Wann ist eine Fernbeziehung falsch/zu viel oder ungesund?

Hallo,

mein Freund und ich sind seit fast 2 Jahren zusammen. Anfangs haben wir uns nur am Wochenende gesehen, da er für eine Ausbildung weiter weg musste. Durch Corona wurde das Ganze dann erst einmal viel einfacher und er war viel öfter zu Hause. Damals habe ich ein FSJ gemacht und hatte auch Zeit. Letzten Winter habe ich das Studieren begonnen und bin dazu auch in eine andere Stadt. Der Studiengang gefällt mir allerdings nicht und ich bin derzeit auch sehr in der Schwebe, wie es bei mir momentan weitergehen soll: Ich habe mich für Medizin beworben, kann aber auch sein, dass es erst zum Sommersemester funktioniert, und die Stadt kann ich mir dabei auch nicht aussuchen.

Auf jeden Fall ist mein Freund seit März fertig mit seiner Ausbildung (Polizei) und wurde nun versetzt in eine Stadt, die etwa 250km von unserem Zuhause und etwa 150km von meiner derzeitigen Studienstadt entfernt ist.

Und jetzt zu meinem Thema: Ich wusste, dass es mit der Fernbeziehung schwierig wird für mich, allerdings dachte ich, dass wir das schon hinbekommen, da unsere Kennenlernphase etc. auch nur an Wochenenden passiert ist. Ich habe es echt probiert, aber ich komme damit einfach nicht klar. Jedes Mal, wenn wir uns trennen, bin ich unendlich traurig. Teils sehen wir uns nach 4 Tagen wieder, dann ist es okay, aber dank Schichtdienst und Zusatzstunden etc. kommt es auch manchmal zu 3 Wochen, in denen wir uns nicht sehen und das ist schrecklich für mich. Ich habe gedacht, ich kann mich nach mittlerweile 6 Monaten damit anfreunden, jedoch wird es immer schlimmer teilweise. Wir waren die vergangenen 2 Wochen gemeinsam im Urlaub und jetzt habe ich kurzfristig erfahren, dass wir uns die nächsten 3 Wochen nicht sehen, und das macht mich tot unglücklich. Dazu kommt von ihm die Antwort, ich solle nicht so tun als ob wir uns Jetzt 2 Jahre lang nicht gesehen hätten und uns jetzt ebenso lang nicht mehr sehen würden, was mich verletzt. Er kommt mit der gesamten Situation einfach viel besser klar als ich. Ich freue mich auch, dass er in seiner neuen Stadt und Arbeit gut angekommen ist, aber gleichzeitig verletzt es mich total, dass ich die einzige von uns beiden bin, der es anscheinend sehr viel ausmacht.

Ich habe das Gefühl, das mich die gesamte Fernbeziehung psychisch sehr belastet und die Aussicht auf weitere 2 1/2 Jahre, die wir sicher getrennt leben, beunruhigt mich. Zudem ist meine eigene Situation derzeit so ungewiss und es kann gut sein, dass ich noch viel weiter weg zum Studieren komme als momentan.

Ich liebe meinen Freund, aber ich frage mich, ob ich die gesamte Situation aushalte und ob das gesund für mich ist. Es gibt viele Paare, die das super meistern, aber ich glaube, man muss schon wirklich der Typ dafür sein. Was meint ihr dazu? Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Ist es zu rechtfertigen, dass man sich nur aufgrund der Belastung trennen würde, obwohl man sich liebt? Ich möchte mich nicht trennen, aber so weiter machen, wie es bisher verläuft, kann ich glaube ich auch nicht.

Trennung, Fernbeziehung, Belastung, Distanz
Wäre das eine sehr miese Nummer von mir?

Liebe Community,

ich habe seit 2 Monaten wieder Kontakt zu einer Bekannten, die sich nach 13 Jahren plötzlich wieder bei mir gemeldet hat. Sie wollte alte Kontakte wieder aufleben lassen, weil sie sich nach dem Tod ihres Partners im April sehr einsam fühlt.

Ich hatte sehr großes Mitgefühl, aber ich habe festgestellt, dass die Menschen für sie beliebig austauschbar sind. Für sie geht es nur darum, jeden Tag jemanden treffen zu können, um nicht allein in ihrer Wohnung zu sitzen (sie ist Frührentnerin). Sie trifft sich sogar mit einem Mann, der gar nicht ihr Typ ist, wie sie sagt. Doch alles ist besser als keine Gesellschaft zu haben, selbst wenn der Preis dafür hoch ist. Sie muss ihn sexuell befriedigen und er fährt dann mit ihr irgendwohin oder repariert etwas in ihrer Wohnung.

Wenn wir uns sehen, nervt sie mich oft. Jedes Mal versucht sie, mich auf das nächste Treffen festzunageln. Auch jammert sie die ganze Zeit, dass sie wieder einen Mann braucht, weil sie ohne einen nicht zurechtkommt.

Am Donnerstag hatte ich frei und ich habe mir den ganzen Nachmittag Zeit für sie genommen. Bei dem schönen Wetter haben wir nur in ihrer Wohnung gesessen und alles hat sich um das Thema Männer bei ihr gedreht. Sie wollte unbedingt, dass ich am Sonntag wieder zu ihr komme. Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht zusagen könne. Ich musste heute einen langen Dienst im Pflegeheim machen und wollte eigentlich am Sonntag zuhause entspannen. Meine Bekannte sagte, sie müsse es aber wissen, sonst müsse sie anderweitig nach Gesellschaft gucken. Um meine Ruhe zu haben, habe ich zugesagt.

Ich habe aber gar keine Lust. Sie war nicht mal bereit, sich mit mir am Eissalon zu treffen, damit wir bei der Wärme ein Eis essen gehen. Wenn ich jetzt anrufe und absage, beginnen die Diskussionen, ob ich nicht wenigstens für 2 Stunden vorbeikommen kann. Doch es würden eh wieder mindestens doppelt so viele Stunden werden.

