Nach Ausbildung direkt zweite Ausbildung beginnen oder erstmal ein Jahr richtig arbeiten?

Ich bin derzeit im dritten Lehrjahr und absolviere eine Ausbildung aus dem Pflichtgefühl gegenüber meinen Eltern. Der Beruf ist okay, also die Kollegen sind nett aber das Ganze erfüllt mich nicht ganz. Ich bin ein Mensch der viel Bewegung braucht aber beim Beruf sitze ich nur vorm PC.

Früher wollte ich bzw. habe ich es immer noch im Kopf, eine Ausbildung zum Physio machen. Ich stelle mir vor in meinem Träumen wie es ist, wenn ich Physio wäre, eine eigene Praxis Irgendwann zu haben. Gerne würde ich eigentlich nach meiner Ausbildung die Physio Ausbildung starten. Bei einer Schule würde ich dafür auch ein bisschen Geld erhalten. Problem ist nur ich muss ein vierwöchiges Praktikum vorher machen. Das Praktikum wollte ich eigentlich im Januar machen, sodass ich dann August und September richtig arbeiten kann und mir etwas Geld zurück legen kann. Jedoch habe ich nur absagen bekommen, da die Physio Praxen zu sehr mit Patienten ausgelastet sind und mich dann nicht betreuen können… :(. Bis zum 31.07 geht noch meine aktuelle Ausbildung. Am 01.10 würde die Physioausbildung starten. Bedeutet eigentlich ist noch genug Zeit. Jedoch müsste ich dann ein oder zwei Monate ohne Einkommen auskommen. Außerdem bekomme ich in der zweiten Ausbildung kein Unterhalt und Kindergeld mehr , daher überlege ich ob es nicht schlauer wäre, wenn ich ein Jahr richtig arbeite und mir dann 500€ pro Monat zu Seite legen könnte oder ob es ich jetzt die Ausbildung starte und dann mit einem Nebenjob mich finanziere. Zur Info also wenn ich nächstes Jahr die Ausbildung starten würde, dann wäre ich schon 25…

Direkt 2. Ausbildung 50%
Erstmal ein Jahr arbeiten 50%
Spaß, Arbeit, Beruf, Geld verdienen, Job, Geld, Ausbildung, Einkommen, Physiotherapie
Studium abbrechen?

Helllo,

normalerweise stelle ich hier keine Fragen, aber momentan bin ich sehr verzweifelt....

Ich bin 19 Jahre alt und habe letztes Jahr WiWi begonnen zu studieren (an einer Uni, die ich sehr mochte), doch auf Grund eines Sportunfalls konnte ich das Sommersemester nicht absolvieren.

Im Grunde mochte ich das WiWi Studium, weil ich 1. gut drin war und ich die Möglichkeit hatte erstmal grundlegend etwas in die Wirtschaft reinzuschnuppern ohne mich bereits auf einen Bereich festlegen zu müssen und somit die Option hatte nach dem Bachelor mich etwas neu zu orientieren (neuen Schwerpunkt finden)

Naja da hat mir mein Knie einen Strich durch die Rechnung gemacht und ich konnte ein halbes Jahr nicht gehen und war nur mit Krücken unterwegs... aber das tut nichts zur Sache

Ich habe durch die Reha etwas in den Physioalltag geschnuppert und mir gedacht "bewerbe ich mich mal beim Physiostudium, da es eh sehr schwer ist reinzukommen". Ich bin dann tatsächlich genommen worden. Habe nun allerdings wieder ein stabiles Knie und kann wieder gehen und habe somit in meinen funktionierenden Alltag gefunden. Naja habe kurz vor dem Studium/Ausbildung allerdings schon wieder an Physio gezweifelt.... Habe nun die 1. Woche hinter mir und zweifle immer noch, da wir bereits einige Stunden in Berufskunde hatten und ich mich irgendwie fast gar nicht mit dem Beruf identifizieren konnte....

Nun weiß ich nicht ob ich die Ausbildung weitermachen soll, da ich schon angefangen habe und ich auch vertraglich verpflichtet bin die Ausbildungsgebühren bis Ende des Schuljahres weiterzuzahlen (Juni 2023) oder ob ich einfach abbrechen soll, um WiWi weiter zu studieren. Problem ist jeder in meinem Umfeld sagt, dass Physiotherapie sooo gut zu mir passt und ich einfach auch Angst habe meine Freunde zu enttäuschen. Beziehungsweise habe ich auch Panik davor, dass ich Ausbildung abbreche und im WiWi Studium wieder draufkomme, dass ich Physio machen will (ich bin ein sehr verkopfter Mensch und will immer das, was ich nicht haben kann)

Was sagt ihr - ich brauche noch Meinungen die objektiv sind. :)

Danke für eure Antwort!!!

