Wie nennt man Menschen, die immer Bequem durch das Leben gehen ohne abzustürzen?

Wir hatten letztes Jahr Klassentreffen und habe mich neulich mit einer Freundin drüber unterhalten.

Wir hatten einen Typ in der Klasse der nicht sonderlich beliebt, aber auch nicht sonderlich negativ aufgefallen ist. War halt schüchtern und zurückhaltend. Schulisch hatte er keine probleme, hatte einen 2er durchschnitt, ist nie sitzengeblieben und gleich in allen Fächern in den Realschulkurs eingestuft worden.

Auffallend war, dass er trotz seines durchschnitts träge und bequem wirkte. Die Eltern, die mit meinen gelegentlich verkehrten, sagten er verbringe kaum zeit in seiner Freizeit mit Lernen, Hausaufgaben werden nach dem Mittag "schnell", für Arbeiten oder Klausuren lernen sah man ihn fast nie. Trotzdem unternahmen die Eltern nichts, da der Notendurchschnitt im 2er Bereich war. Der Realschulabschluss lief bei ihn ohne probleme.

Aber engagiert oder sich mal "hingekniet" hat er nie. Er hat immer nur soviel gemacht, das er sich auf seinen Niveau hält. Er schlug eine Beamtenlaufbahn in der Verwaltung ein. Habe im Internet einen Artikel gefunden, wo er an der Verwaltungsakademie Drittbester seines Kurses war. Eine andere Freundin aus der Schulzeit hatte mal Kontakt mit seinen Arbeitskollegen. An der persönlichkeitsstruktur hat sich nichts verändert. Er hat viel juristisches Fachwissen auf seinen Gebiet, aber die Arbeitsweise ist unterirdisch. Hat eine schwarze Null auf den Überstundenkonto, scheint nur soviel zu machen wie seine kernaufgaben sind. Für etwas engagieren oder mit fleiß an die sache gehen scheint er nicht (soll mehrwöchigen Bearbeitungsrückstand haben). Nach eigener Aussage wurde er aber nach einer Probezeit auf lebenszeit verbeamtet.

Wie nennt man solche Menschen, die ohne große Anstrengungen bequem durch das Leben gehen, während andere sich "auf den Hosenboden setzen" und immer wieder Rückschläge erleiden? Welcher persönlichkeitsstruktur steckt dahinter?

Leben, Schule, Menschen, Psychologie, Klassentreffen, Ausbildung und Studium, Philosophie und Gesellschaft
Klassentreffen Ja oder Nein?

Ich weiß, diese Frage wurde hier schon mehrfach gestellt, dennoch würde ich gerne mal eure Meinung wissen, da ich bislang noch nichts zu meiner speziellen Situation gefunden habe.
Wie die Überschrift schon sagt, steht nun der Tag an, von dem ich gehofft habe, er würde niemals kommen - Das erste Klassentreffen.
Zu meiner Situation:
Unsere Schulzeit liegt über 8 Jahre zurück und ich war damals ein ziemliches A*schloch.
Habe meinen Klassenkammeraden gerne dumme Spitznamen verpasst und sie damit aufgezogen
(Gab zwar in unserer Klasse wesentlich schlimmere Kandidaten, die Andere
-darunter auch mich- ziemlich gemobbt haben und es nicht bloß bei dummen Spitznamen belassen haben, damit möchte ich meine Aktionen aber nicht kleinreden und verharmlosen)
Naja, man könnte jetzt sagen:
Das war vor 8 Jahren, wir waren damals 15/16 ist doch Schnee von Gestern.
Leider ist mein Heimatdorf (in dem ich inzwischen nicht mehr lebe und bloß noch alle paar Wochenenden mal vorbeikomme, um meine Freunde zu besuchen) sehr nachtragend.
Mir werden diese alten Geschichten heute noch vorgehalten, obwohl ich mich bei den betreffenden Personen schon vor Jahren entschuldigt habe und sie mir das auch verziehen haben)
Leute aus meinem Jahrgang (Die mit mir nicht mal in einer Klasse waren, seit 2012 rein Garnichts mehr mit mir zutun haben und überhaupt nicht wissen, wie ich heute so drauf bin) werden es nicht müde, auf Dorffesten und sonstigen Veranstaltungen rumzuerzählen, was ich doch für ein asoziales A*schloch bin)
Nehme an solchen Veranstaltungen nicht teil, bekomme es aber im Nachhinein oft erzählt, dass mal wieder über mich geredet wurde.
Naja, 2017 hat ein Freund von mir eine Geburtstagsfeier gegeben, auf der auch zwei ehemalige Mobber aus meiner damaligen Klasse eingeladen waren.
Wollte zuerst nicht hingehen, dachte mir dann aber:
"Spring über deinen Schatten und geh hin.
Ist inzwischen 5 Jahre her und wir sind inzwischen keine Teenager mehr.
Schließ mit diesen Menschen deinen Frieden und zeig ihnen, dass du nicht mehr das A*schloch von damals bist."

