" einzuordnen. In Russland ist man "Verräter", Kasachin bin ich nun mal nicht (da komm ich & meine Eltern her.) In Dtl. ist man "Aussiedler", von Dt. selbst eher als Ausländer gesehen. Eigentlich fühl ich mich total russisch, mein Papa ist ukran. Herkunft und in 3. Generation war man in Kasachstan dort eher heimisch als wie zu Omas Zeiten (Diasporaphänomen) die von Katharina dahin gebracht wurde und noch steif am dt. Kulturgut festhielt. Meine Mutter (dt. Seite) wollte aber eigentl. absolut nicht nach Dtl- hatte die russische "Abneigung" angenommen.

Gibt es so was wie dt. Identität? Woran ist sie zu erkennen? In Österreich z.B. geht man offener mit dem Begriff um, aber hier find ich nur zögernde vage Antworten. Wohl auch des Krieges wegen. Irgendwie ist mir der Heimatbegriff nicht ganz verinnerlicht, auch wenn ich rational weiß was es heißt. Ich finds befremdlich, mich nur unter "Russen" in Dtl. heimisch zu fühlen, man sitzt zwischen Stühlen, auf denen man von keinem so recht saß. Problem ist auch, einerseits will ich ja auch eine dt. Identiät annehmen ohne die geliebte russ. zu verlieren. Ist wie eine Mischung aus Rückzug und Neuorientierung. Da wird man meschugge von.

Heimat, Identität, Migrationshintergrund, Russland, Russlanddeutsche, diaspora
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Migrationshintergrund - Neue und gute Antworten