Ich habe mir jetzt überlegt, ob ich sie einfach hängen lassen soll. Wenn ich zur verabredeten Zeit nicht erscheine, wird sie anrufen. Ich könnte dann sagen, dass ich leider eingeschlafen bin und nach dem heutigen Tag zu müde bin, um mich noch fertig zu machen.

Was meint ihr?

Wäre das sehr gemein von mir?

Lieben Gruß

Einsamkeit, Trauer, Beziehung, Psychologie, Gesellschaft, trauerbewältigung, Belastung
Ich bin eine Belastung für meinen Arbeitgeber und unfähig, eigentlich wollte ich nach der Ausbildung einen Arbeitgeberwechsel machen, was tun?

Achtung langer Text.

Ich bin W/18 und mache gerade eine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement in einer Behörde. Ich habe einen Realschulabschluss von 2,5 über das Gymnasium (hätte ich Prüfungen geschrieben, wäre der niemals so gut geworden) und ich hatte schon immer Lernschwierigkeiten. Es haben mir schon viele in der Schule gesagt, dass ich zu langsam beim Aufgaben bearbeiten bin oder ob ich mich nicht mal beeilen kann. Ich habe außerdem große Schwierigkeiten mir Dinge zu behalten. Auf Arbeit stelle ich sehr viele Fragen von denen Andere sicher schon genervt sind. Ich bekomme nur die einfachsten Aufgaben mittlerweile ohne Hilfe hin. Ich bin auch unfähig und bringe vieles durcheinander. Die Ausbilder geben echt ihr Bestes und ich meins eigentlich auch. Mein Ausbilder hat mich heute z.B. gefragt, was ich da mache und ich meinte, dass ich ausversehen etwas durcheinander gebracht habe und dass ich jetzt alles nochmal durchgucken muss. Der Ausbilder hat mir nett weitergeholfen, im Flur habe ich ihn dann aber fluchen gehört.

Mein Arbeitgeber ist wirklich gut. Wenn einer bei der Arbeit zu langsam ist, wird man gefördert und sie strengen sich an, dass man es trotzdem versteht und sie sind (vor mir zumindest) nett zu mir und setzen sich auch dafür ein, dass eine gute Arbeitsatmosphäre herrscht und dass auch jeder es irgendwann versteht. Ich bekomme auch überdurchschnittlich viel Ausbildungsgehalt. Ich wollte aber eigentlich nach der Ausbildung zu meinem Freund ziehen und den Arbeitgeber wechseln. Wie kann ich das bessern? So fliege ich doch bei fast jedem in der Probezeit raus? Niemand braucht eine Arbeitskraft, die nur eine Belastung ist.

Arbeit, Beruf, Ausbildung, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Belastung
Ist es normal, dass ich so unbelastbar bin?

Es ist einfach so: Am allerliebsten liege ich im Bett.

Oder ich mache etwas mit Freunden oder der Familie. Heute z.B. war ich auf einem Fest und da waren auch Freunde und Verwandte. Und wenn man da gemütlich sitzt, das mag ich auch.

Ich mag es halt generell, wenn es gemütlich ist.

Aber wenn ich z.B. daran denke, dass ich im Januar Prüfungen hab und danach Praktika, wo ich Berichte schreiben muss, dann bekomm ich jetzt schon Bauchschmerzen.

Ich weiß, es klingt komisch. Aber es ist so.

Letztes Wintersemester hatten wir mehrere Prüfungen und durch eine bin ich durchgefallen. Und das war wirklich für mich damals so viel Stress, dass ich kurzzeitig Tinnitus bekommen habe.

Ich komm einfach mit Druck überhaupt nicht klar. Und wenn irgendwo Druck kommt, dann will ich mich am liebsten im Bett verstecken.

Es gibt Menschen, die sind sehr belastbar. Ich bin es nicht. Ich brauche viele Pausen und Freizeit. Ich brauche auch nach dem Lernen viel Zeit, um abzuschalten.

Manchmal würd ich mich am liebsten einfach wieder zurück ins Wärmebettchen legen 😅

Ich hab übrigens auch noch Kuscheltiere im Bett, die dann oft herhalten müssen, wenn ich gestresst bin.

Also irgendwie hab ich halt das Gefühl, dass ich innerlich noch viel jünger bin, als ich eigentlich bin. Das fällt mir auch immer wieder auf, wenn mir Gespräche meiner Kommilitonen zu 'erwachsen' sind oder ich total genervt bin, wenn für das Studium Freizeit drauf geht. (Obwohl ich mein Studienfach sehr mag.)

Habt ihr ähnliche Erfahrungen?

Verhalten, Gefühle, Menschen, Psychologie, Druck, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Belastung
Trauer?

Eine gute Freundin hat im April erst ihr Baby verloren sie steckt also noch sehr tief in ihrer Trauer nun bekommt ihre Schwester nächsten Monat auch ein Baby und die beiden waren quasi ziemlich zeitgleich schwanger ihr Baby sollte auch nächsten Monat kommen

in der Familie dreht sich logischerweise gerade alles um das Baby ihre Schwester meldet sich auch nur wenn es darum geht und heult sie den ganzen Tag damit voll auch andere Verwandte schreiben ihr viel um dieses Kind dabei ist sie ja quasi auch „nur“ die Tante

ihr geht es damit sehr schlecht sie hat ihr Handy ausgeschaltet damit niemand sie mehr damit voll heult

nun hab ich mitbekommen das sie einfach so nicht mehr zur Arbeit geht also ohne Krankmeldung etc

gestern hab ich sie dann betrunken aufgefunden und mit zu mir geholt heute morgen war sie einfach weg, bei sich zuhause ist sie nicht

ich mache mir große Sorgen um sie und ehrlich gesagt würde ich der Familie gerne mal meine Meinung sagen das man das Thema nicht ganz weglassen kann ist mir bewusst, das ihre Schwester sich freut ist mir auch bewusst aber warum muss man sie damit so belasten ? Das ist mir leider nicht bewusst es tut mir im Herzen weh sie so zu sehen

sie ist ein toller Mensch und ich erkenne sie so gar nicht wieder auch Alkohol ist gar nicht ihre Art

ich bin so verzweifelt weiß nicht wie ich helfen soll bzw. wie ich damit umgehen soll

habe Angst das sie nun wenn das Baby da ist (Anfang des Monats) komplett durchdreht

Therapie, Trauer, Tod, Liebe und Beziehung, Psyche, Selbsthilfegruppe, Belastung
Dozenten von Überforderung mit den Ansprüchen erzählen?