Diese Entscheidung entpuppte sich als fataler Fehler.
Nachdem ich versucht hatte, mit einem meiner ehemaligen Mobber (dem Schlimmsten) Frieden zu schließen, ging das ganze Spiel von 2012 wieder von Vorne los.
Wurde den ganzen Abend hinweg, aufs Schärfste beleidigt und runtergemacht.
(Von meinem Freundeskreis war auf dieser Feier bis auf den Gastgeber niemand zugegen, weshalb ich ziemlich allein dastand (Zumal er ziemlich betrunken war und davon kaum was mitbekommen hat)
Bin dann irgendwann gegangen, weil ich keinen Bock mehr hatte, mich fertigmachen zulassen.
Und jetzt befinden wir uns in der Gegenwart: 2020, Klassentreffen.
Meine Freunde meinen, ich soll doch hingehen.
Es wären ja seit der Aktion doch fast 3 Jahre vergangen und Menschen ändern sich.
Doch ich weiß ehrlichgesagt nicht, ob ich nochmal riskieren soll, mich auf diese Menschen einzulassen.
Wie seht ihr das, würdet ihr hingehen?

LG.

Mobbing, Schule, Freundschaft, Freunde, Änderung, Entscheidung, Klassentreffen, Liebe und Beziehung, fertig-machen, Unentschlossenheit
Warum sind so welche Leute beliebt?

Ich hab letztes Jahr mein Abi gemacht und in einer Abiband gesungen. Daher hatte mich ein Mitglied eingeladen zur einer kleinen Gartenparty.

Naja 3 von denen gehörten damals zu den beliebten Menschen in der Schule. Wenn ich ehrlich bin hab ich Jahre lang davon geträumt etwas mit denen zu unternehmen und die besser kennenzulernen. Die 3 Leute sind alle sehr extrovertiert, daher dachte ich das es bestimmt nicht schwer ein Gespräch zu führen.

Aber irgendwie ist mir aufgefallen, dass die beliebten Leute (an meiner Schule) alle etwas gemeinsam hatten.

  • Sie lästern gerne
  • wollen alles über andere wissen
  • erzählen nichts über sich
  • bleiben nur in ihren kreisen und wollen keine anderen kennenlernen
  • lachen über unlustige sachen (für mich unlustig)
  • und ignorieren jeden der am tisch ist, der nicht beliebt ist.
  • und das schlimmste: sie sind fake* und langweilig und vorurteilsbelastet
  • früh begonnen mit: alkohol trinken etc.

also alleine sind sie anders zu mir als in einer gr. Gruppe.

Ich fand die Stimmung auch sehr gedrückt und angespannt. Ich konnte mich nicht wirklich fallen lassen. Alkohol hat auch nichts gebracht. Ich war zwar lustig drauf und war auf jedenfall so wie ich auch zuHause bin (also nicht verstellt oder sowas), aber trz. war es so langweilig, egal wie oft ich versucht habe mich einzubringen.

Als andere Leute kamen die ich noch nicht kannte, war das gleich viel offener und entspannter.

Zum Glück ist dieses ganze Beliebtheit getue nach der Schule gegessen, aber ich frage mich trotzdem warum diese Menschen Jahre lang beliebt waren.

Ein möglicher Grund warum ich nicht warm geworden bin, ist das die "beliebten" alle Vorurteile über mich haben.







Beliebt, weil "SONSTIGES" 50%
Beliebt, weil freundlich und nett + guten Charakter 33%
Beliebt, weil alle anderen vom Charakter auch so waren 17%
Beliebt, weil besonders unfreudlich 0%
Tipps, Schule, Freundschaft, Persönlichkeit, Beliebtheit, Erwachsen werden, Klassentreffen, beliebt sein, Fake, Abstimmung, Umfrage, Fragen
Einladung unangenehmer Leute höflich ausschlagen?

