Abschiebung trotz Kindes mit einer Deutschen, auch der Ehefrau (Nicht-Deutsche)?

Mein Nachbar und seine Frau kommen aus Togo und ihr Asylantrag wurde abgelehnt, jedoch haben beide eine Duldung. Sie leben seit 2016 in Deutschland und haben auch drei in Deutschland geborene Kinder.

Um ihre Chance auf einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland zu verbessern... hatte der Ehemann eine Beziehung mit einer deutschen Frau angefangen, diese hat vor einem Monat einen Sohn geboren, verweigert jedoch dem Vater den Umgang mit dem Kind, als sie von dessen Lebenssituation (Vater von drei Kindern, verheiratet) Wind bekommen hat. Dennoch hat er jedoch jetzt ein Kind mit einer deutschen Staatsangehörigen, theoretisch kann er doch jetzt nicht abgeschoben werden? Er hat sich zwar ein paar kleineren Delikten strafbar gemacht, doch es ging hier am Ende nur um Sachdelikte und er wurde auch nicht zu Freiheitsstrafen verurteilt.

Und jetzt die "Bonusfrage", kann sich seine Ehefrau auf das "Bleiberecht (Ehemann hat ja ein deutsches Kind) wegen des Kindes des Ehemannes???" berufen? Ich weisz, dasz dieser Fall frech klingt, doch ich will der Familie hier einfach nur eine Antwort geben, da sie immer Angst vor dem Ämtergang hat, da sie halt nur eine Duldung haben.

Grusz

Martin

Ehefrau könnte Probleme bekommen 50%
Vater kann in Deutschland bleiben 50%
Ehefrau und ihre Kinder dürfen auch in Deutschland bleiben 0%
Familie, Recht, Familienrecht, Gesetz, Abschiebung, Asyl, Duldungsrecht, Flüchtlinge, Kinder und Erziehung, Sozialleistungen, Abstimmung, Umfrage
15 Antworten
Kann ich ihn abschieben lassen?

Ich habe letztes Jahr im Ausland geheiratet. Mein Mann ist dieses Jahr nach Deutschland gekommen. Er hat einen Aufenthalt für 3 Jahre bekommen. Seit der Hochzeit bin ich nicht glücklich mit ihm. Nach dem er den Aufenthalt bekommen hatte, hat er mich zwei Monate ignoriert, hat nicht mit mir geredet, hat beim Schlafen sich zur Wand gedreht und war nur am Handy. Er hat mich gehänselt (gemobbt) und gedroht, dass er mich verlässt. Ich habe eine angeborene Ataxie und bin bisschen eingeschränkt in der Bewegung. Mein Mann kümmerte sich nicht um mich, ich war ihm egal.Er war agressiv zu mir, hat mir mit Schlägen gedroht, hat nur das gemacht, was er wollte. Ich hatte Angst vor ihm. Durch ihn habe ich Depressionen bekommen und mein Zustand hat sich sehr verschlechtert. Ich wollte mir das Leben nehmen.

Er wollte nie mit mir rausgehen weil, ich ihm peinlich bin.

Er ist immer um 10uhr Abends nach Hause gekommen.

Am 15.08 sind sein Onkel und noch drei weitere Männer zu uns gekommen.(unangekündigt)

Sie haben meinen Mann nach München mitgenommen, ich habe versucht ihn aufzuhalten. Ich wollte mit ihm gehen. Der Onkel und er meinten, ich sei eine Frau und er ein Mann. Der Onkel sagte, am kommenden Sonntag(19.08) komme er zurück. Dies war aber nicht der Fall

Er hat mich geschupst und ist die Treppen runtergelaufen. Daraufhin habe ich ihn angerufen, sein Handy war aus. Die Handys von seinem Onkel und der Tante waren auch aus. Ich habe bei ihnen zu Hause angerufen (Festnetz), niemand ist ran gegangen.

Niemand hat sich zurückgemeldet.

Ich möchte nicht mehr mit ihm zusammenleben und er soll abgeschoben werden. Er wollte nur nach Deutschland. 

Ich brauche Hilfe von Ihnen und hoffe Sie können mir einen Rat geben.

Familienrecht, Abschiebung
15 Antworten
Was geht in Menschen vor, die Verwahrlosung befürworten?

