Wie kann ich es lir abgewöhnen alles zu überdenken?

Heute wieder..wir schrieben gestern zuletzt weil seine Familie über Nacht bei igm war und er dann nie am Handy ist(so ist er quch bei mir immer).Beim schrieben war alles super und er sagte mir er schreibt mir heute.Jedoch hatte er heute einen Snap um 20Uhr gesendet mehr auch nicht .Ich denke er schläft jetzt schon den mein Snap und Audio hat er noch nicht angehört.Morhen hat er seinen ersten Schultag und er muss früh aufstehen.Ich mache ihn mirgen sein Lieblingsesswn aus seiner Heimat das er viele Jahre nicht mehr gegessen hat..denn hier in Deutschland leben nur seine Tante ,Cousine und Onkel.Das Essen wollte uch dann vorbei bringen am Donnerstag. Wir haben schon gestern ausgemacht dad wir uns Donnerstag zu 100% sehen

Eigentlich wollten wir uns schon heute oder morgen sehen aber er hatte heute und morgen jeweils eine Wohnungsbesichtigung.Deshalb haben wir es lieber auf Donnerstag verschoben.Er sagte selber er muss die Dinge erstmal erledigt haben damit er innerlich kein Stress hat.

Er sagte mir vor ein paar Tagen ich soll mir nicht immer Sorgen machen und alles überdenken,er sagte mit mir müsste man vorsichtig umgehen(nicht negativ gemeitn)

Jedoch überdenken ich wieder alles was los ist gerade..uch rief ihn so um 20.20 an aber es ging nur die Mailbox und er schrieb das er mich später anruft..Jedoch kam nix mehr:(

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Warum habe ich so einen "Hass" auf Franzosen?

Hallo,

Zunächst einmal, ich bin gebürtig aus Frankreich. Bin dort in einer kleinen Provinz aufgewachsen, die ersten 3 Jahre meines Lebens und dann aber mit meiner Mutter nach Deutschland.

Ich bin einige Jahre mindest 1 mal in den Ferien für 2 Wochen nach Frankreich und habe da meine Verwandten und meinen Vater besucht. Und habe da auch viel erlebt, aber seit dem ich erwachsen bin, und keinen Ferien mehr habe komme och eigentlich kaum noch hier her. Also vl maximal 1 mal im Jahr und noch für ein paar Tage.

Ich habe mitlerweile eine große Abneigung gegenüber Frankreich. Wenn ich hier in Deutschland Franzosen sehe oder höre, könnte ich immer schreiend weg laufen.

Ich hänge meine Herkunft auch nie an die große Glocke und mich nervt dad total wenn Leute meinen Personalausweis sehen und dann wissen wollen "wo ich her komme" also wo mein Geburtsort ist und dann stoße ich oft auf Unverständnis wenn ich sage, dass ich gar kein Franzose bin. Sondern Deutsche. Und ich hasse es wenn ivh rüber fahre und jemand sagt, geht es in die Heimat, dann sage ich immer nein, meine Heimat ist hier.

Prinzipiell sage ich auch nie freiwillig, dass ich aus Frankreich komme.

Ich verstehe dad selbst nicht. Die meisten Migranten sagen ja voller Stolz wo sie herkommen, mir ist das total unangenehm und ich hasse es wenn ich auf Franzosen in Deutschland treffe, die dsnn die typischen Französischen Klischees erfüllen. Woher kommt meine Abneigung gegenüber meiner Wurzeln?

Ich habe dafür keine Erklärung.

Sprache, Frankreich, Psychologie, Heimat, Migration
Warum wird einem die Heimatstadt fremd?

Hallo,

ich war neulich in meiner Heimatstadt, in der ich über 25 Jahre gelebt hatte. Ich war dort zur Schule gegangen, habe dort meine Ausbildung absolviert und die ersten Berufsjahre verbracht, war in Vereinen aktiv, im Gemeinderat, spielte Fußball, kannte viele Leute. Ich war voll integriert, kannte auch Interna, war kein "Niemand". An vielen Plätzen habe ich mich als Kind, Jugendlicher und junger Erwachsener wohlgefühlt. Ich hatte Beziehungen, Freunde, guten Anschluss.

Ich wohne seit einigen Jahren nicht mehr dort aus verschiedenen Gründen.