Soll ich meinem Dozenten davon erzählen, dass ich das Gefühl habe, den Anforderungen im Seminar nicht gerecht zu werden? Es geht um ein Seminar, in dem wir sehr viel, teilweise sehr abstrakte und lange Texte lesen müssen. Anschließend müssen wir uns einen Tag vorher noch auf ein paar Diskussionsfragen vorbereiten, die oft nicht weniger abstrakt sind.

Ich bemühe mich wirklich sehr, mitzukommen und mich so gut wie möglich vorzubereiten, damit ich mich auch mal traue, mitzureden. Daher stecke ich auch sehr viele Stunden und einen hohen Abeitsaufwand in die Vorbereitung, aber in den Seminaren selbst fällt es mir ungemein schwer, mich dann auch wirklich an der Diskussion zu beteiligen, weil ich mich dann doch zu unfähig fühle. Mir ist es immer schon leichter gefallen, meine Gedanken schriftlich auszudrücken, auch wenn ich mich immer wieder zu überwinden versuche, auch mal spontan etwas mündlich zu äußern. Jedoch habe ich dies in den letzten Sitzungen nicht mehr geschafft und das bedrückt mich.

Es belastet mich immer mehr, weil ich mittlerweile schon die ganze Zeit mit einem sehr angespannten Gefühl die Texte lese und es mich fertigmacht, wenn ich schon dabei merke, dass ich sie nicht sofort verstehe. Ich will das Seminar jedoch nicht abbrechen, weil ich sonst sowieso ein anderes, ähnliches Seminar belegen müsste, um an meine Credit Points zu kommen.

Glaubt ihr, ich sollte meinem Dozenten diesbezüglich eine Mail schreiben oder es lieber mit mir selbst ausmachen? Wenn ersteres, wie viel sollte ich von meinem Problem erzählen?

Studium, Schule, Psychologie, Überforderung, Belastung, Leistungsdruck, Ausbildung und Studium
Auszeit nehmen in Ordnung?

Hallo,

zur Zeit komme ich nicht zur Ruhe. Ich „muss“ immer erreichbar sein und merke es tut mir nicht gut. Ist es in Ordnung einfach eine Auszeit zu nehmen und nicht direkt erreichbar zu sein? Mein Umfeld gibt mir das Gefühl, dies sei nicht in Ordnung und reagieren darauf nicht schön. Ich bekomme dann zu hören, wie kann es mir egal sein, bitte sei erreichbar falls was ist usw. dies bereitet mir innerliche Unruhe und Erschöpfung. Durch meine Psychose und Depressionen, habe ich auch ohnehin keine Ruhe und Wohlbefinden, aber dies noch dazu fühlt sich sehr schlecht an. Zwar ist die Psychose Medikamentös gut behandelt aber trotzdem gibt es noch Auswirkungen, wie z.B. Depressionen. Sonst habe ich soweit meine Ruhe und stand nicht viel im Kontakt, was mir auch sehr gut tut. Aber zur Zeit werde ich täglich kontaktiert und gestresst was mir nicht gut tut. Der Grund dafür ist das ein Familienmitglied im Krankenhaus ist. Ich möchte zwar immer wieder hören wie es der Person geht, aber ständig brauche ich den Kontakt zu meiner Familie nicht und dies hat Gründe aus der Vergangenheit. Für mich bedeutet meine Familie Stress, einfach nur Stress. Es entsteht immer wieder Streit zwischen allen und ich kann das nicht mehr. Meine Familie weiß nichts von meinen Psychischen Problemen.
Ist es in Ordnung wieder Distanziert und nicht so häufig Kontakt zu haben? Oder ist es in so einem Fall nicht vertretbar von mir und moralisch verwerflich?

Freue mich auf eure Sicht darauf.

Familie, Freundschaft, Stress, Psychologie, auszeit, Gesundheit und Medizin, Kontakt, Liebe und Beziehung, Belastung, Unwohlsein
Schulstress am Wochenende unfair?

Guten Morgen meine Lieben,

ich ärgere mich grade sehr darüber, dass wir Schüler selbst am Wochenende nicht zur Ruhe kommen dürfen.

Es ist grade mal Samstag und ich habe ein total unruhiges Gefühl und eine lange Liste zu erledigen FÜR DIE SCHULE!!!

wenn ich schlafen gehen will, frage ich mich, ob es denn richtig sei jetzt schlafen zu gehen, statt noch ein paar weitere Sachen zu erledigen.

Als Beispiel: Dieses Wochenende, muss ich 35 Seiten zusammenfassen ( wird am Dienstag eingesammelt). Am Dienstag schreibe ich dann eine Deutscharbeit über eine Lektüre, dafür muss gründlich gelernt werden. Am Montag schreibe ich eine Biologiearbeit, hierfür müssen viele Regeln und so weiter auswendig gelernt. Außerdem schreibe ich am Montag noch einen Mathetest, über die vergangenen Stunden UND muss meinen Schnellhefter und Heft ordentlich und vollständig abgeben. Also auch noch jede einzelne Seite kontrollieren.

ist das noch fair?

,,Ihr jugendlichen geht nie an die Frische Luft.’’ ,,Ihr helft nie im Haushalt.’’

SAGT UNS BITTE WIE?!?!?!

wir müssen immer nur funktionieren. Wie Maschinen! Und können uns nie ausruhen. Nie können wir das machen was wir wollen. Wie gerne würde ich einfach mal in eine andere Stadt fahren oder ect. Nein es geht nicht.

wie sehr ihr das? Vielleicht könnten auch ein paar Lehrer antworten, darüber würde ich mich freuen!