Ich habe schon vor einigen Jahren den Kontakt zu ehemaligen Mitschülern durchweg abgebrochen - ich will nicht mit Leuten auf Freundschaft machen, die ich zwar achte, aber nicht mag, denn ich finde das unehrlich. Und 15 Jahre später ist mir das sowieso egal.

Dieser Tage hat jemand aus meiner damaligen Klasse bei meiner Tante was abgegeben, das sie mir dann per Post schickte (ich bin aus der "Heimat" weggezogen, meine neue Adresse hat keiner von denen): Es findet Ende des Jahres - wenn's denn dank der aktuellen Lage überhaupt veranstaltet werden kann - ein Klassentreffen statt, da eine damalige Mitschülerin heiratet. So steht's in dem Brief, ich wurde de facto auch gebeten zu kommen. Der damalige Klassensprecher will alle zusammen trommeln, da diese Person damals zu den "Coolen" und "Beliebten" gehörte und es seiner Meinung nach verdient habe, dass alle kommen. Ich verstehe das nicht, finde diese Sache komisch.

Ich habe echt keine Lust zu kommen - auch weil ich diese Leute alle nicht mehr sehen will und damit abgeschlossen habe und auch diese Mitschülerin nie besonders sympathisch fand. Ich weiß nicht was ich da soll, es ist für mich auch nicht um die Ecke mal eben erreichbar.

Wie kann man eine Absage so formulieren, dass man in Zukunft auch in Ruhe gelassen wird und kein Interesse an irgendwelchen Kontakten dieser Art hat? Ich möchte aber nicht beleidigend klingen.

Oder ist keine Antwort auch eine Antwort? Eigentlich sehe ich ja gar keinen Grund, auf dieses Pamphlet überhaupt zu reagieren.

Danke!

Schule, Freundschaft, Menschen, Einladung, Psychologie, Klassentreffen, Lehrer, Liebe und Beziehung
Traumdeutung Klassentreffen?

Ich hatte heute Nscht einen komischen Traum.. Ich habe vor 8 Jahren meinen Abschluss gemacht und mit fast keinem meiner alten Klassenkameraden was zu tun. Ich erzähle einfach mal: ich war früher nicht so beliebt und schüchtern, aber meine heutige beste Freundin (eine Klasse unter mir) war sehr beliebt und selbstbewusst. Sie hat damals immer zu mir gehalten. Auf jeden Fall, wollte sie mit mir und ihren Freund wandern gehen und auf einer Hütte übernachten. Als wir da waren, hat sie gesagt, sie geht mit ihren Freund alleine hoch und hat eine Überraschung für mich. Da stand ein kleines Gebäude, wo ich reingehen sollte und da waren ein paar meiner alten Klassenkameraden. 2 der beliebten Mädchen, meine damalige Kindergartenfreundin und eine die in der Grundschule bei uns war. 2 der coolen Jungs, einer war Mitläufer und hat gerne andere geärgert. Der andere war beliebt, war aber trotzdem immer nett zu den anderen. Dann war noch einer dabei der immer eher Einzelgänger war und für alles bissl langsamer gebraucht hat. Der hat sich komischerweise gleich neben mich gehockt. Ich war bei den Mädel, die mich alle sehr nett aufgenommen haben. Ich fühlte mich auch beliebt. ( mit der einen hatte ich letztens kurz auf Instagram geschrieben, lief ganz gut). Dann war nich eine Gruppe Jungs dabei. Dann hat fast jeder der Reihe nach erzählt, was er heute macht.Dann sollten wir noch reihum ein angefangen Muster weiterführen und das haben wir dann zum Schluss aufgehangen. Kann mir jemand sagen was das bedeuten kann?

Schule, Freundschaft, Traum, beste Freundin, Klassentreffen, Liebe und Beziehung, Traumdeutung
Soll ich zum Klassentreffen gehen oder lieber nicht (s. D.)?

Ich bin auf der Zeit an der Hauptschule fies gemobbt worden (fast 15 Jahre her). Ich war immer etwas sensibler und damals wegen einer körperlichen Beeinträchtigung bei Klassenarbeiten einen Nachteildausgleich, dass heißt, dass ich die Klausuren am Laptop schreiben durfte. Trotz Erläuterungen der Lehrer mit Hinweis auf eine neurologische Erkrankung würde mir das als Übervorteilung ausgelegt.

