Kann ich von meinem Ausbilder verlangen, seine Arbeitsweise zu ändern?

Folgende Situation: Ich mache meine Ausbildung gerade auf einem Bauernhof/Legehennenbetrieb und kümmere mich hauptsächlich um einen von unseren 3 Ställen. Natürlich bin ich auch mal das Wochenende über, oder eine Woche lang nicht in dem Stall, weil ich frei habe, oder ich in einem anderen Stall arbeite. Nun ist es so, dass dieser Stall in dem ich normalerweise arbeite jedes mal völlig verdreckt ist, wenn ich wieder dort bin.,Das darf ich dann schön sauber machen :( Beispielsweise: wenn ich eine Woche lang nicht im Stall bin, wird da eine Woche lang nicht gefegt. Da sammeln sich schon mal 3-4cm Staub am Boden an, ganz zu schweigen von dem, was dann alles von den Kotbändern runterkommt. Ich finde das richtig sch*iße, nicht nur weil ich das wegmachen muss(ich muss im Stall jeden Tag fegen), sondern weil das auch richtig schlecht für die Luft im Stall ist. Das finden die Tiere auch nicht gut, wenn die mal auffliegen, wie es Hühner ja nun mal machen, siehst du vor Staub fast nichts mehr. Bin ich mal das Wochenende weg, sehe ich Montags ganz genau, dass den Hühnern im Krankenabteil kein Wasser gegeben wurde. Öfters stehen Tassen herum, wo der Tee, oder Kaffee nicht ausgetrunken wurde und sich da dann eine schöne dicke Schimmelschicht gebildet hat. Fallen Eier auf den Boden wird das auch häufig kaum entfernt.

Das Ding ist jetzt halt, dass mein Ausbilder den Stall macht, wenn ich weg bin. Sollte ich ihn darauf ansprechen, oder es lieber sein lassen? Steht der als mein Ausbilder bei solchen Sachen über mir, oder kann ich dagegen vorgehen, also VERLANGEN, dass sich das ändert, ohne dass mir durch meinen Ausbilder irgendwelche Konsequenzen drohen?

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Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft bei Pachtung eines Gartengrundstücks oder Befreiung?

Sehr geehrte Leser,

ich bin seit einigen Tagen Pächterin eines Gartengrundstücks:

private Freizeitangelegenheit, 730 qm, Lage außerhalb (keine Kleingartensiedlung), Obstbaumbestand vorhanden, Wiese vorhanden

Ich habe von einem Bekannten den Hinweis bekommen ich müsse Mitglied in der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft werden (Unfallversicherung), ca. 90 € im Jahr.

Ist das richtig?

Mir ist der Sachverhalt nicht klar da ich weder Unternehmer im landwirtschaftlichen Bereich bin, noch etwas Kommerzielles dort betreiben möchte.

Ich möchte dort meine Freizeit verbringen und mich um das Grundstück kümmern.

Ich besitze selbst eine private Unfallversicherung (diese habe ich noch nicht auf die Sache Gartengrundstück angesprochen).

Beim Stöbern auf der Homepage der Landwirtschaftlichen BG bin ich darauf gestoßen, dass man sich auf Antrag von der BG befreien lassen kann, sollte die "bewirtschaftete" Fläche kleiner als 2.500 qm sein - was sie bei mir ist (730 qm).

Ich hoffe es findet sich Jemand im Forum der mir weiterhelfen kann.

Ich stelle mir folgende Fragen:

1) Muss ich Mitglied in der landwirtsch. BG werden?

2) Was würde eine Befreiung mit sich bringen, sprich zahlt dann die normale gesetzliche Krankenkasse im Falle eines Unfalls auf dem Grundstück (z.B. Ast auf den Kopf, Motorsägenunfall usw.)?

Vielen Dank & Alles Gute!

Landwirtschaft, Versicherung, Recht, BG, Landwirt, Sozialversicherung, Unfallversicherung, Pacht
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Was sollte das (Tierrechtsaktivismus?

Guten Morgen, heute würde ich mich gerne mit Tierrechtsaktivisten unterhalten. Alle anderen sind natürlich auch herzlichst eingeladen.

In den letzten Tagen ist mir etwas Seltsames passiert. Bevor ich zum Punkt komme, nuss ich erwähnen dass ich, gemeinsam mit meinem Freund einen kleinen auf Bauernhof führe (rund zehn Stück Rind, vier Hühner für den Eigengebrauch an Eiern, Enten und Gänse als „Pestizid“) und das mit viel Herz und Leidenschaft. Der Hof ist als Bio-Hof deklariert, in einer Gesellschaft mit den strengsten Regeln was Tier- und Umweltschutz anbelangt (Die Rinder haben 365 Tage pro Jahr Auslauf, werden in Laufställen gehalten, als Hauptfütterungsmittel ist nur Heu/Gras anerkannt, Kälber bekommen ausschließlich Muttermilch, Kälber wachsen in großen Boxen mit anderen auf, Kälber haben Kontakt mit Mutter,...) Ich traue mich definitiv zu sagen, dass das Nutztierhaltung ist, wie sie sein sollte.

