Ich arbeite in einem Autohaus als Verkäufer mit Festgehalt. Erhalte also bei Abschluß eines Kaufvertrages keine Provision.
Das ist auch so gewollt und gut so. Ich bin Kaufmann im Einzelhandel, aber kein zertifizierter Autoverkäufer.
Anders verhält es sich jedoch bei Finanzierungs und Leasingverträgen. Hier erhalte ich, seitens unserer Partnerbank, bei genehmigter Finanzierung sowohl eine Provision als auch Bonuspunkte und bei erreichen ein bestimmten Anzahl von Veträgen einen höheren Provisionsstatus.
Wichtig ist dabei, dass sämtliche Verträge unter meinem Verkäufernamen abgeschlossen wurden und auch meine Unterschrift tragen.
Bei meinem letzten Finanzierungsvertrag ist mir aufgefallen, das dieser in meiner Historie den Vermerk " storniert"" trägt. Was mich stutzig gemacht hat, da der Vertrag wie mit dem Kunden vereinbart läuft und auch seitens des Kunden nicht storniert wurde.
Ich habe daraufhin mit meiner Seniorchefin gesprochen, die mir dann erklärte, dass die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, das meine Juniorchefin hin und wieder Verträge auf ihren Namen umschreibt.
Also habe ich mir die Historie seit Januar 2023 genau angeschaut und bin drauf gekommen, das bisher 8 Verträge storniert wurden obwohl die Finanzierungen laufen.
Was im Umkehrschluß heißt, das mir aus diesen Verträgen die Provisionen fehlen, die Bonuspunkte und auch der verbesserte Provisionsstatus.
Ich möchte natürlich meiner Juniorchefin die Möglichkeit geben, dazu Stellung zu beziehen. Bin mir aber ziemlich sicher, dass ich ihrer Argumentation, aufgrund mangelnder Fachkenntnis nicht gewachsen bin.
Auch rechtlich bin ich nicht so bewandert, ob Sie überhaupt das Recht dazu hat, die Provisionen auf Ihr Konto umzuleiten, ohne dies vorher mit mir zu besprechen.
Wie sollte ich in dem Fall vorgehen?