Meine Tante aus Sachsen möchte zu mir kommen, was tun?

Hallo, ich habe ein riesen Problem und zwar hat mich heute zufällig meine Tante aus Sachsen angerufen, die ich schon 3 Jahre nicht mehr besucht habe. Das Problem ist, dass meine Tante mich in nächster Zeit besuchen möchte und ich momentan arbeitslos bin und von Hartz IV lebe, was sie leider nicht weiß. Vor 3 Jahren, als ich sie das letzte mal besucht habe, war ich in der 10. Klasse und kurz davor meinen Realschulabschluss zu machen und meine Tante war da sehr stolz auf mich, doch leider ist alles anders gelaufen, heute stehe ich ohne Abschluss und Perspektive da, was soll denn meine Tante von mir denken.

Meine Mutter telefoniert öfter mit meiner Tante, doch leider weiß ich nicht ob meine Mutter mit meiner Tante über mein Versagen gesprochen hat. Das positive ist, dass ich in den 3 Jahren extrem sportlich aktiv war und somit auch entsprechend viel Muskelmasse aufgebaut habe. Mich macht es nur etwas traurig, dass sie richtig wohlhabend ist und ich genau das Gegenteil, sie hat ein schönes großes Haus und ein dickes Auto, ihr Sohn macht gerade den Bachelor und ich habe da nichts entgegen zu setzen. Ich lebe hier in NRW, in einer Assi Stadt und dann auch noch im schlimmsten Viertel dieser Stadt. Ich sehe schon ihr enttäuschtes Gesicht vor mir...

Könnt ihr mir vielleicht weiterhelfen, ich versinken hier in meine Gedanken und kann nicht mal mehr klar denken. Ihr wisst nicht was es mir bedeutet...

Familie, Soziales, Tante, Versagen, Besuch, Umfrage
Schulsystem, Erfolg und Ungerechtigkeit?

Hallo, ich habe eine Frage die ich schon einigen Personen gestellt habe aber nie auf Verständnis gestoßen bin.

Und zwar wie findet ihr das mit den Schulen in Deutschland? Mal so, ich habe vor 2 Jahren einen Realschulabschluss gemacht, war aber davor ein paar Jahre im Gymnasium. Es waren jedoch Probleme in der Schule wie mit meinen Lehrern und meinem Mitschülern, begleitend mit häuslichen Problemen, die dazu geführt haben dass ich sitzengeblieben und letztlich auf die Realschule herabgestuft worden bin. Jetzt mache ich seit 2 Jahren eine Ausbildung und verdiene dann ab nächstes Jahr trotz Ausbildung nur 1600€. (Netto)

Das große Problem dabei: Nur weil ich Realschüler bin werde ich a) minder angesehen und b) einfach trotz Vollzeit lächerlich bezahlt. Ich habe mit Leuten gesprochen die mit mir angefangen haben, die auch Abitur haben. Die zum Beispiel machen ein duales Studium, welches auch 3 Jahre läuft und wobei sie die exakt gleiche arbeit wie ich verrichten. Jedoch verdienen diese Personen jetzt schon knapp 300€ mehr und nach der Ausbildung mehr als satte 1000€ als ich. In ein paar Jahren drauf, wenn ich noch mit einem Geringverdienergehalt von unter 2300€ Brutto feststecke (trotz erfolgreich beendete Ausbildung und 6 7 Jahren erfahrung) haben diese anderen jedoch die Chance auf einen Lohn in Höhe von 4000€. Und das für die ähnliche arbeit und identische erfahrung??

Ich habe ein Jahr wiederholt, also hatte ich 11 Jahre Schule, die mit dem Abitur, die jetzt ein duales Studium absolvieren hatten 12 Jahre Gymnasium also 1 Jahr mehr als ich. Heißt das weil mir ein Jahr fehlt habe ich mich selbst in den unteren Schichten gefangen?