Durch das Mobbing war eine Konzentration auf die Schule nicht immer möglich, es hat dann nach der Schule nur für eine Helferausbildung in einer Behindertenwerkstatt genügt. Zu dieser Zeit fand ein erstes Klassentreffen statt, wo ich ziemlich "degradiert" würde und der Spruch kam: "War ja klar, dass aus dir nichts wird, du Flasche."

In der Zwischenzeit habe ich bildungsmässig massiv aufgeholt und mit Realschulabschluss und Abitur auf dem Abendgymnasium nahezu alle anderen überholt.

Letzte Woche fand ich die Einladung zum Klassentreffen in der Post (verwunderlich, da kaum jemand die Anschrift des Studentenwohnheims kennt).

Ich überlege hin und her was ich mache.

Meine Eltern sagen, dass ich hingehen soll, ich sei jetzt leistung- und bildungsmäßig überlegen.

Mein Neurologe, der mich seit Beginn des Studiums hier in der Stadt betreut, riet mir, es lieber zu lassen. Besser nach vorne schauen sei angesagt.

Irgendwie tendiere ich eher zu seiner Ansicht.

Es gab zwei gute Freunde an der Schule. Einer kommt nicht, der andere ist im Frühjahr an den Folgen einer Timorerkrankung gestorben.

nicht hingehen (Meinung des Arztes) 69%
hingehen (Meinung der Eltern) 31%
Leben, Medizin, Gesundheit, Arbeit, Beruf, Mobbing, Schule, Verhalten, Freundschaft, Seele, Alltag, Krankheit, Psychologie, Behinderung, Charakter, Jugend, Kindheit, Klassentreffen, Lehrer, Psyche
Als Transsexueller ungeoutet zu einem Klassentreffen gehen?

Hallo,

also ich habe von einer Mitschülerin meiner alten Klasse, per Nachricht, eine Einladung zu einem Klassentreffen bekommen. 5 Jahre sind seit unserem Abschluss vergangen.

Ich habe es die ganze Schulzeit über irgendwie ertragen und mich nicht geoutet. Ich bin ein Transmann (also Frau zu Mann) und bekomme seit fast einem Jahr Hormone. Mein Äußeres hat sich ziehmlich schnell verändert, genau wie meine Stimme :) Ausweis usw. hat auch alles den männlichen Namen.

Ich hatte noch keine OP, aber es gibt (zum Glück) auch nicht viel zum Abbinden. Mit anderen Worten wenn ich jemandem begegne, besteht kein Zweifel, dass ich ein Mann bin.

Das Problem an der Sache ist, dass ich mich nie in meiner Klasse outen konnte, weil ich nie einen Anschluss fand, und immer nur gut genug war jemanden mal eben ein Taschentuch zu "leihen".

Sollte ich trotzdem zu dem Treffen gehen? Auch wenn ich meine Klasse damals für alles was sie mir täglich an den Kopf geworfen haben hasste, ich habe trotzdem den Willen einfach hinzugehen und denen zu erklären, was Sache ist. Ich will einfach nicht, dass sie mich für immer als "das schüchterne Mädchen, das nie was sagt" in Erinnerung behalten!

Erst vor wenigen Tagen ist jemand schnell mit dem Auto von hinten an mir vorbeigefahren und hat mich bei meinem alten Namen gerufen...Es war garantiert einer meiner damaligen Mitschüler; ich erkannte seine Stimme. Er hat mich ja nur von hinten gesehen und es gibt auch nicht wirklich Leute in der Stadt die sonst noch nur schwarze Klamotten tragen.

So eine Verwechslung passiert mir, wenn ich jemanden neu kennenlerne, schon seit Monaten nicht mehr.

Also, was wäre wohl am Besten?

Klassentreffen, Liebe und Beziehung, Transsexualität
Nächstes Klassentreffen, wie kann ich mich verhalten?

Guten Tag,

Ich habevor einigen Jahren das Abitur absolviert und habe gleich nach dem Abi schon einen Job gefunden. In meiner Schulzeit hatte ich es nie leicht und wurde oft gemobbt und war auch Notemäßig schlecht. Beim Abi hatte ich einen Schnitt von 4,0 und war damit der schlechteste der Klasse.

Heute habe ich einen Job gefunden der mir gut gefällt und ich auch gut verdiene, fahre ein tolles Auto (3er BMW) und habe eine Freundin.

