Moderne und professionelle Anlagen dieser Art sind unbedenklich, abhängig von der ortsüblichen natürlichen Natriumionenkonzentration im Trinkwasser

I.e.: Es werden im Wesentlichen die Mg- und Ca-Ionen gegen Na+ getauscht. Der Grenzwert von Natrium in Trinkwasser liegt bei 200mg/l.

1°dH entspricht 0,1783 mmol/l Erdalkaliionen und damit 0,357 mmol/l Na+ bzw. 8.2mgNa+/l .

Wenn man sehr hartes Wasser (z.B. 22°dH) auf 6°dH entkalkt , addiert man 131mg/l an Natriumionen zu den ohnehin vorhandenen...

Man muss also nur darauf achten den Grenzwert von >200mg/l nicht zu überschreiten.

Die Anlagen desinfizieren sich übrigens regelmäßig selbst.

Neben den Anschaffungskosten entstehen regelmäßige Betriebs- und Wartungskosten.

Ich bin sehr zufrieden mit den Anlagen (im Privathaus und in Miethäusern), aber es gibt sowieso keine Alternativen (zumindest für Kleinverbraucher).

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"Gerecht" insofern, dass es einen einfach nachzuvollziehenden Zusammenhang zwischen Einzahlung und Auszahlung gibt.

Wer wenig geleistet hat, i.e. nicht viel einzahlte, kann auch nicht viel herausbekommen.

Ob es "gerecht" ist, dass manche Menschen mehr Glück & Erfolg als andere haben (IQ; Gesundheit, Elternhaus; soziales Umfeld; erfolgreiche Karriere; gute Partner usw....) und ob das vom Staat ausgeglichen werden muss, ist eher eine philosophische/ethische Frage.

Unsere Gesellschaft hat das insofern beantwortet, dass sie einen sozialen Ausgleich für die weniger glücklichen bietet (von freier Bildung, Ausbildungsförderung, guter Gesundheitsversorgung bis hin zur Sicherung der Grundversorgung durch H4 und Basisrenten).

Nachbessern per se hieße nur, dass man noch mehr Geld von den "Erfolgreichen" nimmt und an die weniger erfolgreichen Mitbürger gibt (das findet auch jetzt schon in großem Maße statt, weil die Sozialausgaben schon lange in immer größeren Teilen steuerfinanziert sind).

Ultimativ müsste halt die Lebensarbeitszeit noch weiter raufgesetzt werden (70 Jahre?)

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Gar nicht!

Wer an einen Schöpfer glaubt kann doch genauso gut an Barmherzigkeit glauben.

Beides hat keine beweisbare Basis und darum macht es keinen Sinn einen Bezug zur tatsächlichen (durch Naturwissenschaften erklärbare) Welt zu schaffen.

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Es gibt sicher viele Beweggründe:

  • weil Sie eine dumpfe Unzufriedenheit mit ihren Lebensumständen spüren
  • weil sie dumm sind
  • weil sie ungebildet sind
  • weil die zunehmende Komplexität der Lebensumstände sie überfordert
  • weil sie simplistische Antworten brauchen
  • weil sie gerne zu einer großen Herde Gleichgesinnter gehören wollen, derer Zielvorgaben sie tatsächlich (irgendwie) verstehen
  • weil sie ihrem dröges Leben den Ruch des Sinnvollen geben wollen
  • weil sie von Neid zerfressen werden und ein Ziel für ihren Frust brauchen
  • usw...

Die zunehmende Kluft zwischen der Politikerkaste und dem Wahlvolk trägt sicher zur Unzufriedenheit bei. Wobei sich ein Teil der Kluft auch nicht aus dem Unvermögen der Politik, sondern aus einer allgemeinen tatsächlichen Komplexitätszunahme des Lebens ergibt, die sich einfachen Glaubensmodellen und Ideologien nicht mehr erschließt und politische Kompromisse erfordert, die simpel Gestrickten kaum zu vermitteln sind.

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Ob Gott existiert oder nicht ist nicht entscheidbar und mir auch völlig egal. Seine Existent oder Nichtexistenz hat keinen Einfluss auf mein Leben & meine Entscheidungen.

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Es fehlt ein Abstimmungskriterium wie "Die AFD ist ein Dumpfbackensammelbecken".

Dass ein Gutteil der AFD-Wähler aus Protest in die braune Brühe rutscht, ist sicher richtig. Faktisch begründen können das allerdings die Allerwenigsten- ich denke auch, dass ein großer Anteil der Protestgründe (Migranten, H4...) nur vorgeschoben sind um eine generelle Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben und den Lebensumständen zu übertünchen; insbesondere mit der zunehmenden Komplexität aller Lebensbereiche.

Insgesamt wird mein Eindruck einer "AFD=Sammlungsbewegung für Doofe*" basierend auf Schriftgut, Medien und öffentliche Darstellungen von AFD-Führern durch Gespräche im privaten Umfeld umfassend bestätigt.

