Würdet ihr nach Proxima Centauri b reisen?

Fiktives Szenario:

Die Wissenschaft hat ein Wurmloch entdeckt und auch schon alles geprüft und getestet: Man kann tatsächlich durch dieses Wurmloch ohne großartigen Zeitverlust und ohne großartiges Sterberisiko nach Proxima Centauri b reisen. Der Planet ist erdähnlich, es gibt Wasser, genügend Sauerstoff und Pflanzen. Die perfekten Voraussetzungen für ein Leben wie auf der Erde - nur viele Lichtjahre entfernt.

Das Problem: Wer einmal durch dieses Wurmloch fliegt, der kann nicht mehr zurück. Entscheidet ihr euch also für diese Reise, könnt ihr nie wieder zurück.

Euch wird das Angebot gemacht, nach einer langen Ausbildung, die euch vorbereitet, noch 2 Personen eurer Wahl mitnehmen zu können. Mit euch reisen 500 Experten in verschiedensten Gebieten auf den Planeten.

Ihr würdet euer Wissen mitnehmen und sehr viele Materialien, allerdings nur so viel, wie auch in ein (ziemlich großes) Raumschiff passt. Ihr würdet also nicht von 0 anfangen, sondern hättet Material für eine mittelgroße Basis.

Aber euer Leben wäre - was den "Fortschritt" angeht - eben nicht so weit wie auf der Erde und es wäre auch nicht so bequem.

Würdet ihr also die Reise antreten?

Nein, weil... 50%
Das kommt ganz drauf an... 27%
Ja, weil... 23%
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Liebe zum Weltall, wie kann ich sie ausleben?

Hallo,

der Titel meiner Frage klingt vllt etwas komisch, aber es lässt sich nicht anders beschreiben.

Mir war das Weltall schon immer ein wenig gruselig. Vor kurzem konnte ich jedoch eines nachts nicht einschlafen und habe bloß durch das Fenster den Mond beobachtet. Das hatte eine sehr beruhigende Wirkung auf mich gehabt, was soweit ja nichts ungewöhnliches ist. Daraufhin habe ich mir verschiedenste Videos angesehen sowie Texte gelesen, rund um das Weltall. Unter anderem habe ich mir die Geräusche der verschiedenen Planeten angehört und was soll ich sagen: wortwörtlich über Nacht habe ich mich in die ganze Thematik verliebt!

Dabei spüre ich zwar immer noch Angst, aber seit dieser einen Nacht viel mehr extreme Faszination und eine starke Anziehung (nicht bezüglich Romantik, sondern einfach positiver Gefühle, wahrscheinlich auch Dankbarkeit, dass momentan alles so gelegen ist, dass wie optimal auf unserer wunderschönen Erde leben können). Seitdem denke ich jedem Tag immer wieder über das Thema nach, beobachte jede Nacht den Mond und die Sterne, nutze die Geräusche der Planeten auf YT zur Meditation usw.

Es ist eine seltsame Art von Sehnsucht. Das Gewissen, das All wahrscheinlich niemals selbst ECHT zu erleben (ich traue mir nicht zu, Astronautin zu werden, da das sicherlich nicht zu unterschätzen ist und viel mehr ausmacht) macht mich trotz aller Furcht vor dieser Unendlichkeit ein wenig traurig.

Hat jmd von euch eventuell eine Idee, wie ich dem Weltall dennoch "näherkommen" könnte? Danke im Voraus.

Universum, Weltall
Ist das Ende der Anfang?

M(18)

Hallo,

in letzter Zeit beschäftige ich mich intensiv über die Entstehung des Universums und der Menschheit. Ich grübel tagtäglich über mehrere Stunden. So langsam hab ich nichts mehr anderes im Kopf.

Der Urknall:

Womit alles anfing. Die Entstehung von Raum und Zeit. Das Universum. Alles so perfekt aufeinander abgestimmt, dass es ein riesiger Zufall hätte sein müssen. So unwahrscheinlich, die Zahl können wir uns nicht vorstellen. So etwas kann doch kein Zufall sein, richtig? Laut Kausalität: Nein. Ursache und Wirkung. Aus nichts kann doch nichts entstehen. Ich verstehe es nicht.

Gibt es Zufälle?:

Wie schon vorhin genannt, nein. Rein Physikalisch gesehen auf keinen Fall. Ursache und Wirkung. So stellt sich mir die Frage, wenn es keine Zufälle gibt und alles seine Sinn und Zweck hat, dann muss es doch so etwas sie Schicksale geben. Handeln wir Menschen aus freiem Willen, oder machen wir das was wir schon immer gemacht haben.

Das mag sich jetzt für einige wie Aberglaube anhören. Aber ich bin fest von der Überzeugung das sich alles Wiederholt. 1 zu 1 Punkt genau. Das meinte ich mit "oder machen wir das was wir schon immer gemacht haben". Vielleicht ist das Ende der Anfang, und der Anfang das Ende. Vielleicht leben wir nach dem Tod das selbe leben 1 zu 1. Nur könne wir uns nicht an das Vorherige erinnern.

Nach dem Tod, im nichts, warten wir darauf ohne jegliches Zeitgefühl bis das Universum in sich Zusammenfällt und alles sich 1 zu 1 wiederholt. Die Entsehung der Sonne, der Erde, der Menscheit, uns, ich.

Eine Wilde Annahme: Vielleicht sind Dejavūs ein Anzeichen für so etwas.

Mag sein das einige das hier alles für Schwachsinn halten werden. Vielleicht mache ich mir tatsächlich einfach zu viel Kopf darüber. Nur will ich auch gern die Meinung von Anderen hören. Ich bedanke mich das sie sich die Zeit genommen haben, das hier durchzulesen und bin gespannt auf potentielle Antworten.

LG

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