Selbst wenn ich wollte könnte ich nicht mal nach der Ausbildung solch ein duales Studium absolvieren weil ich ein billiger Realschüler bin. Höchtens könnte ich so etwas wie einen Fachwirt machen welches aber nicht mal annährend so hoch angesehen word wie ein duales Studium zum Beispiel. Das heißt ich bin für immer und ewig eine Untergeordnete Marionette die sich keine schönen Sachen leisten darf weil er als billiger Arbeiter abgestempelt wurde.

Dieses Thema belästigt mich so sehr dass ich wirklich nicht selten an Suizid denke weil ich einfach versagt habe. Ich habe dazu keine Motivation wenn ich ohnehin als weniger Wert angesehen werde und nur arbeiten darf um mich satt zu bekommen und nicht um mir ein schönes leben zu bescheeren. Ich weiß dass ich den Schritt des Suizids sehr wahrscheinlich irgendwann gehen werde aber das soll hier nicht das Thema sein.

Das Thema ist, bin ich denn wirklich der einzige der dieses riesige Problem erkennt? Oder akzeptiert ihr einfach euer Schicksal und arbeitet bis 70 wofür andere für die gleiche Zeit und Mühe einfach ein vielfach tolleres leben führen?

Ich möchte hier bitte echt keine Antworten wie sei zufrieden mit dem was du hast oder akzeptiere es oder bor allem Geld ist nicht alles weil dann könnte ich wirklich durchdrehen.

Danke falls ihr es bis hier gelesen habt und für die antwort.

Arbeit, Schule, Gehalt, Ausbildung, Gerechtigkeit, Schulsystem, Versagen, Schule und Ausbildung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
Studium endgültig nicht bestanden?

Hallo zusammen...

der Titel verrät, was mich bedrückt... nachdem ich nun über eine Woche am Erdboden zerstört war, weder essen noch schlafen konnte, nach jeder Kleinigkeit in Tränen ausgebrochen bin, habe ich mich nun wieder, Gott sei Dank, soweit gefasst. Frustriert und todestraurig bin ich jedoch nach wie vor...

Wie man es dem Titel entnehmen kann: Ich habe mein Studium endgültig und ireversibel nicht bestanden. Ohne die Möglichkeit auf "Härtefallantrag", Anfechten oä. Vorbei. Finito. Die letzten fünf Jahre (ja, 5, nicht 3, da ich aus verschiedenen Gründen überzogen habe) technisch gesehen für den Mixer. Ein Schock, ein Albtraum... Bei mir ist es besonders ärgerlich: Ich habe mein Fach (so darf ich es ja gar nicht mehr nennen...) mit Leidenschaft studiert und hatte immer gute bis sehr gute Noten. Dann jedoch: das letzte offene Modul. Nur 3 ECTS. Ungelogen. Sogar meine Bachelorarbeit habe ich komplett geschrieben und eingereicht. Alle anderen Module auch bestanden, alle beim ersten Versuch, manche zum Teil mit sehr guten Noten. Meine Durchschnittsnote war auch mehr als zufriedenstellend... bis dieses eine Modul kam, ein Pflichtmodul leider, an dem ich mir nun die Zähne ausgebissen habe... Aus eigener Blödheit. Dieses eine Modul, das mich nach 5 Jahren wieder zurückwirft... All die Jahre und ich habe nichts! Wenn ich auf mein Umfeld schaue, wie sich alle in der Zeit weiterentwickelt haben und ich.. habe nun keinen Abschluss, vom Abitur abgesehen. Dass ich jemals in so eine Lage gerate... Ich weine bei dem Gedanken... ich hatte schon eine Masterzusage und mir mein Leben ganz genau vorgeplant. Alles für die Katz... Wegen eines Moduls und das auch noch ganz am Ende des Studiums. Es ist grausam...

Einerseits wollte ich mir hier in diesem anonymen Forum den Frust von der Seele schreiben, andererseits habe ich ein paar Fragen zu einem möglichen weiteren Vorgehen. Zum Glück habe ich mich soweit gefasst, dass ein Denken an andere Wege wieder möglich ist. Vor einer Woche noch, da habe ich mich gefühlt, als sei mein Leben nun vorbei.