LG

Leben, Schule, Stress, Gesundheit und Medizin, Schulstress, Belastung
Ist das toxisch?

Hallo liebe Leute,

Ich bin aktuell sehr verzweifelt.
es geht um meine „Freundin“ wir haben aktuell eine Pause aber stehen trotzdem täglich und Kontakt (Über Nacht FaceTimed sie gerne)

Nun ist es seit einiger Zeit so, dass ich die ganze Zeit zeige, dass ich für sie da bin sie mir aber immer mehr die kalte Schulter zeigt. Das ist nicht kontinuierlich so sondern Phasenweise. Mal nennt sie mich wieder Schatz und fragt wann wir uns wieder sehen & sagt mir sie vermisst mich. (Vor 2 Tagen das letzte mal)

Dann hatten wir gestern Abend ein Riesen Streit. Sie hat ihren Geburtstag nachgefeiert und wollte mich nicht dabei haben. 2 Tage vorher (als sie mir wieder sehr zugetan war) meinte sie ich könne gerne kommen.
halbe Stunde später wieder meinte sie diesbezüglich „ich weiß nicht“. Ich glaube es ist nachvollziehbar das ich deswegen sehr sauer war. Als wir am nächsten Tag dann ein klärendes Gespräch hatten (alles immer über WhatsApp weil wir uns seit 1 Monat nicht gesehen haben) meinte sie sie wollte kein Stress weil sie denken würde ich würde Ärger machen weil der wohl viele Kerle waren.(man umarme sich ja und tanze zusammen).
dabei bin ich keine aggressive Person.
ich hatte ihr bevor wir zusammen kamen gesagt ich bin vorbelastet was Party machen mit Typen ohne Partner angeht da ich schonmal bei sowas betrogen wurde.
damals meinte sie „alles gut, ich würde das andersrum auch nicht wollen“

Wenn ich sie darauf anspreche dass sie sich mir gegenüber so launisch verhält (gerade eben auch schon wieder) dann sagt sie „ich weiß selber nicht warum“. Heute Abend war es wieder so. Sie wollte telefonieren und ich hab mich 10 Minuten Bettfertig gemacht. Sie war auch 3 Minuten bevor ich gesagt habe dass ich fertig wäre online. Nach 10 Minuten wiederholte ich die Nachricht und sie war total angepisst. Sie wäre ja gerade fast eingeschlafen und ich solle nicht diskutieren (ich habe erwähnt dass sie 3 Minuten vorher noch auf WhatsApp war) sie wolle jetzt schlafen und eh nicht reden.

Das ganze macht mich seit Wochen psychisch echt kaputt. Ich liebe diese Frau und zeige es ihr jeden Tag. Ich weiß nicht weiter.

Freundschaft, Liebe und Beziehung, Belastung, toxisch
Kann man noch von "schwacher Rückenmuskulatur" sprechen, wenn die Rückenschmerzen mehrere Stunden bis Tage verbleiben?

Kurz zum Problem und meiner Person. Ich bin 22 Jahre alt und wiege aktuell 122Kg. Seit etwas längeren habe ich diese Rückenschmerzen, die schon bei sehr geringer Belastung wie z.B. spazieren gehen, sport treiben oder einfach nur unterwegs sein bemerkbar machen. Es fängt leicht an, doch je länger die Belastung dauert, werden sie schlimmer. Und wir sprechen hier von vielleicht mal 2-3 Stunden auf einem Stuhl sitzen oder 1-2 Stunden draußen etwas unternehmen. Ich hab das Glück und bin Student und größtenteils mittlerweile alles von Zuhause stattfindet, muss ich nicht häufig meinen Rücken belasten. Das Große Problem ist die lange Regenerationsdauer, bis diese Beschwerden verschwinden.

War schon mehrmals beim Hausarzt und einmal beim Orthopäden. Dort hab ich ein Röntgenbild von der BWS machen lassen und der Arzt meinte nur, das sich gewisse Stellen schon angefangen haben zu verhärten. Normalerweise würde das etwas später auftreten, aber das wäre aber absolut nicht schlimm. Ich sollte an meiner Körperhaltung arbeiten und meine Rückenmuskulatur trainieren. Nun jedenfalls ist es so, das es mit der schwachen Rückenmuskulatur sehr gut hinhauen könnte, da ich seit Jahren die größte Zeit zuhause im Bett liege. Bin jetzt nun seit ungefähr 3-4 Monaten aktiv im Fitnessstudio und trainiere dort meine Rückenmuskulatur (und den ganzen Körper). Außerhalb davon versuche ich von zuhause aus auch mehrmals wöchentlich verschiedene Yoga und Dehnübungen, die ich bei der Physiotherapie gelernt habe durchzuführen. In letzter Zeit habe ich auch viel abgenommen (10Kg seit anfang Dezember, und 40Kg seit Ende 2020) durch die Bewegung und Ernährungsumstellung. Wenn ich meinen Rücken extrem belaste (z.B. 4-6 Stunden ohne Pause), dann kann ich mich die nächsten Tage darauf einstellen nur um Bett zu liegen. Es ist so, das die "normalen" Rückenschmerzen, die wahrscheinlich von der Muskulatur kommen, schon nach einigen Stunden verschwunden sind. Was meistens immer übrig bleibt ist so ein nerviges Stechen bzw. Ziehen im unteren, rechten Rücken, wenn ich diese Stelle belaste bzw. dehne. Es fühlt sich so an wie ein eingeklemmter Nerv, der sich jedes mal bei längerer Belastung entzündet und einige Tage andauert, bis es sich wieder beruhigt. Es ist übrigens immer die gleiche Stelle, nie Rechts oben unten oder sowas. Und wenn ich diese Stelle zu sehr dehne oder belaste, dann führt das zu kurzzeitigen Kreislaufproblemen. Ich glaube kaum, das das noch etwas mit der Rückenmuskulatur zutun hat. Vor einigen Monaten hatte ich genau dieses Problem auch. Nach etwas längerer Zeit in der Physiotherapie hat sich das Problem deutlich gelindert. Bis zu dem Tag, an dem ich 13 Stunden auf den Beinen war. Das hat meinen Rücken so sehr belastet, das quasi der ganze Erfolg durch die Physio und etc verschwunden ist.

