Arbeitgeber wechseln, Landwirt?

Hallo liebe Community,

Ich weiß grade absolut nicht weiter. Ich arbeite seit knapp 5 Jahren (mit Ausbildung) als Land und Baumaschinenmechatroniker. Leider hab ich jetzt irgendwie die Lust an den Beruf verloren und es macht eigentlich kein Spaß mehr. Sicher gibt es noch die einen oder anderen Tage die recht schön sind aber im großen und ganzen ist die Luft halt raus.

Also hab ich mich vor wochen mal umgehört und habe bei einen größeren Agrarbetrieb wegen einer Stelle nachgefragt. Vor ein paar Tagen meldete sich dann auch der Chef bei mir das das auch klappen könnte wenn ich nun nur noch zusage.

Auf die Berufsrichtung bin ich eigentlich gekommen weil ich in der Verwandschaft auch einen Landwirt habe und ich dort schon mehrere Jahre zu den Spitzenzeiten (Heuernte, Getreideernte, Bodenbearbeitung und Herbstbestellung) mit aushelfen und fahren musste/ wollte. Das hat und macht mir bis jetzt immer enorm viel Spaß.

Jetzt habe ich das mal in meiner Familie kund getan das ich evt den Beruf wechseln möchte und so gut wie jeder rät mir davon ab. Da sagt mir dann jeder: ich würde mich beruflich nicht verbessern sondern verschlechtern, wenn ich dann mal 10 Jahre aus meinen erlernten Beruf raus bin finde ich nie wieder was in der Richtung oder fange wieder bei 0 an usw. Klar haben die schon recht damit aber ich finde trotzdem das ich es vllt doch mal versuchen sollte vor allem weil das auch der Betrieb ist bei den ich schon seit Kindesalter mal mit fahren wollte und jetzt könnte das wirklich klappen.

Jedenfalls sollte der lohn schon gleich bleiben oder besser werden als vorher. Gut ist auch das der Betrieb nur paar km weiter weg ist als zu meiner jetzigen Arbeit(ca. 5 min mehr Fahrzeit). Außerdem war ich dort auch schon öfters wegen Reparaturen an Maschine, so wissen die auch das ich schon Paar Kenntnisse mitbringe.

So im großen und ganzen habe ich da eig auch enorm Bock drauf aber habe gleichzeitig auch angst mich zu verschlechtern und mich in so ne Sackgasse zu reiten. Mein jetziger Betrieb würde mir auch leid tun weil die Heeresleitung zu uns mehr als Fair und nett ist und die Kollegen auch alle top sind. Und mal angenommen ich kündige jetzt, fange dort bei den Agrarbetrieb an und merke dann evt das es doch nicht so toll ist brauch ich dann wahrscheinlich auch nicht zu meinen jetzigen Arbeitgeber zurück gekrochen kommen.

Wie seht ihr das? sollte ich es mal riskieren und schauen was dann daraus wird oder sollte ich es lieber gleich lassen weil das für meine Zukunft überhaupt nichts bringt.

Schon mal danke für eure Meinungen.

Schule, Landwirtschaft, Ausbildung und Studium
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120.000 Feinstaubtote jährlich - Hauptursache Massentierhaltung - Handlungsbedarf?

Heute wurde eine neue Studie des Max-Plank-Instituts für Chemie in Mainz über die jährliche Zahl der Todesfälle durch Feinstaub in Deutschland veröffentlicht. Die Studie kommt auf 120.000 Opfer jährlich. Das sind fast doppelt so viele, wie bisher angenommen.

Größter Einzelverursacher von Feinstaub ist die Massentierhaltung durch Ammoniak-Ausgasungen. Deutschland ist der viertgrößte Fleischproduzent der Welt (nach China, den USA und Brasilien). Hierzulande stehen einige der größten Tierfabriken weltweit.

Die Massentierhaltung ist bereits aus mehreren Gründen in der Kritik. Die Haltungsbedingungen der Tiere, der hohe Ressourcenverbrauch durch Kraftfutterfütterung, der Beitrag zum Klimawandel durch Methanemissionen und die Umweltbelastung durch die Entsorgung der Fäkalien sind häufig genannte Gründe.

Seht ihr durch die neuen Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Auswirkungen gesteigerten Handlungsbedarf, Nutztierhaltung und Landwirtschaft umzubauen und gesundheitlicher zu gestalten?

Landwirtschaft sollte gesundheitsverträglicher umgestaltet werden 75%
Kein Handlungsbedarf 24%
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EU Agrarreform - Sollten Fördergelder in Zukunft mehr an Bedingungen gebunden werden?