1) gibt es die Möglichkeit mein Studium in Österreich oder der Schweiz "fortzusetzen", bzw zu BEENDEN. Die Sperre gilt doch nur deutschlandweit. Im Internet habe ich dazu verschiedenes gelesen, deshalb bin ich mir nicht sicher? Wenn ja, wie lange dauert so etwas im Schnitt? Immerhin habe ich schon ein quasi fertiges Studium, kann ich mir die Scheine von da auch anrechnen lassen oder sind die auch im Ausland "gesperrt"?

2) sollte ich einen neuen Bachelor anfangen, bestünde die Möglichkeit vor Regelstudienzeit fertig zu werden? Ist es realistisch die Zeit eines Bachelors auf die Hälfte zu drücken? Ich möchte so unbedingt in diesen einen Master, der mir zugesagt hat. Das würde mit anderen Bachelorabschlüssen in einer ähnlichen Richtung auch gehen.

Nachdem ich eine Woche durchgeheult, gefühlt gefastet und durchgemacht habe, bin ich froh, dass ich mich nun doch gegen das Aufgeben entscheiden werde!

Ich danke euch!

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Warum geht alles in meinem Leben so dermaßen schief?

Hi erstmal,

Alsooo wie soll ich am besten anfangen.

Ich stelle diese Frage, weil ich echt nicht nachvollziehen kann warum alles in meinem Leben konstant schief geht und warum ich ständig so viel Pech habe. Ich würde behaupten ich bin ultimativ unglücklicher Mensch oder bzw sehrrrrrr sehr unglücklich mit allem und dabei bin ich erst 19.

Zudem muss ich anfangen damit, dass seit dem Punkt an wo ich auf die Welt gekommen bin, der erste Spruch denn ich gedrückt bekommen habe, dass ich nicht das Kind meiner Eltern bin.

Damit hat es begonnen und seither, habe ich keine richtigen Eltern, nur Geschwister die wirklich sich kümmern um mich, habe psychische Probleme, bin wirklich hässlich dass haben mir mein dad und sogar freme Leute bestätigt, habe schiefe Zähne und mein ganzer Körper hat irgendwelche fatalen mscken die ich absolut nicht mag, während andere den perfekten Körper haben, keiner mag mich bzw liebt mich, wobei alleine bin ich besser dran, lebe bereist alleine und werde vom Amt einfach hopd genommen, habe schon Schulden für Dinge wo ich nichts für kann, habe keine Arbeit und obwohl ich suche bisher nur negative Rückmeldung bekommen hab, ich habe eine schlechte finanzielle Lage, meine Wohnung ist durch mein Kater ziemlich ruiniert, ich habe kein sonderlich starkes Talent und auch wenn ich zeichne kann ich es nicht gut genug, ich bin einfach nur nutzlos, mein abi habe ich beinahe vermasselt, meine beste Freundin ist gerade dabei mich zu verlassen weil ich durch meine schlechte finanzielle Lage einfsch nicht mit ihr zusammen ziehen konnte, jetzt zieht die mit ihren freund ein der mich ignoriert hat und die schien glücklich darüber zu sein zusammen zu ziehen, während mich das wirklich sehr verletzt, ich kann auch einfach nicht positiv sehen, die Menschen in die ich mich verliebt habe mochten mich nie, der Typ wo ich zum ersten Mal wirklich liebe gefühlt habe hat mich angeschrieben und mich blockiert und es tut immer noch verdammt weh, muss für alles was ich habe kämpfen und ich kann das einfach nicht mehr.

Ich will nicht rumheulen sondern einfsch nur verstehen warum alles so schief geht von meiner nicht vorhsnden Kindheit bis hierhin alles einfach unnötig, mein Leben habe ich nur im Alter von 13 teilweise in Erinnerung, ich hbs kein Plan was ich bin oder sein soll.

Jeden Tag tu ich nur noch als wäre alles gut als hätte ich keine Probleme. Einer meinte zu mir wo ich sagte ich habe wirklich physische und unbehandelten Probleme, ich dachte du bist taff und stark. Das hat mich so verletzt so so verletzt.

Ich bin soo dermaßen kurz davor einfach alles liegen zu lassen und zu sterben weil nichts mehr für mich irgendwie Sinn ergibt aber das nicht erst seit heute, ich habe schon mehrfach versucht mein Leben hinter mich zu bringen.