Nun ja, wie gesagt, die Kühe und Kälber stehen auch nachts auf der Weide, und dürfen dort „Kuh“ sein. Letztens aber wurde ich spät nachts vom Läuten der Kuhglocken wach, was wahrlich ungewöhnlich ist, weil die Weide nicht an das Haus angrenzt und man die Glocken nur leise hört. Ich bin dann aufgestanden, und habe gesehen, dass meine acht Kühe etwas verwundert im Garten standen und Rasen „mähten“ Wir haben sie dann in den Stall verfrachtet und den Stromzaun überprüft, der an einer Stelle durchgeschnitten (!) war. Der Gipfel waren dann am nächsten Morgen entdeckte Zettel mit Aufschriften wie „Tierquäler“ „Du solltest abgeschlachtet werden“, etc.

Die Tiere wurden offensichtlich freigelassen. Das Ganze ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich für Mensch und Tier. Die Kühe hätten ins Dorf rennen können, vor Autos, die Weide vom Nachbarn betreten, sie hätten abstürzen können,... (zudem wurde hier ein Wolf mehrmals gesichtet, hätten sie auch die Kälber „befreit“...)

Jetzt zu meinen Fragen: 1. Kommt sowas öfter vor? 2. Warum macht man sowas? (Ich verstehe ja, dass manche Menschen nicht wollen, das Tiere zu diesem und jenem Zweck getötet werden, aber warum tut man dann nichts sinnvolles, wie bspw. die Politik mehr bedrängen,... 3. Was erhofft man von solcher Aktion? 4. Sind sich diese „Tierschützer“ der Gefahr bewusst? (Autounfälle,...)

Ich bedanke mich schon im Vorraus für eure Mühe meinen etwas zu lang geratenen Text durchgelesen zu haben und eine evtl Antwort. Ich bitte euch, von provozierenden, beleidigenden Antworten abzusehen. 

Tiere, Landwirtschaft, vegan, Kuh, Tierrechte, aktivismus
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Könnte jemand mein Gartenbewässerungssystem beurteilen(Mit Skizze)?

Also, ich lebe auf einem Bauernhof mit einem sehr großen Garten. Aus Freude am Experimentieren und um mir Arbeit zu ersparen, wollte ich unseren Acker nun automatisch bewässern. Wir sammeln Regenwasser in einem alten Güllefass (ca 5000 Liter) und einem alten Milchsammelbehälter (ca 200 Liter). Legt man einen Schlauch in eines der Behältnisse, befördert der Wasserdruck das Wasser bis mindestens 20-30 Meter von alleine heraus.

Wie in der Skizze hoffentlich ersichtlich, habe ich die Gesamtlänge von dem unterirdischen Schlauch, welcher das Wasser nur zu den Pflanzen transportieren

soll, mit insgesamt ca. 30 Metern bemessen (In der Skizze nicht markierter Bleistift). An vier Stellen möchte ich aus diesem Schlauch Wasser entnehmen (Schwarze Punkte), und den Tropfschläuchen (Mit grün markierte Linien) zuführen. Diese Tropfschläuche sollen insgesamt ca 165 m lang werden und bei jeden Meter über einen Sprenkler verfügen. Auf Banggood habe ich günstige PVC-Schläuche mit einem Innendurchmesser von 4 mm und Aussendurchmesser von 7 mm gefunden.

Insgesamt müsste ich für das gesamte System mit Sprenklern dann 100 € bezahlen. Glaubt ihr es reicht, wenn ich die Filterpumpe eines nicht mehr genutzten Swimmingpools zwischenschalte? (in der Skizze die beiden Kreise) Die Pumpenleistung beträgt um die 1000 Liter pro Stunde. Die Sprenkler haben eine Flussrate von 2-2,5 Litern pro Stunde. Das sollte dann doch eigentlich reichen, oder?

Oder ist der Druck dann sogar schon zu stark?

Und was haltet ihr generell von dem Konzept?

Könnte jemand mein Gartenbewässerungssystem beurteilen(Mit Skizze)?
Wasser, Garten, Technik, Landwirtschaft, automatisierung, gartenbau, Technologie, Bewässerungssystem
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