Könnte das tatsächlich einfach mit der Rückenmuskulatur zutun haben und sollte ich einfach weiter machen wie bisher, oder sollte ich das nochmal beim Orthopäden untersuchen lassen?

Rückenschmerzen, Gesundheit und Medizin, Muskulatur, Physiotherapie, Rückenprobleme, Sport und Fitness, Belastung
Korb gegeben und schlecht fühlen?

Hallo an alle und danke für eure Zeit.

Ich fange gleich an: Also ich habe einen Typen durch eine Freundin kennengelernt, beide kannten sich aber auch nur übers Internet. Jedenfalls haben wir nur ein paar Tage geschrieben und er hat immer Andeutungen gemacht von wegen ich sei seine Traumfrau. Ich bin eigentlich nie darauf eingegangen und habe ihm immer wenn er telefonieren wollte gesagt, dass ich das nicht möchte. Genauso wenn er mich gefragt hat ob wir uns treffen wollen. Anfangs war er ganz nett, weshalb wir Nummern ausgetauscht haben. Diese Annäherungsversuche waren immer einseitig von ihm aus, eigentlich auch nur spaßig, weshalb ich nur einmal mitgemacht hab, ihm dann aber auch gezeigt habe, dass ich kein Interesse an ihm hab.

Letzte Nacht hat er mich um 4 Uhr angerufen (trotz "Nein ich will nicht telefonieren, lass mich schlafen").

Kurz:Er, komplett blau, wollte dass ich mit ihm telefoniere bis er Zuhause ist, hat Andeutungen gemacht von wegen "wenn mir was passiert" etc. Haben nicht telefoniert, nur geschrieben. Er meinte auch zu mir, dass er, wenn ich bei ihm wohnen würde, "durchaus ran da" würde, wenn ihr versteht was ich meine.

Mir war das zu viel, ich hab ihn aufgeklärt, dass ich nichts von ihm will und er mich in Ruhe lassen soll. Er hat einen auf "war eh klar, dass du so bist" gemacht und versucht Mitleid zu erwecken.

Jedenfalls hab ich ihn dann überall blockiert und jetzt bombardiert er meine Freunde und verbreitet Lügen über mich, von wegen ich sei nicht reif genug oder er hätte mich gar nicht belästigt mit bspw. dem Vorschlag zu Telefonieren (17 Mal wurde ich gefragt und 17 Mal hat er ein Nein bekommen, ich wünschte ich würde übertreiben...) ich hab wirklich versucht diesen Korb freundlich zu formulieren aber bekomme einfach nicht meine Ruhe, weil er meine Freunde zubombadiert.

Also meine Frage:

Zählt das schon als Belästigung und ab wann kann man sowas offiziell melden, wenn das überhaupt möglich ist? Sollte ich ihm noch einmal genau schreiben, dass er mich in Ruhe lassen soll? Hab ich mich richtig verhalten oder war das überall-Blockieren zu hart?

PS: er hat auch immer wieder meine anderen Freunde beleidigt, der Typ ist ein komplettes Desaster... und ich hab echt keine Erfahrung mit Korben geben...

Liebe, Korb, Liebe und Beziehung, Belastung, blockierte kontakte, Kontaktabbruch
Warum bin ich "sozial" tot?

Ich habe echt keine Ahnung was bei mir abgeht, aber irgendwas ist schief.

In den letzten Wochen reden meine Freunde über Probleme, die sie haben. Ich habe sie von Anfang an unterstützt und geholfen, und zwar nicht nur mit Trösten sondern auch mit Lösungen, denn ich versuche immer eine Lösung zu finden. Meine Freunde nehmen anscheinend meine Lösungen nie an, bzw. kümmern sie sich nicht um das Problem, das sie haben. Sie heulen bei mir ständig, jeden Tag, wenn wir uns sehen, reden sie über das gleiche Thema ohne Pause. Ich liebe meine Freunde aber es macht mich satt die ganze Zeit das gleiche hören zu müssen, vorallem wenn sie meine Tipps nicht wahrnehmen wollen und mit dem Weinen weitermachen.

Ich kann nicht ständig mental da sein, habe selber meine Probleme und ich zumindest versuche meine Freunde nicht zu belasten. Wenn ich dringend Hilfe brauche, erzähle ich es meinen Freunden, und zwar ein einziges Mal. Ich suche dabei eine Lösung und fertig. Aber meine Freunde sind die ganze Zeit hinter mir und wollen nie wirklich etwas gehen ihren Problemen machen, was mich auch besorgt, weil sie dann dringend Therapie brauchen (es geht nämlich um sehr ernste Probleme).

Ich fühle mich tot wenn ich so sehr sozialisieren muss, ich weiß nicht warum. Es konsumiert mich so viel außerhalb meines Zuhauses zu machen. Langsam fühlt sich das ganze Helfen wie eine Belastung an. Viele meinten ich bin keine gute Freundin, jedoch versuche ich mein Bestes. Ist das, was abgeht, wirklich gemein von mir?

Schule, Freundschaft, Freunde, Psychologie, Liebe und Beziehung, Soziales, Belastung
Unsportlich oder belastungsasthma?

Guten Tag, vorab ich will keine Diagnose und der Arzt Termin ist nächste Woche.

Ich bin 21 und Mittel sportlich und treibe jede Woche 1 bis 2 mal Sport. Leichtes Ausdauer und Kraft Training.

Ich will und muss für meine Arbeit unbedingt mehr Ausdauer bekommen.

Problem dabei ist, sobald ich mich damit überanstrenge endet es in schnappathmungen und anschließend zur athemnot. Dabei ein enges Gefühl in der Brust und ich kann eine gewisse Zeit weder richtig aus noch ein athmen.

