Ehemalige Stelleninhaberin nimmt Stellvertretung an?

Guten Tag

Stellt euch mal bitte folgende Situation vor:

Eine Mitarbeiterin kündigt ihren Job, weil sie eine neue Herausforderung annimmt, da sie später Studieren möchte. Die Stelle wird frei.

Eine andere Mitarbeiterin bewirbt sich und bekommt die Stelle. Sie arbeitet sich ein und  nach einer 3 Monatigen Probezeit wird sie fest angestellt, da die Chefin mit den Leistungen zufrieden ist und alles geklappt hat. Trotzdem sagen einzelne Mitarbeiter ständig, wie gut alles doch mit der ehemaligen Mitarbeiterin geklappt hat, wie viel schneller diese war usw. (was ja klar ist, wenn diese 4 Jahre dort gearbeitet hat und die neue erst 3 Monate dort ist und noch nicht alles auswendig weiss usw.)

Einen Monat später erkrankt die neue an einer komplizierten krankheit, muss sich Operationen unterziehen und fällt 6 Wochen aus.

Die Arbeitgeber brauchen Unterstütung, da die Arbeit sonst liegenbleibt. Sie schreiben der ehemaligen Stelleninhaberin und die kommt zurück für einige Tage. (Der neue Job ist mit Schichten, und sie kann an 2 Halbtagen die Woche zurück ins alte Geschäft kommen)
Viele Mitarbeiter freuen sich. Die alte Stelleninhaberin schreibt ganz pingelig alle Sachen auf, die jetzt anders sind als wo sie noch da war, dass zum Beispiel die Ordner anders benannt wurden und es so viel komplizierter sei und blablabla. Das teilt sie der Chefin mit. Nach der Rückkehr der neuen Mitabeiterin wird von der verlangt, dass sie alles wirder rückgängig macht, so wie die andere es verlassen hat. Obwohl für die neue Mitarbeiterin, die nun 100% dort arbeitet, die von ihr gewählte Beschriftung oder Arbeitsweise viel einfacher und schneller geht. Die Mitarbeiter reden wieder ständig mit gemeinen Untertönen davon, wie es war als die andere wieder da war usw.

Die Mitarbeiterin hat auch erfahren, dass es einen Whatsapp Gruppenchat gibt, in der die aktuellen Mitarbeiter noch mit der ehemaligen Vorgängerin von ihr schreiben und sie, die neue wurde nicht mal gefragt ob sie auch rein möchte, obwohl sich dort alle Mtarbeiter nett unterhalten und manchmal zum Mittagessen einladen.

Zudem haben alle Kollegen gewusst, dass die neue  Mitarbeiterin komplizierte OPs hat und einige Tage im Krankenhaus lag, niemand hat gute Besserung gewünscht oder sich mal nach dem befinden erkundigt, wie man das normalerweise höflich macht.

Wie beurteilt ihr die Lage? Was würdet ihr in der Sitaution der neuen Mitarbeiterin tun?

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10 Antworten
Kündigen ohne ein Wort zu sagen?

Mal angenommen, mir gefällt es auf der Arbeit überhaupt nicht. Am Anfang hab ich immer gedacht, ach das wird bestimmt noch besser, und habe wenn man mich gefragt hat ob alles in Ordnung ist, immer gesagt, dass es mir gefällt und alles gut ist.

Momentan ist es aber alles andere als Gut. Ich fühle mich richtig unwohl und möchte am liebsten gar nicht mehr hingehen.
Deshalb möchte ich auf Ende des Monats kündigen. Ich habe einen Monat Kündigungsfrist, würde die Kündigug also am 31. Oktober persönlich der Chefin übergeben und müsste dann noch den ganzen November dort sein.

In dieser Zeit würde ich meine Arbeit erledigen, die Anwesenheitszeit aber auf ein Minimum reduzieren (hab momentan viele Überstunden, die würde ich alle abbauen) und alle höflich behandeln aber nicht mehr. Ich würde keinen Grund zur Kündigung angeben und einfach die kalte Schulter zeigen. Mir ist es egal was hier passiert, sobald ich weg bin. Sie werden bestimmt nicht innerhalb eines Monates einen Ersatz für meine Stelle gefunden haben, aber das muss mich ja nicht interessieren.

Könnten sie etwas gegen mich tun, rechtlich gesehen?
Mir ist bewusst, das dies nicht die „feine Art“ ist, aber ich halte es nicht länger aus und habe wirklich keine Lust auf ein riesiges Drama.

Danke für eure Antworten!

Leben, Arbeit, Kündigung, Job, Arbeitsrecht, Büro, arbeitslos, Chef, Erwachsene, Geschäft, Jahre, Lohn, Mitarbeiter, Monat, Stellensuche
11 Antworten
Kündigen oder bleiben, ich weiss nicht weiter?

Guten Tag

Ich befinde mich in einer ziemlich verzwickten Lage. Ich wohne in der Schweiz und bin 20 Jahre alt. Im Sommer 2017 habe ich meine Ausbildung zur Bürokauffrau mit sehr guten Noten abgeschlossen. Danach habe ich ein 6 Monatiges befristetes Praktikum in einem Sekretariat gemacht, da ich keine andere Stelle gefunden habe. Als das Praktikum fertig war, hab ich um die 30 Bewerbungen geschrieben, um eine neue Stelle zu finden. Alle wurden abgewiesen mit der Begründung, ich hätte zu wenig Berufserfahrung usw...
Ich habe mich beim RAV (Arbeitslosenkasse) gemeldet und hab für 2 Monate arbeitslosengeld bekommen. Anschliessend habe ich eine Stelle bei einer öffentlichen Verwaltung gefunden. Die ist unbefristet und 100%. Ich arbeite nun also seit 4.5 Monaten hier im Büro.