Vor einer Woche fand ein Klassentreffen statt und auch ich war dort anwesend. Dort fühlte ich mich dann im Laufe des Abends nicht mehr besonders wohl, da hauptsächlich die ehemaligen Mobber anwesend waren und ich zwar nicht direkt gemobbt wurde, aber hauptsächlich über mich geredet wurde.

Ich wurde gefragt wie ich mir so ein teures Auto leisten kann und das ich dafür zu klein bin. (Habe es von meinem Geld gekauft). Dann wurde gesagt wie ich überhaupt einen Job bekommen habe und das ich von meiner Dummheit nie einen guten Job bekommen würde usw.

Die meisten Klassenkameraden machen selbst gerade eine Ausbildung und einige studieren. Beim nächsten Treffen will ich auch nicht fernbleiben um nicht als Feigling dazustehen da dann die Mobber sowieso gewonnen haben und dann nur wieder über mich geredet wird. Ich würde hingehen nur wie soll ich das nächste mal auftreten? Soll ich meine Freundin auch mitnehmen?

Mobbing, Schule, Menschen, Klassentreffen
Sollte ich gleich ehrlich schreiben, dass ich nicht zum Klassentreffen komme?

Hallo,

vor ein paar Wochen habe ich einen Brief von einer ehemaligen Schulkameradin bekommen mit der Information, dass im Oktober ein Klassentreffen stattfinden soll. Es gab seit meiner Schulzeit bereits zwei Abitreffen, aber da bin ich nicht hingegangen. Jetzt wird es ein Treffen sein, wo man die Schulabgänger nach der 10. Klasse wiedersehen kann.

Der Grund ist, dass ich nichts positives zu erzählen habe. Während viele gute Jobs haben, viele nach einem Studium, habe ich es im Berufsleben nicht geschafft. Nachdem ich Bürojobs nicht gepackt habe und eine Umschulung zur Betreuung alter Menschen mir keinen Job eingebracht hat, lebe ich nun von Hartz IV und gehe putzen. Ich bin alleinerziehend mit einer Tochter im Teenageralter. Wir haben beide Epilepsie. Wahrlich kein Vorzeigeleben!

Außerdem wurde ich in der Schule als doof abgestempelt, viel verspottet und teilweise gemobbt, auch von den Lehrern.

Letzte Woche bekam ich eine E-Mail von einem Mann, mit dem ich einen Grundkurs vor dem Abi hatte. Ich habe ihn als sehr nett in Erinnerung, war sogar ein bißchen in ihn verliebt. Er hatte aber kein Interesse an mir. Er wollte wissen, ob ich zu dem Treffen im Oktober komme und schrieb, dass er sich freuen würde, mich wiederzusehen.

Er ist auch noch einer der Superschlauen. Im Internet habe ich unter seinem Namen gefunden, dass er einen Doktortitel hat.

Ich weiß nicht so recht, was ich ihm antworten soll. Soll ich nun schreiben, dass für mich schon feststeht, dass ich wieder nicht erscheinen werde?

Oder wäre es besser zu schreiben, dass ich mich noch nicht entschieden habe, ob ich kommen werde?

Liebe Grüße,

Karianda

Schule, Klassentreffen, Ausbildung und Studium
Wie soll ich mich beim nächsten Klassentreffen verhalten?

Hallo Community,

Ich habe letztes Jahr das Abitur absolviert und habe gleich nach dem Abi schon einen Job gefunden. In meiner Schulzeit hatte ich es nie leicht und wurde oft gemobbt und war auch Notemäßig schlecht. Beim Abi hatte ich einen Schnitt von 3,9 und war damit der schlechteste der Klasse.

Heute habe ich einen Job gefunden der mir gut gefällt und ich auch gut verdiene, fahre ein tolles Auto (3er BMW) und habe eine Freundin.

Vor einer Woche fand ein Klassentreffen statt und auch ich war dort anwesend. Dort fühlte ich mich dann im Laufe des Abends nicht mehr besonders wohl, da hauptsächlich die ehemaligen Mobber anwesend waren und ich zwar nicht direkt gemobbt wurde, aber hauptsächlich über mich geredet wurde.

Ich wurde gefragt wie ich mir so ein teures Auto leisten kann und das ich dafür zu klein bin. (Habe es von meinem Geld gekauft). Dann wurde gesagt wie ich überhaupt einen Job bekommen habe und das ich von meiner Dummheit nie einen guten Job bekommen würde usw.