Eure Hanna

Studium, Physiotherapie, Ausbildung und Studium
Was tun bei Verkrampften Schienbein Muskel beim Laufen (Tibialis-anterior-Syndrom, Senk-Spreiz Fuß)?

Hallo zusammen,

Ich war vor 4 - 5 Wochen (mal wieder) beim Sportmediziner wegen schmerzenden und stark angeschwollenen/Verkrampften Schienbeinmuskeln (also der muskel direkt neben dem Schienbein). Das trifft vor allem auf wenn ich schneller gehe oder gar jogge. Ich war vor 10 Jahren auch schon bei 2 verschiedenen Ärzten und 2 verschiedenen Physiotherapeuten, allerdings ohne Ergebnis und ohne Diagnose. Damals hieß es, dass ich mir eben einen anderen Sport suchen solle und auf Laufbelastung verzichten sollte.

Da ich mir in den Kopf gesetzt habe, doch endlich mit dem Laufen anzufangen, habe ich mir einen Laufanfänger Plan raus gesucht (2 Minuten langsam joggen, 2 Minuten gehen im Wechsel. Allerdings nicht mehr als 3 Jogging Intervalle). Nach nicht mal einer Minute traten sich die Beschwerden wieder auf, weshalb ich direkt wieder zum Arzt gegangen bin. Dieser hat mir das Tibialis-anterior-Syndrom mit Senk-Spreiz Fuß diagnostiziert und Einlagen verschrieben. Ich habe ihn gefragt ob es nicht einen anderen Weg gibt, bei dem ich dieses Problem weg trainiere um es dauerhaft zu bessern, was er verneinte. Daraufhin bin ich zum Fuß- bzw Schuh Orthopäden gegangen um besagte Einlagen zu holen. Vor Ort hatte ich allerdings zunächst eine Beratung bei einem Physiotherapeuten, der mir sagte, ich bräuchte nicht unbedingt Einlagen und ich solle es noch ein paar Wochen probieren (mit 1-2 Übungen und der Anwendung einer Faszinrolle).

Ich konnte direkt Erfolge erzielen und konnte so lange wie ewig nicht mehr joggen (2-3 mal 5 Minuten langsam joggen mit gehen dazwischen, was wirklich viel ist im Vergleich zu vorher).

Leider scheint es mit der Zeit allerdings eher wieder schlechter als besser zu werden. Der Schienbeinmuskel verkrampft sodass ich den Fuß deutlich weniger bewegen und nicht mehr laufen kann. Durch Massage und Anwendung der Faszienrolle habe ich wenigstens keine dauerhaften Beschwerden, aber ich scheine es beim joggen nicht los zu werden. Mehr als insgesamt 10-12 Minuten joggen scheint nicht möglich zu sein.

Hat jemand Tipps für mich? Soll ich mir doch die Einlagen holen? Muss ich anders trainieren? Ferndiagnosen sind natürlich schlecht und nicht immer möglich, aber hat jemand Erfahrungen, eine Meinung und/oder Tipps zu dem Thema?

Bin für jedes Feedback dankbar,

Beste Grüße,

Hillsideman

Muskeln, Schmerzen, Training, joggen, laufen, Lauftraining, Physiotherapie, Schienbein, Sportmedizin
Müdigkeit und Antriebslosigkeit beim Fußball?

Hallo zusammen, 

folgendes Problem seit ca. 2 Jahren: 

ich, 20 Jahre alt, 172 cm groß, 72 kg, sportlich, durchtrainiert, eigentlich topfit

Problem: Sobald ich Fussball spiele bin ich müde, schlapp, Kraftlosigkeit in den Füßen und Konditionsprobleme, wie wenn ich noch nie Sport gemacht hätte. Ich mache aber 5 mal die Woche Sport, d.h. 2 x Fitnessstudio (Krafttraining), 2 x Fussballtraining und 1 x Fussballspiel. Mir kommt es so vor wie wenn der Körper Probleme hat die Beine mit Sauerstoff zu versorgen. Beim Krafttraining habe ich keine Probleme, nur beim Fussball. 

