In meine Heimat auswandern?

Hallo ! Meine Eltern kommen aus Bosnien und sind währendes des Krieges in den 90ern nach Deutschland geflüchtet und dann geblieben. Ich männlich wurde 2005 in Deutschland geboren, spreche und schreibe fließend Bosnisch. Ich fahre von klein auf jede Ferien nach Bosnien, dort haben meine Großeltern ein Haus. Jedes mal wenn ich in Bosnien ankomme fühle ich mich als wäre ich wieder zuhause wo ich hingehöre . Ich liebe die Kultur, die Landschaft, das Essen, den Lebensstiel also eimfach alles was Bosnien ausmacht. Jedes mal wenn ich dann wieder nach Deutschland zurückkehre fühle ich mich ziemlich leer, ich fühle mich als ob ein Stück von mir fehlt und habe Sehnsucht nach meiner Heimat. Ich habe in Deutschland Freunde und dieses Jahr einen guten Realschulabschluss geschafft und nun gehe ich 2 Jahre weiter auf eine berfufliche Schule.

Obwohl ich weiß dass es in Bosnien schwer ist eine (gutbezahlte) Arbeit zu finden, durch welche man schwer ein konformes Leben führen könnte, es noch viele durch den Krieg ethnische Ungleichheiten gibt, das Gesundheitssystem Versicherungsystem schlecht sind sowie die Infrastruktur größtenteils nicht gut ist.... ist es mein größter Wunsch nach Bosnien auszuwandern. Ich kann mir trotzt der Risiken und Nachtteile dort nicht vorstellen mein ganzes Leben nur wegen finanzieller Vorteile in Deutschland zu verbringen. Dieser Gedanke macht mich sehr traurig, den man lebt nur einmal und da sollte man leben wie man sich wohlfühlt. Ich besitze soweit ich weiß nur die deutsche Staatsbürgerschafft, was mich auch sehr traurig macht z.B wenn ich nach Bosnien und zurück Reise und fast alle einen bosnischen Reisepass bei den Grenzkontrollen vorzeigen, versuche ich immer meinen deutschen Reisepass so zu halten das ihn die anderen Passagiere im Reisebus nicht sehen, denn ich möchte nicht als Deutscher zählen und vorallem tut es weh mit der deutschen Staatsbürgerschafft für bosnische Grenzbehörden gesetzlich als Ausländer/Tourist zu zählen und dann einen Stempel in den Pass gestempelt zu bekommen. Ich wollte nie in Deutschland leben, es war ja die Entscheidung meiner Eltern...

Würdet ihr mir empfehlen wenn ich 18 oder bischen älter bin nach Bosnien auszuwandern oder wäre dies dumm,wie meine Eltern behaupten ? Könnt ihr meine Situation nachvolziehen ?

Bin froh über jede Antwort :)

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Leidensdruck was tun?

Mein Freund hat die letzten 3 Monate bei mir verbracht ist aber eigentlich noch wohnhaft bei seinen Eltern. Wir sind beide ziemlich jung ich 17 er 19 sind aber schon seit 2,5 Jahren zusammen. Nun hat er sich heute morgen von mir verabschiedet da er heute Nacht wie jedes Jahr 6 Wochen mit seinen Eltern und seinen Geschwistern in die Heimat fährt. Ich weiß wir sehen uns wieder aber 6 Wochen sind schon verdammt viel für mich. Seitdem er weg ist trage ich eine starke Trauer und Last in mir als würden wir uns nie wieder sehen. Ich kann mich nicht erinnern das es in den vergangenen Jahren so schlimm war als er in die Heimat ging. Es fühlt sich bisschen an wie Liebeskummer nur etwas schlimmer sogar. Es fällt mir total schwer allein in mein Zimmer zu hocken wo wir die meiste Zeit zusammen verbracht haben. Eben so als würden wir uns nie wieder sehen.. ein total komisches Gefühl. Mein Freund hingegen sieht das etwas lockerer und meint ich soll mich nicht so sehr reinsteigern und das er sich total auf seine Heimat und seine Familie freut was auch verständlich ist . Ich muss zugeben das ich auch etwas Angst habe das er mich betrügt oder lernt ohne mich zu leben was eigentlich totaler Quatsch ist. Mit fahren konnte ich leider nicht da ich nicht solange Urlaub habe und selber in 9 tagen für eine Woche in die Heimat reise was schon lange geplant war. Was kann ich tun das mir der Leidensdruck leichter fällt? würdet ihr mir empfehlen für ein paar Tage bei meiner besten Freundin zu übernachten oder hat jemand von euch sowas ähnliches durchgemacht und kann mir ein paar Tipps geben.?

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Wie kann sowas sein?

Also meine Familie kommt ursprünglich aus einem arabischen Land, ich will jetzt nicht sagen welches, aber egal. Mein Onkel hatte vor 10 Jahren eine Frau geheiratet die er drüben halt kennen gelernt hat und seit 10 Jahren lebt sie in Deutschland. Diese Frau von ihm geht nicht arbeiten, weil sie es nicht will, sie sagt, ihr Mann geht doch, warum sollte sie also. Sie hat ein paar Freunde und Bekannte und Familie halt aber keiner davon ist Deutsche/r und sie spricht auch nur arabisch.

Ich mein, ist ja auch nicht schlimm, ich rede mit Freunden und Familie auch Arabisch, aber mit deutschen Freunden oder so rede ich deutsch.