Die meisten Klassenkameraden machen selbst gerade eine Ausbildung und einige studieren. Beim nächsten Treffen will ich auch nicht fernbleiben um nicht als Feigling dazustehen da dann die Mobber sowieso gewonnen haben und dann nur wieder über mich geredet wird. Ich würde hingehen nur wie soll ich das nächste mal auftreten? Soll ich meine Freundin auch mitnehmen?

Mobbing, Schule, Klassentreffen, Ausbildung und Studium
Mädchen liegt nackt neben mir ,war es die richtige Entscheidung?

Ich bin ein Junge und 13 Jahre alt.Ich gehe auf ein Gymnasium.Und in meiner Klasse ist ein Mädchen das sehr nett ist.Meine Eltern sind mit den Eltern von diesem Mädchen befreundet doch ich bin halt nur über die Schule mit ihr befreundet...befreundet ist sogar vielleicht das falsche Wort sie ist halt eine Klassenkameradin von mir und ich kenn sie nur von der Schule ich habe sie noch nie privat getroffen.Über ein Wochenende sind dann ein paar Eltern der Klasse zu einem Geburtstag eingeladen worden (Zu dem Geburtstag des Vaters eines weiteren Klassen Kamerades von mir).Dort waren meine,die von dem Mädchen und noch etwa 15 weitere Eltern.Dadurch das meine und die Eltern von ihr befreundet waren und die Eltern von unserem Haus losgefahren sind,sollte sie bei uns schlafen ich hatte nichts dagegen ich kannte sie ja und sie ist auch wirklich nett und würde keine Party machen (sie ist auch keine die die Chance nutzt mit einem Jungen alleine zu sein und...Ich glaube ihr wisst was ich meine).Es sollte eine ganz normale nacht werden,alles ist vorbereitet Gästezimmer eigenes Bad für sie es konnte eigentlich nichts schief gehen.Doch die Klasse hat ein Klassentreffen vorbereitet da die meisten Eltern ja nicht da waren.Das Mädchen hatte ihre Taschen schon ins Gästezimmer getragen (natürlich habe ich ihr Geholfen) als wir zum Klassentreffen in die Stadt wollten.Wir gingen raus ich zog die Tür zu und wollte abschließen...Mist...Schlüssel vergessen.Ich wusste in so einer Situation nie was man machen sollte, denn der Schlüssel der im Garten versteckt ist wurde gerade am Tag davor rausgeholt weil meine Mutter sich ausgeschlossen hatte und nich wieder zurück gelegt wurde.Ich habe überlegt ob ich meine Eltern anrufen sollte (Mit meinem Handy)aber die würden sich nur Sorgen machen und 6 Stunden lang nachhause fahren.Das Mädchen hatte auch gesagt das wir auch nach dem Klassentreffen zu ihr gehen können. Und so hatten wir es dann auch gemacht ,sie hatte ihre Schlüssel ja dabei.Dadurch das es schon viertel nach 11 (abends)war,schlug sie vor einfach schon ins Bett zu gehen. Sie hatte ein schönes Zimmer nicht so ein Pinkes oder Rotes sondern ein angenehmes Türkis nur der Boden war aus Fließen die sehr kalt waren ich hab mir bei dem Klassentreffen keine Gedanken gemacht wie es wird weil sie ja kein Gästezimmer hat. Ich habe sie darauf angesprochen.Und sie hat ganz gelassen angeboten das ich auf der linken Seite ihres 2,20m Bettes schlafen kann ,sie braucht nur 1m.Ich wollte das Angebot nicht ablehnen weil ich nicht auf eiskalten fliesen schlafen wollte.Ich wusste auch das da nichts sexuelles kommt weil wir ja nur platonisch befreundet waren.Dann geschah das nicht vorhersehbare sie zog sich komplett aus und sprach mit mir weiter als nichts.Ich wusste nicht was ich machen oder wohin ich schauen sollte sie legte sich auf die rechte Seite des Betts und deckte sich zu.Was sollte ich tun? Ich zog mich dann bis auf die Unterhose aus und legte mich neben das nackte Mädchen.

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Teilnahme am Klassentreffen nach Mobbing?