Wenn ich jedoch versuche vor dieser ,,Attacke,, aufzuhören, beklage ich mich den ganzen Tag über Schmerz in der Lunge, Husten und ein seltsames quietschen beim ausathmen. Schwindel Wenn ich versuche weiter zu machen. Es fühlt sich so an als ob da was verklebt ist was nicht raus will. Ich bin nicht Raucher und beklage mich schon über 2 Jahre damit.

Jetzt ist es kalt und dort Schmerz es besonders, wiederum ist es auch schon oft genug im hoch Sommer vorgekommen.

Wir müssen gewisse Übungen bestehen, wo man an seine Grenzen gehen muss und es endet jedes Mal in schnappathmungen. Ich will Ausdauer trainieren doch habe mittlerweile Angst davor wieder so zu enden und gehe so nie wirklich an meine grenzen außer wenn ich es muss.

Es kommt nur beim Sport vor, im Alltag hab ich es nur mal das ich schneller und schwerer athme, gerade unter der Maske wenn ich Treppen steige. Habe es aber manchmal bzw selten an tagen auch mal wenn ich normal laufe.

Kennt sich da jemand etwas aus und kann mir vlt von seinen eigenen Erfahrungen berichten? Kann man das überhaupt von unsportlich und belastungsasthma unterscheiden?

Danke im voraus.

Sport, Asthma, Kraft, joggen, Ausdauer, Gesundheit und Medizin, Grenze, Sport und Fitness, Belastung, unsportlich
Wie soll ich vorgehen?

Hallo Zusammen,

ich hoffe es geht euch allen gut.

Ich melde mich mit einem Thema weil ich wirklich nicht mehr weiter weiß. Wie bereits erwähnt leide ich an einer Zwangs und Angststörung ( was ja beides eigentlich das gleiche ist). Leider stecke ich seid ungefähr einem Monat in einer Phase in der es mir wirklich nicht gut geht. Ich habe im August eine Ausbildung angefangen und hatte letztens Monat das erste mal Berufsschule. Ungefähr eine Woche vor Weihnachten fing diese Phase an. Ich habe ganz schreckliche Angstzustände, meine Therapeutin hat mich also ein paar Tage aus der Schule genommen weil sie es für besser hielt das ich mir Zeit für mich nehmen soll da es mit meiner Trauer zusammenhängt. Sie meinte das ich die letzten 5-6 Jahre nur gekämpft habe mit Verlusten und alles verdrängt habe um meinen Abschluss und Abi zu schaffen. Jetzt möchte meine Psyche mal alles rauslassen weil es zu viel wurde ich habe quasi nur funktioniert und nicht an mich gedacht. Sie hat mir nach dem Abi auch empfohlen eine Pause einzulegen und erstmal nur Minijobs zu machen damit ich mich mal um meine Gesundheit kümmern kann. Da ich aber ein Mensch bin der darauf achtet was andere vielleicht erwarten und um mich auch besser zu fühlen habe ich das nicht gemacht. Ich hatte jetzt Urlaub und habe gemerkt das ich zwar noch meine Angstzustände hatte aber mir ging es besser, ich konnte mich auf mich konzentrieren ohne mir Druck zu machen ich müsste alles schaffen also Ausbildung Alltag und meine Gesundheit. Nachts konnte ich besser schlafen da ich wusste wenn ich jetzt noch etwas unternehme um 1 Uhr um mich abzulenken es morgen früh kein Problem sein wird da ich ja nichts leisten muss und schauen kann was ich tue was mir gut tut. Morgen fängt der ganze Stress wieder an und meine Panikzustände verschlimmern sich dieser Druck kommt wieder hoch, ich weiß mir darf es nicht schlecht gehen ich muss 5 Tage die Woche alles verdrängen und leisten.

Daher meine Frage und das passt normalerweise nicht zu mir da ich sehr ehrgeizig bin aber ich merke ich möchte gesund werden und ich schaffe nicht mehr alles auf einmal, gibt es etwas wie die Ausbildung pausieren? Bzw hatte jemand mal die ähnliche Erfahrung und was hast du gemacht? Ihr wärt mir da echt eine Hilfe, denn ich möchte meine Ausbildung nicht abbrechen ich bin bei einem wirklich guten Arbeitgeber aber ich möchte auch endlich wieder gesund sein und auch wieder die Kraft haben im Alltag mitzumachen.

Zudem muss ich noch sagen das meine psychische Belastung auch körperlich auswirkt, ich war vor 2 Wochen im Krankenhaus da ich extreme Schmerzen hatte die aber keinen organischen Auslöser hatten, meine Therapeutin meinte es kam von der Psyche, Schwindel, Magen Probleme und Kopfschmerzen kommen auch noch dazu.

Bleibt gesund:)

Gesundheit, Ausbildung, Belastung, Genesung
Wie von Vater abgrenzen?

Hallo allerseits, mein Vater belastet mich aktuell und auch eigentlich schon seit es Corona gibt psychisch sehr, da er ein Impfskeptiker ist und auch nicht glaubt, dass Corona wirklich so schlimm sind und so und dass die Zahlen nicht stimmen und so weiter, darauf will ich jetzt auch nicht näher eingehen. Es ist schon okay für mich, dass er seine eigene Meinung hat und sich persönlich nicht impfen lassen will, weil es ja sein Körper und Leben ist, aber immer wenn das Thema auf den Tisch kommt, wenn ich bei meinen Eltern bin (ich bin Anfang 20 und schon ausgezogen) gibt er mir immer das Gefühl, die Welt geht unter, seit es die Impfungen gibt und dass ich dumm bin oder ein schlechterer, naiver, manipulierter Mensch, seitdem ich mich habe impfen lassen (weil ich persönlich kein Problem mit der Impfung an sich habe und es ist ja auch mein Körper).