Und sie kann und spricht halt ganz ganz schlechtes gebrochenes Deutsch nach 10 JAHREN fragt sie nach den einfachsten Begriffen wie Buch oder Tür oder Löffel nach, was das bedeutet.

Währenddessen ist ein Kumpel von mir aus Syrien geflüchtet vor 3 Jahren, und er spricht abgesehen von ein bisschen Akzent (was ja auch normal ist), fließend Deutsch. Er hat die Grammatik und alles drauf und dafür, dass er ERST 3 Jahre hier lebt redet er richtig gutes Deutsch. Nur halt bisschen Akzent aber das macht ja nichts.

Also wie um alles in der Welt kann das sein dass die Frau von meinem Onkel nach 10 Jahren kaum Deutsch kann, und mein Kumpel nach 3 Jahren die ganze Sprache spricht ?

Also ich mein, es ist ja in Ordnung die eigene Sprache weiter zu sprechen, nur man soll auch mal die andere lernen oder !? Also wie kann es sein, dass es bei IHR so, und bei IHM SOO ist🥲

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Zurück in die Heimat?

Hallo, ich bin neu hier uns ziemlich verzweifelt. Ich bin mit 20 von zu Hause weg. Ich bin in der Südschweiz am Lago Maggiore aufgewachsen und habe dort noch meine Familie, ein Hausteil, ein Pool und der See vor dem Haus (und keine Miete oder Hypothek zu bezahlen). Garten wäre noch..und 2 Geschwister die in einem 2. Haus nebenan wohnen (auf dem selben Grundstück) + Mutter im 1. Stock. Eine Erbgemeinschaft, aber es hat sehr viel Platz für alle (nur der Garten beträgt 5000 m2).

Seit 13 Jahren wohne ich in Zürich, bin verheiratet und habe inzwischen 2 Kinder im Alter von 3 und 7.. Seit ich Schwanger war, wollte ich eigentlich zurück und meine Kinder dort grossziehen, wo ich auch grossgeworden bin.

Wir leben in eine teure Wohnung, wir haben durch Corona beide die Jobs verloren (ich habe mich letztes Jahr noch selbständig gemacht, grosser Fehler) sind bankrott und verschuldet. Seit rund 2 Monaten können wir nur noch die Miete bezahlen, die Kirche hilft mit Essen, Sozialamt kommt für mich wegen Erbe nicht in Frage!

Ich habe jetzt Aussicht auf eine sehr interessante und feste Anstellung in Zürich, aber wenn wir noch hier bleiben würden (wenn es mit dem Job auch klappen würde), hätten wir in 20 Jahren über eine halbe Million Franken nur für die Miete ausgegeben..und ich müsste die Schulden meines Mannes zahlen, meine Schulden (sehr wenig) und es würde trotzdem nichts übrig bleiben. Also eine sehr frustrierende Situation.

Gleichzeitig habe ich eine Job Möglichkeit im Tessin, auch eine feste Anstellung, Teilzeit und meine Mutter wurde mir mit den Kinder helfen, obwohl dort auch der 3-Jähriger im september bereits in den Kiga kommen würde.

Kurz gesagt: in Zürich funktioniert es gar nicht mehr. Miete zu hoch, KEINE bezahlbare Kinderbetreuung, ein Mist System für Familien, unfreundliche Nachbarn...Aber..ich habe Angst, ohne Job zurückzukehren, obwohl ich mit meinem Lebenslauf und fünf Sprachen etwas finden würde (meinen alle!), habe morgen das zweite Gespräch für eine gute Kantonale Stelle ...wenn es nicht klappt, muss ich trotzdem gehen, weil egal welcher Job ich hier in Zürich noch finden würde, die Ausgaben wären weiterhin höher als unser gesamtes Einkommen..Wie kann ich eine Entscheidung in Ruhe treffen oder besser gesagt, LOSLASSEN und neu anfangen?

Familie, Heimat
Ich kann mich, wenn ich zu Hause bei meinen Eltern im Haus bin, in meinem alten Kinderzimmer, sehr schleht zum Lernen fürs Studium aufraffen. Ist das normal?

Ich wohne ansonsten in der Stadt, in der ich studiere, dort konzentriere ich mich besser Ist das normal?

Ich will deswegen auch nicht lange zu Hause in der Heimat sein, weil ich in der Heimat generell nicht produktiv bin

Ich bin zu Hause total neben der Spur, stehe neben mir, grübel über die Vergangenheit.

Ist das normal, dass einem das alte Kinderzimmer, die Heimat negativ beeifnlussen kann?

Ich bin eigentlich froh, wenn ich die Heimat wieder verlasse, weil ich an meinem Studienort viel mehr Positivität verspüre, kein Grübeln, das Gefühl Fortschritt im Leben zu machen, neue Eindrücke, es ist für mich dort ganz anders als in der Heimat. In der Heimat fühl ich mich immer direkt so, als wen mich negative Sachen aus der Vergangenheit einholen. Obwohl ih ieigentich nie was Schlimmes erlebt habe.

Ich vermisse meine Familie auch wenn nich niht zu Hause bin, aber auf der anderen Seite bin ich zu Hause extrem unproduktiv und habe viele negativen Gedanken.

Ich studiere in Österreich, komme aber aus NRW. Bin ich dann wieder in Österreich vergesse ich das Negative und bin ganz anders drauf, es fühlt sich an wie ein neues Leben, alles Alte fällt ziemlich von mir ab.

Ist das normal?

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