Ich hatte früher krankheitsbedingten Haarausfall und die Ärzte fanden leider erst Jahre später die Ursache, Der Haaransatz ging recht weit zurück und meine Haare waren allgemein etwas dünn (nicht soooooo schlimm, aber für meine Mitschüler genügte es zum Lästern). Von der 7.-10. Klasse wurde ich wirklich schlimm beschimpft und ausgegrenzt. Egal was ich tat, ich konnte in ihren Augen nichts richtig machen. Es interessierten weder meine guten Noten, noch das ich nett war. Meine Freunde wurden gegen mich aufgehetzt, bis auch sie mich mobbten. Es war eine schlimme Zeit für mich, aber ich konnte glücklicherweise meinen Notenschnitt halten. Später machte ich Abitur und schloß mein Studium erfolgreich ab. Heute bin ich glücklich mit meiner Arbeit und bin Single. Haare sind inzwischen wieder gewachsen. :-) Ich habe einen kleinen, aber dafür sehr lieben Freundeskreis. Ja, ich bin schon sehr glücklich momentan. :-) Nun kam jedoch am Freitag der Brief - Einladung zum Klassentreffen... Ich möchte da nicht hin. ich muss denen nix beweisen und hab ihnen auch nix zu sagen. Mein bester Freund meint jedoch, ich soll gehen. Ansonsten reden sie wieder schlecht über mich und denken, sie hätten gewonnen. Irgendwo stimmt das ja auch. Aber es interessiert mich nicht, was aus den Mobbern geworden ist. Mir geht es auch nicht besser, falls ein paar von ihnen Alkoholiker oder dergleichen geworden sind... Soll ich teilnehmen oder nicht?

Mobbing, Klassentreffen
Ans Klassentreffen- ja oder nein?

Hallo zusammen

Einige Leute aus meiner Oberstufen Abschlussklasse vor 10 Jahren organisieren ein Klassentreffen. Sie haben auch mich eingeladen. Leider hat mich diese Klasse massiv gemoppt. Mit 2,3 Leuten von damals red ich noch, wenn ich sie auf der Strasse antreffe, mit den anderen hab ich keinen Kontakt mehr, da nicht erwünscht. Nur mit jemanden von dieser Klasse hab ich es gut, leider ist auch da der Kontakt, wegen Zeitmangel und unterschiedlicher Interessen abgebrochen bzw. sehr minimal geworden... Einerseits würde ich gerne gehen, nur um denen zu zeigen, dass ich keine Versagerin mehr bin, dass aus dem Mauerblümchen eine selbstbewusste Karrierefrau geworden ist. Und ja ich bin eine rachsüchtige und nachtragende Person und bin der Meinung, dass man sich im Leben immer zweimal sieht...Es würde mir eine wahnsinnige Genugtung geben, deren blöden Gesicheter zu sehen, anderseits bin ich nicht so motiviert dahin zu gehen, weil ich Angst habe, dass die Erinnerungen zu heftig werden...schliesslich sind die Leute mitverantvortlich, dass ich lange nicht mich selber sein konnte...erst nach Abschluss des Gymnasiums konnte ich, mich selber sein...was würdet ihr tun? Hingehen oder die Zeit mit Menschen verbringen, denen ich wichtig bin? Jemanden mitnehmen (hab keinen Boyfriend)? Nur kurz vorbeirauschen und wieder verschwinden? Andere Ideen?

Vielen Dank für eure Antworten...

Mobbing, Klassentreffen
Klassentreffen - komische Situation nach ca. 10 Jahren

Hallo!

Meine Realschulzeit ist jetzt fast 10 Jahre her & ich habe seitdem nur noch sehr wenig Kontakt zu den damaligen Mitschülern. Ich sehe nur ein paar immer wieder in der Stadt & wechsle mit denen nur ein paar Worte wie "Hallo" oder "Alles klar?" wenn man sich zufällig wo sieht aber mehr auch nicht. Es gibt kein Verlangen danach.

Habe aber auch nie Wert drauf gelegt & meinen Freundeskreis hatte ich schon immer mehr außerhalb von der Schule bzw. in anderen Klassen. In meiner Klasse waren zwar alle stets zuvorkommend & freundlich zu mir aber echte Freundschaften hatte ich dort nicht weil ich mit denen menschlich wenig anfangen konnte.. Ich war in keiner Gruppe, keiner von den Coolen aber auch kein Außenseiter, ich war eher der "bescheidene Kumpeltyp im Hintergrund" sozusagen, immer freundlich und hilfsbereit, habe zwischendurch als 'nen Witz gemacht, ging immer gern zur Schule & war nicht unbeliebt aber auch keiner der wirklich viele Kontakte innerhalb der Klasse pflegte oder mit den anderen auf Partys ging weil ich meine Freunde mit denen ich meine Freizeit plane & weggehe stets außerhalb hatte & mit denen nach wie vor sehr rege Kontakte habe, täglich sogar.