Während dieser Fahrt wurde mir jetzt bewusst, wie fremd mir diese Stadt geworden ist. Ich kannte zwar alle Ecken, war an Orten, an denen ich schon als Kind war und sah ein paar bekannte Gesichter, habe manchen gewunken und habe mit zweien gesprochen, es war alles nett und okay und so, ich fühlte aber nichts und irgendwie war es mir wirklich "fremd", ich spürte überhaupt nichts in mir außer dem Gedanken, dass ich das kenne und da früher zuhause war und es schlechte wie gute Zeiten gab.

Als ich in der Stadt war, in der ich jetzt mit meiner Frau lebe und arbeite, hatte ich hingegen nur das Gefühl ... puh, endlich ist alles normal, hier finde ich mich zurecht.

Ich war erschrocken, wie einem die Heimat so fremd werden kann und wie man sich in einer Stadt wohler und besser fühlt, in die man erst vor einigen Jahren zog. Woher kommt das und ist das normal?

Familie, Verhalten, Freundschaft, Gefühle, Menschen, Beziehung, Psychologie, Emotionen, Heimat, Liebe und Beziehung
Warum hänge ich so sehr an Sachen?

Gerade bei der Frage, ob ich bereit bin, als Gemeindereferent mein Elternhaus für immer zu verlassen, wird es sehr deutlich.

Ich hab einfach ALLES so lieb. Ich liebe meine Eltern abgöttisch. Ich liebe meine Heimat und mein zu Hause.

Ich möchte nirgends anders wohnen. Ich hab doch das Paradies bei mir daheim. Von der Terrasse schauen wir direkt auf die Wallfahrtskirche. Es ist so schön. Wir wohnen direkt beim Wald.

Ich liebe sogar unser Auto. Ich habe manchmal nachts Alpträume, dass wir unser Auto weg geben müssen.

Und ich habe immer große Alpträume, dass ich wegziehen muss.

Es ist doch einfach alles so perfekt und wunderschön, wie es jetzt ist. Egal, was kommt, es kann einfach nur schlechter werden. Egal, wo ich berufsmäßig hinziehen muss, es kann nur schlechter werden.

Es geht sogar soweit, dass ich jeden einzelnen Teppich lieb habe. Ich hab auch noch meine Kuscheltiere von früher, weil ich die einfach nicht weg geben kann.

Wenn ich berufsmäßig mal unser Haus verkaufen muss, dann ist es wirklich wie die Vertreibung aus dem Paradies.

Ich hatte mir sogar schon ausgemalt, wie ich irgendwann in unserem Schlafzimmer mal unter dem großen Muttergottes-Bild sterben möchte.

Und wenn ich wirklich Gemeindereferent werden will, dann muss ich das halt alles aufgeben.

Es gibt Menschen, die hängen an gar nichts. Die ziehen ständig um und empfinden nichts dabei. Ich beneide solche Menschen. Mein Leben wäre so viel einfacher, wenn ich nicht alles daheim so lieben würde.

Liebe, Verhalten, Angst, Gefühle, Menschen, Psychologie, Emotionen, Gesellschaft, Heimat, Liebe und Beziehung, zu Hause, Geborgenheit
Das Gefühl jeden den ich liebe entfernt sich? Alles ist fremd?

Hi,

Ich weiß nicht ganz wie ich die Frage stellen soll. Es macht mir Angst und mir geht es schrecklich. Ich mache nun seit 2 Jahren eine Ausbildung 400km entfernt von zuhause. Es ist noch immer schrecklich wieder dort hin zurück zu kehren und meine Eltern nur alle paar Monate mal ein paar Tage sehen. Sobald ich zuhause los muss zurück geht es mir nicht gut.

Jedenfalls bin ich heute wieder Heim und irgendwie ist alles komisch. Ich habe das Gefühl alleine zu sein und nicht sicher zu sein. Als sei es nicht mehr mein Zuhause. Ich hab meine Hunde so vermisst und meine Eltern aber jetzt wo ich hier bin fühlt es sich nicht real an. Irgendwie als seien sie nicht wirklich da. Als haben sie mich nicht mehr lieb. Irgendwie fühle ich mich so im Stich gelassen.