*Mangelnder IQ, fehlende Bildung

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Entweder habt ihr eine Art Dr Mengel als Hausarzt, oder ihr habt etwas falsch verstanden.

Zum Einen: Jeder Arzt muss bei lebensbedrohenden Symptomen eingreifen.

Zum Anderen ist die Aussage zum Eisenwert sinnlos: Eisenmangel wird mit mindestens 3 Werten dargestellt: Serum-Ferritin (µg/l), Transferrin- Sättigung (%) und Hämoglobin (g/dl)

Dazu sollte dann noch der CRP-Wert (C-reaktives Protein) gemessen werden um eine Entzündung auszuschließen.

Sprich doch den Arzt ganz konkret darauf an und frage ihn wie kritisch die Situation ist und was zur Besserung nötig ist. Bzw. wechselt den Arzt!

Wenn es zu einer kritischen Symptomatik kommen sollte, fahrt zur nächsten Ambulanz und schildert die Vorgeschichte.

Auf keinen Fall macht es Sinn mit Apothekern rumzuverhandeln oder irgendwelche Esoteriker oder Kräuterweiblein anzusprechen solange keine klare Sachlage vorliegt.

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Genauso wie sonst auch immer. Wir reden schließlich hier von vernunftbegabten Wesen und nicht von triebgesteuerten Automaten.

Außerdem gilt die normale Menstruation nicht als Krankheit. Wer fit genug ist zur Arbeit zu kommen, soll gefälligst auch das machen für das er bezahlt wird (und dazu gehört bei uns ein ziviler Umgangston).

Wenn ich mir meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so anschau, muss ich sowieso feststellen, dass sich die Frauen während ihrer Tage auch nicht anders verhalten als die Männer den ganzen Monat über

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Deine Angaben sind viel zu unpräzise um eine Antwort zu ermöglichen.

Zum einen kommt es auf den Grad des Untergewichts an und auf den Grund dafür.

Zum anderen hängen hormonelle Prozesse/Wachstum und generelle Gesundheitsprobleme auch von Deinem jetzigen Ernährungszustand ab.

Dauernde Mangelernährung führt natürlich zu Gesundheitsproblem von Osteoperose zu Herz/Kreislaufproblem, Altersabhängig auch zu Defiziten in der Hirnentwicklung, Wachstumsverzögerung, bzw. -einschränkung, hormonelle Dysfunktionen (Verzögerung der Pubertät, Regelstörungen), höherer Infektanfälligkeit usw....

Das basiert aber schon auf extremen Situationen und viel der Probleme sind durchaus reversibel, wenn eine normale Ernährung oder eventuell eine spezielle Aufbaudiät stattfindet.

Abgesehen davon ist es schon erstaunlich in welcher Bandbreite, z.B. von extrem niedrigen bis sehr hohen BMIs, ein Körper immer noch relativ normal funktioniert.

Auf jeden Fall wäre es am Allerbesten, wenn Du Dich mit diesen Fragen an einen Arzt wendest und sowohl Deinen Istzustand als auch Deine Ernährungsgewohnheiten mit ihm besprichst.

Viel Glück :)

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Wissenschaftler sind auch nur Menschen. Der Wunsch erfolgreich zu sein und von den Peers anerkannt zu werden ist genauso groß wie in allen anderen gesellschaftlichen Gruppen. Dazu kommt, dass die berufliche Existenz vieler Wissenschaftler sehr prekär ist (Zeitverträge, Gängelung durch Vorgesetzte & die Politik, absolute Abhängigkeiten vom Wohlwollen der Professoren/Fakultäten usw...) und gerade aufstrebende Wissenschaftler zu dauernden Publikationen gezwungen werden (publish or perish).

Dies Alles führt dazu, dass immer wieder in betrügerischer Absicht Ergebnisse vorgetäuscht oder komplett erfunden werden. Google einfach "Betrug Wissenschaft" und Du wirst jede Menge Material dazu finden. Z.B.: https://www.spektrum.de/magazin/faelschungen-hinter-mauern-des-schweigens/826875

Allerdings sollte man auch im Auge behalten, dass die Überprüfbarkeit /Reproduzierbarkeit wissenschaftlicher Studien ein grundlegendes Mandat der Naturwissenschaft darstellt und ein Betrug relativ schnell entdeckt wird. Zumindest gilt das für essentielle Angelegenheiten, die viele Forschungsbereiche berühren oder zu grundlegenden Änderungen naturwissenschaftlicher Theorien/Hypothesen führen würden.

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Einfach diese Elemente und ihre Verbindungen nicht essen, nicht trinken, nicht einatmen und nicht in Haut und Haare schmieren.

Schwieriger ist es schon zu erkennen von was genau man sich fernhalten soll; insofern ist Deine Frage viel zu unpräzise um sie sinnvoll zu beantworten...

Kernbrennstoffstäbe, mit abgereicherter Uranmunition erlegte Panzer, Rattengift und niedliche Quecksilberkügelchen aus einem alten Thermometer sind relativ einfach zu vermeiden; bei allem Anderen muss man Beipackzettel, MDBs, chemische Analysen, Google usw. zu Rate ziehen.