Anfänglich dachte ich es liegt an der Ernährung (früher viel Fast Food, kein Salat und Obst) habe aber meine Ernährung komplett umgestellt (kein Fast Food mehr, kaum mehr Fett, viel Proteine, viel Obst). Leider brachte das auch keine Verbesserung.

Kann es Übertraining sein? Ich habe aber viele Kollegen die trainieren öfter und haben keine Probleme...

Ich kann meistens keinen Sprint 100% durchziehen, da meine Beine schlapp machen. Ich kann zwar 90 Minuten durchspielen, aber es ist aber der 1. Minuten eine Qual. Den Zuschauern fällt auch meistens auf das ich bei schnellen Richtungswechseln extrem langsam bin (geht bei mir auch nicht schneller da die Kraft fehlt).

Das komische ist folgendes: Vor ein paar Woche hatte ich Sonntags ein Spiel, Samstag hatte ich noch auf der Baustelle geholfen. Ich war von 8Uhr morgens bis 16 Uhr auf den Beinen habe kaum geschlafen. Am Sonntag dann Müde und extrem schwere Beine. Aus irgendwelchen Gründen habe ich aber eines meiner besten Spielen an diesem Tag gemacht, hatte auch keine Probleme mit meinen Beinen und der Kondition. Kann es deshalb vielleicht sein, dass ich mich zu wenig bewege? Habe einen Bürojob, sitzte 9-10 Stunden am Tag, mache erst Abends noch Sport.

Oder ist es eventuell eine Kopfsache, dass ich mir selber zu viel Druck oder ähnliches mache? Da ich ohne Fussball nicht kann und es mein Leben ist, belastet mich dieses Problem schon extrem stark.

dazu habe ich noch extreme untere Rückenschmerzen, hängt es eventuell damit zusammen?

und ab und zu habe ich auch epileptische Anfälle im Schlaf.

dazu noch viel Stress und wenig Schlaf die letzten 2 Jahre durch meine Alzheimer Kranke Mutter.

ich kann leider durch diese Einschränkung nicht mehr auf Top Niveau spielen, ich habe viele Angebote aber mein Körper macht das einfach nicht mit.

kein Arzt konnte mir bisher helfen, ich habe auch mein Blut testen lassen etc. Da ist alles top.

wenn mir jemand helfen kann wäre ich unendlich dankbar.

Ich hoffe mir kann jemand helfen. Vielen Dank.

Fußball, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Physiotherapie, Sport und Fitness
Lohnt sich Physio Ausbildung?

Derzeit absolviere ich eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten, da es meine Eltern wollten. Die Ausbildung finde ich ziemlich öde und langweilig. Immer wieder träume ich eher von einer Physio Ausbildung, da ich mich für den Bewegungsapparat interessiere, Menschen helfen möchte und einen aktiven Job haben möchte. Wenn ich auf der Arbeit sitze, dann bin ich mit dem Kopf nicht bei der Sache, sondern stelle mir eher vor, wie Plan wäre von Physio leben.

Nach der Physio Ausbildung würde ich 5 Jahre, als Angestellter Physio arbeiten und mich danach Selbstständig machen, mein Parienten Stamm wäre Privat Patienten und Selbstzahler, Behandlungszeit wäre 1 Stunde, da ich aus eigener Erfahrung finde, dass 20 Minuten nicht helfen.

Ich weiß, dass ich wahrscheinlich mehr als 40 Stunden die Wiche arbeite auch wegen den Fortbildungen (habe schon geschaut, welche es gibt und welche ich auf alle Fälle machen möchte).

Nur mein Problem ist, dass ich als Verwaltungsfachangestellter laut Internet deutlich mehr verdienen würde. Nach der Ausbildung in einem Jahr würde ich 3000€ brutto verdienen und laut Internet verdiene Physios gerade mal 2000€ Brutto. Daher Hardere ich mit meiner Entscheidung. vor allem, da ja über all die Preise steigen. Ich überlege, ob ich es dennoch ausprobieren soll, und zur Not in den Verwaltungsjob zurückkehre und dann 2-3 Jahre oder mehr eventuell verschenkt habe. Die Physioausbildung ist in meiner Stadt kostenlos und man würde 1000€ Gehalt in der Ausbildung verdienen.

Wenn ich die Physio Ausbildung Anfange bin ich schon 25, bedeutet mit 28 erst Ausgelernt und würde mich dann frühestens erst mit 33 Selbstständige machen. (Habe auch schon eine genaue Vorstellung wie meine Praxis aussehen soll).

daher meine Frage würde es sich noch Lohnen eine Physio Ausbildung zu machen, und mein Plan zu verfolgen?