Frage an der Stelle: Ich wurde zu einem Klassentreffen eingeladen von der Realschulklasse das in zwei Wochen stattfinden soll. Beim Klassentreffen von der Berufsschule letztes Jahr war es gar kein Thema da wusste ich sofort dass ich komme, weil das eine tolle Klasse ist wo ich mit allen gut war & einige Freundschaften die echt tief & wichtig sind in der Zeit entstanden!

Aber bei meiner Realschulklasse ist das anders, ich weiß nicht ob ich da kommen will. Man hat zwar gesagt es wäre wirklich schön wenn ich komme aber eigentlich habe ich kein gesteigertes Interesse dran die anderen zu treffen. Es genügt mir vollauf wenn ich die 1-2mal im Jahr irgendwo treffe und ein paar Worte wechsle. Ich habe nicht mal schlechte Erinnerungen an meine Realschulzeit aber... ich weiß nicht! Da kommt nix rüber!

Habe in der Regel so gut wie keinen Kontakt zur ehemaligen Klasse, bei Facebook habe ich nur 2-3 in der Liste mit denen ich immer recht gut ausgekommen bin, mit denen schreibe ich aber nur z.B. an Geburtstagen. Ich will da eigentlich nicht wirklich kommen. Andererseits würde es mich irgendwie doch interessieren zumindest zu sehen was aus manchen geworden ist eben weil ich von denen absolut nix weiß da ja keine Verbindungen bestehen & ich manche seit damals nicht mehr gesehen habe. Außerdem wurde ich recht freundlich eingeladen von einer ehem. Mitschülerin die das organisiert...

Was würdet ihr mir raten?

Danke schonmal für sinnvolle Kommentare & 'nen schönen Abend für euch!

Schule, Freundschaft, Klasse, Klassentreffen, Lehrer, Realschule
Wie sage ich ein Klassentreffen taktvoll ab?

Hallo liebe Community,

kürzlich habe ich erfahren, dass mein Abijahrgang zum 20. Abiturjubiläum ein Treffen plant. Darauf habe ich wirklich keine Lust, denn ich habe keine guten Erinnerungen an meine Schulzeit. Es gab mehrere Cliquen, aber ich war in keiner dieser Cliquen. Außerdem haben mich die selbsternannten "oberen Zehntausend" systematisch ausgegrenzt. Teilweise war es sogar regelrechtes Mobbing. Die "Gründe" waren u. a., dass ich klein war und sehr jung ausgesehen habe, extrem schüchtern und sensibel war, keine Klamotten der angesagten Marken getragen habe und dass ich einen etwas anderen Musikgeschmack hatte als die Norm. Klingt vielleicht lächerlich, aber mir hat das ganz schön zugesetzt. Viele fanden es zwar nicht gut, dass so mit mir umgesprungen wurde, aber keiner hat sich offen hinter mich gestellt, weil jeder froh war, dass er nicht das Opfer war. Sprich, ich war froh, als ich die Schule hinter mit hatte und habe dann auch mit niemandem mehr Kontakt gepflegt.

Von dem Treffen habe ich auch nur deswegen erfahren, weil eine ehemalige Mitschülerin von mir die Kollegin untd mittlerweile Freundin einer guten Freundin von mir ist. Letztes Jahr habe ich diese Mitschülerin zufällig auf der Geburtstagsparty meiner Freundin getroffen, aber nur ein paar Takte mit ihr geredet, und wir haben auch keine Kontaktdaten ausgetauscht. Sie hat meine Freundin um meine Telefonnummer gebeten und mir eine Nachricht auf den AB gesprochen. Ich muss sie zumindest zurückrufen, da sie mir nicht gesagt hat, wo und wann das Treffen ist.

Ich möchte auf keinen Fall auf das Abitreffen gehen, denn mir dreht sich schon beim bloßen Gedanken daran der Magen um. Ich weiß nur nicht, wie ich absagen könnte, denn eine Antwort à la "diese Leute will ich nie wieder sehen" bringe ich nicht fertig. Hat jemand einen Tipp für mich? Vielen Dank für Eure Hilfe!

Freizeit, Klassentreffen, Absage

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