Alle sagen denk positiv es wird besser aber nichts davon ist besser geworden nur schlimmer ich bin wirklich verzweifelt und will einfach aufgeben, ich schaff es einfach nicht mehr.

Ich danke euch im voraus für eure Antworten.

Leben, Freundschaft, Liebe und Beziehung, Pech, unglücklich, Versagen
Warum bin ich so ein Versager?

Hallo, ich bin der Timo, 20 Jahre alt. Ich habe mein Leben verhauen und zwar war ich damals eine Art Muster Sohn, ich habe in der Grundschule sehr gute Leistungen abgeliefert woraufhin ich dann später aufs Gymnasium gewechselt bin. In der 5. Klasse lief alles noch sehr gut, ich habe Zweien und Einsen geschrieben auch meine Eltern waren bis dato immer sehr stolz auf mich. Ab der sechsten Klasse ging es schon langsam bergab, ich wurde gemobbt, habe meine Freunde verloren und deshalb sind auch meine Noten in Mitleidenschaft gezogen worden. Die sechste und siebte Klasse habe ich noch geschafft, die achte auch noch mit ach und Krach, bis ich in die neunte kam, da ging gar nichts mehr, ich habe die Schule geschwänzt und musste sitzen bleiben und bin auf die Realschule gewechselt, ab da war mir die Schule scheiß egal ich habe wieder nichts auf die Reihe gekriegt, bin auf die Hauptschule gewechselt und war vielleicht 8 mal im Jahr da. Nun habe ich keinen Abschuss, habe noch nie richtig gearbeitet, keine Freunde/Freundin, keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern, lebe vom Staat.... Letztes Jahr wollte ich es beim Bäcker versuchen, denn die brauchten jemanden und es hat nicht länger als paar Tage gedauert bis ich wieder rausgeflogen bin. Vom Arbeitsamt werde ich immer nur weiter geschickt, lebe mitten im sozialen Brennpunkt aber wenigstens bin ich nicht f*tt sondern eher im Gegenteil, muskulös und sportlich aber das ist auch das einzige was mich noch stützt. Warum ausgerechnet ich? Warum bin ich so? Komme ich aus diesem Loch wieder raus oder war's das für immer?

Leben, Schule, Versagen
Bin ich ein Versager wenn es zu schwer ist, wenn es net klappt wegen ka allem möglichen?

halt mit studieren (bin anfang 21), gerade erst 21 geworden..

meine eltern unterstützen mein studium und haben halt geld reinbgesteckt und weil viele missgeschicke im studium passiert sind und halt auch im lenben komplikationen waren,, viele sachen die mich runtergezogen hatten, denn ich war teils psyvhisch komplett aus der fassung.. gerade kommt es mir wieder besser vor..

weil es kam wirklich eins aufs andere studium läuft net sachen gehen schief (auch wenn ich net immer was dafür kann, oft wars sachen mit profs undso.. od die organisation da),, dann die sachen die noch so im leben schiefgingen ich konnte wirklich fast net mehr.

und naja weils mit dem studieren net so klappte das letzte jahr fühl(t)e ja und fühle ihc mich widerum schei***...-.. ich mein die haben paar tausende euro investiert und auch wenn sie sagen sie unterstützen mich gerne,, und ich gute wie schlechte (viele) erfahrungen gemacht hab,, aber bestimmt auch wachse aus der zeit, meint ihr das ist es wert? oder würden meine eltern mir sehr sauer sein wnen ich endgültig scheitere im studium? iwie machen sie nicht den eindruck dass sie so sauer sind (mein vater frafgt nur ob ich es ernst nehme).. und ist es berechtigt sich dann wie ein versager zu fühlenm, iwie nicht oder? wenn das leben mich so testet und mich so viele sachen während dem studieren abgelenkt und runtergezogen hatten,, lebenserfahrung wie diebstahl oder anderes..

und naja, wenn ich dann aufhöre und vlt mit jobs die den mindestlohn bieten weitermache, würdet ihr mich dann zb als versager sehen..