Leider gefällt es mir überhaupt nicht. Die Arbeiten sind total doof (nur Dokumente sortieren und ablegen, Protokolle schreiben und Listen erfassen), ich werde von allen wie ein Lehrling behandelt und angeschnautzt. Ich muss täglich Überstunden machen weil es so viel zu tun gibt und die Leute behandeln mich wie Dreck. Ich habe es bei meiner Chefin angesprochen aber die sagte nur, sie kümmere sich darum wenn sie Zeit hat. Geht aber immer um 16.00 Uhr in den Feierabend (ich bleib bis 19.00 Uhr) und lässt es sich gutgehen. Klar ist sie meine Chefin aber dieses Verhalten ist wirklich fies. Ich werd immer angemotzt dass ich Sachen falsch mache, obwohl es nicht meine Schuld ist. Ich fühle mich überhaupt nicht wohl und weine oft.

Am liebsten würde ich wieder kündigen, aber leider müsste ich dann erneut aufs RAV. Dort würde ich eine Sperrfrist bekommen, weil ich selbst gekündigt habe und auch danach nur wenig Geld. Ich wohne in einer eigenen Wohnung und brauche den Lohn. Zudem würde eine erneute Lücke im Lebenslauf echt schlecht aussehen.

Ich weiss wirklich nicht mehr weiter, aber halte es nicht mehr lange aus hier auf der Arbeit. Hat jemand einen guten Tipp für mich?
Vielen Dank im Voraus.
Alles Liebe
ElliSamy

Leben, Arbeit, Tiere, Familie, Wohnung, Job, Geld, Angst, Schweiz, Sex, Büro, arbeitslos, Ehe, Geschäft, Mitarbeiter, Stellensuche, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
9 Antworten
Was gegen ein Unternehmen tun welches Mitarbeiter menschenunwürdig behandelt?

Ich habe bei einem Lohnunternehmen in Niedersachsen ein Praktikum durchgeführt, welches jedes Jahr mehrere Monate etwa zehn Praktikanten aus Österreich hat.

Österreichische Praktikanten sind besser, weil es aufgrund der Distanz schwieriger ist das Praktikum abzubrechen.

Die meisten Praktikanten führen das Praktikum als schulisches Pflichtpraktikum durch und sind oft minderjährig.

Es ist sehr schwer, im Falle eines Abbruches kurzfristig einen neuen Praktikumsplatz zu bekommen.

Das Unternehmen lockt mit 8 Euro pro Stunde exkl. Wohnkosten und Lebensmittel.

Wenn man sich mit den landw. Maschinen gut auskennt wird man „fairer“ bezahlt ansonsten wird man wie Dreck behandelt.

Einblick in 3 Arbeitstage:

Arbeitsbeginn um 7 Uhr, dann dreistündige Fahrt mit dem Traktor zu einem Betrieb in der ehemaligen DDR. (Traktorüberstellung wurde nicht bezahlt)

Ich war für das Verdichten des Fahrsilos zuständig, um 23.00 funktionierte mein Traktor nicht mehr.

Ein Sensor war kaputt, wodurch man nicht mehr Fahren konnte. Nun musste ich bis 2.00 Uhr warten bis zum Hostel.

Die 3 Stunden wurden natürlich nicht bezahlt.

Am nächsten Tag standen wir um 6.00 auf.

Da der Traktor nicht fuhr musste ich bis etwa 19.00 herumstehen und den anderen zusehen. (unbezahlt)

An einem anderen Tag kam ich trotz vor Ort sein auf 2 Arbeitsstunden, da sie mich nicht brauchten.

Dann musste ein anderer Praktikant und ich einen Traktor 40 km weit zur Schlafstätte überstellen.

Er war zwar einmal dort jedoch wusste er logischerweise nicht auswendig wie wir hinkommen. (Navi gab es nicht)

Rückwärtsfahren war unmöglich, da sich eine Achse des 30 Tonnen Anhängers beim Rückwärtsfahren in die entgegengesetze Richtung drehte, bei einer Sackgasse  war ein Maisfeld unser einziger Ausweg zum reversieren.

Bei einem Kreisverkehr der für den riesigen Traktor zu klein war, fuhren wir eine Vorrang-Tafel um.

Die 2 Besitzer des Agrarunternehmens fragten, warum wir so unverschämt sind, sie um diese Uhrzeit anzurufen.

Die Polizei war gottseidank sehr freundlich und hilfsbereit.

Nach sieben oder acht Stunden kamen wir an es war schon 3 Uhr in der Früh.

Das Ganze war unbezahlt!!

Nach 3 Stunden Schlaf, totmüde und wütend ging der nächste Arbeitstag an.

Weiters durfte ich in etwa zehn Meter Höhe Fensterrahmen streichen und einem Raum voller geöffneten Pestizidbehälter verladen.

Diese Behälter mussten wir auf einen Anhänger hinaufwerfen, wodurch uns beim Werfen immer wieder ein paar Tropfen am Körper trafen.

Als ich die Besitzer fragte warum sie nicht gerecht Bezahlen, gaben sie mir zur Antwort, dass sie aufgrund der derzeitigen schwierigen landwirtschaftlichen Lage Einsparungen nötig sind.

Das Praktikum brach ich nach drei Wochen ab, als ich für 140 unfair berechnete Stunden 415 Euro ausbezahlt bekam. Wenn man die Anfahrts- und Lebensmittel-kosten abzieht habe ich praktisch gratis gearbeitet.

Mein großes Anliegen ist künftige (minderjährige) Praktikanten von diesem Schicksal zu verschonen.

Welche Vorschläge habt ihr?

Arbeit, Recht, Mitarbeiter, Unternehmen
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