Wenn ihr Physio seid, würdet ihr wenn ihr nochmal die Wahl hättet, die Ausbildung erneut machen? Und warum.

Gesundheit, Beruf, Ausbildung, Gesundheit und Medizin, Physiotherapie, Ausbildung und Studium
Oft finde ich Männer toll, die sich für mich interessieren aber manchmal ist es ja auch nur Smalltalk?

Es gibt ja diese eine Art Männer, mit denen man sich unterhält und die Fragen nie was nach, also zb man erzählt mal was von Urlaub und die sagen dann noch kurz „viel Spaß“ aber dann fragen sie nie nach wie der Urlaub so war. Oder sie wissen man hat ein Hobby aber erkundigen sich nie danach. Ich hatte sowas sogar in Beziehungen, ich machte was und der Mann wusste das und hinterher wurde noch nicht mal gefragt wie es war. Echt blöd finde ich das.

Und dann gibt es diese Art Männer die merken sich ganz viele Details und fragen oft nach. Man erwähnt nur mal beiläufig Kleinigkeiten und sie wissen das noch nach Wochen.
und ich liebe das. Also das Dumme ist sogar, das ich mich oft in solche Männer verliebe und Gefühle entwickeln kann , weil ich sowas halt als sehr angenehm empfinde und in Beziehungen das noch nie hatte und mir eigentlich wünsche.
zb mein Physiotherapeut, der ja so absolut gar nicht zu haben ist, bei den ist Smalltalk ja sogar beruflich, also es hat nichts zu bedeuten. Sondern Physiotherapeuten reden nun mal mit ihren Patienten während der Behandlung. Ist ihr Beruf sozusagen. Aber dadurch das er immer alles weiß und nachfragt entwickel ich irgendwie so eine Art Zuneigung, denke dann sogar so einen Quatsch wie , dass er mich nur einmal die Woche sieht und viele Patienten hat und trotzdem noch Details weiß von einer Radtour wo ich vor 4 Wochen mal erzählt habe.

Warum ist mir dieser Punkt bloß so wichtig? Warum entwickel ich immer sofort Gefühle bei solch Männer obwohl es gar kein Date ist oder so? Schrecklich und es stört mich, weil ich mir jetzt zb einen neuen Physiotherapeuten suchen muss, denn ich kann da so nicht mehr hin, sonst werde ich komisch.

Wer erklärt mal, warum das soviel mit mir macht

Männer, Freundschaft, Menschen, Kommunikation, Psychologie, Leute, Liebe und Beziehung, Physiotherapie, physiotherapeut, Philosophie und Gesellschaft
Achtung provokant: Physiotherapeuten keine Ahnung von Fitnesstraining?

Hi,

Achtung2: Lebe in Österreich.

Ich habe Protrusionen an den untersten vier Bandscheiben und nachdem meine Schmerzen sich inzwischen wieder in Grenzen halten, hat meine Physiotherapeutin mir Kreuzheben (mit leichtem Gewicht) aufgegeben.

Sie sagt aber auch, ich soll nach Abschluss der Physiotherapie in einem gut betreuten ( etwas teurerem) Fitness Studio (unter Anleitung eines Trainers) damit weitermachen. Sie hat natürlich genau auf die richtige Ausführung geachtet als wir's zusammen geübt haben.

Gestern hab ich dann per Zufall einen Bekannten getroffen, der Sportwissenschaften studiert hat und staatlich zertifizierter Trainer ist, auch Olympiateilnehmer betreut.

Der hat mir dann erzählt, dass er vor kurzem erst an der FH angehende Physiotherapeuten unterrichtet hat (meine Therapeutin hat auch nen BSc oder BA oder von der FH) und schockiert war, wie wenig Ahnung die anscheinend von Fitnesstraining haben. (Sie wären gut ausgebildet, einem Schmerzpatienten zu helfen, aber eben nicht die Spezialisten für zB Kreuzheben).

Und er meinte, die meisten Trainer in Fitnessstudios wären eben auch keine, die wirklich wissen was sie tun, weil sich in Österreich jeder Trainer nennen kann. Ich müsste drauf achten ob's entweder ein Staatlich zertifizierter Trainer ist oder ein Sportphysiotherapeut. Alles in allem: Er hat mich doch ein wenig verunsichert. Was meint ihr dazu?

LG Chris

Bandscheibe, Fitnesstraining, Österreich, Orthopädie, Physiotherapie, Sport und Fitness, Sportwissenschaft

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