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Dein Lehrer hatte schon recht.

Flammenbildung íst immer in einer Reaktion zwischen gasförmigen Stoffen begründet.

Beim brennenden Holz sind das gasförmige Pyrolyseprodukt die mit dem Luftsauerstoff unter Flammenbildung verbrennen.

Wenn das Holz komplett ausgegast ist bleibt im wesentlichen Kohlenstoff zurück (Holzkohle...), der ebenfalls mit Sauerstoff reagiert (verbrennt), aber weil keine gasförmigen Stoffe mehr entstehen gibt es auch keine Flammen sondern nur Glut (=keine Flammen, aber Energieabgabe in Form von Licht mit einem hohen IR-Anteil).

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Nein. Eventuell ist das eine Fehlübersetzung oder eine eher esoterische Schrift. Bei der alkoholischen Gärung entsteht zwar immer CO2 ( "Kohlensäure" im Volksmund), aber sonst gibt es keinen kausalen Zusammenhang zwischen CO2 und C2H5OH;

D.h.: Weder enthält jedes alkoholische Getränk CO2 noch enthält jedes kohlensäurehaltige Getränk Alkohol.

Kohlensäure (chemisch korrekt H2CO3) entsteht wenn CO2 in Wasser gelöst wird. Allerdings löst sich sehr viel mehr CO2 in Wasser als zu H2CO3 reagiert.

H2CO3 kommt auch kaum in dieser Form vor, weil es direkt zu H3O+ und HCO3- dissoziiert (wovon wiederum ein sehr geringer Teil zu H3O+ und CO3-- weiter dissoziiert).

Dieses Gemenge aus gelöstem CO2, HCO3-, CO3-- wird oft als Gesamtkohlensäure im Getränk bezeichnet (gelöstes CO2 wäre dann freie Kohlensäure und HCO3-/CO3-- wäre die gebundene Kohlensäure).

Nichts von diesem Kram hat etwas mit Alkohol zu tun oder führt zur Anwesenheit von Alkohol...

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In Deutschland ist auch der Besitz verboten (Chemikaliengesetz....)

Gefährliche Stoffe (dazu zählen alle zur Herstellung brisanter Mischungen geeignete Oxidationsmittel) sind im Chemikaliengesetz (ChemG) definiert. Die Verwendung dieser Stoffe ist verboten.

"Verwenden" ist im Gesetzt genau definiert als:

"Gebrauchen, Verbrauchen, Lagern, Aufbewahren, Be- und Verarbeiten, Abfüllen, Umfüllen, Mischen, Entfernen, Vernichten und innerbetriebliches Befördern"

PS: Ich vermute Du meinst Kaliumcarbonat (Pottasche)..

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ich denke, dass es sich hier einfach nur um eine putzige Anekdote handelt, die sich verselbstständigt hat. Insbesondere weil es auch zum Kanon der "Toughen-Frau-Von-Heute" passt, die schon immer ihren Mann gestanden hat, ohne dafür dieselbe Anerkennung zu bekommen.

Dazu noch ein wenig Rote-Ampel-Syndrom bei den Krankenschwestern und schon hat man neue Scheinfakten geschaffen.

Neurophysiologisch betrachtet sind Frauen insgesamt schmerzempfindlicher und leiden auch mehr unter Schmerzen als Männer (das bezieht sich immer auf die Normalverteilung der Gesamtheit der Gruppen).

Die Charakterstärke trotz Schmerzen weiter zu machen, Notwendiges zu erledigen und nicht die ganze Welt am eigenen Elend partizipieren zu lassen ist bei beiden Geschlechtern in gleichem Maße zu finden.

Hier hübsch zusammengefasst (aber Google bietet auch viele weitere Details...): https://www.dgss.org/patienteninformationen/besonderheiten-bei-schmerz/schmerz-bei-frauen-und-maenner/

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 Chemiedidaktik der Uni-Bremen (post-Bologna Hilfe für unfähige Chemielehrer)?

1) Wein besteht überwiegend aus Wasser und Glucose ist aufgrund der vielen Hydroxyl-Gruppen sehr gut wasserlöslich (die 5 OH-Gruppen gehen mit Wasser-Molekülen Wasserstoffbrücken-Bindungen ein --->>> gute Löslichkeit.

2) Typisch unpräzise Fragestellung ala Bologna: Der Alkoholgehalt eines Weines wird nicht durch Glucosezugabe erhöht. Wein ist das fertige, weitgehend keimfreie, Produkt der Mostfermentationen und anschließender Entkeimungsfiltration gefolgt von der Abfüllung in sterile Flaschen (oder andere Verpackungen).

Glucosezusatz macht den Wein bestenfalls süßer....

Wird allerdings Traubenzucker zum Most gegeben, kann sich der End-Alkoholgehalt des Weins erhöhen, weil ein Teil (abhängig von der Ausgangsmenge) des Zuckers zu Alkohol umgesetzt wird (google mal alkoholische Gärung)..

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