In der EU wird aktuell über das Budget der nächsten Förderperiode im Landwirtschaftssektor verhandelt. In der laufenden Periode betrug das Budget ca 60 Milliarden Euro. Je größer der landwirtschaftliche Betrieb, desto größer die Fördersumme.

Umweltverbände fordern, dass die Fördermittel stärker an Bedingungen geknüpft werden sollen. Als Begründung werden das Höfesterben von Kleinbauernbetrieben, schlechte Haltungsbedingungen von Nutztieren, zu hoher Einsatz von Pestiziden, Artenschutz, Insektensterben, Klimaschutz und Wasserschutz genannt. Landwirtschaftsverbände wollen hingegen weitestgehend an dem aktuellen System festhalten.

Mich würde interessieren wir ihr das seht? :-)

Fördergelder sollten mehr an Bedinungen geknüpft werden. 92%
Das aktuelle System sollte beibehalten werden. 7%
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Qualitätsnormen für Lebensmittel, noch aktuell?

Hallo, ist der folgende Focus Artikel noch aktuell? https://www.google.de/amp/s/amp.focus.de/politik/ausland/eu/tid-31467/qualitaetsnormen-fuer-lebensmittel-frisch-vom-acker-direkt-in-die-muelltonne_aid_999731.html

Die Paprika ist zu klein, der Apfel ungleichmäßig gefärbt und die Orangenschale hat einen Fleck. Also kommt alles in den Müll. So will es die EU. Viele der Lebensmittel, die jedes Jahr auf dem Müll landen, werden schon beim Bauern aussortiert.

Der Weg vom Acker auf den Teller ist lang: Er beginnt mit der Ernte, dann kommen Lagerung, Transport und Verarbeitung. Aus dem Groß- und Einzelhandel gelangt das Essen zum Kunden – und schließlich in seinen Magen. Doch rund ein Drittel aller für den Menschen produzierten Lebensmittel kommt dort niemals an, wie aus einer Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hervorgeht. 1,3 Milliarden Tonnen gehen jährlich unterwegs verloren, ein Großteil davon landet im Müll.

Mehr als ein Viertel dieser verlorenen Lebensmittel wird laut FAO und dem Schweizer Bundesamt für Landwirtschaft schon beim Bauern aussortiert. Jede zweite Kartoffel zum Beispiel. Und auch jeder zweite Kopfsalat. Denn sie entsprechen nicht den Vermarktungsnormen. So schreibt die Europäische Union dem europäischen Obst und Gemüse detailliert vor, wie es auszusehen hat. 18 Seiten Verordnung widmet sie allein den Äpfeln. Mindesten sechs Zentimeter Querdurchmesser muss ein Apfel haben. Für verschiedene Typen gibt es außerdem unterschiedliche Vorgaben hinsichtlich der Färbung. Auch in welcher Güteklasse welche Mängel erlaubt sind, ist detailliert ausgeführt.

„Viele Vermarktungsnormen sind völlig überflüssig“

Verbraucherschützer haben kein Verständnis für die europäische Regulierungswut. „Es gibt viele völlig überflüssige Vermarktungsnormen“, sagt Silke Schwartau, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Hamburg. „Zum Beispiel, dass bei manchen Äpfeln mindestens die Hälfte der Gesamtfläche rot gefärbt sein muss. Warum kann es nicht auch weniger sein?“ Auch die vorgeschriebene Mindestgröße für Orangen stört sie: „Viele Verbraucher würden sich das lieber aussuchen und auch mal kleinere Früchte kaufen. Auch die strengen Vorgaben für eventuelle Schalenfehler wie ein paar Flecken auf der Orangenschale halten wir für völlig übertrieben.“ Bei Paprika darf die Größe unterschiedlicher Schoten nicht mehr als 20 Millimeter abweichen. Warum dürfe es nicht große und kleine Exemplare in einer Verpackung geben, fragt Schwartau.

Dabei gäbe es durchaus Abnehmer für „unperfekte“ Ware. „Viele Verbraucher wünschen sich aktiv, dass es im Laden auch kleines Obst und Gemüse oder solches mit geringfügigen Mängeln gibt. Ein kleinerer Apfel kann sich zum Beispiel besser eignen, um ihn dem Kind mit in die Schule zu geben. Und manche Kunden, die sparen müssen, würden gern eine kleine Macke in Kauf nehmen, wenn sie dann weniger bezahlen müssen.“

Europa, Landwirtschaft, Politik
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Kann mir jemand die Folgen des Bauernsterbens erklären?