Und warum wollen manche Eltern sich nicht ändern? Ist denen, denn nicht bewusst ein Menschenleben in die Welt gesetzt zu haben? Selbst wenn sie dann Hilfe bekommen, wollen sie diese dann nicht.

- Vorgeburtliches Verhalten der Kindesmutter.

Umwelteinflüsse: Rauchen/Trinken während der Schwangerschaft wodurch evtl. eine Frühgeburt ausgelöst wird. Fehlernährung. (Desinteresse an Vorsorgeuntersuchungen etc. )

- Alkohol/Gewalt/Körperverletzung

- schlechte Wohnverhältnisse/Gesundheitsgefährung

- keine Förderung und Unterstützung (Abschiebung)

- Kinder sozial isolieren

einschließen, selbst überlassen (Paranoia, Gefahren)

- Überforderung

das Kind existiert eigentlich nicht, jede Art von Aufmerksamkeit ist zu viel

Ein paar Besuche von der Familienhilfe und Besuche in Einrichtungen sollen es dann richten, sofern eine Unterbringung woanders nicht für notwendig gehalten wird.

Beispiel:

Ein Freund von mir mit spinale Atexie, (von der Geburt an aber erst später ersichtlich) kam mit 10 ins Heim. Die Mutter litt ebenfalls unter einer Atexieart und saß im Rollstuhl. Sein Vater war Alkoholiker und er konnte sich in Begleitung von Sozialarbeitern den Entzug noch hautnah ansehen. Die Mutter war mit sich selbst beschäftigt und hat ihm eher als Belastung gesehen. Tagesstruktur gab es nicht und die Straße wurde zunächst zum besten Freund. Vom Heim aus ging es dann nach einem Jahr Pflegefamilie, anschließend zurück ins Heim. Vom Heim dann ins Internat. Während er in der Pflegefamilie war, fiel das erste Mal auf, dass sein Gang anfing zu torkeln und die Pflegefamilie wollte erstens ein jüngeres und keineswegs ein behindertes Kind haben = Abschieben.

Was es für ihn bedeutet, erneut abgeschoben zu werden, darüber sollte man sich erstmal im klaren werden...

Von der Hauptschule auf die Förderschule geschickt, Mobbing in der Schule, keinen Schulabschluss, Ausbildung abgebrochen. Endstation: falsche Freunde und Drogenkonsum. Nun stelle ich mir die Frage, weil ich ja schwarz-weiß denke, ist er an allem Schuld?

Nun ist er 36 und versucht immer noch seine Mutter an Geburtstagen, Feiertagen etc. zu erreichen. Die Mutter geht nicht einmal ran. Mir als Mutter wäre doch klar, dass es sich um mein eigenes Kind handelt - egal was ich erlebt habe.

Kranke Psyche 37%
Gleichgültigkeit 25%
Sehen das Kind als Spielzeug 12%
Selbst keine Vorbilder gehabt 12%
Keine Lust 12%
Kein Bewusstsein/keine Seele 0%
Ungeplante Schwangerschaft/Abbruch war zu spät 0%
Gesundheit, Therapie, Menschen, Sorgerecht, System, Pädagogik, Eltern, Psychologie, Abschiebung, Analyse, Behinderung, Behörden, Behördenwillkür, Betreuung, Entscheidung, Entwicklung, erziehungshilfe, Erziehungswissenschaften, familienprobleme, Förderung, Gesellschaft, Gesetzeslage, Isolation, Jugendamt, Kinder und Erziehung, kinderheim, Kinderrechte, Kindeswohl, Kindeswohlgefährdung, Kindheit, Mitgefühl, Mutterliebe, Opfer, Pflegefamilie, psychische Probleme, Soziales, Störung, Trauma, Überforderung, Verantwortung, Versagen, Verwahrlosung, Wahrnehmung, Fürsorgepflicht, Unterlassung, desintresse, elternrecht, Erziehungsberechtigte, Lebensweg, Scham, Unterbringung, Empathiefähigkeit, Verwundbarkeit, Empathielosigkeit, Abstimmung, Umfrage
19 Antworten
Wie lange dauert ein Befristungsverfahren des Einreiseverbots und ist die Ausländerbehörde meines Wohnortes zuständig oder die seines vorherigen Wohnsitzes?

