Glaubt Ihr, dass es so etwas wie Karma gibt?
Mit Karma meine ich, dass das, was man anderen antut, oder vielleicht auch nur, wie man über andere denkt, früher oder später auf einen zurückfällt.
31 Stimmen
13 Antworten
Bin mir unsicher. Gibt zu viele Menschen die schlechtes tun, denen es aber fantastisch geht.
Spirituelle Perspektive: Prüfung oder karmisches Gleichgewicht
In vielen spirituellen Traditionen (z. B. im Hinduismus, Buddhismus oder im Christentum) heißt es:
Gutes und Schlechtes gleichen sich auf einer tieferen Ebene aus (Karma).
Leid hat einen höheren Sinn, zum Beispiel zur Reifung der Seele.
Die Belohnung guter Menschen liegt nicht immer im Diesseits, sondern im Jenseits oder in der spirituellen Entwicklung.
Gutes Verhalten wird nicht immer sofort belohnt
Der Weg des Herzens ist oft anstrengender, aber langfristig tiefer erfüllend. Viele Menschen, die Gutes tun, haben ein reiches Innenleben, echte Beziehungen und ein Gewissen, das ruhig schlafen lässt – Dinge, die man nicht kaufen kann
Psychologische Sicht: Wahrnehmungsverzerrung
Wir sehen oft eher, wenn es ungerecht zugeht – das verletzt unser Gerechtigkeitsempfinden. Und wenn wir selbst leiden, sehen wir das Glück anderer noch deutlicher. Dadurch kann der Eindruck entstehen, dass es immer den Schlechten gut geht – was aber nicht unbedingt so ist.
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Das mag äußerlich vielleicht so erscheinen. Aber können die sich mit einem reinen Gewissen im Spiegel ansehen? Auch das gehört zum Karma.
Das was du an andere aussendest, kommt früher oder später zu dir zurück.
Klaro.
Actio gleich reactio.
Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus.
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Mit Wunschdenken hat dies nichts zu tun. Alle 3 Zitate sind bekannte Geflügelte Worte 😊
Mir wäre das ja auch recht, aber leider….
Wunschdenken, mit kontextlosen Aussagen zur Physik oder unbewiesenen Annahmen untermauert, bleibt trotzdem Wunschdenken ohne empirische Evidenz 😎
Das geflügelte Wort „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ ist ja auch eher kein Eingeständnis der kognitiven Behinderung🫠
Egal - ich jedenfalls glaube an Karma. Und mehr als Glauben verlangt der Fragesteller hier ja auch nicht.
Ich habe nichts hinzuzufügen.
Und den Göttern Deiner Wahl sei Dank, dass wir in einer freiheitlichen Demokratie leben, wo jeder glauben kann was er will.
Ich glaube lediglich in an den naturalistischen Humanismus und das Erste Axiom der Naturwissenschaft bzw. die metaphysische Grundannahme davon. Alles andere scheint mir etwas albern 🤪
Leider nicht. Gerecht wäre es.
Wenn du weißt, was Ursache und Wirkung sind, dann weißt du auch, was mit Karma gemeint ist.
Für alles, was du denkst und tust, bist nur du verantwortlich.
Ich spreche nicht von gutem und schlechtem Karma, das klingt zu sehr nach Qualitätsmanagement, auch nach Belohnung und Strafe. Mir sind Begriffe wie Entwicklungsfortschritt oder Lernerfolg sympathischer.
Wunschdenken 😎