ich wollte früher so vie und hab so viele träume gehabt

iwie würde ich dann ja schon nhbisschen auf die fresse fallen..

und ka ob meine freundin auch bei mir bleibt wenn ich das studium net schaffen sollte

wenn net wäre ich der größte versager :( oder wre es dann keine echte liebe

warum hab ich immer so viele horror gedanken :o es müsste besser werden..

und außerdem sagt meine freundin ja sie liebt mich trotzdem aber will dass ich meinen traum schaffe also denkt ihr sie würde mich weiterlieben auch als gescheiterter student? habt ihr erfahrung mit sowas iwie hab ich angst

auch wie der letzte depp darzustehen.. naja aber egal letztlich ist das leben ein spiel und ich kann machen was ich will

ist nur schwer zu begreifen manchmal :o

Leben, Schule, Psychologie, Liebe und Beziehung, Versagen
Was tun wenn man alle Chancen verspielt hat?

Ich denke ich habe alle Chancen verspielt im Leben. Und ich hatte wirklich sehr viele Chancen, die Leute hatten wirklich sehr viel Geduld mit mir. Dich ich habe sie alle immer wieder enttäuscht durch meine Faulheit und Dummheit. Ich hätte vieles erreichen können. Ich war eigentlich gut in der Schule, ich hätte viele Freunde haben können, denn ich war immer sehr beliebte ich hätte Karriere machen können. Ich hätte viel reisen können. Ich hätte ein glückliches und erfülltes Leben erreichen können. Ich hätte tolle Hobbies haben können. Und ich hätte meine Eltern stolz machen können.

Was mache ich stadtdessen? Wegen meiner Faulheit verbrachte ich die meiste Zeit vor dem Computer, und tat sonst nicht viel. Ich vernachlässigte sich die Schule, zog mich immer mehr zurück und isolierte mich. Das führte dazu, dass ich einen ordentlichen Knacks an der Psyche bekam.

Wozu hat mich das ganze geführt? Nunja zu Armut und Fremdbestimmung hat es mich geführt, weil man natürlich glaubte ich kriege das Leben selbst nicht auf die Reihe. Und Recht haben sie.

Aber was tut man wenn man alle Chancen verspielt hat im Leben? Wie kommt man denn damit psychisch klar, zu wissen, dass es einfach vorbei ist? Wie kommt man mit den Schuldgefühlen klar?

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Zu streng mit sich selbst - Ursachen?

Welche Ursschen kann es eurer Meinung nach haben, dass man viel zu streng mit sich selbst umgeht?

Ein Beispiel:

Nehmen wir an, Paula und ich haben die selbe Lebensgeschichte. Würde sie mir ihre erzählen und würde sie mir sagen, sie halte sich für eine Versagerin, würde ich sagen, dass das kompletter Blödsinn ist. Nicht nur subjektiv, sondern auch objektiv. Denke ich allerdings über mich selbst nach, fühle ich mich wie eine Versagerin, die nichts auf die Reihe bekam, was aber eigentlich falsch ist. Das Gefühl geht nur nicht weg.

Generell, einem anderem verzeihe ich z. B. ziemlich viele Fehltritte, mir selbst aber irgendwie keinen einzigen.

Am meisten schäme ich mich dummerweise für Dinge, die mir ein anderer angetan hat. - Und komme mir dann als Versagerin vor, weil es mir deshalb schlecht geht / ging.

Ich weiß, ich bin eigentlich viel zu streng mit mir selbst. Auch wenn mein Leben eine gute Wendung nimmt und ich etwas gut mache, finde ich ein Haar in der Suppe, weshalb eine Entscheidung, die ich vor 1 Jahr getroffen habe falsch war oder dass ich ja aus diesem und jenen Grund versagt habe, alles sinnlos sei und ich mich nicht mehr mit anderen messen müsste, weil ich ja eh immer schlechter bin, drunter stehe...

Geht es einigen gleich?

Was könnten die Ursachen für solche Gedanken sein?

Danke im Voraus :)

Schule, Gefühle, Gedanken, Psychologie, Liebe und Beziehung, streng, Versagen

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