Angefangen hatte es ursprünglich mit einer guten Freundin. Ich habe mich gerne beinahe täglich mit ihr getroffen. Sie hat selber Pferde und wir sind gerne gemeinsam geritten. Irgendwie konnte uns nichts trennen. Damals als es entgültig war, dass ich zur Ausbildung muss, wollte sich mich kaum gehen lassen. Als ich dann zurück war habe ich mich sehr gefreut doch seit Weihnachten bricht der Kontakt irgendwie ab. Ich freue mich nicht auf sie. Hab das Gefühl unsere Treffen sind ehr Zwang als aus Freundschaft. Den einzigen denen ich mich aktuell noch ganz gut fühle sind meine beste Freundin (sehen uns allgemein selten) und meine Ursprüngliche Praktikaleiterin die zu einer sehr engen Freundin geworden ist. Mit ihr hatte ich immer viel Kontakt. Wir konnten über alles reden und ich vertraue ihr mehr an als meinen Eltern. Ich weiß nicht was passiert ist aber es belastet mich so sehr.

Ich fühle mich nicht mehr zuhause. Weiß nicht mehr wo ich hin gehöre. Wem ich trauen kann. Nicht mal mehr Lust auf mein aller liebstes Hobby dem reiten habe ich mehr. Irgendwie ist es verloren gegangen. Alles ist so unreal geworden.

Ich habe mittlerweile jedes Zeitgefühl verloren. Ich finde keine Ruhe mehr. Keine Ahnung was ich tun soll.

Ich will mit meinen Eltern reden aber ich glaube sie werden es nicht verstehen. Immer wenn ich ihnen von irgendwas mit Leidenschaft erzähle (meisten geht es um meinen Ausbildungsplatz als Tfa oder anderen Themen mit Tieren) interessiert es sie nicht wirklich und sie hören gar nicht zu. Als seinen ihnen meine Interessen völlig egal. Als seien sie irgendwie enttäuscht von mir. Als würde ich nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Als sei ich ihnen peinlich oder sowas. Keine Ahnung. Aber ich will doch nur wieder ein Zuhause haben, mich geliebt fühlen und die, die mir was bedeuten wieder nahe fühlen. Ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll. Vielleicht hat jemand ja Lösungsansätze. Gute Nacht

Freundschaft, Angst, einsam, Psychologie, Heimat, Heimweh, leer, Liebe und Beziehung, vermissen, ausgebrannt
Eltern wollen ehemaliges Kinderzimmer umbauen - Wut, Trauer usw., kennt ihr das?

Hallo Leute,

Ich wohne schon seit einigen Jahren in eigenen Wohnungen, bin nun Ende 20.

Vorhin habe ich mit meinen Eltern telefoniert und eine Randinfo, ob ich den neusten Plan schon kenne, hat mir ein wenig den Boden unter den Füßen weg gerissen. Zumal der Plan wohl schon recht fest ist.

Eigentlich eine Banalität, bei der ich nie gedacht hätte, dass sie mich so hart trifft. In dem Moment war ich nur sprachlos, mittlerweile trift mich die volle Wucht der Gefühle.

Meine Eltern wollen mein altes Kinderzimmer umbauen und anders nutzen, da es baulich am besten geeignet ist für ihre Pläne.

Alternativ wird dann das alte Gästezimmer mein Raum, wenn ich zu Besuch bin.

Ich bin gerade irgendwie einfach nur abwechselnd sauer, verletzt, traurig und wütend. Zugegeben auch etwas Eifersucht, dass die Räume meiner Geschwister weiterhin bleiben, auch wenn ich rational weiß, dass wirklich mein Raum als einziger wirklich zu den Plänen passt, da nur dort die nötigen Anschlüsse sind.

Irgendwie fühle ich mich, auch wenn ich weiß dass es nicht so gemeint ist, einfach zurück gesetzt und ausgestoßen, denn mein zukünftiges Gästezimmer hat einfach null Heimat Gefühl und ist um längen schlechter als mein altes Kinderzimmer. Es ist einfach nicht Heimat, sondern ein kalter fremder Ort.

Ich weiß das ist irgendwie kindisch und vielleicht sieht in ein paar Tagen die Welt schon wieder anders aus, aber jetzt gerade weiß ich diesbezüglich echt nicht weiter. Ich mein gerade in der jetzigen Situation, andere fürchten um ihr Leben oder fliehen und ich könnte heulen, nur weil mein Kinderzimmer umgebaut werden soll und dann nicht mehr "mein Zimmer" ist.

Kennt ihr das Gefühl?

Wenn ja, was hat euch damals geholfen?

Mit meinen Eltern kann ich ich leider nicht drüber reden, die hängen null an Orten, sind schon als Kinder mal umgezogen und können sowas nicht verstehen. Für mich hingegen ist es einfach der Ort, wo ich aufgewachsen bin und mit dem ich super viel verbinde...

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