Hallo liebe Gemeinschaft, 

Mein Mann wurde diesen Juli, zwei Tage vor unserem eigentlich geplanten Hochzeitstermin, ins Standesamt gelockt um mit mir zusammen einer getrennten Befragung zu "Ehehindernissen/Scheinehe" befragt zu werden. Als die Befragung vorüber war (ich war noch nicht ganz fertig) stürmten Zivilpolizisten herein und stürzten sich zu dritt auf ihn. Sie wiesen sich nicht als Polizisten aus und den Bescheid, der ihm 2 Sekunden davor auf den Tisch geknallt wurde, konnte weder er noch mein Trauzeuge lesen, der dabei war. Auch ich wurde in Handschellen gelegt und auf den Boden geschmissen. Am selben Tag saß er noch im Flieger. In den darauffolgenden zwei Monaten flog ich zweimal nach Marokko, beim zweiten Mal funktionierte es endlich mit der Hochzeit. Nun bin ich seit dem 7. September verheiratet, seit dem 11. September wieder hier und es ist noch nicht sehr viel passiert. Den Befristungsantrag (Befristung des Wiedereinreiseverbots) hatten wir über eine Anwältin an die Ausländerbehörde des Landkreis gestellt, der vor der Abschiebung für ihn zuständig war. Die wiederum sagten, sie seien nicht mehr für ihn zuständig. Unsere Anwältin ist da anderer Meinung. Bei dem ewigen Hin- und Her wurde aber eben noch gar nichts bearbeitet.

Was die Deutsche Botschaft in Rabat angeht wird es noch lustiger. Nachdem ich sie endlich nach langer Zeit erreicht habe (und das grenzt schon an ein Wunder) teilte mir ein Herr mit, mein Mann könne, solange er unter einem halben Jahr in Marokko sei jeden Tag vor 10 Uhr in der Botschaft vorbei kommen und ein Visum beantragen, ab einem halben Jahr Aufenthalt verlängere sich die Frist überhaupt einen Termin zu bekommen noch einmal um ein Jahr. Diese Information kam mir zwar sehr unglaubwürdig vor, aber ich dachte niemals ein Mitarbeiter der Botschaft würde so einen Blödsinn erzählen. Warum auch? Dennoch - die Anwältin sagte mir - leider viel zu spät - dass es sich dabei um eine falsche Information handelt und man nach wie vor Online Termine ausmachen müsse. Das heißt es sind wertvolle Monate verstrichen, in denen gar nichts passiert ist. Und jetzt wird mir von der Botschaft mitgeteilt man müsse mehrere Monate warten. Wir sind am Ende unserer Kräfte, diese Ohnmacht und Desinformation und das Abgeben der Verantwortung von jeder Stelle tut ihr übriges.

Nun - folgende Fragen:

Wie lange kann die Bearbeitung eines Befristungsantrags dauern und auf wie viele Monate wird in der Regel befristet? Haben seine guten Referenzen (ehrenamtliche Arbeit, nachgewiese gute Deutschkenntnisse und Integrationskurse) möglicherweise einen positiven Einfluss? Hat jemand Erfahrungen damit, wie lange es bis zu einem Termin in der deutschen Botschaft für ein Visum zur Familienzusammenführung dauern kann? Wie lange dauert es bis zum Erhalt des Visums? Stellt es ein Problem dar, dass ich Geringverdienerin bin (Friseurausbildung 3. Lehrjahr)? Was sind die nächsten Schritte (Krankenversicherung usw.)? Darf er gleich arbeiten?

Recht, Familienrecht, Abschiebung, Ausländerrecht, Familienzusammenführung, Visum, binationale-ehen, AUSLÄNDERBEHRDEN
1 Antwort

Meistgelesene Fragen zum Thema Abschiebung

Ausländer die in Deutschland geboren sind dürfen die automatisch hier bleiben oder nicht?

11 Antworten

Ich hab ein deutsches kind, Abschiebung oder aufenhalterlaubnis?

6 Antworten

Wann darf man nach Abschiebung wieder nach Deutschland einreisen?

4 Antworten

Kann mein Freund abgeschoben werden, obwohl ich schwanger bin?

6 Antworten

Ich liebe einen Flüchtling. Was nun?

33 Antworten

Was wären die Gründe für eine Abschiebung?

2 Antworten

Abschiebung verhindern durch Heirat?

8 Antworten

Mein Freund wurde abgeschoben. Was kann ich tun, damit er in Deutschland bleiben darf?

9 Antworten

Kann man abgeschoben werden wenn

10 Antworten

Abschiebung - Neue und gute Antworten