Natürlich sagt er das nicht so, aber man merkt sehr stark, dass er leidenschaftlich hinter seiner Meinung steht und er hat auch überhaupt kein Verständnis für die andere Seite. Er ist nicht sehr empathisch. Meine Mutter hat mir jetzt auch anvertraut, dass sie sich wahrscheinlich von ihm trennen will, was mich natürlich auch etwas belastet, obwohl ich weiß, dass sie dann auch glücklicher und unbeschwerter wäre, weswegen ich voll hinter ihr stehe.

Wenn es um andere Themen geht, verstehe ich mich eigentlich ganz gut mit ihm, aber sobald es damit wieder losgeht, merke ich, wie es mich sofort runterzieht.. Habt ihr vielleicht Tipps, wie ich mich emotional besser davon abgrenzen kann bzw. was ich ihm entgegnen kann, wenn ich ihm sagen will, dass ich keine Lust auf das Thema habe?

Leben, Familie, Freundschaft, Selbstbewusstsein, Psychologie, Liebe und Beziehung, Belastung
Wie mit inkompetenten Lehrerin umgehen?

Ich bin letztes Jahr auf eine neue Schule gekommen und lerne seither Italienisch. Doch mit dieser Lehrerin gans immer von Stunde 1 an Probleme. Besonders als Mädchen hat mans bei ihr schwer und wenn man dann auch noch schlecht ist....

Im letzten Schuljahr haben wir uns in den Stunden halt einfach nur ignoriert, wenn sie nicht gerade mit mit gestritten hat. (Es streitet fast jede Stunde wer mit der)

Dieses Jahr ist es allerdings so, dass sie mich und meinen Sitznachbarn ständig schikaniert und blöde Kommentare uns gegenüber abgibt. Kommentare, die weit in mein Privatleben gehen und sie einfach nix angehen.

Eine ihrer letzten Bemerkungen war auch (ausnahmsweise mal zu allen) "Immer diese nervigen Pubertierenden, schlagt doch eure Mütter, aber nervt mich nicht"

Ich hab auch mit meinem Klassenvorstand darüber gesprochen, aber obwohl sie immer über diese Italienischlehrerin lästert, kann sie mir nicht helfen und meinte meine Eltern sollten mal mit ihr reden.

Das werden sie auch, allerdings erst nach der Schularbeit. Aber wie soll es bis dahin weitergehen? Mittlerweile belastet mich das immer mehr und mehr. Ich hab lange versucht es nicht an mich herangehen zu lassen, aber das geht nicht mehr. Es verletzt mich und führt auch dazu, dass ich weder das Buch anschauen kann, noch an irgendwas, was mit Italien generell zu tun hat denken kann, ohne Aggressionen zu bekommen. Ich bin da heute zwar über meinen Schatten gesprungen und habe versucht Vokabeln zu lernen, doch mein Kopf ist wie ein Sieb. Er lässt nix italienisches mehr rein und ich merke mir nix von dem was ich ungelogen 3 Stunden versucht hab zu lernen. Und das sind vllt 20 Vokabeln gewesen.

Was würdet ihr tun?

Mobbing, Schule, Freundschaft, Italienisch, Unterricht, Lehrerin, Liebe und Beziehung, Belastung
Tipps demenzkranke Person beruhigen bei verändertem Umfeld?

Heute Leute,

kennt ihr noch gute Tipps um Demenz kranken Leute zu beruhigen?

Normalerweise kümmert sich meine Mutter um meine Oma, aber meine Mutter hat seit Tagen hohes Fieber und daher kümmere ich mich. Das ist natürlich für alle Strss pur.

Das Problem: ich kenne natürlich die festen Routinen und Kleinigkeiten meiner Oma nicht, habe ich natürlich früher nie drauf geachtet.

Jetzt gerade wurde ich 3h fast dauerhaft angeschrien, weil ich entweder Dinge "falsch" gemacht habe oder sie mich mal wieder nicht erkannt hat und dachte ich sei ein Einbrecher.

Egal was ich mache, es ist falsch. Nicht mal den neuen Müllbeutel habe ich ihrer Meinung nach richtig in dem Mülleimer getan, bekommt sie mit steifen Fingern aber auch selber nicht richtig hin.

Mein Oma war nie ein einfacher Mensch, wenn auch zu mir als Enkel meist sehr liebevoll, jetzt wird sie ständig zur Furie.

Und wie es so schön ist: sie vergisst warum sie sauer war, spürt aber noch die Wut, denkt darüber nach warum sie sauer sein könnte und wird durch irgendwelchen alten Kram noch wütender... nur durchbrochen wenn sie endlich mal einschläft und dadurch die Gefühle unterbrochen werden. Aber sie geht natürlich nicht schlafen, ehe ich den Haushalt fertig habe und dabei muss sie gut aufpassen, dass ich ja alles richtig mache.

Da es um die Firma wo ich arbeite gerade schlecht steht und wir massig Überstunden schieben um sie zu retten, kommt diese zusatz Belastung natürlich extrem ungelegen. Anders gesagt: ich bin nervlich echt am Ende und hoffe jeden Tag, dass meine Mutter endlich wieder fit genug ist um das zu übernehmen. Zumal ich mich parallel auch noch um sie kümmere, einkaufen, etwas notdürftig den Haushalt und zum Arzt bringen wenn Termine sind.

Durch die Überstunden und den zusätzlichen Fahrtweg zu beiden habe ich natürlich auch keine Zeit tagsüber mal den tagsüber unterstützenden Pflegedienst abzupassen für Tipps und meine Mutter will ich nicht noch mehr belasten, die macht sich sich schon genug Sorgen um ihre Mutter und mich, dabei soll sie sich auf sich konzentrieren.

Habt ihr Tipps, außer zu versuchen ruhig zu bleiben und sie wenn was negativ war abzulenken? Leider klappt ablenken kaum, seit sie mich meist nicht mehr erkennt, davor ging es mit schönen Geschichten aus meiner Kindheit, aber mit einer Fremden will sie nicht über Privates reden, was gehe mich an was sie früher mit ihrer Enkeltochter tat...

Ich bin wirklich für jeden Tipp dankbar.