Ich habe hie einen Text aus dem Internet, aber vielleicht wisst ihr ja auch noch andere Sachen. Ich versthe den Text nämlich nicht.

Mit dieser Entwicklung ging eine Schwächung des ländlichen Raums einher, der mit den Arbeitsplätzen an Wirtschaftskraft verlor und aus dann Bildungseinrichtungen, Ämter, Dienstleistungen und schließlich die Menschen abwanderten - bis hin zu “sterbenden Dörfern”. Zwar wurde die bäuerliche Landwirtschaft in Sonntagsreden immer hochgehalten, und viele Bauern stemmten sich gegen den Trend und versuchten mit regionaler Vermarktung (Hofverkauf und “Bauernmärkte”) und Ideen wie “Ferien auf dem Bauernhof” zu überleben; ein gegenläufiger Trend - unter anderem eine Ergebnis der Agrarwende unter Renate Künast - etablierte sich aber erst mit dem Biolandbau, der inzwischen 4,5 Prozent der Landwirtschaftsfläche umfasst. Hier sind Betriebsgrößen und Spezialisierung geringer, und der Handel findet überwiegend in der Region statt (wobei auch hier eine zunehmende Intensivierung zu beobachten ist - das Interesse der Discounter an Bioware hat seinen Preis). Auch regionale Qualitätssiegel und die Pflege der Kulturlandschaft im Rahmen von Agrarumweltprogrammen stellen zukunftsträchtige Entwicklungen dar; eine Chance könnte auch die zunehmende Nutzung der Bioenergie sein, “Bioenergiedörfer” wie das niedersächsische Jühnde sind hier Vorläufer.

Die Entwicklung der ländlichen Räume sollte uns jedenfalls nicht egal sein, denn eine zukünftige Gesellschaft, deren Energieverbrauch erheblich verringert werden muss braucht nachhaltige Landbewirtschaftung und regionale Wertschöpfung.

Landwirtschaft, Bauernsterben
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Was ist euer Meinung nach das beste Land zum Leben?

Hallo

was ist euere Meinung nach das beste Land zum leben, rein subjektiv vom Leben her.

Ich stelle diese Frage da ich als MFA arbeite und in einem Meeting über die Medizin Versorgung in Deutschland sprachen. Der Chefarzt der eine Präsentation gemacht hat, meinte das Deutschland die beste Medizin Versorgung Welt weit habe.

Da bei einem Arbeitsunfall oder bei einem Wegeunfall die BG aufkommt, auch zahlt die Krankenkasse viele sachen bei erwiesener Krankheit.

Wenn ich darüber nachdenke gibt es eigentlich viele Faktoren warum Deutschland meiner Meinung nach das beste Land ist.

Von der Justiz her, ist Deutschland laut https://de.m.wikipedia.org/wiki/World_Justice_Project auf Platz 6 der rechtsstaatlichsten Länder.

Auch wenn man Arbeitslos wird, lässt der Staat einen nicht im Stich (in den meisten Fällen …)

Es gibt noch bestimmt 1000 andere Sachen die in Deutschland gut sind, mir ist jetzt erst klar geworden was für ein Privileg es ist in Deutschland zu Leben.Ich komme aus den Ausland bzw meine Eltern, ich wurde hier geboren.

Das einzige was ich eventuell ändern würde ,wäre vlt ein Bereich im Bahnhof oder in Bushaltestellen für Raucher, damit man nicht den Passiv Rauch einatmet. Da ich jedoch keine Politische noch wirtschaftlichen Fachkenntnisse habe ist mein genannter Vorschlag irrelevant.

Welches Land findet ihr im allgemeinen am besten? Welches Land kann mit Deutschland mithalten? Wo würdet ihr Umziehen? Stimmt ihr mir zu?

danke im Voraus

Andere Meinung 52%
Deutschland 47%
essen, Leben, Arbeit, trinken, Landwirtschaft, Wirtschaft, Menschen, Deutschland, Politik, Bürger, Justiz, Länder, Staat, Umfrage
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UN Klimakonferenz in Polen - Verantwortung der Politik oder jedes Einzelnen?

Heute beginnt die UN Klimakonferenz in Polen. Es wird gesagt es geht um das langfristige Überleben der Menschheit. Findet ihr Klimaschutz ist allein Sache der Politik und des Gesetzgebers, oder hat jeder einzelne eine Eigenverantwortung und sollte etwas für den Klimaschutz in seinem persönlichen Bereich tun?

Jeder ist gefragt selbst bei sich etwas für Klimaschutz zu tun 82%
Klimaschutz ist allein Sache der Politik 17%
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