Wie wirkt sich eine Schwangerschaft auf eine bereits bestehende Osteochondrose (LWS) aus?

Diese Frage richtet sich an alle Mediziner*innen, Gynäkolog*innen, Orthopäd*innen, Physiotherapeut*innen und wer sonst noch Ahnung hat.

Ich bin 21 Jahre alt und bin seit nunmehr 5 ½ Jahren mit einer Osteochondrose diagnostiziert. Hatte mit 15 einen Bandscheibenvorfall L5/S1 und die MRT-Bilder zeigten eine Osteochondrose.

Ich habe seit Jahren ziemliche Schmerzen, die auch nicht weniger werden (trotz Krankengymnastik, und ich habe auch eigentlich immer regelmäßig Sport gemacht). Wenn das so weitergeht halte ich das nicht mehr lange aus... Nun hat eine Bekannte (ebenfalls mit Osteochondrose in der LWS, allerdings keine Fachkraft in dem Bereich) mir erklärt dass Schwangerschaften (und Geburten) den Körper da natürlich enormem Druck aussetzen und das dem Ganzen nochmal ordentlich zusetzt. Sie hat mir dazu geraten, entweder früh Kinder zu bekommen, da es mit zunehmendem Alter ja nicht besser wird, oder es ganz bleiben zu lassen. Letzteres kommt für mich nicht infrage. Nun aber die Frage: Werden die Schmerzen durch Schwangerschaft und Geburt tatsächlich dauerhaft schlimmer? Kann mein Körper das überhaupt schaffen?

Ich persönlich hätte nicht mal wirklich ein Problem damit, früh Mama zu werden, nur würde mein Partner es vorziehen, die Familienplanung noch einige (viele) Jahre nach hinten zu verschieben. Auch wenn er sagt, dass er lieber früh als gar nicht Vater werden möchte. Es ist nun einmal so, dass ich aktuell schon häufig an meiner persönlichen Belastungsgrenze stehe und mir teilweise schwarz vor Augen wird wenn ich aufstehe oder etwas aufhebe. Viel mehr kann ich nicht ertragen, ich hoffe also auf die Einschätzung einer*s Expert*in.

Meine Mutter hat übrigens dasselbe Krankheitsbild und ist mit 30 das erste Mal Mutter geworden. Sie sagt allerdings auch, dass die Schmerzen nach den Geburten (die beide nicht ohne Komplikationen verliefen) dauerhaft deutlich schlimmer waren. (An dieser Stelle sei mein Mitgefühl für meine Mutter ausgedrückt, aber das kann ja auch nichts daran ändern.) Ihrer Einschätzung nach hätte sie sich einiges an Schmerzen ersparen können, wenn sie früher Kinder bekommen hätte.

Ich habe nur einen Bruchteil der Schmerzen, die sie tagtäglich durchlebt, das ist mir bewusst, und beim Gedanken daran, dass sich das Ganze ins Unermessliche steigern kann, dreht sich mir der Magen um.

Mein Physiotherapeut schätzt, dass ich in diesem Leben nicht mehr schmerzfrei sein werde, und der "Best-Case" wohl wäre, dass alles bleibt wie es ist (Schmerzmittel nehme ich nur äußerst ungern, nur wenn es wirklich nicht anders geht). Er wies mich darauf hin, dass Schwangerschaft und Entbindung den Druck auf die LWS stark erhöhen und in meinem Rücken dauerhafte Spuren hinterlassen werden. Mehr konnte er dazu allerdings nicht sagen.

Mit meiner Frauenärztin habe ich noch nicht darüber gesprochen, da ich sie als wenig einfühlsam erlebt habe.

Entschuldigt die Länge des Textes, ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Danke und LG, Mermaid

Schwangerschaft, Gesundheit und Medizin, Gynäkologie, LWS, Orthopädie, Physiotherapie
Wie kann man Morbus Bechterew ausschließen?

Servus ,

seit Jahren leide ich unter Rückenschmerzen bei dehnen mir nicht geholfen werden kann . Die Schmerzen sind in der LWS tiefliegend. Morgens beim aufstehen ist es am schlimmsten bei Bewegung wird es besser sogar fast weg . Sobald ich wieder sitze tut es weh . Manchmal kann ich keine halbe Stunde am Stück Auto fahren . Anfangs bin ich von Blockaden ausgegangen aber dem ist anscheinend nicht so . Es wurde ein MRT gemacht und nichts auffälliges gefunden . Das kann ich aber einfach nicht glauben bei den Schmerzen die ich teilweise habe. Ich hatte einmal über Monate sehr starke Schmerzen beim sitzen und beim hinlegen auf eine Bank hat es 3 mal laut geknackt und es war eine Erleichterung zu spüren . Damals dachte ich hmm war halt doch ne hartnäckige Blockade . Dann war es mal länger gut bis ich wieder mit starken Schmerzen aufgewacht bin und komplett steif war. Dehne seitdem faszien und komme einigermaßen klar aber ich möchte schmerzfrei leben . Durch das Googlen der Symptome bin ich dann auf Morbus Bexhterew gekommen jedoch hätte man dies doch im MRT sehen müssen in dem ich 2 mal war ? Ich habe keine Lust mehr zum Arzt zu gehen . Ich war auch schon bestimmt 5 mal beim physios aber nie hat was geholfen . Das komische ist wirklich dass es bei Bewegung und Sport kaum merklich ist ...... jetzt am Wochenende mit weniger Bewegung schmerzt es am meisten

lg

Rückenschmerzen, Krankheit, Gesundheit und Medizin, morbus bechterew, Physiotherapie, Rückenprobleme, Sport und Fitness, ISG

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