Arbeit, Demenz, Familie, Stress, Krankheit, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Großeltern, Belastung
Sportunterricht ist für mich der Horror?

Hallo zusammen.
Ich bin ein introvertierter Mensch. Ich habe 2 sehr gute Freunde und tolle Leute in meiner Familie. Ansonsten habe ich niemanden, was mich aber überhaupt nicht stört.

Das Problem ist nur im Sportunterricht:

Ich habe in meiner Klasse keine wirklichen Freunde, damit habe ich eigentlich auch kein Problem aber die 2er Gruppen gehen nicht auf. Also muss ich immer eine 2er Gruppe fragen ob ich mit ihnen zusammen in der Gruppe sein kann. Das ist ja eigentlich nicht so schlimm, aber ich fühle mich halt extrem unwohl dabei und dann auch bei der Aufgabe total überflüssig.

Auch bei Sportarten, welche wir alle zusammen machen, fühle ich mich wirklich sehr unwohl.

Ich mochte den Sportunterricht sowieso noch nie. In meiner alten Schule war er erträglich, weil ich da mit meinen 2 besten Freundinnen war.
Es ist für mich wirklich der blanke Horror. Ich könnte jedes Mal heulen. Heute Abend graut es mir schon vor dem Sportunterricht nächste Woche. Und das ist wirklich immer so. Es belastet mich auch wirklich sehr und durch das kann ich mich auch schlechter auf eigentlich wichtigere Dinge konzentrieren.

Was kann ich machen? Ich würde wirklich alles dafür tun, um nicht mehr in den Sportunterricht zu müssen. Wenn es mich psychisch so belastet, kann ich nicht eine Therapie machen und mich dafür vom Sport abmelden lassen? Ich meine das wirklich Ernst. Ich könnte jedes Mal heulen, nur wenn ich schon daran denke.
Ich würde mich über lieb gemeinte Vorschläge freuen!

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Extrem traurig wegen Mädchen?

Hallo zusammen,

vor kurzem habe ich ein Mädchen angeschrieben, für das ich seit 2 Jahren Gefühle entwickelt hatte.

Sie reagierte erst verzögert auf meine Nachrichten und irgendwann nur noch auf Nachfrage also z. B. wieso sie denn nicht antwortet.

Habe ihr dann mal meine Meinung dazu gesagt, weil es mich wirklich extrem belastet hatte. Darauf konnte sie dann reagieren... . Letzten Endes kam es dann zum Streit seitdem ist Funkstille.

Ihr Bruder arbeitet im selben Unternehmen wie ich. Er redet nicht mehr mit mir. Das bedeutet, dass sie es ihm gesagt haben muss. Ich versuche zu verstehen, wieso sie deswegen so gereizt ist, aber ich kann es nicht verstehen also wirklich nicht.

Nun ja das Ganze ist jetzt ziemlich 2 Monate her. Zwischendurch habe ich mal an die Gesamtsituation gedacht, es aber größtenteils verarbeitet.

Heute haben wir uns per Zufall in dem Unternehmen in dem ich arbeite gesehen und ihre Mutter und sie kamen mit einer Frage zu mir. Habe dann natürlich geholfen. Während der Frage haben wir beide uns sehr ernst und komisch angeschaut. Bin dann einfach weg als ich denen geholfen habe ohne was zu sagen, weil ich innerlich sehr sehr aufgewühlt war. Als ich dann mich mit meinen Kollegen unterhalten habe, hatte ich das Gefühl während dem Gespräch loszuheulen.

Ja und jetzt kommt alles wieder sehr intensiv hoch und ich weiß wirklich nicht was ich machen kann. Es belastet mich psychisch wirklich extremst.

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Kontakt abbrechen/Freundschaft hinwerfen gerechtfertigt?

Hallo! Ich wollte heute mal eure Meinung zu einem Thema einholen, das mich schon lange beschäftigt.

Ich habe eine Kindheitsfreundin, mit der ich seit Jahren Kontakt pflege, mal mehr, mal weniger, so wie es sich eben ergibt. Durchaus waren wir immer sehr eng befreundet und haben immer alles voneinander gewusst. Ihr Leben war bis jetzt nicht sehr einfach, und weil ich immer ein recht stabiles Leben mit einem tollen Umfeld hatte, habe ich ihr immer zur Seite gestanden, was ich wirklich gerne getan habe. Die kleinen Wehwehchen in meinem Leben habe ich kaum zum Thema unserer Freundschaft gemacht.

2021 hat es dann leider nicht so gut mit mir gemeint, nach einer unfassbar hässlichen Trennung hatte ich Anfang des Jahres Schwierigkeiten mit meiner Wohnsituation und musste im Laufe des Jahres zwei schwere und unerwartete Schicksalsschläge verkraften.

Seit Beginn meiner Probleme hat sich auch das Verhältnis zwischen uns verschlechtert. Wenn ich mit ihr über das sprechen will, was mich belastet, lenkt sie ab und wechselt schnell das Thema, und wenn ich ihr am Handy schreibe, antwortet sie nur das Nötigste und dann höre ich tagelang nichts mehr von ihr.

Ich ärgere mich seit Monaten darüber, dass ich ihr immer zur Seite stand und bin verletzt, dass sie meiner momentanen Situation kaum Beachtung schenkt. Als wir beim letzten Treffen in eine Diskussion geraten sind, habe ich ihr gesagt, wie wenig Verständnis ich dafür habe, dass sie gerade in einer so schweren Zeit kaum für mich da war. Darauf hat sie geantwortet, sie würde mich verstehen aber benötige jetzt Zeit für sich selbst, um mit meinem Verhalten klarzukommen. Es kam keine Entschuldigung oder sonstiges.

Ich bin von unserer Freundschaft ziemlich ausgelaugt aber weiß nicht, ob ich mich zu Recht so fühle oder ob ich diese Phase von hinnehmen soll oder muss. Übertreibe ich oder ist mein Ärger gerechtfertigt? Freue mich über jede Antwort!

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